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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo Jörn, Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Das Wichtigste zuerst: Über Erdung und Potentialausgleich gibt es einen eigenen Beitrag. Da steht alles Wissenswerte drin. Bitte beachten, es dient deiner Sicherheit. Einen separaten Banderder kannst du verwenden, dieser muß aber mit einem Blitzstrom-tragfähigen Kabel (16 mm² Kupfer) mit der Potentialausgleichsschiene verbunden werden. Wenn du das Alps-LNB verwenden möchtest - und es spricht einiges dafür - brauchst du einen Kathrein-Adapter für die CAS 90. Oder du nimmst einfach die neue Gibertini SE als Antenne. Die ist deutlich günstiger als die CAS 90, praktisch genau so stabil und das Alps kann direkt montiert werden. Mit dem JRM0508T hast du voll und ganz die richtige Wahl getroffen. Jultec bietet ausschließlich Spitzenqualität-Produkte an. Als Antennendosen eignen sich diese hier aus der Premium-Serie des bekannten Schweizer Herstellers Axing sehr gut. Gegenüber den Billigdosen aus Fernost haben diese Produkte einmal eine höhere Abschirmwirkung und entsprechen damit viel besser dem hochwertigen Antennenkabel und zum anderen ist auch die Verschraubung des Kabels viel besser gelöst. Natürlich sind die Dosen etwas teurer, aber sie sind ihr Geld wert. Die Dosen passen praktisch zu allen Einbauserien der bekannten Hersteller. Die Dosen von Kathrein (ESD-Serie) sind ebenfalls recht gut und eine Empfehlung wert, ebenso wie die Dosen von Triax/Hirschmann. Das LCD-Kabel ist vollkommen OK, das kannst du ohne Probleme nehmen. Von gleich hoher Qualität ist das Hirschmann KOKA 110, welches von SEH angeboten wird. Du bekommst es einmal in normaler Ausführung mit PVC-Außenmantel und auch in UV-beständiger Ausführung mit PE-Isolierung. Für die Außenverlegung ist das UV-beständige Kabel vorzuziehen, weil es länger hält und nicht im Laufe der Zeit spröde und brüchig wird. Auch für die Stecker gilt: Das Bessere ist des Guten Feind. Crimp-Stecker sind schon ganz OK, optimal sind aber Kompressionsstecker. Für deren Verarbeitung ist Werkzeug erforderlich. SEH bietet seinen Kunden zum Hirschmann KOKA 110-Kabel ein passendes Set an, bestehend aus einem Abisolierer, einer Kompressionszange und 100 Kompressionssteckern. Mit diesem Set kann die Arbeit schnell und professionell durchgeführt werden. Nach getaner Arbeit wird das Set (wenn gewünscht) einfach wieder zurückgeschickt und der Kaufpreis erstattet, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt lediglich die Portokosten für die Rücksendung. So besteht die Möglichkeit, professionelle Kabelverbindungen herzustellen, ohne das Werkzeug dazu kaufen zu müssen.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 13.09.2010
Beiträge: 7
| Hallo zusammen, vielen Dank für die schnellen Reaktionen. Ich habe mir jetzt mal einen Warenkorb ohne das Thema "Erdung" zusammengestellt - siehe Anhang. Ich hoffe das paßt soweit. Wenn ich das richtig gesehen habe, dann gibt es von Axing keine Twin Dosen. Ich würde dann die Twin Dosen von Kathrein nehmen. Ist der Alps LNB wirklich vergleichbar mit dem Kathrein LNB? Das ist ja vom Preis fast geschenkt... Oder Kathrein ist so teuer Falls dem so ist, dann würde ich den Vorschlägen folgen und auf den Gibertini 85 SE Spiegel in Verbindung mit den Alps LNB wechseln. Folgende Fragen hätte ich noch: - Werden für den noch Jultec Abschlusswiderstände benötigt - oder liegen die bei? - Wird für den Alps LNB noch eine Halterung für die Installation am Gilbertini Spiegel benötigt? - Welcher der beiden LNB´s wird dann benötigt (Alps Quattro-Switch, oder Alps Quattro, 0.3 dB typ.) Nochmals vielen Dank für die schnelle Hilfe. ![]() Gruß Jörn |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
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Warum stellen seriöse Händler wie SEH nicht einfach diesen Link https://www.astra-checkin.de/dealers...Rauschma__.pdf auf ihre Homepage ein und verzichten darauf LNB-Rauschmaße zu schönen? 0,6 dB ist die ALPS-Angabe, 0,3 dB sind kropfunnötig und physikalisch nicht möglich. Für den JULTEC brauchst du ein Quatro-LNB, das switchen übernimmt der Multischalter. | |||||
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| Threadstarter Registriert seit: 13.09.2010
Beiträge: 7
| Hallo King W. Habe mir jetzt auf Basis deiner Empfehlung bei seh den Jultec JRM0508T bestellt. Geliefert wurde aber der JRM0508A. Da lt. Beschreibung das JRM0508T das Grundgerät ist, kann der JRM0508A überhaupt eingesetzt werden? Die zweite Frage geht in Richtung Potenzialausgleich. Leider liegt dem Multischalter keine Anleitung bei und bei Jultec kann ich auch keine Informationen dazu finden. Wie muß der Potenzialausgleich am Jultec angeschlossen werden? Danke Gruß Jörn |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Leider hat Jultec im Moment Lieferschwierigkeiten, so daß nicht jedes Gerät stets verfügbar ist. Den JRM 0508A kannst du genau so gut nutzen, es handelt sich hierbei im Prinzip um das gleiche Gerät, in kaskadierbarer Version, d.h. du könntest mit diesem Schalter die Anlage später bei Bedarf erweitern. Zweckmäßig wäre es, die nicht benutzen Stammleitungsausgänge (unten am Gerät, mit 0 - 4 bezeichnet) mit externen Widerständen, z.B. diesen hier abzuschließen, wenn sie nicht gebraucht werden. Das Weglassen der Widerstände bleibt aber meist folgenlos. Der Potentialausgleich wird hergestellt, indem die Kabel vom LNB zunächst auf solch einen Masseblock geführt werden, von dort aus zum Multischalter und vom Multischalter abermals über einen Masseblock zu den Antennensteckdosen. Insgesamt werden drei Masseblocks gebraucht. Diese sind untereinander und mit dem Erdanschluß an der Antenne zu verbinden. Hierzu kannst du z.B. dieses Kabel verwenden, 4 mm² Kabel (Baumarkt) reicht aber auch. Wenn du willst, kannst du den Multischalter in den Potentialausgleich einbeziehen, unbedingt erforderlich ist das aber nicht. In dem Beitrag über Erdung und Potentialausgleich ist ein Triax-Multischalter einbaufertig abgebildet. Mit dem Jultec-Schalter wird es auch so gemacht. Einziger Unterschied: Du hast nur 4 Eingangskabel und deshalb am Eingang auch nur einen Masseblock. Edit Kleiner Nachtrag: Wenngleich der Schalter auch ohne die Widerstände funktionieren kann, so treten doch an den offenen Stammleitungsausgängen Signalreflexionen auf, die Pegeleinbrüche verursachen können und dadurch unter anderem die Schlechtwetterreserve beeinträchtigen. Der Ausdruck "Zweckmäßig" ist deshalb als dringende Empfehlung anzusehen! @Dipol: Danke für den Hinweis.
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| Threadstarter Registriert seit: 13.09.2010
Beiträge: 7
| ...noch mal ne Frage zum Abschluß der Installation ![]() Hab heute die Schüssel CAS90 inkl. UAS 584 aufs Dach gebracht und inkl. Erdung und Potenzialausgleich angeschlossen. Als Unterverteilung fungiert ein Jultec JRM 0508A, Verkabelung Kathrein LCD115 und Hirschman Push-On F-Stecker. Da ich erst später starten konnte, wurde die Schüssel ohne den "Sonnentrick mit dem Bindfaden" auf´s Dach gebracht und eingerichtet. Derzeit habe ich einen Pegel von 64% und eine Qualität von 10,6 db. Das ganze wurde auf einem Technisat S1 gemessen. Jetzt zur Frage. Welchen Pegel sollte man haben um noch entsprechende Resserven zu besitzen? Sollte ich noch eine Feinjustierung vornehmen - oder sind die Werte so i.o. und ausreichend? Nochmals Vielen Dank für die Unterstützung hier im Forum. Gruß Jörn ---------- Doppelpost zusammengeführt ---------- kurze Ergänzung noch. Die Qualitätsanzeige von 10,6 hat so gesehen einen 100% Anschlag im Receiver. |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| An Pegel sind ca. 30 - 35 % erforderlich für einen einwandfreien Empfang. Ab 100 % ist der Receiver übersteuert. Manche verursachen dann sofort Empfangsstörungen, andere halten etwas Übersteuerung aus. Mit 65% bist du genau im grünen Bereich. Der Wert ist ein gutes Indiz dafür, daß du optimale Komponenten verwendet und beim Aufbau sorgfältig gearbeitet hast. Du hast jetzt eine SAT-Anlage, die sich sehen lassen kann ... Der Pegel schwankt, je nach Wetter, geringfügig. Mehr als 5% sollten es aber nicht werden. Die Qualitätsanzeige bei TechniSat unterscheidet sich von der Anzeige der meisten anderen Receiver. 10,5 dB ist der Abstand vom Grundrauschen. Ein Super-Wert, der nur mit erstklassigen Anlagen erreicht werden kann. Andere Receiver würden an dieser Anlage 100% als Qualitätslevel anzeigen. Alle Achtung - das war saubere Arbeit!
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| Threadstarter Registriert seit: 13.09.2010
Beiträge: 7
| Hallo KingW, ich hätte noch eine weitere Frage zum Thema Sat-Verkabelung. Im Haus gibt es noch eine bestehende TV-Ring-Verkabelung bzw. Einkabellösung. Ich hatte am Wochenende versucht das SAT-Signal in den Ring einzuspeisen und bin an die letzte Dose gegengen und habe diese durch eine neue Sat-Dose ersetzt. Leider ist dort kein SAT-Signal angekommen. Gibt es eine Empfehlung, wie lang die max. Kabellängen beim JRM 0508A sein dürfen? Gruß Jörn |
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| | # 13 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.144
| Ein Ring ist in sich geschlossen, du meinst vermutlich eine Reihenverteilung? ![]() Zitat:
Zitat:
75 dB(µV) Ausgangspegel eines LNB mit normalen 55 dB Verstärkung an einer 80er Antenne ./. 50 dB Receiver-Mindestpegel (47 dB(µV) + 3 dB Reserve) = 25 dB Pegelbudget Im JRM0508A wird die Kabeldämpfung auf 950 MHz um -3 dB und auf 2.200 MHz um +3 dB vorentzerrt. Mit einem guten Kabel mit 18 dB/100 m bei 1 GHz und 30 dB/100 m bei 2 GHz sind somit nach Adam Riese auch über 90 Meter Kabel möglich. Mit EMV-technisch unzulässigen 60 Ohm Altkabel mit festem Kern, aber auch Class B-Minikabel mit bis zu 60 dB/100 m bei 2 GHz, kommt selbst noch aus über 40 Meter Gesamtlänge genug raus. Die Steckdosendämpfung und nach aktueller EN 60728 auch noch ein 3 Meter langes Anschlusskabel, muss auch noch berücksichtigt werden. | ||
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