| | # 5 | ||
| Threadstarter Registriert seit: 02.12.2010 Ort: in Hohenlohe, Grossraum Heilbronn/Stuttgart
Beiträge: 8
| Hallo Dipol, vielen Dank für die konkrete und umfassende Antwort! 2 Punkte würde ich gerne noch nachhaken: 1) Zitat:
2) Mit der Rückmeldung zu "...den anderen Strang möchte ich mit einem EBC 10 aufsplitten: ein Strang mit einer ESU 34 in unser Wohnzimmer im EG für einen Twin Receiver..." bin ich nicht auf Anhieb klar gekommen: Zitat:
Verstehe ich das richtig, daß "Teilnehmerentkopplung" sich darauf bezieht, daß hier mit EINEM physikalischen über EBC 10 aufgeteilten Strang ZWEI Wohneinheiten betroffen sind mit der Folge, daß wenn ein Sat-Receiver den Strang lahm legt auch die andere Wohneinheit betroffen ist? Diese Variante würde aber technisch (für Digitalbetrieb) durchaus funktionieren? Da es sich hier um die UG-Wohnung meiner Schwester handelt könnten wir damit leben... und bei evtl. späterem "Bedarf" unsere Stichleitung ins Wohnzimmer dann doch wieder auf einen der 2 noch freien Multiplexer-Ausgänge umstecken - natürlich dann mit ESU 33 und ERA 14. Würden hier die oben erwähnten "Dosen mit Schutzschaltung" (die ich noch nicht kenne) weiterhelfen - oder vermische ich hier jetzt was...? Danke und viele Grüße! Solar-Joe | ||
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| | # 6 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| ESU 33 und ESU 34 oder die baugleichen Clone unter TechniSat-Label! Zitat:
Zitat:
Mit einer ESU 34 ist der UniCable-Pegel um bis zu 10 dB höher als mit der normgerechten ESU 33 oder einer AXING SSD 5-10. Schon mit der Enddose SSD 5-07, die schon einen Abschlusswiderstand integriert hat, ergibt sich zwar mehr Dosenpegel, aber auch am Ende einer Stammleitung mit mehreren Steckdosen eine zu geringe Entkopplung. So lange die Normpegelfenster eingehalten werden, sind die Folgen der geringeren Entkopplung bei der SSD 5-07 überschaubar. | ||
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| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 02.12.2010 Ort: in Hohenlohe, Grossraum Heilbronn/Stuttgart
Beiträge: 8
| Hallo Dipol, Mann, du hast's voll drauf... Aber ich versteh jetzt nur noch Bahnhof. *seufz* Kannst du (oder jmd. anders) mir die letzte Antwort bitte übersetzten? Danke für die Hilfe! Viele Grüße! Solar-Joe. |
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
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| Sorry, wenn das Fach-Cinesisch zu viel war. Neuer Versuch:
Da es aber bis heute noch keine Sat.-taglichen Abzweiger mit Gleichspannungsdurchlass auf den Stichausgang gibt, wird bei UniCable auch von KATHREIN unverändert geschlampert. Immerhin aber nur mit jeweils nur einer Stichdose pro Verteilerausgang. |
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| | # 9 | |
| Threadstarter Registriert seit: 02.12.2010 Ort: in Hohenlohe, Grossraum Heilbronn/Stuttgart
Beiträge: 8
| Hallo Dipol, Danke für deine Geduld!!! ![]() OK, ich kann es jetzt nachvollziehen! Mir schwant soeben, daß meine verwirrten Dosenbezeichnungen zu Beginn dieses Threats die Ursache für unsere Konversation soeben ist... ![]() Asche auf mein Haupt! Die ESU 34 hatte ich die ganze Zeit vermeintlich als "Doppel-SAT" Dose für einen TWIN Receiver im Kopf, da sie auch in der angehängten Zeichnung (siehe unten) nach dem Splitter zu finden ist... Ja, über Sinn und Unsinn dieser Beschaltung kann ich mich auch in bereits anderen Threats erinnern... Aber um die ESU 34 geht es mir ja in Wirklichkeit gar nicht! *wegduck* Vater des Gedankens ist, im Wohnzimmer über Unicable mit Stichleitung einen TWIN Receiver nutzen zu können = 2x Sat Antenne! --> ESD 32? Gemäß meinem Verständnis wäre über eine Stichleitung vom EXR 1512 der Betrieb eines TWIN Receivers ja nicht möglich - hier würde ich 2 Stichleitungen benötigen? Hier damit jetzt nochmal meine -korrigierte- Planung der Stichleitung ins Wohnzimmer: Zitat:
Wenn ja, benötige ich für die ESD 32 dann auch einen ERA 14? Ich hoffe, ich strapaziere deine Nerven nicht über Gebühr... Danke und viele Grüße! Solar-Joe | |
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| | # 10 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
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| Zitat:
Völlig gleich ob Stich-/Einzeldose oder Durchgangsdose. Deswegen erfordert dieses System ja auch eine wesentlich höhere Teilnehmerdiszipin, weil Spielereien im Menü gleich Störungen auslösen. Man kann sogar feststellen, ob ein anderer Mitbewohner seinen Lieblingssender à la Uschis Oma und Co. eingeschaltet hat. Sofern das Sat.-Pegelfenster von 47 bis 77 dB(µV) eingehalten ist, kannst du an der Stichleitung jede beliebige Sat.-Dose mit oder ohne Schutzschaltung verwenden. Wenn bei deinem Twin-Receiver im Unicable-Modus die Loop-Through-Funktion funzt, werden die UniCable-Signale ganz einfach durchgeschleift. Sollte der Receiver zu den Exoten gehören die das nicht können, nimmt man einen diodenentkoppelten Sat.-Zweifachsplitter und das Problem ist gelöst. Abschlusswiderstände kann man nur an Durchgangssteckdosen einbauen, alle Stichdosen haben nur eine Kabelklamme. | |
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| | # 11 | |
| Threadstarter Registriert seit: 02.12.2010 Ort: in Hohenlohe, Grossraum Heilbronn/Stuttgart
Beiträge: 8
| Hey Dipol, vielen Dank, du hast mir Super geholfen!!! ![]() Damit hat sich jetzt auch mein "Graubereich" bezüglich TWIN Receiver und UniCable aufgehellt! Ich werde also deinen Rat anwenden: Zitat:
Dann hab' ich überall im Haus die selben Dosen und ich könnte "bei Bedarf" diesen Strang mit einer Dose von dem EBC 10 ohne Probleme auf den EXR 1512 wechseln... Und ich setz' mich jetzt dann noch über die Ratschläge bezüglich Erdung und den Potenzialausgleich - hab' schon damit angefangen... ... und dann wird's bei mir im Haus ernst - äh digital! Danke nochmal! und viele Grüße! Solar-Joe. | |
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| | # 12 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
Na siehste, so undurchsichtig ist das Fach-Chinesisch der Antennentechnik garnicht. | |
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| | # 13 |
| Threadstarter Registriert seit: 02.12.2010 Ort: in Hohenlohe, Grossraum Heilbronn/Stuttgart
Beiträge: 8
| Hallo zusammen, habe jetzt die vergangenen Tage den Umbau im Hause von Analog auf Digtal vorgenommen :Im Hause ist überall doppelt geschirmtes Kabel verbaut, 15 Jahre alt. Habe 2 weitere Kabel zur Schüssel gezogen, die 90er Schüssel mit UAS 484 installiert, auf Astra ausgerichtet, EXR 1512 mit EXR 2542 montiert, den Potentialausgleich über 4-fach Erdungsblöcke für F-Stecker realisiert, PE aber noch nicht angeschlossen (die PE-Kabel sind erst heute angekommen, die passenden Aderendhülsen fehlen aber noch...). Prinzipiell habe ich jetzt zwar digitalen Empfang, jedoch mit für mich unerwarteten Problemen. Vielleicht habt ihr mir ja nochmal Tips...? Problemstellung: EG: Ich hatte zuerst an einer Stichleitung (ca. 6-8m lang) die ESD 84 abmontiert und die ESU 33 mit ERA 14 an EXR 1512 angeschlossen. Damit hatte ich dann nur ein paar analog-Sender emfpangen, und 2-3 digitale. Nachdem ich dann wieder die ESD 84 angeschlossen hatte war "alles OK" - alle analogen sowie digitalen Sender werden einwandfrei empfangen. Lediglich das DECT Telefon stört ein paar digitale Sender, wenn es sich in unmittelbarer Nähe zum Fernseher/SAT-Empfänger befindet (zur Info: habe den Schirm in der Dose NICHT nach hinten umgestülpt, lediglich "abisoliert" und damit den Schirm mit Alufolie auf ca. 10mm freigelegt, zusätzlich zu der dann ca. 5mm untergeklemmten Ader. Der Schirm hat einwandfreien elektrischen Kontakt). Das ist meine aktuelle Situation im Wohnzimmer. Und meine Familie will nicht mehr auf Analog zurück... Hmmm. Dann hab' ich Unicabel Betrieb probiert: Stichleitung (mit ESD 84 und ERA 14) an EXR 2542 angeschlossen. Im SAT-Empfänger Menue dann auf Unicable-Betrieb umgestellt. Habe den Megasat Sat-Receiver 4050 HDMI USB PVR Unicable 1080i (eBay). Es gibt Unicable A und Unicable B zur Auswahl, die angegebenen Freqenzen sind jedoch gleich. Kann hierüber jedoch weder über A noch über B einen Empfang herstellen. Soweit noch OK - es "könnte" ja z.B. an der sehr wahrscheinlich nicht Unicable tauglichen ESD 84 liegen... Die erneut installierte ESU 33 mit ERA 14 hat aber kein neues Ergebnis gebracht. Dann also doch wieder die ESD 84 an EXR 1512 gewechselt und den Empfänger zurückgestellt. Hmmm. Hier gleich die Bitte: Hat mir jemand bitte einen übersichtlichen Link für Unicabel - Betrieb mit etwas KnowHow für typisch notwendige Einstell-Parameter...? Ich tappe mit den möglichen Unicable Einstellungen mit Menue etwas im Dunkeln. OG: Dann habe ich im OG gleich die ESD 84 in der Wand gelassen und an EXR 1512 angeschlossen - analog funktionieren alle Sender einwandfrei. Alle Dosen in der Wand haben statt einer Dose 2 F-Stecker mit Verbinder und an der letzten Dose hängt die ESD 84. Sind vielleicht ca. 50m Kabel und 6 vorgesehene Dosen. Da hier erst im Laufe der kommenden Monate eine Änderung auf Digital notwendig wird, habe ich hier aktuell - noch - keinen Leidensdruck... Hier soll dann eine Reihenschaltung mit Unicable am EXR 2542 in Betrieb gehen. UG: Dann bin ich ins Stockwerk nach unten und habe dort alle "Baumarkt" - Durchschleifdosen ausgebaut (Beschriftung: SD 14 dB 5-2050 MHZ, SAT-GA-BK, Durchgangsdose - in der letzten mit einem Abschlußwiderstand). Ursprünglich funktionierte hier Analog. Was mich hier jetzt aufgrund des Erlebnisses von EG und OG völlig verwirrt: In dem Bewusstsein, die ESU 33 sind ja Durchschleifdosen, hoffte ich, hier damit zum gewünschten Ergebnis zu kommen und hab' zuerst mal alle 4 in die Wand gesetzt - die letzte mit ERA 14 - und den Strang an EXR 1512 (!) angeschlossen. War aber ein Trugschluss... Hatte mit Analog-Empfänger nur Schnee auf dem Schirm (der TV hat leider keinen SCART, um digital testen zu können). Dann habe ich in der letzten Dose eine noch vorhandene ESD 84 eingebaut, die 3 dazwischen liegenden Dosen mit F-Steckern und Verbindern durchgeschleift mit dem Ergebnis: nur 2-3 Sender mit schlechtem Empfang (davon war nur RTL gut). OK. Dann habe ich eine "alte" Baumarkt Enddose mit dem Abschlußwiderstand installiert. Keine Änderung. ![]() Da ich die kommenden Tage hier nicht den TV-Empfang beschneiden wollte, habe ich eine 10m "Freileitung" doppelt geschirmt vom EXR 1512 zum analog SAT Empfänger gelegt - was jedoch keine Änderung brachte... Weder mit ESD 84, noch mit ESU 33 mit ERA 14. Auch eine herausgekramte verstaubte ESD 44 mit noch eingebautem ERA ?? brachte keine Verbesserung, nur Schneetreiben auf dem Schirm. ![]() Mit diesem "Zustand" komme ich überhaupt nicht zurecht und kann es gar nicht so recht einordnen... Dann habe ich in meiner Verzweiflung die Dose ganz weggelassen und das Kabel vom EXR 1512 direkt mit dem SAT-Empfänger verbunden - jetzt kommen wenigstens 4-5 Sender (Qualität ist "einigermassen"). Das ist hier im UG der aktuelle Stand. Unicable-Betrieb ist hier momentan ganz weit weg... - seufz - Habe momentan also an EXR 1512 nur 3 Kabel angeschlossen (jeweils eine Stichleitung zum TV im EG, OG, UG), EXR 2542 läuft in der Kaskade momentan "leer" mit. Jetzt weiß ich nicht mehr weiter... ![]() Bin mit obigem Ergebnis zwar der Meinung, daß die Schüssel offensichtlich richtig auf Astra eingestellt ist, bin aber bezüglich den geplanten ESU 33 bezüglich dem aktuellen Ergebnis jetzt absolut ratlos. ... jedenfalls steht auf den momentan 5 besorgten Dosen auch ESU 33 drauf... Habe zwar Elektronikkenntnisse und kann mit Begriffen wie Impedanz, Reflexionen oder Fehlanpassung was anfangen, habe aber in TV bzw. SAT-Technik nur Allgemeinwissen... Hat mir jemand bitte einen entscheidenden Tip/Fragen? ![]() Die 5 gelieferten "ERA 14" haben keinerlei Beschriftung/Markierung. Woran kann ich erkennen, daß das auch ERA 14 sind? Als Meßgerät steht mir nur ein DigitalMultimeter zur Verfügung. Kann ich damit irgend etwas typisches ausmessen? Mechanische Maße: sie sind zylindrisch, ca. 4mm stark und ca. 17mm lang (ohne Anschluß-Ader) und sind am Kopf ca 1mm angefast. Hatte etwas Zweifel, ob sie nicht zu schlank sind? Da sie im eingebauten Zustand (anstatt des 2. Kabels) aus der Abdeckung ein paar Millimeter herausschauen, konnte ich versuchen sie zu bewegen (=elektrischer Kontakt...??): sie sitzen bombenfest. Kontakt ist also hergestellt... Elektrische Funktion sollte also gegeben sein. Danke schon mal für die Antworten!!! Viele Grüße! Solarjoe. PS: Mit der Praxis kommt auch das Detail... Habe in verschiedenen Forenbeiträgen die "Abhandlungen" über richtige F-Stecker-Montage gefunden (wegen DECT Telefon Problem). Habe aber aktuell nur F-Stecker ohne konischen Innenteil, aber mit innenliegendem Schraubgewinde - und "muß" dazu den Schirm nach hinten umstülpen, damit die F-Stecker auch halten... Welche Erfahrungen habt ihr? Was macht ihr in der Praxis? Nicht umstülpen und F-Stecker zum "draufschrauben" mit innenliegendem Konus? Oder F-Stecker mit dazu passender Krimpzange? Ich habe seither immer nur umgestülpt... - seufz - |
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| | # 14 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Da ich gleich weg muss, mach ich es kurz:
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| | # 15 | |||||||||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Denn wagt sich Sisyphos an den Rest: Zitat:
EXR 2542: LNB 75 dB(µV), Verstärkung 0...4 dB = 75 bis 79 dB(µV) Router-Ausgangspegel EXR 1512: LNB 75 dB(µV), Stammdämpfung EXR 2542 -2 dB, Anschlussdämpfung -12...-7 dB = 61...66 dB(µV) Sternleitungspegel Zitat:
Zitat:
Zitat:
Userbank -ID / Receiver 1284 ------ 0 / 1 1400 ------ 1 / 2 1516 ------ 2 / 3 1632 ------ 3 / 4 Manche Receiverhersteller ordnen die ID zu, andere die Receiver-Nummer. Zitat:
Und das soll für 50 Meter Kabel ungeklärter Dämpfung und 6 x ESU 33 reichen? Die HF ist doch kein Perpetuum Mobile. 6 Dosen in Reihe sind immer nur eine planungstechnische Notlösung. Mit ungeschäumten Kabeln sind bereits in der Stammleitungsmitte Unterpegel zu erwarten. Wenn es geht auf zwei Stämme aufteilen.Zitat:
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Für UniCable ist ein DC-getrennter Widerstand wie der ERA 14 zwingend erforderlich. | |||||||||||
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