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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| ![]() Zitat:
Vielleicht doch, wer weiß ... Fangen wir mit dem Wichtigsten an, der Sicherheit. Auf dem Dach und außerhalb des Schutzberechs der Fassade besteht Erdungspflicht für die Antenne! Ferner ist ein Potentialausgleich herzustellen. Dafür gibt es hier im Forum einen separaten Beitrag. Bitte lesen & beachten. Ich gehe mal davon aus, daß es sich bei dem Haus um dein Eigentum handelt, d.h. daß du etwas Gescheites anschaffen möchtest. Folgende Komponenten haben sich bewährt und eignen sich gut, um daraus eine langlebige und zuverlässig funktionierende Antennenanlage aufzubauen: 1 Antenne 1 LNB Wetterfestes Kabel, Länge nach Bedarf (4 x die Strecke vom LNB bis zum Erdungsblock für den Potentialausgleich Kabel für die Innenverlegung (vom Erdungsblock bis zu den Receivern) 16 Stecker hierzu. Beim Anschluß der Receiver hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du läßt die Kabel direkt aus der Wand kommen oder du bringst Antennensteckdosen an (einfache oder Twin Stichdosen). Im letzteren Fall benötigst du insgesamt 20 Stecker. Zum Anschluß der Receiver wird dann nämlich eine Anschlußleitung gebraucht, die man aus einem Stück Antennenkabel und zwei Steckern selbst fertigt. Zum Befestigen der Antenne auf dem Dach eignet sich dieser Dachsparrenhalter am besten. Er ist äußerst stabil und wird mit dem Gewicht der Antenne leicht fertig. Vorteil: Es ragt nichts in den Innenraum, ein eventueller Dachausbau wird nicht beeinträchtigt und es bildet sich auch keine Wärmebrücke bei isoliertem Dach. Zusätzlich ist noch eine Dachpfanne mit Mastdurchlaß erforderlich und eine Dichtmanschette. Welche Dachpfanne du brauchst, richtet sich nach deinem Dach. Bei "Frankfurter Pfannen" wäre z.B. diese Pfanne geeignet, bei anderen Dachziegeln entweder eine Bleipfanne oder aber eine passende Pfanne von deinem Dachdecker. Wenn du an der Wand montieren willst, kannst du z.B. solch einen Wandarm verwenden. Wegen des Gewichts nimm bitte einen Halter aus Stahl. Mir ist zwar auch noch nie ein Alu-Halter kaputtgegangen, aber sicher ist sicher... Eventuell kannst du die Erdungspflicht der Antenne vermeiden, wenn du sie im Schutzbereich der Fassade montierst. Falls du Hotbird haben möchtest, ist ein 2-fach Feedhalter erforderlich. Bei dem angegebenen Halter stimmt die Abbildung nicht, der Halter war ursprünglich für die (nicht mehr produzierte) Triax TDE vorgesehen, paßt aber auch an die Gibertini SE. Bei Bestellung bekommst du auf jeden Fall den richtigen Halter. Ein weiteres LNB und 4 DiSEqC-Schalter werden dann ebenfalls benötigt. Die angegebenen Exemplare funktionieren, trotz des vergleichsweise niedrigen Preises, recht gut. Natürlich müssen die Schalter und das zusätzliche LNB auch angeschlossen werden, die Anzahl der Stecker erhöht sich deshalb um 16. Nun brauchst du nur noch vernünftige Receiver und einem unbeschwerten Fernsehgenuß steht nichts mehr im Weg.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Mit vernünftigem Material ist der Aufbau bei den im EFH vorkommenden Kabellängen problemlos. Das Alps-LNB verbraucht sehr wenig Strom und das empfohlene Kabel hat einen Innenleiter aus massivem Kupfer (im Gegensatz zu den Billigangeboten). SEH selbst spricht von 40m. Die sind aber "worst case", d.h. bei einem stromfressenden LNB und Receivern mit wenig leistungsfähigem Netzteil. Im Gegenteil: Ich habe vor 2 Monaten erst wieder eine Anlage aufgebaut, bestehend aus einer SE Antenne, einem Alps Quattro und einem Jultec JRM0516. Verwendet wurde vom Dach bis zum Erdungsblock für den Potentialausgleich das PE-isolierte Hirschmann-Kabel und innerhalb des Hauses das PVC-isolierte Kabel, ebenfalls von Hirschmann. Die Signalqualität war ausnahmslos an allen Anschlüssen bei 100% (nach der Receiver-Anzeige), die Signalstärke zwischen 92 und 98%, je nach Kabellänge. Wenn du etwas Reserve willst, ist genau das die optimale Kombination: Alps Quattro und JRM0508T.
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