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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| ![]() Zitat:
Ich habe die Antenne schon mehrfach verbaut - im Gegensatz zur Fuba - und kann sehr wohl etwas darüber sagen. Die Antenne ist sehr montagefreundlich und einfach aufzubauen. Das einzige Plastikteil an dieser Antenne ist die Klammer, mit der der beigefügte Imbusschlüssel (der wird u.a. zur LNB-Montage gebraucht) befestigt ist. Die Reflektordicke habe ich noch nicht nachgemessen, sie ist aber vollkommen ausreichend. Die Antenne ist präzise gearbeitet und daher recht empfangsstark, besonders in Verbindung mit einem Alps-LNB. Da ist Türksat kein Problem. Trotz des Kunststoffteils hätte ich aber auch keine Bedenken, die Fuba zu verbauen, wenn mir mal eine unterkommt. Man muß ja die seitlichen Schrauben nicht mit Gewalt andonnern. Wichtiger als die Entscheidung zwischen diesen beiden Antennen ist eine sachgerechte Montage. Auf dem Dach muß die Antenne geerdet werden (Blitzschutz!) und es ist ein Potentialausgleich anzubringen. Siehe gesonderten Beitrag. Auch durch billiges Kabel kann man viel kaputtmachen. Die Schirmdämpfung allein ist kein Qualitätskriterium! Klasse A beginnt bereits ab 85 dB und mehr wird normalerweise auch nicht gebraucht. Statt einer übertrieben hohen dB-Zahl, die besonders bei Fernost-Billigkabeln Qualität vortäuschen soll, ist auf das Material zu achten. Der Innenleiter sollte aus massivem Kupfer bestehen und die Abschirmung ebenfalls (blank oder verzinnt). Wenn das Kabel dann noch über ein physikalisch geschäumtes Dielektrikum verfügt, hast du ein wirklich gutes Kabel. 2-fach Schirmung reicht dabei vollkommen aus. Problem nur: Kupfer ist teuer und Kabel, bei dem es verarbeitet wurde auch, siehe hier. Das Geld ist aber gut angelegt.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| Registriert seit: 11.07.2010
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| Hier mal was interessantes zu der Fuba CI-Receiver - BFM Sat-Shop |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Zitat:
Zwischen Sparrenhalter und Sparrenhalter gibt es Unterschiede. An diesen hier habe ich bereits eine Triax TDS 110 montiert - ein Riesen-Teil und, da aus Stahl, auch recht schwer. Der Halter war damit keineswegs überfordert. Speziell bei diesem Halter hätte ich persönlich kein Problem damit, neben einer SE auch noch eine weitere, kleine Antenne zu montieren. Hier empfiehlt sich z.B. eine 65er Gibertini L (bei SEH auf telefonische Bestellung zu bekommen). Die Aussage gilt allerdings nur speziell für diesen einen Halter. Anderen Haltern, z.B. diesem hier, kannst du eine solche Belastung nicht zumuten. Optimal ist natürlich die Installation zweier Halterungen. Dann hättest du auch die Möglichkeit, zwei identische Antennen zu verwenden - das sieht einfach besser aus. Außerdem tut eine etwas größere Antenne dem Empfang von Astra auch ganz gut. Jedenfalls hast du damit mehr Schlechtwetterreserve. Zu den LNB's: Die Fabrikate von Alps erfreuen sich allgemeiner Wertschätzung. Vergleiche mal z.B. die LNB's an dieser Antenne mit diesem LNB. Überraschung? Falls es interessiert: Auch in den Kathrein-LNB's werkelt Alps-Technik. Kathrein liefert nur das UAS-Gehäuse. Die "alten" und wirklich guten Hirschmann-LNB's CS 40 HiQ werden nicht mehr hergestellt, die neuen sind zumindest nicht besser, als die Alps. Zitat:
Besser kann der "Tester" seine Inkompetenz gar nicht unter Beweis stellen. Verklebte Folie: Nein bedeutet, daß eine Montage passender Kompressionsstecker sehr erschwert, wenn nicht gar unmöglich ist. Widerspruch zu einer späteren Aussage:
Schrauben und Crimpen geht natürlich, aber die sachgerechte Montage der besonders gut abschirmenden Kompressionsstecker erfordert eine verklebte Folie. Unterputzinstalation: Ja Das mag zwar gehen, ist aber nicht normgerecht. Kabel müssen "zugfähig" verlegt werden, d.h. in Leerrohren. Ich bin mir natürlich darüber im Klaren, daß gegen diese Bestimmung recht häufig verstoßen wird und meist bleibt das auch folgenlos, aber man muß es ja nicht auch noch propagieren. HDTV-tauglich: Ja Selten so gelacht. Die Aussage ist in etwa so relevant, als wolle ein Autohersteller damit werben, daß man mit seinem Produkt auch von Hamburg nach Bremen fahren kann. Dem Kabel ist es herzlich egal, welche Signale dort hindurchfließen. Ausnahmslos jedes Kabel, welches SD vernünftig überträgt, ist auch HD-tauglich. Digitaltauglich: Ja siehe oben. Kabeltauglich: Ja Ein kabeltaugliches Kabel! Wie geil ist das denn? UV-beständig: Ja Fragt sich nur, wie lange... PVC-isolierte Kabel werden, je nach Qualität und Wetterbedingungen, früher oder später spröde und rissig. Bei schlechtem Kabel kann das bereits nach weniger als 10 Jahren der Fall sein. Irgendwann dringt Regenwasser ein und die Empfangsstörungen sind vorprogrammiert. Wirklich auf Dauer wetterfest ist nur PE-isoliertes Kabel, z.B. dieses hier. Wasserbeständig: Ja Temperaturbeständig: Ja Interessant ... Alterungsbeständig: Ja Fragt sich nur, wie lange, siehe oben. Bei dem "Test" finde ich kein Wort über ein physikalisch geschäumtes Dielektrikum. Da steht zwar was über ein "spezielles AES-Dielektrikum", aber was das wirklich ist, darüber schweigt der Tester. Vermutlich ist das "AES" eine Chemikale, mit der das Dielektrikum-Material aufgeschäumt wurde. Chemisches Aufschäumen ist zwar billiger, aber qualitativ schlechter. Zitat:
Dann steht da noch: Zitat:
Über die Abschirmug verliert der Tester auch noch ein paar Worte: Zitat:
Eine wichtige Eigenschaft fehlt bei der Aufzählung: Das Material. Bei gutem Kabel sind die Abschirmdrähtchen aus Kupfer, verzinnt oder blank, bei schlechtem aus Alu. Hier schweigt sich der Verkäufer aus. Aber: Glaubst du wirklich, der Verkäufer würde auf das Werbeargument "Abschirmdrähte aus Kupfer" verzichten, wenn er es bringen könnte? Ich hoffe, du nimmst mir den langen Beitrag jetzt nicht übel, aber ich mußte mir mal den Frust von der Seele schreiben. Ich finde es - sorry für den Ausdruck - zum Kotzen, mit welchen Methoden irgendwelche Verkäufer ihre Ware zweifelhafter Qualität an den Mann bringen wollen. Es ist leider eine Binsenweisheit: Gute Qualität kostet auch Geld und für weniger als 30€ pro 100m Kabel kannst du nichts vernünftiges erwarten. Bitte, achte beim Multischalterkauf auch auf eine ordentliche Qualität: Die besten Schalter baut Jultec, aber die haben im Moment Lieferschwierigkeiten bei Schaltern mit 8 SAT-Eingängen. Auch nicht übel und allemal eine Empfehlung wert sind die Schalter von TechniSat. Dieser hier wäre für dich richtig. Im Gegensatz zu vielen anderen Fabrikaten hat dieser Schalter keine Signaldämpfung, aber eine hohe Teilnehmerentkopplung. Das garantiert einen einwandfreien Empfang ohne Störungen, auch wenn alle Receiver gleichzeitig betrieben werden.
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| | # 12 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Mir liegen noch keine Langzeiterfahrungen mit der Fuba vor. Die tragenden Teile sind bei dieser Antenne aber nicht aus Kunststoff. Vielmehr befindet sich ein massiver Kunststoff-Block im hinteren Teil des Feedarms. Bei korrekter Ausrichtung der Antenne (nach Südosten in Richtung Astra) wird dieses Kunststoffteil praktisch immer vor direkter Sonneneinstrahlung durch den Reflektor abgeschirmt. Ein Problem mit diesem Teil ist zwar theoretisch möglich, aber nicht zu erwarten. Einen sehr ähnlichen Aufbau hat auch die Wisi OA 85. Es sollte mich sehr wundern, wenn die Antenne aus einer anderen Fabrik käme, als die Fuba. Die OA 85 habe ich schon mehrfach verbaut, um damit Astra zu empfangen. Probleme gab es damit noch nie - im Gegenteil. Einziger Punkt der mich an dieser Antenne stört: Wisi mogelt etwas bei der Größenangabe. Die 85 cm verstehen sich von der Spitze bis zur Unterkante des Feedarms. Für Astra völlig OK, aber für Türksat etwas klein ... Wie gesagt, die Gibertini SE und die Fuba tun sich nicht viel. Ich selbst bevorzuge zwar die SE, aber das muß nicht heißen, daß die Fuba "schlechter" sei. Es ist halt meine subjektive Meinung. Beide Antennen gehören zur Oberklasse, da machst du nichts falsch, egal, wie du dich entscheidest. Nimm einfach die, welche dir am besten gefällt.
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| | # 14 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Kein Problem. Das ist sicher eine gute Wahl. Zitat:
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| | # 15 | |
| Registriert seit: 11.07.2010
Beiträge: 200
| Zitat:
und speziell hier:http://www.bfm-satshop.de/kaufberatu...a-daa-850.html Danach war ich von der Fuba nicht mehr so angetan. | |
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| | # 18 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Verbaue die Fuba seit Erscheinen 2002/2003 und sowas (siehe "Test vom Satshop") ist mir noch nicht untergekommen Wer bei -20° Schüsseln montiert sollte etwas mehr Feingefühl aufwenden, dann klappts auch mit dem Plastik... Die XP unterscheidet sich zur L Serie durch einen stabilen Alu Druckguss LNB Halter statt Plastik. Der Feedarm und das Rückteil mit der Mastbefestigung ist in Reflektorfarbe gehalten. Klar die bessere Wahl
__________________ DM8000 - GI50-120 - TriaxTDS110 - GI 201 PlatinumX [85,2°E - 45°W] DM8000 - V-BoxIII - ZAS 05/M - Kathrein CAS018 - Inverto IDLP-S Flange [66°E - 45°W] more technical equipment |
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