Unicable Installation für 3 Reihenhäuser

Alt 07.08.2010, 22:52   # 1
euphony
 
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Hallo,

bin gerade dabei ne Unicable-Lösung für 3 REHs zusammenzustellen. Ich konnte hier schon einige hilfreiche Infos finden, habe aber noch einige Punkte die mir nicht ganz klar sind und hoffe deshalb auf Eure Hilfe:

Der derzeitige Stand, nur terr. Versorgung:
Antenne auf dem Dach, 3 Leitungen gehen davon zum Verstärker (Hirschmann Sns4418 ) und Verteilung in den Keller. Von dort gehts auf die einzelnen Häuser.

Geplant ist nun: 85er-Sat Antenne mit Quattro-LNB an den vorhanden Masten zu montieren. Da DVB-T und UKW erhalten bleiben soll wandert der Antennen-Verstärker direkt unters Dach. Dort werden dann zusätzlich 3 Unicable Matrizen in Kaskade installiert um 3 Teilnehmeranschlüsse zu erhalten. Die werden über die vorhandenen Leitungen in den Keller geführt....
(grob ca. 30m vom Dach- dann Abzweig mit 10m auf Einzeldose UG und mit jeweils 5m Leitungslänge auf 4 weitere Dosen in Reihe) Hab da für den Anschluss an der letzten Dose ne Dämpfung von 38 db (bei 2150 MHz) errechnet.

In der engeren Auswahl stehen der Technirouter und die Axing SES 556-09/19 (Preisner ist auch schön, aber eben etwas teurer).

Nun mal meine Fragen:

1. Hat schon mal jemand die Axing Matrix verbaut? Läuft die problemlos? Wie sieht es da mit der Receiverkompatibilität aus?

2. Würde es bei der Axinglösung reichen mit nur einem Netzteil zu arbeiten? Oder braucht man da mehr?

3. Der Technirouter hat ja keine AGC, sitzt aber quasi direkt hinter dem LNB. Kann es da evtl. bei schlechtem Wetter trotzdem Probleme geben, d.h. sinkt der SAT-Pegel vom LNB bei schlechtem Wetter leicht ab (und somit auch auf dem ganzen System)? Oder ist das mit der Schlechtwetterreserve nur ne Frage von der Spiegelgröße?

4. Zur terr. Einspeisung: Beim Technirouter werden 80db max. für den terr. Eingang angegeben. Wenn nun der Antennenverst. direkt daneben sitzt könnte es da ja evtl. eng werden oder? Bei Axing konnte ich keine Angabe zum terr. Eingang finden, bei Preisner werden 100db angegeben müßte bei Axing ja ähnlich sein, gibts da Erfahrungswerte?

5. Gibt es mittlerweile schon Abzweiger mit DC Durchgang? Ich kämpfe da ggf. um jedes db...würde evtl. ne ESU 33 als Abzweiger verwenden, sieht aber nicht so schön aus...gibts da Alternativen?

6. Als Einzeldosen hab ich ebenfalls mal ESU 33 eingeplant. Auf die Schutzschaltung könnte man ja verzichten, gibt es da Alternativen mit ähnlich guter Duchgangsdämpfung?

Beste Grüße
euphony
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Alt 08.08.2010, 04:28   # 2
King W.
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So ganz verstehe ich jetzt die Aufgabenstellung nicht. Antenne mit Quattro auf dem Dach - klar. Router, wie auch immer, unter dem Dach, auch klar. von dort aus mit 3 Kabeln in den Keller, auch noch klar.

Jetzt sind drei Leitungen im Keller mit jeweils einigen Routerkanälen darauf. Nun willst du einen Strang splitten (vermutlich mit Solch einem Teil) und damit auf eine Einzeldose gehen und über den anderen Abzweig einen Strang mit 4 Dosen bedienen. So weit, so gut.

Was aber passiert mit den anderen beiden Kabeln von oben? Ich vermute mal, die sollen weitergeführt werden, bis in die Nachbarhäuser. Sind denn die Keller miteinander verbunden, bzw. kann eine solche Verbindung leicht hergestellt werden?

Hier gibt es nämlich ein Problem beim Blitzschutz:
Ich gehe mal davon aus, daß du die Antenne vorschriftsmäßig geerdet hast und auch ein Potentialausgleich vorhanden ist (siehe gesonderten Beitrag).

Nun besteht zwischen dem Fundamenterder und der Erde selbst ein geringer, aber dennoch vorhandener elektrischer Widerstand. Im Falle eines Blitzeinschlags in deine Antenne entsteht ein Spannungsabfall an diesem Widerstand, der dazu führt, daß dein Haus kurzfristig auf einem völlig anderen Potential ist, wie deine Nachbarhäuser. Über das Potentialausgleichskabel werden deine Geräte auf dem richtigen Potential gehalten, aber bei deinem Nachbarn kann es passieren, daß ein signifikanter Potentialunterschied zwischen dem Stromnetz und dem Antennenkabel auftritt, Das können, wenn auch für sehr kurze Zeit, durchaus Spannungen von deutlich mehr als 1000V sein. Auf gut Deutsch: Der Blitz läßt dich weitgehend in Frieden, zerstört aber die Geräte deiner Nachbarn (und eventuell den Router).

Vermeiden läßt sich das, indem die Fundamenterder aller drei Häuser mit 16 mm² Kupferkabel miteinander verbunden werden. Deshalb meine Frage nach der Verbindung der Keller untereinander.

Nach der Vorrede nun zu deinen Fragen:

1. Die Axing-Matrix ist mir nicht bekannt, es handelt sich aber um einen mit dem Entropic-Chip aufgebauten Einkabelrouter mit AGC-geregelten Eingängen. Für einen weiten Eingangspegelbereich liefert das Gerät einen konstanten Ausgangspegel. Der nötige Eingangspegel wird praktisch immer (in vernünftigen Grenzen) getroffen. Eine 85er Antenne (ich empfehle die neue Gibertini SE) und ein Quattro-LNB (am besten Alps) sind absolut richtig.

2. Sorry, wie gesagt, ich kenne die Router nicht und weiß auch nichts über die Stromaufnahme und die Stärke der Netzteile. Vielleicht kann dir die zuständige Axing Gebietsleitung weiterhelfen.

3. Der TechniRouter hat eine festgelegte, schräglagenentzerrte Verstärkung. Dabei besteht eher die Gefahr, daß an den ersten Dosen hinter dem Router Übersteuerung auftritt, als daß der Pegel unter den Mindestwert gerät. Übersteuerung ist aber genau so unangenehm und führt zu Empfangsstörungen.

4. Versucht doch erst einmal, die Antenne ohne den Verstärker anzuschließen. TechniSat gibt -1 dB an, für die Dämpfung im terrestrischen Bereich, das ist so gut wie nichts. Vermutlich werdet ihr den Verstärker gar nicht mehr brauchen. Und wenn doch und es zu Übersteuerung kommt, verwendet ihr einfach ein einstellbares Dämpfungsglied. Das kostet nicht viel und funktioniert auf jeden Fall.

5. Leider noch nicht. Jultec entwickelt da zwar was, aber das ist noch nicht fertig. Mit einem Splitter sollte es aber auch funktionieren.

6. Würde ich nicht machen. Es gibt von Axing neue Dosen mit abgestuften Auskoppeldämpfungen. Für den 4er Strang kannst du als erste Dose nach dem Router eine SSD 5-18 verwenden, als 2. eine SSD 5-14 dann eine SSD 5-10 und als letztes eine SSD 5-07.

Die SSD 5-07 ist eine echte Enddose mit relativ geringer Auskoppeldämpfung. Der Abschlußwiderstand ist bereits eingebaut. Bitte, verwende als letzte Dose in einem Strang keine Stichdose!! Hier haben wir mal über einen "Schaltungsvorschlag" von Smart diskutiert (der Prospekt existiert immer noch, die scheinen lernunfähig zu sein). TechniSat scheint das auch nicht so genau zu nehmen. Aber gerade bei schwachen Pegeln kannst du dir einen welligen Frequenzgang, den eine nicht terminierte Stichdose unweigerlich hervorruft, nicht leisten.
Als einzelne Dose hinter einem Splitter nimm bitte auch die SSD 5-07.

Zu den von dir vorgeschlagenen Routern gibt es übrigens eine sehr gute Alternative: Den Jultec JPS0503-6TN.

Dieser Router hat bereits drei Ausgänge zu je 6 Kanälen. Da mußt du nichts kaskadieren, sondern kannst mit einem Gerät den ganzen 3er Block versorgen. Die übrigen Daten entsprechen in etwa den Axing-Schaltern, jedoch ist das Gehäuse viel besser. Es besteht aus robustem Alu-Druckguß. Die Abschirmwirkung ist höher und das Gehäuse hat auf der Rückseite Kühlnoppen. Das Kühlen der Bauteile verlängert deren Lebensdauer.

Übrigens: Wenn du dich dazu entschließen könntest, noch ein Kabel in den Keller nachzuziehen und den Router dort zu montieren, wärest du alle Sorgen auf einen Schlag los. Die AGC des Routers regelt die Kabelverluste vom Dach bis in den Keller einfach aus, also muß diese Länge gar nicht mehr berücksichtigt werden. Das terrestrische Signal kannst du, wegen des verschiedenen Frequenzbereichs, einfach huckepack auf ein Sat-Kabel setzen.

Wenn du dann noch den Jultec-Router nimmst, brauchst du auch den Splitter nicht mehr. Grund: Für jeden 6er Strang besitzt der JPS0503-6TN zusätzlich einen Legacy-Ausgang. Den könntest du nutzen um damit das UG zu versorgen. In diesem Fall kannst du anstelle einer Enddose sogar eine Stichdose einbauen. Solange kein Receiver angeschlossen ist, kann dir das verhunzte Signal auf der Leitung egal sein, es wird ja nicht gebraucht. Ist ein Receiver angeschlossen, so sorgt dessen Eingangswiderstand für den korrekten Abschluß. Auch kann an diesen Ausgang ein beliebiger Receiver ohne Unicable-Eignung angeschlossen werden.

Ich denke, das ist für dich der optimale Problemlöser.

Alle hier erwähnten Teile kannst du bei SEH bekommen, auch wenn sie noch nicht auf der Shop-Seite gelistet sind.

Schreib mal zurück, ob du mit meinen Tips etwas anfangen kannst.
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Alt 08.08.2010, 23:28   # 3
euphony
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danke für die ausführliche Antwort und die Tipps....


Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Was aber passiert mit den anderen beiden Kabeln von oben? Ich vermute mal, die sollen weitergeführt werden, bis in die Nachbarhäuser. Sind denn die Keller miteinander verbunden, bzw. kann eine solche Verbindung leicht hergestellt werden?
OK die Darstellung war etwas unvollständig. Es ist je eine Teilnehmerleitung pro Haus geplant. Der erwähnte Strang war für ein Haus den gibt es in der Form zweimal, der 3. weicht etwas ab (da fehlen mir aber noch die genauen Längen). Es sind 3 Reihenhäuser, also direkt miteinander verbunden. Die Verkabelung existiert auch schon so. Erdung (mit Kupferdraht) ist sowohl oben als auch unten am Verteiler ebenfalls schon vorhanden.

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Nun besteht zwischen dem Fundamenterder und der Erde selbst ein geringer, aber dennoch vorhandener elektrischer Widerstand. Im Falle eines Blitzeinschlags in deine Antenne entsteht ein Spannungsabfall an diesem Widerstand, der dazu führt, daß dein Haus kurzfristig auf einem völlig anderen Potential ist, wie deine Nachbarhäuser. Über das Potentialausgleichskabel werden deine Geräte auf dem richtigen Potential gehalten, aber bei deinem Nachbarn kann es passieren, daß ein signifikanter Potentialunterschied zwischen dem Stromnetz und dem Antennenkabel auftritt, Das können, wenn auch für sehr kurze Zeit, durchaus Spannungen von deutlich mehr als 1000V sein. Auf gut Deutsch: Der Blitz läßt dich weitgehend in Frieden, zerstört aber die Geräte deiner Nachbarn (und eventuell den Router).

Vermeiden läßt sich das, indem die Fundamenterder aller drei Häuser mit 16 mm² Kupferkabel miteinander verbunden werden. Deshalb meine Frage nach der Verbindung der Keller untereinander.
Die Installation macht nen guten Eindruck, ich hoffe mal dass das mit der gemeinsamen Erde vom Elektriker auch berücksichtigt wurde...

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Eine 85er Antenne (ich empfehle die neue Gibertini SE) und ein Quattro-LNB (am besten Alps) sind absolut richtig.
Danke für die Empfehlung, die Antenne+LNB machen nen vernünftigen Eindruck, setz ich schon
mal auf meine Liste....

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
3. Der TechniRouter hat eine festgelegte, schräglagenentzerrte Verstärkung. Dabei besteht eher die Gefahr, daß an den ersten Dosen hinter dem Router Übersteuerung auftritt, als daß der Pegel unter den Mindestwert gerät. Übersteuerung ist aber genau so unangenehm und führt zu Empfangsstörungen.
Also mit Dämpfung kann ich dienen ist ja ein langes Kabel zur ersten Dose...dazu sind das ja ältere Kabel mit entsprechend hoher Dämpfung (Hirschmann KOKA 912, 40,3 db/100 m bei 2150 MHz).
Das Problem bei der Technirouter Kaskadenschaltung ist, dass die ne relativ hohe Durchgangsdämpfung auf den SAT Stammleitungen haben und beim Grundmodul dann eben 10 dB weniger ankommen (bei 2 Kaskaden)...gut wenn er dafür höher verstärkt, ist das ja evtl. wieder machbar....bevor man aber dann nen 4 auf 3x4 Verteiler einsetzt sollte man ggfs doch ein anderes System wählen....

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Versucht doch erst einmal, die Antenne ohne den Verstärker anzuschließen.
Der Verstärker führt drei Bereiche zusammen (UKW/VHF/UHF im Prinzip auch regelbar) und auf dem UKW Eingang sitzt noch ein Sperrkreis, denke mal das ist alles optimal eingestellt und deshalb würde ich das gerne als Einheit beibehalten...dann würd ich glaub im Notfall doch das mit dem Dämpfungsregler machen...

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
TechniSat gibt -1 dB an, für die Dämpfung im terrestrischen Bereich, das ist so gut wie nichts.
Naja, das ist aber nur bei der Grundeinheit so. Wenn man zwei Kaskaden vorschaltet hat man an der ersten -8 dB, an der 2. -11dB und an der Grundeinheit -7 dB.

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
5. Leider noch nicht. Jultec entwickelt da zwar was, aber das ist noch nicht fertig. Mit einem Splitter sollte es aber auch funktionieren.
schade...

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
6. Würde ich nicht machen. Es gibt von Axing neue Dosen mit abgestuften Auskoppeldämpfungen. Für den 4er Strang kannst du als erste Dose nach dem Router eine SSD 5-18 verwenden, als 2. eine SSD 5-14 dann eine SSD 5-10 und als letztes eine SSD 5-07.
Hatte das schon mal mit Axing-Dosen durchgerechnet, bei Variante "Router unterm Dach" hätte ich dann ne Dämpfung von 50 db zw. letzter Dose und Router und bei Verwendung von normalem Splitter....mit ESU 33 und ESU 33 Split wäre man halt bei 38 dB...

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Die SSD 5-07 ist eine echte Enddose mit relativ geringer Auskoppeldämpfung. Der Abschlußwiderstand ist bereits eingebaut. Bitte, verwende als letzte Dose in einem Strang keine Stichdose!! Hier haben wir mal über einen "Schaltungsvorschlag" von Smart diskutiert (der Prospekt existiert immer noch, die scheinen lernunfähig zu sein). TechniSat scheint das auch nicht so genau zu nehmen. Aber gerade bei schwachen Pegeln kannst du dir einen welligen Frequenzgang, den eine nicht terminierte Stichdose unweigerlich hervorruft, nicht leisten. Als einzelne Dose hinter einem Splitter nimm bitte auch die SSD 5-07.
Entweder "echte" Enddose oder Duchgangsdose mit Abschlusswiderstand....werde mich dran halten.....

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Zu den von dir vorgeschlagenen Routern gibt es übrigens eine sehr gute Alternative: Den Jultec JPS0503-6TN.

Dieser Router hat bereits drei Ausgänge zu je 6 Kanälen. Da mußt du nichts kaskadieren, sondern kannst mit einem Gerät den ganzen 3er Block versorgen. Die übrigen Daten entsprechen in etwa den Axing-Schaltern, jedoch ist das Gehäuse viel besser. Es besteht aus robustem Alu-Druckguß. Die Abschirmwirkung ist höher und das Gehäuse hat auf der Rückseite Kühlnoppen. Das Kühlen der Bauteile verlängert deren Lebensdauer.
Alles in einem hört sich natürlich auch nicht schlecht an, sieht auch sehr hochwertig aus, das Ausgangssignal ist mit 85 dbµV aber schon mal etwas schwächer wie z.B. beim Preisner mit 92dbµV, der Axing läge dazwischen...zumindest laut Datenblatt...ansonsten vermute ich das der recht teuer sein wird...allerdings ist das Thema Wärme bei Montage unterm Dach vermutl. durchaus zu beachten...

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Übrigens: Wenn du dich dazu entschließen könntest, noch ein Kabel in den Keller nachzuziehen und den Router dort zu montieren, wärest du alle Sorgen auf einen Schlag los. Die AGC des Routers regelt die Kabelverluste vom Dach bis in den Keller einfach aus, also muß diese Länge gar nicht mehr berücksichtigt werden. Das terrestrische Signal kannst du, wegen des verschiedenen Frequenzbereichs, einfach huckepack auf ein Sat-Kabel setzen.
Ein 4. Kabel wird eher schwierig, wäre zuviel Aufwand, es sind da keine Leerrohre vorhanden...
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Alt 08.08.2010, 23:44   # 4
Dipol
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Zitat:
Zitat von euphony Beitrag anzeigen
Erdung (mit Kupferdraht) ist sowohl oben als auch unten am Verteiler ebenfalls schon vorhanden.

Die Installation macht nen guten Eindruck, ich hoffe mal dass das mit der gemeinsamen Erde vom Elektriker auch berücksichtigt wurde...
Prinzip Hoffnung? Bei Reihenhäusern ist ein gemeinsamer Fundamenterder reine Ausnahme, schalltechnisch sollte die Haustrennfuge bis in das Fundament durchreichen. Somit ist das fast nur bei außenliegenden Ringerdern der Fall, die bei Gebäuden mit Perimeter-Dämmung im Kellergeschoß verlegt werden müssen.

Diverse Matritzen mit ENTROPIC-Chip kommen aus dem gleichen Entwickler-Labor, die Funktion nach EN 50494 ist absolut gesichert. Lediglich mit der ESU 33 gibt es Probleme, wenn der UniCable-Befehl zu lange gesendet wird. Das ist aktuell bei VANTAGE-Receivern der Fall, deren Hersteller sich unverständlicherweise außerstande erklärt die Firmware nachzubessern
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Alt 09.08.2010, 00:03   # 5
euphony
Threadstarter
 
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Beiträge: 3
Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Prinzip Hoffnung? Bei Reihenhäusern ist ein gemeinsamer Fundamenterder reine Ausnahme, schalltechnisch sollte die Haustrennfuge bis in das Fundament durchreichen. Somit ist das fast nur bei außenliegenden Ringerdern der Fall, die bei Gebäuden mit Perimeter-Dämmung im Kellergeschoß verlegt werden müssen.
Naja Prinzip Hoffnung, wenns um Sichheit geht - nicht so toll schon klar...ich werd mir mal anschauen wie das da gemacht ist...aber dann bügelt man als Laie die Fehler der Profis aus und das in dem Bereich...wobei ob die nachträgliche Verbindung so einfach wäre ist eben die Frage. Die jetzige Installation hätte ja momentan das selbe Problem. Früher wurden doch oft ganze Häuserblocks mit ner Gemeinschaftsanlage versorgt. Das war ja dann sicher auch nicht ganz astrein, oder gabs da andere Konzepte?

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Diverse Matritzen mit ENTROPIC-Chip kommen aus dem gleichen Entwickler-Labor, die Funktion nach EN 50494 ist absolut gesichert. Lediglich mit der ESU 33 gibt es Probleme, wenn der UniCable-Befehl zu lange gesendet wird. Das ist aktuell bei VANTAGE-Receivern der Fall, deren Hersteller sich unverständlicherweise außerstande erklärt die Firmware nachzubessern
Gut zu wissen. Dachte eben ich frag vorsichtshalber mal nach. Falls es mit irgendwelchen Matrizen Probleme gäbe würde sich das ja sicher rumsprechen. Hab mal was gelesen das manche Receiver mit der unterschiedlichen Frequenzzuteilung durcheindander kommen. Das ist aber dann vermutl. immer nur ne Sache der richtigen Receiverprogrammierung. Danke für den Hinweis zu den Vantages, die werden dann einfach gemieden...
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Alt 10.08.2010, 16:43   # 6
elo22
 
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Beiträge: 219
Zitat:
Zitat von King W.
Jetzt sind drei Leitungen im Keller mit jeweils einigen Routerkanälen darauf. Nun willst du einen Strang splitten (vermutlich mit Solch einem Teil) und damit auf eine Einzeldose gehen und über den anderen Abzweig einen Strang mit 4 Dosen bedienen. So weit, so gut.
IMHO gehört an einen Abweig keine Stammleitung.

Zitat:
Zitat von King W.
Hier gibt es nämlich ein Problem beim Blitzschutz:
Ich gehe mal davon aus, daß du die Antenne vorschriftsmäßig geerdet hast und auch ein Potentialausgleich vorhanden ist (siehe gesonderten Beitrag).

Nun besteht zwischen dem Fundamenterder und der Erde selbst ein geringer, aber dennoch vorhandener elektrischer Widerstand. Im Falle eines Blitzeinschlags in deine Antenne entsteht ein Spannungsabfall an diesem Widerstand, der dazu führt, daß dein Haus kurzfristig auf einem völlig anderen Potential ist, wie deine Nachbarhäuser. Über das Potentialausgleichskabel werden deine Geräte auf dem richtigen Potential gehalten, aber bei deinem Nachbarn kann es passieren, daß ein signifikanter Potentialunterschied zwischen dem Stromnetz und dem Antennenkabel auftritt, Das können, wenn auch für sehr kurze Zeit, durchaus Spannungen von deutlich mehr als 1000V sein.
Da würde ich schon galv. Trennen.

Zitat:
Zitat von King W.
Vermeiden läßt sich das, indem die Fundamenterder aller drei Häuser mit 16 mm² Kupferkabel miteinander verbunden werden.
Kommt auf die Netzform an, im TN und richtiger Installation macht eine Verbindung der PEN. Denke aber das reicht nicht.

Lutz
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Alt 11.08.2010, 11:16   # 7
Dipol
Team SAT-Technik
 
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Beiträge: 4.147
Zitat:
Zitat von elo22 Beitrag anzeigen
IMHO gehört an einen Abweig keine Stammleitung.
Wieso denn das? Es ist bei BK- wie statischen Einkabelanlagen völlig normal Stammleitungen pegelgerecht über korrekt dimemensionierte Abzweiger zu speisen.

Da es derzeit noch keine Abzweiger mit DC-tauglichem Stichausgang gibt, ist man bei UniCable zum Einsatz von Splittern gezwungen. Bei JULTEC sind auf meine Anregung hin Abzweiger mit DC-Stichausgang in der Entwicklung. Wenn die lieferbar sind, wird man selbstverständlich auch damit mal zwei oder mehr Durchgangsdosen von einem Stichausgang speisen.
Zitat:
Zitat von elo22 Beitrag anzeigen
Da würde ich schon galv. Trennen.
Pardon, wer wegen getrennter Fundamenterder auch noch eine UniCable-Zuleitung galvanisch trennt, empfängt danach nix mehr! Selbst wenn man die Stammleitungen zwischen den Matritzen trennen wollte, wären galvanische A-Class-Trennglieder erforderlich, die bis 2.150 MHz ausgelegt sind. Denn such mal so etwas.
Zitat:
Zitat von elo22 Beitrag anzeigen
Kommt auf die Netzform an, im TN und richtiger Installation macht eine Verbindung der PEN. Denke aber das reicht nicht.
Überleg mal: Wenn man an eine bestehende Blitzschutzanlage die Antennenerdung anklemmen will entfällt ein Bestandschutz und bis dahin separate Erdspieße müssen mit dem Fundamenterder verbunden werden.

Ohne blitzstromtragfähige Verbindung der Fundamenterder ist eine Gemeinschaftsantenne nicht normkompatibel und die Nutzung des PE für eine blitzstromtragfähige Verbindung ist selbst dann normwidrig, wenn der PE aus massivem 16 mm² Cu-Draht besteht.
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Alt 28.05.2012, 13:42 # --
News Flash
 
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