Wieder eine Planungsfrage...

Alt 14.11.2010, 16:55   # 1
Ratakresch
 
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Beiträge: 3
Hallo zusammen!

Ich bin neu in diesem Forum, plane eine SAT-Anlage und habe bereits einige eurer Empfehlungen gelesen.
Sat-seitig ist der Aufbau bereits geplant, aber es bleibt noch eine Frage zum Multischalter: Ich möchte den Jultec JRM0512T oder JRM0512A einsetzen, also receivergespeist mit geringer Leistungsaufnahme. Weiterhin ist eine DVB-T-Antenne als Backup-Lösung vorgesehen sowie UKW-Empfang.
Da ich die Möglichkeit habe, die Sat-Antenne recht niedrig an der Hauswand (in optimaler Ausrichtung zum Astra) und mit geringer Windlast anzubringen, möchte ich keinen UKW-Dipol/Yagi in Mastmontage verwenden - aus rein ästhetischen und nicht physikalischen Gründen . Daher fiel die Überlegung auf eine AXING TAA 3-00, die DVB-T & UKW kombiniert. Auch hierfür gäbe es die Möglichkeit einer optimalen Ausrichtung.

... und hier kommt auch schon die Frage:

Lässt sich die genannte AXING (mit Fernspeisung) an dem Jultec JRM0512T/A anschließen oder passen die Pegel dann nicht?

Muss ich ggf auf den JAM0512A ausweichen?

Gibt es Alternativen zu der Antenne (Kombination UKW/DVB-T)?

Gruß
Ratakresch
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Alt 14.11.2010, 20:06   # 2
Dipol
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Hallo Ratakresch, herzlich Willkommen im Forum!

Zitat:
Zitat von Ratakresch Beitrag anzeigen
Lässt sich die genannte AXING (mit Fernspeisung) an dem Jultec JRM0512T/A anschließen oder passen die Pegel dann nicht?
Aktive Antennen können in Ortssendernähe übersteuert werden und auch das Norm-Pegelfenster beim Teilnehmer überschreiten. Jetzt fehlt uns lediglich noch die Angabe wieviel dB(µV) bei dir rauskommen, dann rechnen wird den Rest ganz fix aus.

Im Ernst, ohne Kenntniss der Pegel oder wenigstens einer Ortsangabe wäre jede Antwort eine Spekulation ins Blaue.
Zitat:
Zitat von Ratakresch Beitrag anzeigen
Gibt es Alternativen zu der Antenne (Kombination UKW/DVB-T)?
Na klar, in Sendernähe z. B. passive Einzelantennen, für DX-Fernempfang auch passive Antennen mit einem rauscharmen Vorverstärker.
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Alt 15.11.2010, 09:07   # 3
Ratakresch
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Hallo Dipol,

Danke für deine Antwort!
Gibt es ein Onlinetool, mit dem man die Feldstärke unter Senderangabe und Empfängerposition berechnen kann?

Dem zweiten Teil deiner Antwort entnehme ich, dass auch die receivergespeisten Jultec Switches prinzipiell geeignet wären?
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Alt 15.11.2010, 19:12   # 4
Dipol
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Zitat:
Zitat von Ratakresch Beitrag anzeigen
Gibt es ein Onlinetool, mit dem man die Feldstärke unter Senderangabe und Empfängerposition berechnen kann?
Ab ins Expertentum? Prognosekarten gibt es bei Überallfernsehen, die sind aber sehr pessimistisch gehalten. Realistischere Radiomobile-Karten sind im ukwtv-Forum im DVB-T-Thread eingestellt. Da müsste dein Standort auch dabei sein. Danach muss man nur noch wissen, wie man die Feldstärke in Pegel umrechnet.
Zitat:
Zitat von Ratakresch Beitrag anzeigen
Dem zweiten Teil deiner Antwort entnehme ich, dass auch die receivergespeisten Jultec Switches prinzipiell geeignet wären?
Ja, denn die haben eine passive Terrestrik. Der Eingangspegel muss so hoch sein, dass die Dämpfungen des Multischalters und des Verteilnetzes keine Unterpegel verursachen.

Mit aktivem terrestrischen Multischalterpfad braucht man eine Stromversorgung. Ein terr. aktiver TechniSwitch speist z. B. den terrestrischen Verstärker auch von den Receivern aus, da muss dann aber immer einer eingeschaltet sein.

Bei stabilem DVB-T Dachantennenempfang reichen mit empfindlichen Receivern/Tunern zwar 30 dB(µV) Minimalpegel für dir derzeitigen Modulationsarten aus, planerisch sollte man aber mindestens 10 dB drauf satteln.
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Alt 19.11.2010, 11:56   # 5
Ratakresch
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Ab ins Expertentum? Prognosekarten gibt es bei Überallfernsehen, die sind aber sehr pessimistisch gehalten. Realistischere Radiomobile-Karten sind im ukwtv-Forum im DVB-T-Thread eingestellt.
Den habe ich leider noch nicht gefunden. Meinst du dieses Forum? Standort ist übrigens Krefeld (vergaß ich zu erwähnen...).

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Ja, denn die haben eine passive Terrestrik.
Danke für die Info!
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Alt 20.11.2010, 16:40   # 6
Dipol
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Beiträge: 4.144
Zitat:
Zitat von Ratakresch Beitrag anzeigen
Den habe ich leider noch nicht gefunden. Meinst du dieses Forum?
Aber ja.
Zitat:
Zitat von Ratakresch Beitrag anzeigen
Standort ist übrigens Krefeld (vergaß ich zu erwähnen...).
Bei der Entfernung zu den WDR-Sendern Langenberg, Münster oder gar Kleve musst du dir keine Sorgen wegen Übersteuerungen machen. Nach www.ueberallfernsehen ist die Region recht mager versorgt und kein DVB-T-Zimmerantennenempfang möglich. Lageabhängig bringt eine Yagi-Dachantenne evtl. besseren Empfang.
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Alt 20.11.2010, 23:12   # 7
King W.
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Wie wäre es denn mit dem Sender Wesel? Der ist weniger als 40 km Luftlinie von Kleve entfernt und ballert mit einer Leistung von 50 kW durch die Gegend. Hauptstrahlrichtung ist Südost bis Ost, wegen der nahen holländischen Grenze, aber auch im Süden sollte Empfang möglich sein. Eine relativ kleine UHF-Antenne, nach Norden ausgerichtet, sollte reichen.
Hier eine Tabelle:

Senderwesel

(Quelle: Wikipedia)
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Alt 21.11.2010, 13:20   # 8
King W.
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Ergänzung:

Mit der Stadt habe ich mich vertan. Selbstverständlich war Krefeld gemeint. Wie ich auf Kleve gekommen bin, weiß ich jetzt auch nicht mehr. Die Entfernungen von Wesel nach Kleve und nach Krefeld sind ungefähr vergleichbar (nach Krefeld ists etwas weiter), aber Kleve liegt nordwestlich Wesel nahe der holländischen Grenze. Ob dort der Sender Wesel mit geringem Aufwand empfangen werden kann, weiß ich nicht.

Krefeld ist südlich von Wesel. Die Empfehlung, eine kleine UHF-Antenne, z.B. die TOP 21 F von FTE, nach Norden auszurichten, um damit DVB-T von Wesel zu empfangen, ist aber richtig. 50 kW Sendeleistung ist schon ganz anständig und sollte für Entfernungen < 100 km locker reichen.

Sorry für die Verwechslung.
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