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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
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| Hallo und Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Eine Antenne zu montieren, ist auch für einen Laien mit brauchbarem technischen Verständnis eine durchaus lösbare Aufgabe. Vorab aber eine dringende Bitte: Antennen auf dem Dach sind erdungspflichtig! In dem Thread über Erdung und Potentialausgleich sind nähere Einzelheiten nachzulesen. Bitte unbedingt beachten, denn die Sicherheit der Anlage hängt davon ab! Bei der Antenne selbst kannst du mit guten Markenprodukten nicht viel falsch machen. Sehr bewährt hat sich die Gibertini SE. Sie ist zwar etwas teurer, als die Standardware, aber das Geld ist gut angelegt. Die Antenne ist sehr robust und dabei leicht aufzubauen. Die Investition amortisiert sich durch eine lange Lebensdauer (sicher mehr als 15 Jahre). Dazu brauchst du etwas, um die Antenne sicher auf dem Dach zu befestigen. Optimal ist dieser Dachsparrenhalter, aber auch dieser hier ist brauchbar, ebenso wie der RECO-Halter. Die Halter "Aufdach IV" und "Aufdach60" sind hingegen weniger zu empfehlen. Der Schwachpunkt bei diesen Haltern ist die Verschraubung des Mastes mit dem Rahmen. Das ist bei dem zuerst genannten Halter besonders gut gelöst. Natürlich kannst du auch einen herkömmlichen Mast in Verbindung mit solch einem Halter und einem Mastfuß verwenden. Bei einem gut isolierten Dach ist das jedoch nur die "zweitbeste" Lösung, denn der Mast bildet eine Wärmebrücke und macht die Isolierung an der Stelle zunichte. Zudem ragt der Mast ins Innere, was bei einem eventuellen Dachausbau hinderlich ist. In jedem Fall benötigst du noch eine Dachpfanne, z.B. diese hier, wenn du "Frankfurter Pfannen" hast, oder eine Blei-Pfanne, bei anderen Dachziegeln. Eventuell kann auch dein Dachdecker eine passende Pfanne liefern. Eine Mastdichtung brauchst du auch. So weit, so gut. Jetzt aber ist die Frage, wie viele Anschlüsse tatsächlich gebraucht werden. Du schreibst zwar 4, aber dann bestehen keinerlei Erweiterungsmöglichkeiten mehr. Es ist dann z.B. nicht möglich, mal einen Twin-Receiver (ein Programm sehen, ein anderes aufzeichnen, Bild-in-Bild, zeitversetztes Fernsehen, um nur mal ein paar Stichworte zu nennen) anzuschließen und beide Empfangsteile unabhängig voneinander zu betreiben. Wenn es wirklich nur 4 Anschlüsse werden sollen, reicht ein Quad-LNB aus. Das Fabrikat Alps zeichnet sich durch gute Empfangseigenschaften, niedrigen Stromverbrauch und einen perfekten Wetterschutz aus. Im Laufe der Zeit haben sich diese LNB's den Ruf erworben "unkaputtbar" zu sein. Ich selbst habe erst einmal ein kaputtes Alps-LNB erlebt, das hatte einen Volltreffer von einem Blitz abbekommen. Für ein anderes Fabrikat auf dieses LNB zu verzichten macht jedenfalls keinen Sinn. Wenn es doch mehr als 4 Anschlüsse werden sollen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder einen normalen Multischalter zu verwenden, oder den neuen Jultec JPS0504-2TN. Letzterer hat 4 Ausgänge und es können an jedem Ausgang 2 Receiver (oder ein Twin) betrieben werden. Schreib mal zurück, wie ihr euch da entscheiden wollt. Wenn du jetzt noch hochwertiges Kabel und gute Stecker verwendest, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Die angegebenen Stecker erreichen die guten technischen Eigenschaften der Kompressionsstecker, ohne daß zur Verarbeitung Spezialwerkzeug benötigt wird. Die Stecker sind allerdins nicht zu 100% wasserdicht. In Innenräumen spielt das sowieso keine Rolle, bei Verwendung von Alps-LNB's mit ihrem perfekten Wetterschutz aber auch nicht.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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