| | # 3 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.11.2010 Ort: Rhein-Main-Gebiet
Beiträge: 7
| Hallo Dipol, erstmal vielen Dank für die Antworten. Ich habe einiges verstanden und es wurden wieder neue Fragen aufgeworfen. Dachte nicht, dass das Thema so komplex ist. Bevor ich euch mit weiteren, für euch ganz einfachen Fragen löchere.... Gibt es nicht irgendwo im Netz eine Seite die einem Neuling wie mir erklärt was es überhaupt alles an Gerätschaften und Möglichkeiten gibt? So weiß ich jetzt von Wikipedia das es einen Unterschied zwischen Quad- und Quattro-LNB gibt. Hätte bestimmt falsch eingekauft. Wie und an was muss ich denn einen UniCable-LNB mit Legacyausgang anschließen? Sorry, wenn ich so dumm fragen muss. Aber ich bin Lernwillig und hoffentlich auch fähig. Vielleicht gibt es auch eine Seite mit Kaufempfehlungen für sämtliche Komponenten. Wenn ich mich auf die Kundenbewertungen von Amazon verlassen soll bin ich aufgeschmissen. Da finden einige das Produkt toll und bewerten es mit 5 Sternen, genau so viele finden es Grottenschlecht. Vielen Dank jedenfalls für eure Mühe. Gruß Leonido |
|
| | # 4 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
Zitat:
Bei Einkabel-LNB ist die Auswahl begrenzt. Entscheide dich für ein oder zwei Legacy-Ausgänge und mach einen Bogen um die ersten Inverto-LNB mit verwürfelter ID. Hier eine Übersicht verschiedener Typen: Satanlagen Onlineshop - Digitalfernsehen - Satreceiver - Multischalter - LNB - HDTV - HD Plus - Wavefrontier - Cubsat - Kopfstationen DVB-C QAM - Hotelfernseher - Selfsat - digitales Fernsehen. Dieses umgelabelte Unicable LNB von MTI hat einen Legacy-Ausgang und keine verwürfelten IDs. Falls noch terrrestrische UKW- oder DVB-T-Signale eingespeist werden sollen, wird noch ein Zweifach-Kombiner benötigt. HINWEIS: Antennen außerhalb des Schutzbereichs der Fassade sind nach EN 60728-11 erdungsplichtig. | ||
|
| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.11.2010 Ort: Rhein-Main-Gebiet
Beiträge: 7
| @Dipol: Erstmal Danke für deine Mühe. Ich hab mich nochmal auf den einschlägigen Seiten nach allen möglichen Produkten umgesehen. Es läuft im Moment aber immer darauf hinaus, dass ich erstmal abklären muss welche Kabel ich durch das vorhandene Leerrohr bekomme. Wenn ich das richtig verstehe ist eine UniCable-Lösung immer nur die zweitbeste Wahl. In einem anderen Thread hat King W. Twinkabel erwähnt die wohl empfehlenswert sind. Zumindest habe ich keinen Zweifel daran, das die besser sind als meine 30 Jahre alten Antennenkabel. Muss mal sehen, ob ich die durch mein Leerrohr bekomme. Ich möchte mir die Möglichkeit offen halten auch andere Räume mit Twin-Receivern auszustatten, weshalb ich mich gegen einen UniCable-LNB entscheiden werde. Zum Anschluss des/der Twin-Receiver habe ich unterschiedliche Empfehlungen gesehen. Hat ein Loop-Through Kabel Nachteile gegenüber einem Splitter. Oder sollte ich lieber eine Antennendose mit zwei Ausgängen nehmen? |
|
| | # 6 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
Für ein Twinkabel eine 3- oder 4-Loch-Twinsteckdose. Mit Loop-Through-Kabel oder Splitter ist an einer Single-Sternleitung nur nur mit UniCable vollwertiger Twin-Betrieb möglich. An einer Single-Sternleitung dagegen nur Master-Slave-Betrieb. Tuner 2 kann nur die Sat.-Ebene empfangen, dei Tuner 1 angewählt hat. | |
|
| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.11.2010 Ort: Rhein-Main-Gebiet
Beiträge: 7
| Sorry, hab mich wohl falsch ausgedrückt. Bei der Lösung mit UniCable-LNB mit Legacy-Ausgang kann ich ja maximal 5 Receiver bzw. 2 Twin-Receiver und 1 Receiver betreiben. Aus heutiger Sicht würde mir das völlig ausreichen, aber wer weiß was mir noch so alles einfällt ![]() Wenn ich dann Aufrüsten möchte wird es wieder kompliziert. Das meinte ich mit dem vorigen Post. Habe jetzt mal meine Komponenten zusammen gesucht und würde gerne eure Meinung dazu hören.
Dazu natürlich neue Twin-Antennendosen. Gibt es eigentlich eine Winkelstecker-Version der F-Stecker? |
|
| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Ja, in HQ-Ausführung als Kompressionsstecker. Die F-Winkeladapter sind gebräuchlicher, kommen wie der ganze Billigstecker-Elektroschrott aus asiatischen Hinterhoffabriken. Der robusten Sat.-ZF kann man es zumuten, hin und wieder ist auch mal ein Exemplar mit Unterbrechung oder Kurzschluss drunter. |
|
| | # 9 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Antenne ist OK, als LNB kannst du das MTI nehmen, oder dieses Alps. Letztere haben sich als nahezu "unkaputtbar" erwiesen. Zudem verfügen diese LNB's über einen zwar etwas fummelig zu montierenden, aber perfekt funktionierenden Wetterschutz, der das Eindringen von Feuchtigkeit in die Verschraubungen zuverlässig verhindert. Es spricht in deinem Fall aber nichts dagegen, eine Einkabellösung zu machen. Dazu benötigst du einen Jultec JPS 0501-8TN. Ein TechniRouter würde natürlich auch funktionieren, der Jultec ist aber kaum teurer und hat neben dem viel stabileren Gehäuse als weiteren Vorteil einen Legacy-Ausgang anzubieten, wo der nicht unicable-taugliche Receiver angeschlossen werden kann. Die ein- und ausgangsseitige Regelung des JPS sorgt für einen stabilen Ausgangspegel, das vereinfacht die Planung der Anlage sehr. Du kannst weiterhin die Kabel in Baumstruktur nutzen, die Kabel müssen nur dann ausgewechselt werden, wenn sie nicht mindestens 2-fach geschirmt sind. Die Antennendosen müssen aber getauscht werden. Am Besten, du verwendest die Axing-Dosen. Direkt nach dem Router kommen die Dosen mit hoher Auskoppeldämpfung ( 2 - 3 mal SSD 5-18 ), dann SSD 5-14, als vorletzte Dose eine SSD 5-10 und zum Schluß eine SSD 5-07 als echte Enddose. Dann stimmen die Pegelwerte an allen Dosen und der Strang ist auch vernünftig terminiert. Twin-Dosen sind nicht erforderlich (und in der Qualität, wie sie die Axing-Dosen bieten auch gar nicht zu bekommen), denn die Twin-Receiver werden auch nur mit einem Kabel angeschlossen, belegen aber 2 Kanäle. Wenn du das Kabel tauscht, ist das Hirschmann KOKA 110 oder sogar KOKA 125 eine gute Wahl. Twin-Kabel wird in dem Fall nicht gebraucht. Die Multischalter-Lösung mit dem JRM0508TN ist natürlich auch machbar und wahrscheinlich auch preisgünstiger, aber dann muß zwingend die Verkabelung sternförmig gemacht werden, d.h. jeder Receiver braucht einen eigenen Anschluß an den Schalter, die Twin-Receiver zwei. Nun liegt die Entscheidung bei dir.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
|
| | # 10 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.11.2010 Ort: Rhein-Main-Gebiet
Beiträge: 7
| Hallo King W., vielen Dank für deine Ausführungen. Den MTI hatte ich wegen der angeblich geringeren Stromaufnahme ausgewählt, wird gerne zusammen mit dem Jultec Multi-Schalter als Öko-Set verkauft. Aus deiner Sicht ist also UniCable nicht unbedingt die zweitbeste Wahl? Ich habe ja keine Erfahrungen, weder mit Multischaltern noch mit UniCable-Lösungen, lese aber immer wieder von diversen Problemen die entstehen können. Das mit dem JPS 0501-8TN hab ich nicht so richtig verstanden. Konnte ihn auch nicht auf der Homepage von Jultec finden. Was kann ich da an welchem Ausgang anschließen? Ich möchte mir die Möglichkeit offen halten auf jeder Etage einen Twin-Receiver anschließen zu können. Also entweder 3 Twin-Dosen oder Durchgangsdosen bei UniCable. Da ich vom Dach aus ein Leerrohr bis in das darunterliegende 1. OG und von dort weiter zum EG habe, könnte ich sowohl ein neues KOKA-Kabel oder aber zwei Twin-Kabel durchführen. Das heisst, Sternverteilung ist nur mit Twin-Kabeln möglich, mehr geht vom Durchmesser her nicht. Vom EG geht noch ein Kabel in den Keller welches ich aber nicht auswechseln kann. Braucht es auch nicht unbedingt, dort ist nur das Arbeitszimmer in dem derzeit die Dose mit dem Kabelanschluss (Telefon, Internet) ankommt. Fernsehen ist dort nicht notwendig. Sollte ich ein spezielles Kabel vom LNB zum Multi- bzw. Router legen? Es gibt die 4 in 1 - Variante, welche sicher sauber aussieht oder speziell für Draußen gefertigte (UV-unempfindlichere). Auch um die Erdung / Potentialausgleich muß ich mich noch kümmern. Ich glaube, wir haben gar keinen Blitzableiter. Weiß noch nicht, wie ich das machen soll. |
|
| | # 13 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Den MTI kannst du auch nehmen, der ist nicht schlecht. Laut Packungsaufdruck verbraucht dieses LNB 250 mA. Das ist in der Tat nicht sonderlich viel, der Wert wird vom Alps aber noch unterboten. In diesem Katalog ist der JPS0501-8 auf S. 12 zu finden. Die Beschreibung zu der JPS-Reihe stimmt aber nicht mehr genau. Die Feststellung, daß man an einen Ausgang wahlweise mehrere unicable-taugliche Receiver oder aber einen "normalen" Receiver anschließen kann, trifft nur für die Modelle mit 3 Kanälen pro Ausgang zu. Bei den Modellen mit 6 oder 8 Kanälen ist der Ausgang für den Standard-Receiver separat herausgeführt und kann unabhängig von der Unicable-Installation genutzt werden. Ob nun Unicable oder Sternverteilung "besser" ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ich sehe es mehr aus der praktischen Sicht: Mit Unicable kannst du einen sauberen Strang aufbauen, gute Dosen und gutes Kabel verwenden. Durch die ausgangsseitige Regelung der Jultec-Router hast du immer stabile Pegelverhältnisse. Wichtig ist nur, daß du als erste Dosen nach dem Router solche mit hoher Auskoppeldämpfung verwendest, weil sonst die Gefahr besteht, daß die Receiver übersteuern. Bei den Axing-Dosen ist auf der Seite von SEH ein Beispiel eines 6er Strangs in Verbindung mit einem JPS-Router aufgezeichnet, siehe hier. Die Pegel sind im Bereich von 58 - 65 dBµV, laut Norm EN 60728-1 sind 47 - 77 dBµV erforderlich. Innerhalb dieses Pegelfensters arbeitet jeder Receiver einwandfrei. Die Leitung vom EG in den Keller macht bei Unicable normalerweise auch keine Probleme. Ins EG kommt eine Axing SSD 5-10 und in den Keller eine SSD 5-07. Natürlich kann der Strang auch noch um eine weitere Dose ergänzt oder eine Dose weggelassen werden, wenn die bauliche Situation es erfordert. Anschließbar sind in jedem Fall bis zu 4 Twin- oder 8 Standard-Receiver, unabhängig von der Zahl der Dosen. Natürlich erfordert eine solche Anlage etwas Disziplin von den einzelnen Teilnehmern. Ein doppelt belegter Kanal oder ein falsch (nicht für Unicable) konfigurierter Receiver kann den Empfang aller anderen Teilnehmer beeinträchtigen. Bei der Erstinstallation ist daher jedem Receiver sein(e) Kanal (Kanäle) zuzuordnen und dann nicht mehr zu verändern. Die Receiver am nächsten zum Router bekommen dabei die höchsten Frequenzen. Der Grund: Bei hohen Frequenzen ist auch die Kabeldämpfung höher, das aber kann durch eine kürzere Kabellänge wieder etwas ausgeglichen werden. In Mehrfamilienhäusern ist eine wohnungsübergreifende Installation deshalb immer etwas problematisch, aber solange du Zugriff auf alle Receiver hast, kannst du dich ja höchstens selbst außer Gefecht setzen. OK, wenn du das willst ... Beim Receiverkauf ist auf Unicable-tauglichkeit zu achten. Das allerdings ist keine große Einschränkung, die Auswahl ist mittlerweile in allen Preisklassen vollkommen ausreichend. Diese Probleme gibt es bei der Sternverteilung nicht. Dafür hast du dann das Problem, die Twin-Kabel durch die Leerrohre zu würgen und auch wenn es vom Durchmesser her paßt, ist das alles andere als einfach. Das gute Hirschmann-Kabel kannst du dann nicht verwenden und (zumindest in der Twin-Version) auch die Axing-Dosen nicht. Ich gebe gern zu, daß man hier auch anderer Ansicht sein kann, ich meine aber, daß in deinem Fall die Vorteile bei Unicable leicht überwiegen. Das Kabel zwischen LNB und Schalter ist ja zumindest teilweise der Witterung ausgesetzt, hier sollte schon auf gute Qualität geachtet werden. Optimal ist das besonders UV-feste, schwarze PE-Kabel. Im Innenbereich, wo der UV-Schutz nicht nötig ist, hat das normale PVC isolierte Kabel Vorteile, denn es ist weicher, läßt sich leichter in Leerrohre einziehen und die Stecker lassen sich leichter montieren. Natürlich kannst du auch das PVC-Kabel und sogar das 4 in 1 Kabel als Verbindungsleitung nehmen. Die Haltbarkeit ist dann ca. 10 - 12 Jahre. Danach versprödet das Kabel langsam, wird rissig und muß dann ausgewechselt werden. Von diesem Alterungsprozeß ist Billigkabel stärker betroffen als hochwertiges Kabel.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
|
| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.11.2010 Ort: Rhein-Main-Gebiet
Beiträge: 7
| Update! So, alle Teile sind bestellt, Kabelanschluß gekündigt. Leider konnte Jultec nicht liefern (erst wieder Januar 2011 verfügbar). Bin jetzt auf den Technisat Technirouter ausgewichen und noch einen einfachen Unicabletauglichen Sat-Receiver bestellt. Im Laufe der Woche sollten die Sachen eintreffen und wenn das Wetter mitspielt werde ich am Wochenende loslegen. Vielen Dank an alle, die mir bei der Entscheidungsfindung geholfen haben. |
|
| | # 15 |
| Threadstarter Registriert seit: 08.11.2010 Ort: Rhein-Main-Gebiet
Beiträge: 7
| Habe inzwischen die bestellten Teile erhalten und schon mal angefangen. Antennenmast steht, Schüssel ist montiert und ausgerichtet, LNB mit Router verkabelt und provisorisch getestet. Beim befestigen des Mastes bin ich auch auf ein 16qmm Erdungskabel gestoßen. Wurde wohl bei der Demontage der alten terrestrischen Antennenanlage lieblos abgeschnitten und ist nun leider etwas zu kurz. Kann ich das Kabel einfach mit einem weiterm Stück und sagen wir mal einer Lüsterklemme verlängern oder brauche ich dazu irgendwas Spezielles dafür? Ich habe brav die sehr guten Artikel von King W. zu dem Thema gelesen und auch die Links besucht, aber dazu nichts gefunden. Leider muss ich auch zugeben, dass mir das Konzept mit dem Potenzialausgleich und dem Blitzschutz nicht ganz klar ist. Ich bin zwar kein Elektiker (sonst würde ich wohl auch nicht so blöde fragen müssen), aber wenn ich den Blitzschutz vom Antennenmast mit dem Potenzialausgleich verbinde, leite ich dann nicht den Blitz auch in meine Sat-Leitungen und die Endgeräte? |
|
| | # 16 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
Mehrdrähtige Kabel sind seit 1984 zur Erdung unzulässig und das andere Drahtende darf nur direkt an der Haupterdungsschiene und nicht mehr irgendwo am Sanitärnetz angeschlossen sein. Zitat:
Die EN 60728-11 lässt bei erdungspflichtigen Antennen zum PA-Anschluss am Antennenmast keinerlei Alternativen zu. | ||
|
| | # -- |
| News Flash | Das könnte Dich auch noch interessieren:
Nicht fündig geworden? Dann ohne Anmeldung in unserem Gast-Forum nachfragen. |
![]() |
| Stichworte |
| einkabel-lösung, kabel ade |
| Themen-Optionen | |
| |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 03:00 Uhr.









