| | # 2 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Hallo githero, herzlich Willkommen im Forum! Zitat:
Zitat:
Alle Satellitenbetreiber empfehlen eine Mindestbreite von 60 cm, weil nur damit Störungen von 3° entfernten Nachbarsatelliten dauerhaft auszuschließen sind. Pegeltechnisch genügt auch weniger, je mehr Blech umso besser ist die Schlechtwetter-Reserve. Für Mehrteilnehmerempfang sollte man möglichst 75 oder besser 80 cm Mindestbreite vorsehen. Die Quattro-LNBs scheinen ja von ALPS sehr empfehlenswert zu sein. Zitat:
Ein AXING SPU 56-05 dürfte deinen Vorstellungen entsprechen. Der ist immerhin CE-zertifiziert und hat in der Sat.-ZF normgerechte 30 dB Port-to-Port-Entkopplung. | |||
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| | # 3 | |||
| Threadstarter Registriert seit: 27.07.2010
Beiträge: 3
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Das sind zu viele infos auf einmal | |||
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| | # 4 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
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Zitat:
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Schalter......Terrestrisch.......Satellit EXR 5016/T......40 dB...........30 dB EXR 516...........25 dB...........25 dB Die Normvorgaben betragen 42 bzw. 30 dB! ![]() Man könnte geradezu meinen, dass die Hersteller im Konkurrenzkampf die Normen zu unverbindlichen Empfehlungen herabgestuft haben. Die EXR 516 Matrix verfehlt normgerechte Werte selbst unter Einrechnung langer Kabel und Steckdosen ewig weit. Dabei würden bessere Richtkoppler nur realativ geringe Mehrkosten verursachen. Der Spuk wäre ganz schnell vorbei, wenn z. B. bei Stiftung Warentest schlechte Entkopplung zur Produktabwertung führen würde. Ein Hersteller steuert bereits kräftig um: SPAUN. Geiz ist geil, und da den oft autodidaktischen Testern in den sog. Satellitenzeitschriften die Normen offenbar völlig unbekannt oder ebenfalls gleichgültig sind, werden selbst Schalter mit absolut ungenügenden 20 dB Entkopplung zu Testsiegern geadelt. | |||
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| | # 5 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Vielleicht ist Geiz gar nicht so geil, sondern langfristig ganz schön teuer. Was nützt es, jetzt bei den Komponenten auf den Cent zu schauen, nur um später draufzuzahlen? Richtig - nichts. Deshalb sollte bei einem Multischalter neben guten technischen Daten auch auf den Stromverbrauch geachtet werden. Bei Billigschaltern wird auch manchmal am Netzteil gespart, es kommt dann kein sparsames Schaltnetzteil, sondern ein herkömmliches Netzteil zum Einsatz. So verbraucht z.B. der Smart Titanium MS-T58 nach Herstellerangaben 50 mA vom Netz, das macht bei der üblichen Spannung von 240V 12W. Umgerechnet auf ein Jahr wären das ca. 105 kWh. Zusätzlich verbraucht der Schalter noch 60 mA von jedem Receiver. Der Stromverbrauch aus dem Netz kostet pro Jahr auch bei einem günstigen Tarif 15 - 20 €. In dieser Beziehung etwas günstiger sind z.B. die Schalter von Emp-Centauri, aber auch hier mußt du mit ca. 10€ pro Jahr an Stromkosten rechnen. Besser sind hier die Schalter von TechniSat. Deren Strombedarf wird von einem kleinen Steckernetzteil geliefert. TechniSat gibt den Stromverbrauch mit 140 mA an. Macht bei 18V ca. 2,5W oder ca. 21 kWh pro Jahr. Da kann man sich leicht ausrechnen, wann sich der moderate Mehrpreis für diesen Schalter amortisiert. Zudem haben die TechniSat Schalter mit 35 dB eine vergleichsweise hohe Entkopplung. In Verbindung mit den Antennensteckdosen und den Kabeln wird die Norm erreicht. Was aber technisch überhaupt machbar ist, beweist ein anderer Anbieter: Jultec. Deren JRM0508T gibt sich mit beinahe abenteuerlich geringen 70 mA vom Receiver zufrieden. Folgerichtig braucht dieser Schalter überhaupt keine eigene Stromversorgung sondern wird durch die angeschlossenen Receiver gespeist. In Verbindung mit einem sparsamen Alps-LNB wird das Receiver-Netzteil mit weniger als 250 mA belastet. Das schafft selbst die billigste China-Gurke von Receiver locker. Nachts, wenn alle Receiver ausgeschaltet sind, sinkt der Stromverbrauch auf 0. Sparsamer geht es nicht. Obgleich der Schalter in der Anschaffung etwas teurer ist (etwa auf dem Niveau von TechniSat oder Spaun), erweist er sich so langfristig als Spardose. Auch die übrigen technischen Daten der Jultec-Schalter halten jedem Vergleich stand. Deshalb wäre dieser Schalter meine Empfehlung. Als LNB auch von mir ein klares Bekenntnis zu Alps. Niedriger Stromverbrauch, Langlebigkeit, eine gute Empfangsleistung und ein zwar etwas fummelig zu montierender aber perfekter Wetterschutz zeichnen es aus. Die CAS 75 ist sicher eine sehr gute Antenne und für digitalen Mehrteilnehmerempfang prima geeignet, aber sie erfordert einen Adapter, um das Alps-LNB montieren zu können. Meine Empfehlung hier wäre die neue Gibertini SE. Sie ist ähnlich stabil, etwas größer (mehr Schlechtwetterreserve) und verfügt über eine 40 mm Standard-Feedaufnahme. Damit können nahezu alle herkömmlichen LNB's montiert werden. Ich habe die Antenne auf der Anga-Cable fotografiert, der Duo-Feedhalter auf dem Foto ist Sonderausstattung: ![]() Mit unter 100€ ist sie deutlich günstiger als die CAS 75 + Adapter. Mit beiden Antennen machst du nichts falsch. Nimm einfach die, welche dir am besten gefällt. Noch ein kleiner Tip: Spare bitte nicht am falschen Ende, nämlich am Kabel oder an den Steckern. Dabei ist eine hohe (und nicht unbedingt ehrliche) dB-Zahl relativ belanglos. Wichtiger ist das Material: Besteht das Abschirmgeflecht aus Alu anstelle Kupfer, so könnte es durch eindringende Feuchtigkeit zu einem galvanischen Element, ähnlich einer Batterie, kommen. Folge: Der Innenleiter fängt an zu gammeln und es treten Empfangsstörungen auf. Mit gutem Markenkabel (Kathrein LCD 95, Spaun Spoax 95, Preisner SK 2000 oder Hirschmann KOKA 100 - Aufzählung natürlich nicht vollständig) treten derartige Probleme sehr viel weniger auf. Schraubstecker funktionieren zwar, haben aber keine besonders hohe Abschirmwirkung und verschlechtern die gute Schirmdämpfung eines hochwertigen Kabels. Wenn es denn Schraubstecker sein sollen, nimm wenigstens die vergoldeten. Besser sind aber auf jeden Fall Kompressionsstecker. Um sie zu verarbeiten, ist jedoch Werkzeug erforderlich. SEH bietet seinen Kunden ein Set an, bestehend aus einem Abisolierer, einer Kompressionszange und 100 Kompressionssteckern. Damit kann die Arbeit schnell und zuverlässig durchgeführt werden. Nach Gebrauch kann das Set einfach zurückgeschickt werden, der Kaufpreis wird erstattet, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt lediglich die Portokosten für die Rücksendung. Auf diese Weise können professionelle Kabelverbindungen hergestellt werden, ohne das Werkzeug dafür kaufen zu müssen. Mit den angegebenen Komponenten bekommst du eine erstklassige, tadellos funktionierende Antennenanlage, womit das Kabelfernsehen schnell vergessen wird. Alle hier genannten Komponenten, auch wenn sie auf der Shop-Seite nicht aufgeführt sind, können von SEH bezogen werden. Bei Bedarf einfach telefonisch bestellen (02323/61887).
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 8 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Zur Stromabgabe zitiere ich hier mal den Hersteller: Zitat:
Zitat:
Die Schraubverbindungen sollten natürlich generell trocken gehalten werden, aber in Verbindung mit einem Abschirmgeflecht aus Alu gilt das ganz besonders. Immerhin: Die Alps-LNB's haben einen perfekten Wetterschutz, so daß nicht mit eindringender Feuchtigkeit gerechnet werden muß.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |||
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