Planung einer neuen Sat-Anlage

Alt 04.12.2010, 13:39   # 1
rbung
 
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Hallo liebe Forummitglieder!
Bevor ich mit meinen Fragen loslege erst einmal ein grosses Lob: Ich finde es ganz toll, wie hier im Forum mit sehr viel Geduld und Sachverstand versucht wird, den Usern bei Ihren Problemen Hilfestellung zu geben. Vor allem der freundliche und nette Umgang miteinander haben mich bewogen, ebenfalls meine Fragen hier in diesem Forum zu stellen:
Ich beabsichtige demnächst von analogem Single-Satempfang auf digitalen Mehrteilnehmerempfang umzustellen.
Der Standort der Sat-Anlage ist 53940 Hellenthal/Eifel im äussersten Westen von NRW in der Nähe der belgischen Grenze. Empfangen werden sollen, wie auch bisher, nur die Sender des Satelliten Astra 19.2 E. Geplant sind kurzfristig ein Receiver im Wohnzimmer, mittelfristig ein Receiver im Schlafzimmer und evtl. später je ein Receiver in den Zimmern meiner beiden Kinder, also insgesamt 4 Stck. Ein Twinreceiver ist eigentlich nicht vorgesehen. Die Entfernung vom LNB zum entferntesten geplanten Receiver liegt bei ca. 25 mtr.
Vorab möchte ich noch erwähnen, dass es mir sehr auf wirklich gute Qualität, Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer der einzelnen Komponenten ankommt. Der Preis der einzelnen Komponenten ist erstmal zweitrangig, da ich lieber einmal etwas Vernünftiges kaufen möchte, als dreimal billigen Elektroschrott. Folgende Komponenten hatte ich mir vorgestellt und wüsste gerne ob die gedachten Teile o.k. sind, oder was ggfl. noch verbessert werden kann, bzw. was ich noch vergessen habe.
1.) Kabel: Kathrein LCD 111 oder LCD 115 mit den Kathrein Self-Install-Steckern EMK 20, Erdungsblock bzw. -blocks Kathrein EMU 24, evtl. Abschlusswiderstände Kathrein EMK 3.
2.) Parabolantenne: Reicht ein Kathrein CAS 75 oder CAS 80? Eine CAS 90 ist mir eigentlich zu groß und zu schwer. Alternativ: Was haltet ihr von der Gibertini OP 85 SE? Ist sie qualitativ auf ähnlich hohem Niveau wie die Schüsseln von Kathrein?
3.) LNB: Beim Kauf einer Kathreinantenne würde ich wegen des perfekten Wetterschutzes, der sehr guten Testergebnisse und der guten Verarbeitung schon gerne auch eine Kathrein-LNB kaufen, also eine UAS 585 oder eine UAS 584 mit separatem Multischalter. Welches LNB würdet ihr denn beim Kauf der o.gen. Gibertini-Schüssel empfehlen? Gibt es etwas hochwertiges mit ähnlich guten Wetterschutz wie Kathrein es anbietet? Ich hatte schon mal an die von euch häufig empfohlenen LNBs von Alps gedacht. Wäre das o.k?
4.) Was ist besser? Ein Quad-LNB oder ein Quattro-LNB mit separatem Multischalter? Ist hier nur die gewünschte Teilnehmerzahl entscheidend oder spielen auch Qualitätskriterien, wie zum Beispiel Lebensdauer, Signalstärke oder Signalqualität eine Rolle für welche Lösung man sich entscheiden sollte?
5.) Welche Multischalter würdet ihr denn empfehlen, wenn ich mich für die Lösung Quattro-LNB mit sep. MS. entscheiden würde? Eine Steckdose wäre am vorgesehenen Montageort vorhanden. Der MS darf also auch ein Netzteil haben. Schön wäre ein Eingang für eine UKW-Antenne, aber nicht zwingend notwendig. Anschlüsse für 8 Receiver wären auf jeden Fall mehr als genug. Ich hatte hier schonmal an MS der Firmen Spaun oder Jultec gedacht.
Ich möchte die neue Anlage gerne noch einige Monate mit meinem alten Analog-Receiver betreiben, ein Technisat ST4000S Mac. Den neuen HD-Receiver und den neuen Fernseher werde ich mir voraussichtlich im Frühling zulegen. Das dürfte doch kein Problem sein, oder?
So, das reicht jetzt erstmal!
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit beim Lesen und für eure Rückantworten!
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Alt 04.12.2010, 19:06   # 2
Dipol
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Hallo rbung, herzlich Willkommen im Forum!

Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Ein Twinreceiver ist eigentlich nicht vorgesehen. Die Entfernung vom LNB zum entferntesten geplanten Receiver liegt bei ca. 25 mtr.

Folgende Komponenten hatte ich mir vorgestellt und wüsste gerne ob die gedachten Teile o.k. sind, oder was ggfl. noch verbessert werden kann, bzw. was ich noch vergessen habe.
1.) Kabel: Kathrein LCD 111 oder LCD 115 mit den Kathrein Self-Install-Steckern EMK 20, Erdungsblock bzw. -blocks Kathrein EMU 24, evtl. Abschlusswiderstände Kathrein EMK 3.
2.) Parabolantenne: Reicht ein Kathrein CAS 75 oder CAS 80? Eine CAS 90 ist mir eigentlich zu groß und zu schwer.
Je mehr Blech, umso besser die Schlechtwetterreserve. Bei Schönwetter wirst du keinen Unetrschied erkennen. Wenn du jährlich mit ca. zwei Stunden weniger TV auskommst, reicht auch die CAS 75.
Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Alternativ: Was haltet ihr von der Gibertini OP 85 SE? Ist sie qualitativ auf ähnlich hohem Niveau wie die Schüsseln von Kathrein?
Die gehört zu den besseren Antennen, auf einem Hochhaus oder stürmischen Regionen würde ich allerdings nur eine CAS verwenden.
Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
3.) LNB: Beim Kauf einer Kathreinantenne würde ich wegen des perfekten Wetterschutzes, der sehr guten Testergebnisse und der guten Verarbeitung schon gerne auch eine Kathrein-LNB kaufen, also eine UAS 585 oder eine UAS 584 mit separatem Multischalter. Welches LNB würdet ihr denn beim Kauf der o.gen. Gibertini-Schüssel empfehlen? Gibt es etwas hochwertiges mit ähnlich guten Wetterschutz wie Kathrein es anbietet? Ich hatte schon mal an die von euch häufig empfohlenen LNBs von Alps gedacht. Wäre das o.k?
Absolut, damit wirst du nie eine defekte Feedkappe und vermutlich auch keinen Ausfall erleben!
Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
4.) Was ist besser? Ein Quad-LNB oder ein Quattro-LNB mit separatem Multischalter? Ist hier nur die gewünschte Teilnehmerzahl entscheidend oder spielen auch Qualitätskriterien, wie zum Beispiel Lebensdauer, Signalstärke oder Signalqualität eine Rolle für welche Lösung man sich entscheiden sollte?
Je billiger der LNB, umso niedriger das physikalisch nunmögliche Rauschmaß. Allgemein gilt, dass Quad-LNB störanfälliger sind, das gilt nach meinen Erfahrungen aber nicht für ALPS.
Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
5.) Welche Multischalter würdet ihr denn empfehlen, wenn ich mich für die Lösung Quattro-LNB mit sep. MS. entscheiden würde? Eine Steckdose wäre am vorgesehenen Montageort vorhanden. Der MS darf also auch ein Netzteil haben. Schön wäre ein Eingang für eine UKW-Antenne, aber nicht zwingend notwendig. Anschlüsse für 8 Receiver wären auf jeden Fall mehr als genug. Ich hatte hier schonmal an MS der Firmen Spaun oder Jultec gedacht.
Achte einfach auf die Port-to-Port-Entkopplungswerte und staune wie die selbst bei renommierten Herstellern von Schaltertype zu Schaltertype differieren!
Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Ich möchte die neue Anlage gerne noch einige Monate mit meinem alten Analog-Receiver betreiben, ein Technisat ST4000S Mac. Den neuen HD-Receiver und den neuen Fernseher werde ich mir voraussichtlich im Frühling zulegen. Das dürfte doch kein Problem sein, oder?
So ist es!

Bedenke auch die eigene Sicherheit. Siehe Thread Erdung und Potenzialausgleich.
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Alt 05.12.2010, 02:54   # 3
King W.
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Den Ausführungen von Dipol ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Wenn du absolut sicher bist, daß es nicht mehr als 4 Receiver werden (Twin-Receiver zählen doppelt) ist die Variante mit dem Quad-LNB zu bevorzugen.

Ich selbst habe mit der Gibertini SE in Verbindung mit dem Alps Quad die besten Erfahrungen gemacht. Die SE ist recht robust, der Unterschied zu den Kathrein-Antennen nur noch gering. Angesichts der doch deutlich höheren Kathrein-Preise würde ich mir die Anschaffung einer CAS Antenne sehr überlegen. Ich denke mal, mit extremem Wetter, so wie z.B. an der Küste, müßt ihr nicht oft rechnen. Da tut die SE allemal gut ihre Dienste.

Als Befestigung eignet sich dieser Dachsparrenhalter. Er ist allemal stabil genug für die SE und hat den Vorteil, daß nichts nach innen ragt. Es entsteht bei isoliertem Dach keine Kältebrücke und ein Ausbau des Dachgeschosses wird nicht behindert.

Mein persönlicher Favorit bei den Multischaltern ist Jultec. Für dich käme der JRM0508T in Frage. Der hat zwar ein paar Anschlüsse mehr, als du eigentlich brauchst, aber kleinere Jultec's gibt es nicht. Die technischen Daten sind absolut OK, das robuste Gehäuse schützt die "Eingeweide" mechanisch sehr gut und schirmt vor Störungen aller Art perfekt ab. Der extrem niedrige Stromverbrauch bewirkt, daß der Schalter ohne eigene Stromversorgung betrieben wird.

Leider hat Jultec im Moment etwas Lieferschwierigkeiten. Am Besten, mal kurz bei SEH anrufen (02323/61887) und nachfragen, wie es um die augenblickliche Liefersituation bestellt ist.

Als Alternative mit ähnlich guten Daten und auch vom Preis her ähnlich wäre der TechniSwitch zu nennen. Bei diesem Schalter gibt es keine Lieferprobleme. Auch TechniSat baut sehr sparsame Geräte, so daß auch hier die Stromversorgung entfallen kann. Der Schalter gehört nicht zum Standardprogramm von SEH, kann aber kurzfristig (innerhalb von ca. 3 - 4 Tagen) beschafft werden.

Recht gut, von den technischen Daten her Jultec und TechniSat ebenbürtig und allemal eine Empfehlung wert sind auch die Triax-Schalter, z.B. dieser hier. Preislich ist der Schalter ebenfalls attraktiv. Allerdings wird eine eigene Stromversorgung benötigt. Der Schalter braucht ca. 40 kWh pro Jahr.

Nun liegt die Entscheidung bei dir, mit keinem der drei Geräte machst du wirklich etwas falsch.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
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Alt 05.12.2010, 13:36   # 4
rbung
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Hallo rbung, herzlich Willkommen im Forum!

Je mehr Blech, umso besser die Schlechtwetterreserve. Bei Schönwetter wirst du keinen Unetrschied erkennen. Wenn du jährlich mit ca. zwei Stunden weniger TV auskommst, reicht auch die CAS 75. Die gehört zu den besseren Antennen, auf einem Hochhaus oder stürmischen Regionen würde ich allerdings nur eine CAS verwenden.
Absolut, damit wirst du nie eine defekte Feedkappe und vermutlich auch keinen Ausfall erleben!
Je billiger der LNB, umso niedriger das physikalisch nunmögliche Rauschmaß. Allgemein gilt, dass Quad-LNB störanfälliger sind, das gilt nach meinen Erfahrungen aber nicht für ALPS.
Achte einfach auf die Port-to-Port-Entkopplungswerte und staune wie die selbst bei renommierten Herstellern von Schaltertype zu Schaltertype differieren!
So ist es!

Bedenke auch die eigene Sicherheit. Siehe Thread Erdung und Potenzialausgleich.
Hallo Dipol,
Der Mast ist bereits geerdet und ein Potentialausgleich der Koaxkabel ist auch vorgesehen. Werde mich, wenn es an die Ausführung geht aber sichelich nochmals melden.

---------- Doppelpost zusammengeführt am 05.12.2010 um 13:01 ----------

Hallo King W!
Vielen Dank für deine Rückantwort! Deinem Beitrag entnehme ich, dass du die SE 85 schon selbst
aufgebaut hast, und dass ich mit dem Kauf einer solchen Antenne auch gute Qualität erwerben würde?
Ich habe jetzt seit ca. 15 Jahren glaube ich eine Technisatschüssel mit 60 cm Durchmesser in Betrieb. Funzt noch tadellos. Wie siehst du denn die Technisat Satman 850 mit Technisat LNB im Vergleich zur SE 85 mit Alps-LNB bezüglich Qualität und Stabilität?

Zu den beiden von dir vorgeschlagenen Multischaltern von Jultec bzw. Technisat hätte ich noch eine Frage:
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ich an beide eine UKW-Antenne anschliessen kann. Wie funktioniert das denn mit der Stromversorgung, wenn ich nur meine Stereo-Anlage zum Radiohören in Betrieb habe, der Sat-Receiver also für die Stromversorgung des Multischalters ausfällt?
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Alt 05.12.2010, 14:14   # 5
rbung
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Hallo rbung, herzlich Willkommen im Forum!

Je mehr Blech, umso besser die Schlechtwetterreserve. Bei Schönwetter wirst du keinen Unetrschied erkennen. Wenn du jährlich mit ca. zwei Stunden weniger TV auskommst, reicht auch die CAS 75. Die gehört zu den besseren Antennen, auf einem Hochhaus oder stürmischen Regionen würde ich allerdings nur eine CAS verwenden.
Absolut, damit wirst du nie eine defekte Feedkappe und vermutlich auch keinen Ausfall erleben!
Je billiger der LNB, umso niedriger das physikalisch nunmögliche Rauschmaß. Allgemein gilt, dass Quad-LNB störanfälliger sind, das gilt nach meinen Erfahrungen aber nicht für ALPS.
Achte einfach auf die Port-to-Port-Entkopplungswerte und staune wie die selbst bei renommierten Herstellern von Schaltertype zu Schaltertype differieren!
So ist es!

Bedenke auch die eigene Sicherheit. Siehe Thread Erdung und Potenzialausgleich.
Hätte ich doch fast vergessen zu fragen: Haben die beiden MS von Jultec und Technisat eine Klemme, um sie in den Potentialausgleich der Kabel mit einzubinden oder sind sie sozusagen durch die F-Stecker der Koax-Kabel "automatisch" mit eingebunden?
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Alt 05.12.2010, 20:42   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Hätte ich doch fast vergessen zu fragen: Haben die beiden MS von Jultec und Technisat eine Klemme, um sie in den Potentialausgleich der Kabel mit einzubinden oder sind sie sozusagen durch die F-Stecker der Koax-Kabel "automatisch" mit eingebunden?
Nach EN 60728-11 muss der Potenzialausgleich auch bei Ausbau des Multischalters erhalten bleiben.

Der PA darf ausschließlich am Antennenmast geerdet werden, die Verbindung muss mit mind. 4 mm² Cu-Draht erfolgen. Die Kabel müssen somit über Erdblöcke oder Erdwinkel geführt werden, nur das Multischalter-Gehäuse zu erden ist nicht normkompatibel.

TechniSat hat eine, JULTEC mehrere Masseklemmen am Gehäuse.
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Alt 05.12.2010, 21:05   # 7
rbung
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Nach EN 60728-11 muss der Potenzialausgleich auch bei Ausbau des Multischalters erhalten bleiben.

Der PA darf ausschließlich am Antennenmast geerdet werden, die Verbindung muss mit mind. 4 mm² Cu-Draht erfolgen. Die Kabel müssen somit über Erdblöcke oder Erdwinkel geführt werden, nur das Multischalter-Gehäuse zu erden ist nicht normkompatibel.

TechniSat hat eine, JULTEC mehrere Masseklemmen am Gehäuse.
Hi Dipol!
Hatte ich auch so vorgesehen, wenn, was ich noch nicht genau weiss, ein Multischalter zum Einsatz kommt.
Koax.Kabel über Erdblock (Diesen mit 6qmm CU-Massivkabel am Antennenmast geerdet) vom Erdblock an den MS, vom MS über einen weiteren Erdblock (diesen mit o.gen. Cu-Kabel mit dem ersten Erdlock verbinden) zum Receiver. Den Multischalter natürlich auch mit besagtem CU-Kabel mit dem ersten Erdblock verbinden. Richtig so?

Kann mich nur noch nicht so richtig wegen der Sat-Antenne entscheiden Du schreibst oben:"Die Gibertini SE gehört zu den besseren Antennen" Das klingt so, als seist du nicht so wirklich von der Qualität dieser Schüssel überzeugt, oder verstehe ich das falsch? Es kommt mir, wie schon eingangs erwähnt nicht so sehr auf den Preis an, ich möchte wirklich richtig gute Komponenten verwenden.
Habe mir jetzt mal die Daten rausgesucht und die OP SE 85 mit einer CAS 75 verglichen: Antennengewinn OP SE 85 bei 11,70 Ghz 38,5 db
bei der CAS 75 37,7 db und bei der CAS 80 37,3 db. Macht das bezüglich der Schlechtwetterreserve denn einen großen Unterschied? Ich habe jetzt im Analogbetrieb eine 60er oder 65er Technisat im Einsatz. Klar, bei nem schönen Sommergewitter ist natürlich Feierabend, aber dann trenne ich normalerweise eh alle Stromverbraucher vom Netz. Was würdest du denn an meiner Stelle für eine Schüssel auswählen, wenn der Preis keine Rolle spielen würde, und eine CAS 90 dir zu gross wäre?
Es wäre schön, wenn King W sich hierzu auch nochmal melden würde.

Vielen Dank schon mal für eure bisherigen Antworten
Ihr seid wirklich klasse! Wusste schon, warum ich mich anmelde.
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Alt 05.12.2010, 21:32   # 8
Dipol
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Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Hi Dipol!
Hatte ich auch so vorgesehen, wenn, was ich noch nicht genau weiss, ein Multischalter zum Einsatz kommt.
Koax.Kabel über Erdblock (Diesen mit 6qmm CU-Massivkabel am Antennenmast geerdet) vom Erdblock an den MS, vom MS über einen weiteren Erdblock (diesen mit o.gen. Cu-Kabel mit dem ersten Erdlock verbinden) zum Receiver.
Willkommen im erlesenen und überaus überschaubaren Club der Antennenbesitzer mit normgerechten PA!
Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Kann mich nur noch nicht so richtig wegen der Sat-Antenne entscheiden Du schreibst oben:"Die Gibertini SE gehört zu den besseren Antennen" Das klingt so, als seist du nicht so wirklich von der Qualität dieser Schüssel überzeugt, oder verstehe ich das falsch? Es kommt mir, wie schon eingangs erwähnt nicht so sehr auf den Preis an, ich möchte wirklich richtig gute Komponenten verwenden.
Habe mir jetzt mal die Daten rausgesucht und die OP SE 85 mit einer CAS 75 verglichen: Antennengewinn OP SE 85 bei 11,70 Ghz 38,5 db
bei der CAS 75 37,7 db und bei der CAS 80 37,3 db.
Womit du jetzt auch Insiderwissen hast, dass die CAS 80 kleiner als die CAS 75 ist.
Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Macht das bezüglich der Schlechtwetterreserve denn einen großen Unterschied? Ich habe jetzt im Analogbetrieb eine 60er oder 65er Technisat im Einsatz. Klar, bei nem schönen Sommergewitter ist natürlich Feierabend, aber dann trenne ich normalerweise eh alle Stromverbraucher vom Netz. Was würdest du denn an meiner Stelle für eine Schüssel auswählen, wenn der Preis keine Rolle spielen würde, und eine CAS 90 dir zu gross wäre?.
Obwohl ich an der CAS 75 die Elevationswippe vermisse, würde ich die der CAS 80 vorziehen.

Die SE hat einen wesentlich stabileren Arm als die XP-Ausführung. Die Reflektoren sind mit 1,2 mm Blechstärke identisch, da ist KATHREIN bei der CAS 75 im Vorteil, sofern nicht inzwischen klammheimlich abgespeckt wurde.
Es gibt ja auch Testsieger-Antennen am Markt, die gerade mal 0,7 mm Folien- ,Pardon Blech-, Stärke haben.

Die SE hat für normale Anwendungen ein sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis. Wenn dir aber seither mit deiner TechniSat SATMAN (absolut rostfrei, alles aus Alu und Edelstahl) die Schlechtwetter-Reserve bei Analogempfang ausgereicht hat, brauchst du nur einen neuen Universal-LNB. Poste mal ein Bild und die Reflektorabmessungen, dann gibt es Tipps zum Umbau.

Wo du bisher bei schlechtem Wett zunehmende Spikes hattest, wäre digital noch ein astreines Bild zu sehen. Lediglich der Totalabbruch erfolgt bei Digitalempfang etwas früher.
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Alt 05.12.2010, 21:58   # 9
rbung
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Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Willkommen im erlesenen und überaus überschaubaren Club der Antennenbesitzer mit normgerechten PA!
Womit du jetzt auch Insiderwissen hast, dass die CAS 80 kleiner als die CAS 75 ist.
Obwohl ich an der CAS 75 die Elevationswippe vermisse, würde ich die der CAS 80 vorziehen.

Die SE hat einen wesentlich stabileren Arm als die XP-Ausführung. Die Reflektoren sind mit 1,2 mm Blechstärke identisch, da ist KATHREIN bei der CAS 75 im Vorteil, sofern nicht inzwischen klammheimlich abgespeckt wurde.
Es gibt ja auch Testsieger-Antennen am Markt, die gerade mal 0,7 mm Folien- ,Pardon Blech-, Stärke haben.

Die SE hat für normale Anwendungen ein sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis. Wenn dir aber seither mit deiner TechniSat SATMAN (absolut rostfrei, alles aus Alu und Edelstahl) die Schlechtwetter-Reserve bei Analogempfang ausgereicht hat, brauchst du nur einen neuen Universal-LNB. Post mal ein Bild und die Reflektorabmessungen, dann gibt es Tipps zum Umbau.

Wo du bisher bei schlechtem Wett zunehmende Spikes hattest, wäre digital noch ein astreines Bild zu sehen. Lediglich der Totalabbruch erfolgt bei Digitalempfang etwas früher.
Hi Dipol!
Das ging aber schnell. Danke!
Ne, die alte Technisat wird nicht mehr umgebaut, ich wollte eigentlich nicht austesten, wie lange die maximale Lebensdauer einer Technisatschüssel ist Wie ist denn eigentlich die Technisat Satman 850 mit Technisat LNB qualitativ einzuschätzen? Sie wird fast nie hier im Forum erwähnt.
Und jetzt die Gretchenfrage: Was würdest du nehmen wenn du nicht auf den Preis schauen würdest?
Gibertini SE 85 mit Alps-LNB oder Kathrein CAS 75 mit UAS 58x ?
Weiss wirklich nicht, wie ich mich entscheiden soll.

Werde jetzt erstmal ne Nacht drüber schlafen. Vielleicht kriege ich ja dann plötzlich die Erleuchtung und hoffentlich bis morgen noch die eine oder andere Meinung von dir, King W. oder gerne auch von anderen Usern, die mit einer der in Frage kommenden Schüsseln schon Erfahrungen sammeln konnten.

Gute Nacht und vielen Dank nochmals für eure bisherigen Beiträge!
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Alt 06.12.2010, 01:20   # 10
King W.
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Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Es wäre schön, wenn King W sich hierzu auch nochmal melden würde.

Vielen Dank schon mal für eure bisherigen Antworten
Ihr seid wirklich klasse! Wusste schon, warum ich mich anmelde.
Wird gern gemacht - & Danke für das Kompliment.

Nun zu deinen Fragen: Die stabilste Antenne wäre natürlich die CAS 90 - kein Zweifel.

Ich habe bislang schon so ziemlich alles an (Marken-)Antennen verbaut, was es so auf dem Markt gibt. Nur ausgesprochene Billigware vom Flohmarkt packe ich nicht an, da ist der Mißerfolg früher oder später vorprogrammiert.

Ich will mal kurz einen (subjektiven) Überblick geben, was die Antennen betrifft, ohne Anspruch auf Vollständigkeit natürlich. Alle beschriebenen Antennen, bis auf die Gibertini E-Serie, kenne ich aus eigener Erfahrung.

Triax TDA 88:
Gute und langlebige Antenne der Mittelklasse. Ausreichend stabil bei normalen Wetterverhältnissen und nicht allzu exponierter Lage. Einfach aufzubauen und einzustellen und recht preisgünstig.

Triax TDE:
Spielte in der gleichen Liga wie die CAS 90, sehr robuste, einfach aufzubauende und empfangsstarke Antenne. Wird leider nicht mehr hergestellt. Restposten in Ziegelrot noch bei SEH zu bekommen.

Gibertini Serie E:
E steht für Economy. Eine Antenne für jemanden, der sparen will oder muß. Die Empfangsleistung ist ähnlich wie bei anderen Antennen gleicher Größe, die mechanische Stabilität erfüllt aber nur bescheidene Ansprüche.

Gibertini Serie L:
Robuster aufgebaut als die Antennen der E-Serie. In den Punkten Preis, Empfangsleistung und mechanische Stabilität sind sie am ehesten mit den Triax TDA Antennen zu vergleichen. Der Aufbau ist zwar nicht sonderlich kompliziert, nimmt aber, anders als bei der Triax, relativ viel Zeit in Anspruch. Die Antenne wird als "Metallbaukasten" geliefert, ohne jede Vormontage.

Gibertini XP:
Gehobene Mittelklasse, noch etwas robuster als die L-Serie, teilweise vormontiert. Zur endgültigen Montage ist nur der mitgelieferte Imbusschlüssel erforderlich. Der Feedhalter besteht ab der XP-Serie aus Alu-Druckguss und nicht mehr aus Kunststoff. Die Antenne ist recht stabil und läßt eine lange Lebensdauer erwarten.

Gibertini SE:
Das Bessere ist des Guten Feind: Der Reflektor entspricht dem der XP, der LNB-Halter ebenfalls. Die wesentlichen Verbesserungen betreffen den Feedarm. Er ist als sehr stabiler Doppelarm ausgeführt, ähnlich wie bei Kathrein und besteht nicht mehr nur aus einer einfachen, mehr oder minder stabilen Stange. Die Antenne kann der Oberklasse zugerechnet werden und kommt der Kathrein CAS 90 schon sehr nahe. Der Aufbau ist recht einfach und besteht nur im Herunterklappen und Festschrauben des Feedarms und der Montage des LNB. Außer dem mitgelieferten Imbusschlüssel ist auch bei dieser Antenne kein Werkzeug erforderlich. Im Moment ist das meine absolute Lieblings-Antenne, zumal sie deutlich günstiger ist, als andere Antennen auf diesem Leistungs-Niveau.

TechniSat SATMAN:
Gute Antenne der Oberklasse, absolut rostfrei. Einfach aufzubauen. Trotz ihres vergleichsweise geringen Gewichts stabil und robust. Sicher eine Empfehlung wert, wenn sie nur nicht so teuer wäre.

Kathrein CAS 75 und CAS 90:
Äußerst robuste und einfach aufzubauende Antennen von sehr hoher Qualität. Leider auch sehr teuer. Kein Standard-Feedhalter. Die sehr empfehlenswerten ALPS-LNB's sind an diesen Antennen nur über einen Adapter zu montieren. Original Kathrein-LNB's sind zwar gut (das Innenleben stammt von ALPS) aber ebenfalls recht teuer.

Kathrein CAS 80:
Die Ähnlichkeit mit der Gibertini SE ist verblüffend und sie ist auch auf gleichem Qualitätsniveau einzuordnen. Gleiche Feedarm-Technik: Herunterklappen und Imbus-Schrauben festziehen. Der wesentliche Unterschied ist - wie bei Kathrein auch nicht anders zu erwarten - die LNB-Befestigung. Ohne Adapter passen nur Kathrein UAS LNB's. Witzig: Die CAS 80 ist etwas kleiner als die CAS 75. Im praktischen Betrieb hat das aber kaum Auswirkungen.

WISI OA 85:
Auch diese Antenne kann ohne weiteres zur Oberklasse gerechnet werden. Ich habe sie bislang mehrfach verbaut. Der Aufbau gestaltet sich sehr einfach, die Empfangsleistung reicht für Astra vollkommen aus. Das ideale Teil für jemanden, der eine nicht allzu große, formschöne und sehr robuste Antenne will. Das "Mogeln" bei der Größenangabe hat sich WISI leider auch zu eigen gemacht. Die Antenne ist noch etwas kleiner, als die CAS 80. Wisi wäre gut beraten, die Antenne OA 75 zu nennen. Sonst gibt es an dieser Antenne nichts zu beanstanden - im Gegenteil!

Wie gesagt, alle diese Antennen habe ich schon selbst verbaut, bis auf die Gibertini E.

Ich meine, wenn man die Summe aller Eigenschaften nimmt, ist die SE die beste Wahl. Dazu ein Alps-LNB, vernünftiges Kabel und gute Stecker. Das ergibt eine SAT-Anlage, die dir viele Jahre unbeschwerten Fernsehgenuß liefert.

Übrigens: Auch namhafte Firmen verkaufen die ALPS-Technik unter eigenem Namen. Vergleiche mal diese LNB's mit diesen. Überraschung?
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Alt 06.12.2010, 08:53   # 11
Dipol
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Registriert seit: 19.03.2007
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Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Wie ist denn eigentlich die Technisat Satman 850 mit Technisat LNB qualitativ einzuschätzen? Sie wird fast nie hier im Forum erwähnt.
Ich habe die SATMAN-Antennen ab den 90er Jahren mengenweise verbaut. Die hatten damals das beste Preis-/Leistungsverhältnis und TechniSat die ersten LNB < 1,0 dB Rauschmaß. Die beiden Lowbandkabel wurden noch durch das Doppelfeedrohr durchgezogen. Die heutigen vier Kabel pro LNB müssen außen geführt werden, für Duo- oder Multi-Feed ist mir dieser Arm und der von den anderen GIBERTINI-Typen zu labil.
Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Und jetzt die Gretchenfrage: Was würdest du nehmen wenn du nicht auf den Preis schauen würdest?
Gibertini SE 85 mit Alps-LNB oder Kathrein CAS 75 mit UAS 58x ?
In den UAS-LNB werkelt ebenso wie in den UnySat-LNB von TechniSat Technik von ALPS.
Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Wenn dein Doppelrohrarm am tiefsten Punkt zwei kleine Ablauflöcher hat, kannst du die SATMAN getrost behalten. Wenn nicht, kann bereits das Rohr durch gefrorenes Wasser aufgesprengt sein.
Für meinen Eigenbedarf würde ich die CAS 75 mit einem Umbaufeedhalter + ALPS-LNB favorisieren. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ist die GIBERTINI SE offenkundig nicht zu toppen, sonst würde die auch nicht auch vom Konkurrenten TRIAX unter eigenem Namen vertrieben. Die SE kann man unter allen Labeln vorbehaltlos empfehlen, entscheiden musst du aber schon selbst.
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Alt 06.12.2010, 14:01   # 12
King W.
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Die SE kann man unter allen Labeln vorbehaltlos empfehlen, entscheiden musst du aber schon selbst.
Da signalisiere ich mal genau so vorbehaltlos Zustimmung. Wenn man die Antenne in der Hand hält, stellt sich sofort das Gefühl ein: Das paßt! Die Antenne gibt sich in keiner Disziplin eine Blöße.
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Alt 06.12.2010, 16:20   # 13
rbung
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Hallo Dipol und Hallo King W.!
Vielen Dank für eure Einschätzungen und Empfehlungen.
Ich interpretiere das jetzt so, dass ich beide Varianten, also die Kathrein CAS 075 mit UAS 58x oder aber auch die Gibertin OP SE 85 mit Alps-LNB bedenkenlos anschaffen und mir sicher sein kann, eine qualitativ wirklich gute und langlebige Sat-Antenne erworben zu haben. Die Schlechtwetterreserve scheint ja, wenn ich mir den Antennengewinn der beiden Schüsseln anschaue, ja auch nur geringfügig zu differieren. (Deswegen ist die Entscheidung ja auch so schwer) Naja, schaun mer mal was es denn letztendlich werden wird.

Deine "subjektive Antennenbewertung" King W., ist sicher auch noch für viele andere User sehr hilfreich, weil sie von einem "Praktiker" erstellt wurde. Vielleicht speicherst du dir diese Liste mal ab, und fügst sie bei Bedarf einfach mit ein.

Eine Frage hätte ich noch, dann seid ihr mich erstmal los:

Bei der Quad-LNB-Lösung würde ich alle vier Koax-Kabel vom LNB bis zum Erdblock führen auf dem Dachboden führen, jedoch vorerst nur ein Kabel von dort zum Receiver im Wohnzimmer, da ich ja bis auf weiteres noch keine anderen Receiver benötige. Kann, soll, oder muss ich die drei nicht genutzen Ausgänge des Erdblocks mit Abschlusswiderständen z. B. Kathrein EMK 03 schliessen? Schadet es wenn ich diese Mit einem EMK 03abschliesse?

Wie sieht es bei einer Lösung mit Quattro-LNB und den von King W. empfohlenen Multischaltern von Jultec bzw. Technisat aus? Können, sollen oder müssen hier die nicht genutzten Ausgänge des MS mit den o. gen. Abschlusswiderständen geschlossen werden?
Für den Kathrein Multischalter EXR 158 schreibt die Firma Kathrein dies vor.
Wäre nett, wenn Ihr mich diesbezüglich noch kurz informieren könntet, damit ich weiss ob ich mir diese Abschlusswiederstände mitbestellen soll, wenn ich das Kabel und die F-Stecker besorge.

Nochmals vielen Dank für eure Hilfe!
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Alt 06.12.2010, 20:41   # 14
Dipol
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Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Bei der Quad-LNB-Lösung würde ich alle vier Koax-Kabel vom LNB bis zum Erdblock führen auf dem Dachboden führen, jedoch vorerst nur ein Kabel von dort zum Receiver im Wohnzimmer, da ich ja bis auf weiteres noch keine anderen Receiver benötige. Kann, soll, oder muss ich die drei nicht genutzen Ausgänge des Erdblocks mit Abschlusswiderständen z. B. Kathrein EMK 03 schliessen? Schadet es wenn ich diese Mit einem EMK 03abschliesse?
Aus Gründen der Impedanz und EMV gehört eigentlich jedes offene "Loch" mit HF abgeschlossen und terminiert. Die Unterlassung bleibt aber zumeist folgenlos.
Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Wie sieht es bei einer Lösung mit Quattro-LNB und den von King W. empfohlenen Multischaltern von Jultec bzw. Technisat aus? Können, sollen oder müssen hier die nicht genutzten Ausgänge des MS mit den o. gen. Abschlusswiderständen geschlossen werden?
Für den Kathrein Multischalter EXR 158 schreibt die Firma Kathrein dies vor.
Machen andere Hersteller auch, es entspricht der heren Lehre und kann keinesfalls schaden.
Zitat:
Zitat von rbung Beitrag anzeigen
Wäre nett, wenn Ihr mich diesbezüglich noch kurz informieren könntet, damit ich weiss ob ich mir diese Abschlusswiederstände mitbestellen soll, wenn ich das Kabel und die F-Stecker besorge.
Den Abschluss von unbenutzten Quad-Ausgängen stufe selbst ich als Norm-Fundi als Luxus ein.
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Alt 06.12.2010, 21:02   # 15
King W.
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So schwer ist die Entscheidung doch gar nicht. Nimm einfach die Antenne, welche dir am besten gefällt und gut. Mit der SE machst du keinen Fehler und mit der Kathrein auch nicht.

Es ist schon richtig, daß die Kabel vom LNB zunächst auf einen Erdungsblock geführt werden und von dort aus zu den Receivern (bzw. zum Multischalter). Nach dem Multischalter werden abermals Erdungsblöcke verbaut und von dort aus geht es zu den Receivern. Das gilt unabhängig von den verbauten Teilen. Bei einem Quad-LNB entfällt natürlich der 2. Satz Erdungsblocks, es ist dann ja kein Multischalter da.

Zitat:
Kann, soll, oder muss ich die drei nicht genutzen Ausgänge des Erdblocks mit Abschlusswiderständen z. B. Kathrein EMK 03 schliessen?
Korrekt wäre es, jedoch hat das Weglassen der Widerstände meist keine negativen Folgen. Das Anbringen der Widerstände muß demnach nicht unbedingt gemacht werden, aber das "soll" kann ich unterschreiben.

Es müssen aber nicht unbedingt Kathrein-Widerstände sein, diese hier funktionieren genau so gut.

Edit: Da war mal wieder jemand schneller als ich.
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Alt 07.12.2010, 13:00   # 16
rbung
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Beiträge: 7
Vielen Dank euch beiden!

Jetzt bin ich erstmal informiert. Sollte ich bei der Kabelverlegung, der Installation der Antenne oder beim Ausrichten Derselben Probleme haben, hoffe ich, dass ich wieder auf eure Hilfe zählen kann. Ansonsten melde ich mich wieder, wenn´s ans Aussuchen des neuen Receivers fürs Wohnzimmer geht.

Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung!
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Alt 28.05.2012, 03:06 # --
News Flash
 
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