Satanlage in Hotel - Allmählicher Umbau von Kopfstation zu Multischaltern

Alt 19.11.2010, 19:56   # 1
Schorre
 
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Hallo zusammen,

als Sat-Neuling, aber doch technisch einigermaßen versiert, bräuchte ich Hilfe bei der Konzeption einer Satanlage.
Aktuell vorhanden ist eine ca. 15 bis 20 Jahre alte Kopfstation samt ebenso alter Verkabelung und Dosen für 36 Teilnehmer.
Ich hätte folgendes vor:
Aufbau einer parallel laufenden Satanlage mit Schüssel, Multischaltern, Sternverkabelung und TVs mit eingebautem Sattuner. Keine Terrestrik und nur Astra.
Im Zuge der Modernisierung der Zimmer und Austausch der alten Röhren würde ich nach und nach alle Zimmer auf die neue Anlage umstellen.

Diese Komponenten wären meine Wahl:

Spiegel Kathrein CAS90
LNB Kathrein KAS584

Multischalter der Reihe nach:
Dur-Line MSRP512A
Dur-Line MSRP516A
Dur-Line MSRP516A mit Abschlusswiderständen

Bei 3 Multischaltern wäre keine Leitung länger als 20m, auch die Stammleitungen wären zwischen 15m und 20m lang.
Die Jultec Multischalter sind bei seh in dieser Ausstattung nicht lieferbar, deswegen habe ich bei einem anderen Händler die Dur-Line ausgesucht, die doch verdächtig nach Jultec aussehen:

BFM Sat-Shop


Leider finde ich sonst keine Infos zu Dur-Line.

Meine Fragen:
Muß ich die alten Leitungen tauschen und wenn ja wie viel Schirmung wäre okay? Wieviel db? (In einigen Zimmern sind sicher keine Leerrohre, daher könnte ich nur den Teil im Dachboden tauschen.)
Sind die Dosen in den Zimmern auch zu tauschen?
Sind die erhältlichen Quattro-Kabel als Stammleitung zu gebrauchen?
Sind noch andere Komponenten vonnöten (Verstärker o.ä.)?
Habe ich noch etwas zu beachten oder reicht es alle Leitungen zusammenzuklemmen?

Für Verbesserungsvorschläge und weitere Ratschläge wäre ich dankbar.

Vielen Dank
Schorre
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Alt 19.11.2010, 20:46   # 2
Dipol
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Hallo Schorre, herzlich Willkommen im Forum!

Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Ich hätte folgendes vor:
Aufbau einer parallel laufenden Satanlage mit Schüssel, Multischaltern, Sternverkabelung und TVs mit eingebautem Sattuner. Keine Terrestrik und nur Astra.
Im Zuge der Modernisierung der Zimmer und Austausch der alten Röhren würde ich nach und nach alle Zimmer auf die neue Anlage umstellen.
Wobei man auch die Kopfstellensignale in die Multischalter-Sternverteilung mit gerinfügigem Mehraufwand mit einspeisen kann.
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Diese Komponenten wären meine Wahl:

Spiegel Kathrein CAS90
LNB Kathrein KAS584

Multischalter der Reihe nach:
Dur-Line MSRP512A
Dur-Line MSRP516A
Dur-Line MSRP516A mit Abschlusswiderständen

Bei 3 Multischaltern wäre keine Leitung länger als 20m, auch die Stammleitungen wären zwischen 15m und 20m lang.
40 Meter sind bei modernen HQ-Kabeln kein Problem.
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Die Jultec Multischalter sind bei seh in dieser Ausstattung nicht lieferbar, deswegen habe ich bei einem anderen Händler die Dur-Line ausgesucht, die doch verdächtig nach Jultec aussehen:
Sind ja auch baugleiche OEM-Versionen.
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Leider finde ich sonst keine Infos zu Dur-Line.
Bei Dura Sat wirst du hier fündig: Multischalter ohne Netzanschluss
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Meine Fragen:
Muß ich die alten Leitungen tauschen und wenn ja wie viel Schirmung wäre okay? Wieviel db? (In einigen Zimmern sind sicher keine Leerrohre, daher könnte ich nur den Teil im Dachboden tauschen.)
Für Satellitenbetrieb reicht ein zweifach geschirmtes Kabel mit Class A-Schirmungsmaß > 85 dB völlig aus, heute ist aber Dreifachschirmung üblich.
TIPP: Auf Geflechtbedeckung > 80% in Kupfer verzinnt und geklebte Folie (bonded Foil) achten!
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Sind die Dosen in den Zimmern auch zu tauschen?
Ja, die müssen DC-tauglich sein.
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Sind die erhältlichen Quattro-Kabel als Stammleitung zu gebrauchen?
Sind noch andere Komponenten vonnöten (Verstärker o.ä.)?
Habe ich noch etwas zu beachten oder reicht es alle Leitungen zusammenzuklemmen?
Keine technisch überholten F-Aufdrehstecker verwenden, ansonsten siehe Thread Erdung und Potenzilaausgleich.

Die CAS 90 ist First Class, die korrekte LNB-Type lautet UAS 584. Anstelle eines MSRP616A kann auch eine intern terminierte T-Version verwendet werden.

Multischalterbetrieb setzt ein Sternverteilnetz voraus. Wenn ein Baumnetz vorhanden ist, wäre auch Vollbandempfang mittels UniCable möglich. Die Angabe einer Kabeltype wäre bezüglich der Dämpfung hilfreich.
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Alt 19.11.2010, 22:22   # 3
King W.
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Soweit ich weiß, sind ein paar Jultec JRM wieder lieferbar. Ich war heute bei SEH und Herr Hampel hat für die 12er und 16er eine Lieferbestätigung bekommen. Zur Zeit ist bei Jultec allerdings tatsächlich "der Wurm drin", die Liefersituation völlig unbefriedigend. Ob das die OEM-Versionen auch betrifft, weiß ich nicht.

Komischerweise sieht es bei Triax/Hirschmann im Moment auch nicht viel besser aus. Das KOKA 110 und KOKA 125, beides erstklassige Kabel, die für deine Anwendung hervorragend geeignet wären, sind bei SEH im Moment bis auf den letzten Meter ausverkauft. Immerhin: Das Kabel kommt in nicht allzu ferner Zukunft wieder rein. Wenn es dir zeitlich nicht allzu sehr unter den Nägeln brennt, kannst du gern dort bestellen.

Die jetzt eingetretene Situation beweist aber auch, daß durchaus Bedarf an Spitzenqualität bei den SAT-Komponenten besteht und daß zumindest unsere User hier im Forum auch bereit sind, etwas dafür auszugeben. Kompliment!

Zitat:
TIPP: Auf Geflechtbedeckung > 80% in Kupfer verzinnt und geklebte Folie (bonded Foil) achten!
Ganz meine Meinung. Beim Hirschmann-Kabel ist das der Fall. Natürlich gibt es Kabel in der gleichen Qualität aber auch von anderen Anbietern: Kathrein LCD 95 und LCD 111, Preisner SK 2000, TechniSat 100 dB Kabel, Spaun SPOAX 111, um nur einige zu nennen.

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: Dieses schwarze Kabel hat eine Außenisolierung aus Polyethylen. Das Material ist extrem widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und sollte jedenfalls dann im Außenbereich eingesetzt werden, wenn du Wert auf extrem lange Haltbarkeit legst. Normales PVC-Kabel wird im Laufe der Zeit unter UV-Einfluß spröde und brüchig, bis schließlich Regenwasser eindringen kann. Dann funktioniert das Kabel nicht mehr und muß gewechselt werden. Je nach Witterung hält ein PVC-Kabel 10 bis maximal 15 Jahre, ein PE-isoliertes Kabel 20 Jahre und länger.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


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Alt 20.11.2010, 17:32   # 4
Schorre
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Danke für die Ratschläge!

Die Dur-Line Multischalter sind alle bei vorher besagtem Händler lieferbar.
Macht es signalmäßig einen Unterschied ob ich einen intern terminierten Switch oder Abschlußwiderstände verwende?

Als Stecker hätte ich sowieso die Kompressionsvariante bevorzugt und sowohl die Erdung als auch den Potenzialausgleich kann ich doch an die vorhandene Schüssel hängen. Die neue Schüssel wird nur ein paar Meter entfernt aufgestellt.

Kabelmäßig wird es wohl jetzt folgendes:

-Für den Aussenbereich ein Kathrein LCD 99 , Klasse A, 28dB Dämpfung (2050 MHz), hohes Schirmungsmaß >90dB, 1.13mm Innenleiter (100% Kupfer), 6.8mm Aussenmantel, UV-beständig schwarz (Made in Europe)
-Als Stammleitung würde ich gerne ein Quattro-Kabel nehmen: 110 db Schirmung, 32dB Dämpfung (2050 MHz), 4x 1.0mm Innenleiter (100% Kupfer), innen 4-farbig, 19.0mm Aussenmantel.
-Und zur weiteren Verteilung das KOKA110HD von Hirschmann

Ich hoffe die Auswahl ist okay, für Verbesserungsvorschläge habe ich natürlich immer ein offenes Ohr.
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Alt 21.11.2010, 10:46   # 5
Dipol
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Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Danke für die Ratschläge!

Die Dur-Line Multischalter sind alle bei vorher besagtem Händler lieferbar.
Macht es signalmäßig einen Unterschied ob ich einen intern terminierten Switch oder Abschlußwiderstände verwende?
Die JULTEC Kaskaden- und End-Matritzen haben - sofern das Eingangspegelfenster der Sat.-Signale eingehalten ist - gleiche Konstantausgangspegel der Routerkanäle.

Im passiv ausgeführten terrestrischen UKW- oder DVB-T-Bereich haben die nicht terminierten Matritzen eine höhere Auskoppeldämpfung.
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Als Stecker hätte ich sowieso die Kompressionsvariante bevorzugt und sowohl die Erdung als auch den Potenzialausgleich kann ich doch an die vorhandene Schüssel hängen. Die neue Schüssel wird nur ein paar Meter entfernt aufgestellt.
Das ist normkonform und unbedenklich, wenn die Erdung der aktuellen EN 60728-11 entspricht.

Ist sie aber nach Altnormen installiert und hat Bestandsschutz, (z.B mit Cu-Erdungsdrahtquerschnitt 10 mm² oder 16 mm² Cu in mehrdrähtiger Ausführung) entfällt der mit Erdungsanschluss des zweiten Mastes!
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Kabelmäßig wird es wohl jetzt folgendes:

-Für den Aussenbereich ein Kathrein LCD 99 , Klasse A, 28dB Dämpfung (2050 MHz), hohes Schirmungsmaß >90dB, 1.13mm Innenleiter (100% Kupfer), 6.8mm Aussenmantel, UV-beständig schwarz (Made in Europe)
-Als Stammleitung würde ich gerne ein Quattro-Kabel nehmen: 110 db Schirmung, 32dB Dämpfung (2050 MHz), 4x 1.0mm Innenleiter (100% Kupfer), innen 4-farbig, 19.0mm Aussenmantel.
-Und zur weiteren Verteilung das KOKA110HD von Hirschmann
Das ist eine gute Wahl. Daran ändert auch die marktschreierische HD-Bezeichnung der Kabeltypen nichts. Diese Bewerbung ist ebenso unseriös wie an LNB und Multischaltern, oder vor Urzeiten bei der fuba UHF-Antennen die Type X-Color.
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Alt 21.11.2010, 14:29   # 6
Schorre
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Wenn die Eingangspegel innerhalb des Eingangspegelfensters liegen liefern die JULTEC-Matritzen immer den angegebenen Konstantausgangspegel. Wird auch Terrestrik mit übertragen muss man die Pegeln mehr beachten, die unterminierten Ausführungen haben eine höhere Auskoppeldämpfung.
Tut mir leid, das ist mir zu hoch, aber Terrestrik soll keine übertragen werden.

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Das ist normkonform und unbedenklich, wenn die Erdung der aktuellen EN 60728-11 entspricht. Ist sie aber nach Altnormen installiert und hat Bestandsschutz, (z.B mit Cu-Erdungsdrahtquerschnitt 10 mm² oder 16 mm² Cu in mehrdrähtiger Ausführung) entfällt der mit Erdungsanschluss des zweiten Mastes!
Das kann ich dann prüfen und notfalls ändern, wenn ich den 2. Mast installiere.



Damit nochmals eine Zusammenfassung der kompletten Anlage:

Spiegel Kathrein CAS90
LNB Kathrein UAS584
Außenkabel Kathrein LCD99
1.MS Dur-Line MSRP512A
2.MS Dur-Line MSRP516A
3.MS Dur-Line MSRP516A mit Abschlusswiderständen (evtl. intern terminiert ?)
Stammleitung für die Multischalter: Quattro-Kabel mit 110db Schirmung und 32db Dämpfung
Antennenkabel Hirschmann KOKA110 soweit wie möglich wegen evtl. fehlender Leerrohre
Kompressionsstecker für alle Verbindungen
Erdung und Potenzialausgleich bei Bedarf

DC-taugliche Dosen und natürlich LCD mit Sat-Tuner (im Laufe der Zeit)

Ich hoffe wir haben jetzt alles beisammen
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Alt 21.11.2010, 15:14   # 7
Dipol
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Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Tut mir leid, das ist mir zu hoch, aber Terrestrik soll keine übertragen werden.
Zum besseren Verständnis habe ich den Beitrag bezüglich der Terrestrik editiert. Die A- und T-Matritzen geben bei Sat.-Betrieb den gleichen Pegel aus.
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Damit nochmals eine Zusammenfassung der kompletten Anlage:

Spiegel Kathrein CAS90
LNB Kathrein UAS584
Außenkabel Kathrein LCD99
1.MS Dur-Line MSRP512A
2.MS Dur-Line MSRP516A
3.MS Dur-Line MSRP516A mit Abschlusswiderständen (evtl. intern terminiert ?)
Stammleitung für die Multischalter: Quattro-Kabel mit 110db Schirmung und 32db Dämpfung
Antennenkabel Hirschmann KOKA110 soweit wie möglich wegen evtl. fehlender Leerrohre
Kompressionsstecker für alle Verbindungen
Erdung und Potenzialausgleich bei Bedarf

DC-taugliche Dosen und natürlich LCD mit Sat-Tuner (im Laufe der Zeit)

Ich hoffe wir haben jetzt alles beisammen
Bingo!

Am Stammende bitte keine fälschlich als Enddose bezeichnete Stichdose nach dem inkompompetenten "System" von Smart, sondern die einzige wirkliche UniCable-Enddose SSD 5-07 von AXING oder eine 10 dB-UniCable-Dose + kapazitiv getrennten Abschlusswiderstand.
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Alt 21.11.2010, 22:30   # 8
Schorre
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Da hast Du wieder was angefangen mit den Dosen.

An den ersten beiden Multischaltern kann ich "normale" DC-taugliche Durchgangsdosen dranhängen (z.B. Axing SSD 1-10)?

Am dritten Multischalter mache ich die Stammleitungsaugänge mit den Widerständen zu (wenn nicht das T-Modell) und hänge als Dosen nur die 16 Stück Axing SSD 5-07 dran ?

Muß ich denn die nicht benötigten Receiver outputs an den Multischaltern auch mit Widerständen zumachen?

Sorry
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Alt 21.11.2010, 23:56   # 9
King W.
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Ich glaube, da hat Dipol einen Unicable-Router gemeint. An die Jultec JRM oder Dur-Line MRSP kommen ja nur Kabel mit einer Dose zum Einsatz und keine Stammleitungen mit mehreren Dosen.

Da eignen sich auch normale Stichdosen gut. Es macht aber wenig Sinn, bei den Komponenten auf hochwertige Qualität zu achten und dann bei den Dosen zu sparen. Nimm die Axing SSD5-00, damit machst du nichts falsch. Die SSD5-07 oder SSD5-10 mit Widerstand würden zwar auch funktionieren, aber sie sind teurer und liefern einen geringeren Ausgangspegel.

Die nicht benutzten Multischalter-Ausgänge kannst du mit solchen Abschlußwiderständen terminieren. Wenn sie weggelassen werden, bleibt es aber meist folgenlos.

Als Außenkabel kannst du natürlich das LCD 99 nehmen, das KOKA 110 mit PE-Isolierung wäre genau so gut geeignet. Nimm einfach das, was am besten zu bekommen ist.

Zitat:
Zitat von Dipol
... Daran ändert auch die marktschreierische HD-Bezeichnung der Kabeltypen nichts ...


HD steht im angelsächsischen Sprachraum für "Heavy Duty", frei übersetzt "hohe Qualität". Das Hirschmann-Kabel hat einen Innenleiter aus massivem Kupfer, eine verklebte Abschirmfolie (Bonded Foil), ein physikalisch geschäumtes Dielektrikum und ein dichtes Abschirmgeflecht aus verzinnten Kupferdrähten. Mit seiner Schirmdämpfung von deutlich über 100 dB übertrifft es die Klasse A Anforderungen bei weitem. Damit unterscheidet es sich wohltuend von vielen Möchtegern-Billigkabeln mit einer Angabe von 120 oder gar 130 dB (die in etwa so ehrlich ist, wie die Rauschzahl 0,1 dB auf irgend einem China-Billig-LNB).

Diesen Hinweis auf die hohe Qualität trägt das Kabel deshalb mit voller Berechtigung.

Natürlich ist nicht zu leugnen, daß den Werbefuzzis die Tatsache, daß HD auch als Abkürzung für High Definition genutzt wird, durchaus gelegen kommt. In dem Fall wäre die Bezeichnung natürlich, wenn auch nicht falsch, so doch wenig sinnvoll. HD-Signale übertragen kann jedes Kabel, das auch normale Fernsehbilder überträgt.
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Alt 22.11.2010, 00:40   # 10
Isotrop
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Also meine Erdungsblöcke sind natürlich alle HD-tauglich :biglol:
Angehängte Grafiken
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Alt 22.11.2010, 09:41   # 11
Dipol
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Ich glaube, da hat Dipol einen Unicable-Router gemeint. An die Jultec JRM oder Dur-Line MRSP kommen ja nur Kabel mit einer Dose zum Einsatz und keine Stammleitungen mit mehreren Dosen.
Das bezog sich bei "Allmählichem Umbau" auf die Stammleitungen der bestehenden Altanlage.
Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen


HD steht im angelsächsischen Sprachraum für "Heavy Duty", frei übersetzt "hohe Qualität".

Diesen Hinweis auf die hohe Qualität trägt das Kabel deshalb mit voller Berechtigung.

Natürlich ist nicht zu leugnen, daß den Werbefuzzis die Tatsache, daß HD auch als Abkürzung für High Definition genutzt wird, durchaus gelegen kommt. In dem Fall wäre die Bezeichnung natürlich, wenn auch nicht falsch, so doch wenig sinnvoll. HD-Signale übertragen kann jedes Kabel, das auch normale Fernsehbilder überträgt.
Na ja, man soll ja immer an das Gute im Menschen glauben. Die deutsche Werbung für dieses Qualitätskabel trommelt aber schon jenseits der anglikanischen Korrektheit:
Zitat:
Zitat von TRIAX-Flyer
Mit KOKA HD liegen Sie immer richtig!
Die neuen HDTV-Kabel von Triax setzen klare Maßstäbe.
KOKA 99 HD, KOKA 110 HD und KOKA 125 HD sind die ideale Lösung für digitale Anlagen.

KOKA HD - uneingeschränkt geeignet für Digital-TV und HDTV
Zitat:
Zitat von Isotrop
Also meine Erdungsblöcke sind natürlich alle HD-tauglich
Wenn schon die einfacheren Erdblöcke mit relativ geringer Rückflussdämpfung HD-tauglich sind, was sind dann erst die Erdwinkel mit HQ-Buchsen und Rückflussdämpfung > 30 dB?.
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf triax_Koka99-110-125.pdf (421,7 KB, 12x aufgerufen)
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Alt 22.11.2010, 13:06   # 12
Schorre
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An der bestehenden Stammleitung (Kopfstation, Baumverteilung ) hätte ich jetzt bis zur Umstellung auf die neue Anlage nichts geändert.

Da wir allerdings schon dabei sind:
Die letzten TVs in der Leitung haben schon ein schlechtes Bild, der vorletzte in der Leitung verschlechtert sich immer, bis man den Netzschalter ausschaltet und wieder einschaltet => Bild wieder einigermaßen okay. Über Standby funktioniert das nicht.
Ein Austauschen des TV's hilft auch nicht

Dosen sind hier folgende verbaut:
ESD 83 lt. google müßte das Kathrein sein
Weitere Beschriftung: A680 527U

Wenn ich die Dosen gegen die von Dipol vorgeschlagenen Axing SSD 5-07 tausche, könnte das Bild dann besser werden?
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Alt 22.11.2010, 18:26   # 13
Dipol
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Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Dosen sind hier folgende verbaut:
ESD 83 lt. google müßte das Kathrein sein
Weitere Beschriftung: A680 527U

Wenn ich die Dosen gegen die von Dipol vorgeschlagenen Axing SSD 5-07 tausche, könnte das Bild dann besser werden?
Habe soeben mein Büro aufgesucht. Selbst im meinem ältesten Katalog von 1999 ist diese Dose nicht mehr gelistet.

Die SSD 5-07 ist mit ihrem UniCable F-Ausgang an einer Aufbereitungsanlage eigentlich fehlplatziert, würde aber auf dem TV- und Radio-Ausgang etwa 6 dB mehr Pegel (= Spannungsverdopplung) als eine Standard-Richtkopplerdose mit 13 dB auskoppeln. Gegenüber einer unzulässigen Stichdose mit ca 1,5 dB ergäbe sich zwar an den vorgeschalteten Steckdosen eine Verbesserung durch Stehwellenunterdrückung, an der letzten Dose würde der Pegel aber um - 6 dB halbiert!

EDIT: Auch im KATHREIN-Katalog 95/96 "Satelliten-Empfangsanlagen" ist keine ESD 83 gelistet.
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Alt 23.11.2010, 12:04   # 14
Schorre
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Ich habe beim googeln folgende Liste zu Kathrein Dosen gefunden,
vielleicht hilft das weiter:


TV (Stecker) Radio (Buchse) Durchgang Bemerkung
Dämpfung
UHF Frequenzbereich
[MHz] Dämpfung Frequenzbereich
[MHz] Dämpfung
UHF (Sat)
ESD 08 Twin 0,3 dB 0-2400 0,3 dB 0-2050/2400 --- IEC Stecker und Buchse
ESD 21 Stamm
ESD 43 Stamm 13 dB 47-68, 125-862 13 dB LMK + UKW 1 dB
ESE 10 Stamm 10 dB 5-2400 11 dB 5-2400 2,4 (3,5) dB beide Auslässe gleichwertig;
breitbandig ohne Filter;
Kurzschluß an den Auslässen
ESD 42 0,15-862 0,15-862 2,5 dB
ESD 46 17 dB 17 dB 1 dB
ESD 47 20 dB 20 dB 0,9 dB
ESD 44 (BK) 14,5 dB 4-862 14,5 dB 1 (1,6) dB
ESC 44 5-1000 5-1000
ESD 44 (SAT) 5-2050/2400 5-2050/2400
ESD 51 47-2050 47-2050
ESD 52 47-2400 47-2400 1 (2) dB DC über TV; breitbandig
ESD 45 Stamm 14 dB 47-68, 118-2050 14 dB LMK + UKW 1 dB
ESD 50 UKW DC über TV
ESD 61 (alt) Stamm 4 dB 47-68, 125-862 4 dB LMK + UKW 4 dB
ESD 61 (neu) 5,5 dB 5-862 10 dB 5-160 Druckgußgehäuse
ESD 63
ESD 64 (alt) Stamm 8 dB 4-68, 111-862 9 dB UKW 2,5 dB
ESD 64 (neu) 5-68, 109-862 10 dB 1,8 dB
ESD 83 Stich 1 dB 47-68, 125-862 1 dB LMK + UKW ---
ESD 85 47-68, 118-2400 DC über TV
ESN 85 45-75, 160-862 6 dB 87-140 Niederlande
ESD 81 Stich 2 dB 5-862 6,5 dB 5-160 ---
ESC 84 5-108
ESD 84 (BK) Stich 4 dB 4-862 4 dB 0,15-862 ---
ESD 84 (SAT) 5-2050/2400 5-2050/2400 DC über TV
ESD 86 47-2050 47-2050

Ist von dieser Seite:

Antennendosen terrestrisch - BK - Satellit


Was wäre denn die optimale Dosenwahl, wollte ich die ESD83 wirklich noch ersetzen. Ich bin mir selber nicht sicher ob ich da noch was machen sollte, im Hinblick auf die neue Anlage.
Diese Zimmer wären aber auch die letzten im Zeitplan, die umgestellt würden.
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Alt 23.11.2010, 13:16   # 15
Dipol
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Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Ich habe beim googeln folgende Liste zu Kathrein Dosen gefunden,
vielleicht hilft das weiter:

ESD 83 Stich 1 dB 47-68, 125-862 1 dB LMK + UKW ---
Ich kenne doch meine messgerätelosen Installateurs-Pappenheimer. Bei knappem Pegel wird als Patentrezept als letzte Dose eine Stichdose eingesetzt. Und wer keinen Spektrumsanalyzer hat bemerkt auch nicht, welche Schneisen die dadurch entstehenden Stehwellen an den vorgeschalteten Steckdosen verursachen.
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Was wäre denn die optimale Dosenwahl, wollte ich die ESD83 wirklich noch ersetzen.
Korrekt wären BK-Durchgangsdosen mit 10 dB Auskoppeldämpfung wie z. B. die KATHREIN ESE 10, AXING BSD 4-10 oder TRIAX/HIRSCHMANN Gedu 10, die ausgangsseitig noch mit einem Abschlusswiderstand zu terminieren wären.

Damit würden die partiellen Stehwelleneinbrüche an den vorderen Dosen beseitigt, an der letzten Dose selbst wird der Pegel aber um kernige 9 dB (6 dB = Halbierung) reduziert.
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Ich bin mir selber nicht sicher ob ich da noch was machen sollte, im Hinblick auf die neue Anlage.
Diese Zimmer wären aber auch die letzten im Zeitplan, die umgestellt würden.
Wenn das Scheetreiben auf den Bildschirmen bis jetzt nicht die Gäste vertrieben hat: Verrauschte Bilder sind selbst in Vier-Sterne-Hotels anzutreffen.
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Alt 28.11.2010, 12:31   # 16
Schorre
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Korrekt wären BK-Durchgangsdosen mit 10 dB Auskoppeldämpfung wie z. B. die KATHREIN ESE 10, AXING BSD 4-10 oder TRIAX/HIRSCHMANN Gedu 10, die ausgangsseitig noch mit einem Abschlusswiderstand zu terminieren wären.
Damit würden die partiellen Stehwelleneinbrüche an den vorderen Dosen beseitigt, an der letzten Dose selbst wird der Pegel aber um kernige 9 dB (6 dB = Halbierung) reduziert.
Würde es ausreichen nur die letzten paar Dosen auf dem schlechten Ast zu ersetzen oder müßten alle Dosen der Anlage getauscht werden?
Dieser Ast hängt an einem 8fach Verteiler (bin gerade zuhause, deswegen habe ich keine genaue Bezeichnung zur Hand).
An diesem Verteiler hängt an manchen Ausgängen nur 1 Zimmer, an anderen Ausgängen gleich 8 Zimmer. Altbau-Wirrwarr.

Vor 2 Jahren wurde mal ein "Installations-Pappenheimer" beauftragt die schlechte Bildqualität bei besagten Fernsehern zu beheben. Er hat sein Laptop an die Kopfstation gehängt und gemeint, das Signal an der Kopfstation sei bestens und auch schon digital. Ich solle mal die Verteilerdosen wechseln, die neuen seien viel besser.
Er wollte mir auf Nachfrage die Verteiler besorgen, nie wieder etwas gehört, war sehr in Eile der Mann. Die Firma ist nur 2 Häuser entfernt.
Der andere "Pappenheimer", der die Anlage damals installiert hat, war vormals Juniorchef und hat vor einigen Jahren die Firma übernommen.
Wir haben vier Dachböden, in allen muß man sich durch Antennenkabel kämpfen wie durch Spinnweben. In den meisten Zimmern mußte ich die Antennendosen nachbessern, weil sie von der Wand fielen oder die Dose nicht zur Abdeckung passte. Nach diesen Erfahrungen mach ich jetzt soweit möglich alles selber.

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Wobei man auch die Kopfstellensignale in die Multischalter-Sternverteilung mit gerinfügigem Mehraufwand mit einspeisen kann..
Würde wie funktionieren ?
Nach Sicht auf die Schüssel von außen habe ich festgestellt, dass es wohl schon eine Kathrein CAS90 ist, ich müßte also evtl. nur den LNB tauschen.
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Alt 28.11.2010, 15:42   # 17
Dipol
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Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Würde es ausreichen nur die letzten paar Dosen auf dem schlechten Ast zu ersetzen oder müßten alle Dosen der Anlage getauscht werden?
Dieser Ast hängt an einem 8fach Verteiler (bin gerade zuhause, deswegen habe ich keine genaue Bezeichnung zur Hand).
An diesem Verteiler hängt an manchen Ausgängen nur 1 Zimmer, an anderen Ausgängen gleich 8 Zimmer. Altbau-Wirrwarr.
Tolle Pegelaufteilung! Bei den bisher tätigen Antennen-Koryphäen kann man vermutlich ausschließen, dass die Umsetzer-Ausgangspegel fachgerecht mit einem gleichmäßigen der Kabeldämpfung angepassten Pegelanstieg (Preemphase) eingestellt sind.

Wer 8 Durchgangssteckdosen über einen 8-fach-Verteiler mit normgerechten analogen PAL-Mindestpegeln > 60 dB(µV) versorgen will, muss
  • Zur Vermeidung von Unter- oder Überpegeln Steckdosen mit angepasster Auskoppeldämpfung einplanen
  • Die Umsetzer-Ausgangspegel an der Kabeldämpfung mit angepasster Preemphase von etwa 5 dB einstellen
  • Mit Sicherheitsreserve ein Ausgangspegelspektrum von ca. 95 bis 100 dB(µV) vorsehen.
So unqualifiziert wie sich die bisherigen Antennen-Koryphäen verhalten haben, kann man davon ausgehen, dass die Ausgangspegel eher saumäßig wellig eingestellt sind.

Mit nur einer Stichdose nach einem Verteiler wäre die gegenseitige Entkopplung der Steckdosen viel zu niedrig und der max. zulässige Teilnehmerpegel von 77 dB(µV) wird überschritten. Hier sind schlechte Bilder durch Übersteuerungen zu befürchten. Bei nur einer Stichdose je Verteilerausgang allerdings keine Stehwellenprobleme.

Entkopplung kostet Pegel. Nach einem Verteiler muss auch als Einzeldose grundsätzlich eine mit Abschlusswiderstand terminierte Durchgangs-Richtkopplerdose mit mind. 10 dB Auskoppeldämpfung eingebaut sein. Die AXING SSD 5-07 UniCable-Dose unterschreitet die vorgeschriebenen 42 dB Entkopplung. Auch mit 7 dB Auskoppeldämpfung besteht nach einem Verteiler noch Übersteuerungsgefahr.
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Vor 2 Jahren wurde mal ein "Installations-Pappenheimer" beauftragt die schlechte Bildqualität bei besagten Fernsehern zu beheben. Er hat sein Laptop an die Kopfstation gehängt und gemeint, das Signal an der Kopfstation sei bestens und auch schon digital. Ich solle mal die Verteilerdosen wechseln, die neuen seien viel besser.
Mit einem Laptop + PAL-Stick kann man Fernsehen, zum exakten Einstellen der Pegel ist ein Messgerät unabdingbar. Bei einer Altnetzsanierung gehören selbsverständlich auch ungeschirmte Altverteiler gewecshelset, die können aber zumeist weder im Sonderkanalbereich, noch auf VHF und UHF ein dB mehr Pegel bringen und sind kein Ersatz für fachgerechte Anlagenplanung und Netzgestaltung .
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Nach diesen Erfahrungen mach ich jetzt soweit möglich alles selber.
Das ist verständlich, aber nicht sinnvoll. Ohne Messgerät ist das zwecklos und etwas Know-How gehört auch dazu. Such die zum Einpegeln einen Antennenprofi der sein Metier versteht.
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Würde wie funktionieren ?
Die Einzeldosen kann man schon jetzt gegen Sat.-Stichdosen wechseln und auf einem Multischalter auflegen. Anstatt dem 8 fach-Verteiler ein Exemplar mit weniger Ausgängen (= weniger Verteildämpfung) verwenden und die Umsetzer- und ggf. UKW-Signale mit einem angepassten Abzweiger auf den terrestrischen Multischalter-Eingang einspeisen. An diesen Dosen wären dann auch Sat.-Signale verfügbar. Sofern die Kabel nicht doppelt geschirmt sind, ist nach SchuTSEV eine Auswechslung selbst dann geboten, wenn es zu keinen Störungen kommt.
Zitat:
Zitat von Schorre Beitrag anzeigen
Nach Sicht auf die Schüssel von außen habe ich festgestellt, dass es wohl schon eine Kathrein CAS90 ist, ich müßte also evtl. nur den LNB tauschen.
Na endlich mal auch eine positive Nachricht!
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Alt 12.03.2011, 21:41   # 18
Schorre
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So, jetzt sind wir bald soweit, die ersten Zimmer sind demnächst bereit für den Anschluß. Ich habe jetzt auch nochmal Rücksprache mit einem Installateur gehalten und der meinte, die Matrix sollte doch mit Netzteil sein wegen Versorgungsspannung LNB, er würde Kreiling einbauen. Ich würde jetzt folgende Lösung favorisieren:

1. Multischalter mit Netzteil (welcher Hersteller ?) Kopfstation an den terrestrischen Eingang
2. Multischalter 516 Jultec/Dur-Line
3. Multischalter 516 Jultec/Dur-Line

Reicht denn die Spannung für die Multis aus, auch wenn vorläufig nur 2 Receiver dranhängen? Mir ist nicht ganz wohl dabei die Multischalter von verschiedenen Herstellern zu kaskadieren, darum meine Frage nach dem Hersteller für den 1.Multischalter.
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Alt 13.03.2011, 02:26   # 19
King W.
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Meiner Meinung nach müßte es mit drei JRM hintereinander noch funktionieren. Das hätte den Vorteil, daß kein Strom verbraucht wird, wenn alle Receiver aus sind. Voraussetzung ist aber, daß ein sparsames LNB (Alps Quattro oder Kathrein UAS 584 verwendet wird.

Ich selbst habe mal einen JRM0516A mit einem TechniRouter kombiniert. Der TechniRouter (mit Netzteil) wurde hinter dem JRM als letztes Gerät angeschlossen. Die ganze Anordnung läuft tadellos. Mit einem TechniSwitch wird es genau so gut funktionieren.

Kleiner Hinweis noch: Ich habe im 1. Beitrag einen Link auf "B** Sat-Shop" gesehen. Es steht dir natürlich frei, zu kaufen wo du willst, dennoch sei die Lektüre der Beiträge von FJessen empfohlen, siehe hier. So etwas wie Kundendienst scheint dieser Shop nicht zu kennen.

SEH kann alle lieferbaren Jultec- und auch TechniSat-Artikel besorgen, auch dann, wenn sie nicht auf der Seite gelistet sind. Im Moment hat Jultec leider etwas Lieferprobleme. Am besten einfach mal bei SEH anrufen und fragen (02323/61887).
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 13.03.2011, 11:19   # 20
Schorre
Threadstarter
 
Registriert seit: 04.11.2010
Beiträge: 10
Danke für die Infos , auch über den besagten Sat-Shop.
Das UAS584 war ja auf alle Fälle geplant. "Müßte funktionieren" heißt, dass es wohl besser wäre ein Netzteil einzubeziehen.
Ich würde den 1. Multischalter mit Netzteil nehmen, da dieser nah bei der KS ist und die Stromversorgung damit kein Problem wäre. Zu den anderen Multischaltern müßte erst Strom gelegt werden. Wäre aber auch kein grosser Aufwand.
Welcher MS in der Anordnung mit Netzteil ist, dürfte egal sein.
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Alt 28.05.2012, 03:02 # --
News Flash
 
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