Welche Multifeed Antenne ?

Alt 07.10.2010, 15:18   # 1
shredman
 
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Hi,

hatte die Tage schon eine Frage zwecks Multifeed Empfang gestellt die aber mit dieser hier nichts zu tun hat. Hier soll es um meine derzeitige Satanlage gehen die ich umbauen möchte.

Fuba DAA 850 (alter Spiegel)
Multifeed-Halter DAZ 106 - Kunststoff für Astra/Hotbird
2 Inverto IDLP 40 Quattro LNB
Technisat GigaSwitch 9/8 KMultischalter
Nokia SAT Dboxen

Da auf Hotbird nich mehr viel geht, zumindest für mich, hätte ich gerne die englischen Programme der BBC auf 28.2 Grad Ost anstatt die ita, spa .... Hotbird Programme. Der Hotbird LNB liegt momentan brach im System und könnte auf 28.2° wesentlich mehr zu tun haben.

Vielleicht kommt später auch nochmal ein drittes LNB auf 0.8°W (Thor) dazu?

Welche Antenne könnt Ihr empfehlen? Soll auch Schlechtwetterreserven haben. Die derzeitige Fuba kann ich vergessen weil ich erst den Feedarm umbauen müsste und die neue Alu Multifeedschiene nicht mal auf 19,2 und 28.2 Grad einzustellen geht, also neue Schüssel.

Ich hatte mir diese beide Schüsseln ausgesucht.

Toroidal Wavefrontier 90 cm
Triax, Unique 110 cm

Die Wavefrontier ist bestimmt die bessere Wahl. Ist zwar sehr schwer und wohl auch nicht so leicht aufzubauen aber deckt dafür fast 40 Grad an der Schiene ab.

Die Triax ist zwar teurer aber der Spiegel aus Alu sehr leicht. Die Multifeedschiene deckt allerdings nur 26 Grad ab. Könnte für die Zukunft bei (0,8°W - 28,2°E) eng werden.

Was meint Ihr? Wie kann ich am wirtschaftlichsten und zukunftsichersten auf die andere(n) Satposition wechseln?

Danke,

Gruß,
shredman
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Alt 07.10.2010, 16:14   # 2
Isotrop
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Servus,

Zitat:
Eigenschaften der
TRIAX Multi-Empfangsantenne
Die Multi-Empfangsantenne ist das Ergebnis einer langen
Reihe von Neuentwicklungen im Bereich des Satellitenempfangs.
Angestrebt war, möglichst viele Satelliten mit einer
Antenne zu empfangen, ohne die Az/El-Einstellungen zu
verändern.
Durch eine einzigartige Formgebung des Reflektors ist es
TRIAX gelungen, den Fokuspunkt in eine “Fokuslinie” umzuwandeln.
Das bedeutet, für jedes montierte LNB steht die volle Empfangsleistung
eines TD 78 zur Verfügung. Mit dieser Neuentwicklung
ist es jetzt möglich, Satellitenpositionen z.B. von 29°
Ost bis 1° West mit einer feststehenden Antenne zu empfangen
(im Kerngebiet der Ausleuchtzonen).
Bei der Triax besteht der Reflektor auch aus galvanisierten Stahl, so hat es mir der Triax Katalog 2006 verraten

Wenn du günstig wohnst für den Astra 2D Empfang (FTA Engländer), wird die Triax ohne Probleme ausreichen. Auch kann die Triax an einen Mast Ø 28-Ø 63 mm montiert werden, was einen universellen Installationsvorteil hat gegenüber der T-90

Die Wavefrontier Torodial T-90 ist dann die Königslösung für noch grössere Abstände bei den Sat Positionen. Die T-90 setzt allerdings zwingend einen 60mm Mast/Antennenrohr voraus, wo sie von oben als Spitze quasi auf den Mast gesetzt wird
__________________
DM8000 - GI50-120 - TriaxTDS110 - GI 201 PlatinumX [85,2°E - 45°W]
DM8000 - V-BoxIII - ZAS 05/M - Kathrein CAS018 - Inverto IDLP-S Flange [66°E - 45°W]
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Alt 07.10.2010, 18:55   # 3
shredman
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habe gerade mal nachgemessen. Mein Antennenmast aus verzinktem Stahlrohr hat exakt 60 mm Duchmesser, steht absolut im Lot und man kann an die Halterung schon einige Kilos dran hängen. Hab mir damals viel Mühe gegeben bei der Halterung. Ich denke ich werde wohl die Wavefrontier nehmen da alle Voraussetzungen zum montieren gegeben sind und die Antenne im Vergleich zur Triax noch knapp 50 € günstiger ist und obendrein auch mehr Sat Positionen für die Zukunft abdeckt. Damit ist man glaub ich flexibler.

Danke

Gruß,
shred_man
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Alt 07.10.2010, 20:18   # 4
Isotrop
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Unter diesen Umständen würde ich Dir auch die T90 empfehlen Ist schon eine tolle Sache, dermassen viele Positionen empfangen zu können, ohne einen Motor drehen zu müssen. Und die Lust auf "mehr" kommt dann meist eh im laufenden Betrieb
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Alt 08.10.2010, 09:52   # 5
Dipol
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Zitat:
Zitat von shredman Beitrag anzeigen
Ich denke ich werde wohl die Wavefrontier nehmen da alle Voraussetzungen zum montieren gegeben sind und die Antenne im Vergleich zur Triax noch knapp 50 € günstiger ist und obendrein auch mehr Sat Positionen für die Zukunft abdeckt. Damit ist man glaub ich flexibler.
Bist du ein Fan von Russisch Roulette? Wenn nicht, solltest du die Antenne an dieser exponierten Stelle möglichst umgehend normgerecht erden! Hier ist die Grenze vom Leichtsinn zur groben Fahrlässigkeit bereits weit überschitten und der Versicherungsschutz gefährdet.

Wie dem Thread Erdung und Potenzialausgleich zu entnehmen ist, müssen auch alle Kabel in den Potenzialausgleich einbezogen werden.

Falls die quer über das Dach verlaufenden Altkabel nicht als Blitzfänger dienen sollen, gehören die ebenfalls baldigst unter die Dachplatten verlegt und in den PA einbezogen.
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Alt 08.10.2010, 11:26   # 6
shredman
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Hi,

ich habe mir mal die Einstellungsdaten zur Wavefrontier angeschaut. Im Moment möchte ich nur die Positionen 28.2°E und 19.2°E empfangen. In Zukunft eventuell dann mal 08°W. Es würde doch wenig Sinn machen die Wave bei der Installation auf die beiden Ost Positionen zu arretieren wenn später eventuell mal die 0.8W Position dazukommt?

Die LNB [Variante1] = L -4.8 (28.2°E) und auf R 4.6 (19.2°) sitzen.
Die LNB [Variante2] = L -15.9 (28.2°E) und auf L -5.9 (19.2°) sitzen.

Erkaufe ich mir eventuelle Nachteile wenn ich die Einstellung der Wave gleich von 28.2E - 08.W mache? Ich meine dann hab ich auf der linken Seite der Schiene zwei LNB sitzen [Variante2] und rechts (vorerst) nichts. Kommt dann der Astra 2A/B/D bzw der Astra 1E/G/3A/3B eventuell nicht mit voller Signalstärke rein oder verstärkt die Antenne genug das der Verlust als gering angesehen werden kann.

Hätte auf jeden Fall den Vorteil das ich die Wave später nicht wieder neu ausrichten muss wenn mal 0.8W dazu kommt sondern nur die LNB auf die Schiene setzten muss. Sehe ich das richtig so ?

Gruß,
shredman
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Alt 08.10.2010, 11:35   # 7
shredman
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Bist du ein Fan von Russisch Roulette? Wenn nicht, solltest du die Antenne an dieser exponierten Stelle möglichst umgehend normgerecht erden! Hier ist die Grenze vom Leichtsinn zur groben Fahrlässigkeit bereits weit überschitten und der Versicherungsschutz gefährdet.
Ich bin kein Fan davon aber das Haus wurde zu einer Zeit umgebaut da gabs noch keine PA oder zumindest hat da noch kein Hahn nach gekräht.
Wenn Du mir verräts wie ich die Schüssel auf einfache Weise erden kann ohne dafür tausende von Euro in die Hand nehmen zu müssen mach ich das gerne. Vielleicht kann man ja ein einzelnen Stahldraht runter ins Erdreich führen ohne gleich eine komplette Blitzschutzanlage aufbauen zu müssen?

shredman
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Alt 08.10.2010, 12:40   # 8
Isotrop
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@ shredman,

wo ist dein Empfangsort denn?

Wenn du "empfangsbegünstigt" für den Astra 28.2°E 2D wohnst, würde ich die Antenne entsprechend deinem angehängten Bild1 ausrichten. So dass der 13°E Hotbird fast der mittlere (imaginäre) Satellit ist, wie es aus der Aufstellung hervorgeht. So musst du später für 0,8°W lediglich einen LNB dazusetzen, ohne die komplette Antenne neu auszurichten

28.2/28.5 und 19.2 sind damit dann überhaupt kein Thema erstmal

Die T90 hat an ihrer besten Stelle (mal salopp gesagt) bei 12,5GHz einen Gewinn von:
40.10dB (at 0deg, Atzimuth) = im Fokus der Antenne
39.20dB (at 20deg, Atzimuth) = 20° weiter aussen vom Fokus

Zitat:
Erkaufe ich mir eventuelle Nachteile wenn ich die Einstellung der Wave gleich von 28.2E - 08.W mache?
Exakt dafür ist die Antenne konzipiert
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Alt 09.10.2010, 01:15   # 9
Dipol
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Zitat:
Zitat von shredman Beitrag anzeigen
Ich bin kein Fan davon aber das Haus wurde zu einer Zeit umgebaut da gabs noch keine PA oder zumindest hat da noch kein Hahn nach gekräht.
Nach dieser Argumentation ist eine Antennenerdung für jeden Vorkriegs-Altbau überflüssiger Luxus? Wenn du recht hast muss ich wohl meine Meinung, dass die Normen zum Zeitpunkt der Antennenerstellung maßgeblich sind, revidieren müssen.
Zitat:
Zitat von shredman Beitrag anzeigen
Wenn Du mir verräts wie ich die Schüssel auf einfache Weise erden kann ohne dafür tausende von Euro in die Hand nehmen zu müssen mach ich das gerne. Vielleicht kann man ja ein einzelnen Stahldraht runter ins Erdreich führen ohne gleich eine komplette Blitzschutzanlage aufbauen zu müssen?
Niemand verlangt für normale Wohnhäuser eine Blitzschutzanlage. Die Panikmacher vom VDE bestehen aber bei jeder Dachantenne außerhalb des Schutzbereichs der Fassade auf einer Erdung + Potenzialausgleich.

Jedem steht es frei dies aus Leichtsinn oder weil es ihm einfach zu teuer ist, zu ignorieren. Blitze fackeln nach Sankt Florian auch nur die Häuser der anderen ab, Sach- und Personenschäden durch unterlassene Erdung sind Gräuelmärchen. Die Schadensbilanz der Elementarschadens-Versicherer ist verdächtig, dient evtl. nur zur Erzielung höherer Abschlüsse.

Separate Erder sind lt. EN 60728-11 gefährlich und ausdrücklich unzulässig. Der Erdungsdraht muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Schutzabstände zur Haupterdungsschiene des Schutzpotenzialausgleichs des Gebäudes.

Für manche Zeitgenossen alles viel zu aufwändig, es ist ja auch bisher ohne Erdung nichts passiert.
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Alt 28.05.2012, 02:55 # --
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