| | # 2 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Hallo, Bei Modell 1 ist ein Quattro LNB zu verwenden. Ein Quad geht zwar auch, aber wieso zwei Multischalter hintereinander betreiben? Im Quad/Quattro-switch LNB ist ein Multischalter eingebaut, der, wenn man mehr als 4 Tuner/Receiver einspeisen möchte, zur Erweiterung eine besondere Art des externen Multischalters voraussetzt, um korrekt zu funktionieren Zitat:
Modell 2 Ein Unicable LNB gibt es meines Erachtens nach für max 4 Teilnehmer im Strang bzw mit 2 Legacy/Hilfsausgängen, wo man normale Receiver ohne SCR/Unicable Technologie betreiben kann Für bis max 8 Receiver bräuchte man einen Unicable Multischalter, der wiederrum ebenso wie ein normaler Multischalter 4 Leitungen vom Quattro LNB benötigt Der Beschreibung nach ist euer Verteilnetz bereits in Sternform aufgebaut, wobei ich mich jetzt nicht für Unicable, sondern normale Sat ZF Verteilung entscheiden würde Bedenke, an den Stellen, wo man gleichzeitig TV schauen und unabhängig davon aufzeichnen möchte, werden 2 Leitungen benötigt, um einen modernen TwinTuner Receiver mit PVR Funktion einspeisen und damit im vollen Umfang betreiben zu können
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| | # 3 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo Patrick, erst einmal Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Zunächst ein Wort zur Sicherheit: Antennen mit weniger als 2m Abstand zur Dachkante oder mehr als 1,50m Abstand von der Wand sind erdungspflichtig. Bitte beachten. 1) zu deiner persönlichen Sicherheit und 2) um Ärger mit der Versicherung im Falle eines Blitzeinschlags zu vermeiden. Nähere Infos im Beitrag über Erdung und Potentialausgleich. Zu deinen Fragen: In deinem Fall wäre das Modell 1 zu bevorzugen. Der Grund: Es sind keine speziellen, unicable-tauglichen Receiver erforderlich und auch die unicable-typischen Probleme (z.B. daß ein falsch konfigurierter Receiver den kompletten Strang lahmlegen kann) können nicht auftreten. Zudem ist auch ein gutes Quad-LNB nur etwa halb so teuer, wie ein Unicable-LNB. Als Antenne kannst du auf dem Balkon normalerweise problemlos eine Triax TDA 88 verwenden. Bei besonderen Anforderungen an die Stabilität (z.B. wenn der Balkon keinerlei Wetterschutz bietet) ist die Gibertini SE eine gute Wahl. Wenn keine optischen Gründe dagegen sprechen, nimm eine helle Antenne, die heizen sich bei Sonneneinstrahlung weniger auf. Beim LNB machst du mit Alps nichts falsch. Der Preisunterschied zu Billigfabrikaten ist nicht so hoch, als daß man einen Verzicht auf die überragende Alps-Qualität überhaupt in Erwägung ziehen sollte. Zur Befestigung der Antenne kannst du z.B. diesen Balkongeländerhalter verwenden, wenn das Geländer aus rundem Stahlrohr besteht. Eine Aufstellung mit einem Standfuß, der mit einer 50 x 50 cm Gehwegplatte beschwert wird, ist aber auch möglich, genau so wie das Anschrauben an die Wand mittels eines Wandarms (für Triax - falls du dich für die schwerere SE-Antenne entscheidest, nimm lieber einen Wandarm aus Stahl). Einen separaten Kabelkanal benötigst du nicht, wenn du dich für das PE-isolierte Hirschmann-Kabel entscheidest. Es ist wetterfest und UV-beständig. Meiner Meinung nach spricht auch nichts dagegen, es mittels Kabelschellen (die kleinen für 4-7mm, in jedem Baumarkt zu bekommen) auf den Holzbalken zu nageln, aber bitte nicht auf das Kabel hauen! Antennenkabel sollte zwar grundsätzlich zugfähig in einem Leerrohr verlegt werden, aber es darf wohl erlaubt sein, diese Vorschrift zu hinterfragen, wenn das Kabel auf der ganzen Länge zugänglich bleibt. Was den Wäschetrockner betrifft, so macht die Feuchtigkeit der Abluft dem Kabel nichts aus, aber hohe Temperaturen sind für Kunststoffe auf Dauer nicht zuträglich. Mehr als 60° sollten es nicht sein. Ich bin da etwas skeptisch, denn die Wäschetrockner heizen doch ganz beträchtlich. Laß es lieber, oder kaufe wieder einen Kondenstrockner, wenn der jetzige seinen Geist aufgibt. ![]() Edit: Da war jemand schneller als ich - aber egal, jetzt hast du 2 Meinungen.
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| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.11.2010
Beiträge: 13
| Vielen Dank für das nette Willkommen, die schnellen und hilfreichen Antworten und überhaupt für alles und für den Weltfrieden... ![]() Die Sicherheitshinweise habe ich zur Kenntnis genommen. Ich mess das nochmal und mach ggf. auch mal ein Foto, aber ich denke, ich komme mit den Abständen gut hin. Wenn das so ist, brauche ich dann überhaupt nichts zu machen in punkto Potentialausgleich mit Schiene o.Ä.? Zum Kabelproblem: Ich habe mir erst kürzlich ein neues Telefon gekauft, das angeblich ganz wenig strahlt. Wenn's aus ist, stellt die Basis gar keinen Funkkontakt mit den Mobilteilen her und wenn telefoniert wird, ist die Funkstärke abhängig von der Entfernung. Eco-Mode Plus schimpft sich das glaube ich. Mal schauen, ob's auch wirklich so wenig strahlt. Momentan schauen wir auch digital HDTV über Kabel. Geht Problemlos. Ab und an ein paar Bildstörungen / Artefakte. KÖnnte aber genausogut am Kabelnetzbetreiber liegen, wovon ich schwer ausgehe ![]() Aber bei Sat sinds höhere Frequenzen, oder? Unicable hätte für mich folgende Vorteile, wenn ich das richtig sehe: - ich müsste vom LNB nur mit einem Kabel in den Keller. Ich habe ein Inverto Unicable-LNB ins AUge gefasst, welches - neben 2 Legacy-Ausgängen - EINEN Unicable-Ausgang hat, worüber dann wohl alle Frequenzen und Ebenen laufen!? Ansonsten müsste ich ja vier Kabel an meiner Holzfassade entlangführen - is jetzt nicht sooo schlimm, aber ein Kabel is schöner ![]() - wenn ich in einem Zimmer einen Twin-Receiver anschließen möchte (was ich auch will) - bei voller Programmflexibilität - brauche ich doch bei der "normalen" Lösung zwei Kabel = zwei Dosen im Raum. Bei Unicable könnte ich - soviel ich weiß - das Signal splitten (hab da irgendetwas von Diodenentkopplung oder so im HInterkopf), was dann so wäre wie zwei Kabel mit voller Ebenenauswahl usw. Den höheren Preis würde ich in Kauf nehmen, wenn's nur funktioniert... Ich habe auch schon einen Receiver ins Auge gefasst, der tauglich wäre und den ich v.a. auch wegen des geringen Stromverbrauchs und Testberichte mehrfach kaufen würde: WISI OR 294 Danke für die Tipps mit der Hardware. Ich merke mir: Gibertini-Spiegel und Alps-LNBs, wenn kein Unicbale. Bei Unicable bevorzuge ich momentan das Inverto UNICABLE IDLP-40UNIQD S. Zur Befestigung am Balkon muss ich mir noch mal Gedanken machen. Standfuß kommt nicht in Frage. Ich möchte eine Doppelkreuzschelle an einer rechteckigen relativ dünnen Metallstrebe anbringen, Maße in etwa 3x1 cm (TiefexHöhe, Querschnitt natürlich) und dann einen Z-Ausleger anbringen. Ginge das? Doppelkreuzschelle zum Verbinden von zwei Masten bis 60mm Rohr*-*EG-SAT Shop - Digitale SAT-Anlagen, SAT-Zubehör und Digital Receiver Satkontor Satshop | Spezialhalter 40cm Z-Ausleger, für Mast oder Balkongeländer | online kaufen | online bestellen Wegen dem Wäschetrockner: Also dann erst mal jetzt die bequeme Lösung durch den Abluftschacht und dann irgendwann evtl. mal den Schlagbohrer anwerfen |
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| | # 5 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
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| | # 7 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Sobald der Twin Receiver eingeschaltet ist werden die Frequenzen belegt, manche Receiver erhalten die Verbindung auch, wenn sie auf Standby sind (z.B. zwecks Software/Firmwareupdate/Serviceinfo in der Nacht). Der TwinReceiver wird bei der ersten Inbetriebnahme auf die Anlage / Teilnehmerfrequenzen konfiguriert und die Daten bleiben gespeichert Sorry, klipp und klar gesagt, du verrennst dich da aus meiner Sicht in die Unicable Technik obwohl es nicht notwendig ist. Aus dem ersichtlichen Grund, weil es dir auf den ersten Blick "bequemer" erscheint Wer dir diesen Floh ins Ohr gesetzt hat, anstatt eine normale Sat ZF Verteilung aufzubauen (mit evtl Leitungen nachziehen), kann ich nicht nachvollziehen. Es erscheint mir nur sehr unlogisch Es wäre jetzt an der Zeit für dich die Aufgabe, eine Skizze mit den Räumlichkeiten zu erstellen, wo du überall Receiver betreiben möchtest und welcher Art diese Receiver dann sein sollen (Single oder TwinPVR) Etwa sowas in der Art: http://www.netzwelt.de/forum/1362423-post2.html Dann kann man definitiv sagen, was du wie realisieren könntest Zitat:
Ich kenne deinen Balkon nicht, aber ich würde, wenn dann die Antenne an einem Balkongeländer Pfosten befestigen, der entsprechend stabil ist. Normalerweise sind die Eckpfosten einiges stabiler als die Streben dazwischen. Oder falls hier keine Möglichkeit besteht, dann wirklich an die Hauswand/Fassade einen Wandhalter montieren
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| | # 8 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.11.2010
Beiträge: 13
| Ok, ich mach dann demnächst mal ein paar Fotos und ne Skizze. Dann sag ich wohl Adios Unicablos. Wenn jetzt nur ein Kabel in einen Raum kommt und es keine Möglichkeit gibt, einen Twin-Receiver zu betreiben, dann programmier ich halt einfach einen Receiver in einem anderen Raum, wenn ich mal was aufnehmen will, was ich nicht gleichzeitig anschauen möchte. (Ich werde ja dann irgendwann mal an mindestens 4 Dosen (vier Räume) ein Sat-Signal haben) Zwar nicht ganz so komfortabel, aber ein bisschen Bewegung hat ja noch nie geschadet! |
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| | # 9 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
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| | # 10 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.11.2010
Beiträge: 13
| Den Floh mit diesem Unicable hab ich mir selbst ins Ohr gesetzt, da ich bis vor Kurzem noch davon ausging, dass ich keine Sternverkabelung habe. Jetzt wo ich's besser weiß, dauerts noch etwas, bis es vollständig aus meinem Kopf verschwunden ist... ---------- Doppelpost zusammengeführt am 21.11.2010 um 13:27 ---------- @DIPOL Sorry, aber gerade die zweite Hälfte deines Posts habe ich jetzt nicht wirklich verstanden... Also würde ich jetzt mit unterschiedlichen Receivern immer nur Programme auf demselben User-Band sehen können? Dies soll doch bei Unicable gerade nicht so sein!! |
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| | # 11 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
Nebeneffekt: Gegenüber Multischalter-Single-Betrieb wird der Kabeldämpfung auf höher gedämpften Frequenzen ausgewichen, was bei Kabeln mit ungeschäumten Dielektrikum auch längere Leitungsstrecken ermöglicht. Der UniCable-Befehl enthält nur Signale für den Satelliten, die Polarität und im Tuningbefehl für das Userband und den Transponders. Die Selektion der Transponderinhalte erfolgt im Receiver und beeinflusst UniCable nicht. | |
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| | # 12 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.11.2010
Beiträge: 13
| Hallo liebe netzwelt-community, vielen Dank soweit. Ich tendiere jetzt zu folgendem Setup (bis zu den Dosen): - Quattro LNB - 4 x gscheites Sat-Kabel in den Keller - 4 x Sat-Inline-Verstärker (z.B. HAMA) - ich weiß jetzt nicht, ob die vor oder hinter den Multischalter müssen - würde ich eh erst besorgen und ausprobieren, wenn's ohne nicht gut geht - Multischalter --> wegen Möglichkeit für Twin-Receiver mit nur einem Kabel pro Zimmer ENTWEDER: Unicable-Matrix, z.B. Inverto BlackPro ODER: "normaler" Multischalter 4/8 + etwas Neuem von TehniSat, was es erst ab Dezember geben soll: TechniRouter Mini 2/1x2. Wenn ich das richtig verstanden habe, muss ich mit dem Teil folgendes machen: 2 Ausgänge des Multischalters einstöpseln + 1 Kabel einstöpseln, das zu dem Zimmer geht, wo ich einen Twin-Receiver betreiben möchte. IRgendwie denke ich aber, muss doch dann im Wohnzimmer das Kabel wieder in zwei gesplittet werden, um 2mal in den Receiver zu kommen, oder? Wenn dem so ist, dann ist's wohl günstiger, wenn ich gleich ne Unicable-Matrix nehme - is wahrscheinlich etwas teurer als ein normaler Multischalter - aber das TechniSat-Teil soll gute 100 kosten... Kann das so klappen? Was ist eher zu empfehlen? Danke schon im Voraus. Gruß, Patrick |
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| | # 13 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Wenn dir € 339,00 empfohlener Verkaufspreis nicht zu teuer sind, wäre auch ein JULTEC JRS0504-2T möglich. An dem kann man wahlweise 4 Single-Receiver ohne und auch bis zu 4 Twin-Receiver mit Unicable-Befehlssatz anschließen. | |||
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| | # 14 | |
| Threadstarter Registriert seit: 20.11.2010
Beiträge: 13
| Zitat:
Ich will zwar zukunftssicher sein, aber mehr als 4 Twin-Receiver werde ich denke ich mal die nächsten 30 Jahre in einem ganz normalen EFH nicht brauchen Also nochmal zum Verständnis: Mein Setup sähe dann so aus --> Quattro-LNB --> gutes Kabel in den Anschlussraum im Keller --> dieses JULTEC-Teil --> einzelne KOKA 702 meiner Sternverteilung --> bspw.: Wohnzimmer --> ein Unicable-tauglicher Twin-Receiver Gästezimmer --> ein "normaler" Receiver Kinderzimmer --> ein Unicable-tauglicher Twin-Receiver KiZi 2 oder Hobbyraum --> ein Unicable-tauglicher Twin-Receiver Bei meiner Suche nach Unicable-Matrizen bzw. -Multischaltern habe ich bis jetzt immer nur welche gefunden, die meistens 4 Eingänge haben (logischerweise vom Quattro-LNB) und dann nur einen Unicable-Ausgang. Das ist bei meiner Sternverteilung aber ein bisschen blöd. Kann ich da einfach vom Unicable-Ausgang der Matrix in einen 8fach-Sat-Verteiler (z.B. AXING SVE 8-01) [8fach deswegen, weil insgesamt 7 Kabel im Haus verteilt sind, wobei ich NOCH nicht weiß, wo 2 von denen hinführen - es könnte auch sein, dass ich die Wohnzimmer-Kabel-Dose wegschraube und schwupps ein zweites Kabel zum Vorschein kommt!!!]) gehen und hier meine einzelnen KOKA 702 Stränge anschließen und dann bei Bedarf eines Twin-Receivers das Signal eben einfach vor dem Receiver aufsplitte? Das käme vielleicht etwas billiger als die Lösung mit dem Jultec, wenn's denn funktioniert! Gruß Patrick | |
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| | # 15 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.11.2010
Beiträge: 13
| ... apropos "gutes Kabel" Ist hier ein 4in1 Kabel von der Dämpfung her empfehlenswert oder soll ich lieber auf 4 einzelne hochwertige z.B. Hirschmann KOKA 100 verwenden. Bei der höchsten Frequenz liegen die Dämpfungswerte ca. 6db niedriger als bei den besten 4in1 Kabeln, die ich bis jetzt gefunden habe. Meine benötigte Kabellänge vom LNB zum Anschlussraum = Multischalter dürfte grob geschätzt bei 10m liegen - ganz schön lang oder? |
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| | # 16 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| 10m Länge macht nicht viel aus. Dieses Hirschmann-Kabel hat aber noch einen weiteren Vorteil: Die äußere Isolierung besteht aus PE (Polyethylen), anstatt PVC. PE ist deutlich robuster und wetterfest. Das läßt eine lange Lebensdauer erwarten. Am Besten, du nimmst erst einmal mit einem Kabel Maß, schneidest es auf Länge und ziehst es wieder heraus. Dann schneidest du noch 3 gleichlange Stücke und fertigst mit ein paar Kabelbindern einen Kabelbaum daraus. Den ziehst du anschließend wieder ein. Wenn du vorher noch die einzelnen Kabel gekennzeichnet hast, besteht auch keine Verwechslungsgefahr beim Anschluß an den Multischalter. Apropos Multischalter: Der JRM0508 wäre ideal, wenn du zu jedem (Twin-)Receiver zwei Kabel (oder ein Doppelkabel) legen kannst. Im Inneren des Hauses, ohne UV-Belastung, ist dieses Kabel als Verlegeware sehr gut geeignet. Der Vorteil: Du mußt nur einmal verlegen und hast zwei Anschlüsse. Das hilft dir, auf Unicable zu verzichten, wenn du sowieso neue Kabel ziehen willst. Liegen bereits Kabel, und willst du diese weiter benutzen, so ist der von Dipol erwähnte JRS0504-2T ideal. Dieser Schalter ist noch ganz neu und auf der SEH-Seite noch nicht gelistet, aber schon lieferbar. Er kann telefonisch bestellt werden (02323/61887).
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 17 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.11.2010
Beiträge: 13
| Danke für die Tipps! Die Jultec-Teile scheinen ja vom Aufbau her einzigartig zu sein... Aber nochmal zu meiner Idee: Kann ich keinen "normalen" Unicable-Multischalter, z.B. von Inverto, nehmen und dann den einen Unicable-Augang über so einen Axing 8fach-Verteiler splitten und meine KOKA 702 anschließen? Der Verteiler müsste doch eigentlich Steuersignale von den Receivern zum Multischalter/LNB durchlassen, oder? |
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| | # 18 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
Zitat:
Beklag dich aber nicht, wenn du mit so einer unsinnigen Schaltung und der mit reichlich Handarbeit zusammen gelöteten Asien-Matrix Bekanntschaft mit den zahlreichen UniCable-Tücken machst. Wird nach einem Verteiler eine Stichdose montiert, ist das nicht normgerecht. Dieser Murks wird aber auch offiziell propagiert, die normwidrige Teilnehmerentkopplung bleibt bei reinem UniCable-Betrieb zumeist folgenlos. | ||
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| | # 19 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Gerade bekomme ich eine Nachricht, dass chockma mit seiner Frage auch zwei andere Foren beschäftigt hat. TIPP an @chockma: Wer auf der Suche nach der Billigstlösung ist, sollte das gleich sagen. Dann hätten wir uns nämlich die Mühe für eine gute und betriebssichere Lösung schenken können und erst gleich garnicht JULTEC erwähnt. Von Einkabel-LNB mit einem oder zwei Legacy-Ausgängen bis hin zu den verschieden Matritzen-Lösungen mit einem oder mehreren Routerausgängen sind dir nunmehr alle Alternativen bekannt. Es bleibt dir überlassen noch mehr Foren zu beschäftigen, neue Erkenntnisse wirst du dadurch nicht gewinnen. |
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| | # 20 |
| Threadstarter Registriert seit: 20.11.2010
Beiträge: 13
| Vielen Dank für die Tipps nochmal und ich bitte untertänigst um Entschuldigung, dass ich mich auch noch woanders informiere. Wenn ich gewusst hätte, dass jedes Forum einen Absolutheitsanspruch vertritt, hätte ich das natürlich auch unterlassen. Weder muss ja jemand antworten, noch muss sich jemand einbilden, die allein selig machende Antwort zu liefern. Die Tatsache, dass ich meine Anfrage auch noch woanders gestellt habe, heißt also, dass ich die billigste Lösung suche. Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ich suche vor allem unterschiedliche Lösungsansätze - der Preis ist mir erst einmal "relativ" egal. Aber man wird doch eine teurere Lösung noch hinterfragen dürfen, auch wenn sie sicherlich gut ist... |
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Spaß beiseite, also ist die beste Lösung dann doch an der Fassade befestigen?
