Bitte um Hilfe bei neuer Satanlage

Alt 20.01.2011, 17:48   # 1
Roadsty
 
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Hallo!

Da es hier mein erster Beitrag ist, reißt mir bitte nicht gleich den Kopf ab, wenn ich etwas falsch machen sollte.

Ich plane gerade den Umstieg von Kabel auf Sat. Habe mich die letzte Woche sehr damit beschäftig und viel gelesen. Allerdings kann ich mich nicht so recht entscheiden, da ich beim Spiegel, beim LNB, uns. immer mehrere Komponenten zur Auswahl habe. Daher bitte ich um Eure Hilfe. Sagt mir bitte, welches Produkt ihr nehmen würdet und vielleicht auch warum.

Satspiegel: Humax Professionel 90 oder Gibertinti XP-Premium 100cm oder Kreiling KR AE100

Welche der 3 Spiegel wäre denn am besten? Ich möchte vorerst nur Astra 19,2° empfangen und später dann mal auf Hotbird erweitern. Oder sollte man lieber etwas mehr Geld investieren und die Fuba DAA 110 nehmen? Ist dieser Spiegel das Mehrgeld wert?

LNB: Inverto Quattro Black Ultra oder Kreiling KR440 Profi II Quattro oder Hirschmann CSCS40 HQ

Da ich den Satspiegel in anthrazit nehme, hätte ich gern auch ein dunkleres LNB dazu. Ich tendiere zum Inverto Black Ultra. Aber das Hirschmann ist laut Tests auch ziemlich gut, nur so teuer.

Multischalter: Spaun SMS 5808 NF oder Kreiling KR 5-8 MS

Spaun schneidet in den Tests immer sehr gut ab. Über Kreiling habe ich noch nicht so viel gehört. Wichtig ist mir ein Multischalter, der in Standby schaltet, wenn der/die Receiver aus sind. Da wir nicht all zu viel TV schaun, ist der Standby-Verbrauch von 1W des Kreiling gegenüber den 3,5W des Spaun schon nennenswert.
Wegen des Verbrauch tendiere ich zum Kreiling, der Qualität wegen zum Spaun. Was nun?

Koaxialkabel: Hirschmann KOKA 125 HD oder Technisat Koaxkabel Premium CoaxSat 120db

Das Hirschmann ist zwar nur 3-fach geschirmt, allerdings ist die Cu-Leitung in der Mitte 1,13mm, beim Technisat nur 1,0mm. Dafür ist das Technisat 4-fach geschirmt.
Wir haben dicht am TV 2 Gigaset-Siemens Telefone und einen WLAN-Router.
Reicht da die 3-fach Schirmung des Hirschmann? Gibt es sonst noch empfehlenswertes Kabel?

Stecker: Hirschmann CMP6-51 oder Hirschmann EX651

Wo ist denn da der Unterschied zwischen dem CMP6-51 und dem EX651?

Vom Multischalter möchte ich gern die Receivern direkt anschließen, ohne Kabeldose. Das Kabel soll unter der Scheuerleiste bzw. hinter den Leisten die das Laminat abschließen verlegt werden. Da ist aber eine 90° Ecke dabei. Kann man das Kabel dann einfach knicken oder gibt es für so etwas einen Winkel? Wenn ja, hat man dann Signalverlust?

Ok...das wärs dann erstmal. Wäre echt super, wenn ihr mir bei meiner Entscheidung helfen würdet.

Gruß
Roadsty
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Alt 20.01.2011, 21:43   # 2
Poppa
 
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Hallo Roadsty,

ich bin hier zwar selbst nur ein Newby, wenn ich aber Dein Posting lese stelle ich fest das diverse Angaben fehlen.

Du schreibst, Du möchtest Zurzeit nur den Astra 19.2° empfangen. Später evtl. auch Hotbird. Warum bist Du denn der Meinung eine so große Schüssel zu benötigen? Wo soll die Anlage installiert werden?

Zitat:
Da ich den Satspiegel in anthrazit nehme, hätte ich gern auch ein dunkleres LNB dazu.
Cool

Weiterhin schreibst Du von Multischaltern. An wie vielen Stellen soll den der Sat Empfang möglich sein?
Am besten beschreibst Du einfach einmal was Du vorhast. Dann wird man Dir sicher auch helfen.

Z.B Familie mit 5 Kindern in einem Einfamilienhaus in Altötting. Alle wollen in ihren Zimmern gleichzeitig unterschiedlich Sender sehen und zusätzlich soll 3x die Möglichkeit bestehen einen weiteren Sender aufzunehmen. Alle Kabel können neu gezogen werden. Die Schüssel soll nicht am Haus montiert werden. Der Garten ist dafür groß genug.

Oder so ähnlich.
Viel Glück.

Liebe Grüße,
Poppa

Hoffentlich bekomme ich keine Schelte für meine Einmischung.
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Alt 20.01.2011, 21:45   # 3
King W.
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Hallo undnw welcome

Du machst nichts falsch, wieso auch. Zum Kopf-abreißen besteht also überhaupt kein Anlaß.

Möchtest du dich denn unbedingt genau zwischen den angegebenen Produkten entscheiden, oder bist du da noch etwas flexibel? Bei den Antennen würde ich mich an deiner Stelle für keine von den dreien entscheiden, höchstens für die Fuba, aber die bekommst du günstiger, siehe hier. Meiner Meinung nach noch besser ist die neue Gibertini SE, weil sie, ähnlich der Fuba, einen doppelten Feedarm hat. Das ist sehr robust und verwindungssteif. Im Gegensatz zur Fuba ist aber an dieser Antenne nichts aus Kunststoff. Das verspricht eine lange Lebensdauer. Ich selbst verwende im Moment nur noch diese Antenne.

Als LNB empfehlen wir gern das Alps, weil es empfangsstark und äußerst robust ist. Weitere Vorteile sind ein niedrigerer Stromverbrauch von nur 150 mA (üblich sind 250) und ein perfekter Wetterschutz. Allerdings gibt es dieses LNB nur in hellgrau. Da hat sich Alps auch was bei gedacht: Je heller das LNB, desto weniger heizt es sich bei Sonneneinstrahlung auf.

Von dem Inverto Black Ultra laß bitte die Finger. Das LNB ist zwar an sich nicht schlecht, es verstärkt aber für deine Zwecke viel zu hoch. Das wäre nur dann optimal, wenn sehr lange Kabel angeschlossen werden müssen, oder wenn es gilt, schwache Satelliten zu empfangen. Beim Empfang von Astra handelst du dir sehr leicht eine Übersteuerung der angeschlossenen Receiver und damit Empfangsstörungen ein. Wenn es denn unbedingt ein dunkles LNB werden soll, nimm doch das MTI Supreme Blue.

Das Kreiling-LNB habe ich bislang noch nicht verbaut, aber die technischen Daten weisen auch bei diesem Teil eine unnötig hohe Verstärkung aus. 50 - 55 dB wären angemessen, 60 dB ist schon oberste Grenze. Dennoch würde ich dieses LNB dem Black Ultra vorziehen - aber auch wirklich nur dann, wenn ich mich zwischen beiden entscheiden müßte. Das Hirschmann ist schlicht und ergreifend zu teuer, wie du ja auch schon selbst korrekterweise festgestellt hast.

Beim Multischalter gibts eigentlich nur eine klare Empfehlung: Jultec. Die Qualität ist mindestens auf Augenhöhe mit dem Spaun und der Stromverbrauch im Stand-By ist noch geringer als beim Kreiling, nämlich 0. Das Gerät ist so sparsam, daß es überhaupt kein eigenes Netzteil braucht. Vielmehr wird es von den angeschlossenen Receivern mit gespeist. Der Eigenverbrauch beträgt lediglich 70 mA. Zusammen mit einem Alps-LNB macht das 220 mA, in Verbindung mit einem anderen LNB bis 320 mA. Das schafft jeder Receiver, auch die billigste China-Gurke. Nachts, wenn alle Receiver aus sind, bekommt der Schalter keinen Strom und auch das LNB wird nicht versorgt. Der geringe Mehrpreis gegenüber dem Spaun rechnet sich bereits nach kurzer Zeit.

Das robuste Gehäuse und die hohe Teilnehmerentkopplung kommen als weitere Vorteile hinzu.

Eventuell lohnt auch ein Blick auf den TechniSwitch, der ebenfalls ohne Netzteil betrieben werden kann.

Als Koaxialkabel kannst du das Hirschmann nehmen, obgleich eine übertrieben hohe Abschirmung unnötig ist und keinen entscheidenden Vorteil bildet. Das KOKA 110 reicht vollkommen aus. Zumindest für die Außeninstallation nimm bitte das PE-isolierte Kabel, auch wenn es etwas teurer ist. Es ist deutlich unempfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen, als Kabel mit PVC-Isolierung und ist jedenfalls dann ein "muß", wenn du Wert auf extreme Haltbarkeit legst.

Mittlerweile wird mit den Werten für die Abschirmung genau so Schindluder getrieben, wie mit den Rauschzahlen für die LNB's. Klasse A fängt bereits bei 85 dB an und wenn du ein Kabel mit 100 oder mehr dB hast, ist das mehr als ausreichend, auch dann, wenn du ein DECT-Telefon betreibst.

Den Schwachpunkt bilden ohnehin die Stecker. Ein schlecht montierter Aufdrehstecker kann die Abschirmwirkung um bis zu 40 dB verschlechtern! Da macht es keinen Sinn, viel Geld in gutes Kabel zu investieren und sich dann eine "Sollbruchstelle" einzuhandeln.

Deine Entscheidung für Kompressionsstecker ist deshalb goldrichtig. Allerdings ist zur Montage Werkzeug erforderlich. Am besten, du läßt dir dieses SET schicken. Neben 100 Steckern enthält es eine Kompressionszange und einen Abisolierer. Damit ist die Arbeit schnell und komfortabel durchzuführen und du erhältst absolut professionelle Steckverbindungen. Nach getaner Arbeit kannst du das Set einfach wieder zurückschicken und bekommst postwendend dein Geld wieder, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, es ist lediglich das Porto für die Rücksendung zu tragen.

Der Unterschied zwischen den beiden Steckertypen ist sehr gering, das Gehäuse ist geringfügig anders, das Innenleben nahezu gleich. Mit beiden Steckern erzielt man perfekte Ergebnisse.

Scharf knicken sollte man das Kabel nicht. Je mehr Abschirmlagen vorhanden sind und je dicker das Kabel ist, um so problematischer wird das Knicken. Wenn es sich nicht vermeiden läßt, kannst du auf dieses Kabel ausweichen. Die beiden Adern lassen sich leicht trennen. Auch hier handelt es sich um ein hochwertiges Kabel, welches die Klasse A Spezifikation erfüllt. Lediglich die Signaldämpfung ist etwas höher. Das begrenzt die maximal einsetzbare Länge auf ca. 20m, hat aber sonst keinerlei Nachteile. Das Kabel kann in einem sehr engen Radius verlegt werden und geht leicht um die Ecke.
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Alt 21.01.2011, 22:07   # 4
Roadsty
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Erstmal vielen Dank für die beiden Antworten.

Poppa hat recht, ich hatte vergessen zu erwähnen, wo der Satspiegel stehen soll, wie weit Kabel verlegt werden muss usw..

Und natürlich vielen Dank an King W.!
Natürlich bin ich flexibel. Es waren ja von mir nur Vorschläge. Und da ich gewiss kein Fachmann bin, nehme ich neue Vorschläge gerne an.

Nun die fehlenden Infos. Der Satspiegel soll bei uns auf das Garagendach. Die Garage ist ca. 18m vom Haus entfernt. Dann sind es noch mal ca. 10m zum TV. Also insgesamt rund 30m. 6 Anschlüsse sollen gelegt werden, die restlichen 2 sind dann Reserve.
Ich dachte an einen 100cm Spiegel, weil das Nachbarhaus ziemlich dicht an unserer Garage steht. Und je größer der Spiegel, desto besser der empfang und desto mehr Reserve.
Ich war auch echt erstaunt, dass nur die kleineren Spiegel so einen doppelten Feedarm haben. Eigentlich müßten das logischerweise die größeren Spiegel haben.

Sind denn die von mir im ersten Post genannten LNB´s für eine Kabellänge von rund 30m immer noch zu stark?

Danke King W. für den Vorschlag von Alps LNB´s, aber die finde ich so häßlich. Und den Spiegel mit dem LNB sehe ich ja dann jeden Tag.
Wie sieht es denn nicht mit dem von mir genannten Inverto Black Ultra Quattro sondern mit dem Inverto Black Premium Quattro aus?
Das verstärkt das Signal nicht so sehr wie das Inverto Black Ultra.
Und was haltet ihr von dem Fuba DEK 400 Quattro oder dem Sharp Uni Quattro?


Zitat:
Beim Multischalter gibts eigentlich nur eine klare Empfehlung: Jultec
Genau dieses hatte ich mir auch ausgeguckt, bis ich dann gelesen habe, dass es doch besser wäre, einen Multischalter mit eigenem Netzteil zu nehmen.
Ich sollte noch erwähnen, dass wir den eingebauten DVB-S2 Tuner unseres Panasonic TX-P50VT20EA nutzen werden. Dieser steht im Wohnzimmer und wird am häufigsten genutzt. Die anderen TV´s werden extra Receiver erhalten, aber nicht so oft laufen.
Würde denn so ein eingebauter Tuner im TV auch reichen, um den Multischalter von Jultec zu speisen?
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Alt 21.01.2011, 23:43   # 5
tom_ktom
 
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Also was den Spiegeldurchmesser angeht, da hilft bei verdecktem Blick zum Satelliten auch keine 10m Antenne. Es ist bei den Sat-Antennen nicht so, dass sie sich irgendwelche, von irgendwoher reflektierten Signale einfängt, sondern sie müssen wirklich gezielt vom Satelliten bestrahlt werden. Deswegen ist die Ausrichtung auch wirklich Millimeterarbeit, selbst wenn man von Grobausrichtung spricht.

Ein Beispiel:
Angenommen man könnte den Satelliten nur durch ein 60cm großes Loch sehen und genau hinter dem Loch die Antenne aufstellen. Dann wäre es vollkommen sinnlos, eine 3m Antenne aufzustellen, in der Hoffnung diese würde besseren Empfang bringen. Am Ende würden doch nur 60cm davon mit Wellen beleuchtet, die zum LNB gebündelt würden. Der Rest der Antenne ist einfach blind.
Demnach würde eine 60cm Antenne vollkommen ausreichen, sofern sie genau an der richtigen Stelle steht. Wahrscheinlich würde sie sogar aufgrund ihrer, auf ihre Größe hin konzipierte Geometrie sogar bessere Ergebnisse liefern, als die vollkommen überdimensionierte 3m Antenne.
Die große Antenne bringt zudem noch eine vollkommen unnötig hohe Windlast und muss mit viel größerem Aufwand befestigt werden.

Deshalb prüfe bitte erst einmal, ob überhaupt freie Sicht auf den Satellit besteht. Wenn es dabei zu große Einschränkungen gibt, dann ist das Projekt eh gestorben (zumindest auf dem Garagendach). Ansonsten eben die Position wirklich genau bestimmen, an der die Antenne die beste Sicht haben wird, und entsprechend des Sichtfensters die Antenne auswählen. Mehr als 90cm sind aber auch bei freier Sicht meistens eh überdimensioniert, für reinen Astra-Empfang sowieso.

Was das LNB angeht. Da muss man sich eben selber die Frage stellen, ob man der Optik mehr Priorität gibt und alle paar Jahre ein neues kaufen und installieren will (immer mit der Gefahr etwas zu verstellen oder zu beschädigen), oder ob man mehr Wert auf die Technische Zuverlässigkeit und Haltbarkeit legt. Hübsch sind die Alps wirklich nicht. Aber absolut gut durchdacht. Form follows function... so geht es richtig.

Die Entscheidungen triffst am Ende Du selbst. Wenns schief geht, können wir auch keine anderen Tipps geben als jetzt.

Übrigens, bei der Montage auf dem Garagendach muss die Antenne unbedingt normgerecht geerdet werden. Das heißt auf kürzestem Weg mit 16mm² Einzelmassivdraht mit der Haupterdungsschiene des Hauses verbunden werden. Sollte die Garage selbst eine Erdung besitzen muss die Antenne an diese angeschlossen und spätestens jetzt auch die Erdung der Garage mit der Haupterdung des Hauses verbunden werden (genauso blitzstromfähig wie die Antenne mit der Erdungsschiene). Dabei muss auch gleich noch ein Potentialausgleich für die Antennenkabel eingebracht werden. Dazu müssen die Kabelschirme und Gehäuse vom Multischalter mit sogenannten Erdungsblöcken per min. 4mm²-Leitung an die Erdungsleitung (möglichst nah bei der Antenne) angeschlossen werden. Es gibt aber noch mehr zu beachten. Dazu bitte den eigenen Thread zu dem Thema auf der 1. Seite des Sat-Bereichs in diesem Forum studieren.

Also wenn Du ein Alps LNB wählst, dann sollte es mit der Kabellänge generell keine Probleme geben. Die verbrauchen sehr wenig Strom (worauf es bei den Kabellängen ankommt). Bei anderen könnte das anders aussehen. Die Qualität des Kabels spielt dann auch noch eine umso größere Rolle.
Ein Multischalter mit eigenem Netzteil bedeutet natürlich auch einen gewissen Stromverbrauch, weil der natürlich rund um die Uhr versorgt wird und nicht nur, wenn ein Receiver eingeschaltet ist. Das sollte in die Kostenrechnung schon mit eingehen.
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Alt 22.01.2011, 02:11   # 6
King W.
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Zitat:
Zitat von Roadsty Beitrag anzeigen
Würde denn so ein eingebauter Tuner im TV auch reichen, um den Multischalter von Jultec zu speisen?
Ganz klar: Ja. Habe ich schon selbst mehrfach ausprobiert und es funktioniert tadellos. Ursächlich dafür ist der außergewöhnlich niedrige Stromverbrauch des Jultec von nur 70 mA.

Als Antenne wäre eine 60er zwar noch brauchbar, aber bei Mehrteilnehmerempfang wäre die Schlechtwetterreserve arg klein. 80 bis 90 cm sollten es schon sein. Noch größere Antennen bringen für Astra kaum noch etwas, haben aber eine größere Windlast und erfordern deshalb eine aufwendige Befestigung.

Das Inverto Black Premium-LNB kannst du nehmen, das Fuba habe ich bislang noch nicht verbaut und kann nichts dazu sagen.

Das Sharp bekommt von mir keine Empfehlung, damit habe ich bereits schlechte Erfahrungen gemacht. Es ist zwar empfangsstark, was analoge Programme betrifft, bei Digitalempfang habe ich aber bei zwei Exemplaren ein zu hohes Phasenrauschen (Jitter) feststellen müssen. Bei einem Exemplar war überhaupt kein Digitalempfang möglich, bei einem anderen gab es immerhin noch Störungen. Vielleicht habe ich nur Pech gehabt und zwei Ausreißer erwischt, dann aber stimmt etwas mit der Qualitätskontrolle bei Sharp nicht.

Gelegentlich nutze ich auch LNB's von FTE. Trotz ihres vergleichsweise geringen Preises habe ich damit noch nie Probleme gehabt.

Trotzdem: Willst du wirklich nur aus optischen Gründen auf die hohe Alps-Qualität verzichten?
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Alt 22.01.2011, 08:51   # 7
tom_ktom
 
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Als Antenne wäre eine 60er zwar noch brauchbar, aber bei Mehrteilnehmerempfang wäre die Schlechtwetterreserve arg klein. 80 bis 90 cm sollten es schon sein. Noch größere Antennen bringen für Astra kaum noch etwas, haben aber eine größere Windlast und erfordern deshalb eine aufwendige Befestigung.
Das mit den 60cm war auch nur ein extrem Beispiel. Aber Du wirst mir zustimmen, dass wenn der Tunnel, durch den die Antenne schauen kann, nicht mindestens so groß ist, wie der Antennendurchmesser, dann kann die Antenne noch so groß sein, der Empfang wird dadurch sicher nicht mehr besser und die Reserven auch nicht größer.

75-80cm dürften für Astra und Einzelteilnehmer optimal sein.
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Alt 22.01.2011, 17:29   # 8
Roadsty
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Ich bedanke mich auch heute wieder für die Antworten von tom_ktom und natürlich von King W.!

Ihr habt mir sehr weitergeholfen. Zwar habt ihr fast alles was ich mir rausgesucht habe, über Bord geworfen, aber das ist ja nicht so schlimm. Da ich mich in dem Sat-Bereich nicht so auskenne wie ihr, nehme ich natürlich Eure Lehren an.

Zitat:
Trotzdem: Willst du wirklich nur aus optischen Gründen auf die hohe Alps-Qualität verzichten?
Nein, natürlich nicht. Dann muss ich mir das LNB von Alps eben jeden Tag schöntrinken. Ach...irgendwann gewöhnt man sich dran.

Zitat:
Deshalb prüfe bitte erst einmal, ob überhaupt freie Sicht auf den Satellit besteht
Die Sicht zum Satelliten ist schon frei. Es ist ja nicht so, dass das Nachbarhaus direkt vor dem Spiegel steht. Es steht ca. 10m von unserer Garage entfernt und hat ein Spitzdach mit ca. 40° Neigung.

Ok...dann werde ich mir alles noch einmal durchdenken und dann meinen Eltern zur Absegnung vorlegen.

Vielen Dank noch einmal!!!

Gruß...Roadsty
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Alt 23.01.2011, 20:36   # 9
Roadsty
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Jetzt habe ich doch noch einmal eine Frage.
Diese bezieht sich auf das Koaxialkabel.
Eigentlich wollte ich ja das Hirschmann KOKA 125 HD nehmen, auch wenn es überdimensioniert ist. Aber seitdem mir King W. geraten hat, lieber ein PE Koax anstatt eines PVC´s zu nehmen, bin ich mir nicht mehr so sicher.
Das Kathrein LCD 115 ist ein PE Koax und dazu noch schwarz, was mir sehr gefällt.
Das Koaxkabel, was außerhalb des Hauses verläuft, kommt übrigens dann noch in ein Kabelschlauch, zum besseren Schutz.

Also welches Kabel würdet ihr denn nun nehmen? Das Hirschmann oder das Kathrein?
Paßt auf das Kathrein LCD 115 auch die Kompressionsstecker von Hirschmann drauf?
Denn wenn ich die Kompressionsstecker von Kathrein nehmen würde, bräuchte ich auch deren Zange und die ist bei weitem teurer als die von Hirschmann.
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Alt 23.01.2011, 23:32   # 10
King W.
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Das Hirschmann PE-Kabel ist ebenfalls schwarz (wie auch die PE-Kabel anderer Hersteller) und sieht gut aus.

Die Kompressionsstecker müssen genau auf das verwendete Kabel abgestimmt sein, sonst gibt es bei der Montage Probleme. Ob das LCD 115 zu den Hirschmann-Steckern paßt, weiß ich nicht, das LCD 111 und die Stecker passen jedenfalls nicht zusammen (schon ausprobiert).

Für das Hirschmann-Kabel kannst du dir von SEH dieses Set schicken lassen. Damit läßt sich die Montage schnell und einfach erledigen und du bekommst absolut professionelle Ergebnisse. Nach getaner Arbeit kannst du es einfach wieder zurück schicken und bekommst postwendend dein Geld wieder, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt lediglich das Porto für die Rücksendung.
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Alt 28.05.2012, 14:54 # --
News Flash
 
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