| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 21.06.2010
Beiträge: 6
| Danke für die ausführliche Antwort. Also Nutzung des Schutzleiters (Steckdose) würde Netzbrummen in der Stromleitung auf den Weg bis zur Schutzpotentialausgleich zur Folge haben?! Das mit der Heizung wird nicht gehen, wir haben Bodenheizung. Mir ist da aber noch was anderes eingefallen. Wir haben im Wohnzimmer ja noch den Stecker für den Kabel-Anschluss der nun ja nicht mehr benutzt wird. Das Kabel müsste doch auch am PA dran hängen. Wäre das nicht eine gute Lösung? Gruß Luke |
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| | # 5 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Als Erdungsdraht für den PA ist ein Cu-Draht mit mindestens 4 mm² Querschnitt zugelassen. Ein passives Koaxkabel ist jedoch nach Norm als indirekter Erdungsdraht unzulässig. | ||
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| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 21.06.2010
Beiträge: 6
| Ich sehe schon, das wird eine schwere Geburt. Bitte sag mir was ich tun kann um die Koax-Kabel normgerecht mittels Potentialausgleich zu sichern. Muss ich meinen Vermieter wirklich anhauen, damit er mir eine Leitung aus dem Keller in die Wohnung zieht? Bzw. wo könnten sich in einer Wohnung besagte Leitungen verbergen? |
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| | # 7 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
In meiner Wohnung habe ich Kabelanschluss und zu Kontrollzwecken auf dem Balkon eine 55er GFK-Antenne mit Dufeed für 19,2° Ost und 13° Ost. Die WEG würde niemals zulassen, dass an der Fassade ein Erdungsdraht verlegt wird. Im Konflikt kein PA oder normwidriger PA, habe ich einen Anschluss an ein Heizungsrücklaufrohr gewählt. In meinem Fall kann auch bei Arbeiten am zentralen Heizungskessel nichts passieren, weil in diesem Teilgebäude für die Sanitärnetze ein eigener örtlicher PA ausgeführt ist und definitiv eine galvanische Verbindung besteht. Unter den vorliegenden baulichen Gegebenheiten ist der Normverstoß für meine Einzelanlage eigenverantwortlich vertretbar, da er zusätzliche Sicherheit schafft. Für Fremdanlagen würde ich dies aber selbst unter solch günstigen Voraussetzungen nicht installieren, auch nicht die Notlösung mit dem PA über das BK-Koaxkabel. Nur der Anschluss an die Haupterdungsschiene oder einen örtlichen Potenzialausgleich ist normgerecht, es gibt keine Patentlösung. | |
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| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 21.06.2010
Beiträge: 6
| Der Schutzleiter wäre also okay, wäre er stärker dimensioniert (4mm Querschnitt). Ich könnte drei Schutzleiterkabel aus zwei Steckdosen entnehmen dann hätte ich schonmal 3.5mm =) Ansonsten bleibt mir wohl doch nur die Möglichkeit über den Heizungskasten im Flur. Dort laufen alle Kunsstoffrohre der Bodenheizung zusammen. Der Zu- und Rücklauf selbst sind aus Kupferrohren. Ich habe im Keller nachgeschaut und alle Metallelemente unter anderem auch die Heizungsrohre sind mit dem Potentialausgleich verbunden. Das schaut schonmal gut aus. Dann bräuchte ich wohl nur noch ein wenig Kabel um den PE vom Flur bis ins Wohzimmer zu verlegen (17 Meter) und eine Klemme um das Kabel am Rohr anzubringen. Ist es okay wenn ich die Leitung parallel zu einem Koax-Kabel und einen Netzwerkkabel verlege? Luke |
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| | # 10 | ||
| Registriert seit: 03.10.2008
Beiträge: 219
| Zitat:
Zitat:
Lutz | ||
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| | # 11 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Die Verlegung von Stark-und Schwachstromkabeln oder Antennenleitungen wurde gegenüber früher stark vereinfacht. Die früher übliche Abschottung z. B. durch einen Trennsteg in den Kabelkanälen ist nicht mehr grundsätzlich erforderlich. Von all deinen Varianten enthält die mit der Verwendung des BK-Koaxkabels sicherheitstechnisch noch die wenigsten Risiken. Auch wenn die Verbindungen der Kabelschirme fachlich einwandfrei sind, gibt es für diese Variante keinen Freibrief. Es wäre auch sicherzustellen, dass der PA des BK-Kabels normgerecht ist und die Masseverbindung nicht von Dritten aufgetrennt wird. Wie Lutz schon gepostet hat, vergiss alle schaltungstechnischen Kunststücke an einen 1,5 mm² Cu-Draht vom Stromnetz, egal ob der blaue oder grün-gelbe Farbe hat. Es sind genug Fälle aufgetreten, in denen der PA-Anschluss an zwei verschiedene örtliche Potenzialausgleiche einen Brumm eingetragen hat. |
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| | # 13 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Das setzt aber auch voraus, dass
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