Sat Anlage 12 Teilnehmer

Alt 16.08.2010, 11:14   # 1
Datti
 
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Hallo, Leute bin neu hier und habe mir schon einige Beiträge durchgelesen.
Bin Dabei von dem Mehrfamilienhäusern meine Tante die unzähligen Sat-schüsseln vom Dach zu entfernen!
Die Neue Anlage sollte für 12 bzw 16 Teilnehmer sein.
Dachte an eine Fuba Daa 850, Fuba Quattro-LNB DEK 400, Spaun SMS 51207 NF. Gesamtpreis 238€, gibt es da was dran auszusetzten bzw. bessere Komponenten ohne großartig teuerer zu werden?? Vielleicht könnt ihr mir weiter helfen schonmal vielen dank im vorraus bye Marc
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Alt 16.08.2010, 16:49   # 2
Dipol
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Hallo Datti, herzlich Willkommen im Forum!

Zitat:
Zitat von Datti Beitrag anzeigen
... gibt es da was dran auszusetzten bzw. bessere Komponenten ohne großartig teuerer zu werden??
SPAUN hat auf Kritik wegen normwidriger terrestrischer Entkopplung reagiert und technisch nachgelegt. 42 dB sind für UKW und VHF nach Norm gefordert, dieser Schalter hat ausweislich SPAUN-Angabe aber noch immer lediglich 26 dB Port-to-Port-Entkopplung. Unter 35 dB sollte man nicht gehen, mit Kabel und Dosen reicht das dann aus.

Ein Umbau sollte sich an einem zeitgemäßen Komfort orientieren. Ein Single-Anschluss pro Wohnung wird dem sicher nicht gerecht. Je nachdem wie groß die Wohnungen sind, kann auch ein Twin-Anschluss ungenügend sein und ein Umbau auf 3 Receiver mittels UniCable geboten sein. Eine JPS0512 oder JPS0526 Matrix von JULTEC gibt es aber nicht zum Nulltarif.

Bei JULTEC-Matritzen für 3 Receiver pro Ausgang kann alternativ im Legacy-Modus auch nur ein beliebiger analoger oder digitaler Receiver betrieben werden.

In der Liste fehlen die Erdblöcke oder Erdwinkel für den als innere Sicherheitsmaßnahme zwingend vorgeschriebenen Potenzialausgleich der Kabel. Auch muss die Antenne nach dem Umbau den Vorgaben der EN 60728-11 bezüglich der Erdung entsprechen. Siehe Thread Erdung und Potenzialausgleich.
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Alt 16.08.2010, 17:13   # 3
Datti
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Also bei den 12 Teilnehmern ist für jede wohnung mind. 2 Anschlüsse vorgesehen und für große Wohnungen 3! Die Erdung hab ich da mal ausgeschlossen da es egal ist welche Anlage ich nehme die Erdung muss ich bei jeder Anlage machen!
Also sollte ich besser einen anderen Multischalter kaufen! Welche Komponenten würdet ihr denn empfehlen mit einer Fuba DAA 850?

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Hallo Datti, herzlich Willkommen im Forum!

SPAUN hat auf Kritik wegen normwidriger terrestrischer Entkopplung reagiert und technisch nachgelegt. 42 dB sind für UKW und VHF nach Norm gefordert, dieser Schalter hat ausweislich SPAUN-Angabe aber noch immer lediglich 26 dB Port-to-Port-Entkopplung. Unter 35 dB sollte man nicht gehen, mit Kabel und Dosen reicht das dann aus.

Ein Umbau sollte sich an einem zeitgemäßen Komfort orientieren. Ein Single-Anschluss pro Wohnung wird dem sicher nicht gerecht. Je nachdem wie groß die Wohnungen sind, kann auch ein Twin-Anschluss ungenügend sein und ein Umbau auf 3 Receiver mittels UniCable geboten sein. Eine JPS0512 oder JPS0526 Matrix von JULTEC gibt es aber nicht zum Nulltarif.

Bei JULTEC-Matritzen für 3 Receiver pro Ausgang kann alternativ im Legacy-Modus auch nur ein beliebiger analoger oder digitaler Receiver betrieben werden.

In der Liste fehlen die Erdblöcke oder Erdwinkel für den als innere Sicherheitsmaßnahme zwingend vorgeschriebenen Potenzialausgleich der Kabel. Auch muss die Antenne nach dem Umbau den Vorgaben der EN 60728-11 bezüglich der Erdung entsprechen. Siehe Thread Erdung und Potenzialausgleich.
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Alt 16.08.2010, 17:50   # 4
Dipol
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Zitat:
Zitat von Datti Beitrag anzeigen
Also sollte ich besser einen anderen Multischalter kaufen! Welche Komponenten würdet ihr denn empfehlen mit einer Fuba DAA 850?
Immer solche Produkte, die möglichst nahe an eine normgerechte Port-to-Port-Entkopplung nach EN 60728 heran kommen. Terrestrisch sollten am Schalter immerhin 35 dB vorliegen, für den Rest sorgen Kabel und Steckdosen. Hier noch die Normanforderungen:

42 dB UKW + VHF (7 MHz Bandbreite)
36 dB VHF + UHF (8 MHz Bandbreite)
30 dB Sat.-ZF
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Alt 16.08.2010, 17:54   # 5
Datti
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welchen Multischalter würdet ihr denn empfehlen?? Was ist denn von dem zu halten
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Alt 16.08.2010, 17:58   # 6
Dipol
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Zitat:
Zitat von Datti Beitrag anzeigen
welchen Multischalter würdet ihr denn empfehlen?? Was ist denn von Chess zu halten oder axton???
Machen wir jetzt rückwärts? SPAUN hat ja immerhin noch ein einwandfreies Gehäuse mit A-Class-Schirmungsmaß.

Axton kenne ich nicht, da muss ich erst mal googeln.
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Alt 17.08.2010, 02:28   # 7
King W.
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Den angegebenen Schalter gibt es mittlerweile nicht mehr. FTE hat sich das Ankaro-Werk in Lünen "einverleibt" und baut nun die Schalter selbst - mit noch mieseren Werten für die Entkopplung, teils bis herunter zu total inakzeptablen Werten von 20 dB. Früher waren die FTE's OEM-Produkte von Emp-Centauri. Die hatten 26 dB Entkopplung, genau wie die (bis auf das Gehäuse) baugleiche Reihe "Profi-Line". Die Schalter funktionieren zwar, genügen aber mit 26 dB nur bescheidenen Ansprüchen hinsichtlich der Teilnehmerentkopplung. Mit den Kabeln und Dosen kommt man so gerade auf die geforderten 30 dB im SAT-Bereich. Die terrestrischen Werte werden verfehlt. OK, das kann dir egal sein, wenn du keine Terrestrik oder gar das Signal eines Kabelanbieters mit verteilen willst. Eine UKW-Antenne funktioniert aber auch an diesem Schalter.

Einen Vorteil hat der Emp-Schalter allerdings: Er ist nicht allzu teuer und es gibt ihn mit unterschiedlich vielen Teilnehmeranschlüssen. Wenn es finanziell klemmt und gespart werden muß, ist der Schalter ein ganz brauchbarer Kompromiß.

Ansonsten würde ich auch zu einem Schalter mit höherer Teilnehmerentkopplung raten.

Was hältst du von dem Jultec JRM0516T oder JRM0512T, wenn 12 Anschlüsse reichen? Das sind receivergespeiste Multischalter mit einigen bemerkenswerten Vorteilen:
  • Außergewöhnlich niedriger Stromverbrauch von nur 70 mA. Der Schalter braucht kein eigenes Netzteil und keine eigene Stromversorgung. Stattdessen wird die Stromversorgung von den angeschlossenen Receivern übernommen. Nachts, wenn alle Receiver aus sind, sinkt der Stromverbrauch der gesamten Anlage auf 0. Sparsamer geht es nicht mehr. Der Mehrpreis gegenüber anderen Schaltern amortisiert sich früher oder später.
  • Stabiles Alu-Druckgußgehäuse mit hervorragender Abschirmwirkung gegen Störungen aller Art. Gleichzeitig fungiert das Gehäuse als Kühlkörper für die eingesetzten Bauteile, was deren Lebensdauer deutlich verlängert.
  • Alle erforderlichen Normen werden locker eingehalten und teilweise sogar deutlich übertroffen.

Die Jultec-Multischalter sind bei SEH zu bekommen und können telefonisch bestellt werden (02323/61887).
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


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Alt 17.08.2010, 09:09   # 8
Datti
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Was kostet denn so ein Multischalter von Jultec? hab bei google nichts gefunden außer die Dur-line MSRP 512T
Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen

Ansonsten würde ich auch zu einem Schalter mit höherer Teilnehmerentkopplung raten.

Was hältst du von dem Jultec JRM0516T oder JRM0512T, wenn 12 Anschlüsse reichen? Das sind receivergespeiste Multischalter mit einigen bemerkenswerten Vorteilen:
  • Außergewöhnlich niedriger Stromverbrauch von nur 70 mA. Der Schalter braucht kein eigenes Netzteil und keine eigene Stromversorgung. Stattdessen wird die Stromversorgung von den angeschlossenen Receivern übernommen. Nachts, wenn alle Receiver aus sind, sinkt der Stromverbrauch der gesamten Anlage auf 0. Sparsamer geht es nicht mehr. Der Mehrpreis gegenüber anderen Schaltern amortisiert sich früher oder später.
  • Stabiles Alu-Druckgußgehäuse mit hervorragender Abschirmwirkung gegen Störungen aller Art. Gleichzeitig fungiert das Gehäuse als Kühlkörper für die eingesetzten Bauteile, was deren Lebensdauer deutlich verlängert.
  • Alle erforderlichen Normen werden locker eingehalten und teilweise sogar deutlich übertroffen.

Die Jultec-Multischalter sind bei SEH zu bekommen und können telefonisch bestellt werden (02323/61887).
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Alt 17.08.2010, 16:24   # 9
Dipol
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Zitat:
Zitat von Datti Beitrag anzeigen
Was kostet denn so ein Multischalter von Jultec? hab bei google nichts gefunden außer die Dur-line MSRP 512T
= absolut identisch zum JPS0512T.

Den JULTEC-Preis kannst du z. B. bei SEH oder auch Sat-Shop Heilbronn erfragen.
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Alt 17.08.2010, 19:21   # 10
King W.
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Stimmt. Die Schalter sind identisch.

Bevor du aber in diesem Shop kaufst, lies dir bitte diesen Thread durch. Hier hat sich der User FJessen, der dort einen TechniRouter erworben hat, geäußert und um Hilfe nachgesucht.

Die - voll und ganz zutreffende - Fehleranalyse von Dipol, nämlich daß der Router defekt sei, hat ein Verantwortlicher dieses Shops als "Vollquatsch" bezeichnet, nur um den Schalter nicht umtauschen zu müssen. Stattdessen hat er den Kunden dazu gebracht, unnötige weitere Artikel zu kaufen (teure Kathrein-Antennensteckdosen).

Entscheide bitte selbst, ob du dort kaufen möchtest.

Derartige Erfahrungen wirst du bei SEH niemals machen und auch vom SAT-Shop Heilbronn habe ich noch nichts nachteiliges gehört - im Gegenteil.

Die Preise dürften nahezu identisch sein, so daß von daher auch kein Grund besteht, ausgerechnet den Shop mit dem miesesten Kundendienst zu bevorzugen. Zumindest von SEH weiß ich, daß der Schalter vorrätig ist und telefonisch (02323/61887) bestellt werden kann.

In Verbindung mit einem receivergespeisten Multischalter ist es vorteilhaft, ein besonders sparsames LNB zu verwenden. Die Alps haben sich da besonders gut bewährt. Neben dem geringen Stromverbrauch sind sie empfangsstark und besonders langlebig. Mittlerweile haben sie sich den Ruf erworben, nahezu "unkaputtbar" zu sein.

Als Antenne kannst du durchaus die Fuba nehmen, mir persönlich gefällt die neue Gibertini SE aber besser. Der Grund: Beim Bau dieser Antenne kommt kein Kunststoff zum Einsatz. Ich habe die Antenne auf der Anga-Cable im Mai gesehen und fotografiert:


gibertini

Die Antenne ist zwar noch nicht auf der Internet-Seite gelistet, bei SEH aber schon zu bekommen.
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Alt 17.08.2010, 20:48   # 11
Datti
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Hab heute einen Großhändler ausfindig gemacht bei mir in der Umgebung der mir ein richtig gutes angebot gemacht hat

Giberitini SE für 79€
Dur-line MSRP 512T für 159€
MTI LNB für 14,99

Er meinte nur ich sollte durch meine Kabellänge von fast 50m bei drei wohnungen lieber auf ein Multischalter mit Netzteil gehen! Da er von Problemen weiß das etwas billigere Receiver nicht die Leistung alleine aufbringen könnten.

Er hat momentan ein Angebot als

Hirschmann 85 cm Schüssel
spaun SMS 51203 NF
Hirschmann Quattro LNB
inkl. Erdungsblock und 5m 4fach Koaxkabel für 259€
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Alt 18.08.2010, 04:34   # 12
King W.
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Das erste Angebot ist m.E. besser, wenngleich ich nicht verstehen kann, wie er in der Lage ist, die Gibertini SE für 79€ anzubieten.

Bei dem LNB kommt es darauf an, welches Exemplar er dir verkaufen will. Es gibt drei Serien von MTI: Grey-Line, Supreme Blue und High-Line. Letztere sind nicht für den Betrieb an einem Multischalter konzipiert und folglich gibt es sie auch nicht als Quattros. Die Grey-Line sind nicht sonderlich empfehlenswert, die Blue-Line kannst du von den technischen Eigenschaften her nehmen.

Der Knackpunkt ist aber der Stromverbrauch: Die Alps sind mit 150 mA nahezu konkurrenzlos, die MTI Supreme Blue Quattros brauchen 250 mA.

Letzteres ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es bei größeren Kabellängen bei dem Händler zu Schwierigkeiten kommt bzw. gekommen ist. Seine Meinung, die Netzteile der Billig-Receiver seien Schuld und kämen mit dem langen Kabel nicht klar, ist falsch.

Der Strom des Receiver-Netzteils fließt zunächst zum Multischalter, der davon 70 mA für sich verbraucht und 150 mA an das LNB weitergibt. Macht zunächst einmal 220 mA (in Verbindung mit einem Alps-LNB) - unabhängig von der Leitungslänge. Die Leitung selbst verbraucht keinen Strom.

Etwas anders sieht es mit der Spannung aus. Für den Fall, daß der Großhändler den Unterschied zwischen Strom und Spannung nicht kennt, kann er sich Strom und Spannung mit Wasser vergleichen, das durch einen Gartenschlauch fließt. Die Spannung ist dann der Wasserdruck bei aufgedrehtem Wasserhahn, der Strom ist die Wassermenge, die aus dem Schlauch kommt. Die drei Größen Druck, Wassermenge und Eigenschaften des Gartenschlauchs hängen zusammen. Je größer der Druck und je dicker und kürzer der Schlauch ist, desto mehr Wasser kommt heraus. So weit, so gut.

Auf Strom und Spannung übertragen heißt das, je größer die Spannung und je kleiner der Widerstand, desto mehr Strom fließt. In Formelzeichen ausgedrückt:
U / R = I. Das ist das bekannte Ohmsche Gesetz.

Wenn man 2 Größen kennt, läßt sich die dritte leicht ausrechnen.

Die Betriebsspannung, die vom Receiver abgegeben wird, dient auch zur Bandumschaltung: Bei 18V wird das horizontale, bei 14V das vertikale Band empfangen. Die meisten deutschen Programme sind auf horizontal zu finden. Um sicher schalten zu können, braucht der Multischalter (mit etwas Reserve) 16V.

Auf gut Deutsch: Von den 18V dürfen maximal 2V verlorengehen.

Jetzt kann man rechnen. Durch Umstellen der Formel erhält man U / I = R.
Die Werte eingesetzt ergibt 2V / 220 mA = 9,1 Ω.

Das ist der Betrag, den der elektrische Widerstand des Kabels nicht überschreiten darf, damit es noch funktioniert. Bei den technischen Angaben zu einem guten Kabel (Hirschmann KOKA 100) ist zu lesen: Schleifenwiderstand 100 m = 2,9 Ω. Um 9,1 Ω zu erreichen, müßtest du schon über 300 m Kabel haben.

Beim Einsatz eines MTI-LNB werden 320 mA Strom verbraucht. Die Rechnung sieht jetzt so aus: 2V / 320 mA = 6,25 Ω. Auch jetzt wären bei gutem Kabel noch gut 200 m möglich (nur theoretisch, weil die Signaldämpfung bei einer derartigen Länge zu hoch ist).

Noch anders sieht die Rechnung aus, wenn mieses Kabel verwendet wird, die Rolle so zu 15 oder 20€, dessen Innenleiter aus hauchdünn verkupfertem Stahl anstatt massivem Kupfer und dessen Abschirmgeflecht aus Aluminium anstelle verzinntem Kupfer besteht. Alu und Stahl haben gegenüber Kupfer eine viel schlechtere Leitfähigkeit, der Widerstand eines solchen Kabels ist viel höher. Da nützen auch die (völlig unnötige) 4-fach Abschirmung und die inflationär hohen Abschirmwerte nicht mehr viel. Der höhere Widerstand verkürzt gnadenlos die nutzbare Kabellänge.

Wenn der Händler schon bei 40m Schwierigkeiten hat, ist das ein sicheres Zeichen dafür daß

a) der Stromverbrauch insgesamt zu hoch ist und
b) schlechtes Kabel verwendet wird.

Leider haben die Hersteller derartiger Katastrophenkabel "einen Igel in der Tasche", wenn es um die Herausgabe der technischen Daten geht. Die protzen zwar gern mit ihren "120 dB Abschirmung" (die ohnehin kein Mensch nachmessen kann), der wichtigere Schleifenwiderstand wird aber ganz gern "vergessen".

Vielleicht hilft aber eine Angabe aus Wikipedia:

Spezifischer Widerstand von Kupfer = 16,78 ∙ 10 ̄ ³ umgerechnet 0,017
Spezifischer Widerstand von Eisen = 0,1 bis 0,15

Die Maßzahl lasse ich mal weg, sie spielt für den Vergleich keine Rolle. Tatsache jedenfalls: Der Innenleiter hat also bei schlechtem Kabel nahezu 10 mal so viel Widerstand wie bei gutem Kabel, dagegen läßt sich der höhere Widerstand des Aluminium gegenüber Kupfer bei der Abschirmung schon fast vernachlässigen.

Wenn wir jetzt noch annehmen, daß sich der Schleifenwiderstand in etwa zur Hälfte aus dem Widerstand des Innenleiters und des Abschirmgeflechts zusammensetzt, so kann man bei schlechtem Kabel ungefähr mit einem 4 bis 5-fach höheren Widerstand rechnen, was die nutzbare Länge um den gleichen Faktor vermindert.

Und 200 / 5 ist - richtig, 40.

Fazit:
Kauf vernünftiges Kabel (Hirschmann KOKA 100, Kathrein LCD 95, Spaun Spoax 95, Preisner SK 200 - Aufzählung natürlich nicht vollständig), nimm statt des MTI ein Alps - LNB und du wirst auch bei Kabellängen um 40m garantiert keine Probleme bekommen.

Der Vorschlag, einen stromfressenden Multischalter zu kaufen, um damit Mängel beim LNB und dem Kabel zu vertuschen, ist einfach genial. So kann er sich den Anschein einer günstigen Einkaufsquelle geben, und dir billiges Kabel verkaufen. Es wird damit auch funktionieren.

Am Ende des Jahres aber kommt die Stromrechnung: Der Spaun braucht im Stand-By 5W, der Dur-Line nichts. Im Betrieb sind es 10W beim Spaun und beim Dur-Line (bzw. Jultec) 18V * 70 mA = 1,26W. Rechnen wir bei der Ersparnis einfach mal mit dem Durchschnitt: 7W.

7W * 24 * 365 = 61,3 kWh.

Ich weiß nicht, wie viel bei dir eine Kilowattstunde kostet, aber den Mehrpreis für gutes Kabel hast du schon im ersten Jahr raus. Im 2. und 3. Jahr ist der Mehrpreis für den Dur-Line (bzw. Jultec) gegenüber einem Billigschalter eingefahren und danach wird gespart.

Wenn du mich fragst, ruf mal bei SEH an (02323/61887), bestell Herrn Hampel einen schönen Gruß von mir und frag ihn, ob er dir für die Gibertini SE, ein Alps Quattro, den JPS0512T Schalter und das Hirschmann KOKA 100 Kabel nicht einen vernünftigen Paketpreis machen kann. Ich denke, er läßt mit sich reden. Fragen kostet nichts und nein sagen, wenn dir das Angebot nicht zusagt, kannst du immer noch.
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Alt 18.08.2010, 09:59   # 13
Datti
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Hallo KingW. hab deine antwort durchgelesen ja du hast mit deinen Aussagen schon recht (Scleifenimpedanz....) Was ich nicht geschrieben habe ist das die Alten Kabel bei mir im Haus liegen bleiben müssen da ich keine Möglichkeit habe diese zu erneueren!! Das Haus ist von 1469 noch überall Bruchstein und niergens Lehrrohre gelegt. Die Kabel muss ich also vorerst weiter verwenden!
Habe den Händler bei uns gefragt wie er die Gibertini zu dem preif verkaufen kann, er meinte er sei Großhändler und und verkaufe normal ja nicht an Privatleute. Da aber die Firma in der ich arbeite bei ihm Großkunde ist bekomme ich die Prozente der Firma. Die Gibertini SE bekommt man ja auch im Internet schon für 79€ ( Da oder hier)
Hab mir jetzt bei Ihm die Gibertini SE, den von dir empfohlenen Alp und den Multischalter von Dur-line (Jultec) geholt inklusive 100m Hirschmann Koaxkabel Erdungsblöcke F Kompressionsstecker vergoldet und Mastzubehör für 310€

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Das erste Angebot ist m.E. besser, wenngleich ich nicht verstehen kann, wie er in der Lage ist, die Gibertini SE für 79€ anzubieten.

Bei dem LNB kommt es darauf an, welches Exemplar er dir verkaufen will. Es gibt drei Serien von MTI: Grey-Line, Supreme Blue und High-Line. Letztere sind nicht für den Betrieb an einem Multischalter konzipiert und folglich gibt es sie auch nicht als Quattros. Die Grey-Line sind nicht sonderlich empfehlenswert, die Blue-Line kannst du von den technischen Eigenschaften her nehmen.

Der Knackpunkt ist aber der Stromverbrauch: Die Alps sind mit 150 mA nahezu konkurrenzlos, die MTI Supreme Blue Quattros brauchen 250 mA.

Letzteres ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es bei größeren Kabellängen bei dem Händler zu Schwierigkeiten kommt bzw. gekommen ist. Seine Meinung, die Netzteile der Billig-Receiver seien Schuld und kämen mit dem langen Kabel nicht klar, ist falsch.

Der Strom des Receiver-Netzteils fließt zunächst zum Multischalter, der davon 70 mA für sich verbraucht und 150 mA an das LNB weitergibt. Macht zunächst einmal 220 mA (in Verbindung mit einem Alps-LNB) - unabhängig von der Leitungslänge. Die Leitung selbst verbraucht keinen Strom.

Etwas anders sieht es mit der Spannung aus. Für den Fall, daß der Großhändler den Unterschied zwischen Strom und Spannung nicht kennt, kann er sich Strom und Spannung mit Wasser vergleichen, das durch einen Gartenschlauch fließt. Die Spannung ist dann der Wasserdruck bei aufgedrehtem Wasserhahn, der Strom ist die Wassermenge, die aus dem Schlauch kommt. Die drei Größen Druck, Wassermenge und Eigenschaften des Gartenschlauchs hängen zusammen. Je größer der Druck und je dicker und kürzer der Schlauch ist, desto mehr Wasser kommt heraus. So weit, so gut.

Auf Strom und Spannung übertragen heißt das, je größer die Spannung und je kleiner der Widerstand, desto mehr Strom fließt. In Formelzeichen ausgedrückt:
U / R = I. Das ist das bekannte Ohmsche Gesetz.

Wenn man 2 Größen kennt, läßt sich die dritte leicht ausrechnen.

Die Betriebsspannung, die vom Receiver abgegeben wird, dient auch zur Bandumschaltung: Bei 18V wird das horizontale, bei 14V das vertikale Band empfangen. Die meisten deutschen Programme sind auf horizontal zu finden. Um sicher schalten zu können, braucht der Multischalter (mit etwas Reserve) 16V.

Auf gut Deutsch: Von den 18V dürfen maximal 2V verlorengehen.

Jetzt kann man rechnen. Durch Umstellen der Formel erhält man U / I = R.
Die Werte eingesetzt ergibt 2V / 220 mA = 9,1 Ω.

Das ist der Betrag, den der elektrische Widerstand des Kabels nicht überschreiten darf, damit es noch funktioniert. Bei den technischen Angaben zu einem guten Kabel (Hirschmann KOKA 100) ist zu lesen: Schleifenwiderstand 100 m = 2,9 Ω. Um 9,1 Ω zu erreichen, müßtest du schon über 300 m Kabel haben.

Beim Einsatz eines MTI-LNB werden 320 mA Strom verbraucht. Die Rechnung sieht jetzt so aus: 2V / 320 mA = 6,25 Ω. Auch jetzt wären bei gutem Kabel noch gut 200 m möglich (nur theoretisch, weil die Signaldämpfung bei einer derartigen Länge zu hoch ist).

Noch anders sieht die Rechnung aus, wenn mieses Kabel verwendet wird, die Rolle so zu 15 oder 20€, dessen Innenleiter aus hauchdünn verkupfertem Stahl anstatt massivem Kupfer und dessen Abschirmgeflecht aus Aluminium anstelle verzinntem Kupfer besteht. Alu und Stahl haben gegenüber Kupfer eine viel schlechtere Leitfähigkeit, der Widerstand eines solchen Kabels ist viel höher. Da nützen auch die (völlig unnötige) 4-fach Abschirmung und die inflationär hohen Abschirmwerte nicht mehr viel. Der höhere Widerstand verkürzt gnadenlos die nutzbare Kabellänge.

Wenn der Händler schon bei 40m Schwierigkeiten hat, ist das ein sicheres Zeichen dafür daß

a) der Stromverbrauch insgesamt zu hoch ist und
b) schlechtes Kabel verwendet wird.

Leider haben die Hersteller derartiger Katastrophenkabel "einen Igel in der Tasche", wenn es um die Herausgabe der technischen Daten geht. Die protzen zwar gern mit ihren "120 dB Abschirmung" (die ohnehin kein Mensch nachmessen kann), der wichtigere Schleifenwiderstand wird aber ganz gern "vergessen".

Vielleicht hilft aber eine Angabe aus Wikipedia:

Spezifischer Widerstand von Kupfer = 16,78 ∙ 10 ̄ ³ umgerechnet 0,017
Spezifischer Widerstand von Eisen = 0,1 bis 0,15

Die Maßzahl lasse ich mal weg, sie spielt für den Vergleich keine Rolle. Tatsache jedenfalls: Der Innenleiter hat also bei schlechtem Kabel nahezu 10 mal so viel Widerstand wie bei gutem Kabel, dagegen läßt sich der höhere Widerstand des Aluminium gegenüber Kupfer bei der Abschirmung schon fast vernachlässigen.

Wenn wir jetzt noch annehmen, daß sich der Schleifenwiderstand in etwa zur Hälfte aus dem Widerstand des Innenleiters und des Abschirmgeflechts zusammensetzt, so kann man bei schlechtem Kabel ungefähr mit einem 4 bis 5-fach höheren Widerstand rechnen, was die nutzbare Länge um den gleichen Faktor vermindert.

Und 200 / 5 ist - richtig, 40.

Fazit:
Kauf vernünftiges Kabel (Hirschmann KOKA 100, Kathrein LCD 95, Spaun Spoax 95, Preisner SK 200 - Aufzählung natürlich nicht vollständig), nimm statt des MTI ein Alps - LNB und du wirst auch bei Kabellängen um 40m garantiert keine Probleme bekommen.

Der Vorschlag, einen stromfressenden Multischalter zu kaufen, um damit Mängel beim LNB und dem Kabel zu vertuschen, ist einfach genial. So kann er sich den Anschein einer günstigen Einkaufsquelle geben, und dir billiges Kabel verkaufen. Es wird damit auch funktionieren.

Am Ende des Jahres aber kommt die Stromrechnung: Der Spaun braucht im Stand-By 5W, der Dur-Line nichts. Im Betrieb sind es 10W beim Spaun und beim Dur-Line (bzw. Jultec) 18V * 70 mA = 1,26W. Rechnen wir bei der Ersparnis einfach mal mit dem Durchschnitt: 7W.

7W * 24 * 365 = 61,3 kWh.

Ich weiß nicht, wie viel bei dir eine Kilowattstunde kostet, aber den Mehrpreis für gutes Kabel hast du schon im ersten Jahr raus. Im 2. und 3. Jahr ist der Mehrpreis für den Dur-Line (bzw. Jultec) gegenüber einem Billigschalter eingefahren und danach wird gespart.

Wenn du mich fragst, ruf mal bei SEH an (02323/61887), bestell Herrn Hampel einen schönen Gruß von mir und frag ihn, ob er dir für die Gibertini SE, ein Alps Quattro, den JPS0512T Schalter und das Hirschmann KOKA 100 Kabel nicht einen vernünftigen Paketpreis machen kann. Ich denke, er läßt mit sich reden. Fragen kostet nichts und nein sagen, wenn dir das Angebot nicht zusagt, kannst du immer noch.
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Alt 18.08.2010, 16:32   # 14
King W.
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OK, wenn du die Antenne im Großhandel bekommst und die übrigen Sachen auch und dabei richtig Geld sparen kannst - warum nicht. Für einen normalen Händler, der in der Regel seine Sachen selbst von einem Großhändler beziehen muß, ist ein Preis von 79€ nicht machbar. Von den beiden verlinkten Händlern (oder sollte ich Kistenschieber sagen) ist zumindest einer hier schon sehr unangenehm aufgefallen, weil "Kundendienst" für ihn ein Fremdwort ist. Dafür recht dann die minimale Marge einfach nicht mehr.

OK, wenn alles glatt geht, kauft man bei einem derartigen Anbieter recht günstig, aber auch nur dann. Wehe, es geht mal was schief und funktioniert nicht so, wie es soll. Dann ist Geiz auf einmal gar nicht mehr geil, sondern ganz schön teuer.

Der Einkauf in einem Großhandel ist da natürlich etwas anderes.

Jedenfalls hast du die optimalen Komponenten und ich bin überzeugt, daß alles so funktionieren wird, wie du es dir vorstellst. Ich drück dir jedenfalls die Daumen.

Kann ich mit einer Rückmeldung rechnen, wenn alles fertig ist?
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Alt 18.08.2010, 23:18   # 15
Datti
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Hab die Anlage jetzt installiert! Muss sie nur noch Erden! Hat alles super geklappt bild ist top Ausrichten mit dem konstenlos ausgeliehenen Satfinder kinderleicht! Klasse war das ich trommel Kabel dabei bekommen habe, und wenn ich den Rest zurück bringe bezahl ich nur das was ich verbraucht habe!
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Alt 19.08.2010, 01:10   # 16
King W.
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Zitat von Datti Beitrag anzeigen
Klasse war das ich trommel Kabel dabei bekommen habe, und wenn ich den Rest zurück bringe bezahl ich nur das was ich verbraucht habe!
Das nenne ich mal einen ordentlichen Service. Schade nur, daß so wenig Shops das bieten. SEH gehört dazu, über den SAT-Shop Heilbronn habe ich auch noch nichts Nachteiliges gehört, aber dann wird es schon langsam eng ...

Bei solch einem Shop kauft man natürlich gern und empfiehlt ihn auch ohne Bedenken weiter.

Danke für die Rückmeldung.


P.S. Auch wenn jetzt alles funktioniert: Erden nicht vergessen!
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Alt 20.08.2010, 08:09   # 17
Datti
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ja da denk ich dran muss nur noch gucken wo ich ran gehe da das haus in dem ich wohne keinen fundamenterder hat und erst recht keine potenzialausgleichsschiene! Mal sehen vielleicht nehm ich´s vom angrenzenden Haus.
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Alt 20.08.2010, 08:19   # 18
tom_ktom
 
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Beiträge: 200
Na hoffentlich darfst Du dann jetzt nicht das komplette Haus nachträglich erden. Oder wie steht es hier mit Bestandsschutz?
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Alt 20.08.2010, 21:38   # 19
Dipol
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Zitat:
Zitat von tom_ktom Beitrag anzeigen
Na hoffentlich darfst Du dann jetzt nicht das komplette Haus nachträglich erden. Oder wie steht es hier mit Bestandsschutz?
Antennen außerhalb des Schutzbereichs der Fassade müssen seit je her geerdet werden. Ein Verpflichtung für eine Blitzschutzanlage gibt es nur für bestimmte Gebäude, das regeln die Landebauordnungen auch durchaus unterschiedlich.

Bestandsschutz ist immer nur gegeben, wenn die Anlage zum Zeitpunkt der Errichtung dem damaligen Stand der Normen entsprochen hat. Der Bestandsschutz erlischt zumeist bei Anlagenänderungen.

Der Bestandsschutz für eine Antennenerdung entfällt z. B. bei:
  • Versetzung des Antennenmastes (Auch wenn dabei der Erdungsdraht kürzer wird!)
  • Montage einer zusätzlichen Satellitenantenne
  • Montage eines zweiten Mastes für eine Satellitenantenne

Der Bestandsschutz entfällt aber nicht, wenn der Mast erneuert oder gar verlängert wird.

Wird eine neuen Antenne an eine alte Blitzschutzanlage geerdet, entfällt deren Bestandsschutz nach alter Norm ebenfalls.
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Alt 28.05.2012, 13:44 # --
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