| | # 3 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Auch von mir Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Mittlerweile gibt es ein Update bei SEH (endlich!) und die häufig nachgefragten Artikel sind auch gelistet. Gibertini hat Antennen in verschiedenen Qualitätsstufen. Nimm bitte mindestens die XP oder, wenn du etwas besonders langlebiges und stabiles suchst, die SE. Der Mehrpreis von ca. 30 ist dafür jedenfalls gut angelegt. Die Werbeaussage "Kathrein und Fuba mindestens ebenbürtig" bezieht sich höchstwahrscheinlich auf die CAS 80, während ich die CAS 90 qualitativ noch geringfügig höher einschätze. Dafür ist sie aber auch fast doppelt so teuer und das Alps-LNB erfordert einen Adapter. Ein solcher Adapter sieht an einer Kathrein-Antenne aus wie gewollt und nicht gekonnt. Den TechniSat 5/1x8 Multischalter kannst du natürlich verwenden, aber es gibt eine Alternative: Den Jultec JPS0501-8TN. Die beiden Haupt-Vorteile dieses Schalters:
Als Verteiler wäre dieser hier gut geeignet. Die Stränge werden zweckmäßigerweise aus Antennendosen mit unterschiedlichen Auskoppeldämpfungen aufgebaut:
Noch ein Wort zu den Kabeln und Steckern: Beim Kabel sollte darauf geachtet werden, daß der Innenleiter aus reinem Kupfer besteht und auch das Abschirmgeflecht aus dem gleichen Material (blank oder verzinnt) hergestellt wurde. Bei Billigkabel wird gern verkupferter Stahl für den Innenleiter und Aluminium für den Außenleiter verwendet. Unter Feuchtigkeitseinfluß bildet sich dann ein galvanisches Element, im Innenleiter des Steckers fängt es an zu gammeln und früher oder später treten Empfangsstörungen bis hin zum Totalausfall auf. Das hat dann eine zeitraubende Fehlersuche zur Folge. Die Schirmdämpfung, die so gern als Werbeargument genutzt wird, ist hingegen irrelevant, sofern ein Mindestwert von 85 dB (Klasse A) eingehalten wird. Wenn du ein Kabel besitzt, bei dem sowohl der Innenleiter wie auch das Abschirmgeflecht aus Kupfer besteht, das eine Schirmdämpfung von 90 - 100 dB aufweist und über eine Signaldämpfung von nicht mehr als 30 dB/100m bei 2.150 MHz verfügt, so hast du ein wirklich gutes Kabel. Mit einem bewährten Markenprodukt (Kathrein LCD 95, Spaun Spoax 95, Preisner SK 2000 oder Hirschmann KOKA 110 machst du nichts falsch. Mit den Steckern ist es ähnlich: auch gute Schraubstecker sind, verglichen mit Kompressionssteckern, nur 2. Wahl. Die Schirmdämpfung ist recht gering. Wenn du sie schon nehmen willst, nimm wenigstens die vergoldeten. Viel besser sind Kompressionsstecker, allerdings ist zur Montage Werkzeug erforderlich. SEH bietet seinen Kunden zum Hirschmann KOKA 110-Kabel ein passendes Set an, bestehend aus einem Abisolierer, einer Kompressionszange und 100 Kompressionssteckern. Mit diesem Set kann die Arbeit schnell und professionell durchgeführt werden. Nach getaner Arbeit wird das Set (wenn gewünscht) einfach wieder zurückgeschickt und der Kaufpreis erstattet, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt lediglich die Portokosten für die Rücksendung. So besteht die Möglichkeit, professionelle Kabelverbindungen herzustellen, ohne das Werkzeug dazu kaufen zu müssen. Weiterer Vorteil: Man muß nicht im Vorfeld erst ausrechnen, wie viele Stecker man braucht (wobei dann hinterher doch immer einer fehlt ). Das passende Kabel (Hirschmann KOKA 110, wahlweise mit PVC- oder besonders UV-beständiger PE-Isolierung) bietet SEH auch an, allerdings ist es ist beim Shop-Update leider noch nicht berücksichtigt worden. Einfach telefonisch bestellen (02323/61887). Aus den angegebenen Komponenten wirst du eine SAT-Anlage aufbauen, die dir viele Jahre problemlosen und unbeschwerten Fernsehgenuß liefern wird.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 5 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Den Twin-Receiver brauchst du nicht unbedingt, wenn du die Möglichkeiten nicht nutzen willst (Bild-in-Bild, z.B. um die Werbung auszublenden, ohne was zu verpassen, zeitversetztes Fernsehen usw.) Ein Programm sehen und ein anderes aufnehmen ist ja nicht alles, was so ein Twin-Receiver kann. An der Installation ändert sich nichts, gleichgültig, welche Receiver du dort anschließt. So, wie du dir das vorgestellt hast, geht es natürlich auch. Kleiner Tip: Standardreceiver fürs KZ1 ist schon OK, aber nimm bitte einen mit HDMI-Anschluß, zumindest dann, wenn mal ein Flachfernseher angeschlossen werden soll, denn über SCART angeschlossen haben diese Fernseher eine wesentlich schlechtere Bildqualität. Dieser hier wäre z.B. geeignet. Er hat eine gute Bildqualität und ist einfach zu bedienen. Unicable-tauglich ist er natürlich auch. Bei den HDMI-Kabeln gibt es enorme Preisunterschiede! Dieses hier ist vollkommen ausreichend. OK, wenn du viel Geld hast, kannst du auch das hier kaufen. Da steht dann Oehlbach drauf - und es macht auch nichts anderes, als die Signale vom Receiver zum Fernseher zu transportieren.
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| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 03.09.2010
Beiträge: 9
| Potentialausgleich und Blitzschutz sind doch zwei Paar Schuhe oder?,mit dem Rohr hatte ich mir so gedacht: die Kabel nach unten durch ein in sich geschlossenes Leerrohr zu führen beginnend oben kurz unterm Dach dicht einbinden(Durchmesser ca.2-3 cm) unten dann wieder dicht aus dem Lüftungsrohr wieder auszuführen und somit die Kabel"trocken" zu halten,was spricht dagegen? mfg |
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| | # 8 |
| Threadstarter Registriert seit: 03.09.2010
Beiträge: 9
| neuer Ansatz,Standort Schüssel im Garten unmittelbar neben Gartenschuppen(ca 4m vom Haus entfernt) über Mast ca 2,50m hoch, Router im Gartenhaus 5/1x8G, ein Kabel unerirdisch geführt bis ans Haus durch die Wand,innen weiter geführt über Kabelkanal zum HWR, hier dann Splitter SV-300 F und dann weiter zur alten Einspeisung,Problem nur die Erdung? und ob Blitzschutz nötig ist,Haus daneben ca 12m Hoch |
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| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 03.09.2010
Beiträge: 9
| noch eine weitere Überlegung,doch die Schüssel aufs Dach und die vorhandene Dose bzw. das Kabel umfunktionieren in die andere Richtung als Versorgungsleitung,vielleicht so: Router5/1x8G ins Dach, Durchgangsdose ins Dach an alte Stelle Kabel ,Durchgangsdose SZ - Signal ist im HWR,hier 2 Fachverteiler anklemmen und dann ein Strang KZ1/ KZ2,der andere Strang WZ,in der Summe wieder 5 Abnehmer,womöglich im WZ sogar Twin möglich, oder vielleicht so: mit Router 5/2x4 G selben Weg nach unten über den einen Port,aber über zweiten Port vom Router im DAch dann Versorgung DG und einmal durch die Decke ins SZ,was denkt ihr... mfg |
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| | # 10 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Allerdings, wobei auch Antennenerdung und Blitzschutz nicht dasselbe sind! Eine Blitzschutzanlage wird nur in bestimmten Fällen gefordert, für die Erdung von Antennen gibt es außerhalb der Schutzzone der Fassade keinerlei Spielräume. Zitat:
Solche Exotik wird inzwischen nicht mal mehr im Mittelmeer-Raum akzeptiert. Und wo bitte soll der Erdungsdraht verlaufen? Beim UniCable-Design bleiben dagegen alle Freiheiten erhalten. | |
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| | # 12 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Wird der Router im UG angebracht machen Matritzen mit Konstantausgangspegel Sinn, die regeln den Pegelverlust und die Schräglage der Zuleitung aus. Da kommen dann Matritzen von AXING, INVERTO, JULTEC, SKYTRONIC (OEM PREISNER), WISI und SPAUN in Betracht. Von diesen Anbietern sticht JULTEC durch das aufwändige Gussgehäuse hervor. | ||
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| | # 13 |
| Threadstarter Registriert seit: 03.09.2010
Beiträge: 9
| Danke Dipol,mein Favorit wäre ja das mit dem 5/1x8G ,da dies die "wenigste " Arbeit machen würde mit folgender Konstellation Schüssel 0,85m -> LNB Alps Quattro 0,3dB-> Masseblock 4fach FG4HM-> 5/1x8G ->DG SSD 5-14 -> SZ SSD 5-10 -> SV200 -> 1.Strang KZ1 SSD 5-10 -> KZ2 SSD 5-07; 2.Strang WZ SSD 5-07 , Kabellänge vom Router in HWR ca.20m, zum WZ ca.10m,zu den KZ ca 15m,die entscheidene Frage ist nun ob ich so im Pegelbereich bleibe,wäre schön wenn ihr nochmal drüber kucken könntet mfg |
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| | # 14 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Bislang hat die 18 dB-Dose leider den gleichen Richtkoppler wie die 14 dB Dose und eine interne Bedämpfung. Deren Einbau reduziert daher nicht die Durchgangsdämpfung. Der Verzicht auf einen 18 dB Richtkoppler mit weniger Durchgangsdämpfung ist leider von kaufmännischen Gesichtspunkten bestimmt. Außerdem muss der Matrix-Ausgang ebenfalls entweder über einen weiteren Erdblock, oder mit den LNB-Kabeln über einen gemeinsamen Erdwinkel geführt werden. Der PA muss nämlich auch bei Ausbau des Multischalters erhalten bleiben. | |
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| | # 15 | |||
| Threadstarter Registriert seit: 03.09.2010
Beiträge: 9
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
![]() ---------- Doppelpost zusammengeführt am 06.09.2010 um 16:23 ---------- Zitieren hat nicht so geklappt ), im Zitat steht auch noch Text von mir | |||
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| | # 16 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Vorsicht am Zug, gleich fährt der Bahnsteig ab! ![]() Je höher die Auskoppeldämpfung, umso geringer ist die Durchgangsdämpfung. Es sei denn man spart sich die Kosten für Dosen mit 18 dB Richtkoppler ein und baut dafür in die 14 dB Dosen zusätzliche 4 dB Dämpfung ein. Jetzt verständlich? Zitat:
Leider ist das Normbewusstsein auch bei diversen Herstellern unterentwickelt. Da haben es einige noch nicht geschnallt, dass die bloße Erdung des Gehäuses normwidrig ist. Ist schon repariert. | |
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| | # 17 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
bei 18 dB wären es 1,58% und 98,42%. Auf gut Deutsch: ein bedämpfter 14er Richtkoppler läßt anstatt 98,42% "nur" 96,02% der Leistung durch, der Rest wird "verbraten". In Dezibel umgerechnet macht das 0,11 dB, die eine 18er Dose mit 14er Richtkoppler mehr verbrät, als eine 18er Dose mit 18er Richtkoppler. Das ist ungefähr so viel, wie 30 cm Kabel "schlucken". Bei einer 10 dB Dose gegenüber einer 14er sieht die Sache schon wieder anders aus, da wäre der Verlust deutlich höher. Wenn eine Firma 10er und 14er Richtkoppler verbaut und die 18er Dose zusätzlich etwas bedämpft, ist das m.E. OK, wenn die Dosen dadurch günstiger werden. Axing geht diesen Weg. Übel wird es allerdings dann, wenn nur 10er Richtkoppler verwendet werden und sowohl die 14er wie auch die 18er Dosen eigentlich bedämpfte 10er Dosen sind. Dann könnte es am Strangende schon mal knapp werden. Aber da gibt es ja noch den genialen Trick von Smart: Am Strangende wird einfach eine Stichdose mit "1,5 dB Auskoppeldämpfung" eingebaut. Siehe hier. Wir haben herzlich darüber gelacht.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 18 |
| Threadstarter Registriert seit: 03.09.2010
Beiträge: 9
| Je höher die Auskoppeldämpfung, umso geringer ist die Durchgangsdämpfung. Es sei denn man spart sich die Kosten für Dosen mit 18 dB Richtkoppler ein und baut dafür in die 14 dB Dosen zusätzliche 4 dB Dämpfung ein. Jetzt verständlich? die 18 hat doch den gleichen Preis wie die 14 Nach dem Text der EN 60728-11 muss der Potenzialausgleich bei Ausbau eines Multischalters oder einer Matrix bestehen bleiben. Wenn alle Ein- und Ausgangs-Kabel geerdet sind, macht die Zusatzerdung des Gehäuses nix kaputt. Heißt also zwei Masseblöcke einen davor einen dahinter schalten |
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| | # 19 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Jeder Richtkoppler weniger am Lager spart das Kosten. Und wie King W. schon dargelegt hat geht das bei manchen Anbietern so weit, dass sie 10 dB Richtkoppler in alle anderen Dosen einbauen und dann die Pegelreduzierung an internen Dämpfungsgliedern verbraten. Und an den Folgedosen geht der verbratene Pegel verloren. Wichtig ist, dass alle Ein- und Ausgangskabel geerdet sind. Ob das über mehrere Erdblöcke oder einen einzigen Erdblock bzw. Erdwinkel erfolgt, ist sicherheitstechnisch gleichwertig. |
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