Brauche Hilfe bei Sat Nachrüstung

Alt 04.11.2010, 22:37   # 1
sille73
 
Registriert seit: 04.11.2010
Beiträge: 3
Hallo,

ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen, da wir ein Haus gekauft haben und ich nun von Kabel auf Sat umsteigen möchte. Hab schon einiges gelesen und habe mir als Laie daraufhin mal eine Auswahl zusammengestellt.
Die Vorbesitzer hatten Kabelanschluß, so das ich also bei null anfangen würde.
Die Antenne würde ich gerne seitlich an das am Haus angrenzende Carport bauen. Der Abstand der Antenne zum Haus beträgt dann ca. 2m. Ich möchte zurzeit 3 Zimmer mit Sat bedienen, wobei ein Twin Receiver dabei wäre. Später würden sicherlich noch zwei weitere normale Receiver hinzukommen.
Meine Auswahl würde so aussehen:

Antenne - Hirschmann HIT FESAT 85
Lnb - Alps Quattro, 0.3 dB
Multischalter - 5x 8, Triax, TMS 5x8P oder TechniSwitch 5/8 oder 5x 8, FTE, OLS5/8
Twin Receiver - Technisat DigiCorder HD S2 Plus 160GB (den hab ich schon)
2 "normale" Receiver - AVANIT SHD1
Koaxkabel - Hirschmann Koka 110 HD
dazu kämen dann noch Stecker und die Abschlußwiderstände

Es wäre super, wenn mir jemand sagen könnte, ob das so realisierbar wäre. Besonders bei dem Multischalter bin ich mir total unsicher, welcher geeignet wäre.

Ich danke Euch schonmal im voraus

Silvan
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Alt 04.11.2010, 22:53   # 2
Isotrop
Team SAT-Technik
 
Benutzerbild von Isotrop
 
Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
Hallo und Willkommen im NW Forum,

die Zusammenstellung passt doch

Abschlusswiderstand brauchst du keinen einzigen

Einzig fehlen mir in der Aufstellung die
Sat Einzelanschlussdosen (Antennendosen)
z.B. Kathrein ESD30
Sat Twin Anschlussdosen
z.B. Kathrein ESD32

Über die Befestigung auf/an dem Carport und eine eventuell erforderliche Antennenerdung schon Gedanken gemacht?
Erdung und Potentialausgleich bei einer Antennenanlage
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Alt 05.11.2010, 00:40   # 3
sille73
Threadstarter
 
Registriert seit: 04.11.2010
Beiträge: 3
Danke für die prompte Antwort.
Ich hatte hier irgendwo gelesen, dass man auf die nicht benutzten Anschlüsse Widerstände schrauben muß. Antennendosen wollte ich eigentlich keine nehmen, ich wollte die Kabel direkt mit den Receivern verbinden.
Ein Tipp zu den Multischaltern wäre mir noch wichtig. Worauf muß ich achten und welcher der Schalter wäre dann der richtige, oder besser gesagt welcher ist qualitativ der bessere.
Welche Stecker wären empfehlenswert? Hab was gelesen, dass geschraubte nicht optimal wären.

Vielen Dank schonmal und mit der Erdung befasse ich mich morgen
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Alt 05.11.2010, 01:17   # 4
King W.
Team SAT-Technik
 
Benutzerbild von King W.
 
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Beiträge: 9.170
Die TechniSat Schalter sind schon gut.

Der OLS von FTE/Ankaro hat eine unbefriedigende Teilnehmerentkopplung und könnte bei der Einspeisung eines terrestrischen Signals Schwierigkeiten machen. Der Triax ist technisch OK, braucht aber relativ viel Strom.

Technisch ganz hervorragend sind die Schalter von Jultec. Der JRM 0508 wäre für deinen Zweck genau richtig. Der Vorteil gegenüber fast allen anderen Schaltern ist einmal das sehr robuste Gehäuse aus Alu-Druckguß und zum anderen der außergewöhnlich geringe Stromverbrauch von lediglich 70 mA. In Verbindung mit dem ebenfalls sehr sparsamen Alps LNB sind die angeschlossenen Receiver problemlos in der Lage, LNB und Multischalter zu versorgen.

Ein eigener Stromanschluß für den Schalter ist weder nötig, noch vorgesehen. Schließlich ist dein Geld besser in deinem Portemonnaie aufgehoben, als auf dem Konto des Energieversorgers. Die nicht benötigten Ausgänge sollte man mit diesen Widerständen abschließen. Absolut nötig ist das aber nicht, in der Regel bleibt ein Weglassen der Widerstände folgenlos.

In Verbindung mit dem KOKA 110 sind Kompressionsstecker optimal, recht gut sind aber auch die Push-on Stecker. Bei ähnlich guten technischen Eigenschaften haben sie einen Vorteil: Zur Montage ist kein Werkzeug erforderlich. Das Kabel wird abisoliert und der Stecker einfach aufgeschoben. Er sitzt dann bombenfest.

Kleiner Tip noch zur Erdung: Wenn du die Schüssel so anbringen kannst, daß sie nicht weiter als 1,50 m von der Wand entfernt ist und mindestens 2m unterhalb der Dachkante, so ist sie nicht erdungspflichtig. Damit sparst du zumindest das dicke und unhandliche Erdkabel.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 06.11.2010, 11:44   # 5
sille73
Threadstarter
 
Registriert seit: 04.11.2010
Beiträge: 3
Vielen Dank für die Hilfe
Hab noch eine Frage zum Potetialausgleich. Wenn ich die Schüssel in dem Bereich der Erdungsfreiheit anbaue, muß ich dann trotzdem einen Potetialausgleich machen?

Grüße Silvan
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Alt 06.11.2010, 11:59   # 6
Dipol
Team SAT-Technik
 
Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
Zitat:
Zitat von sille73 Beitrag anzeigen
Wenn ich die Schüssel in dem Bereich der Erdungsfreiheit anbaue, muß ich dann trotzdem einen Potetialausgleich machen?
Nach alter EN 50083-1 besteht absolute PA-Pflicht, nach aktueller EN 60728-11 ist das eine sehr nachhaltige Sollvorschrift.

Sollvorschriften gehören zum "Anerkannten Regeln der Technik", die nach allgemeinen Versicherungsbedingungen Vertragsgrundlage sein können.

Die Schutzfunktion der Fassade ist insbesondere an den blitzschlaggefährdeten Hausecken nur begrenzt. Ein PA schützt auch wirkungsvoll gegen interne Überspannungsfehler, wenn z. B. ein Entstörkondensator im Netzteil leck geschlagen ist.

Somit kann man auch bei Do-it-yourself-Montagen nur empfehlen den PA auch bei nicht erdungspflichtigen Antennen auszuführen. Bei gewerblicher Montage schuldet der Auftragnehmer nach Werkvertragsrecht und auch VOB ohnehin eine normgerechte Ausführung.
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Alt 06.11.2010, 12:00   # 7
tom_ktom
 
Registriert seit: 11.07.2010
Beiträge: 200
Ja. Potentialausgleich ist immer nötig.
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Alt 28.05.2012, 02:59 # --
News Flash
 
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