Kaskade mit EXR 1512 und EXR 2542 möglich?

Alt 04.12.2010, 12:16   # 1
solarjoe
 
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Hallo zusammen,

hier gleich vorneweg zwei Fragen:
1. Kann ich eine Kaskade mit Kathrein EXR 1512 und EXR 2542 aufbauen?
2. Oder geht das nur über eine Kaskade mit EXR 2508 + EXR 2554 + EXR 2542 um auf die gleiche Anzahl Ausgänge zu kommen?

Ich werde nämlich aus den Infos, die ich mir aus dem Web zusammengetragen habe sowie den "Beipackzetteln" nicht ganz schlau...
Gemäß meinem akutuellen Wissensstand sollte auf jeden Fall die 2. Variante funktionieren (ist 'n paar Euro teurer), ich habe aber die erste Variante bereits über ebay bezogen und müßte den EXR 1512 wieder zurückschicken ...


Hintergrund:
Seit ca. 4 Wochen beschäftige ich mich "zwangsweise" mit dem Thema Umstieg von Astra analog auf Astra digital: unser Fernseher hat den Geist aufgegeben und ich bin mir des 30.04.2012 bewußt geworden... ("Guten Morgen!!!")
Wir haben zwar inzwischen ersteres Problem gelöst, möchten aber den 12 Monate alt erworbenen 42"er Toshiba von analog SCART nun auch über Astra digital und HDMI den HD-Programmen mit 1080er Auflösung zuführen...
Unser Kommentar: Wir sind aber dennoch über das Astra analog Bild positiv überrascht - wir haben mit deutlich augenscheinlich schlechterer Qualität bei dieser Bildgröße gerechnet... Ist ja auch kein Kunststück - uns fehlt der direkte Vergleich zu HD!!

Im Haus mit 3 Wohneinheiten (1995 vom Vorbesitzer selbst erbaut) wurde ausschließlich doppelt geschirmtes Kabel verbaut, allerdings existiert eine "gemischte" Verkabelung: Stichleitungen sowie Einkabel durch die Dosen geschleift. "Historisch bedingt" besteht also im OG und UG eine Einkabellösung, das EG hat nur Stichleitungen, und das Dachgeschoß ist noch nicht ausgebaut...
Daher meine Frage zu obiger gemischter Kaskade. Die SAT Schüssel (im Moment noch eine 75er mit analog LNB) steht auf der Garage (Giebeldach), die Kabel kommen alle im UG neben der E-Verteilung an.

Habe mich jetzt also 4 Wochen über das Web "schlau" gemacht (ihr habt ein tolles Forum!!) und bin nun aufgrund von ein paar gefundenen Aussagen im Web und älteren (oder unvollständigen?) Herstellerangaben bezüglich meiner geplanten Kaskade mit Kathrein EXR 1512 und EXR 2542 unsicher geworden.

Konkret habe ich meine Lösung folgendermaßen mit Kathrein Komponenten geplant:

CAS 90 mit UAS 484 (gebraucht erworben, gut erhalten)
EXR 1512 jede Stichleitung mit einer ESD 33 und ERA 14 ins EG und DG
EMU 250
EXR 2542:
ein Strang mit 3 bis 5 ESD 33 und ERA 14 am Ende (5 wenn technisch möglich) ins OG,
den anderen Strang möchte ich mit einem SEU 10 aufsplitten:
ein Strang mit einer ESD 34 in unser Wohnzimmer im EG für einen Twin Receiver,
den anderen Strang mit zwei (wenn möglich 3) ESD 33 und ERA 14 am Ende ins UG.
Daß ich hier für die Einkabellösung mit EXR 2542 jeweils Sat Receiver mit EN 50494 benötige bin ich mir bewußt.

Habe ich hier einen Denkfehler drin?
Siehe auch als attached file das Unikabel Schaltungsbeispiel, das mich federführend inspiriert hat.

Da im Moment die größere Schüssel mit LNB noch nicht bei mir angekommen ist sowie die neuen Dosen noch nicht bestellt sind übernimmt im Moment immer noch der SCART Stecker die Arbeit für die (momentan noch) 3 Fernseher im Hause...

Ach ja, und damit noch 'ne Greenhornfrage zum Schluß: Geh' ich richtig in der Annahme, daß ich dann bis 2012 auch noch parallel analog Receiver betreiben kann? Oder müssen dann alle Sat Receiver digital sein?

Vielen Dank im Voraus für alle Antworten und Kommentare!

Viele Grüße!
Euer Solar-Joe

.
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Alt 04.12.2010, 13:00   # 2
solarjoe
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Hallo, ich nochmal!
Sorry, oben ist mir ein Fehler unterlaufen:
der Splitter nach dem EXR 2542 ist kein ESU 10,
sondern ein EBC 10.

Und zur Vollständigkeit:
Ja, es ist ein UAS 484, der mit der Schüssel kommt.
Oder sollte ich aus mir noch nicht bekannten Gründen auf den neueren UAS 584 setzen?

Danke und Gruß!
Euer Solar-Joe
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Alt 04.12.2010, 15:09   # 3
solarjoe
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Tja, und noch 'ne Korrektur muß ich machen:

die Dosen oben sind ESU 33 und ESU 34...

Ich war wohl heute früh noch nicht ausgeschlafen genug?
Gruß Solar-Joe
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Alt 04.12.2010, 18:48   # 4
Dipol
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Hallo solarjoe, herzlich Willkommen im Forum!

Zitat:
Zitat von solarjoe Beitrag anzeigen
1. Kann ich eine Kaskade mit Kathrein EXR 1512 und EXR 2542 aufbauen?
Frei nach Radio Erewan: Im Prinzip ja!

Die Multischalter-Sternleitungen werden um die Durchgangsdämpfung der EXR-Matrix 2542 um terrestrischen -2,5 und in der Sat.-ZF um -2,0 dB abgeschwächt. Die kommen zu den relativ hohen Anschlussdämpfungen der EXR 1512 von terrestrisch -8...-4 dB und in der Sat.-ZF -12...-7 dB dazu. An einer CAS 90 mit UAS 484 oder 584 ergibt sich ein Pegel von durchschnittlich 80 dB(µV), abzüglich 47 dB(µV) Mindestpegel + großzügige Reserve von 6 dB bleibt jedenfalls noch ein reichliches Pegelbudget von 19 dB.
Zitat:
Zitat von solarjoe Beitrag anzeigen
2. Oder geht das nur über eine Kaskade mit EXR 2508 + EXR 2554 + EXR 2542 um auf die gleiche Anzahl Ausgänge zu kommen?
Nein, wesentlich ist nur, dass die Teilnehmerpegel im Normfenster von 47 - 77, bzw. terr. 60 - 77 dB(µV) liegen.
Zitat:
Zitat von solarjoe Beitrag anzeigen
Konkret habe ich meine Lösung folgendermaßen mit Kathrein Komponenten geplant:

CAS 90 mit UAS 484 (gebraucht erworben, gut erhalten)
EXR 1512 jede Stichleitung mit einer ESD 33 und ERA 14 ins EG und DG
EMU 250
EXR 2542:
ein Strang mit 3 bis 5 ESU 33 und ERA 14 am Ende (5 wenn technisch möglich) ins OG,
Bis hierhin okay, sofern nicht die 5 Dosen an einer Monsterstammleitung mit extremer Dämpfung angeschlossen sind. Die ESU 33 hat relativ niedrige Durchgangsdämpfungen, alternativ kann man auch die SSD 5-xx-Typen von AXING mit angepasster Auskoppeldämpfung verwenden. Die kommen zwar auch aus Übersee, sind aber eine ganze Klasse besser als der übliche asiatische Dosenschrott.

Bei wohnungsübergreifender Installation sind zur Vermeidung der Unicable-Tücken Dosen mit Schutzschaltung vorzuziehen!
Zitat:
Zitat von solarjoe Beitrag anzeigen
den anderen Strang möchte ich mit einem EBC 10 aufsplitten:
ein Strang mit einer ESU 34 in unser Wohnzimmer im EG für einen Twin Receiver, den anderen Strang mit zwei (wenn möglich 3) ESU 33 und ERA 14 am Ende ins UG.
Mit einer ESU 34 wird die vorgeschriebene Teilnehmerentkopplung verfehlt und der um 10 dB höhere Pegel bringt nix außer höchstens Übersteuerungen. Bei reinem Sat.-Betrieb ist das nicht ganz so kritisch wie mit Terrestrik, da ist ohnehin eine Pegelberechnung fällig.
Zitat:
Zitat von solarjoe Beitrag anzeigen
Ach ja, und damit noch 'ne Greenhornfrage zum Schluß: Geh' ich richtig in der Annahme, daß ich dann bis 2012 auch noch parallel analog Receiver betreiben kann?
Am Multischalter schon. Die EXR 2542 hat keine Legacy-Funktion, deshalb sind daran nur Receiver mit UniCabel-Befehlssatz betriebsfähig.

Im eigenen Interesse auf eine normgerechte Erdung und den Potenzialausgleich der Kabel achten, siehe Thread Erdung und Potenzialausgleich.
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Alt 04.12.2010, 19:33   # 5
solarjoe
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Hallo Dipol,

vielen Dank für die konkrete und umfassende Antwort!

2 Punkte würde ich gerne noch nachhaken:

1)
Zitat:
Bei wohnungsübergreifender Installation sind zur Vermeidung der Unicable-Tücken Dosen mit Schutzschaltung vorzuziehen!
Welche wären das z.B. von Kathrein?

2)
Mit der Rückmeldung zu
"...den anderen Strang möchte ich mit einem EBC 10 aufsplitten:
ein Strang mit einer ESU 34 in unser Wohnzimmer im EG für einen Twin Receiver..."
bin ich nicht auf Anhieb klar gekommen:

Zitat:
Mit einer ESU 34 wird die vorgeschriebene Teilnehmerentkopplung verfehlt und der um 10 dB höhere Pegel bringt nix außer höchstens Übersteuerungen. Bei reinem Sat.-Betrieb ist das nicht ganz so kritisch wie mit Terrestrik, da ist ohnehin eine Pegelberechnung fällig.
OK, Terristrik (=DVB-T?) ist (momentan zumindest...) nicht geplant - ich sehe aktuell nicht wirklich eine Anwendung/Mehrwert dafür?

Verstehe ich das richtig, daß "Teilnehmerentkopplung" sich darauf bezieht, daß hier mit EINEM physikalischen über EBC 10 aufgeteilten Strang ZWEI Wohneinheiten betroffen sind mit der Folge, daß wenn ein Sat-Receiver den Strang lahm legt auch die andere Wohneinheit betroffen ist?
Diese Variante würde aber technisch (für Digitalbetrieb) durchaus funktionieren?
Da es sich hier um die UG-Wohnung meiner Schwester handelt könnten wir damit leben... und bei evtl. späterem "Bedarf" unsere Stichleitung ins Wohnzimmer dann doch wieder auf einen der 2 noch freien Multiplexer-Ausgänge umstecken - natürlich dann mit ESU 33 und ERA 14.

Würden hier die oben erwähnten "Dosen mit Schutzschaltung" (die ich noch nicht kenne) weiterhelfen - oder vermische ich hier jetzt was...?

Danke und viele Grüße!
Solar-Joe
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Alt 04.12.2010, 22:20   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von solarjoe Beitrag anzeigen
1)
Welche wären das z.B. von Kathrein?
ESU 33 und ESU 34 oder die baugleichen Clone unter TechniSat-Label!
Zitat:
Zitat von solarjoe Beitrag anzeigen
2)
Mit der Rückmeldung zu
"...den anderen Strang möchte ich mit einem EBC 10 aufsplitten:
ein Strang mit einer ESU 34 in unser Wohnzimmer im EG für einen Twin Receiver..."
bin ich nicht auf Anhieb klar gekommen:

Verstehe ich das richtig, daß "Teilnehmerentkopplung" sich darauf bezieht, daß hier mit EINEM physikalischen über EBC 10 aufgeteilten Strang ZWEI Wohneinheiten betroffen sind mit der Folge, daß wenn ein Sat-Receiver den Strang lahm legt auch die andere Wohneinheit betroffen ist?
Zwischen allen Teilnehmeranschlüssen ist zur Vermeidung von Störungen eine gegenseitige Entkopplung von 42 dB für UKW und VHF, 36 dB für UHF und 30 dB für Sat.-ZF vorgeschrieben. Wenn man die Herstellerprospekte durchsieht könnte man manchmal meinen, die Norm wäre eine unverbindliche Empfehlung.
Zitat:
Zitat von solarjoe Beitrag anzeigen
Diese Variante würde aber technisch (für Digitalbetrieb) durchaus funktionieren?
Da es sich hier um die UG-Wohnung meiner Schwester handelt könnten wir damit leben... und bei evtl. späterem "Bedarf" unsere Stichleitung ins Wohnzimmer dann doch wieder auf einen der 2 noch freien Multiplexer-Ausgänge umstecken - natürlich dann mit ESU 33 und ERA 14.
Entkopplung kostet Pegel, eine Stichdose wie die ESD 83 oder 84 darf man nur nach einem Abzweiger setzten, nicht aber nach einem Verteiler. Wird nur UniCable genutzt, sind die Teilnehmer auch durch unterschiedliche Userfrequenzen entkoppelt.

Mit einer ESU 34 ist der UniCable-Pegel um bis zu 10 dB höher als mit der normgerechten ESU 33 oder einer AXING SSD 5-10. Schon mit der Enddose SSD 5-07, die schon einen Abschlusswiderstand integriert hat, ergibt sich zwar mehr Dosenpegel, aber auch am Ende einer Stammleitung mit mehreren Steckdosen eine zu geringe Entkopplung.

So lange die Normpegelfenster eingehalten werden, sind die Folgen der geringeren Entkopplung bei der SSD 5-07 überschaubar.
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Alt 05.12.2010, 08:43   # 7
solarjoe
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Hallo Dipol,

Mann, du hast's voll drauf...

Aber ich versteh jetzt nur noch Bahnhof.
*seufz*

Kannst du (oder jmd. anders) mir die letzte Antwort bitte übersetzten?

Danke für die Hilfe!

Viele Grüße!
Solar-Joe.
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Alt 05.12.2010, 13:07   # 8
Dipol
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Zitat:
Zitat von solarjoe Beitrag anzeigen
Kannst du (oder jmd. anders) mir die letzte Antwort bitte übersetzten?
Sorry, wenn das Fach-Cinesisch zu viel war.

Neuer Versuch:
  • Entkopplung kostet Pegel daher ist eine Stich-/Einzel-Dose, die häufig fälschlich als Enddose bezeichnet wird, mit sehr niedriger Auskoppeldämpfung nur am Stichausgang eines Abzweigers zulässig. Nach einem Verteiler hat man zwar mehr Pegel als mit einer Durchgangsdose, die nach Norm geforderte Entkopplung wird aber verfehlt.
  • Du wirst von KATHREIN für BK-Anlagen keine gleichartige Schaltungsdarstellung mit dieser fachlichen Sünde entdecken. Ebenso nicht eine Nachahmung der Schaltungsvorschläge mit einer Stichdose am Ende einer Stammleitung, egal ob nur mit zwei oder wie bei SMART mit acht Steckdosen.
Das Thema war letztes Jahr Gegenstand eines Schriftwechsels mit KATHREIN. Da hat man noch Besserung in Aussicht gestellt.
Da es aber bis heute noch keine Sat.-taglichen Abzweiger mit Gleichspannungsdurchlass auf den Stichausgang gibt, wird bei UniCable auch von KATHREIN unverändert geschlampert. Immerhin aber nur mit jeweils nur einer Stichdose pro Verteilerausgang.
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Alt 05.12.2010, 16:06   # 9
solarjoe
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Hallo Dipol,

Danke für deine Geduld!!!
OK, ich kann es jetzt nachvollziehen!

Mir schwant soeben, daß meine verwirrten Dosenbezeichnungen zu Beginn dieses Threats die Ursache für unsere Konversation soeben ist...
Asche auf mein Haupt!
Die ESU 34 hatte ich die ganze Zeit vermeintlich als "Doppel-SAT" Dose für einen TWIN Receiver im Kopf, da sie auch in der angehängten Zeichnung (siehe unten) nach dem Splitter zu finden ist...
Ja, über Sinn und Unsinn dieser Beschaltung kann ich mich auch in bereits anderen Threats erinnern... Aber um die ESU 34 geht es mir ja in Wirklichkeit gar nicht!
*wegduck*

Vater des Gedankens ist, im Wohnzimmer über Unicable mit Stichleitung einen TWIN Receiver nutzen zu können = 2x Sat Antenne! --> ESD 32?
Gemäß meinem Verständnis wäre über eine Stichleitung vom EXR 1512 der Betrieb eines TWIN Receivers ja nicht möglich - hier würde ich 2 Stichleitungen benötigen?

Hier damit jetzt nochmal meine -korrigierte- Planung der Stichleitung ins Wohnzimmer:

Zitat:
Zitat von solarjoe
den anderen Strang vom EXR 2542 möchte ich mit einem EBC 10 aufsplitten:
ein Strang mit einer ESD 32 in unser Wohnzimmer im EG für einen Twin Receiver, den anderen Strang mit zwei (wenn möglich 3) ESU 33 und ERA 14 am Ende ins UG.
Geht das?
Wenn ja, benötige ich für die ESD 32 dann auch einen ERA 14?

Ich hoffe, ich strapaziere deine Nerven nicht über Gebühr...

Danke und viele Grüße!
Solar-Joe
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Alt 05.12.2010, 20:33   # 10
Dipol
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Zitat:
Zitat von solarjoe Beitrag anzeigen
Vater des Gedankens ist, im Wohnzimmer über Unicable mit Stichleitung einen TWIN Receiver nutzen zu können = 2x Sat Antenne! --> ESD 32?
Gemäß meinem Verständnis wäre über eine Stichleitung vom EXR 1512 der Betrieb eines TWIN Receivers ja nicht möglich - hier würde ich 2 Stichleitungen benötigen?
Doch nur bei einer klassischen Multischalter-Sternverteilung. Bei UniCable liegen sämtliche Routerfreqeunzen an allen Dosen an.

Völlig gleich ob Stich-/Einzeldose oder Durchgangsdose. Deswegen erfordert dieses System ja auch eine wesentlich höhere Teilnehmerdiszipin, weil Spielereien im Menü gleich Störungen auslösen. Man kann sogar feststellen, ob ein anderer Mitbewohner seinen Lieblingssender à la Uschis Oma und Co. eingeschaltet hat.

Sofern das Sat.-Pegelfenster von 47 bis 77 dB(µV) eingehalten ist, kannst du an der Stichleitung jede beliebige Sat.-Dose mit oder ohne Schutzschaltung verwenden. Wenn bei deinem Twin-Receiver im Unicable-Modus die Loop-Through-Funktion funzt, werden die UniCable-Signale ganz einfach durchgeschleift. Sollte der Receiver zu den Exoten gehören die das nicht können, nimmt man einen diodenentkoppelten Sat.-Zweifachsplitter und das Problem ist gelöst.

Abschlusswiderstände kann man nur an Durchgangssteckdosen einbauen, alle Stichdosen haben nur eine Kabelklamme.
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Alt 05.12.2010, 21:12   # 11
solarjoe
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Hey Dipol,

vielen Dank, du hast mir Super geholfen!!!

Damit hat sich jetzt auch mein "Graubereich" bezüglich TWIN Receiver und UniCable aufgehellt!

Ich werde also deinen Rat anwenden:

Zitat:
Mit einer ESU 34 ist der UniCable-Pegel um bis zu 10 dB höher als mit der normgerechten ESU 33 oder einer AXING SSD 5-10. Schon mit der Enddose SSD 5-07, die schon einen Abschlusswiderstand integriert hat, ergibt sich zwar mehr Dosenpegel, aber auch am Ende einer Stammleitung mit mehreren Steckdosen eine zu geringe Entkopplung.
... und die "normgerechte ESU 33" mit ERA 14 nach dem EBC 10 im Wohnzimmer EG für den Twin Receiver verbauen.
Dann hab' ich überall im Haus die selben Dosen und ich könnte "bei Bedarf" diesen Strang mit einer Dose von dem EBC 10 ohne Probleme auf den EXR 1512 wechseln...

Und ich setz' mich jetzt dann noch über die Ratschläge bezüglich Erdung und den Potenzialausgleich - hab' schon damit angefangen...

... und dann wird's bei mir im Haus ernst - äh digital!

Danke nochmal!

und viele Grüße!
Solar-Joe.
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Alt 05.12.2010, 21:41   # 12
Dipol
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Zitat:
Zitat von solarjoe Beitrag anzeigen
... und die "normgerechte ESU 33" mit ERA 14 nach dem EBC 10 im Wohnzimmer EG für den Twin Receiver verbauen.
Dann hab' ich überall im Haus die selben Dosen und ich könnte "bei Bedarf" diesen Strang mit einer Dose von dem EBC 10 ohne Probleme auf den EXR 1512 wechseln...

Und ich setz' mich jetzt dann noch über die Ratschläge bezüglich Erdung und den Potenzialausgleich - hab' schon damit angefangen...
Hoppla, der Groschen ist hörbar gefallen!

Na siehste, so undurchsichtig ist das Fach-Chinesisch der Antennentechnik garnicht.
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Alt 10.01.2011, 22:20   # 13
solarjoe
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Hallo zusammen,

habe jetzt die vergangenen Tage den Umbau im Hause von Analog auf Digtal vorgenommen :
Im Hause ist überall doppelt geschirmtes Kabel verbaut, 15 Jahre alt. Habe 2 weitere Kabel zur Schüssel gezogen, die 90er Schüssel mit UAS 484 installiert, auf Astra ausgerichtet, EXR 1512 mit EXR 2542 montiert, den Potentialausgleich über 4-fach Erdungsblöcke für F-Stecker realisiert, PE aber noch nicht angeschlossen (die PE-Kabel sind erst heute angekommen, die passenden Aderendhülsen fehlen aber noch...).
Prinzipiell habe ich jetzt zwar digitalen Empfang, jedoch mit für mich unerwarteten Problemen.

Vielleicht habt ihr mir ja nochmal Tips...?

Problemstellung:

EG:
Ich hatte zuerst an einer Stichleitung (ca. 6-8m lang) die ESD 84 abmontiert und die ESU 33 mit ERA 14 an EXR 1512 angeschlossen.
Damit hatte ich dann nur ein paar analog-Sender emfpangen, und 2-3 digitale.
Nachdem ich dann wieder die ESD 84 angeschlossen hatte war "alles OK" - alle analogen sowie digitalen Sender werden einwandfrei empfangen. Lediglich das DECT Telefon stört ein paar digitale Sender, wenn es sich in unmittelbarer Nähe zum Fernseher/SAT-Empfänger befindet (zur Info: habe den Schirm in der Dose NICHT nach hinten umgestülpt, lediglich "abisoliert" und damit den Schirm mit Alufolie auf ca. 10mm freigelegt, zusätzlich zu der dann ca. 5mm untergeklemmten Ader. Der Schirm hat einwandfreien elektrischen Kontakt).

Das ist meine aktuelle Situation im Wohnzimmer.
Und meine Familie will nicht mehr auf Analog zurück...

Hmmm.

Dann hab' ich Unicabel Betrieb probiert:
Stichleitung (mit ESD 84 und ERA 14) an EXR 2542 angeschlossen. Im SAT-Empfänger Menue dann auf Unicable-Betrieb umgestellt. Habe den Megasat Sat-Receiver 4050 HDMI USB PVR Unicable 1080i (eBay). Es gibt Unicable A und Unicable B zur Auswahl, die angegebenen Freqenzen sind jedoch gleich.
Kann hierüber jedoch weder über A noch über B einen Empfang herstellen.
Soweit noch OK - es "könnte" ja z.B. an der sehr wahrscheinlich nicht Unicable tauglichen ESD 84 liegen...
Die erneut installierte ESU 33 mit ERA 14 hat aber kein neues Ergebnis gebracht.
Dann also doch wieder die ESD 84 an EXR 1512 gewechselt und den Empfänger zurückgestellt.

Hmmm.

Hier gleich die Bitte: Hat mir jemand bitte einen übersichtlichen Link für Unicabel - Betrieb mit etwas KnowHow für typisch notwendige Einstell-Parameter...? Ich tappe mit den möglichen Unicable Einstellungen mit Menue etwas im Dunkeln.


OG:
Dann habe ich im OG gleich die ESD 84 in der Wand gelassen und an EXR 1512 angeschlossen - analog funktionieren alle Sender einwandfrei. Alle Dosen in der Wand haben statt einer Dose 2 F-Stecker mit Verbinder und an der letzten Dose hängt die ESD 84. Sind vielleicht ca. 50m Kabel und 6 vorgesehene Dosen.
Da hier erst im Laufe der kommenden Monate eine Änderung auf Digital notwendig wird, habe ich hier aktuell - noch - keinen Leidensdruck...
Hier soll dann eine Reihenschaltung mit Unicable am EXR 2542 in Betrieb gehen.


UG:
Dann bin ich ins Stockwerk nach unten und habe dort alle "Baumarkt" - Durchschleifdosen ausgebaut (Beschriftung: SD 14 dB 5-2050 MHZ, SAT-GA-BK, Durchgangsdose - in der letzten mit einem Abschlußwiderstand). Ursprünglich funktionierte hier Analog.

Was mich hier jetzt aufgrund des Erlebnisses von EG und OG völlig verwirrt:
In dem Bewusstsein, die ESU 33 sind ja Durchschleifdosen, hoffte ich, hier damit zum gewünschten Ergebnis zu kommen und hab' zuerst mal alle 4 in die Wand gesetzt - die letzte mit ERA 14 - und den Strang an EXR 1512 (!) angeschlossen.
War aber ein Trugschluss... Hatte mit Analog-Empfänger nur Schnee auf dem Schirm (der TV hat leider keinen SCART, um digital testen zu können).

Dann habe ich in der letzten Dose eine noch vorhandene ESD 84 eingebaut, die 3 dazwischen liegenden Dosen mit F-Steckern und Verbindern durchgeschleift mit dem Ergebnis: nur 2-3 Sender mit schlechtem Empfang (davon war nur RTL gut).

OK. Dann habe ich eine "alte" Baumarkt Enddose mit dem Abschlußwiderstand installiert. Keine Änderung.

Da ich die kommenden Tage hier nicht den TV-Empfang beschneiden wollte, habe ich eine 10m "Freileitung" doppelt geschirmt vom EXR 1512 zum analog SAT Empfänger gelegt - was jedoch keine Änderung brachte... Weder mit ESD 84, noch mit ESU 33 mit ERA 14. Auch eine herausgekramte verstaubte ESD 44 mit noch eingebautem ERA ?? brachte keine Verbesserung, nur Schneetreiben auf dem Schirm.
Mit diesem "Zustand" komme ich überhaupt nicht zurecht und kann es gar nicht so recht einordnen...

Dann habe ich in meiner Verzweiflung die Dose ganz weggelassen und das Kabel vom EXR 1512 direkt mit dem SAT-Empfänger verbunden - jetzt kommen wenigstens 4-5 Sender (Qualität ist "einigermassen").
Das ist hier im UG der aktuelle Stand.
Unicable-Betrieb ist hier momentan ganz weit weg...
- seufz -


Habe momentan also an EXR 1512 nur 3 Kabel angeschlossen (jeweils eine Stichleitung zum TV im EG, OG, UG), EXR 2542 läuft in der Kaskade momentan "leer" mit.

Jetzt weiß ich nicht mehr weiter...

Bin mit obigem Ergebnis zwar der Meinung, daß die Schüssel offensichtlich richtig auf Astra eingestellt ist, bin aber bezüglich den geplanten ESU 33 bezüglich dem aktuellen Ergebnis jetzt absolut ratlos.
... jedenfalls steht auf den momentan 5 besorgten Dosen auch ESU 33 drauf...

Habe zwar Elektronikkenntnisse und kann mit Begriffen wie Impedanz, Reflexionen oder Fehlanpassung was anfangen, habe aber in TV bzw. SAT-Technik nur Allgemeinwissen...

Hat mir jemand bitte einen entscheidenden Tip/Fragen?

Die 5 gelieferten "ERA 14" haben keinerlei Beschriftung/Markierung. Woran kann ich erkennen, daß das auch ERA 14 sind? Als Meßgerät steht mir nur ein DigitalMultimeter zur Verfügung. Kann ich damit irgend etwas typisches ausmessen?
Mechanische Maße: sie sind zylindrisch, ca. 4mm stark und ca. 17mm lang (ohne Anschluß-Ader) und sind am Kopf ca 1mm angefast.
Hatte etwas Zweifel, ob sie nicht zu schlank sind? Da sie im eingebauten Zustand (anstatt des 2. Kabels) aus der Abdeckung ein paar Millimeter herausschauen, konnte ich versuchen sie zu bewegen (=elektrischer Kontakt...??): sie sitzen bombenfest. Kontakt ist also hergestellt... Elektrische Funktion sollte also gegeben sein.

Danke schon mal für die Antworten!!!

Viele Grüße!
Solarjoe.


PS:
Mit der Praxis kommt auch das Detail...
Habe in verschiedenen Forenbeiträgen die "Abhandlungen" über richtige F-Stecker-Montage gefunden (wegen DECT Telefon Problem). Habe aber aktuell nur F-Stecker ohne konischen Innenteil, aber mit innenliegendem Schraubgewinde - und "muß" dazu den Schirm nach hinten umstülpen, damit die F-Stecker auch halten...
Welche Erfahrungen habt ihr?

Was macht ihr in der Praxis?
Nicht umstülpen und F-Stecker zum "draufschrauben" mit innenliegendem Konus?
Oder F-Stecker mit dazu passender Krimpzange?
Ich habe seither immer nur umgestülpt...
- seufz -
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Alt 11.01.2011, 10:19   # 14
Dipol
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Da ich gleich weg muss, mach ich es kurz:
  • Eine UniCable-Dose mit Schutzschaltung hat an einer Multischalter-Sternleitung der EXR 1512 nichts zu suchen. Die schaltet jeden Receiver im Normalmodus nach 400 Millisekunden ab, wenn dessen LNB-Spannung > 16 Volt beträgt. Somit kann man auch nur die vertikale Polarisation empfangen.
  • Auch wenn die EXR 1512 miserable und normwidrige Entkopplungswerte von nur 25 dB (Normwerte beim Teinehmer terr. 42 dB, Sat. 30 dB) aufweist, ist die ESD 84 prinzipiell richtig und als Dreilochdose nur durch eine ESD 30 zu ersetzen.
  • Eine Stichleitungsanschluss nach einem Abzweiger wird ebenso wenig terminiert wie eine Multischalter-Sternleitung. Stichdosen haben keinen Richtkoppler, folglich auch keine ausgangsseitige Klemme.
FAZIT:
  • Die ESU 33 sind auschließlich an den beiden Routerausgängen der EXR 2542 zu verwenden und die jeweils letzte Dose mit ERA 14 zu terminieren.
  • Ein ERA 14 gehört weder an eine ESD 84 noch an eine ESD 30. Mangels eigener Klemme könnte man den ERA auch nur total unsinnig auf die Klemme der Kabelseele mit aufschalten.
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Alt 11.01.2011, 20:35   # 15
Dipol
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Denn wagt sich Sisyphos an den Rest:

Zitat:
Zitat von karinaundsoeren Beitrag anzeigen
Dann hab' ich Unicabel Betrieb probiert:
Stichleitung (mit ESD 84 und ERA 14) an EXR 2542 angeschlossen.
Bei 75 dB(µV) Antennen-Pegel ergibt sich:
EXR 2542: LNB 75 dB(µV), Verstärkung 0...4 dB = 75 bis 79 dB(µV) Router-Ausgangspegel
EXR 1512: LNB 75 dB(µV), Stammdämpfung EXR 2542 -2 dB, Anschlussdämpfung -12...-7 dB = 61...66 dB(µV) Sternleitungspegel
Zitat:
Zitat von karinaundsoeren Beitrag anzeigen
Soweit noch OK - es "könnte" ja z.B. an der sehr wahrscheinlich nicht Unicable tauglichen ESD 84 liegen...
Die erneut installierte ESU 33 mit ERA 14 hat aber kein neues Ergebnis gebracht.
Die Auswirkung einer ESU 33 an einer Multischalter-Sternleitung wurde bereits geschildert. Mit beiden Dosen liegen die UniCable-Pegel im Limit, dass UniCable nicht funktioniert hat einen anderen Grund.
Zitat:
Zitat von karinaundsoeren Beitrag anzeigen
Dann also doch wieder die ESD 84 an EXR 1512 gewechselt und den Empfänger zurückgestellt.
= Kabel und Dose sind okay und korrekt kurzschlussfrei angeschlossen.
Zitat:
Zitat von karinaundsoeren Beitrag anzeigen
Hier gleich die Bitte: Hat mir jemand bitte einen übersichtlichen Link für Unicabel - Betrieb mit etwas KnowHow für typisch notwendige Einstell-Parameter...? Ich tappe mit den möglichen Unicable Einstellungen mit Menue etwas im Dunkeln.
Steht doch alles in der Bedienungsanleitung für die EXR 2542:

Userbank -ID / Receiver
1284 ------ 0 / 1
1400 ------ 1 / 2
1516 ------ 2 / 3
1632 ------ 3 / 4

Manche Receiverhersteller ordnen die ID zu, andere die Receiver-Nummer.
Zitat:
Zitat von karinaundsoeren Beitrag anzeigen
OG:
Dann habe ich im OG gleich die ESD 84 in der Wand gelassen und an EXR 1512 angeschlossen - analog funktionieren alle Sender einwandfrei. Alle Dosen in der Wand haben statt einer Dose 2 F-Stecker mit Verbinder und an der letzten Dose hängt die ESD 84. Sind vielleicht ca. 50m Kabel und 6 vorgesehene Dosen.
70 dB(µV) ./. Mindestpegel 47 dB(µV) ./. 10 dB Auskoppeldämpfung = 13 dB Dämpfungsbudget für Kabel und Durchgangsdämpfung.

Und das soll für 50 Meter Kabel ungeklärter Dämpfung und 6 x ESU 33 reichen? Die HF ist doch kein Perpetuum Mobile. 6 Dosen in Reihe sind immer nur eine planungstechnische Notlösung. Mit ungeschäumten Kabeln sind bereits in der Stammleitungsmitte Unterpegel zu erwarten. Wenn es geht auf zwei Stämme aufteilen.
Zitat:
Zitat von karinaundsoeren Beitrag anzeigen
UG:
Dann bin ich ins Stockwerk nach unten und habe dort alle "Baumarkt" - Durchschleifdosen ausgebaut (Beschriftung: SD 14 dB 5-2050 MHZ, SAT-GA-BK, Durchgangsdose - in der letzten mit einem Abschlußwiderstand). Ursprünglich funktionierte hier Analog.
Das war eine "Analoge Einkabellösung" die über einen Sat.-Einschleusverstärker gespeist wurde.
Zitat:
Zitat von karinaundsoeren Beitrag anzeigen
In dem Bewusstsein, die ESU 33 sind ja Durchschleifdosen, hoffte ich, hier damit zum gewünschten Ergebnis zu kommen und hab' zuerst mal alle 4 in die Wand gesetzt - die letzte mit ERA 14 - und den Strang an EXR 1512 (!) angeschlossen.
War aber ein Trugschluss... Hatte mit Analog-Empfänger nur Schnee auf dem Schirm (der TV hat leider keinen SCART, um digital testen zu können).
Spätestens diese schaltungstechnische Missgeburt schreit nach Hilfestellung durch einen örtlichen Profi.
Zitat:
Zitat von karinaundsoeren Beitrag anzeigen
Dann habe ich in der letzten Dose eine noch vorhandene ESD 84 eingebaut, die 3 dazwischen liegenden Dosen mit F-Steckern und Verbindern durchgeschleift mit dem Ergebnis: nur 2-3 Sender mit schlechtem Empfang (davon war nur RTL gut).

OK. Dann habe ich eine "alte" Baumarkt Enddose mit dem Abschlußwiderstand installiert. Keine Änderung.
Das wäre auch ein Wunder mit einer BK-Dose ohne DC-Pfad an einem Multischalter.
Zitat:
Zitat von karinaundsoeren Beitrag anzeigen
Da ich die kommenden Tage hier nicht den TV-Empfang beschneiden wollte, habe ich eine 10m "Freileitung" doppelt geschirmt vom EXR 1512 zum analog SAT Empfänger gelegt - was jedoch keine Änderung brachte... Weder mit ESD 84, noch mit ESU 33 mit ERA 14. Auch eine herausgekramte verstaubte ESD 44 mit noch eingebautem ERA ?? brachte keine Verbesserung, nur Schneetreiben auf dem Schirm.
Mit diesem "Zustand" komme ich überhaupt nicht zurecht und kann es gar nicht so recht einordnen...
Du hast dich mit dieser Eigenleistung total übernommen. Ob des Sammelsuriums an Verzweiflungtaten komme ich nicht mehr aus dem Kopfschütteln raus.
Zitat:
Zitat von karinaundsoeren Beitrag anzeigen
Habe zwar Elektronikkenntnisse und kann mit Begriffen wie Impedanz, Reflexionen oder Fehlanpassung was anfangen, habe aber in TV bzw. SAT-Technik nur Allgemeinwissen...
Wie immer du es nennst, ich habe allergrößte Skrupel, ob man dir mit weiterer Beratung einen Gefallen tut. Es ist unübersehbar höchste Zeit für einen örtlichen Antennenprofi mit Messgerät,.
Zitat:
Zitat von karinaundsoeren Beitrag anzeigen
Die 5 gelieferten "ERA 14" haben keinerlei Beschriftung/Markierung. Woran kann ich erkennen, daß das auch ERA 14 sind?
Zur Unterscheidung von ERA 12 und ERA 14: Seite 89 http://www.kathrein.de/de/sat/katalo...d/99811211.pdf

Für UniCable ist ein DC-getrennter Widerstand wie der ERA 14 zwingend erforderlich.
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Alt 11.01.2011, 21:01   # 16
Isotrop
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Also irgendwas passt da jetzt nicht zusammen...
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