| | # 4 | |
| Registriert seit: 11.07.2010
Beiträge: 200
| Zitat:
Ich seh zwar den Unterschied nicht so recht, ob ich den PA bei nichterdungspflichtigen Installationen nah an der PAS oder nah am Mast mache... Aber wenns die Norm so will... | |
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| | # 5 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
Inzwischen habe ich den Sinn der Normgeber, nämlich einen schleifenfreien PA und Erdung verinnerlicht und auch kapiert, dass eine zusätzliche Vermaschung am unteren PA-Drahtende einen Schaden durch Blitzstrom-Induktion vergrößern kann. Da gibt es nur ein kleines Restproblem: Das Ideal der Schleifenfreiheit wird durch diverse Multimedia-Endgeräte - z. B. TV-Flats mit Schukoanschluss - wieder ad absurdum geführt. | |
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| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 13.10.2010
Beiträge: 10
| Schon mal vielen Dank für die hilfreichen Hinweise. Das Thema Potentailausgleich, habe ich jetzt glaube ich verstanden: Erdungspflichtige Antenne: PA ist am Mast durchzuführen, d.h. man muss zusätzlich zum Blitzschutz ein 4 qmm Kabel zum Mast führen mit dem der Potenzialausgleich der Antennenkabel durchgeführt wird. Nicht erdungspflichtige Antenne: PA ist vorgeschrieben und kann an der Haus PA Schiene erfolgen. Allerdings habe ich ich noch eine Frage zum Blitzschutz. Wenn das 16qmm Kabel vom Dach, innerhalb des Hauses, zur PA Schiene im Keller geführt werden soll, ist ein Abstand von 0,5m zu anderen Leitungen unmöglich einzuhalten. Der Versorgungsschacht wo sämtliche Installation durchführt werden ist vielleicht gerade mal 0,7m breit und voll mit Kabeln, Wasserleitung etc. Hier müsste eigentlich das gleiche Leerrohr wie für die Koaxkabel benutzt werden, da ich vermutlich kein neues Kabel durchziehen kann. Ist ein Abstand vorgeschrieben oder ist es eine Empfehlung? Wenn es vorgeschrieben ist muss man es wohl schon aus versicherungstechnischen Gründen machen, wenn es nur eine Empfehlung ist würde ich das Risiko einer zerstörten Anlage zugunsten einer einfacheren Verlegung (keine andere Möglichkeit) in Kauf nehmen. |
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| | # 7 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zu Blitzschutz und PA sag ich jetzt mal nichts, da ist Dipol schon dran. Zitat:
Es kommt auf das Kabel an. Mit billiger Staku-Leitung (Innenleiter aus verkupfertem Stahl, Außenabschirmung aus Alu) ist infolge des größeren elektrischen Widerstands bei ca. 40m Schluß. Verwendet man ein besonders stromsparendes Alps LNB, mögen vielleicht auch noch 50m gehen, aber ohne Gewähr. Bei gutem Kabel mit einem Innenleiter aus Kupfer und einem Abschirmgeflecht aus dem gleichen Material (verzinnt oder blank) sind hingegen 50m kein Problem. Nimm z.B. dieses Hirschmann-Kabel, dann funktioniert es - selbst schon ausprobiert.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 8 |
| Threadstarter Registriert seit: 13.10.2010
Beiträge: 10
| Das klingt gut. Ein Alps Quad LNB in Verbindung mit hochwertigem Kabel sollte also für meine Situation funktionieren. Aus euren Antworten entnehme ich auch, dass ein zusätzlicher Verstärker für SAT Empfang nicht nötig ist. Die Verstärkung im LNB (in Verbindung mit einer 85 Antenne) reicht aus. Außerdem sind keine Qualitätseinbussen beim Bild gegenüber der Multischalter Lösung zu erwarten. |
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| | # 9 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| So ist es. Das Hirschmann-Kabel hat eine Signaldämpfung von ca. 30dB / 100m bei der höchsten vorkommenden Frequenz. Macht 15dB bei 50m. Eine gute 85er Schüssel, z.B. die Gibertini SE in Verbindung mit einem Alps-LNB liefert einen Signalpegel von ca. 75dBµV. Damit hast du an der Abnahmestelle nach 50m Kabel immer noch 60 dBµV. Für einen einwandfreien Empfang sind 47 dBµV erforderlich. Der Signalpegel reicht nicht nur aus, sondern hat mit 13 dB schon eine sehr beruhigende Reserve.
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| | # 10 |
| Threadstarter Registriert seit: 13.10.2010
Beiträge: 10
| Prima und vielen Dank. Das bestätigt mich weiter in meiner Entscheidung einen Quad LNB zu verwenden. Nun muss ich nur noch die Sache mit dem Blitzschutz klären. Nach erneutem Studium des Threads 'Erdung und Potentialausgleich bei einer Antennenanlage' glaube ich aber die Antwort schon zu kennen. Vermutlich ist es nicht erlaubt (oder nur nicht sinnvoll?) das Erdkabel durch den engen Hausinstallationskanal zu legen, da die Spannung überschlagen kann und es zu schlimmstenfalls einem Brand führen könnte. Stimmt das so? Ich frage mich nur in welchem Haus es überhaupt möglich ist den Erdkabel mit ausreichend Abstand zur vorhandenen Installation bzw. den Antennenkabeln im Haus zu verlegen? Eigentlich bleibt doch in fast allen Fällen nur die separate Verlegung außen am Haus in Verbindung mit einem Kreuzerder und zusätzlicher Verbindung zur PA Hausschiene. Dies scheint mir ein ziemlicher Aufwand zu sein, aber vielleicht überschätze ich das auch. Ich habe mir mal -mit meinem aktuellem Wissen- die vorhandene SAT Installation bei den Nachbarn angesehen: Der 16qmm Erdkabel für den Blitzschutz wird zusammen mit den den Antennenkabeln durch den engen Hausinstallationsschacht geführt. Die Antennen sind so auf dem Dach positioniert, dass der Blitzschutzleiter mehrere Meter auf den Scheitelpunkt des Dachs ansteigt und von dort erst nach unten geführt wird. Ein PA ist weder vor noch nach dem Multischalter vorhanden. |
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| | # 11 | ||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
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| | # 12 |
| Threadstarter Registriert seit: 13.10.2010
Beiträge: 10
| Vielen Dank, auch wenn es leider so ist wie vermutet. Somit werde ich wohl die Außenwandinstallation durchführen. Der Erdungsdraht ist übrigens wenigstens ein Einzelmassivdraht. ![]() Es drängt sich aber noch eine Frage zum Blitzschutz auf: Ich als Laie kann solche Dinge ja eigentlich gar nicht einschätzen. Wenn man nun einen Fachbetrieb beauftragt, der es eben nicht nach Norm macht und es kommt zum Schaden (muss ja nicht direkt das Haus abbrennen) und angenommen man wäre versichert, bleibt man dann auf dem Schaden sitzen? Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nicht so installieren lassen, aber eine Einschätzung würde mich interessieren, da man ja offensichtlich überall dieser Art der Installation begegnet. |
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| | # 13 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
Das ist nicht immer durchsetzbar. Man kann keinem nackten Mann in die Tasche greifen und auch Betriebshaftpflichtversicherungen dürften kaum für grob normwidrige Ausführungen einstehen. | |
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| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 13.10.2010
Beiträge: 10
| Ja das ist wohl wahr. Um dem möglichen Ärger aus dem Weg zu gehen sollte man es richtig machen (lassen), wenn man es den weiß. ![]() So, nun habe ich mir Gedanken über die alternative Installation an der Hauswand gemacht. Und wie sollte es anders sein, auch dabei ergeben sich Probleme und Fragen. ![]() Da wir in einer Doppelhaushälfte wohnen haben wir nur eine Außenwand die sich optimal zur Installation einer SAT Schüssel mit Astra Empfang eignet. Dummerweise befindet sich die Wand direkt an unserer Terrasse. Die Schüssel müsste in einem Winkel von 70 Grad angebracht werden, was natürlich recht auffällig ist. Um die Schüssel irgendwie unauffälliger zu machen haben wir uns folgendes überlegt: Die Schüssel könnte man an der angrenzenden Außenwand, also auf der Ecke installieren (siehe angehängte Zeichnung). Allerdings ergibt sich das Problem eines passenden Halters. Habt ihr dazu eine Idee? Von der Optik kommt im Sichtbereich eigentlich nur eine Kathrein Schüssel mit passendem LNB in Frage, da man hier keine Kabel sehen kann und sich ein unauffälligeres Bild ergibt. Das ist zwar teurer als vergleichbare Lösungen, liegt aber im Budget da die Wandinstallation insgesamt preiswerter als die Dachinstallation ist. Nun stellt sich die Frage nach der richtigen Schüssel. Zur Wahl stehen CAS 90 oder CAS 80 (aber auch die CAS 75 scheint im Internet noch erhältlich zu sein). Als LNB soll der UAS 585 zum Einsatz kommen. Nach allem was ich hier gelesen habe, verwendet Kathrein ja auch Alps Technik und die Schüsseln haben gute Qualität. Ich stehe nun vor dem Problem, möglichst guten Empfang mit möglichst kleiner Schlüsselgröße (unauffälliger) zu verbinden. Dabei muss noch berücksichtigt werden, dass die Kabellängen sehr unterschiedlich sind (vielleicht zu hohe Pegel, habe von übersteuern gelesen). Bei der Wandinstallation wären die Tuner im WZ ca. 6m entfernt, die anderen beiden Tuner 35m-45m. Könnt ihr mir hier eine Empfehlung geben die für meine Situation optimal funktionieren würde? |
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| | # 15 | ||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
75 dB(µV) LNB-Ausgangspegel ./. 47 dB(µV) Receiver-Mindestpegel = 28 dB Budget. Dies mit einem LNB normaler 55 dB Verstärkung. Bei Kabeln mit ungeschäumtem Dielektrikum wird es erst bei Dämpfungen deutlich über 50 dB/100 m kritisch. Meine frühere Ansicht, dass die Antennenmontage im Schutzbereich der Fassade eine Patentlösung ist, hat sich mit zunehmender Beschäftigung mit der Blitzkunde verflüchtigt. Nach Untersuchungen der Einschlaghäufigkeit sind die Hausecken besonders gefährdet. Blitze können nicht nur von oben, sondern erwiesenermaßen auch schräg oder gar horizontal einschlagen. Deswegen bin ich heute der Überzeugung, dass man auch von den Hausecken analog zur Dachkante 2 Meter Schutzabstand einhalten sollte. Die aktuelle EN 60728-11 macht noch keinen Unterschied, mal abwarten was in der nächsten Ausgabe steht. | ||||
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| | # 17 | |||
| Threadstarter Registriert seit: 13.10.2010
Beiträge: 10
| Hab mal danach gesucht, bin aber nicht so richtig fündig geworden. Vielleicht hab ich nicht die richtige Suchstrategie. Unter 'Eckenhalter SAT Schüssel' habe ich nicht das richtige gefunden. Werde mal weitersuchen. Zitat:
Zitat:
CAS 80: Ist kleiner als 85er Gibertini Schüssel, was mir sehr entgegenkommt, aber möglicherweise ist die Schlechtwetterreserve bei 45m Kabel nicht mehr vorhanden. Bei 6m Kabel ist vermutlich ausreichend Schlechtwetterreserve vorhanden. CAS 90: Ist größer als die 85er Gibertini Schüssel und liefert mehr Pegel. Bei 45m Kabel ist das sicherlich von Vorteil. Könnte sich das bei 6m Kabel in Gegenteil verkehren, also der Pegel zu groß sein und Probleme verursachen? Die CAS 75 hatte ich nicht angesehen, da kein Datenblatt auf der Kathrein Homepage zu finden war und ich eher zufällig gesehen habe, dass die noch verkauft wird. Zitat:
Allerdings ist die Bebauung hier sehr dicht, d.h. die nächste Hausecke ist nur 6m entfernt und ein Edelstahlschornstein befindet sich keine 2m entfernt. Irgendwo muss man wohl einen Kompromiss eingehen, sonst bleibe ich besser gleich bei Unitymedia, da es vielleicht die sicherste und günstigste Alternative ist. ![]() Falls ich an der Ecke installiere hätte ich ja Bestandsschutz. | |||
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| | # 18 |
| Registriert seit: 11.07.2010
Beiträge: 200
| Also geht es Dir vor allem darum, dass man die Kabel noch nicht mal auf den 15cm zwischen LNB und Feedarm sieht? Bei Kathrein sieht man da auch 5cm http://yapodo.de/bilder/produkte/gross/32907_1.jpg Na ist doch super mit dem Edelstahl-Kamin. Der wird doch ganz sicher eine Erdung haben oder?! Vielleicht kannst Du Dich dort mit dran hängen, also an die Erdung. Wie ist das eigentlich mit diesem Kamin? Stellt der eher einen Schutz der Antenne dar oder eher eine Gefahr wegen der Möglichkeit, dass der Blitz vom Kamin auf die Antenne überschlägt? |
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| | # 19 | |
| Threadstarter Registriert seit: 13.10.2010
Beiträge: 10
| Zitat:
Der Edelstahlkamin ist nicht geerdet und fällt daher zum 'dran hängen' leider aus. (Das hab ich auch noch nirgendwo gesehen und scheint unüblich zu sein, aber ich bin dafür auch kein Fachmann und das ist bestimmt ein anderes Thema.) | |
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| | # 20 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Zurzeit ist das sogar 100%-tig normgerecht und nach den anrkannten Regeln der Technik, wenn denn auch der Kabel-PA ausgeführt wurde. Ein Bestandsschutz fällt erst an, wenn sich die Norm ändert. Zitat:
Die Kaminbauer scheinen auch über keinen Internetanschluss zu verfügen. Es ist nämlich bei diesem Thema nahezu unmöglich nicht auf das gemeinsame Merkblatt von drei Verbänden zu stoßen: Blitzschutz an Abgasanlagen http://www.vde.de/de/Ausschuesse/Bli...gasanlagen.pdf Version von 2005: http://www.vse-online.org/images/VSE...attNr3Endg.pdf | |
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Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nicht so installieren lassen, aber eine Einschätzung würde mich interessieren, da man ja offensichtlich überall dieser Art der Installation begegnet. 
