| | # 1 |
| Registriert seit: 08.07.2010
Beiträge: 2
| Guten Tag zusammen, als Neuer in diesem Forum möchte ich zunächst einmal sagen, dass ich über das fachlich fundierte Niveau wirklich positiv überrascht bin. Respekt !!!Hier mein Anliegen: Ich möchte von Kabel auf Satellit umsteigen, bin mir aber nicht sicher, ob ich bei der gegebenen Situation Astra-Empfang bekomme. Lässt sich so etwas vorher technisch prüfen? Alternativ, eventuell hilft das weiter:ein Foto-Link zur Situation: Yfrog Image : yfrog.com/afdsc0008ij - Uploaded by wahnfried1 Ich würde die Schüssel am Schornstein befestigen, die Fotorichtung entspricht der Ausrichtung einer Antenne, die etwas 1 Meter rechts vom rechten Bildrand auf gleicher Höhe angebracht ist. Vielen Dank schon mal für einen Rat & Gruß aus Mannheim |
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| | # 2 |
| Registriert seit: 22.04.2010
Beiträge: 75
| Guckst du Satellite Finder / Dish Pointing Calculator with Google Maps | DishPointer.com Location und Satellit eingeben |
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Gute Gelegenheit, mal wieder einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen: Rechnen. Angenommen, du nutzt diesen Ständer. Dessen Eigengewicht lassen wir mal außer Acht, weil es im Vergleich zur nötigen Beschwerung gering ist. Die Platte im Fuß sei 50 x 50 cm groß und 40 kg schwer. Solche Platten sind für wenig Geld z.B. bei Hornbach zu bekommen. Vom Mittelpunkt der Platte bis zum Mast sind es ca. 25 cm oder 0,25 m. Die Masse der Platte entspricht einer Gewichtskraft von 400N. Am Fußpunkt des Mastes ist mithin ein Drehmoment von 100 Nm erforderlich, um den Ständer umzukippen. Der Ständer wird zweckmäßigerweise so aufgestellt, daß der Fuß in Richtung Satellit zeigt. Dann addiert sich das durch die Antenne selbst verursachte Drehmoment zu den 100 Nm. Die Antenne möge 5 kg wiegen und der Schwerpunkt 35 cm vom Mast entfernt sein. Je nach Antenne schwanken diese Werte etwas. Mit einem Drehmoment am Mast von ca. 20 Nm liegt man aber nicht sehr falsch. Macht 120 Nm. Nun gibt Gibertini für seine 75 cm Antenne eine Windlast von "55 kg" bei einer Windgeschwindigkeit von 120 km/h an. Wird die Antenne so tief wie möglich montiert, befindet sich ihr Schwerpunkt ca 40 cm über dem Fußpunkt des Mastes. 55 kg entspricht (näherungsweise) einer Kraft von 550 N. Am unteren Fußpunkt entsteht somit ein Drehmoment von 220 Nm. Fazit: Bei einer Windgeschwindigkeit von 120 km/h kippt der Ständer um. Abhilfe: Eine weitere Platte zu 40 kg erhöht die mechanische Stabilität so weit, daß der Ständer bis zu einer Windgeschwindigkeit von 120 km/h stehen bleibt. Vorschlag: Nimm den Ständer, beschwere ihn mit mindestens 2, noch besser aber 3 Gehwegplatten und nimm eine Antenne von maximal 75-80 cm Durchmesser. Zwischen den Häusern ist mit keiner Windgeschwindigkeit > 120 km/h zu rechnen. Wie sieht es denn mit der Erdung und dem Potentialausgleich aus?
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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