| | # 3 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo Matthias, ![]() Eine Empfehlung ist in deinem Fall nicht sonderlich schwierig. Von Jultec gibt es den JRS0504-2T. Dieser Schalter hat, neben weiteren Vorteilen, zwei Besonderheiten:
Im Unicable-Modus können pro Ausgang zwei Receiver (oder ein Twin-Receiver) angeschlossen werden, im Multischalter-Modus pro Ausgang ein Receiver. Dieser muß dann nicht unicable-tauglich sein. Um das Signal eines Ausgangs bei Bedarf auf 2 Leitungen aufzuteilen, sind spezielle diodenentkoppelte Verteiler erforderlich, z.B. diese hier. Ich skizziere mal, wie es funktioniert. Als Antenne hat sich die Gibertini SE bewährt. Sie ist empfangsstark, robust und läßt eine lange Lebensdauer erwarten. Dazu ein Quattro-LNB. Mit seinem niedrigen Stromverbrauch und seiner guten Empfangsleistung ist dieses LNB für Schalter und Router ohne eigene Stromversorgung besonders gut geeignet. Zur Montage auf dem Dach empfiehlt sich dieser Halter. Er wird einfach auf die Dachbalken geschraubt, nichts ragt nach innen. Ein eventueller Dachausbau wird nicht behindert und es entsteht auch keine Wärmebrücke durch einen herkömmlichen Mast. Dazu noch eine Dachpfanne mit Mastdurchlaß, z.B. diese hier (wenn du Frankfurter Pfannen hast) und eine Mastdichtung. Dann brauchst du noch gutes Kabel und dazu passende Stecker. Die herkömmlichen Aufdrehstecker funktionieren zwar irgendwie, aber du machst dir die gute Schirmdämpfung des Kabels damit zunichte. Viel besser sind Kompressionsstecker, allerdings ist zur Montage Werkzeug erforderlich. Wenn du die Kompressionsstecker verwenden willst, laß dir einfach dieses Set schicken. Damit geht die Montage schnell, einfach und absolut professionell. Außerdem entfällt das Zählen der Stecker (wobei zum Schluß dann doch immer einer fehlt ). Nach getaner Arbeit kannst du das Set einfach zurückschicken und bekommst postwendend dein Geld wieder, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt lediglich die Portokosten für die Rücksendung. Es müssen unicable-taugliche Antennensteckdosen verwendet werden, wenn du die Kabel nicht direkt an die Receiver anschließen willst (ist technisch möglich). Nach einem Verteiler sind die End-Dosen von Axing optimal, denn der erforderliche Abschlußwiderstand ist dort direkt eingebaut. Für einen Receiver, der direkt an den Router angeschlossen wird, kannst du diese Dosen ebenfalls verwenden, oder aber du nimmst normale Stichleitungsdosen. Als Receiver für die Nebenräume kannst du z.B. die MX 04 plus von Smart verwenden. Sie sind unicable-tauglich und verfügen, obwohl es keine "echten" HD-Receiver sind, über eine HDMI-Schnittstelle. An einem Flachfernseher bringt der Anschluß über HDMI gegenüber Scart ein deutlich besseres Bild. Für einen Röhrenfernseher wäre ein solcher Anschluß zwar nicht erforderlich, aber jeder Fernseher geht irgendwann mal kaputt und muß dann ersetzt werden. Dann ist man froh, wenn der HDMI-Anschluß zur Verfügung steht. Fürs Wohnzimmer ist wahrscheinlich ein Twin-HD Receiver der Richtige. Mittlerweile hat fast jede namhafte Firma ein solches Gerät im Angebot, so daß man schnell den Überblick verlieren kann. Am besten, du rufst mal bei SEH an (02323/61887), Herr Hampel beschäftigt sich jeden Tag mit der Materie und kann dich optimal beraten. Natürlich kannst du bei der Gelegenheit auch alle übrigen Teile dort ordern. Wenn du willst, bestelle Herrn Hampel einen schönen Gruß von mir, er möchte dir 5% Rabatt geben. Er wird das tun. Ich hoffe, jetzt nichts vergessen zu haben ...
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
|
| | # 6 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Doch, haben wir. Den Jultec-Schalter kann man nicht adäquat ersetzten, denn 1) hat keine andere Firma einen ähnlich konzipierten Schalter im Angebot 2) hat keine Firma eine bessere Qualität als Jultec. Allenfalls wäre ein TechniSat TechniRouter 5/2x4G einsetzbar. Dann sind aber andere Splitter erforderlich, z.B. diese hier. Bei Unicable ist es dringend anzuraten, möglichst kleine Cluster aufzubauen um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten. 4x2 Ausgänge sind deshalb auf jeden Fall besser, als 2x4 und die wiederum besser, als 1x8. Mal ganz abgesehen davon, daß Jultec die besseren Entropic-Chips verbaut und daß die Geräte dank ihres Druckguß-Gehäuses auch mechanisch viel stabiler sind. Es stimmt, die Jultec-Geräte sind nicht billig, aber ihr Geld auf jeden Fall wert. Das Unity-Signal läßt sich über den terrestrischen Eingang in den Multischalter einspeisen und wird von diesem mit verteilt. Die Jultec-Geräte sind Rückkanal-tauglich, so daß es hier zu keinen Schwierigkeiten kommen sollte. Vielleicht kann Dipol noch etwas dazu sagen, er kennt sich mit den Kabelanbietern besser aus, als ich. Für die Erdung und den Potentialausgleich gibt es einen eigenen Beitrag. Dort steht alles Wissenswerte drin. Die Antenne muß mit der Potentialausgleichsschiene im Keller verbunden werden, dazu ist z.B. massives 16 mm² Kupferkabel zu verwenden. Zusätzlich zur Erdung, die als Blitzschutz dient, ist ein Potentialausgleich durchzuführen. Die Kabel sind vor und hinter dem Router über Erdungsblocks zu führen, die mit dem Erdungspunkt an der Antenne zu verbinden sind. So ist dafür gesorgt, daß die Antenne jederzeit (auch bei einem Ausbau des Routers gefahrlos berührt werden kann und daß keine vagabundierende Netzspannung Schaden anrichten kann.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
|
| | # 7 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zur Vermeidung von Ingress im Rückkanal, muss das Verteilnetz mindestens B-Class Schirmungsmaß, bzw. Schirmdämpfung aufweisen. Bei Nutzung entbündelter Telefon- und Internet-Tarife sollten nach dem Router jedenfalls Dosen gesetzt und offene Leitungen ausgeschlossen werden. Als F-Stecker sind Kompressionsstecker (und eigentlich dafür auch ein Drehmomentschlüssel) Pflicht. Eine größere Betriebsicherheit ergibt sich mit getrennter Signalzuführung, alternativ als Kompromiss eine Einschleusung nur auf die mit Modem belegte Leitung. Größtes Problem ist der Potenzialausgleich, da der Kabel-PA nach EN 60728-11 nur am Mast erfolgen darf. Sofern noch kein BVT mit galvanischem Trennglied vorhanden ist, sollte man dies unbedingt in der Zuleitung nach dem HÜP vorsehen. Für diesen Zweck gibt es im gewohnten Design der Sat.-Twindosen spezielle Modemdosen, Verwechslungsgefahr mit inbegriffen. http://www.dct-delta.de/download/akt...ATA_Dose_D.pdf | |
|
| | # -- |
| News Flash | Das könnte Dich auch noch interessieren:
Nicht fündig geworden? Dann ohne Anmeldung in unserem Gast-Forum nachfragen. |






). Nach getaner Arbeit kannst du das Set einfach zurückschicken und bekommst postwendend dein Geld wieder, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt lediglich die Portokosten für die Rücksendung. 