Umstieg Kabel auf SAT mit Unicable?

Alt 03.09.2010, 22:56   # 1
tubo1
 
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Hallo liebes Forum,nach langem bin ich nun auch bereit von KD auf SAT umzusteigen,habe hier schon viel gelesen im Forum und schon sehr hilfreiche Ansätze für mich gefunden,da ich aber gesehen habe,das es oft noch einen anderen erfolgreichen Weg gab,würde ich auch gern mal meine Infrastruktur erläutern.
Ich wohne als Eigentümer in einem Reihenhaus Bj.2001,die verbauten Koaxialkabel sind digitalfähig(welche Schirmung?)und ist folgender Maßen aufgebaut WZ ein Kabel mit einer Dose,1OG KZ1 und KZ 2 ein Strang jeweils eine Dose, SZ und DG ein Strang mit einer Dose,habe nun vor ein Unicable System zu installieren um die alten Leitungen weiter zu verwenden mit folgenden Komponenten
Schüssel Gibertini 0,85m, TechniRouter 5/2*4G,Splitter SV-400F,4-,LNB Alps Quattro 0,3dB,3x SAT Enddose,2x SAT Durchgangsdose,Masseblock 4fach,20x F Stecker(mit Reserve) alles bei SEH gesehen und hier durchs Forums herausgelesen
wäre das eine passende Installation oder könnt ihr mir eine andere Struktur empfehlen?schon mal Dank im voraus
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Alt 04.09.2010, 22:37   # 2
Dipol
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Hallo tubo1, herzlich Willkommen im Forum!

Ein Vierfachverteiler nach einem TechniRouter 5/2x4 mit zwei Routerausgängen bei drei Leitungen .

Grundsätzlich sind bei UniCable möglichst keine Cluster und somit ein 5/2x4 einem 5/1x8 vorzuziehen. In diesem Fall mit vermutlich einem Twin- und vier Single-Receivern ergibt sich jedoch eine extrem ungleichmäßige Routerverteilung. Eine Konzeption mit einem Dreifachverteiler und einem TechniSwitch 5/1x8 wäre in diesem Fall sinnvoller.

Als Endose auch wirklich nur echte intern terminierte Enddosen und keine so bezeichneten Stichdosen verwenden. Dass man eine Antenne außerhalb des Schutzbereichs der Fassade erden muss, hast du sicherlich schon in diesem Forum mitbekommen.
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Alt 05.09.2010, 09:21   # 3
King W.
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Auch von mir Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru:

Mittlerweile gibt es ein Update bei SEH (endlich!) und die häufig nachgefragten Artikel sind auch gelistet.

Gibertini hat Antennen in verschiedenen Qualitätsstufen. Nimm bitte mindestens die XP oder, wenn du etwas besonders langlebiges und stabiles suchst, die SE. Der Mehrpreis von ca. 30€ ist dafür jedenfalls gut angelegt.

Die Werbeaussage "Kathrein und Fuba mindestens ebenbürtig" bezieht sich höchstwahrscheinlich auf die CAS 80, während ich die CAS 90 qualitativ noch geringfügig höher einschätze. Dafür ist sie aber auch fast doppelt so teuer und das Alps-LNB erfordert einen Adapter. Ein solcher Adapter sieht an einer Kathrein-Antenne aus wie gewollt und nicht gekonnt.

Den TechniSat 5/1x8 Multischalter kannst du natürlich verwenden, aber es gibt eine Alternative: Den Jultec JPS0501-8TN.

Die beiden Haupt-Vorteile dieses Schalters:
  • das unverwüstliche Gehäuse mit hoher Abschirmwirkung, welches gleichzeitig auch als Kühlkörper für die elektronischen Bauteile dient und so deren Lebensdauer verlängert
  • die ein- und ausgangsseitige Regelung, welche unter allen Betriebsbedingungen für einen stabilen Ausgangspegel von 85 dBµV sorgt und damit die Planung sehr vereinfacht.
Da der Jultec-Schalter nur unwesentlich teurer als der TechniSat Schalter ist, verdient er den Vorzug.

Als Verteiler wäre dieser hier gut geeignet.

Die Stränge werden zweckmäßigerweise aus Antennendosen mit unterschiedlichen Auskoppeldämpfungen aufgebaut:
  • im Wohnzimmer wird eine terminierte Enddose verwendet
  • der Strang für 1OG KZ1 und KZ 2 wird aus einer 14er und einer 10er Durchgangsdose sowie ebenfalls einer Enddose aufgebaut
  • der Strang für SZ und DG besteht aus einer 14er Durchgangs- und wiederum einer Enddose.
So aufgebaut, liefert jede Antennensteckdose genügend Pegel mit viel Reserve, ohne jede Gefahr der Übersteuerung. Das sorgt für einen guten Empfang unter allen Bedingungen.

Noch ein Wort zu den Kabeln und Steckern: Beim Kabel sollte darauf geachtet werden, daß der Innenleiter aus reinem Kupfer besteht und auch das Abschirmgeflecht aus dem gleichen Material (blank oder verzinnt) hergestellt wurde. Bei Billigkabel wird gern verkupferter Stahl für den Innenleiter und Aluminium für den Außenleiter verwendet. Unter Feuchtigkeitseinfluß bildet sich dann ein galvanisches Element, im Innenleiter des Steckers fängt es an zu gammeln und früher oder später treten Empfangsstörungen bis hin zum Totalausfall auf. Das hat dann eine zeitraubende Fehlersuche zur Folge.

Die Schirmdämpfung, die so gern als Werbeargument genutzt wird, ist hingegen irrelevant, sofern ein Mindestwert von 85 dB (Klasse A) eingehalten wird. Wenn du ein Kabel besitzt, bei dem sowohl der Innenleiter wie auch das Abschirmgeflecht aus Kupfer besteht, das eine Schirmdämpfung von 90 - 100 dB aufweist und über eine Signaldämpfung von nicht mehr als 30 dB/100m bei 2.150 MHz verfügt, so hast du ein wirklich gutes Kabel. Mit einem bewährten Markenprodukt (Kathrein LCD 95, Spaun Spoax 95, Preisner SK 2000 oder Hirschmann KOKA 110 machst du nichts falsch.

Mit den Steckern ist es ähnlich: auch gute Schraubstecker sind, verglichen mit Kompressionssteckern, nur 2. Wahl. Die Schirmdämpfung ist recht gering. Wenn du sie schon nehmen willst, nimm wenigstens die vergoldeten.

Viel besser sind Kompressionsstecker, allerdings ist zur Montage Werkzeug erforderlich.

SEH bietet seinen Kunden zum Hirschmann KOKA 110-Kabel ein passendes Set an, bestehend aus einem Abisolierer, einer Kompressionszange und 100 Kompressionssteckern. Mit diesem Set kann die Arbeit schnell und professionell durchgeführt werden. Nach getaner Arbeit wird das Set (wenn gewünscht) einfach wieder zurückgeschickt und der Kaufpreis erstattet, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt lediglich die Portokosten für die Rücksendung. So besteht die Möglichkeit, professionelle Kabelverbindungen herzustellen, ohne das Werkzeug dazu kaufen zu müssen.

Weiterer Vorteil: Man muß nicht im Vorfeld erst ausrechnen, wie viele Stecker man braucht (wobei dann hinterher doch immer einer fehlt ).

Das passende Kabel (Hirschmann KOKA 110, wahlweise mit PVC- oder besonders UV-beständiger PE-Isolierung) bietet SEH auch an, allerdings ist es ist beim Shop-Update leider noch nicht berücksichtigt worden. Einfach telefonisch bestellen (02323/61887).

Aus den angegebenen Komponenten wirst du eine SAT-Anlage aufbauen, die dir viele Jahre problemlosen und unbeschwerten Fernsehgenuß liefern wird.
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Alt 05.09.2010, 09:36   # 4
tubo1
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Hallo Dipol,Danke für deine Ausführungen,wäre es denn auch möglich den von mir genannen Router beizubehalten und statt dessen beide Ausgänge auf zwei 2Fachverteiler zu lenken?,hätte dann immer noch einen Port an einem 2Fachverteiler frei um hier vielleicht später noch einen weiteren Strang zu ziehen, bzw ich nehme den 5/1x8 und einen 4Fachverteiler, der dann ja auch noch einen freien Port hätte,um die Möglichkeit offen zu halten,
was mir ebenfalls noch Probleme bereitet ist der Standort der Schüssel
einzige Möglichkeit: aufs Dach da hier freie Sicht nach Süden,Versorgungskabel muß ins Erdgeschoß zur alten Einspeisung, ist es möglich,dies über das Entlüftungsrohr der Hauswasserinstallation zu führen?dies wäre ein direkter Weg vom Dach bis ins EG ohne irgend welche Durchbrüche in Decken, hier könnte dann auch der Potentialausgleich mitlaufen zur PotiSchiene ,ist ebenfalls im HWR, Nachteil zusätzlicher Blitzschutz erforderlich,mit welchen Kosten müßte man da rechnen?(ca.15m Weg)
mfg

PS:ist Stichdose eine Durchgangsdose mit Abschlußwiderstand?

---------- Doppelpost zusammengeführt am 05.09.2010 um 07:50 ----------

Hallo King W. war grad beim posten,Danke auch für deine Ausführungen,werde es mir jetzt nochmal in Ruhe durchlesen, noch eins zum Betrieb der Receiver,hatte ich so gedacht
WZ HD fähig mit USB Ausgang ,braucht man denn einen TWIN Receiver? ist doch wirklich nur für das unabhängige Aufnehmen eines Beitrags während dessen man ein anderes Programm sieht,kann mich kaum erinnern wann das mal der Fall war ...
SZ unDG auch HD fähig ohne USB
KZ1 Standard,KZ2 bekommt noch keinen
mfg
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Alt 05.09.2010, 10:07   # 5
King W.
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Den Twin-Receiver brauchst du nicht unbedingt, wenn du die Möglichkeiten nicht nutzen willst (Bild-in-Bild, z.B. um die Werbung auszublenden, ohne was zu verpassen, zeitversetztes Fernsehen usw.) Ein Programm sehen und ein anderes aufnehmen ist ja nicht alles, was so ein Twin-Receiver kann.

An der Installation ändert sich nichts, gleichgültig, welche Receiver du dort anschließt. So, wie du dir das vorgestellt hast, geht es natürlich auch. Kleiner Tip: Standardreceiver fürs KZ1 ist schon OK, aber nimm bitte einen mit HDMI-Anschluß, zumindest dann, wenn mal ein Flachfernseher angeschlossen werden soll, denn über SCART angeschlossen haben diese Fernseher eine wesentlich schlechtere Bildqualität. Dieser hier wäre z.B. geeignet. Er hat eine gute Bildqualität und ist einfach zu bedienen. Unicable-tauglich ist er natürlich auch.


Bei den HDMI-Kabeln gibt es enorme Preisunterschiede! Dieses hier ist vollkommen ausreichend. OK, wenn du viel Geld hast, kannst du auch das hier kaufen. Da steht dann Oehlbach drauf - und es macht auch nichts anderes, als die Signale vom Receiver zum Fernseher zu transportieren.
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Alt 05.09.2010, 12:28   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
...wäre es denn auch möglich den von mir genannen Router beizubehalten und statt dessen beide Ausgänge auf zwei 2Fachverteiler zu lenken?,hätte dann immer noch einen Port an einem 2Fachverteiler frei um hier vielleicht später noch einen weiteren Strang zu ziehen, bzw ich nehme den 5/1x8 und einen 4Fachverteiler, der dann ja auch noch einen freien Port hätte,um die Möglichkeit offen zu halten
Alle Varianten sind möglich.
Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
.. ist es möglich,dies über das Entlüftungsrohr der Hauswasserinstallation zu führen?
Über einen Raum-Entlüftungsschacht oder den Entlüftungszug des Schornsteins (Vorbehaltlich der Genehmigung des Bezirks-Schornsteinfegers) mag das noch angehen, über die Entlüftung eines Abwasser-Rohres aber nicht.
Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
dies wäre ein direkter Weg vom Dach bis ins EG ohne irgend welche Durchbrüche in Decken, hier könnte dann auch der Potentialausgleich mitlaufen zur PotiSchiene ,ist ebenfalls im HWR, Nachteil zusätzlicher Blitzschutz erforderlich,mit welchen Kosten müßte man da rechnen?(ca.15m Weg)
Eine Außenableitung ist sicherheitstechnisch einer Innenableitung stets vorzuziehen, zumal es innen die Schutzabstände oft nicht einzuhalten sind.

Die Normvorschriften zu Erdung und Potenzialausgleich haben Ihre guten Gründe! Kosten kann dir nur eine örtlich Blitzschutzfachkraft nennen. Nicht jede Blitzschutzfachkraft ist auf der Höhe der Normen und die Elektriker sind nach Fachbauleiter-Erfahrungen mit dieser Thematik überwiegend hoffnungslos überfordert. Nimm einen zertifizierten VDB-Betrieb.
Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
PS:ist Stichdose eine Durchgangsdose mit Abschlußwiderstand?
Im Gegenteil, das ist eine Einzeldose ohne Entkopplung und Terminierung.
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Alt 05.09.2010, 14:41   # 7
tubo1
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Potentialausgleich und Blitzschutz sind doch zwei Paar Schuhe oder?,mit dem Rohr hatte ich mir so gedacht: die Kabel nach unten durch ein in sich geschlossenes Leerrohr zu führen beginnend oben kurz unterm Dach dicht einbinden(Durchmesser ca.2-3 cm) unten dann wieder dicht aus dem Lüftungsrohr wieder auszuführen und somit die Kabel"trocken" zu halten,was spricht dagegen?
mfg
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Alt 05.09.2010, 16:20   # 8
tubo1
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neuer Ansatz,Standort Schüssel im Garten unmittelbar neben Gartenschuppen(ca 4m vom Haus entfernt) über Mast ca 2,50m hoch, Router im Gartenhaus 5/1x8G, ein Kabel unerirdisch geführt bis ans Haus durch die Wand,innen weiter geführt über Kabelkanal zum HWR, hier dann Splitter SV-300 F und dann weiter zur alten Einspeisung,Problem nur die Erdung? und ob Blitzschutz nötig ist,Haus daneben ca 12m Hoch
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Alt 05.09.2010, 21:21   # 9
tubo1
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noch eine weitere Überlegung,doch die Schüssel aufs Dach und die vorhandene Dose bzw. das Kabel umfunktionieren in die andere Richtung als Versorgungsleitung,vielleicht so: Router5/1x8G ins Dach, Durchgangsdose ins Dach an alte Stelle Kabel ,Durchgangsdose SZ - Signal ist im HWR,hier 2 Fachverteiler anklemmen und dann ein Strang KZ1/ KZ2,der andere Strang WZ,in der Summe wieder 5 Abnehmer,womöglich im WZ sogar Twin möglich,
oder vielleicht so: mit Router 5/2x4 G selben Weg nach unten über den einen Port,aber über zweiten Port vom Router im DAch dann Versorgung DG und einmal durch die Decke ins SZ,was denkt ihr...
mfg
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Alt 06.09.2010, 00:18   # 10
Dipol
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Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
Potentialausgleich und Blitzschutz sind doch zwei Paar Schuhe oder?
Allerdings, wobei auch Antennenerdung und Blitzschutz nicht dasselbe sind! Eine Blitzschutzanlage wird nur in bestimmten Fällen gefordert, für die Erdung von Antennen gibt es außerhalb der Schutzzone der Fassade keinerlei Spielräume.
Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
mit dem Rohr hatte ich mir so gedacht: die Kabel nach unten durch ein in sich geschlossenes Leerrohr zu führen beginnend oben kurz unterm Dach dicht einbinden(Durchmesser ca.2-3 cm) unten dann wieder dicht aus dem Lüftungsrohr wieder auszuführen und somit die Kabel"trocken" zu halten,was spricht dagegen?
Frag mal einen von der Fraktion Gas, Wasser & Sch**** was er davon hält dass in das Dunstrohr der Abwasserleitung Kabel installiert werden. Das hat auch unter antennentechnischen Gesichtspunkten nichts mehr mit einer fachgerechten Verlegung zu tun.

Solche Exotik wird inzwischen nicht mal mehr im Mittelmeer-Raum akzeptiert. Und wo bitte soll der Erdungsdraht verlaufen?

Beim UniCable-Design bleiben dagegen alle Freiheiten erhalten.
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Alt 06.09.2010, 07:55   # 11
tubo1
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Ok die Idee mit dem Rohr ist gestorben,was hältst du von der letzten Methode das Signal zu verteilen?
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Alt 06.09.2010, 14:22   # 12
Dipol
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Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
Ok die Idee mit dem Rohr ist gestorben,was hältst du von der letzten Methode das Signal zu verteilen?
Die hier?
Zitat:
mit Router 5/2x4 G selben Weg nach unten über den einen Port,aber über zweiten Port vom Router im DAch dann Versorgung DG und einmal durch die Decke ins SZ,
Du kennst deine örtlichen Verhältnisse am besten. Wenn die Aufteilung der Routerkanäle deinem Bedarf entspricht und das Normpegelfenster von 47 bis 77 dB(µV) eingehalten wird, ist jedes Verteildesign fachgerecht.

Wird der Router im UG angebracht machen Matritzen mit Konstantausgangspegel Sinn, die regeln den Pegelverlust und die Schräglage der Zuleitung aus. Da kommen dann Matritzen von AXING, INVERTO, JULTEC, SKYTRONIC (OEM PREISNER), WISI und SPAUN in Betracht.

Von diesen Anbietern sticht JULTEC durch das aufwändige Gussgehäuse hervor.
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Alt 06.09.2010, 16:43   # 13
tubo1
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Danke Dipol,mein Favorit wäre ja das mit dem 5/1x8G ,da dies die
"wenigste " Arbeit machen würde
mit folgender Konstellation
Schüssel 0,85m -> LNB Alps Quattro 0,3dB-> Masseblock 4fach FG4HM-> 5/1x8G ->DG SSD 5-14 -> SZ SSD 5-10 -> SV200 -> 1.Strang KZ1 SSD 5-10 -> KZ2 SSD 5-07; 2.Strang WZ SSD 5-07 , Kabellänge vom Router in HWR ca.20m, zum WZ ca.10m,zu den KZ ca 15m,die entscheidene Frage ist nun ob ich so im Pegelbereich bleibe,wäre schön wenn ihr nochmal drüber kucken könntet
mfg
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Alt 06.09.2010, 17:38   # 14
Dipol
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Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
Schüssel 0,85m -> LNB Alps Quattro 0,3dB-> Masseblock 4fach FG4HM-> 5/1x8G ->DG SSD 5-14 -> SZ SSD 5-10 -> SV200 -> 1.Strang KZ1 SSD 5-10 -> KZ2 SSD 5-07; 2.Strang WZ SSD 5-07 , Kabellänge vom Router in HWR ca.20m, zum WZ ca.10m,zu den KZ ca 15m,die entscheidene Frage ist nun ob ich so im Pegelbereich bleibe,wäre schön wenn ihr nochmal drüber kucken könntet
mfg
Damit sich gleichmäßigere Pegel ergeben, sollte die erste SSD nicht 14 sondern 18 dB und die zweite 14 statt 10 dB Auskoppeldämpfung haben. Das reduziert an der ersten Dose die Gefahr von Überpegel > 77 dB(µV) und durch die die geringere Durchgangsdämpfung der 14 dB Dose kommt hinten etwas mehr Pegel an.

Bislang hat die 18 dB-Dose leider den gleichen Richtkoppler wie die 14 dB Dose und eine interne Bedämpfung. Deren Einbau reduziert daher nicht die Durchgangsdämpfung. Der Verzicht auf einen 18 dB Richtkoppler mit weniger Durchgangsdämpfung ist leider von kaufmännischen Gesichtspunkten bestimmt.

Außerdem muss der Matrix-Ausgang ebenfalls entweder über einen weiteren Erdblock, oder mit den LNB-Kabeln über einen gemeinsamen Erdwinkel geführt werden. Der PA muss nämlich auch bei Ausbau des Multischalters erhalten bleiben.
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Alt 06.09.2010, 18:21   # 15
tubo1
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Damit sich gleichmäßigere Pegel ergeben, sollte die erste SSD nicht 14 sondern 18 dB und die zweite 14 statt 10 dB Auskoppeldämpfung haben. Das reduziert an der ersten Dose die Gefahr von Überpegel > 77 dB(µV) und durch die die geringere Durchgangsdämpfung der 14 dB Dose kommt hinten etwas mehr Pegel an.
Ok werde das so ändern
Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Bislang hat die 18 dB-Dose leider den gleichen Richtkoppler wie die 14 dB Dose und eine interne Bedämpfung. Deren Einbau reduziert daher nicht die Durchgangsdämpfung. Der Verzicht auf einen 18 dB Richtkoppler mit weniger Durchgangsdämpfung ist leider von kaufmännischen Gesichtspunkten bestimmt.
Bahnhof???
Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Außerdem muss der Matrix-Ausgang ebenfalls entweder über einen weiteren Erdblock, oder mit den LNB-Kabeln über einen gemeinsamen Erdwinkel geführt werden. Der PA muss nämlich auch bei Ausbau des Multischalters erhalten bleiben.
Matrix =5/1x8g ? hab ja vom Bild des Routers gesehen das dieser auch geerdet werden muß oder verstehe ich das falsch,wo meinst Du?

---------- Doppelpost zusammengeführt am 06.09.2010 um 16:23 ----------

Zitieren hat nicht so geklappt ), im Zitat steht auch noch Text von mir
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Alt 06.09.2010, 18:52   # 16
Dipol
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Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
Bahnhof???
Vorsicht am Zug, gleich fährt der Bahnsteig ab!

Je höher die Auskoppeldämpfung, umso geringer ist die Durchgangsdämpfung. Es sei denn man spart sich die Kosten für Dosen mit 18 dB Richtkoppler ein und baut dafür in die 14 dB Dosen zusätzliche 4 dB Dämpfung ein. Jetzt verständlich?
Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
Matrix =5/1x8g ? hab ja vom Bild des Routers gesehen das dieser auch geerdet werden muß oder verstehe ich das falsch,wo meinst Du?
Nach dem Text der EN 60728-11 muss der Potenzialausgleich bei Ausbau eines Multischalters oder einer Matrix bestehen bleiben. Wenn alle Ein- und Ausgangs-Kabel geerdet sind, macht die Zusatzerdung des Gehäuses nix kaputt.

Leider ist das Normbewusstsein auch bei diversen Herstellern unterentwickelt. Da haben es einige noch nicht geschnallt, dass die bloße Erdung des Gehäuses normwidrig ist.

Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
Zitieren hat nicht so geklappt ), im Zitat steht auch noch Text von mir
Ist schon repariert.
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Alt 06.09.2010, 23:39   # 17
King W.
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Es sei denn man spart sich die Kosten für Dosen mit 18 dB Richtkoppler ein und baut dafür in die 14 dB Dosen zusätzliche 4 dB Dämpfung ein.
Eine "ideale" Dose mit 14 dB Dämpfung leitet 3,98% der elektrischen Leitung an den Ausgang weiter und 96,02% geht hindurch (rechnerische Werte, in der Praxis ergeben sich natürlich Abweichungen durch unvermeidliche Verluste und Toleranzen)

bei 18 dB wären es 1,58% und 98,42%.

Auf gut Deutsch: ein bedämpfter 14er Richtkoppler läßt anstatt 98,42% "nur" 96,02% der Leistung durch, der Rest wird "verbraten". In Dezibel umgerechnet macht das 0,11 dB, die eine 18er Dose mit 14er Richtkoppler mehr verbrät, als eine 18er Dose mit 18er Richtkoppler.

Das ist ungefähr so viel, wie 30 cm Kabel "schlucken". Bei einer 10 dB Dose gegenüber einer 14er sieht die Sache schon wieder anders aus, da wäre der Verlust deutlich höher.

Wenn eine Firma 10er und 14er Richtkoppler verbaut und die 18er Dose zusätzlich etwas bedämpft, ist das m.E. OK, wenn die Dosen dadurch günstiger werden. Axing geht diesen Weg.

Übel wird es allerdings dann, wenn nur 10er Richtkoppler verwendet werden und sowohl die 14er wie auch die 18er Dosen eigentlich bedämpfte 10er Dosen sind. Dann könnte es am Strangende schon mal knapp werden.

Aber da gibt es ja noch den genialen Trick von Smart: Am Strangende wird einfach eine Stichdose mit "1,5 dB Auskoppeldämpfung" eingebaut. Siehe hier. Wir haben herzlich darüber gelacht.
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Alt 08.09.2010, 20:14   # 18
tubo1
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Je höher die Auskoppeldämpfung, umso geringer ist die Durchgangsdämpfung. Es sei denn man spart sich die Kosten für Dosen mit 18 dB Richtkoppler ein und baut dafür in die 14 dB Dosen zusätzliche 4 dB Dämpfung ein. Jetzt verständlich?

die 18 hat doch den gleichen Preis wie die 14

Nach dem Text der EN 60728-11 muss der Potenzialausgleich bei Ausbau eines Multischalters oder einer Matrix bestehen bleiben. Wenn alle Ein- und Ausgangs-Kabel geerdet sind, macht die Zusatzerdung des Gehäuses nix kaputt.

Heißt also zwei Masseblöcke einen davor einen dahinter schalten
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Alt 08.09.2010, 20:47   # 19
Dipol
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Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
die 18 hat doch den gleichen Preis wie die 14
Jeder Richtkoppler weniger am Lager spart das Kosten. Und wie King W. schon dargelegt hat geht das bei manchen Anbietern so weit, dass sie 10 dB Richtkoppler in alle anderen Dosen einbauen und dann die Pegelreduzierung an internen Dämpfungsgliedern verbraten. Und an den Folgedosen geht der verbratene Pegel verloren.
Zitat:
Zitat von tubo1 Beitrag anzeigen
Heißt also zwei Masseblöcke einen davor einen dahinter schalten
Wichtig ist, dass alle Ein- und Ausgangskabel geerdet sind. Ob das über mehrere Erdblöcke oder einen einzigen Erdblock bzw. Erdwinkel erfolgt, ist sicherheitstechnisch gleichwertig.
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