Neue Sateliten-Anlage mit besonderen Anforderungen für Wohnanlage

Alt 28.10.2010, 15:23   # 1
Rach78
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Uns zwar geht es um die Planung einer Satelitenanlage, die Situation ist wie folgt:

Pro Raum soll erstmal nur der Betrieb eines Gerätes möglich sein. Das Ziel ist es außerdem auch das ganze mit möglichst wenigen Kabeln zu realisieren.

Die Räume liegen jeweils direkt neben und übereinander. Es gibt Schächte (groß genug) die jeweils von ganz unten nach ganz oben laufen. Ein Schacht führt an allen Räumen vorbei die genau übereinander liegen. Über eine ganze Etage ist eine Verteilung allerdings nicht möglich. Mit anderen Worten vertikal ist es möglich die Räume zu verbinden allerdings nicht horizontal (außer auf dem Dach oder ganz im Keller)

Die Frage ist jetzt wie man hier am besten SAT realisiert.

Ich habe mich schon etwas schlau gemacht, es gibt spezielle Einkabellösungen von Kathrein für bis zu 8 Geräte an einem Strang, damit könnte man in meinem Fall 8 übereinander liegende Räume verbinden und auf dem Dach dann die einzelnen Multischalter mit jeweils 5 Kabel.

Allerdings gefällt mir diese Lösung nicht wirklich. Andere Möglichkeit wäre die ich bislang noch gesehen habe auf den Dächern jeweils normale Multischalter zu verwenden und dann ein jeden Raum ein Kabel.

Oder sonst eine Programmierbare Einkabellösung

Insgesamt sprechen wir von sagen wir mal 30-40Räumen und ggf auch mehr
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Alt 29.10.2010, 02:20   # 2
King W.
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Das mit der programmierbaren Einkabellösung vergiß am besten gleich wieder, das erfüllt nur sehr bescheidene Qualitätsansprüche. Der Vorteil ist zwar eine recht problemlose Verteilung auf bis zu 500 Anschlüsse, aber zu einem hohen Preis. Das gesamte Programmangebot des Astra muß auf ein Band zusammengestutzt werden, d.h. aus den 4 vorhandenen Bändern werden jeweils nur einige Transponder genommen. Das reicht dann zwar für die gängigen deutschen Programme, mehr aber auch nicht. Spätestens 2012, wenn die analogen Programme abgeschaltet und die dann freien Transponder neu belegt werden, bist du mit der Einkabellösung außen vor.

Das ist eine Notlösung, wenn wirklich nichts anderes geht.

Mit den Einkabellösungen von Kathrein meinst du bestimmt "Unicable". Mit dieser Technik ist es in der Tat möglich, bis zu 8 Teilnehmern über ein Kabel das Vollband des Astra zur Verfügung zu stellen. Das System wird auch von verschiedenen anderen Firmen angeboten, allen voran Jultec. Es sind Geräte mit 3, 6 oder 8 Teilnehmern pro Kabel verfügbar.

Der Nachteil bei einer großen Teilnehmerzahl an einem Strang: Es ist unter den Teilnehmern Disziplin erforderlich. Ein einzelnes falsch konfiguriertes oder nicht unicable-taugliches Gerät kann den gesamten Strang lahmlegen.

Wenn man sich für Unicable entscheidet, sollte man, wann immer möglich, auf kleine Cluster setzten. Dann ist auch ein problematischer Receiver schnell gefunden und es kann für Abhilfe gesorgt werden. Natürlich steigt dann aber der Verkabelungsaufwand.

Die sicherste und auch günstigste Methode ist jedenfalls die Verteilung per Multischalter. Die aufwendige Verkabelung macht man nur einmal und hat dann nie wieder Ärger.

Es sind dazu nicht einmal viele Geräte erforderlich, z.B. von Jultec ein Startverstärker JAL 0530A, ein Multischalter JPM 0516A und ein JPM 0516T. Macht 32 Anschlüsse in perfekter Qualität. Mit einem weiteren JPM 0516A steigt die Zahl der Anschlüsse auf 48, wobei noch lange nicht Schluß sein muß.

Auf den Dächern werden diese Schalter allerdings nicht montiert, sondern in einem Raum, wo sie keiner Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Strom und Regenwasser vertragen sich nun mal nicht.
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Alt 29.10.2010, 06:12   # 3
elo22
 
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Zitat:
Zitat von Rach78
Es gibt Schächte (groß genug) die jeweils von ganz unten nach ganz oben laufen. Ein Schacht führt an allen Räumen vorbei die genau übereinander liegen.
Was ist damit gemeint?

Lutz
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Alt 02.11.2010, 09:02   # 4
Rach78
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Unicable von Kathrein hat mir auch wegen der Tatsache eines falsch eingestellten Gerätes nicht gefallen. Das kommt schonmal nicht in Betracht, finde auch nicht, zumindest in unserem Fall, dass wir dadurch viele Kabel sparen würden. Die Nachteile würden hier IMO die Vorteile überwiegen.

ok sat-block verteilung.

Zitat:
Es gibt Schächte (groß genug) die jeweils von ganz unten nach ganz oben laufen. Ein Schacht führt an allen Räumen vorbei die genau übereinander liegen.
Du musst dir das ganze in etwa so vorstellen wie übereinander gestappelte Container, sagen wir mal 3 übereinander und das ganze 4mal nebeneinander. Es gibt halt nur senkrechte Schächte, Du kannst nicht im 2.ten oder 3ten Stock in den Nachbarcontainer, dazu müsstest du mit den kabeln ganz nach unten oder ganz nach oben erst.

Habe das geschrieben, damit ihr mir vielleicht auch ideen schreibt wie ihr das verkabeln würdet.

Ich hätte sonst gedacht ein Multischalter versorgt alle Container die jeweils genau übereinander sind

das ganze soll schon strukturiert verkabelt sein weil man die container auch mal wieder abbauen will und woanders neu aufbauen.

wenn an einem multischalter deswegen mal 2-3 anschlüsse frei sind wäre das auch ok.dass es strukturiert ist ist am wichtigsten
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Alt 02.11.2010, 14:44   # 5
Isotrop
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Servus,

das hört sich für mich nach einer ähnlichen Situation an, wie es bei einer Bekannten der Fall ist

Kann man sich es ungefähr so wie auf dem Bild vorstellen? Hoffe man kann die Schächte als solches erkennen

Habe in der Zeichnung überall pro Wohneinheit je 1 Antennendose verwendet, die aber auch als Twin-Sat Dose ausgeführt werden kann, sofern der Versorgungsschacht es von der Kapazität für 2 Leitungen je Antennendose zulässt. Somit kann man ohne Probleme einen Twinreceiver mit eingebauter Festplatte betreiben und unabhängig auch etwas aufzeichnen, während man ein vollkommen anderes Programm live im TV verfolgt

Das wäre aber mit dem Wunsch
Zitat:
Das Ziel ist es außerdem auch das ganze mit möglichst wenigen Kabeln zu realisieren.
nicht zu vereinbaren. Da müssen jede Menge Leitungen neu verlegt werden, um eine Verteilnetzstruktur in Sternform (für eine Sat-ZF Verteilung) zu schaffen

Vorteil liegt natürlich auf der Hand: Falls ein ganzer Strang von Containern übereinander abgebaut werden sollte, kann die Anlage entsprechend leicht rückgebaut werden und je nach Ausführung an anderer Stelle aufgebaut und wieder in Betrieb genommen werden
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Alt 03.11.2010, 08:22   # 6
Rach78
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welche hersteller sind denn sonst noch empfehlenswert?

Hät gern paar vorschläge ausem mittleren und profi bereich
wichtig wäre auch dass man später ggf Ersatzteile bekommt. Bei nem Hersteller der erst seit kurzem aufen Markt ist hab ich da etwas bedenken noch.
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Alt 04.11.2010, 16:47   # 7
Rach78
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Wieviele Kaskaden kann ich denn in Reihe schalten?

Ich hab mal grob einen Plan gemacht hier. Ich komme etwa in der Mitte des Gebäudes mit den 5 kabeln vom Dach an im Keller, dort muss dann eine Abzweigung hin, eine Stammleitung geht nach rechts eine nach links.

Am Ende jeder Stammleitung sitzt nen Netzteil, dazwischen sind aber bis zu 8 Kaskaden. Geht das überhaupt, oder wie muss ich das machen wenn ich 8 Kaskaden jeweils brauch, muss ich dann von der Stammleitung immer abzweigen und da dann 2-3 Anschließen oder wie
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Alt 04.11.2010, 20:39   # 8
Dipol
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Zitat:
Zitat von Rach78 Beitrag anzeigen
welche hersteller sind denn sonst noch empfehlenswert?
In diesem Forum achten wir auf Normwerte. Schau einfach mal selbst nach, wer sich noch an Normwerten orientiert:

Schirmungsmaß Class A (CE-Zeichen)
Entkopplung Sat.-ZF 30 dB
Entkopplung Terrestrik 42 dB

Schon beim Schirmungsmaß fällt die Masse der Hersteller raus. Kabel und Steckdosen gehen in die Entkopllung mit ein, deswegen kann die Entkopplung des Schalters niedriger sein. Schalter mit mickrigen 25 dB terr. Entkopplung sind aber ganz eindeutig normwidrig, da ändert auch ein renommiertes Label nichts dran.
Zitat:
Zitat von Rach78 Beitrag anzeigen
Bei nem Hersteller der erst seit kurzem aufen Markt ist hab ich da etwas bedenken noch.
Die sind aber im Einkabel- und Multischalter-Bereich so renommiert, dass andere Hersteller dort entwickeln lassen.
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Alt 05.11.2010, 01:20   # 9
King W.
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Schade nur, daß dieser Hersteller vor lauter Entwicklung mit dem Produzieren nicht nachkommt.
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Alt 05.11.2010, 08:44   # 10
Rach78
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Wieviele Kaskaden kann ich in Reihe schalten?
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Alt 05.11.2010, 09:16   # 11
Dipol
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Zitat:
Zitat von Rach78 Beitrag anzeigen
Wieviele Kaskaden kann ich in Reihe schalten?
Acht Kaskaden sind technisch kein Problem, die Verteilnetzverluste müssen durch ein Basisgerät und/oder Linienverstärker ausgeglichen werden.

Abhängig von der örtlichen Gebäudestruktur und den jeweiligen Leitungslängen sind außer einer Anordnung in Reihe auch Parallelstrukturen mit Mehrfachsplittern und/oder Mehrfachabzweigern möglich.
Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Schade nur, daß dieser Hersteller vor lauter Entwicklung mit dem Produzieren nicht nachkommt.
Das sehe ich leider ebenso.
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Alt 28.05.2012, 02:58 # --
News Flash
 
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