| | # 3 | |
| Threadstarter Registriert seit: 29.07.2010 Ort: Krefeld
Beiträge: 16
| Zitat:
ich hab wohl keinen Erdungsanker, (Einfamilien)Haus ist aus aus den 60igern. Wo mach ich denn nun den Potentialausgleich fest? Blitzschutz der SAT Anlage ohne Erdanker lasse ich erst mal aussen vor, da nicht mal das "nicht "geerdete Edelstahlrohr der Heizungsanlage,welches 30 cm aus dem Kamin ragt, neben der Schüssel raus schaut. Ich möchte erst einmal !nicht! ,dass man u.U. einen gewischt bekommt, wenn man die Kabel zu den Receivern anfasst | |
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| | # 4 | |||
| Registriert seit: 03.10.2008
Beiträge: 219
| Zitat:
Lutz ---------- Doppelpost zusammengeführt am 11.12.2010 um 10:18 ---------- Zitat:
Zitat:
Lutz | |||
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| | # 5 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Und am besten einen, der auch als Blitzschutzfachkarft zertifiziert ist. Mal wieder ein Schnellschuss aus der Hüfte ohne Recherche, Lutz? Dabei kann man dem gemeinsamen Merkblatt von drei Organisationen in Google nicht entgehen: Blitzschutz an Abgasanlagen http://www.vse-online.org/images/VSE...attNr3Endg.pdf http://www.vde.com/de/Ausschuesse/Bl...gasanlagen.pdf Da seit 1990 ein eigener Hauserder überfällig ist, kann auch kein Bestandsschutz geltend gemacht werden. Aber selbst wenn ein normgerechter Hauserder rechtzeitig installiert worden wäre, muss bei einem Anschluss an das BK-Netz und selbstverständlich auch bei der Installation einer erdungspflichtigen Antenne der Schutzpotenzialausgleich vollumfänglich nachgerüstet werden. Und dabei lieber Lutz ist auch im Zeitalter von Verbundrohren das Heizungs- und Sanitärnetz mit einzubinden. Ich lasse mich aber gerne belehren, wenn du uns wenigstens diesmal die Norm benennst, nach der das unterbleiben kann. |
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| | # 6 |
| Registriert seit: 22.11.2011
Beiträge: 3
| Hallo, zunächst erstmal vielen Dank für die vielen nützlichen Fragen und Antworten hier im Forum. Ich habe mehrere durchforstet, aber hier scheinen mir die für Laien wie mich am Besten verständlichen Antworten gegeben zu werden. Aufgrund der geposteten Infos sind mir Kauf und Installation der Sat-Antenne sowie die Verkabelung sehr viel leichter gefallen! Die Antwort auf eine Frage konnte ich jedoch bisher nicht finden, daher hoffe ich, dass ich hier Euren fachkundigen Rat zählen kann. Ich habe eine 85cm-Antenne im Schutzbereich der Fassade installiert, sodass nach den hier verbreiteten Antworten an sich keine Erdung nötig ist. Der Single-LNB ist mit Koaxkabel (LCD111) und durch eine Fensterdurchführung direkt mit dem im TV integrierten Sat-Tuner verbunden (kein Multi-Schalter). Im Umfeld der Antenne befindet sich keine Möglichkeit, das Koaxkabel an eine PA-Schiene anzuschließen. Ich wohne im 5. Stock eines Mehrfamilienhauses, Regenrinne bzw. Blitzableiter an der Außenwand sind für mich daher nicht zugänglich. Ist es möglich, den Potentialausgleich des Koaxkabels über das geerdete Heizungsrohr herzustellen? Falls nein, welche Möglichkeiten gibt es, einen Potentialausgleich herzustellen? Vielen Dank! |
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| | # 7 | ||
| Registriert seit: 03.11.2011
Beiträge: 81
| Zitat:
![]() Zitat:
Wenn die Antenne im Schutzbereich der Haus-Fassade steht (mind. 2m Abstand zur Dachkante + max. 1,5m Abstand von der Hauswand), ist ein Potentialausgleich seit neuestem nicht mehr erforderlich, aber dringend empfohlen. Der PA kann dann an beliebiger Stelle erfolgen (also auch im Haus) - wenn es es also in einem Leerrohr noch Platz gibt, könntest du ein mind. 4mm² Cu Kabel im Haus von der PA-Schiene zu deinem Koax-Kabel legen. Meines Wissens ist ein Cu-Kabel mit mind. 4mm² Durchmesser von der PA-Schiene zum Koax-Kabel die einzige Möglichkeit einen PA normgerecht zu machen. Metall-Heizungsrohre können jederzeit, ohne dein Wissen, durch nicht-leitende Verbundrohre ausgetauscht werden. Dann ist der PA futsch. Auf gar keinen Fall den Schutzleiter einer Stromleitung für den PA nutzen. Das scheint, soweit ich hier im Forum lesen konnte, sehr gefährlich zu sein, zudem haben diese Kabel nicht die 4mm² Cu. Also letztendlich, wenn du kein 4mm² Cu Kabel zur PA-Schiene irgendwie legen kannst, würde ich wohl auf den PA verzichten, ist ja wie gesagt nur noch dringend empfohlen bei Antennen im Schutzbereich. | ||
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| | # 8 | |
| Registriert seit: 22.11.2011
Beiträge: 3
| Hallo Redecouverte, vielen Dank für deine schnelle Antwort! Zitat:
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| | # 9 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Im Erdungsthread ist beschrieben, unter welchen Vorausetzungen bei einer nicht erdungspflichtigen Antenne für nur eine WE die Befreiung vom PA nach neuer Norm zugestanden wurde. Nach EN 60728-11:2005 war ein PA ohne wenn und aber gefordert und die Nutzung der Sanitärnetze hierfür wegen evtl. Einbaus von Verbundrohren untersagt worden. Wo nach neuer EN 60728-11:2011-06 die Antenne vom PA befreit ist, kann ein zusätzlicher PA-Anschluss an ein Heizungsrohr keinen Verstoß gegen die Anerkannten Regeln der Technik darstellen. So lange eine galvanische Verbindung zum Schutzpotenzialausgleich besteht, ergibt sich durch diese Maßnahme sogar eine reale Schutzwirkung. Hat das Heizungsnetz keine Verbindung mehr zum Schutzpotenzialausgleich, muss der PA wieder entfernt werden, da sonst Netzspannung verschleppt werden kann (Siehe Beitrag 12). |
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| | # 10 | |
| Registriert seit: 03.10.2008
Beiträge: 219
| Zitat:
Lutz | |
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| | # 11 |
| Registriert seit: 22.11.2011
Beiträge: 3
| Hallo Lutz, danke für deinen Hinweis. Ich habe mich erkundigt, die Heizungsrohre sind an den Schutzpotenzialausgleich angeschlossen. Angenommen das geschieht, können deiner Meinung nach Schäden an der Heizungsanlage auftreten bzw. entstehen irgendwelche Gefahren? |
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| | # 12 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Dieser Vorschlag bezog sich ausschließlich auf eine Einzelantenne, welche nach neuer EN 60728-11 vom PA befreit ist. Dass der PA vor dem Inkrafttreten dieser Norm aus guten Gründen ausnahmslos für alle Antennen gefordert war und die häuslichen Sanitärnetze seit 2005 für Erdung und PA tabu sind, ist mehrfach beschrieben. Zitat:
Den Heizkessel tangiert das nicht, aber ab diesem Zeitpunkt muss die Verbindung unbedingt wieder gelöst werden, weil nämlich sonst bei einem Defekt eines Endgerätes (z. B. durch einen Entstörkondensator mit Übergangswiderstand) Netzspannung in das ungeerdete Heizungsnetz verschleppt werden kann. Somit sollte man Heizungs- und Sanitärnetze für den Zusatz-PA einer davon freigestellten Antenne nur nutzen wenn auch garantiert ist, dass die Verbindung zeitgleich mit einem Verbundrohreinbau gelöst wird. Das ist im Einfamilienhaus kein Problem. Obwohl eine von den Bewohnern unbemerkte Rohrnetzsanierung für Vor- und Rücklauf relativ unwahrscheinlich ist, werde ich diese Option nicht mehr aufzeigen, da man als Berater nicht ausschließen kann, dass der PA doch nicht zeitgleich wieder abgenommen wird. | ||
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