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| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Hier findest du Skizzen mit u.a. Leitungsplänen/Verkabelung etc http://www.netzwelt.de/forum/sat-tec...ischalter.html
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Auch von mir Herzlich Willkommen! :liebegru: Zitat:
Den wichtigsten Punkt hat Dipol bereits angesprochen - die Sicherheit. Die Antenne muß, zumindest bei Dachmontage, auf jeden Fall vernünftig geerdet werden und es ist ein Potentialausgleich vonnöten. Zitat:
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Darüber hinaus ist noch ein Kabel mit 4mm² Querschnitt (oder dicker) als Potentialausgleich vorzusehen. Dieses Kabel wird, genau wie das Erdkabel, an der Antenne angeschlossen und führt dort hin, von wo aus die Verteilung der Signale vorgenommen wird. Als Antenne kannst du die WISI OA 85 nehmen. Die Antenne ist robust und sieht gut aus. Allerdings "mogelt" WISI ein bißchen mit der Größenangabe. Die 85 cm sind bis zur Unterkante des Feedarms gemessen. Die eigentliche Schüssel ist kleiner. Die Qualität stimmt bei dieser Antenne aber auf jeden Fall und die Empfangsleistung reicht für den Astra-Satellit voll und ganz aus. Ich denke, diese Antenne ist ein sehr guter Kompromiß zwischen Größe, Empfangsleistung, Langlebigkeit und Kaufpreis. Die Antenne ist auf der Internetseite von SEH nicht gelistet, kann aber auf telefonische Bestellung (02323/61887) geliefert werden. Sie kostet knapp 100. Beim LNB gibt es nicht viel Auswahl. Wenn man alle wesentlichen Kriterien zusammen nimmt (Robustheit, Langlebigkeit, Empfangsleistung, Stromverbrauch und Preis), beschränkt sich die Auswahl sogar nur noch auf 2 Anbieter: ALPS und den Rest. Für deine Zwecke wäre dieses LNB optimal, wenn du nicht ausschließen kannst, doch mal mehr als 4 Anschlüsse zu benötigen. Zusätzlich brauchst du dann noch einen Multischalter. Bei diesem LNB ist ein 4er Multischalter bereits eingebaut. Das ist vom Preis her günstiger, als ein externer Multischalter, beschränkt dich aber auf 4 Anschlüsse (zwei brauchst du schon fürs Wohnzimmer!). Mein Tip wäre, ein Quattro-LNB zu verwenden, in Verbindung mit einem guten Multischalter. Auch hier gibt es Qualitätsunterschiede. Der angegebene Multischalter ist zwar geringfügig teurer, als vergleichbare Konkurrenzprodukte, hat dafür aber auch ein paar wesentliche Vorteile:
Dann brauchst du noch gutes Kabel. Laß dich bitte nicht von Billig-Angeboten blenden. Oft wird, gerade auch von Billiganbietern, mit unrealistischen und unnötig hohen Schirmdämfungen geworben. Die Klasse A fängt bereits bei 85 dB Schirmdämpfung an und mehr wird in einem normalen Wohnhaus auch nicht gebraucht. Mit 110 dB liegt das angegebene Kabel weit darüber. Solange die 85 dB erreicht werden, gibt es weit wichtigere Kriterien für ein gutes Kabel: Der Innenleiter sollte aus massivem Kupfer bestehen und das Abschirmgeflecht aus dem gleichen Material, blank oder verzinnt. Billiganbieter nehmen für den Innenleiter verkupferten Stahl und für das Abschirmgeflecht Alu. Das funktioniert zwar irgendwie, aber wehe, an das Kabel kommt Feuchtigkeit (z.B. bei der Verschraubung der Stecker mit dem LNB). Dann bildet sich ein galvanisches Element, ähnlich einer Batterie und der Innenleiter fängt an zu gammeln. Dann dauert es nicht mehr lange bis Empfangsstörungen auftreten. Ein zweiter Punkt ist das Dielektrikum (die Innenisolierung). Bei gutem Kabel ist sie physikalisch geschäumt, durch Einblasen von Luft, bei weniger gutem Kabel wird die Schaumbildung chemisch hervorgerufen. Das erhöht im Laufe der Zeit die Signaldämpfung, indem sich das Dielektrikum verändert. Ich denke, wegen 10 oder 20 sollte man hier keine Kompromisse eingehen. Wenn du dich jetzt noch für vernünftige Stecker entscheidest, hast du eigentlich alles, was man für eine perfekte Anlage braucht. Die vielfach verwendeten Schraubstecker funktionieren zwar, sind aber technisch nicht mehr up to date. Viel besser sind Kompressionsstecker, allerdings ist zur Montage Werkzeug erforderlich. Mit diesem Set kannst du ganz einfach absolut professionelle Kabelverbindungen herstellen. Nach getaner Arbeit schickst du das Set einfach wieder zurück, und bekommst den Kaufpreis erstattet, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt nur die Portokosten für die Rücksendung. Jetzt fehlen nur noch Antennensteckdosen. Die angegebenen Einsätze von Axing passen zu allen gängigen Schalterserien. Du müßtest nur noch einen passenden Abdeckrahmen besorgen. Aus den angegebenen Komponenten entsteht eine Antennenanlage, die keine Wünsche mehr offen läßt und die dir viele Jahre ungetrübten Fernsehgenuß bieten wird. Eine Sache fehlt aber noch: Die Befestigung. Einen herkömmlichen Mast aufzustellen, ist zwar immer noch möglich, aber nicht sehr günstig. Ein solcher Mast ragt in den Innenraum und behindert den Dachausbau. Außerdem bildet er bei isoliertem Dach eine unnötige Wärmebrücke. Besser ist die Verwendung eines Dachsparrenhalters. Er wird einfach auf die Dachbalken geschraubt und bietet der Antenne sicheren Halt. Zusätzlich benötigst du noch eine Kunststoff-Dachpfanne, z.B. diese hier und eine Dichtmanschette. Falls du keine "Frankfurter Pfannen" hast, paßt die angegebene Dachpfanne nicht. Dann kann entweder eine Bleipfanne verwendet werden, oder du läßt dir von deinem Dachdecker eine passende Pfanne mit Mastdurchlaß geben. Sonst fällt mir im Moment nichts mehr ein. Schreib mal zurück, wie es weiter geht, es interessiert mich.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |||||
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