| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 10.11.2010
Beiträge: 5
| Hallo, Leerrohre existieren nicht. Ist QPSK-QAM qualitativ nicht besser als PAL? (weil digital) Was heißt Kostenfalle? Was würde die QAM- Lösung denn etwa kosten? Unter Verwendung der vorh. Kabel. Es sind 17 Teilnehmer in den 3 Aufgängen, 3 separate Flachhäuschen habe ich leider unterschlagen. Ich habe schon viel gutes von Eurem Forum gehört und habe mich deshalb an Euch gewandt, um Rat zubekommen, da ich kein Fachmann bin. Wörter, wie EMV Schleuder, oder SchuTSEV, sowie Class B Kabel sollten evtl. etwas freundlicher formuliert werden und Eigenzitate sind auch fehl am Platz! Es klingt bei Dipol alles so anklagend! Schönen Sonntag. simrishamn |
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| | # 7 | ||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Ob du es glaubst oder nicht, die Anlage ist für eine wirtschaftliche QPSK-QAM-Umsetzung viel zu klein. Ihr werdet mit dem Konzept gegenüber dem BK-Anschluss nichts sparen, sondern Euch im Unverstand langfristig dumm und dusslig zahlen. Das wäre nämlich die erste Anlage, in welcher mit einer jüngeren Bewohnerstruktur der Bedarf nach mehr SD- und HD-Programmen nicht in gigantische Folge-Investionen mündet, von den anfallenden Wartungskosten mal völlig abgesehen. Zitat:
Wie lange sollen wir dir noch die nötigen Angaben wie Würmer aus der Nase ziehen? Keine Anlagenskizze, Zahl der Steckdosen weiterhin unbeantwortet, konkrete Programme im Nebel und auch kein Bild von Google-Earth. Wir konnen nur beraten und planen, aber nicht hexen. Denn mal als letzter Zimmerservice ein Fragenkatalog:
Zitat:
Zitat:
Anklagend höre ich mich erst ab einer bestimmten Beratungsresistenz an. | ||||
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Ich zähle aktuell 10 Transponder = 10 Module/5 Twin Module alleine für Sky, wenn das alles eingespeist werden soll. Das wird ein richtig teurer Spass. Kann mir kaum vorstellen, dass der, der Sky abonniert hat, dann plötzlich auf den einen oder anderen Sender verzichten möchte, für den er zahlt
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| | # 9 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Na ja, das ist der AKÜFI (Abkürzungs-Fimmel) der sich praktisch in jeder Fachsprache wiederfindet und ist ganz sicher nicht böse gemeint. Zitat:
Das ist möglicherweise leichter verständlich als SchuTZEV aber wesentlich unhandlicher. Den Begriff findet Google übrigens sofort. Und die Kabel sind in verschiedene Qualitätsklassen unterteilt, je nach technischen Eigenschaften. Ein Klasse B-Kabel hat eine bestimmte Schirmdämpfung (75 dB) und ist mittlerweile technisch überholt. In der Regel kann es aber bleiben, wenn das Austauschen mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist. Für neuere Installationen nimmt man heute Klasse A Kabel mit einer Schirmdämpfung von 85 dB oder höher. Das ist eine Voraussetzung dafür, damit aus einer SAT-Anlage kein unkontrollierter Störsender wird. Das Kabel sollte zumindest doppelt geschirmt sein, also in etwa so aussehen, wie dieses hier, eine Folie um die innere Isolierung und darüber ein Abschirmgeflecht. Bei ganz alten Kabeln fehlt die Folie. Diese Kabel erfüllen nicht einmal Klasse B und eignen sich für eine Verteilung der SAT-Signale nicht. Einfach mal eine Antennensteckdose losmachen und nachsehen. Ist in 5 Minuten erledigt und schafft euch die nötige Sicherheit. Das mit QPSK, QAM, und DVB-C vergiß am besten gleich wieder. Das lohnt erst dann, wenn die Wohnanlage so groß ist, daß eventuelle Kabelarbeiten für eine SAT-Anlage unverhältnismäßig teuer werden. Mit 17 Teilnehmern ist eure Wohnanlage dafür viel zu klein. Das einzig wirtschaftliche ist die Verteilung der SAT-ZF (DVB-S). Fragt sich nur, ob per Unicable oder per normalem Multischalter oder vielleicht auch eine irgendwie geartete Mischform. Dabei sind, je nach Struktur des Kabelnetzes, verschiedene Multischalter oder Unicable-Router einzusetzen. Daher die Bitte nach einer Skizze der Verkabelung. Wichtig wäre vor allen Dingen, wie viele Stränge es sind und wie viele Teilnehmer an jedem Strang. Wenn jemand mehr als einen Anschluß braucht, müssen wir das auch wissen. Ohne diese Angaben ist die Planung einer solchen Anlage reine Kaffeesatz-Leserei. Das hat rein gar nichts mit "anklagend" zu tun - es muß einfach sein. Da war schon wieder jemand schneller als ich.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 10 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 18.03.2009
Beiträge: 555
| Nur um mal kurz die Kosten einer Kopfstation zu überschlagen. WISI hat da zum Beispiel was im Angebot. Für 28 digitale Satellitentransponder bräuchtest du: 1x WISI Headend OH 50 (Basisgerät für 14 Module) ca. 600€ 14x WISI OH 85 H (Twin DVB-S/S2 – QAM Transmodulator mit CI) jeweils 750€, also 10.500€ Macht zusammen 11.000€, nur für die Technik. Die 10 Sky Transponder für den einen Teilnehmer würden alleine mit 3.500€ zu Buche schlagen. Installation noch nicht mit eingerechnet. Außerdem sind das Internetpreise, die wird ein lokaler Anbieter normalerweise nicht mitgehen können. Dazu kommt auch nochmal, dass bei jedem Wechsel von Senderfrequenzen, gabs zum Beispiel diesen Monat wieder bei den Sky HD Sendern, jedesmal die Anlage neu programmiert werden muss und dafür ein Techniker anrücken. Von dem extremen Stromverbrauch ganz zu schweigen. Außerdem kann es Dir passieren, dass wenn du Dir jetzt eine Anlage zusammenstellst, die sagen wir 28 Transponder einspeist, diese im nächsten Jahr zur Analogabschaltung 2012 schon wieder veraltet ist. Dann werden nämlich ca. 30 analoge Transponder frei, welche auch mit digitalen Programmen gefüllt werden wollen. Willst du diese auch empfangen, kommen schon wieder Investitionen hinzu. Dann zieht vllt. mal noch irgendein anderer Mieter ein, der eventuell noch etwas von Hotbird oder Türksat empfangen will und schon wieder gehen die Erweiterungen los. Zum Vergleich: Eine Rolle Premium Kabel mit 100m Länge kostet 65€. Rechnen wir mal 20 Teilnehmern, jeweils 3 Anschlüsse (Twin-Receiver + Kinderzimmer) macht 60 Anschlüsse. Dafür eine normale Sat Verteilung mit Premium Unicable Schaltern von Jultec (Jultec Katalog), wären: 3x JPS0506-3A 619€ 1x JPS0502-3T 231€ Bist du bei 2.100€ und hast Astra komplett eingespeist. Das heißt du bist vor jeglichen Frequenzwechseln oder Neueinspeisungen sicher. Sollte eventuell noch ein anderer Satellit gewünscht werden müsste man neu rechnen. Aber die Größenordnung dürfte klar geworden sein. In der Differenz dürften locker ein paar km Kabel und Receiver für die Teilnehmer drin sein. - polskafan |
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| | # 13 |
| Threadstarter Registriert seit: 10.11.2010
Beiträge: 5
| Hallo, was polskafan geschrieben hat, war sehr einleuchtend. Der Preisunterschied zwischen einer Kopfstelle und ein UNICABLE-System ist enorm. Aber was machen die Leute mit Ihren DVB-C Receiver und DVD Recorder?? Die werden doch nicht dieser Lösung zustimmen, wenn sie ihre gerade erst gekauften Geräte wegschmeissen sollen. Freundl. Grüße simrishamn |
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| | # 14 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
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