Sat-Anlage MFH

Alt 01.07.2010, 21:42   # 1
Kalle0815
 
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Hallo zusammen,

zu folgender anstehender Sat-Anlagen-Realisierung hätte ich gerne Hinweise/Ratschläge:

In unserem MFH (10 Parteien) wird das Dachgeschoß ausgebaut (2 Wohnungen, eine davon meine), welches dabei mit Sat-TV versorgt werden soll.

Auf dem Dach existiert ein Antennenmast mit einer uralten Schüssel.
Der Mast ragt nach unten weit in das Dachgeschoß hinein.

Im Keller des Hauses liegt Kabel-TV, welches von dort (sternenförmig?) in verschiedene Wohnungen verteilt wird.

Nach Studium dieses Forums wäre meine Vorgehensweise nun der Kauf des Materials. Hier könnte ich mir ein Set aus einer Triax 88, Alp Quadro-LNB und einem (Spaun?) Multischalter vorstellen!?

Heute war (in meiner Abwesenheit) ein Elektriker vor Ort, der ein Angebot zur Installation abgeben wird (er wird auch Komponenten seiner Wahl anbieten - da bin ich mal gespannt).
Er empfielt dabei die Installation mittels Dachsparrenhalters statt des bestehenden Mastes.

Frage bzw. Szenario 1 - Ausschließliche Versorgung des Dachgeschosses.

1a. Hier möchte ich eigentlich nur wissen, ob ich irgendwas wesentliches (zB MFH spezifisches) übersehen habe, oder mein Vorgehen ok ist.
(Spaun 5/8 oder 5/12 sollte hier reichen)

1b. Wo ich noch Befürchtungen habe weil ich es nicht durchdrungen habe ist das Thema Erdung/Blitzschutz, aber ich hoffe da meldet sich der Elektriker, falls todos existieren.

Frage/Szenario 2 - Anschlussmöglichkeit weiterer Wohnungen:

2a. Wie sehe ich vor, dass ggf. weitere Wohnungen Sat bekommen können sollen? Größerer Multischalter (gibts ja nicht sooo groß), oder kann man da kaskadieren?

2b. Laut Elektriker sind die verlegten Kabel (KabelTV) nicht geeignet. Zum Jahresende, soll es aber etwas geben, um sie nutzbar zu machen (Verstärker?, Wandler?). Weiß da jmd was? Oder gibt es andere Szenarien um diese Wohnungen zu "erreichen"?

Für Hilfestellungen bin ich dankbar.

Gruß
Kalle

P.S.:
3. Ich würde gerne auch dvb-t einspeisen - muss ich da außer, dass ich wahrscheinlich ne entsprechende Antenne mit "auf die Schüssel" setzen muss, iregdwas beachten?
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Alt 02.07.2010, 11:30   # 2
King W.
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Fangen wir "oben" an: Den alten Mast und die Uralt-Schüssel kannst du entsorgen. Wenn ihr das Dachgeschoß ausbaut, wollt ihr es auch sicher vernünftig isolieren. Der Mast würde nur hinderlich sein und eine unnötige Wärmebrücke bilden. Mit einer Aufdachhalterung umgeht ihr diese Probleme.

Aber nicht vergessen: Die Antenne muß wieder vernünftig geerdet werden. Über Erdung und Potentialausgleich gibt es einen gesonderten Beitag: Bitte lesen.

Multischalter lassen sich schon kaskadieren, 100 Anschlüsse oder sogar noch mehr sind kein Problem. Andererseits braucht dann auch jeder Receiver ein eigenes Anschlußkabel. Ist das denn überhaupt machbar? Existiert z.B. ein "toter Kamin", wo man die Kabel hindurchlegen könnte?

Ich denke mal, für eine zeitgemäße Versorgung sollten schon mindestens 3 Anschlüsse pro Partei zur Verfügung stehen. Das (und auch noch mehr) ist mit Unicable machbar. Möglicherweise hat der Elektriker das gemeint. In diesem Fall bekommt jede Partei, ausgehend von einem Unicable-Router, eine Leitung in die Wohnung woran dann 3 (oder bei Bedarf auch 6) Receiver unabhängig voneinander betrieben werden können.

Dafür braucht ihr aber nicht bis Ende des Jahres zu warten, das gibt es jetzt schon.

Ihr könnt z.B. mit nur 2 Geräten, einem JAS0504-3A und einem JPS0506-3T von Jultec, allen 10 Parteien jeweils 3 Kanäle zur Verfügung stellen! Falls bereits eine sternförmige Verteilung existiert, ist auch kein neues Kabel erforderlich, das Kabelfernseh-Kabel reicht. Die Firma Jultec gibt es noch nicht sehr lange, sondern erst seit 2004 und erst seit 2007 sind sie mit ihren Produkten auf dem Markt. Hier ist mal ein Katalog zur Information.

Wichtig für den Installateur: Der JAS hat einen sehr weiten Eingangspegelbereich von 60 - 90 dB. Die Schüsselgröße (innerhalb gewisser Grenzen), die Verstärkung des LNB und die Kabellänge vom LNB zum Router spielen keine Rolle. Das regelt der JAS0504-3A alles automatisch aus und liefert stets ein konstantes Ausgangssignal. Das fällt mit 85 dB optimal aus für z.B. drei Durchgangsdosen zu je 10 dB Auskoppeldämpfung (die letzte davon terminiert). Damit entfällt die Notwendigkeit, irgendwelche Pegelberechnungen machen zu müssen. Die Teile müssen nur angeschlossen werden - läuft.

Übrigens: Welche Satelliten sind denn überhaupt zu berücksichtigen? Genügt Astra (hauptsächlich deutsche Programme) oder wohnen im Haus auch noch Familen anderer Nationalitäten, die gern Sender aus ihrer Heimat empfangen möchten? In dem Fall wäre es auch wichtig, zu wissen, wo das Haus steht (nächste größere Stadt genügt) um ermitteln zu können, mit welcher Stärke die Satelliten dort einfallen und ggf. welche Schüsselgröße sein soll. Außerdem kann ich mit deser Info die Einstelldaten berechnen.

Vor allen Dingen aber: Ist das richtig mit der Sternverteilung? Ein Kabel pro Wohnung ist schon nötig, sonst funktioniert es nicht. Eine wohnungsübergreifende Unicable-Anlage läßt sich zwar auch realisisern, führt aber fast immer zu Schwierigkeiten. Der genaue Kabelverlauf sollte deshalb bekannt sein.

Schreib mal zurück, ob du mit meinen Tips etwas anfangen kannst.
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Alt 02.07.2010, 18:23   # 3
Kalle0815
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Schon mal vielen Dank für die Hinweise - Tipps sind super.

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Multischalter lassen sich schon kaskadieren, 100 Anschlüsse oder sogar noch mehr sind kein Problem. Andererseits braucht dann auch jeder Receiver ein eigenes Anschlußkabel. Ist das denn überhaupt machbar? Existiert z.B. ein "toter Kamin", wo man die Kabel hindurchlegen könnte?
In unserem Treppenhaus gibt es einen Kabelschacht, in welchem sämtliche Kabel (telefon, KabelTV, etc.) verlaufen, so dass wir in die verschiedenen Etagen kommen würden.
In die einzelnen Wohnungen (außer DG) kommen wir natürlich nicht - außer über das bereits liegende Kabel.

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Ich denke mal, für eine zeitgemäße Versorgung sollten schon mindestens 3 Anschlüsse pro Partei zur Verfügung stehen. Das (und auch noch mehr) ist mit Unicable machbar. Möglicherweise hat der Elektriker das gemeint. In diesem Fall bekommt jede Partei, ausgehend von einem Unicable-Router, eine Leitung in die Wohnung woran dann 3 (oder bei Bedarf auch 6) Receiver unabhängig voneinander betrieben werden können.

Dafür braucht ihr aber nicht bis Ende des Jahres zu warten, das gibt es jetzt schon.
Müsste man in diesem Szenario für die DG-Wohnungen auch Unicable nutzen, oder kann man"beide" Systeme parallel installieren?

Wenn die Kabel für ein "normales" System nicht nutzbar sind (weil zu alt) kann man sie dann auf jeden fall für ein Unicable-System einsetzen?

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Übrigens: Welche Satelliten sind denn überhaupt zu berücksichtigen? Genügt Astra (hauptsächlich deutsche Programme) oder wohnen im Haus auch noch Familen anderer Nationalitäten, die gern Sender aus ihrer Heimat empfangen möchten? In dem Fall wäre es auch wichtig, zu wissen, wo das Haus steht (nächste größere Stadt genügt) um ermitteln zu können, mit welcher Stärke die Satelliten dort einfallen und ggf. welche Schüsselgröße sein soll. Außerdem kann ich mit deser Info die Einstelldaten berechnen.
Astra sollte genügen.

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Vor allen Dingen aber: Ist das richtig mit der Sternverteilung? Ein Kabel pro Wohnung ist schon nötig, sonst funktioniert es nicht. Eine wohnungsübergreifende Unicable-Anlage läßt sich zwar auch realisisern, führt aber fast immer zu Schwierigkeiten. Der genaue Kabelverlauf sollte deshalb bekannt sein.

Schreib mal zurück, ob du mit meinen Tips etwas anfangen kannst.
Hm... Ich werde den genauen Kabelverlauf nochmal erfragen - wirklich sicher bin ich da nicht. Allerdings gehen vom Keller (KabelTV-Verteiler) ziemlich viele Kabel nach oben weg

Könnte man dort dann die verschiedenen UC-Router platzieren? Aber wie kommt das Singal in den Keller bzw. reicht da ein Kabel?

Gruß
Kalle
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Alt 02.07.2010, 21:06   # 4
King W.
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Normale Kabelfernseh-Kabel sind meist für SAT-Betrieb auch nutzbar. Sie sollten, wenn möglich, aber 2-fach geschirmt sein. Das ist weitgehend unabhängig von der eingesetzten Technik.

Eine getrennte Versorgung des Dachgeschosses und der übrigen Etagen ist möglich, ihr könnt auch die normale Multischalter-Technik mit den Unicable-Routern kombinieren. Das geht mit den Jultec-Produkten sogar besonders gut: Unter dem Dach montiert ihr einen JAM0508A. Das ist ein kaskadierbarer Multischalter mit schräglagenentzerrter Stammleitungsverstärkung und 8 Teilnehmerausgängen. Das sollte für das komplette Dachgeschoß locker reichen.

Mit den 4 (oder 5 falls ihr noch eine terrestrische Antenne, z.B. für UKW) Stammleitungsausgängen müßt ihr dann in den Keller, wo die Router platziert werden. Wegen der hohen und frequenzabhängigen Verstärkung ist es problemlos möglich, für diese Verbindung auch dünnes Kabel zu verwenden. Ihr könntet z.B. dieses 4 in 1 Kabel nehmen. Das hat den Vorteil, daß nur eine Leitung vom Dach in den Keller verlegt werden muß.

Dort werden dann die zwei Router angeschlossen, die alle übrigen Wohnungen versorgen. Allerdings sind jetzt nicht JAS0504-3A und einem JPS0506-3T erforderlich, weil mit dem JAM schon ein aktives Gerät eingesetzt wurde. Der JAS 0504-3A ist deshalb durch einen JPS 0504-3A zu ersetzen. Die Stromversorgung der gesamten Anlage erfolgt über den JAM (Jultec Aktiv Multischalter).

Nach dem Anschluß müssen nur noch die Antennensteckdosen in den Wohnungen gegen unicable-taugliche Exemplare getauscht werden - fertig.

Zitat:
Zitat von Kalle0815
Hm... Ich werde den genauen Kabelverlauf nochmal erfragen
Das geht doch ganz einfach: Morgen, wenn das Fußballspiel ist, klemmst du einfach ein Kabel ab. Wer dann schreit, dessen Kabel ist es. Beschriften, wieder anklemmen und mit dem nächsten Kabel fortfahren. :devil3:

Vielleicht macht dir dieses Verfahren keine neuen Freunde, aber hinterher weißt du jedenfalls Bescheid ...
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Alt 02.07.2010, 22:32   # 5
Kalle0815
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Das nenne ich mal schnellen und qualifizierten service!

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Normale Kabelfernseh-Kabel sind meist für SAT-Betrieb auch nutzbar. Sie sollten, wenn möglich, aber 2-fach geschirmt sein. Das ist weitgehend unabhängig von der eingesetzten Technik.
Alles klar. Ich frag hier nur deshalb etwas störrisch nach, weil der Elektriker ja wohl gesagt hat, dass es mit den vorhandenen Kabeln nicht geht. Aber im zweifel vertrauch da natürlich eher auf Dich als Sat-Fachman

Ich wiederhole mal was ich glaube verstanden zu haben.

Aufs Dach kommt die Schüssel (Triax, +Alp) plus dvb-t-Antenne.
Ins DG kommt der JAM0508A, an den können DIREKT bis zu 8 Tuner angeschlossen werden (falls ich mehr will dann halt der JAM0512A).
Vom JAM führen 2 Kabel (4in1 plus ggf. dvb-t-Signal) in den Keller.
Dort verteilen 2 Router (JPS 0504-3A+JPS0506-3T) die Signale auf die Kabel, die in die einzelnen Wohnungen führen.

1. Wie viele "Kabelstränge" kann ich an die Geräte im Keller anschließen? (Der Katalog ist für mich etwas zu technisch)
2. Wie viele Tuner können jeweils an einem dieser "Kabelstränge" hängen?
3. In was für einem Preisrahmen bewegen sich die Jultec-Komponenten so ca. (finde dazu leider im Netz nichts)?

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Das geht doch ganz einfach: Morgen, wenn das Fußballspiel ist, klemmst du einfach ein Kabel ab. Wer dann schreit, dessen Kabel ist es. Beschriften, wieder anklemmen und mit dem nächsten Kabel fortfahren. :devil3:
Ich fürchte mit dem Vorgehen würde ich nicht mehr in den genuß meinerSchüssel kommen

Gruß
Kalle
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Alt 03.07.2010, 23:36   # 6
King W.
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Im Prinzip ist alles so richtig, bis auf eine Kleinigkeit mit dem Kabel: Du mußt nur 1x das 4 in 1 Kabel vom JAM zum JPS in den Keller führen. Zusätzlich bei Bedarf noch eine einzelne Leitung für die terrestrische Antenne, z.B. so etwas.

Die Jultec-Bezeichnungen sind eigentlich ganz einfach zu verstehen. Zumindest für die Multischalter und Stacker bzw. Router gilt folgendes:

Zunächst kommen drei Buchstaben
1. Buchstabe ist ein J für Jultec.
2. Buchstabe ist ein A für aktive Verstärkung, ein P für einen passiven Schalter und ein R für einen receivergespeisten Schalter ohne eigene Stromversorgung.
3. Buchstabe ist ein M für Multischalter oder ein S für Stacker (bzw. Unicable-Router)

Anschließend kommt eine zweistellige Zahl: 05, 09 oder demnächst 17. Das ist die Anzahl der Eingänge.
05 bedeutet 4 x SAT und 1x terrestrisch, d.h. Vollbandempfang für einen Satellit (zumeist Astra) 09 wäre dann für 2 Satelliten und 17 für 4.

Die nächste zweistellige Zahl ist die Zahl der Ausgänge. 08 bzw. 12 hast du selbst schon genannt.

Damit wäre ein Multischalter bereits eindeutig gekennzeichnet. Der letzte Buchstabe ist A für Ausgänge, d.h. die 5, 9 oder 17 "Stammleitungen" werden auch wieder aus dem Schalter herausgeführt und stehen weiteren Geräten zur Verfügung, während T für "terminiert" steht. In einem solchen Gerät hört der Stamm auf und wird durch die eingebauten Abschlußwiderstände elektrisch korrekt abgeschlossen.

Bei den Routern gibt es noch eine dritte Zahl, die hinter einen Bindestrich eingefügt wird. Das ist die Anzahl der Kanäle, die pro Ausgang zur Verfügung stehen. So viele Receiver können unabhängig voneinander an einem Kabel betrieben werden.

Bei der angegebenen Kombination hast du 8 (oder 12) Ausgänge zur Versorgung des Dachbodens. Jeder Receiver bekommt sein eigenes Kabel. Zusätzlich führen 5 Kabel (das 4 in 1 und ggf. ein zusätzliches) in den Keller.

Dort landet das Kabel auf einem JPS0504-3A. Der liefert 4 Ausgangsanschlüsse, womit 4 Familien versorgt werden können. Jeder Familie stehen 3 Kanäle (von einem Satellit) zur Verfügung.

Von dort aus geht es abermals mit 5 Leitungen weiter zu einem JPS0506-3T. Wiederum ein Satellit, 6 Teilnehmer (Familien) mit je 3 Anschlüssen.

Insgesamt stehen 30 Unicable-Anschlüsse und 8 oder 12 normale Anschlüsse zur Verfügung - und das Ganze mit nur 3 gerade einmal postkartengroßen Geräten! High-Tech macht's möglich.

Ich denke, das ist genau das, was ihr braucht.

Es gibt natürlich auch (allerdings recht teure) Geräte JPS0504-6A, wenn die Mieter noch mehr Kanäle brauchen.
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Alt 05.07.2010, 14:29   # 7
Kalli*
 
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Danke für die Erklärung der Zahlen und Buchstaben,
wenn man es weiß macht es schon etwas leichter.

Gruß
Kalli*
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Alt 05.07.2010, 21:35   # 8
Dipol
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Zitat:
Zitat von Kalle0815 Beitrag anzeigen
Vom JAM führen 2 Kabel Jultec-Komponenten so ca. (finde dazu leider im Netz nichts)?
Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Bei der angegebenen Kombination hast du 8 (oder 12) Ausgänge zur Versorgung des Dachbodens. Jeder Receiver bekommt sein eigenes Kabel. Zusätzlich führen 5 Kabel (das 4 in 1 und ggf. ein zusätzliches) in den Keller.
Da wird es im Leerrohr evtl. selbst für Midikabel zu eng. Ich weise mal vorsichtshalber darauf hin, dass die Installation von Kunststoffkanälen im Treppenhaus brandschutztechnisch schon seit einigen Jahrn nicht mehr zulässig ist.
Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Dort landet das Kabel auf einem JPS0504-3A. Der liefert 4 Ausgangsanschlüsse, womit 4 Familien versorgt werden können. Jeder Familie stehen 3 Kanäle (von einem Satellit) zur Verfügung.
Von dort aus geht es abermals mit 5 Leitungen weiter zu einem JPS0506-3T. Wiederum ein Satellit, 6 Teilnehmer (Familien) mit je 3 Anschlüssen.
Und hier spielen die Kaskaden-Matritzen mit ENTRIPIC-Chip die Vorteile der Ein- und Ausgangspegelregelung voll aus! Die Kabeldämpfung der Zuleitung kann (Ausnahme bei Legacy-Betrieb mit einem nicht UniCable-tauglichem Receiver) praktisch vernachlässigt werden, an allen Routerausgängen ergibt sich konstanter Ausgangspegel.
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Alt 06.07.2010, 21:59   # 9
Kalle0815
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Vielen Dank schon mal für die vielen Erklärungen.

Ich habe heute nochmal mit unserem alten Haus und Hof Elektriker gesprochen (der nicht mehr aufs Dach geht).
Wenn er sich richtig erinnert müssten eigentlich schon ausreichend Kabel vom DG in den Keller gezogen sein (durch einen alten Kamin).

Welche Wohnungen dann genau vom Keller aus per Unicable angesteuert werden können (weil schon Kabel liegen) müsste er nochmal prüfen.

Ich denke daher, dass ich das "Projekt" stufenmäsig angehen werde.

Als erstes werde ich die genannten Komponenten (Schüssel+JAM) für das DG besorgen (bei SEH denke ich) und auf dem Dach (bzw. JAM im DG) installieren.

So kann ich beim anstehenden DG-Ausbau die Kabel in den DG-Wohnungen ordendlich verlegen lassen.

Im zweiten Schritt werde ich dann weitere Wohnungen über den Keller und das Unicable-System anschließen.

P.S.:
Wie muss ich mir den so eine terresrtische "Aufsatz-Antenne" für die Schüssel vorstellen, oder gibt es sowas garnicht?

Gruß
Kalle
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Alt 07.07.2010, 00:58   # 10
Dipol
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Zitat:
Zitat von Kalle0815 Beitrag anzeigen
P.S.:
Wie muss ich mir den so eine terresrtische "Aufsatz-Antenne" für die Schüssel vorstellen, oder gibt es sowas garnicht?
So wie eine Satellitenantenne in gleicher Weise für analogen wie digitalen Empfang geeignet ist, gibt es auch bei terrestrischen Antennen keine Unterschiede. Für nahe Ortssender reicht eine kleine Antenne, für DX-Fernempfang ist eine große Antenne der beste "Verstärker".

Bei einem Dachsparrenhalter ist die Statik nur begrenzt belastbar, da passt z. B. noch ein UKW-Ringdipol, aber keine lange Yagi-Antenne mehr drauf. Sofern eine aktive Flachantenne nicht übersteuert wird, ist die zumindest statisch eine Alternative.
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Alt 31.07.2010, 11:37   # 11
Kalle0815
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Hallo zusammen,

leider mußte mein Projekt "Sat-Anlage" zeitbedingt etwas pausieren.
Jetzt möchte ich aber mit Volldampf weitermachen, allerdings hat sich die Sachlalge bzw. meine Informationen zur Sachlage etwas verändert.

Die neuen Infos möchte ich hier kurz darlegen, in der Hoffnung von Euch Experten einen Hinweis zu bekommen, ob ich a.) bei meiner derzeitigen Planung bleiben, oder b.) etwas ändern soll.

Kurze Zusammenfassung des derzeitigen Plans:
Das DG unseres MFH wird ausgebaut, dort soll Sat verfügbar sein.

Hierfür muss angeblich eine neue Schüssel aufs Dach.
Aussage im Raum: Die derzeitige (ca. 15 Jahre alt) "geht nicht". Die Rede ist von Wind der die Schüssel verstellt (schlechte Masthalterung?) und anderen nicht genau benannte Problemen - nichts genaues weiß man nicht...

Ich möchte nun ,wie hier bereits ausführlich besprochen und dank der vielen Tipps, für Sat im DG einen JAM0508A (oder JAM0512A) zum Einsatz bringen.
Dieser Schalter wurde gewählt, um über die bestehende Verkablung (DG->Keller->Wohnungen) in Verbindung mit weiteren Jultec-Geräten (JPS0506-3T) weitere Wohneinheiten anschließen zu können.

Ich möchte nun die mittlerweile inspizierte bestehende Anlage kurz darstellen, um zu erfahren, ob ich wirklich "platt gesagt" alles bestehende einfach wegschneißen bzw. ersetzen soll.

Dachgeschoss

Mast
mastj
Switch?
41420665
Kabel richtung Keller (ohne Erdung?)
kabelq

Keller
kellery

Bei den Keller-Komponenten handelt es sich um:
1x Hirschmann Sat Bereichsverstärker DNV 236
3x Hirschmann Nachverstärker DNV 131
3x SchwaigerVerteiler (VT7962, VT7963, VT7964)

Diese Komponenten würden nun meinem Verständis nach alle durch einen JPS0506-3T erstzt - ehrlich??

Ich hoffe die Bilder sind nicht zu groß...

Für Tipps bin ich wie immer sehr dankbar

Gruß
Kalle
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Alt 31.07.2010, 20:54   # 12
King W.
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Wenn ich das erste und dritte Bild zusammennehme, so scheint mit das dritte Kabel von links, welches dort in dem Loch verschwindet, ein Erdkabel zu sein, also das grün-gelbe, welches mit der Schelle am Mast befestigt ist. Das ist schon mal ein Hinweis darauf, daß der Installateur, der die Anlage seinerzeit errichtet hat, wußte, was er tat.

Zwei kleine Probleme gibt es allerdings: Es besteht die Gefahr, daß ein eventuell einschlagender Blitz auf die Antennenkabel überspringt, wenn sie so nahe beieinander sind. Offensichtlich ist rechts noch etwas Platz, vielleicht ein zweiter Kaminzug. Ideal wäre es, wenn die Antennenkabel durch den einen und das Erdkabel durch einen anderen Kaminzug geführt werden könnten. Wenn das nicht geht, bitte wenigstens innerhalb des einen Kaminzugs den größtmöglichen Abstand einhalten.

Außerdem muß noch ein 4mm² Kabel für den Potentialausgleich nachgezogen werden. Über Erdung und PA gibt es hier einen Extra-Beitrag. Bitte lesen. Schließlich soll die neue Anlage ja auch wieder sicher sein.

Die Anlage ist insgesamt dringend renovierungsbedürftig. Spätestens Anfang 2012, wenn die analogen Programme abgeschaltet werden, besteht Handlungsbedarf, sonst sitzt ihr im Dunkeln. Aber auch jetzt ist diese seltsame analoge Einkabellösung längst nicht mehr Stand der Technik.

Du hast Recht: Das ganze "Gedöns" kann (und muß) raus. Von oben kommen 4 Kabel (von der Schüssel oder vom JAM0512A) und führen in einen JPS0506-3. Von dort aus gehen 6 Kabel ab. Wenn das reicht (weil ja das DG bereits versorgt ist), so kommt die Ausführung T zum Einsatz, ansonsten A und ein weiterer JPS, um noch mehr Anschlüsse zu bekommen.

Höchstens 2 nur wenig mehr als postkartengroße Geräte im Keller reichen auf jeden Fall, um im Verbund mit dem JAM oben das gesamte Haus zu versorgen, wobei jeder drei Receiver unabhängig voneinander betreiben kann. Weiterer Vorteil: Die Steckdosenbatterie wird arbeitslos, lediglich der JAM oben bekommt Strom. Euch wird es freuen, den Energieversorger ärgern ...

Auf dem 2. Bild ganz links sehe ich noch den Rest einer Abschirmfolie. Es handelt sich somit um 2-fach geschirmtes Kabel, welches beim Einsatz der Jultec-Komponenten weiterverwendet werden kann.

Insgesamt sieht es gut aus für dein Vorhaben.


Ergänzung:
Eine DVB-T Einspeisung ist bei allen Jultec-Schaltern problemlos möglich. Du könntest z.B. eine LOG 3235 F1 von FTE (eine Breitband-Antenne hoher Leistung) an dem Antennenmast montieren und das Signal in den JAM mit einspeisen. Ein Extra-Verstärker ist dazu nicht erforderlich, weil der JAM neben der Verteiltechnik den bereits integriert hat. Das Signal kann dann an allen Antennensteckdosen abgegriffen werden. Die Antenne, wie auch ausnahmslos alle anderen Komponenten kann SEH besorgen.
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Alt 01.08.2010, 11:42   # 13
Kalle0815
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Wow - und wieder ist der Service hier im Forum genial.
Vielen Dank für die Hilfe, dann kann ich ja endlich bestellen

Eine Verständnisfrage habe ich noch zur Jultec-Ausstattung im Keller.

Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Du hast Recht: Das ganze "Gedöns" kann (und muß) raus. Von oben kommen 4 Kabel (von der Schüssel oder vom JAM0512A) und führen in einen JPS0506-3. Von dort aus gehen 6 Kabel ab. Wenn das reicht (weil ja das DG bereits versorgt ist), so kommt die Ausführung T zum Einsatz, ansonsten A und ein weiterer JPS, um noch mehr Anschlüsse zu bekommen.
Ich wollte mit einem einzelnen, terminierten Gerät (JPS0504-3T oder JPS0506-3T) im Keller anfangen, da ich noch nicht weiß wie viele Wohnungen angeschloßen werden. So wie ich es verstanden habe könnte ich jederzeit später einen weiteren Router mit Ausgängen (A) davor setzten, um weitere Wohneinheiten zu versorgen.

Ist das korrekt?

Gruß
Kalle
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Alt 01.08.2010, 12:15   # 14
Dipol
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Zitat:
Zitat von Kalle0815 Beitrag anzeigen
So wie ich es verstanden habe könnte ich jederzeit später einen weiteren Router mit Ausgängen (A) davor setzten, um weitere Wohneinheiten zu versorgen.

Ist das korrekt?
Aber klar doch! Da die Matrix ein- und ausgangsseitig geregelt ist, spielt auch die Durchgangsdämpfung der Kaskade in der Sat.-ZF keine Rolle. Die Stammleitungsdämpfung wirkt sich allerdings bei Terrestrik aus, da ist etwas Pegelberechnung gefragt.

Dass ein Potenzialausgleich der Kabel erfolgen muss war dem Erstinstallateur offenbar unbekannt.
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Alt 08.08.2010, 20:53   # 15
Kalle0815
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So - Bestellung soll nun rausgehen:

1 x 0,88m, Triax, Alu, anthrazit
1 x Dachsparrenhalter, Aufdach II
1 x Koaxkabel, 100dB, 6.8mm, 2xSchirm., 100m
40 x F-, 7.0mm, FF-0, vergoldet
1 x Alps Quattro, 0.3 dB typ.
1 x Dachziegel / Dachpfanne, Frankfurter, Kunst,schwrz
1 x Mastdichtung
4 x Masseblock 4-fach, FG4HM, vernickelte Ausführung

1x LOG 3235 F1 FTE (für dvb-t-Signal)
1x JAM0512A
1x JPS0504-3T

Habe ich irgendetwas installations-relevantes vergessen (außer den Dosen)?
Brauche ich auch eine LNB-Halterung?
Beim Thema Potentialausgleich kann ich noch nicht so ganz abschätzen was noch auf mich zukommt.
Im besten Fall muss ich "nur" ein zusätzliches Kabel in den Keller führen, oder?
Welches 4mm² Kabel (bspw. bei SEH) sollte ich hierfür denn verwenden?

Gruß
Kalle
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Alt 08.08.2010, 23:19   # 16
Dipol
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Zitat:
Zitat von Kalle0815 Beitrag anzeigen
1x LOG 3235 F1 FTE (für dvb-t-Signal)
Diese Logper-Antenne macht aber nur Sinn, wenn (noch) DVT-Signale im VHF-Band eingespeist werden sollen. Der Antennengewinn von 8 bzw. 11 dB könnte eine Nachverstärkung erfordern, zum Anschluss an den Mehrbereichsverstärker ist noch ein Eingangsverteiler erforderlich. Der Logper ziehe ich jede noch so kurze Yagi-UHF-Vormastantenne vor.

Wenn die am SCHWAIGER-Mehrbereichsverstärker angeschlosssene UHF-Antenne noch intakt und ausreichend breitbandig ist, funzt die auch für DVB-T.
Zitat:
Zitat von Kalle0815 Beitrag anzeigen
Brauche ich auch eine LNB-Halterung?
Die ist bei der TRIAX-Antenne dabei.
Zitat:
Zitat von Kalle0815 Beitrag anzeigen
Beim Thema Potentialausgleich kann ich noch nicht so ganz abschätzen was noch auf mich zukommt.
Im besten Fall muss ich "nur" ein zusätzliches Kabel in den Keller führen, oder?
Welches 4mm² Kabel (bspw. bei SEH) sollte ich hierfür denn verwenden?
Alle Ein- und Ausgangskabel an der Matrix werden über Erdblöcke geführt und die Erdblöcke mit 4 mm² Cu-Draht an die Masterdung verbunden.

Im Gegensatz zum 16 mm² Cu-Erdungsdraht der seit 2004 nicht mehr mehrdrähtig sein darf, ist beim PA-Draht mit Adern-Endhülsen oder Kabelschuhen auch eine mehr- oder feindrähtige Ausführung zulässig.
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Alt 08.08.2010, 23:58   # 17
King W.
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Stimmt (zumindest teilweise).

Wenn ausschließlich UHF-Empfang erforderlich ist, wäre eine spezielle Yagi-Antenne für diesen Bereich besser, da kann ich Dipol nur zustimmen. Wenn die Empfangsverhältnisse aber nicht allzu kritisch sind, tut es die LOG auch. Vorteil dieser Antenne ist der weit nach unten reichende Frequenzbereich. Obwohl nicht dafür spezifiziert, empfängt die Antenne nach meiner Erfahrung auch UKW noch ganz gut. So habt ihr über eure Anlage ohne besondere Extrakosten auch Zugriff auf die lokalen UKW-Sender. Die überregionalen Radio-Sender kommen über Astra und können mit den Receivern empfangen werden.

Das 4mm² Kabel hat SEH leider im Moment nicht im Angebot, wohl aber 6 mm² Kabel. Das kannst du, wenn du willst, ebenfalls verwenden und es paßt auch perfekt in die Anschlüsse an den Masseblocks. Ansonsten bekommst du 4 mm² Erdleitung in jedem guten Baumarkt.

Normalerweise würde ich dir jetzt raten, anstelle der Aufdrehstecker lieber Kompressions- oder Self-Mount Stecker zu verwenden. Die technischen Eigenschaften (Abschirmung) sind halt besser. Fraglich aber, ob diese Stecker, die ja genau auf das Kabel abgestimmt sein müssen, bei dem vorhandenen Kabel passen. So gesehen hast du die Stecker schon richtig ausgewählt.
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Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 10.08.2010, 18:53   # 18
Kalle0815
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Beiträge: 42
Hallo zusammen,

da der JAM 0512AN aktuell sehr lange Lieferzeit hat, hat mir SEH als Alternative einen JRM 0512T + JMA 111-j Verstärker angeboten.

Vom Gefühl her würde ich glaube ich lieber auf den JAM warten, ohne das als Laie technisch begründen zu können.

Wie sind Eure Empfehlungen? (bezogen auf meine Situation: JAM bzw Substitut im DG (5. Stock MFH) JPS im Keller).

Gruß
Kalle
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Alt 11.08.2010, 10:22   # 19
Dipol
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Beiträge: 4.147
Zitat:
Zitat von Kalle0815 Beitrag anzeigen
Wie sind Eure Empfehlungen? (bezogen auf meine Situation: JAM bzw Substitut im DG (5. Stock MFH) JPS im Keller).
Die terrestrischen Verstärkerpfade sind zumeist selbst bei Multischaltern renommierter Herstellern die Achillesferse. Widersinnige Deemphasen wie auch welliger Frequenzgang sind leider eher die Regel als die Ausnahme.

Beim Check der ersten JULTEC-Muster hatte ich einen JAL0530A mit BK-Vollbandspektrum regelrecht gequält und war über die excellenten Ausgangswerte baff.
Der JMA111-3 hat mit hohen UKW- und DVB-T-Pegeln ebenfalls kein Problem. Das Bauteil sieht aktuell etwas anders aus als im Katalog. JULTEC hat diesem Verstärker einen zusätzlichen DC-Ausgang zur Durchschleifspeisung von Multischaltern und/oder Matritzen spendiert.

Eine aktive Einkabelmatrix habe ich bislang noch nicht verwendet und auch nicht auf dem Messplatz gehabt. Wenn - wie ich annehme - der terrestrische Pfad der aktiven Matrix gleiche Qualität hat, liegt der Vorteil dieser Version in der Kompaktheit.

Einen JMA kann man flexibler an die Eingangspegel anpassen und sollte mal je der terrrestrische Verstärker hopps gehen, ist die Kombination eines JMA mit passiven Matritzen auch von Vorteil.

EDIT: Den SCHWAIGER Mehrbereichsverstärker kann man natürlich auch beibehalten, der zieht aber deutlich mehr Strom.
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Alt 12.08.2010, 09:40   # 20
Kalle0815
Threadstarter
 
Registriert seit: 01.09.2008
Beiträge: 42
Danke für die Anmerkungen - hier meine neuen Fragen

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Der JMA111-3 hat mit hohen UKW- und DVB-T-Pegeln ebenfalls kein Problem. Das Bauteil sieht aktuell etwas anders aus als im Katalog. JULTEC hat diesem Verstärker einen zusätzlichen DC-Ausgang zur Durchschleifspeisung von Multischaltern und/oder Matritzen spendiert.
Dem entnehme ich, dass die "Signalverstärkung" (die beim JAM integriert wäre?) mit dem JMA111 mindestens genau so gut gelöst ist, oder?

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Eine aktive Einkabelmatrix habe ich bislang noch nicht verwendet und auch nicht auf dem Messplatz gehabt. Wenn - wie ich annehme - der terrestrische Pfad der aktiven Matrix gleiche Qualität hat, liegt der Vorteil dieser Version in der Kompaktheit.
Hier hast du mich etwas abgehängt (terrestrischer Pfad) .
Ich verstehe: Der Vorteil des JAM liegt nur darin, dass er die Funktionalitäten von JMA und JRM in einem Gerät vereint!?

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Einen JMA kann man flexibler an die Eingangspegel anpassen und sollte mal je der terrrestrische Verstärker hopps gehen, ist die Kombination eines JMA mit passiven Matritzen auch von Vorteil.
Ok - ich kann individueller regeln und theoretisch beide Geräte einzeln austauschen, das sind in der Tat Vorteile.

1. Summa summarum heißt das für mich, es gibt nichts, was für die Nutzung eines JAM bzw. gegen dessen Ersatz durch JMA und JRM spricht!?

2. Ist es korrekt, dass ich als Ersatz für den JAM0512A einen JRM0512T nehme? Ich hätte vermutet die "Terminierung" der Kaskade findet durch den JPS0504-3T im Keller statt?

Gruß
Kalle
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Alt 28.05.2012, 13:36 # --
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