Astra 19,2E und 28,2E in Hamburg

Alt 12.01.2011, 13:04   # 1
Poppa
 
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Hallo zusammen,

ich beabsichtige mir eine Satellitenanlage für den Empfang der beiden o.g. Astra Satelliten aufzubauen. Bevor ich auf diese Forum aufmerksam wurde, habe ich mir aber über Ebay schon ein paar Komponenten gekauft. Nun bin ich aber gar nicht mehr sicher ob das alles so richtig ist.

Gebaut werden soll eine Anlage für 8 Teilnehmer zum Empfang der (Standard) Astra auf 19,2E und des Astra 2D auf 28,2E. Ich habe bereits eine Kathrein CAS80 sowie 2x Kathrein UAS484. In meinem Haus sind die Koax-Kabel zu den einzelnen Räumen als Stern verteilt, ausgehend von einem Kellerraum. Mit den Kabeln möchte ich direkt in die einzelnen Empfänger, also ohne Steckdose.

Meine Fragen:
Kann ich in Hamburg den Astra 2D überhaupt problemlos empfangen?

Geht das mit der einen CAS80 allein oder sollte ich besser ein zweite Schüssel oder vielleicht eine ganz andere Schüssel anschaffen?
Ich dachte an eine 60er für den 19,2E und die 80er dann für den 28,2E.

Sind die LNBs (UAS484) geeignet und auch mittelfristig noch zu gebrauchen?

Welcher Multischalter ist hierfür am besten geeignet?
Mir ist schon klar dass ich einen 9/8 benötige. Ich habe aber irgendwo gelesen, dass die Signale des 28,2E bei uns nicht mehr so stark sind und es daher bei billigen Schaltern zu Überlagerungen kommen kann.

Wie lang dürfen meine Kabel zwischen den LNBs und dem Multischalter maximal sein?
Ich habe so ca. 25~30m Kabellänge von meinem geplanten Standort der Antenne bis zum Zentrum des Sterns.

Was kann ich machen wenn das zu lang ist?

Das ist so das, was mir zur Zeit am meisten unter den Nägeln brennt. Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

Liebe Grüße aus Hamburg,
Ronald Winter
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Alt 12.01.2011, 14:38   # 2
Dipol
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Hallo Ronald, herzlich Willkommen im Forum!

Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Gebaut werden soll eine Anlage für 8 Teilnehmer zum Empfang der (Standard) Astra auf 18,2E und des Astra 2D auf 28,2E. Ich habe bereits eine Kathrein CAS80 sowie 2x Kathrein UAS484.
Die CAS 80 ist kleiner als das Vorgängermodell CAS 75. Schon für den Empfang von ASTRA 19,2 wird das nach Norm für Mehrteilnehmeranlagen geforderte C/N mit LNB im Zentralfokus verfehlt. Es gibt aber zahllose Anlagen, die so betrieben werden.

Für den Empfang des ASTRA 2D auf 28,2° sollte man in Hamburg schon deutlich mehr Blech einplanen. Footprint: http://www.ses-astra.com/medialib/co...2D_north_M.jpg
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Kann ich in Hamburg den Astra 2D überhaupt problemlos empfangen?
Siehe Footprint.
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Geht das mit der einen CAS80 allein ...
Ich dachte an eine 60er für den 18,2E und die 80er dann für den 28,2E.
Beide Antennen sind für Mehrteilnehmer-Empfang unterdimensioniert. Unter einer CAS 90 mit ASTRA 2D im Zentralfokus und elevationsgerecht schräg gestellter ZAS 90 (LNB für 28,2° höher als der für 19,2°) würde ich nicht planen.
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Sind die LNBs (UAS484) geeignet und auch mittelfristig noch zu gebrauchen?
Damit ist Vollbandempfang gesichert und in den UAS-LNB werkelt zuverlässige Technik von ALPS.
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Welcher Multischalter ist hierfür am besten geeignet?
Jeder Multischalter mit normgerechten 30 dB Port-to-Port-Entkopplung.
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Wie lang dürfen meine Kabel zwischen den LNBs und dem Multischalter maximal sein?
Ich habe so ca. 25~30m Kabellänge von meinem geplanten Standort der Antenne bis zum Zentrum des Sterns.

Was kann ich machen wenn das zu lang ist?
Zum Beispiel einen VWS 2900 oder VWS 2991 + NCF 18 verwenden und die Pegel so weit als möglich egalisieren. Man muss in der Einstellung einen Kompromiss zwischen dem schwachen 2D und dem sehr viel stärkeren EUROBIRD auf 28,5 finden, der mit großer Power über den gleichen LNB empfangen wird. Daher beim Kauf des Schalters auf eine möglichst hohe Entkopplungswerte der Satellitenebenen und Port-to-Port achten. Geiz ist geil und 25 dB Port-to-Port-Entkopplung verkaufen sich heute viel besser als normgerechte 30 dB, in diesem Fall sollte man aber etwas mehr ausgeben.

EDIT: Bei der LNB-Skew-Einstellung beachten, dass die ASTRA-Satelliten um 7° vorentzerrt sind!
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Alt 12.01.2011, 15:48   # 3
Poppa
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Für den Empfang des ASTRA 2D auf 28,2° sollte man in Hamburg schon deutlich mehr Blech einplanen. Footprint: http://www.ses-astra.com/medialib/co...2D_north_M.jpg
Ja, da habe ich dann wohl mit Zitronen gehandelt. Na ja, die CAS80 war nicht so teuer, dass ich sie nicht auch wieder verkaufen könnte.
Vielen Dank für den Link. So etwas habe ich schon lange im Web gesucht.
Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
... das nach Norm für Mehrteilnehmeranlagen geforderte C/N ...
Ich beschäftige mich noch nicht allzu lange mit der Materie. wofür steht C/N?
Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Jeder Multischalter mit normgerechten 30 dB Port-to-Port-Entkopplung.
Ginge der:
Chess PMSE Multischalter 9/8 (2 Satelliten/8 Empfänger) - DVBSHOP - Technotrend,Mystique,Digital Devices,Tevii,Shop,DVB-S,DVB-C,DVB-T,HDTV,H.264,DVB-S2
Da steht: Entkopplung SAT-Eingänge: > 25 dB (typ. 30 dB) Reicht das ?
Ich wäre auch dankbar für eine Empfehlung.
Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Zum Beispiel einen VWS 2900 oder VWS 2991 + NCF 18 verwenden und die Pegel so weit als möglich egalisieren.
Heißt das, dass meine Kabel zu lang sind?

Ich habe sehr dicht an der Antenne die Möglichkeit Hardware zu montieren. Auch 230V sind dort vorhanden. Da ist halt nur nicht das Zentrum des Sterns.

Es tut mir Leid. Mit jeder Antwort kommen wahrscheinlich weitere Fragen. Ich hoffe ich gehe hier keinem auf den Wecker.
Den Umbau habe ich erst für den Frühling eingeplant.

Liebe Grüße aus Hamburg,
Ronald Winter
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Alt 12.01.2011, 16:15   # 4
Dipol
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Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Ich beschäftige mich noch nicht allzu lange mit der Materie. wofür steht C/N?
Siehe Signal-Rausch-Verhältnis ? Wikipedia
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Ginge der:
Chess PMSE Multischalter 9/8 (2 Satelliten/8 Empfänger) - DVBSHOP - Technotrend,Mystique,Digital Devices,Tevii,Shop,DVB-S,DVB-C,DVB-T,HDTV,H.264,DVB-S2
Da steht: Entkopplung SAT-Eingänge: > 25 dB (typ. 30 dB) Reicht das ?
Ich wäre auch dankbar für eine Empfehlung.
6 dB = Faktor 2 bzw. 0,5. Viel billiger gehts nimmer, Qualität hat ihren Preis. Kein Class A Schirmungsmaß, kein CE-Zeichen und dann noch typisch (= vereinzelte Spitzen-) Werte. Der Schalter ist genau das wert was er kostet.

Wie wäre es mit > 35 dB Port-to-Port-Entkopplung und z. B. damit: http://www.technisat-daun-fs.de/downloads/man/804.pdf?
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Heißt das, dass meine Kabel zu lang sind?
Ohne Type oder Dämpfungswerte der Zuleitung und auch der Länge der Sternleitungen, versagt auch bei dieser Frage die beste Glaskugel. Auch die Daten des Multischalters sind noch zu beachten.
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Ich habe sehr dicht an der Antenne die Möglichkeit Hardware zu montieren. Auch 230V sind dort vorhanden. Da ist halt nur nicht das Zentrum des Sterns.
Dann müsste ein evtl. erforderlicher Basisverstärker nicht ferngespeist werden.
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Alt 12.01.2011, 17:21   # 5
King W.
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Der Schalter ist genau das wert was er kostet.
Nicht einmal das.

Das Netzteil ist nicht kurzschlußfest und es besteht die Gefahr, daß es geschrottet wird, wenn ein Kabel zwischen LNB und Schalter einen Kurzschluß aufweist. (das passiert gar nicht so selten, z.B. wenn bei der Montage der F-Stecker ein Drähtchen ders Abschirmgeflechts den Innenleiter berührt und das übersehen wird)

Der Giga-Switch ist da um Klassen besser.

Noch einmal besser wäre der JRM0908T von Jultec. Die Hauptvorteile dieses Schalters:
  • sehr robustes Gehäuse aus Alu-Druckguß, das perfekt vor Störungen aller Art abschirmt
  • äußerst geringer Stromverbrauch, kein Netzteil erforderlich
  • ausgezeichnete technische Daten
Problem nur: Jultec hat im Moment Lieferprobleme. Der Schalter soll im Frühjahr jedoch verfügbar sein. Wenn du dich für diesen Schalter interessierst, ruf einfach bei SEH an (02323/61887) und erfrage die augenblickliche Liefersituation.

Noch ein Wort zur Antenne:

Mit dieser Antenne gibt es keine Probleme. Dazu diesen Feedhalter. Die "Wippe" muß zum Ausgleich der unterschiedlichen Höhen der Satelliten gedreht werden und zwar um 9°, so, daß das rechte LNB (vom Mast aus gesehen) höher kommt. Damit wird dann Astra2 empfangen.

Normalerweise würde auch die 2-fach Halterung ausreichen, jedoch ist dabei die Verbindungsstange für Astra/Astra2 nicht lang genug.

Ich denke, die Kombination 110er Triax, 4er Feedhalterung und zwei Alps Quattro-LNB's ist für deinen Zweck optimal.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
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Alt 12.01.2011, 22:33   # 6
Poppa
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Ich denke, die Kombination 110er Triax, 4er Feedhalterung und zwei Alps Quattro-LNB's ist für deinen Zweck optimal.
Erst einmal vielen Dank für die Tipps. Prinzipiell hätte ich auch kein Problem eine 110er Schüssel unterzubringen. Da ich die Schüssel nur an einer Nord-Westwand befestigen kann habe mir von einer befreundeten Schlosserei einen Halter bauen lassen, mit dem ich über den Dachüberstand und über das Flachdach eine Nebengebäudes schauen kann. Der Halter hat ein 80er Rohr und ist aus Edelstahl. Ich habe mir da schon etwas durables konstruiert. Das Hauptgebäude daneben ist wesentlich höher, so dass ein Blitzeinschlag wohl nicht zu erwarten ist. Bzgl der Gebäudesituation lege ich ein Bild bei.

Nicht, dass ich die Triax Schüssel nicht mag. Ich hatte damals speziell nach einer Kathrein Schüssel gesucht, da mir die Möglichkeit der Kabelunterbringung im Feedhorn sehr gut gefällt. Wie werden die Kabel bei der Triax befestigt? Einfach mit Kabelbindern?
Was mir an den Kathrein LNBs gut gefällt ist der Wetterschutz der Steckverbinder. Wie sieht das bei den ALPS aus? Ich bin hier in Norddeutschland. Wir haben hier viel Hamburger Schietwetter.

Noch eine andere Frage:
Ich habe vom Hauptgebäude in das Nebengebäude 8 Kabel zur Antennenposition verlegt. Wäre es nicht schlauer den Multiswitch im Nebengebäude zu installieren und die 8 Kabel dann im Hauptgebäude mit den Teilnehmerkabeln zu verbinden?
Oder sollte ich lieber die 8 Kabel an die beiden Quatro LNBs anschließen, die Signale zum Hauptgebäude führen und dort den Multiswitch installieren? Dann dort die Teilnehmerkabel auf den Multiswitch legen.

Prinzipiell ist es doch sinnvoller die Kabel von der Antenne zum Multiswitch so kurz wie möglich zu halten. Oder?

Liebe Grüße aus Hamburg,
Ronald Winter
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Alt 12.01.2011, 23:33   # 7
Dipol
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Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Das Hauptgebäude daneben ist wesentlich höher, so dass ein Blitzeinschlag wohl nicht zu erwarten ist. Bzgl der Gebäudesituation lege ich ein Bild bei.
Über Dishpointer ist aber nicht zu erkennen, ob sich die Antenne im Schutzbereich der Fassade befindet. Ist ein Wandabstand von 1,5 Meter überschritten und der lichte Abstand zur Dachkante nicht mindestens 2 Meter, ist die Antenne nach EN 60728-11 erdungspflichtig.
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Was mir an den Kathrein LNBs gut gefällt ist der Wetterschutz der Steckverbinder. Wie sieht das bei den ALPS aus? Ich bin hier in Norddeutschland. Wir haben hier viel Hamburger Schietwetter.
Das semiprofessionelle UAS-Gehäuse ist mechanisch nicht zu toppen. Die ALPS-Raketenfeed-LNB haben sich einen Ruf als unkaputtbar erworben, eine defekte Feedkappe ist absolut unbekannt. Die Wetterschutzkappe ist zwar etwas hakelig, das Schietwetter wird aber sicher auch nicht die ALPS-LNB überfordern.

Der größte Nachteil der CAS 90 ist die fixe Voreinstellung des Azimutabstands durch die Adapterplatte auf 110 mm und die fehlende Elevationsfeineinstellung. An der CAS 80 kann wenigstens die Elevation angepasst werden.

In deiner geografischen Position beträgt der Brennpunktabstand an der CAS 90 nicht 110, sondern nur 93,3 mm, also 16,7 (!) mm enger und der Höhenunterschied liegt bei 17,7 mm. Daraus ergibt sich eine kernige Defokussierung.

Bei 10° Orbitabstand ist mein "Baby", die gebogene ASSAT Multifeedschiene 60050 ohne Kerben, nicht erforderlich. Um den LNB für 28,2° mittig und den für 19,2° auf Schielposition setzen zu können, muss aber die Adapterplatte durch Bohrung eines zusätzlichen Lochs asymmetrisch montiert werden.
Um volle Systemgüte zu erreichen, muss die Original-Adapterplatte noch weiter modifiziert werden. Hierzu sinngemäß nach meiner Anleitung unter >Service/Hinweise< vorgehen: A.S.Sat B2b Onlineshop
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Prinzipiell ist es doch sinnvoller die Kabel von der Antenne zum Multiswitch so kurz wie möglich zu halten. Oder?
Nein, die Kabel-Gesamtdämpfung ist maßgeblich. Also die Variante nehmen, bei welcher der Signalweg der langen Kabel kürzer ausfällt.

Bitte auch beachten, dass am Multischalter als innerer Blitzschutz ein Potenzialausgleich der Kabel ausgeführt werden muss, der bei erdungspflichtigen Antennen ausschließlich am Antennenmast geerdet werden darf. Somit gleich bei der Kabelverlegung einen 4 mm² Cu-Draht mit verlegen.
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Alt 13.01.2011, 00:14   # 8
Poppa
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Zitat:
Zitat von Dipol
Über Dishpointer ist aber nicht zu erkennen, ob sich die Antenne im Schutzbereich der Fassade befindet. Ist ein Wandabstand von 1,5 Meter überschritten und der lichte Abstand zur Dachkante nicht mindestens 2 Meter, ist die Antenne nach EN 60728-11 erdungspflichtig.
Ja, dann muss ich wohl erden. Ist ja auch zur eigenen Sicherheit. An dem Nebengebäude gibt es aber keine Potentialausgleichschiene. Reicht es einen Erdspieß zu setzen?
Zitat:
Zitat von Dipol
Somit gleich bei der Kabelverlegung einen 4 mm² Cu-Draht mit verlegen.
Das habe ich bei der Verlegung der Kabel seinerzeit nicht gewusst. Im Hauptgebäude gibt es einen Fundamenterder mit einer großen Potentialausgleichschiene. Da könnte ich noch mit ran wenn der Multiswitch im Hauptgebäude wäre.

Hier noch einmal ein perspektiv Bild der Situation. Norden ist auf diesem Bild unten. Die Schüssel schaut über das Flachdach, zwischen den Bäumen hindurch auf die Satelliten.

Liebe Grüße,
Ronald Winter
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Alt 13.01.2011, 01:18   # 9
Dipol
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Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
An dem Nebengebäude gibt es aber keine Potentialausgleichschiene. Reicht es einen Erdspieß zu setzen?
Nein, denn nach EN 60728-11 und EN 62305 sind getrennte Erder wegen der gefährlichen Potenzialunterschiede untersagt. Alle Erder müssen miteinander galvanisch verbunden sein. Wenn Antennenanschlüsse im Nebengebäude installiert werden, muss auch ein örtlicher Schutzpotenzialausgleich -mit blitzstromtragfähiger Erdungsverbindung zum Haupthaus- nachgerüstet werden.
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Im Hauptgebäude gibt es einen Fundamenterder mit einer großen Potentialausgleichschiene. Da könnte ich noch mit ran wenn der Multiswitch im Hauptgebäude wäre.
Wie schon erwähnt, darf der PA bei erdungspflichtigen Antennen ausschließlich an der Masterdung und sonst nirgendwo -wegen des Schleifenverbots auch nicht zusätzlich- geerdet werden.

Siehe http://dehn.de/newsletter/3_05/3_05_top3.pdf
Zitat:
Zitat von DEHN Blitzplaner
Als blitzstromtragfähiger Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer isoliert oder blank oder 25 mm² Aluminium isoliert oder 50 mm² Aluminium Knetlegierung (nicht direkt auf oder im Putz oder auf oder in Beton) oder 50 mm² Stahl, der vorzugsweise im Außenbereich geführt wird.
...
Die Erdungsanlage muss nach einer der nachfolgend (Bild 2) gezeigten Arten ausgeführt werden:
- Verbindung mit dem Äußeren Blitzschutz des Gebäudes;
- Verbindung mit dem Erdungssystem des Gebäudes;
- Verbindung mit wenigstens zwei horizontalen Erdern von mindestens 2,5 m Länge die mit einem Winkel größer 60° verlegt, mindestens 0,5 m tief und nicht näher als 1 m vom Fundament entfernt sind oder mit einem vertikalen oder schrägen Erder von mindestens 2,5 m oder zwei senkrechten Erdern von mindestens 1,5 m Länge und einem Abstand von 3 m und nicht näher
als 1 m vom Fundament entfernt sind.
...
Bei Gebäuden ohne Blitzschutzsystem (LPS lightning protection system) ist der Mast nach DIN EN 60728-11 (VDE0855-1) mit einem Erdungsleiter auf kürzestmöglichem Weg an den Erder anzuschließen.
Dabei muss der Erdungsleiter geradlinig und senkrecht geführt werden. Die koaxialen Kabelschirme sind mittels Potentialausgleichsleiter mit dem Mast zu verbinden (Bild 3.)
...
Die Bildung von Schleifen muss vermieden werden.
ANMERKUNGEN:
>> Es fehlt im Text und den Grafiken ein Hinweis, dass die Vertikalerder bis 0,5 Meter unter Grund eingetrieben werden müssen.
>> Nach EN 62305 darf im Erdreich nur noch 4A-Stahl verwendet werden.
>> Bei der Führung der Erdableitung sind Trennungsabstände zu anderen Kabeln einzuhalten.
>> Nach EN 60728-11 ist eine isolierte Erdung über Fangstange vorzuziehen.
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Alt 13.01.2011, 13:19   # 10
Poppa
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Hallo Dipol,

vielen Dank für die ausführliche Information. Mit dem Blitzschutz und dem Potentialausgleich muss ich mich noch einmal gesondert beschäftigen. Das ist mit Sicherheit ein wichtiges Thema und sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden.

Dennoch sind da auch noch offene Fragen bei der Empfangstechnik.
Zitat:
Zitat von Dipol
Der größte Nachteil der CAS 90 ist die fixe Voreinstellung des Azimutabstands durch die Adapterplatte auf 110 mm und die fehlende Elevationsfeineinstellung.
Ich habe ja auch nur eine CAS80gr. Hat die Triax 110 denn die Möglichkeit den Azimutabstand in so einem großen Bereich anzupassen, oder macht man das durch tiefer setzen des LNBs in der Schelle?
Ich dachte immer bei einem Parabolspiegel wäre der Brennpunnkt fix. Ich gehe einmal davon aus, dass es sich bei einer Satellitenschüssel nicht um einen perfekten Parabolspiegel handelt. Dann ist es sicher ist es so, dass bei schräger Einstrahlung der Punkt der Strahlbündelung (brennpunkt) wandert.
Habe ich das so richtig verstanden oder bin ich nun komplett verwirrt?

Zitat:
Zitat von Dipol
Also die Variante nehmen, bei welcher der Signalweg der langen Kabel kürzer ausfällt.
Wie bekommt man das denn heraus?

Liebe Grüße,
Ronald Winter
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Alt 13.01.2011, 16:02   # 11
King W.
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Bei der angegebenen 4er Halterung ist die Querstange ausreichend lang, um den Azimutabstand zu realisieren. Die unterschiedliche Elevation der Satelliten (in Hamburg rund 1,7°) kann - und muß - durch Schrägstellen der Querstange um besagte 9° ausgeglichen werden. Dieser Winkel läßt sich bei der Triax-Halterung recht einfach einstellen - und es kommt auch nicht auf das letzte Grad an, bei 8 oder 10° wirst du keinen Unterschied feststellen können.
Zitat:
Dann ist es sicher ist es so, dass bei schräger Einstrahlung der Punkt der Strahlbündelung (brennpunkt) wandert.
Ja, das ist richtig.
Es gilt das Spiegelgesetz aus der Physik: Einfallswinkel = Reflexionswinkel. Wandert der Einfallswinkel, so wandert der Reflexionswinkel mit. Deshalb ist es auch mit einer Parabolantenne innerhalb gewisser Grenzen möglich, mehrere Satelliten gleichzeitig zu empfangen.

Allerdings kommt es dabei zu Abbildungsfehlern, hauptsächlich zu Astigmatismus. Solche Fehler sind aus der Optik bekannt und werden umso größer, je weiter außerhalb des Mittelpunktes das LNB angebracht ist. Das führt dazu, daß die Antenne dann nicht mehr ihre volle Leistungsfähigkeit erreicht.

Für Astra ist das nicht weiter tragisch, weil dafür ohnehin nicht die Leistung einer 110er Antenne erforderlich ist. Das LNB für Astra2 sollte hingegen so nah wie möglich am Mittelpunkt angebracht werden. Es empfiehlt sich folgende Vorgehensweise: Zunächst die Multifeed-Halterung montieren und die Stange schräg einstellen. Anschließend so weit links unten, wie möglich (vom Mast aus gesehen) das LNB für Astra anbringen. Antenne so einstellen, daß Astra empfangen wird. Nun ein weiteres LNB rechts von der Mitte anbringen und versuchen, damit Astra2 zu empfangen. Den Empfang durch Verschieben der Halterung auf der Stange so gut wie möglich einstellen und anschließend das LNB noch ein bißchen (1-2cm) nach rechts verschieben. Jetzt abermals Astra2 auf besten Empfang einstellen, nun aber durch Drehen der Antenne und durch eine Korrektur der Höheneinstellung. Antenne anschließend festziehen und dabei den Empfang beobachten (Qualitätsanzeige des Receivers). Bitte, nimm dir dafür etwas Zeit, es ist zwar ein bißchen Fummelarbeit, aber es lohnt sich.

Ist das geschehen, nimm dir noch einmal Astra vor. Der Empfang läßt sich jetzt optimieren, wenn du das LNB mitsamt der Halterung auf der Stange verschiebst. Sollte, wider Erwarten, noch eine Höhenkorrektur erforderlich sein, so geschieht das durch Drehen der Feedstange. Davon würde aber in geringem Maße auch das Astra2 LNB beeinflußt, so daß noch einmal die Antenne nachgestellt werden müßte. Wie gesagt, es ist Fummelarbeit, aber einmal sorgfältig gemacht, hast du perfekten Empfang für beide Satelliten. Dabei entspricht die Leistung der Antenne für Astra etwa der einer 85er mit dem LNB im Fokus, während für Astra2 nahezu die volle Leistung der 110er zur Verfügung steht.

Die Kabel sind am besten so zu verlegen, daß die Gesamtlänge, d.h. vom LNB über den Multischalter zum Receiver möglichst gering wird. Längen bis ca. 40m sind bei einem guten Kabel, z.B. diesem hier aber kein Problem.
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Alt 13.01.2011, 16:47   # 12
Dipol
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Wie bekommt man das denn heraus?
Durch überschlägige Längenschätzung z. B. nach Plan, oder den Gebrauch eines Meterstabs.
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Alt 13.01.2011, 23:04   # 13
Poppa
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Hallo King W.

vielen Dank für die ausführliche Anleitung zur Einstellung der LNBs. Mit welchem Azimut und welcher Elevation sollte ich den starten damit ich mit dem tief hängenden Astra 1 LNB überhaupt etwas herein bekomme?
Zum Empfang des Astra 2D müsste ich den Skew Winkel des LNBs doch dann auch direkt mit einstellen, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Verstehe mich bitte nicht falsch. Du beschäftigst Dich schon sehr lange mit dem Thema und diese Dinge mögen für Dich ganz klar sein. Für mich ist das zunächst alles neu. Daher frage ich lieber noch einmal nach.

Hallo Dipol,

entschuldige bitte das ich da etwas sperrig bin aber ich habe es immer noch nicht verstanden.
Zitat:
Zitat von Dipol
Also die Variante nehmen, bei welcher der Signalweg der langen Kabel kürzer ausfällt.
Sicher kann ich abschätzen wie lang meine Kabel in etwa sind.
Soweit ich es verstehe ist der Signalweg, der Weg durch das Kabel. Wie bekomme ich aber hin das der Signalweg durch das lange Kabel kürzer wird?
I am confused

Liebe Grüße,
Ronald Winter
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Alt 14.01.2011, 01:00   # 14
Dipol
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Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Sicher kann ich abschätzen wie lang meine Kabel in etwa sind.
Soweit ich es verstehe ist der Signalweg, der Weg durch das Kabel. Wie bekomme ich aber hin das der Signalweg durch das lange Kabel kürzer wird?
Das sollte heißen, dass man die Multischalterposition wählt, bei der die jeweils längste Leitung kürzer ausfällt.

Pegeltechnisch ist es egal, wie nahe ein Multischalter an der Antenne sitzt. Für gleich langen Signalweg ergibt sich immer gleicher Dosenpegel. Bei der Positionierung einer geregelten Einkabelmatrix oder von erforderlichen Linienverstärkern wäre es hingegen wieder von Belang.
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Alt 14.01.2011, 06:16   # 15
King W.
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Mit der Elevationseinstellung 27° wirst du fündig. Voraussetzung: der Mast steht perfekt senkrecht. Ist das nicht der Fall, stimmt auch die Elevationseinstellung nicht, sondern die Schrägstellung des Mastes muß mit berücksichtigt werden.

Der Azimut wäre ca. 165°, d.h. die Antenne müßte aus der Südrichtung um ca. 15° nach Osten gedreht werden. Eine genauere Angabe macht keinen Sinn, da ja das LNB nicht im Fokus angebracht ist und vom Azimut des Astra der Schielwinkel noch abgezogen werden muß. Am besten, du richtest die Antenne nach Süden aus, stellst die Elevation ein und drehst sie langsam ostwärts. Dabei den Empfang beobachten. Normalerweise sollte das kein Problem sein.

Der Skew-Winkel ist nicht sonderlich kritisch, er beträgt für Hamburg 8,5°, entspricht also fast genau der Schrägstellung der Querstange. Baue das LNB einfach so ein, daß es genau senkrecht zu dieser Stange sitzt. Das Astra-LNB wird senkrecht zur Schüssel (d.h. parallel zum Mast) eingebaut.
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Alt 16.01.2011, 15:21   # 16
Poppa
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Hallo zusammen,

ich habe da noch einmal ein Frage zum Multiswitch.

King W. hatte mir den 9/8 Giga-Switch empfohlen. In anderen Threads werden immer wieder die EMP Switche empfohlen. Wo wäre denn der Unterschied zwischen dem Giga-Switch und diesem 9/8 EMP-Switch?

Mal abgesehen von dem Offensichtlichen.
  • Ich sehe da natürlich zunächst einen Preisunterschied.
  • Der Giga-Switch hat ein externes Netzteil der EMP ein eingebautes.
  • Der EMP hat aber auch Pegelsteller die Giga nicht. Wobei ich nicht weiß ob ich welche benötige.

Es wäre sehr lieb wenn sich jemand dazu äußern könnte.

Vielleicht ist ja der Giga-Switch für mein Vorhaben, wegen des schwachen Astra 2D Signals auch einfach besser geeignet.

Liebe Grüße,
Ronald Winter
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Alt 16.01.2011, 16:29   # 17
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Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Wo wäre denn der Unterschied zwischen dem Giga-Switch und diesem 9/8 EMP-Switch?
Kurzum: High-End-Produkt gegen Billigheimer. Kein Class A-Schirmungsmaß, kein CE-Zeichen und > 35 dB Entkopplung gegen 25 dB. Die Unterschiede sind gigantisch.
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Mal abgesehen von dem Offensichtlichen.
  • Der EMP hat aber auch Pegelsteller die Giga nicht. Wobei ich nicht weiß ob ich welche benötige.
Bei großen Pegelunterschieden kann man Interferenzen von anderen Ebenen am besten mit größtmöglicher Entkopplung vermeiden. Senkt man mit den Pegelstellern ASTRA 19,2° ab, kann es bei dessen Empfang zu Interferenzen durch den stark einfallenden EUROBIRD kommen.

Ob ein Netzteil angedockt oder separat ist, hat nichts mit Qualität zu tun.
Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Vielleicht ist ja der Giga-Switch für mein Vorhaben, wegen des schwachen Astra 2D Signals auch einfach besser geeignet.
Wurde das nicht schon deutlich genug heraus gestellt?
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Alt 16.01.2011, 19:27   # 18
King W.
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
und > 35 dB Entkopplung gegen 25 dB. Die Unterschiede sind gigantisch.
Genau das ist der Punkt: Die Entkopplung.

Sie ist ein Maß dafür, um wie viel das Signal auf einem unerwünschten Anschluß schwächer ist, als das Nutzsignal (mal vereinfacht dargestellt).

Astra2 kommt in Hamburg deutlich schwächer rein, als Astra. Ein bißchen davon kann man ausgleichen, indem man das LNB für Astra2 so nah, wie es geht an den Fokus heranbringt und auf Astra schielt. Aber es bleibt immer noch genug Differenz übrig.

Willst du nun einen schwachen Transponder vom Astra2 empfangen und auf Astra befindet sich ein starker Transponder mit annähernd der gleichen Frequenz, so ist die Reserve des Multischalters schnell aufgefressen. Der starke Transponder stört den Empfang oder macht ihn sogar ganz unmöglich. In geringem Maße ist zwar Abhilfe durch die Pegelsteller möglich, aber 1) ist zur Einstellung ein Meßgerät und einiges an Erfahrung nötig und 2) ist das nur ein Herumdoktorn an den Symptomen, wobei die wahre Ursache die geringe Teilnehmerentkopplung ist.

Mit dem Emp-Schalter lassen sich zwei annähernd gleich starke Satelliten (z.B. Astra/Hotbird) ganz ordentlich empfangen, bei zwei sehr unterschiedlich starken Satelliten reicht dieser Schalter aber nicht.
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Alt 16.01.2011, 21:00   # 19
Poppa
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Hallo King W.

vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Zitat:
Zitat von King W.
Mit dem Emp-Schalter lassen sich zwei annähernd gleich starke Satelliten (z.B. Astra/Hotbird) ganz ordentlich empfangen, bei zwei sehr unterschiedlich starken Satelliten reicht dieser Schalter aber nicht.
Das ist doch ein klare und verständliche Aussage. Auch für so einen Neuling wie mich.

Zitat:
Zitat von Diol
Wurde das nicht schon deutlich genug heraus gestellt?
Hallo Dipol. Das war mir in letzter Konsequenz noch nicht ganz klar. Bitte nicht böse sein wenn ich nachfrage.
Mir sagen die vielen Angaben auf den Multiswitchen nichts. Als Maschinenbauer habe ich mit Hochfrequenz uns Entkopplung nicht unbedingt viel zu tun. Daher bin ich sehr dankbar, dass es hier ein Forum gibt in dem ich meine Fragen stellen kann.
Weiterhin bin ich schon ein wenig erschlagen von der Vielfalt der Produkte. Aus dem Grunde bin ich über einen Expertenrat äußerst froh.

Liebe Grüße aus Hamburg,
Ronald Winter
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Alt 16.01.2011, 21:25   # 20
Dipol
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Zitat:
Zitat von Poppa Beitrag anzeigen
Hallo Dipol. Das war mir in letzter Konsequenz noch nicht ganz klar. Bitte nicht böse sein wenn ich nachfrage.
Im April bin ich einige Tage in Hamburg. Falls ich nicht der rabiaten Fahrweise der Hamburger Kraftfahrer zum Opfer falle, schaue ich mir vieleicht die fertige Antenne mal aus kurzer Distanz an.
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Alt 28.05.2012, 14:52 # --
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