Neue kleine Satellitenanlage: SatAn kommt nicht aufs Dach dideli-dudeli

Alt 09.02.2011, 15:07   # 1
lieber Scholli
 
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Hallo liebes Netzwelt-Team,
erst einmal ein großes Lob an euch, daß ihr euch stets für uns Sat-Noobs so viel Mühe macht, uns zu helfen.
Ich habe hier im Forum schon eine ganze Weile gelesen, um die passenden Komponeten für eine kleine hochwertige
Satellitenanlage mit 4 Anschlüssen zu finden die bei meinen Eltern auf dem Dach eines RH mit einer Dachsparrenhalterung angebracht werden soll.
Empfangen werden soll Astra 19,2° mit HD-, sind sie nicht von abzubringen...
Dabei ist die längste Strecke von Schüssel zum Reciever ca. 50 Meter (bis in den Keller und dann per Leerrohr wieder hoch in die erste Etage bzw Wohnzimmer im Erdgeschoss)
Bei der Sat-Anlage soll die Qualität und Langlebigkeit im Vordergrund stehen, der Preis ist eher zweitrangig.

Nun wollte ich euch bitten, meine bisherige Zusammenstellung zu kontrollieren und zu korrigieren:

Alps Quattro-Switch, 0.3 dB typ.
0,85m, Gibertini, OP 85 SE, Alu, anthrazit
Ca. 200m Koaxkabel, 110dB, 7.0mm, 4xSchirm., HDTV
Eine Menge F-, 7.0mm, FF-0, vergoldet
Cam-Modul für integrierten HD+-Satreciever im TV
Steckdose fürs Wohnzimmer
Erdungsschiene und –kabel bzw. Potenzialausgleich, Mastdichtung, Abschlußwiderstände, ggf. selbstverscheißendes Klebeband o.ä.

Jetzt fehlt nur noch die Dachsparrenhalterung, aber welche eignet sich am besten und welche Rolle spielt der Durchmesser?
Die Dachpfannen sind Typ Braas Taunus, welcher Dachziegel ist die beste und vor allem dichteste Lösung?
Kann das 16mm2 Erdungskabel durch das Treppenhaus im gleichen Kabelkanal wie die Antennenkabel in den Keller an den Banderder/Hauptpotenzialausgleichschiene geführt werden, oder besser durch ein freies M20er Leerrohr ?

Wenn alles passt wird bald bestellt und dann gehts erst einmal mit meinem Vater an die neue Verkabelung durchs Treppenhaus, da durch das Leerrohr leider nur maximal zwei 6,5er Kabel durchpassen, aber ich freue mich schon auf die Arbeit.
Meint ihr das passt alles? Für eure Hilfe bin ich sehr dankbar...
lieber Scholli...
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Alt 09.02.2011, 17:32   # 2
King W.
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Hallo und nw welcome

Das Überprüfen machen wir doch gerne. Einen wirklich groben Fehler kann ich zwar nicht entdecken, aber wie sagt man so schön: Das Bessere ist des Guten Feind. Ein paar Kleinigkeiten kannst du noch verbessern.

Antenne: OK
LNB: OK.

Das Kabel würde zwar funktionieren, aber der übertrieben hohe Wert für die Schirmdämpfung ist vollkommen überflüssig. Klasse A beginnt bereits bei 85 dB. Leider ist dieser Wert von den Werbefuzzis entdeckt worden, die mit Angaben von 120 oder 130 dB auch das mieseste Kabel aufwerten wollen. Ein wirklich gutes Kabel sollte neben einem massiven Kupferkern auch ein Abschirmgeflecht aus Kupfer (blank oder verzinnt) haben, dazu ein Dielektrikum aus physikalisch geschäumtem Polyethylen und eine mit dem Dielektrikum verklebte Abschirmfolie. Wenn dann noch die Schirmdämpfung 90 - 100 dB oder besser ist, ist alles in Ordnung.

In deinem Fall - Kabelwege von 50m ist das Material Kupfer sowohl für den Innenleiter wie auch für das Abschirmgeflecht besonders wichtig. Der Grund: Die elektrische Leitfähigkeit von Kupfer ist besser, als von allen anderen Materialien (ausgenommen Silber, aber das wird aus Kostengründen nie für die Herstellung von Koax-Kabel genommen).

Lange Rede, kurzer Sinn: dieses Kabel wäre in deinem Fall besser geeignet. Das gleiche Kabel bekommst du auch mit einer besonders wetterfesten Außenisolierung aus schwarzem PE, siehe hier. Es ist so robust, daß es selbst problemlos im Erdboden verlegt werden könnte. Genau die richtige Wahl, wenn du Wert auf extreme Langlebigkeit legst (20 Jahre und mehr).

Zu einem guten Kabel gehören aber auch gute Stecker. Die vergoldeten Stecker sind zwar besser als die Standardware, noch deutlich besser sind aber Kompressionsstecker. SEH bietet ein Set an, bestehend aus 100 Steckern und dem zugehörigen Werkzeug. Es ist genau auf das Hirschmann-Kabel abgestimmt und erlaubt eine leichte und schnelle Montage. Nach getaner Arbeit schickst du das Set einfach wieder zurück und bekommst postwendend auch dein Geld wieder, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, außer dem Porto für die Rücksendung entstehen keine weiteren Kosten.

Auf diese Weise ermöglicht SEH seinen Kunden, absolut professionelle Kabelverbindungen herzustellen, ohne das Werkzeug dafür kaufen zu müssen.

Die Steckdose ist falsch, du hast ein Exemplar für eine Einkabellösung erwischt. Diese hier ist in Verbindung mit einem Quad-LNB richtig. Allerdings wärst du von SEH angerufen und gefragt worden, wenn du die falsche Dose bestellt hättest. Herr Hampel überprüft grundsätzlich alle Bestellungen auf Plausibilität. Das gehört zu einem guten Kundendienst.

Das Modul müßte passen, aber die Enttäuschung wird groß sein. Es handelt sich bei den "Privaten" nicht etwa um "echtes" HD, sondern um das gleiche Programm, wie sonst auch, nur elektronisch hochskaliert. Das kann jeder gute HD-Receiver auch. Rausgeschmissenes Geld, wenn du mich fragst. Normalerweise dürfte es mit dem Modul auch keine besonderen Schwierigkeiten geben, frag aber vorsichtshalber mal bei SEH (02323/61887) ob es mit eurem Receiver keine Kompatibilitätsprobleme gibt.

Ob es für die "Taunus"-Pfanne Kunststoff-Pfannen gibt, ähnlich wie für die "Frankfurter", ist mir nicht bekannt. Von Braas, dem Hersteller der Taunus-Pfannen gibt es unter der Bezeichnung "Durovent" eine Durchgangspfanne und einen Satellitenaufsatz dazu. Die Pfanne kann jeder Dachdecker besorgen. Eine Selbstklebemanschette ist nicht nötig, diese Mastdichtung tut es genau so gut.

Als Dachsparrenhalter nimm bitte diesen hier. Da ist die mechanische Verbindung zwischen Mast und Rahmen besonders gut ausgeführt. Die SE ist ein ziemliches Schwergewicht, da spielt die Stabilität der Halterung eine wichtige Rolle. Nicht ganz so stabil aber auch noch brauchbar wäre diese Halterung, von den anderen Modellen rate ich ab.

Das 16 mm² Erdkabel (es muß laut Vorschrift eindrähtig sein) darf keinesfalls im gleichen Kabelkanal wie das Antennenkabel verlegt werden. Die Gefahr des unkontrollierten Überschlags bei einem Blitz wäre viel zu groß. Nimm lieber das freie Leerrohr. Grundsätzlich gilt, daß der Abstand des Blitzschutz-Kabels von normalen Strom- und Antennenkabeln so groß wie möglich gewählt werden sollte. Vielleicht wäre es auch eine Möglichkeit, die 4 Antennenkabel durch das 20er Leerrohr zu ziehen und das Erdkabel separat zu verlegen.

So, im Moment fällt mir nicht mehr viel ein, wenn dir noch etwas einfällt, frag einfach.

Viel Erfolg beim Aufbau!
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
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Alt 09.02.2011, 17:55   # 3
Dipol
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Hallo lieber Scholli,
nw welcome

Zitat:
Zitat von lieber Scholli Beitrag anzeigen
Empfangen werden soll Astra 19,2° mit HD-, sind sie nicht von abzubringen...
Ob SD oder HD macht anlagenseitig keinen Unterschied.
Zitat:
Zitat von lieber Scholli Beitrag anzeigen
Dabei ist die längste Strecke von Schüssel zum Reciever ca. 50 Meter (bis in den Keller und dann per Leerrohr wieder hoch in die erste Etage bzw Wohnzimmer im Erdgeschoss)
50 Meter ergibt mit einem dämpfungsarmen Kabel max. 15 dB Dämpfung. Bei 75 dB(µV) LNB-Pegel (mit normalen 55 dB LNB-Verstärkung!) und 47 dB(µV) Receivermindestpegel bleibt genug für das Kabel und eine Pegelreserve.
Zitat:
Zitat von lieber Scholli Beitrag anzeigen
Bei der Sat-Anlage soll die Qualität und Langlebigkeit im Vordergrund stehen, der Preis ist eher zweitrangig.
Außer eben satAn aus Rosenheim.
Zitat:
Zitat von lieber Scholli Beitrag anzeigen
Nun wollte ich euch bitten, meine bisherige Zusammenstellung zu kontrollieren und zu korrigieren:
Alps-Quattro-Switch-LNB
Der LNB ist Spitzenklasse, schade nur dass Herr Hampel als ansonsten seriöser Händler nicht davon abzubringen ist, das LNB-Rauschmaß wider besseres Wissen zu "schönen".
Mit einer Ausnahme alles okay. Ein F-Aufdrehstecker passt aber vom Schirmungsmaß zu einem Hochschirmkabel wie der Faust aufs Gretchen.
Zitat:
Zitat von lieber Scholli Beitrag anzeigen
Jetzt fehlt nur noch die Dachsparrenhalterung, aber welche eignet sich am besten und welche Rolle spielt der Durchmesser?
Statik!
Zitat:
Zitat von lieber Scholli Beitrag anzeigen
Die Dachpfannen sind Typ Braas Taunus, welcher Dachziegel ist die beste und vor allem dichteste Lösung?
Immer noch eine Dachdurchführung aus Walzblei. Die ist uv-beständig und hält viel länger als jede Kunstoffdurchführung und ist nicht so verletzungsanfällig wie die meisten Anformzink-Durchführungen.
Zitat:
Zitat von lieber Scholli Beitrag anzeigen
Kann das 16mm2 Erdungskabel durch das Treppenhaus im gleichen Kabelkanal wie die Antennenkabel in den Keller an den Banderder/Hauptpotenzialausgleichschiene geführt werden, oder besser durch ein freies M20er Leerrohr ?
Obwohl der Potenzialausgleich der Kabel am Mast erfolgen muss, ist mit dem Erdungsdraht ein Schutzabstand zu allen anderen Kabeln einzuhalten. Eine Außenableitung ist sicherheitstechnisch zumeist besser.
Zitat:
Zitat von lieber Scholli Beitrag anzeigen
Wenn alles passt wird bald bestellt und dann gehts erst einmal mit meinem Vater an die neue Verkabelung durchs Treppenhaus, da durch das Leerrohr leider nur maximal zwei 6,5er Kabel durchpassen, ...
Dass in Treppenhäusern die Verlegung von Kunststoffkanälen brandschutztechnisch unzulässig ist, dürfte unbekannt sein.

Upps, King W. war schneller!
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Alt 10.02.2011, 02:10   # 4
King W.
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Der LNB ist Spitzenklasse, schade nur dass Herr Hampel als ansonsten seriöser Händler nicht davon abzubringen ist, das LNB-Rauschmaß wider besseres Wissen zu "schönen".
Herr Hampel befürchtet, durch Weglassen der Angabe Kunden zu verlieren. Es gibt leider viel zu viele Leute, die etwas auf das Geblubbere der Werbefuzzis geben. Und bei den LNB's haben die sich das Rauschmaß als Quasi-Werbeargument ausgeguckt.

Dabei ist es völlig irrelevant, ob ein LNB 0,1 oder 0,8 dB Rauschmaß hat. Letzterer Wert ist früher von Kathrein für seine UAS-LNB's angegeben worden.

Unterstellen wir mal für einen Moment, der Wert von 0,1 dB, den manche chinesischen Bastelbuden für ihre Produkte angeben, sei wahr. Bei Kathrein gibt es nichts zu unterstellen, der Wert stimmt. Macht zunächst mal eine Differenz von 0,7 dB "zugunsten" des China-Produktes.

Die Signalqualität wird aber nicht nur von der Rauschzahl des LNB beeinflußt, sondern unter anderem auch von der Schüsselgröße. Hier sind die Angaben von Gibertini für seine XP-Serie. Die Angaben für die SE's fehlen leider noch, aber sie dürften nahezu identisch sein. Vergleiche mal den Gewinn einer 65er mit einer 75er oder eine 75er mit einer 85er Antenne. Der Unterschied macht jeweils mehr als 1 dB aus. Auf gut Deutsch: 10 cm mehr Blech bewirken deutlich mehr, als der Unterschied vom schlechtesten (Kathrein) zum besten (China) LNB.

Absurd. Ein anderes Wort dafür fällt mir nicht ein. :vogel:

Tatsache ist jedenfalls, daß andere Parameter weit wichtiger und für die Empfangsqualität viel entscheidender sind: Das Phasenrauschen (Jitter), die Polarisationsentkopplung und - bei langen Kabeln besonders wichtig - der niedrige Stromverbrauch. Und gerade in diesem Punkt ist das Alps-LNB nicht zu toppen. Angenehmer Nebeneffekt: Das LNB hält länger und die Stromrechnung wird (etwas) niedriger.

Also nimm das LNB ruhig, ein besseres bekommst du nicht.

Zitat:
Mit einer Ausnahme alles okay. Ein F-Aufdrehstecker passt aber vom Schirmungsmaß zu einem Hochschirmkabel wie der Faust aufs Gretchen.
So ist es. Ich bleibe aber bei meiner Empfehlung für das Hirschmann-Kabel, schon allein deshalb, weil es eine verklebte Abschirmfolie hat. Das erleichtert die Montage der Kompressionsstecker sehr, bzw. macht diese erst sinnvoll möglich.

Zitat:
Statik!
bei der angegebenen Halterung kein Thema. Eher reißen die Befestigungsschrauben aus dem Dachbalken, als daß der Rahmen nachgibt. Ich selbst habe sogar schon eine Triax TDS 110 damit befestigt. Probleme gab es nicht.

Zitat:
Immer noch eine Dachdurchführung aus Walzblei. Die ist uv-beständig und hält viel länger als jede Kunstoffdurchführung und ist nicht so verletzungsanfällig wie die meisten Anformzink-Durchführungen.
Oder eben die Braas-Pfanne aus demselben Material wie die übrigen Pfannen, wobei nur der eigentliche Durchlaß aus robustem Kunststoff ist. Eine Bleipfanne geht natürlich genau so gut, z.B. diese hier. Kleiner Tip, wenn du die Bleipfanne verwenden willst: die beiden Seitenränder und den oberen Rand zur Nachbar-Pfanne mit farblosem Silikon abdichten. Dann kommt 100%ig kein Regenwasser durch.
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Alt 10.02.2011, 19:46   # 5
lieber Scholli
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Dank euch beiden für die wertvollen Tipps.
So wie ich das verstanden habe ist also ein gecrimpter Stecker von der Dämfung her viel besser als ein aufgedrehter, selbst wenn er fachmännisch angebracht wird. Eben aus diesem Grund möchte ich auch lieber eine Erdungsschiene benutzen als einen Masseblock, tut mir nämlich irgendwie in der Seele weh, das schöne lange Kabel zu stückeln.
Muß der Schirm auf der Erdungsschiene wirklich so stark gequetscht werden, daß es die Signalqualität beeinträchtigen kann? Es muß doch nur ein elektischer Kontakt bestehen...
Also diese Braas Durchgangspfanne mit Sataufsatz gibts im Netz für 50€ + 20€ Versand zu bestellen. Mein Vater hat aber heute von Klöber eine etwa gleichwertige Durchgangspfanne typ Taunus samt passender Dichtung beim Dachdecker erstanden.
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Alt 10.02.2011, 23:33   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von lieber Scholli Beitrag anzeigen
Eben aus diesem Grund möchte ich auch lieber eine Erdungsschiene benutzen als einen Masseblock, tut mir nämlich irgendwie in der Seele weh, das schöne lange Kabel zu stückeln.
Erdungsschienen sind im Zeitalter von Kabeln mit 100 dB Schirmdämpfung ebenso total out wie F-Aufdrehstecker. Na dann mal viel Spaß beim Abnudeln des Mantels, ohne professionelles Absetzwerkzeug ist das Geflecht ganz fix geschrottet. Bei mehr als zweifach geschirmten Kabeln geht beim Abmanteln die äußere Foli verloren, das ergibt prächtige Sollbruchstellen.
Zitat:
Zitat von lieber Scholli Beitrag anzeigen
Also diese Braas Durchgangspfanne mit Sataufsatz gibts im Netz für 50€ + 20€ Versand zu bestellen. Mein Vater hat aber heute von Klöber eine etwa gleichwertige Durchgangspfanne typ Taunus samt passender Dichtung beim Dachdecker erstanden.
Durch UV-Einstrahlung werden ausnahmslos alle Kunststoffteile spröde, die Frage ist nur wann. Davor sind auch Produkte von BRAAS nicht gefeit. Ich verfüge über eine schöne Fotogalerie von versprödeten Dunstrohren dieses Fabrikats, welche ich bei Dachbegehungen routinemäßig den Hausverwaltern zugeschickt habe.
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Alt 11.02.2011, 02:02   # 7
King W.
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Durch UV-Einstrahlung werden ausnahmslos alle Kunststoffteile spröde, die Frage ist nur wann.
Alles geht irgendwann einmal kaputt. Wir übrigens auch.

Das Dach selbst hält auch nicht ewig. Wenn nach 15 - 20 Jahren mal eine neue Dachpfanne fällig ist, so denke ich, kann man das akzeptieren. Wenn die Lebensdauer des Kabels in etwa gleich lang ist (ist ja auch aus Kunststoff), so wäre die Reparatur "ein Abwasch".

Blei hat natürlich als Metall noch eine längere Lebensdauer, dafür ist eine paßgenaue Kunststoff-Pfanne schneller montiert und immer dicht. Muß halt jeder selbst entscheiden, was ihm wichtiger ist.
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Alt 11.02.2011, 13:05   # 8
lieber Scholli
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Ok, wenn der Profi sagt, daß ein Masseblock besser ist, wirds ein Masseblock mit gecrimpten Hirschmann-Steckern.
Praktischer Weise brauche ich so nur für die Strecke vom Masseblock zum LNB das schwarze Hirschmann-Kabel.
Was mich noch interessieren würde ist,
wieviel Verlust durch solch einen Masseblock entsteht,
oder durch eine F-Steckerkupplung, oder an der Steckdose?
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Alt 11.02.2011, 13:17   # 9
Dipol
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Zitat von lieber Scholli Beitrag anzeigen
wieviel Verlust durch solch einen Masseblock entsteht,
oder durch eine F-Steckerkupplung, oder an der Steckdose?
Das kommt auf die Güte des Materials und der Montage an. Fachgerecht installiert ergeben sich mit HQ-Material mit Rückflussdämpfung > 30 dB pro Verbindung < 1 dB. Die robuste Sat.-ZF verkraftet aber auch die üblichen asiatische Hinterhof-Konnektoren und manche Murks-Montage.

Selbst > 1 dB spielt das pegeltechnisch keine Rolle. Im Regelfall hat man schon mit 55 dB LNB-Verstärkung mehr Probleme mit kritisch hohen als zu niedrigen Pegel.

Dreiloch-Sat.-Steckdosen haben typenabhängig unterschiedliche Filterungen und daher stark abweichende Durchgangsdämpfungen auf den einzelnen Anschüssen. Bis zu 6 dB (= Faktor 1/2) auf dem Radio-Anschluss einer Einzel-/Stich-Dose sind üblich.
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Alt 28.05.2012, 14:57 # --
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