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| Registriert seit: 18.06.2010
Beiträge: 2
| Hallo, zuerst einmal ein Lob an dieses Forum, ich bin was Sat Technik angeht zwar (noch) ein totaler Anfänger, habe aber allein durch das Stöbern in den Beiträgen schon sehr viel gelernt ... . Zu meinem Problem: Ich habe gebaut und es meinem Elektriker überlassen die Antennenkabel zu verlegen, allerdings mit der Vorgabe Sat empfangen zu wollen. Immerhin war ich so schlau (aus einem Bauchgefühl heraus) im Haus sternförmig zu verkabeln - 6 Dosen - so das alle Antennenkabel im Keller zusammenlaufen. Eine Ausnahme gibt es, im Wohnzimmer wurden zwei Dosen an gegenüberliegenden Wänden montiert da nicht klar war wo denn der Fernseher hinkommt, dort geht das Kabel von der ersten zur zweiten Dose. Soweit so gut, aber dieser "schlaue" Elektriker hat nur zwei Antennenkabel aufs Dach verlegt, und "selbstverständlich" nicht im Leerrohr sondern fest eingeputzt Ich habe mich damals nicht darum gekümmert - heute bin ich schlauer. Um nun trotzdem (mit theoretisch einem Twin und 5 weiteren Receivern) zwei Satelliten empfangen zu können habe ich mir folgendes überlegt. Eine 90er WaveFrontier mit zwei Alps Quattro LNC und einem Jultec JPS0901-6TN Unicable Umsetzer aufs Dach. Zur Spannungsversorgung von dem Jultec Umsetzer wird eines der zwei Antennenkabel "mißbraucht" (externes Netzteil im Keller da keine 220V auf dem Dach). Im Keller brauche ich dann einen 5fach Verteiler, ich dachte an diesen seh1 - Splitter, SV-600F, 6-fach 8519 oder von TS seh1 - Splitter, TS, 8-Wege Verteiler, Art.3110, EN 50494 318. Im Wohnzimmer muß die erste Dose dann ja eine unicable kompatible Durchgangsdose sein und die zweite eine Enddose (Durchgangsdose mit DC Widerstand). Bei den anderen Dosen bin ich mir unsicher, hier ist ja nur jeweils eine Dose hinter dem Verteiler, nimmt man da Stichdosen oder Enddosen ? Danke und Gruß Torsten |
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| | # 3 |
| Threadstarter Registriert seit: 18.06.2010
Beiträge: 2
| Oh, schnelle Antwort , danke.Ok, Erdungs- und Potentialausgleichsthread gelesen. Erdung sollte recht einfach sein, da das ein Metalldach ist und das ganze Dach über das Fallrohr per Staberder geerdet werden kann (ist es derzeit nicht). Ob das mit dem Fundamenterder verbunden wurde, puh ich wüßte nicht wo, denke aber eher nicht. Wegen der zwei Satelliten dachte ich an den Astra 19.2°E (ist das der gängigste für die deutschen Programme ?) und den Telstar 15°W da meine Madam aus Taiwan kommt und gerne etwas aus der Heimat sehen würde. Dachte an die Frontier da ich aus optischen Gründen aber eher zu einer als zwei Antennen neige. Wenn zwei Antennen, wäre jeweils die Triax TDA 78 ausreichend ? Dosen würde ich dann überall die seh1 - AntennenDurchg.dose, SAT/TV/RADIO,Unterp.,EN50494 9224 nehmen und bis auf die erste im Wohnzimmer mit diesem DC Wiederstand seh1 - Abschlußwiderstand mit DC-Entkopplung 9355 "terminieren". Mit dem 6fach FTE Splitter habe ich dann einen ungenutzen Ausgang, muß der auch igendwie terminiert werden ? Und was macht man mit dem terrestrischen Eingang von dem Jultec Schalter, kann man da einfach eine DVBT Antenne anschließen (evtl. als Backup im Fall von Schneesturm) ? |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Ja, die TDA 78 würde reichen. Der Telstar kommt in ganz Deutschland fast so stark wie der Astra herein und ist notfalls sogar mit einer 60er zu empfangen. Bei Mehrteilnehmerempfang nimmt man aber aus Sicherheitsgründen gern etwas mehr. Mit der T90 ist der Empfang beider Satelliten natürlich auch möglich. Wenn es partout nur eine Antenne sein soll, nimm sie ruhig. Aber es ist kaum billiger, als 2 TDA78, denn, wie gesagt, der Aufwand zum Befestigen ist deutlich höher. Auch beim LNB solltest du nicht am falschen Ende sparen. Das Alps ist empfangsstark, langlebig und verfügt über einen zwar etwas fummelig zu montierenden, aber perfekten Wetterschutz. Der Preisunterschied zu ausgesprochenen Billigfabrikaten ist nicht einmal allzu groß, wohl aber der Qualitätsunterschied. Den freien Ausgang des Splitters kannst du auch terminieren, aber auch hier muß ein entkoppelter Widerstand genommen werden. Dieser hier ist richtig. An den terrestrischen Eingang des Jultec kann eine DVB-T-Antenne angeschlossen werden, allerdings ist es recht selten, daß der Empfang ausfällt. Hier im Ruhrgebiet sind es erfahrungsgemäß ca. 15 - 20 Minuten pro Jahr. Bei "normalem" Regen fällt die Anlage nicht aus, nur bei Unwetter. Na gut, wenn du für die paar Minuten ein Backup brauchst - mach es. FTE liefert recht gute und günstige terrestrische Antennen für DVB-T und auch UKW. Ruf doch mal bei SEH an, vielleicht hat er eine auf Lager, z.B. die LOG 3235 oder die besonders leistungsstarke LOG 5045. Sonst ist alles OK.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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