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| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Zitat:
Hallo und Willkommen im NW Forum, zunächst, die angezeigte "Signalstärke" an den Digital Receivern ist kein Indikator, dafür dass man einen Empfang hat oder einen Satelliten erwischt hat. Man hat bereits eine Signalstärke, schliesst man nur den LNB an (frei auf dem Boden liegend, nicht mal in der Schüssel montiert). Diese Anzeige ist in der Regel so nichtssaussagend und überflüssig wie nur grad was... Wichtig und ausschlaggebend ist die Signalqualität, einzig nach dieser wird die Schüssel ausgerichtet, sollte sie werden, wenn man mit einem DVB-S Receiver ausrichtet Kenne eure Satschüssel jetzt nicht, aber bei den meisten gängigen Modellen ist eine Elevations Skala an der Seite. Hier stellt man den Elevationswert vorab ein, den z.B. Satellite Finder / Dish Pointing Calculator with Google Maps | DishPointer.com für den jeweiligen Empfangs/Wohnort preisgibt und fängt dann an wirklich langsam zu drehen, gefühlte Zeitlupe nach Ost/West bzw links/rechts. Dazu sollte natürlich ein (belegter, sendender) Transponder von 19.2°E im Receiver Menü eingestellt sein und die Anzeige der Signalqualität des Menüs im Blickfeld sein Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn der Mast/Antennenrohr oder Bodenständer mit Mast auch wirklich gerade (im Wasser) steht. Eine Wasserwaage ist hilfreich oder auch ein Winkel/Neigungsmesser, ohne dieses Hilfsmittel wirds natürlich müssig und die Elevationsvoreinstellung an der Schüssel wird nichts bringen Andere Möglichkeit wäre freilich noch ein Defekt am Empfangskopf/LNB, der nun zeitgleich eingetreten ist...
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Hallo, die echte Signalstärke beschreibt in der Sat Technik den eigentlichen HF-Leistungspegel auf einem Träger (Transponder) Diesen Pegel, gerade bei DVB-S/QPSK bzw. DVB-S2/8PSK belegten Transpondern, exakt auszumessen, bedarf es eines (semi)professionellen Messinstrument mit dBµV Leistungspegelmessung Bei den DVB-S Receivern ist es wie gesagt, keine vernünftige "Messung" eher ein Balken, der bei vielen Nutzern und Selbstinstallateuren nur zusätzlich Verwirrung schafft Warum dieses Gimmick von den Herstellern in die Software eingebaut wird, anstatt einer viel wichtigeren, vernünftigen Sat Erkennung, entzieht sich meiner Kenntnis Möchte man mit einem DVB-S Receiver die Schüssel einstellen, ist das wichtigste und einzig brauchbare Kriterium die Signalqualitätsanzeige des Receivers Für den Planer/Monteur eines hochkomplexen Verteilnetzes mit vielen Teilnehmern ist dagegen die Pegelmessung bei grossen Anlagen unumgänglich, so dass jeder Teilnehmer noch genug Signal erhält
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 27.08.2010
Beiträge: 1.289
| Hallo, nun, wenn da überhaupt kein Anhaltspunkt an der Schüssel zu finden ist, wäre das jetzt noch ein Lösungsweg: seh1 - Winkelmesser 228 (Kann dir aber nicht sagen, ob da eine verständliche Anleitung beigelegt wird. Einfach anrufen, nachfragen) Oder man inverstiert wirklich in eine neue Schüssel, die nicht in die Billigstsparte einzuordnen ist und an der von Werk aus eine entsprechende Elevations-Skala angebracht ist Der Satshop Berlin hätte z.B. eine TriaxTDS64 für 29,95 oder die nächstgrössere TDS78 für 39,95 (Das nur am Rande erwähnt für Ortsansässige/Selbstabholer) Ganz ehrlich würde ich als Antennentechniker eine wie bei euch vorhandene Schüssel auch nicht einstellen wollen, zumindest nicht ohne Messgerät mit Spektrumanalyzer. Dass ihr jetzt rotiert kann ich mir durchaus vorstellen Habe es bereits an einer anderen Stelle im Forum hier mal erwähnt. Hört sich hart an, ist aber so: Zitat:
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) ein astreines Signal (es muss also auch jetzt wieder gehen). Da ich nix befestigt hatte und alles nur provisorisch war, hab ich die Schüssel natürlich irgendwann bewegt - sie ist an einer Stange mit Ständer, nicht fest an der Wand, weil der Vermieter das nicht erlaubt. Egal, jedenfalls bekomm ich jetzt kein Bild mehr. Wir haben es stundenlang probiert. Wir schaffen zwar ein Signal von 95%, aber die Qualität bleibt immer Null komma nix.

