| | # 3 |
| Threadstarter Registriert seit: 27.07.2010
Beiträge: 5
| Danke für die schnelle Antwort. Über dieses UniCable-System hab ich jetzt noch nicht viel gelesen, weiß also nicht genau, wie das Funktioniert. Werde es jetzt mal recherchieren und versuchen zu verstehen. An welcher Stammleitung wieviele Reciever gewünscht sind, kann ich bis jetzt noch nicht genau sagen, da ich nochnicht weiß welche zu welchen Buchsen führen. Dass werde ich aber Morgen testen indem ich alle TV's einschalte und danach im Keller jeweils immer eine Kabel aus der Verteilerdose löse. Danach kann ich es hoffentlich genau sagen. Gruß Markus |
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| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Das Unicable-Prinzip ist schnell erklärt: Ein Unicable-Router bekommt über 4 Kabel sämtliche Bänder eines Satelliten zur Verfügung gestellt. Auf der Ausgangsleitung stellt der Router nun, je nach Ausführung, bis zu 8 verschiedene Frequenzen zur Verfügung. Jeder dort angeschlossene Receiver empfängt genau eine Frequenz (Twin-Receiver natürlich 2). Die Frequenzen werden einmalig bei der Installation vergeben und dann nie mehr verändert. Das Umschalten eines Programmes erfolgt nun, indem der Receiver über ein spezielles Steuerprotokoll (EN 50494) dem Router mitteilt, welches Programm gesehen werden soll. Der Router sucht daraufhin den richtigen Transponder aus und setzt dessen Inhalt auf die dem Receiver zugeordnete Frequenz um. Vereinfacht gesagt: Der Receiver empfängt immer dieselbe Frequenz, aber welches Programm sich gerade dort befindet, bestimmt der Router. Die anderen Frequenzen werden von einem Schaltvorgang nicht beeinflußt. Auf diese Weise ist es möglich, mehr als einen Receiver an einem Kabel zu betreiben, ohne daß sich die Receiver gegenseitig beeinflussen. Deshalb ist Unicable ideal, wenn die Verkabelung in Baumstruktur ausgeführt ist und nicht oder nur schwer geändert werden kann, aber dennoch mehrere Receiver betrieben werden sollen. Hier ist mal ein Katalog von Jultec, dem Hersteller mit dem vielseitigsten Angebot an sehr guten Unicable-Routern. Für dich käme ein Gerät aus der JPS-Reihe in Frage, z.B. der JPS0503-6TN. Dieser Router bedient drei Stränge, wobei jeder Strang über 6 Kanäle verfügt.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 5 |
| Threadstarter Registriert seit: 27.07.2010
Beiträge: 5
| Vielen Dank für die Erklärung und den Link. Das ist wirklich eine super Technik die ich vorher nochnicht gefunden hatte. Das scheint wirklich das Optimale zu sein. Habe gerade die 3 Leitungen abgeklemmt und bin zu diesem Ergebniss gekommen, was wohl in ferner Zukunft das maximale an Recievern sein wird: Strippe 1: 2 x Singlereciever (2) Strippe 2: 1x Single (fallls es nicht noch eine Dose gibt die ich nich kenne) (1) Strippe 3: 1x Dual 1x Single 1x TV-Karte außerdem noch 1 Stereoanlage (die kann ich aber auch genauso über eine Zimmerantenne betreiben wenn das nicht einfach umzusetzten ist ??) (4-5) Komme also nirgends an die 6er Grenze des JPS0503-6T Da Strippe 1 und 2 nur so wenig Reciever verwalten, könnte ich aber diese beiden Leitungen auch zusammenfassen und beispielsweise einen JPS0502-6T nehmen. Dann würden an Strippe 1 3 Reciever und an Strippe 2 die 4-5 Reciever hängen. Was haltet ihr für besser? Ach und gibt es einen Shop der die Router von Jultec vertreibt, oder kann man den nur über Großhändler bekommen? Mich würden mal die Preise intressieren. Gruß Markus |
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| | # 6 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Großzügige Reserve an Routerkanälen hat aber ihren Preis. So gern auch ich JULTEC empfehle, in diesem Anwendungsfall ist ein TechniRouter 5/2x4 erheblich günstiger. Je weniger Receiver auf einem Port zusammengeschaltet sind, umso betriebssicherer ist die Anlage. Ein verdeckter Altverteiler wäre der Worst-Case für UniCable, die Anlage muss vollständig DC-tauglich und auch diodenentkoppelt sein. Zitat:
Deren Preise kenne ich nicht, daher mal die empfohlenen VK-Preise von JULTEC: JPS0502-6T 419,00 €, mit Netzteil 439,00 € JPS0503-6T 589,00 €, mit Netzteil 614,00 € | |
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| | # 7 |
| Threadstarter Registriert seit: 27.07.2010
Beiträge: 5
| Wow.. stolze Preise haben die von Jultec. Ich hatte gedacht, ich würde mit gut 600 Euro schon eine gut funktionierende Anlage bekommen (die hätte sich in 3 jahren rentiert)... aber wenn da die eine Einheit schon 500 kostet, ist das etwas happig. Da würde ich dann doch auch lieber auf die 2x4-kanallösung von Technisat zurückgreifen. Doch was genau muss ich wegen dem DC-tauglich beachten bzw wie soll ich herausfinden, ob unsere Verkabelung tauglich ist? Gruß Markus |
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Stimmt. Sonderangebote sind die Schalter nicht. Aber ihr Geld allemal wert. Mit dem TechniSat 2x4 G hast du 8 Kanäle. Der UVP laut TechniSat beträgt dabei 200. Bei Jultec hast du 12 Kanäle. Das relativiert den höheren Preis schon wieder ein bißchen. Mit dem TechniSat könnte es am 2. Strang etwas eng werden. Der Jultec verfügt zudem über den besseren Entropic-Chipsatz und liefert über einen weiten Eingangspegelbereich am Ausgang konstante 85 dBµV Ausgangspegel. Das macht die Planung sehr einfach und die Anlage besonders betriebssicher. Als weiterer Pluspunkt ist das Gehäuse aus Alu-Druckguß zu erwähnen. Es ist nicht nur mechanisch äußerst stabil sondern schirmt auch perfekt vor Störungen aller Art ab. Alle Jultec Schalter sind ohne jeden Kompromiß auf höchste Qualität ausgelegt - und die hat nun mal ihren Preis. Damit will ich nicht behaupten, daß der TechniSat Router nicht auch seinen Zweck erfüllt - im Gegenteil. Ich habe selbst auch schon welche verbaut, mit bestem Erfolg. Kannst dich ja hier selbst überzeugen. Der Monteur in dem roten Pulli mit etwas Übergewicht bin ich. Die Anlage hat auf Anhieb tadellos funktioniert.
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| | # 9 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Die Einkabel-Kommandos werden auf einer Gleichspannung geträgert. Alte Verteilbausteine dürfen die Gleichspannung somit weder unterbrechen, noch kurzschließen. Da die Gleichspannung bei der Kommandoausgabe von 13 auf 18 Volt hoch springt, müssen auch DC-taugliche Altverteiler und Steckdosen durch neue mit Diodenentkopplung ersetzt werden, damit die Receiverkommandos ungeschwächt durchkommen. |
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| | # 10 |
| Threadstarter Registriert seit: 27.07.2010
Beiträge: 5
| Das Video ist wirklich Klasse! Danke erstmal für den Link. Was die Entscheidung zwischen JULTEC und TechniSat betrifft wird es aber doch etwas schwer. Denn noch weis ich nicht welche weiteren Komponenten ich verbauen werde (Vorschläge?) und desshalb kann ich schlecht Kalkulieren, wieviel uns die Anlage im kompletten kosten wird. Die Vorteile der JULTEC Anlage sind nun auch mir klar. Vorallem die Tatsache dass ich bei jeder Leitung noch ein paar Reserven hätte weckt mein Interesse. Nur 240 Euro mehr, ist doch eine Stange Geld. Ich werde also erstmal Anfangen mir zu überlegen welche weiteren Komponenten ich verbaue um den Endpreis überschaun zu können. Danach kann ich mich dann immernoch Entscheiden, wechen Router ich nehme. Was die Kabel, Steckdosen und Altverteiler angeht: Die Kabel ansich, sollten ja keine Probleme mit Gleichstom haben und neue Dosen brauche ich so und so... daran sollte es also nicht scheitern oder? Was alte Verteiler angeht, so kann ich das nicht genau sagen, kann mir aber nicht vorstellen, dass da welche in den Wänden versteckt sind. Denn die Dosen, die von den gleichen Leitungen bedient werden, sind auf ein paar Meter hin und her immer genau übereinader im anderen Stockwerk. Ich denke also, dass die Leitung wohl einfach durch die unteren Dosen durgezogen sind und dann direkt nach oben führen. Dass werde ich mir aber noch genauer anschauen und prüfen, ob im Erdgeschoss jeweils wieder eine Leitung von der Dose weg führt. Edit: Wie erwartet sind in den Dosen im Erdgeschoss jeweils 2 Strippen, im 1. Stock jedoch nur eine angeschlossen. Gruß Markus |
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Die Anlage hat auf Anhieb tadellos funktioniert.