Hotel-Sat.-Anlage umstellen

Alt 20.10.2010, 23:23   # 1
reibstock
 
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Hallo zusammen,
verfolge seit Tagen das Forum, in der Hoffnung mein Problem lösen zu können. Super Beiträge - schärfen mein Verständnis - aber . . .

Mein Problem:
Habe eine Pension mit Sat-Kopfanlage (Technikstand 1993) - ist schön warm da oben im Technikraum - und will auf moderne Sat-Technik umstellen.
Von der Schüssel bis zur Kofstation ist alles möglich; Dann aber kommt's dicke: 9 Abgänge als Kaskade in zwei Etagen (jeweils übereinander liegende Zimmer) und 6 weitere Abgänge als Direktleitung zu einzelnen Zimmern.
Leider hatte ich bisher nur meinem Techniker vertraut - Wir belassen die Kopfstation, machen ein paar neue Einschübe rein - Du kaufst neue Flachbildfernseher mit DVB-T . . .
Los gings mit 3x Philips-Hotel-TV 22hfl3350 (nur DVB-T). Im Sommer folgten 16x Hotel-TV LG-LH250C (Diese schon mit DVB-T und DVB-C)

Nun bin ich doch nachdenklich geworden und bitte um Hilfe bzw. Beratung. denn noch vor Weihnachten soll die neue Verteilung für Astra installiert sein und auch die restlichen Hotel-TV sollen gekauft werden - dann sage ich übrigens auch Tschüß Nokia (Hotel-TV) . . .

Ach so, eine "Einzelverkabelung" der oberen Zimmer ist mit vertretbarem Aufwand möglich, wenn die in den Dosen durchgeschliffenen Kabel verbunden werden können. Welche Varianten (mit und ohne extra Sat-Receiver) sind machbar und bleiben dabei in einem vernünftigen finanziellen Rahmen

Danke und Tschüssi - das Reibstöckchen
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Alt 20.10.2010, 23:49   # 2
Dipol
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Hallo reibstock, herzlich Willkommen im Forum!

Zitat:
Zitat von reibstock Beitrag anzeigen
Leider hatte ich bisher nur meinem Techniker vertraut - Wir belassen die Kopfstation, machen ein paar neue Einschübe rein - Du kaufst neue Flachbildfernseher mit DVB-T . . .
Los gings mit 3x Philips-Hotel-TV 22hfl3350 (nur DVB-T). Im Sommer folgten 16x Hotel-TV LG-LH250C (Diese schon mit DVB-T und DVB-C)
Mit den für Korea-TV (noch) typischen Tücken, dass der Hybridtuner zwar beides kann, aber immer nur für eines von beiden nutzbar ist. Bei LG muss man auch hinnehmen, dass analoge PAL- und DTV genannte Digital-Signale nur in getrennten Programmlisten abgelegt werden können.

Im Klartext: Speist man auch örtliche DVB-T-Programme ein, kann man keinen kompletten Sat.-Transponder in DVB-C (QAM) umsetzen, sondern muss den gesplittet in die DVB-T-Modulation OFDM mit max. 4 Programmen pro Kanal umsetzen!
Zitat:
Zitat von reibstock Beitrag anzeigen
Ach so, eine "Einzelverkabelung" der oberen Zimmer ist mit vertretbarem Aufwand möglich, wenn die in den Dosen durchgeschliffenen Kabel verbunden werden können. Welche Varianten (mit und ohne extra Sat-Receiver) sind machbar und bleiben dabei in einem vernünftigen finanziellen Rahmen
DVB-S-Tuner bietet der Billigheimer LG für 22 oder 26 Zoll-Hotel-TV nicht an.

Für eine fundierte Beratung wäre eine Verteilnetzskizze und die Angabe der örtlichen DVB-T-Programme nützlich.
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Alt 21.10.2010, 20:57   # 3
reibstock
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n'Abend Dipol,

super schnelle Antwort - http://www.netzwelt.de/forum/images/.../001_smile.gif
Also, weiter im Text: Die Koreaner - da werde ich meinem TV-Berater einen gehörigen Dank für das Abraten vom Philips und dem Zureden zum LG aussprechen müssen (Scheinbar wird man so seine Lagerware los http://www.netzwelt.de/forum/images/smilies/mad.gif)
Jetzt auch egal, und die LG sollten wohl kein Problem werden, denn - damit kommen wir gleich zum zweiten Teil - DVB-T ist ein lustig Ding, wenn . . .
Nur, wie hat schon der alte Bismark gesagt 'Und wenn die ganze Welt unter geht - in Mecklenburg geht sie 30 Jahre später unter'.

Bildlich gesehen hat sich da bis heute noch nicht so viel geändert.
Das gilt (bei uns) auch für DVB-T. Es ist praktisch nicht vorhanden.
Damit steht uns einzig die Sat-Technik zur Verfügung (Dasselbe gilt übrigens sogar und auch für das www - was kabelverwöhnte Gäste immer mit einem mitleidigen Lächen quittieren . . .)

Das mit dem DVB-S-Tuner und LG (gilt auch für "meine Philips") ist mir schon klar.
Aber 14 TV-Sender und kein Radio, wie es mir in Form einer modifizierten Kopfstation angeboten wurde, halte ich dann doch nicht mehr für so ganz zeitgemäß - auch wenn wir (siehe oben) erst in 30 Jahren dran sind . . .
Noch immer pflege ich das Fünkchen Hoffnung, auch ohne zusätzliche DVB-S-Tuner klar zu kommen. Realistischer sehend, versuche ich mich dagegen doch schon, nicht zuletzt Dank dieses fachlich versierten Forums, daran zu gewöhnen, die bittere Pille "Zusätzlicher S-Tuner" schlucken zu müssen.
Nur gilt dafür: Wenn schon, dann vernünftig . . .

Netzverteilungsskizze - Im Prinzip laufen derzeit alle Kabel (mehr oder weniger gedämpft) aus zwei Verteilerweichen.
An einem kaskadierten Kabel hängen immer zwei Dosen. In der 1. Dose (im OG) wurde das Kabel durchgeschleift und geht dann durch die Decke zur zweiten Dose im EG.
Von diesen Dingern gibt es 9 Stück => 9 Kabel x 2 Dosen = 18 Empfänger (keine Twins)
6 weitere Kabel gehen sofort von den Weichen jeweils zu einer Dose => 6 Kabel x 1 Empfänger
Für die 9 im OG liegenden Anschlüsse ließe sich eine Neuverkabelung über die abgehängten Zwischendecken realisieren.

Reicht diese Info nicht, dann gerne auch eine Skizze - ist kein Problem - aber bitte nicht mehr heute.
Hatten heute großen Gästewechsel und jetzt "hab ich Rücken" - muß schlafen gehen . . .
Ein gutes Nächtle an Dipol und alle Anderen - sagt ein müdes Reibstöckchen.
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Alt 21.10.2010, 23:23   # 4
Dipol
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Zitat:
Zitat von reibstock Beitrag anzeigen
An einem kaskadierten Kabel hängen immer zwei Dosen. In der 1. Dose (im OG) wurde das Kabel durchgeschleift und geht dann durch die Decke zur zweiten Dose im EG.
Von diesen Dingern gibt es 9 Stück => 9 Kabel x 2 Dosen = 18 Empfänger (keine Twins)
6 weitere Kabel gehen sofort von den Weichen jeweils zu einer Dose => 6 Kabel x 1 Empfänger
Für die 9 im OG liegenden Anschlüsse ließe sich eine Neuverkabelung über die abgehängten Zwischendecken realisieren.
Die Umsetzung digitaler QPSK-Satellitensignale in OFDM ist nicht nur im Hotelbereich gang und gäbe, weil diese äußerst robuste Modulation selbst in desolaten 60 Ohm-Altnetzen noch funzt, wo QAM (DVB-C) oder QPSK (DVB-S) nicht mehr übertragbar ist. Dabei wird meist vernachlässigt, dass der Betrieb nicht EMV-kompatibler Altnetze seit dem Inkrafttreten der SchuTSEV nicht mehr so risikolos wie früher ist.

Bei 18 Fernsehgeräten und mangels eines nennenswerten DVB-T-Angebots macht eine Umsetzer-Kopfstelle aber nur den Hersteller und Installateur glücklich, garantiert nicht den Hotelbetreiber. In dieser überschaubaren Anlagengröße ist Kopfstellenumsetzung unwirtschaftlich, für die Anlagensanierung bietet sich Satelliten-Direktempfang mit Satellitenreceivern - im Hotelbetrieb besser mit integrierten Satellitentunern - in drei möglichen Varianten an:
  • Multischalter-Sternverteilung
  • UniCable (Jeweils zwei Receiver auf einem Routerausgang, technische Grenze 8 Receiver/Stammleitung)
  • Statische 1 GHz Einkabellösung
Die statische 1 GHz Einkabellösung bietet sich im Hotelbereich als scheinbar günstigste Lösung an, der Kostenvorteil wird jedoch erfahrungsgemäß bei Transponderwechseln einzelner Programme durch die anfallenden Nachrüstungen wieder aufgezehrt. Als zeitlich befristete Übergangslösung kann sie jedoch sinnvoll sein.

Hier eine aktuelle Programmliste mit den heute üblichen zwei Programmumsetzungen über kostengünstige Umsetzerchips: http://www.durasat.de/download/EKP24.2-Liste.pdf

Alternativ dazu gibt es auch noch Einkabel-Systeme mit 3 oder 5 Chip-Umsetzern. Von flexibleren aber nicht modular aufgebauten Sat.-ZF in Sat-ZF Umsetzereinheiten wie der POLYTRON TSM 1000 rate ich ab, im Servicerfall muss die ganze Anlage zur Werksreparatur eingeschickt werden.
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Alt 21.10.2010, 23:53   # 5
King W.
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Ich selbst bin kein großer Freund von der ganzen Umsetzerei, sondern halte in kleineren Anlagen mehr von der SAT-ZF Direktverteilung. Die 2er Stränge können per Unicable bedient werden. Laut Jultec-Katalog gibt es Geräte, nämlich die JRS 0504-2T und JRS 0506-2A, womit du 10 Stränge zu je 2 Anschlüssen hättest. Die restlichen Anschlüsse können per Multischalter angefahren werden, oder du nimmst anstelle des JRS 0504-2T auch wieder einen 0506-2T und hast dann 12 Stränge und kannst damit alle 24 Anschlüsse bedienen. Weiterer Vorteil: Es werden nur relativ niedrige Frequenzen bis 1382 MHz genutzt und auch der Ausgangspegel der Router ist mit 70 dBµV nicht sonderlich hoch - vorteilhaft, wenn altes, eventuell sonst unzureichendes Kabel genutzt werden muß.

Kleines Problem nur: Die Lieferbarkeit der Jultec-Geräte. Nicht alles, was im Katalog steht, ist auch sofort lieferbar. Jultec ist halt (noch) eine sehr kleine Firma.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 22.10.2010, 11:20   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Die 2er Stränge können per Unicable bedient werden. Laut Jultec-Katalog gibt es Geräte, nämlich die JRS 0504-2T und JRS 0506-2A, womit du 10 Stränge zu je 2 Anschlüssen hättest.
Diese Matritzen haben einen Router- und Legacy-Ausgangspegel von 70 dB(µV) und wurden speziell für wahlweisen Single- oder Twin-Receiver-Betrieb an einer Stichdose konzipiert.

Planerisch sollte man dem Norm-Mindestpegel von 47 dB(µV) noch 3 oder besser 6 dB Reserve zuschlagen, zumal die Konstantausgangspegel +/- 1,5 dB Exemplarstreuung haben können. 70 dB(µV) Routerausgangspegel ./. 47 dB(µV) Norm-Mindestpegel ./. 6 dB Reserve + Exemplarstreuung = 17 dB Dämpfungsbudget. Somit ist 2 x Single-Betrieb auch z. B. an zwei Durchgangsdosen mit 10 und 7 dB Auskoppeldämpfung unbedenklich, sofern die Dämpfung der Kabel auf 1.382 MHz ca. 7 dB nicht übersteigt. Bei ungeschäumten oder dünnen Kabeln kann dieser Wert im Extremfall bereits bei 14 Metern erreicht sein, mit ungeschäumten Kabeln besserer Qualität wird es ab 20 Meter kritisch.

In diesem Anwendungsfall wird der Legacy-Modus nicht gebraucht. Andernfalls muss nämlich die Netzdämpfung auf 2.150 MHz berechnet werden und noch um die Schräglagendifferenz des Eingangspegelspektrums reduziert werden. Da führt dann an einer Stichdose kein Weg mehr vorbei.
Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Kleines Problem nur: Die Lieferbarkeit der Jultec-Geräte. Nicht alles, was im Katalog steht, ist auch sofort lieferbar. Jultec ist halt (noch) eine sehr kleine Firma.
Die 0504-Typen sind lieferbar, die anderen Typen sind für Frühjahr 2011 angekündigt.
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Alt 22.10.2010, 15:50   # 7
King W.
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Zitat:
Zitat von reibstock
In der 1. Dose (im OG) wurde das Kabel durchgeschleift und geht dann durch die Decke zur zweiten Dose im EG.
Vielleicht läßt sich ja das Kabel jeweils bis zur 1. Dose ganz oder teilweise tauschen. Dann wären nur noch die 3m (?) zwischen den beiden Dosen ein bißchen kritisch. Damit kann man aber leben.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


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Alt 23.10.2010, 11:23   # 8
reibstock
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Moin Moin Dipol und nun auch ein Hallo an KingW,

Fleißig, fleißig – die Beiden - waren es vor allem Ihrer beiden Beiträge, die mich veranlassten, mein Problem in dieses Forum zu stellen.
Genug der Lobhudelei – jetzt wird gearbeitet und ich hau gleich noch ein paar Infos rein:
1993 wurden bei uns einfach geschirmtes 75 Ohm-Koaxkabel verlegt. Ein Austausch dieser Kabel ist ausgeschlossen, da alles im Estrich des OG-Fußbodens eingegossen und dann unter Putz weiter geführt wurde – ein böser Fehler, wie sich später mehrfach zeigte. Heute würde ich alles in Kabelkanälen / -schächten verlegen und Leerrohre mit einbauen . . .
Nun aber ist’s wie es ist - Bis zu den Dosen im OG bin ich aber zu jeder „Schweinerei“ bereit.
Somit wäre hier auch die erwähnte Sigalübergabe vom dann neu verlegten Kabel zum alten Abgang eine Option. Alle dann folgenden Dosen liegen im 3-m-Bereicht zu dieser 1. im OG.
Genau genommen beträfe das 8 kaskadierte 2’er Versorgungen.
Die neunte kaskadierte Leitung speist bisher 2 Anschlüsse im Souterrain – Hier muß sicher eine andere Lösung her. Eine Einzelversorgung der 1. Dose an diesem Strang kann nur mit der bestehenden Leitung erfolgen. ABER das verlegte Kabel ist bestimmt länger als 14 m (?)
Der zweite Anschluß könnte abgetrennt werden und über ein eigenes Kabel, verlegt durch einen ungenutzten Lüftungsschacht, komplett neu versorgt werden.
Einer der 6 „alten Einzelanschlüsse“ führt ebenfalls ins Souterrain und ist nur wenig kürzer als 15 m. Wenn erforderlich, wäre auch hier neue Leitung durch besagten Lüftungsschacht machbar.
Damit hätten wir dann 8x2 = 16 Abnehmer (statt bisher 9x2) und dazu 8x Einzelanschlüsse (statt bisher 6) . . .

S-Receiver - Ich ahne, dass daran kein Weg vorbei gehen wird – hat jemand einen heißen Tipp zu diesen Teilen - dabei bitte auch immer mit einem Auge auf die Kosten schielen . . .
Jedoch nicht nach dem Motto: „Geiz ist geil“ – notwendige Qualität soll auch bezahlt werden.
Nur ich als Laie muß auch richtig beraten werden. Hätte ich bei meinen LG auch gerne gehabt – jetzt nach hinten raus wird’s teurer - und das ärgert mich schon.
Die noch fehlenden TV werden definitiv mit DVB-S-Tuner ausgestattet sein . . .

Und wenn ich schon einmal versierte Leutchen „bei den Ohren“ habe, sollte ich auch gleich meinen privaten Teil mit durchziehen.
Hier war ich in den Anfängen schon klüger (vergl. Oben): Vom Dach zum E-Raum (ca. 7m) führen bereits 4 Lehrrohre und im Haus sind Flexrohre für 6 mögliche Anschlussorte verlegt.
Geplant ist (nach derzeitigem Kenntnisstand) ein LED-Backlight HDTV mit DVB-S Receiver. Der komplette Rest ist noch offen – der alte Spiegel kommt sowieso weg - aber Astra genügt sicher . . .
Die Frage ist eigentlich nur ein Spielplatz für Insider und ich will auch niemanden unterfordern – aber ich weiß, dass ich selbst bei einer so einfachen Aufgabe unendlich vieles falsch machen kann – und ich weiß vor allem, dass ich auch genau das vermeiden will.
Einmal hergestellt, habe ich das Zeug dann bis weit in die Rente an der Backe . . .

Kleine Anmerkung: Zu Jultec habe ich auch schon geschielt – wenn’s dann mit den Lieferzeiten so ist, geht’s auch noch bis ins Frühjahr so wie jetzt.
Die TV’s kann ich ja trotztdem kaufen und die Receiver und die Dosen und die Kabel und . . .

. . . jetzt wünsche ich ein schickes Wochenende
Tschüssi sagt Reibstock
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Alt 23.10.2010, 14:58   # 9
Dipol
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Danke für die Blumen. Wer in aller Unbescheidenheit weiß, dass er das Lob verdient hat, wird deswegen irgendwann nicht mehr rot.
Zitat:
Zitat von reibstock Beitrag anzeigen
Nun aber ist’s wie es ist - Bis zu den Dosen im OG bin ich aber zu jeder „Schweinerei“ bereit.
Somit wäre hier auch die erwähnte Sigalübergabe vom dann neu verlegten Kabel zum alten Abgang eine Option. Alle dann folgenden Dosen liegen im 3-m-Bereicht zu dieser 1. im OG.
Genau genommen beträfe das 8 kaskadierte 2’er Versorgungen.
Mit einer Skizze wären die Restzweifel geringer. Wenn ich es richtig verstehe, dass bis zur ersten Dose neue Kabel verlegt werden können, gibt es eine noch nicht erörterte Alternative: Man zieht gleich ein Twinkabel und schaltet ein Kabel auf das EG-Bestandskabel durch.

VORTEILE: Es kann eine astreine Multischalter-Sternverteilung ohne UniCable und mit pegelfreundlichen Stichdosen z. B. mit einem JULTEC JPM 0516A aufgebaut werden.
Zitat:
Zitat von reibstock Beitrag anzeigen
Die neunte kaskadierte Leitung speist bisher 2 Anschlüsse im Souterrain – Hier muß sicher eine andere Lösung her. Eine Einzelversorgung der 1. Dose an diesem Strang kann nur mit der bestehenden Leitung erfolgen. ABER das verlegte Kabel ist bestimmt länger als 14 m (?)
Der zweite Anschluß könnte abgetrennt werden und über ein eigenes Kabel, verlegt durch einen ungenutzten Lüftungsschacht, komplett neu versorgt werden.
Womit das auch hier auf Single-Sternverteilung hinaus läuft. Mit einer Stichdose reichen bei 14 Metern selbst Midikabel locker aus.
Zitat:
Zitat von reibstock Beitrag anzeigen
Einer der 6 „alten Einzelanschlüsse“ führt ebenfalls ins Souterrain und ist nur wenig kürzer als 15 m. Wenn erforderlich, wäre auch hier neue Leitung durch besagten Lüftungsschacht machbar.
Damit hätten wir dann 8x2 = 16 Abnehmer (statt bisher 9x2) und dazu 8x Einzelanschlüsse (statt bisher 6) . . .
...oder 24 Multischalter-Single-Anschlüsse mit einer Kaskade aus JPM 0508A und JPM 0516T.
Zitat:
Zitat von reibstock Beitrag anzeigen
S-Receiver - Ich ahne, dass daran kein Weg vorbei gehen wird – hat jemand einen heißen Tipp zu diesen Teilen - dabei bitte auch immer mit einem Auge auf die Kosten schielen . . .
Jedoch nicht nach dem Motto: „Geiz ist geil“ – notwendige Qualität soll auch bezahlt werden.
Nur ich als Laie muß auch richtig beraten werden. Hätte ich bei meinen LG auch gerne gehabt – jetzt nach hinten raus wird’s teurer - und das ärgert mich schon.
Die noch fehlenden TV werden definitiv mit DVB-S-Tuner ausgestattet sein . . .
Im Hotel sind integrierte DVB-Tuner eine weise Entscheidung. Die Geräte ohne DVB-S-Tuner lassen sich auch mit Scart-Receivern nachrüsten, es gibt sogar ein Modell mit HDMI-Anschluss. Die sollte man aber mechanisch gegen Schwund sichern.
Zitat:
Zitat von reibstock Beitrag anzeigen
Geplant ist (nach derzeitigem Kenntnisstand) ein LED-Backlight HDTV mit DVB-S Receiver. Der komplette Rest ist noch offen – der alte Spiegel kommt sowieso weg - aber Astra genügt sicher . . .
Bei der neuen Antenne nicht am Blech sparen! Bei Hotelkunden rate ich grundsätzlich zu KATHREIN-Antennen, in diesem Fall zur CAS 90. Bei den großen Flats ist auch der Billigheimer LG wieder eine Alternative mit integreirtem DVB-S-Tuner (Aber auch da mit zwei getrennten Programmlisten!). Und wenn man sich etwas mehr gönnt, darf es auch ein TechniSat TechniLine 32 HD mit Multituner sein. Bei dem kann man in der Favoritenliste analoge wie digititale Signale beliebig mischen. Der TechniLine 32 HD wird zum Leidwesen aller Fachändler im Internet weit unter dem EVP von € 1.199,99 unterhalb des FH-EK verschleudert.
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Alt 20.06.2011, 16:12   # 10
Dipol
Team SAT-Technik
 
Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
Upgrade für alle Hotel-TV-Threads:

Alle neuen Fernseher von LG können nunmehr DVB-T und DVB-C gleichzeitig empfangen und endlich auch mit PAL-Signalen in einer Mix-Liste ablegen.

Satellitentuner gibt es weiterhin erst ab 32 Zoll Schirmgröße und UniCable ist bei LG weiterhin nicht zu haben. Die Lizenzen sind diesem Hersteller der sich im unteren Preissegment positioniert hat zu teuer.
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Alt 28.05.2012, 02:57 # --
News Flash
 
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