SAT-Empfang über Antennendose

Alt 10.07.2010, 12:00   # 1
itdummie
 
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Ich hoffe Ihr könnt mir als absoluten Laien bei meinem Problem helfen.
Ich habe schon alles mögliche versucht, komme aber zu keinem brauchbaren Ergebnis.

Auf unserem Dach befindet sich eine Sat-Schüssel (digital) mit Twin LNB die richtig installiert und ausgerichtet ist. Zusätzlich befindet sich eine normale Hausantenne auf dem Dach. Die Kabel der Sat-Schüssel sowie der Hausantenne gehen ins Dach rein und kommen im Bereich der Loggia aus der Wand. Zusätzlich kommt an der selben Stelle ein weiteres Koaxial-Kabel aus der Wand (keines der Kabel ist beschriftet). Also muss das zusätzliche Kabel der Eingang ins Haus sein. Vom Vormieter hängt an der Stelle wo die drei Kabel aus der Wand kommen ein Sat-ZF-Verstärker, der jedoch leider nicht mit den aus der Wand kommenden Kabel verbunden ist. Also muss ich die Verkabelung im Bereich der Loggia selbst vornehmen und weiß nicht genau welches Kabel wo dran gehört.
Es handelt sich bei dem Sat-ZF-Verstärker um ein Gerät der Firma SPAUN mit der Bezeichnung SVN 200F. Dieses Gerät hat zwei Eingänge und einen Ausgang. Die Eingänge sind wie folgt beschriftet:
Eingang 950...2200MHZ +1,5V max 300mA
Eingang 47...862MHZ
Der Ausgang ist mit 47...2200 MHZ beschriftet.
Im Haus befinden sich lediglich ganz normale Antennendosen. Also solche, die rechts mit TV und links mit R beschriftet sind. Der direkte Sat Anschluss fehlt jedoch. Die Dosen sind auch verkabelt. Das habe ich vorsorglich überprüft.
Am Sat-ZF-Verstärker habe ich bereits alle Anschlussmöglichkeiten getestet und an der Antennendose den digitalen Receiver mittels Koaxialkabel und entsprechendem Adapter angeschlossen. Leider erhalte ich über die Antenndose keinen Sat-Empfang. Zum testen habe ich mal an die Antenndose einem DVB-T Empfänger angeschlossen. Mit dem funktioniert es. Das bedeutet jedoch nur, dass ich das Signal von der Hausantenne an der Antennendose erhalte. Das ganze habe ich mal ohne mal mit dem SAT-ZF-Verstärker versucht um zu testen ob dieser einen defekt hat. Ohne SAT-ZF-Verstärker kein DVB-T Empfang mit SAT-ZF-Verstärker DVB-T Empfang. Also kann der SAT-Verstärker eigentlich keinen defekt haben.
Mein Problem besteht also ausschließlich beim Sat Empfang.
Was mache ich bloß falsch? Kann mir vielleicht einer von Euch heflen?

Gruß
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Alt 10.07.2010, 12:58   # 2
Dipol
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Hallo itdummi, herzlich Willkommen im Sat.-Forum!

Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Es handelt sich bei dem Sat-ZF-Verstärker um ein Gerät der Firma SPAUN mit der Bezeichnung SVN 200F. Dieses Gerät hat zwei Eingänge und einen Ausgang. Die Eingänge sind wie folgt beschriftet:
Eingang 950...2200MHZ +1,5 V max 300mA
Eingang 47...862MHZ
Der Ausgang ist mit 47...2200 MHZ beschriftet.
Es muss wohl 15 V lauten. Das ist ein Satelliten-Einschleusverstärker für eine früher übliche "Analoge Einkabellösung" der heute wegen der Beschränkung auf 1,1 GHz oder ca. 1/4 der ASTRA-Vollbandbreite technisch überholt ist.

Den Verstärker könnte man zur Einspeisung des horizontalen Highbands von einem Quatro-LNB nutzen und noch den ARD-Lowbandtransponder über eine Weiche einschleusen. Wer jedoch nicht auf den Transponder mit Sport 1/TELE 5 und die HDTV-Sender im Lowband verzichten will, kann diesen Verstärker vergessen und in die Tonne kloppen!
Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Im Haus befinden sich lediglich ganz normale Antennendosen. Also solche, die rechts mit TV und links mit R beschriftet sind. Der direkte Sat Anschluss fehlt jedoch. Die Dosen sind auch verkabelt. Das habe ich vorsorglich überprüft.
Am Sat-ZF-Verstärker habe ich bereits alle Anschlussmöglichkeiten getestet und an der Antennendose den digitalen Receiver mittels Koaxialkabel und entsprechendem Adapter angeschlossen. Leider erhalte ich über die Antenndose keinen Sat-Empfang. Zum testen habe ich mal an die Antenndose einem DVB-T Empfänger angeschlossen. Mit dem funktioniert es.
Bei Zweilochdosen für "Einkabellösungen" weiß man nie wo welches Signal rauskommt. Es sind alle nur denkbaren Kombinationen zwischen Radio, DVB-T und Satellit auf dem einen oder sogar beiden Ausgängen möglich. Wenn du den Dosendeckel abnimmst kann man die Type erkennen und bestimmen, wo der Receiver angeschlossen werden muss.

Einkabel-Zweilochdosen haben auf einem oder beiden Ausgängen einen DC-Schluss, da muss man unbedingt die Receiverspannung abschalten oder durch ein DC-Trennglied schützen. Ansonsten kann der Receiver hopps gehen, die Steckdosen sind ohnehin durch Falschanschluss meist übel verbraten.
Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Ohne
SAT-ZF-Verstärker kein DVB-T Empfang mit SAT-ZF-Verstärker DVB-T Empfang. Also kann der SAT-Verstärker eigentlich keinen defekt haben.
Mein Problem besteht also ausschließlich beim Sat Empfang.
Auch wenn die terrestrischen Signale durchkommen, kann trotzdem der Verstärker für die Sat.-ZF hinüber sein.

Wenn du ein Bild des LNB und die Dosentype nebst einer Beschreibung der Anlagenstruktur postest, kann man dir einen vernüftigen Umbauvorschlag unterbreiten.
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Alt 10.07.2010, 13:04   # 3
Dipol
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So schön gebraten sehen die Zweilochdosen durch Nichtabschaltung der LNB-Spannung aus.
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Alt 10.07.2010, 14:46   # 4
itdummie
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Ich danke Euch für die Antworten und die freundliche Aufnahme im SAT-Forum.

Es heißt natürlich +15V.

Ich habe Euch mal ein paar Fotos der Situation angefügt.
Die Situation auf dem Dach, die Situation SAT-ZF-Verstärker und die Antennendose. Ich hoffe Ihr könnt damit etwas anfangen.
Vorsorglich habe ich als Ersatz für den vorhandenen Verstärker einen SAT-Leitungsverstärker (950-2400 MHz, 20dB, 15VDC) von Schwaiger, Typ SLV5060 gekauft. An den kann ich aber nur die SAT-Schüssel anklemmen. Würde mir ja auch reichen, da ich, falls SAT-Fernsehen funktioniert kein DVB-T mehr brauche.
Angehängte Grafiken
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Alt 10.07.2010, 16:10   # 5
Dipol
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Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Vorsorglich habe ich als Ersatz für den vorhandenen Verstärker einen SAT-Leitungsverstärker (950-2400 MHz, 20dB, 15VDC) von Schwaiger, Typ SLV5060 gekauft.
Das war in einem Baumnetz leider ein völlig unnötiges und sinnloses Investment. Die größere Sat.-ZF-Bandbreite bis 2.400 MHz bringt keinerlei Vorteil.

An der Antenne ist ein Twin-LNB montiert, der benötigt für die Einspeisung der "deutschen" HH Satelliten-Hauptebene eine Speisespannung von 18 Volt + 22 kHz. Wenn der gegen ein Quatro-LNB gewechselt wird, funzt der bisherige Einzelanschluss nicht mehr. Einfachste Lösung: Eine eigene Zuleitung vom freien Ausgang des Twin-LNB und du hast Vollbandempfang. So an der Stammleitung nur ein Teilnehmer die Satellitensignale nutzt, könnte man die evtl. auch DC-tauglich umbauen. Dafür braucht man aber einen Linienverstärker der die 13/18 V-Spannung und das 22 kHz Signal an den LNB durchreicht. Außerdem müsste die Gedu 15 gegen eine DC-taugliche Dose gewechselt und die restliche Stammleitung DC-tauglich umgebaut werden.

Bevor man solche Kunstnummern macht, wäre der Umbau auf ein UniCable-LNB mit Legacy-Ausgang die bessere Alternative. Der bestehende Anschluss käme auf den Legacy-Ausgang, die Stammleitung würde für max. vier UniCable-Receiver umgebaut.

Deine Steckdose wurde schon mal gewechselt, da war vermutlich zuvor eine Dreilochdose montiert. Trotz der Dispersionsfarbe ist eine Hirschmann Gedu 15 Breitbanddose erkennbar, die aus beiden Ausgängen das gesamte Spektrum auskoppelt. Auch an der muss die LNB-Spannung abgeschaltet werden.

Die Verstärkermontage mit den Siemens Lufthaken und ohne Potenzialausgleich kommentiere ich besser nicht. Wenn der Blitz irgendwo ins Blechdach einschlägt, bleibt an dem als Freileitung (Bild 6) verlegten Antennenanschluss kein Auge trocken. Ist denn wenigstens der Antennenmast normgerecht geerdet?
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Alt 10.07.2010, 20:35   # 6
itdummie
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Das war in einem Baumnetz leider ein völlig unnötiges und sinnloses Investment. Die größere Sat.-ZF-Bandbreite bis 2.400 MHz bringt keinerlei Vorteil.

An der Antenne ist ein Twin-LNB montiert, der benötigt für die Einspeisung der "deutschen" HH Satelliten-Hauptebene eine Speisespannung von 18 Volt + 22 kHz. Wenn der gegen ein Quatro-LNB gewechselt wird, funzt der bisherige Einzelanschluss nicht mehr. Einfachste Lösung: Eine eigene Zuleitung vom freien Ausgang des Twin-LNB und du hast Vollbandempfang. So an der Stammleitung nur ein Teilnehmer die Satellitensignale nutzt, könnte man die evtl. auch DC-tauglich umbauen. Dafür braucht man aber einen Linienverstärker der die 13/18 V-Spannung und das 22 kHz Signal an den LNB durchreicht. Außerdem müsste die Gedu 15 gegen eine DC-taugliche Dose gewechselt und die restliche Stammleitung DC-tauglich umgebaut werden.

Bevor man solche Kunstnummern macht, wäre der Umbau auf ein UniCable-LNB mit Legacy-Ausgang die bessere Alternative. Der bestehende Anschluss käme auf den Legacy-Ausgang, die Stammleitung würde für max. vier UniCable-Receiver umgebaut.

Deine Steckdose wurde schon mal gewechselt, da war vermutlich zuvor eine Dreilochdose montiert. Trotz der Dispersionsfarbe ist eine Hirschmann Gedu 15 Breitbanddose erkennbar, die aus beiden Ausgängen das gesamte Spektrum auskoppelt. Auch an der muss die LNB-Spannung abgeschaltet werden.

Die Verstärkermontage mit den Siemens Lufthaken und ohne Potenzialausgleich kommentiere ich besser nicht. Wenn der Blitz irgendwo ins Blechdach einschlägt, bleibt an dem als Freileitung (Bild 6) verlegten Antennenanschluss kein Auge trocken. Ist denn wenigstens der Antennenmast normgerecht geerdet?
Erst einmal vielen Dank für die Antwort.
Aber vieles davon kingt für mich wie chinesisch!

Vielleicht muss ich ein bißchen etwas erklären.
Als wir eingezogen sind war auf dem Dach eine andere SAT-Schüssel. Diese habe ich um auszuschließen dass die SAT-Schüssel bzw. das LNB nicht defekt ist gegen meine, die auf den Fotos erkennbare Schüssel inkl. LNB ausgetauscht. Um die Schüssel auszurichten habe ich das lose auf dem Blechdach liegende Kabel bis zur Loggia verlegt und dort meine Freundin mit Receiver und Fernseher hingesetzt. Somit konnte Sie mir aufs Dach hochrufen, ob der Empfang in Ordnung ist oder nicht. Also bitte der provisorischen Verkabelung nicht zu viel Aufmerksamkeit widmen. Ich beabsichtige natürlich das ursprüngliche Kabel welches zusammen mit dem Kabel der Dachantenne aus der Wand kommt wieder an das LNB anzuschließen. Der Sat-Verstärker ist ebenfalls nur provisorisch "montiert". Der Vermieter hat diesen abgeklemmt und von der Wand demontiert. Er weiß leider auch nicht mehr wie die Kabel zusammengehören.
Im Haus gibt es insgesamt vier Antennendosen. Wahrscheinlich hat er diese zum Zwecke der Renovierung abgebaut und dann wieder eingebaut. Eine der Antennendosen hat zusätzlich zu dem TV und dem R Anschluss noch einen für einen F-Stecker. Soll ich vielleicht die alte Schüssel wieder montieren und mal den Versuch des Anschlusses an der Dose für den F-Stecker versuchen? Mich macht es jedoch stutzig, dass die Anschlussdose mit der Möglichkeit des Anschlusses eines F-Stecker auch nur zwei Koaxialkabel hat. Diese sind an TV und R angeschlossen. Helfen Euch diese Angaben weiter? Danke
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Alt 10.07.2010, 20:58   # 7
Dipol
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Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Aber vieles davon kingt für mich wie chinesisch!
Ganz ohne Fachchinesisch geht es leider nicht.
Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Um die Schüssel auszurichten habe ich das lose auf dem Blechdach liegende Kabel bis zur Loggia verlegt und dort meine Freundin mit Receiver und Fernseher hingesetzt. Somit konnte Sie mir aufs Dach hochrufen, ob der Empfang in Ordnung ist oder nicht.
Mit dieser Methode kann man keine Antenne exakt ausrichten, das ist eine Steinzeitmethode die bei Digitalempfang eine völlig ungenügende Schlechtwetter-Reserve verursacht.
Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Im Haus gibt es insgesamt vier Antennendosen. ...Eine der Antennendosen hat zusätzlich zu dem TV und dem R Anschluss noch einen für einen F-Stecker.
Das wird eine an die "Analoge Einkabellösung" angepasste Dreiloch-Dose mit DC-Trennung sein.
Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Soll ich vielleicht die alte Schüssel wieder montieren und mal den Versuch des Anschlusses an der Dose für den F-Stecker versuchen? Mich macht es jedoch stutzig, dass die Anschlussdose mit der Möglichkeit des Anschlusses eines F-Stecker auch nur zwei Koaxialkabel hat.
Auch wenn es nicht in den Kopf will, es ist alles dargestellt. Mit dem alten Antennensystem bekommst du nur eine Blockmixtur aus dem Lowband, damit sind die im Highband angesiedelten deutschen Digitalprogramme nicht empfangbar.

Über die bestehende Stammleitung kann man nun mal nicht mehrere Systeme laufen lassen. Wenn an allen Steckdosen Satellitenempfang möglich sein soll, kann das Verteilnetz nur entweder

a) die alten Signale der statischen "Analogen Einkabellösung" mit 1 GHz Bandbreite, oder
b) die nächste Krückenlösung mit einem statischen digitalen Einkabelsystem über 1,2 GHz, oder
c) zukunftssicheren digitalen Vollbandempfang mit UniCable

übertragen. Andere technische Alternativen gibt es nicht.

Die UniCable-Lösung sollte m. E. pro Wohnung auf zwei Receiver projektiert werden. Hierzu muss ein Quatro-LNB und 4 Satellitenkabel zu der UniCable-Matrix im Treppenhaus installiert werden. Nach Austausch aller Steckdosen und eines kapazitiv getrennten Abschlusswiderstands kann man max. 8 UniCable-ready Receiver betreiben. Bislang evtl. noch genutzte Analogreceiver sind nicht mehr nutzbar.

ARGUMENTATIONSHILFE:
Am 30.04.2012 werden die Analogsignale abgeschaltet und die alten Receiver funktionslos.
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Alt 10.07.2010, 23:38   # 8
itdummie
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Vielen Dank für die Mühe mir zu versuchen die technischen Details zu erklären.
Ich werde mit der vorhandenen Anlagen noch ein bißchen "spielen" da sie ja vor meinem Umzug ja irgendwie funktioniert haben muss. Es handelt sich übriegends nur um ein Einfamilienhaus. Das heißt nur ich benötige einen Sat-Anschluss und das von mir aus nur an einer Stelle.

Eines weiß ich aber jetzt. Ich brauche einen Fachmann für die Anlage wenn meine "Spielerei" nicht funktioniert!
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Alt 11.07.2010, 10:05   # 9
Dipol
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Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die Mühe mir zu versuchen die technischen Details zu erklären.
Ich werde mit der vorhandenen Anlagen noch ein bißchen "spielen" da sie ja vor meinem Umzug ja irgendwie funktioniert haben muss.
Aber klar doch, mit einem analogen Receiver und dem eingeschränkten Programmangebot einer "Analogen Einkabellösung".
Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Es handelt sich übriegends nur um ein Einfamilienhaus. Das heißt nur ich benötige einen Sat-Anschluss und das von mir aus nur an einer Stelle.
Einen Single-Anschluss kann man herstellen, indem die Stammleitung auf eine Stichdose durchgeschaltet wird. Für ein EFH ist die UniCable-Lösung mit einem Einkabel-LNB für max. vier Receiver oder einen Twin- und zwei Single-Receiver prädestiniert.
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Alt 29.07.2010, 21:37   # 10
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Muss mich mal wieder melden.
Ich hatte vergangenes Wochenende mal kurz Zeit an der Anlage zu "spielen".

Ich habe im Wohnzimmer, dort wo ich den Receiver angeschlossen habe (siehe Foto der alten Dose) eine neue 3-Loch Durchgangsdose-/End-Antennendose ) Frequenzbereich 4-2150 MHz, Anschlußdämpfung 15dB, Durchgangsdämpfung 2 dB, inkl. Gleichstromdurchgang installiert.
Ich muss vielleicht dazu sagen, dass im Haus insgesamt 4 Anschlussdosen existieren. Davon sind jetzt 2 3-Loch Durchgangsdosen und 2 sind 2-Loch Durchgangsdosen. Ich habe alle kontrolliert und sie müssten richtig angeschlossen sein.
Dann habe ich den SAT-Leitungsverstärker SLV5060 zwischen LNB und Koaxial-Kabel, welches vom LNB ins Haus geht angeschlossen.
Der Suchlauf am Receiver hat mir ein paar neue Sender beschert. Leider nur ausländsiche Sender, bevorzugt aus dem arabischen und spanischen Raum bzw. irgendwelche Testbilder!?
Meine Frage: Muss ich alle Anschlussdosen gegen 3-Lochdosen tauschen? Habe ich die SAT-Schüssel auf den falschen Sateliten eingestellt? oder ist alles so vermurkst das ich mir doch einen Profi ins Haus holen soll?

Danke und Gruß
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Alt 22.08.2010, 10:39   # 11
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Ich muss mich mal wieder melden und allen die mir versucht haben zu helfen herzlich danken.

Gestern hatte ich seit längerem mal wieder Zeit mich um meine Satanlage zu kümmern und mein Problem ist gelöst.

Ich hatte ja auf dem Dach meine digitale SAT-Schüssel montiert und ausgerichtet. Das Kabel habe ich ohne jegliche Hilfsmittel (Verstärker) ins Haus eingeschleust. Die erste Zweilochanschlussdose (vermutlich nur analogtauglich) habe ich gegen eine digitaltaugliche Dreilochdose ausgetauscht. Mit der nächsten Anschlussdose habe ich dasselbe unternommen. Und siehe da, ich habe im Schlafzimmer und im Wohnzimmer einen hervorragenden Empfang.
Als nächstes kommt das Arbeitszimmer sowie das Gästezimmer an die Reihe. Vorgehensweise wie zuvor. Alte Dosen raus, neue rein. Und der olle ZF-Verstärker kommt in die Tonne.
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Alt 23.08.2010, 23:59   # 12
Dipol
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Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Das Kabel habe ich ohne jegliche Hilfsmittel (Verstärker) ins Haus eingeschleust. Die erste Zweilochanschlussdose (vermutlich nur analogtauglich) habe ich gegen eine digitaltaugliche Dreilochdose ausgetauscht.
LNB wie Steckdosen ist es völlig egal ob die Signale analog oder digital sind. Aber wenn die Dose die LNB-Spannung abblockt kann das nix werden.
Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Mit der nächsten Anschlussdose habe ich dasselbe unternommen. Und siehe da, ich habe im Schlafzimmer und im Wohnzimmer einen hervorragenden Empfang.
Als nächstes kommt das Arbeitszimmer sowie das Gästezimmer an die Reihe. Vorgehensweise wie zuvor. Alte Dosen raus, neue rein.
Das klappt an Stichleitungen mit nur einer Steckdose prächtig. Überall dort aber wo zwei oder mehr Steckdosen in Reihe geschaltet sind, wartet mit dieser Methode schon ein kleines Debakel auf dich.
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Alt 05.09.2010, 09:32   # 13
itdummie
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
LNB wie Steckdosen ist es völlig egal ob die Signale analog oder digital sind. Aber wenn die Dose die LNB-Spannung abblockt kann das nix werden.
Das klappt an Stichleitungen mit nur einer Steckdose prächtig. Überall dort aber wo zwei oder mehr Steckdosen in Reihe geschaltet sind, wartet mit dieser Methode schon ein kleines Debakel auf dich.
Dann haben halt die alten Dosen die LNB-Spannung abgeblockt.
Auf jeden Fall lag darin das Problem.

Warum sollte ich bei der Stichleitung mit in Reihe geschalteten Dosen Probleme bekommen? Vor allem welche Probleme?
Zwei Dosen sind doch schon in Reihe geschaltet und es funktioniert.

Ein kleines Problem habe ich allerdings immer noch.
Sender wie DMAX, VIVA, MTV usw. funktionieren nur zu den Abendstunden. Tagsüber kein Empfang!?
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Alt 05.09.2010, 12:41   # 14
Dipol
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Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Warum sollte ich bei der Stichleitung mit in Reihe geschalteten Dosen Probleme bekommen? Vor allem welche Probleme?
Zwei Dosen sind doch schon in Reihe geschaltet und es funktioniert.
Mit zwei Dosen in Reihe ist das eine Stamm- und keine Stichleitung mehr, auch wenn am Ende fachwidrig eine Stichdose eingesetzt wurde. In dem Fall verursachen Stehwellen an der ersten Steckdose partielle Pegeleinbrüche.

In dieser Konstellation kann man nur eine Dose nutzen, wird ein zweiter Receiver angeschlossen gibt es Chaos. Wenn ein Receiver vertikal anwählt (13 Volt) und der andere horizontal (18 Volt) stellt sich ein Zufallszustand ein, nur ein Receiver hat Empfang. Hat ein Receiver das Lowband angewählt (ohne 22 kHz) und der andere das Highband (mit 22 kHz) kann es sogar sein, dass keiner der beiden was empfängt.
Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Ein kleines Problem habe ich allerdings immer noch.
Sender wie DMAX, VIVA, MTV usw. funktionieren nur zu den Abendstunden. Tagsüber kein Empfang!?
Diese Programme senden auf der Ebene vertikal high und sollten mit 13 V + 22 kHz unproblematischer als die 18 V-Ebene zu empfangen sein. Dieser Fehler könnte auch am LNB liegen.
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Alt 05.09.2010, 14:36   # 15
itdummie
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Mit zwei Dosen in Reihe ist das eine Stamm- und keine Stichleitung mehr, auch wenn am Ende fachwidrig eine Stichdose eingesetzt wurde. In dem Fall verursachen Stehwellen an der ersten Steckdose partielle Pegeleinbrüche.

In dieser Konstellation kann man nur eine Dose nutzen, wird ein zweiter Receiver angeschlossen gibt es Chaos. Wenn ein Receiver vertikal anwählt (13 Volt) und der andere horizontal (18 Volt) stellt sich ein Zufallszustand ein, nur ein Receiver hat Empfang. Hat ein Receiver das Lowband angewählt (ohne 22 kHz) und der andere das Highband (mit 22 kHz) kann es sogar sein, dass keiner der beiden was empfängt.
Diese Programme senden auf der Ebene vertikal high und sollten mit 13 V + 22 kHz unproblematischer als die 18 V-Ebene zu empfangen sein. Dieser Fehler könnte auch am LNB liegen.
Dann ist es halt eine Stammleitung. Von mir aus.
Aber ich kann beiden Dosen gleichzeitig nutzen und zwar ohne das Empfangseinbrüche bemerkbar sind.
Klappt doch ohne Probleme!
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Alt 08.09.2010, 17:43   # 16
Dipol
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Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Dann ist es halt eine Stammleitung. Von mir aus.
Aber ich kann beiden Dosen gleichzeitig nutzen und zwar ohne das Empfangseinbrüche bemerkbar sind.
Zwei Receiver die an einer zur Stammleitung erweiterten Sternleitung mit zwei Dosen vollwertig funzen? Das ist in der Tat patentverdächtig. Da ist dann auch UniCable eine völlig überflüssige Erfindung.
Zitat:
Zitat von itdummie Beitrag anzeigen
Klappt doch ohne Probleme!
Das allerdings muss von jedem Fachmann als Mirakel eingestuft werden.
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Alt 28.05.2012, 13:37 # --
News Flash
 
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