Kabellänge bei Sat Anlage

Alt 13.06.2010, 21:04   # 1
123456N
 
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Hallo,
Ich habe ein lange weg zwiessen Schüßel und Reciever ca 80 m
auf was muss ich achten,bitte helfen Sie mir.Ich bekomme
nur die niedrichsten Frequens bis 11.500 aber ich brauche
die 12.000 Frequens

Danke.
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Alt 13.06.2010, 21:13   # 2
Dipol
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Hallo 123456N, herzlich Willkommen im Forum!

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Hallo,
Ich habe ein lange weg zwiessen Schüßel und Reciever ca 80 m
auf was muss ich achten,bitte helfen Sie mir.Ich bekomme
nur die niedrichsten Frequens bis 11.500 aber ich brauche
die 12.000 Frequens
Nackte Physik: Die Kabeldämpfung nimmt im Quadrat der Frequenz zu. Bei solchen Längen ist ein INVACOM LWL-LNB mit Glasfaserzuleitung sinnvoll. Kabel haben extrem differierende Güten und Dämpfungen. Dämpfungsarme Kabel mit geschäumten Dielektrikum liegen bei 30 dB/100 auf 2 GHz, schlechte bei über 50 dB, ohne Kenntnis der Kabeltype ist die wahre Dämpfung auch nicht annähernd abzuschätzen.

Bei 80 m Länge kann es durch hohen Gleichstromwiderstand auch zu Problemen bei der Polariationsumschaltung kommen. Das erfordert zumindestens eine Kabel mit Innenleiter aus Kupfer und einem Abschirmgeflecht aus verzinnten Kupfer mit möglichst 80 % Geflechtbedeckung.
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Alt 14.06.2010, 05:01   # 3
King W.
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Glasfaser ist eine Möglichkeit. Das Glasfaser-LNB braucht aber auch eine separate Stromzuführung an Ort und Stelle - und es ist recht teuer. Mit einem sehr dämpfungsarmen Kabel, z.B. diesem hier und einem LNB mit hoher Verstärkung und geringem Stromverbrauch (z.B. MTI High-Line oder, noch besser, Inverto Ultra) kommst du auch zum Ziel.

Das angegebene Kabel hat eine Dämpfung von ca. 24dB/100m pro 100m bei 2050 MHz, d.h. bei 80m bist du noch unter 20dB. Bei einem Output eines Hochleistungs-LNB von 80dbµV und mehr kommen somit mindestens 60dBµV an. 47 brauchst du mindestens.

Das Kabel hat einen Gleichstromwiderstand von ca. 22 Ohm/km, also ca. 1,8 Ohm bei 80m. Bei einem angenommenen Stromverbrauch des LNB von 400 mA (damit kommt auch das schlechteste LNB locker aus), ergibt sich ein Spannungsverlust von ca. 0,7V auf der Leitung. Von den 18V, die der Receiver abgibt, kommen am LNB noch ungefähr 17,3V an, das reicht bequem aus, damit das LNB ins Hochband schaltet.

Daß bei einer solchen Länge vernünftige Stecker verwendet werden sollen, um den Übergangswiderstand zu minimieren, dürfte klar sein. Wenn es schon Aufschraubstecker sein müssen, nimm wenigstens die vergoldeten. Besser sind Kompressionsstecker oder die neuen Push-Lock Stecker.
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Alt 14.06.2010, 13:41   # 4
123456N
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Ich danke seher für deine Mühe
Aber ich habe schon 120 db Kabel und vergoldete Stecker
und ich habe fast kein Verlust anSpannung. Ich empfange ja
viele TV Sender aber nicht die über 12000 Frequenz
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Alt 14.06.2010, 15:07   # 5
Dipol
Team SAT-Technik
 
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Zitat:
Zitat von 123456N Beitrag anzeigen
Aber ich habe schon 120 db Kabel und vergoldete Stecker
und ich habe fast kein Verlust anSpannung. Ich empfange ja
viele TV Sender aber nicht die über 12000 Frequenz
Ein Qualitätskriterium ist das Geflecht. Beim Schirmungsmaß wird bei den Kabeln schon ebenso skrupellos betrogen wie beim LNB-Rauschmaß. Ein gutes Kabel hat ein verzinntes Kupfergeflecht, such mal ein vierfach geschirmtes Kabel mit angeblichen 120 dB das kein billiges Alugeflecht hat.

Bei 80 Meter Koaxkabel ergibt sich auf 12.750 MHz - 10.600 MHz LNB-LOF = 2.150 MHz Sat.-ZF eine Dämpfung von ca. 24 dB, bei 10.750 MHz = 1.100 MHz Sat.-ZF von ca. 14,4 dB. Mit einem High-Gain-LNB kann man die Pegel zwar deutlich anheben, die Schräglage des Spektrums bleibt aber bei High-Gain-LNB mit gleichmäßig höherer Verstärkung erhalten. 10 dB Pegelschräglage sollte ein Receiver eigentlich verkraften. Von alten d-Boxen ist bekannt, dass die mit 10 dB schon Probleme hatten, evtl. muss hier angesetzt und vorentzerrt werden.

Nachträglich wird mir die Frequenzangabe 11.500 bis 12.000 MHz suspekt. Es müssen auch im Lowband Sender ab 10.700 MHz empfangbar sein. Wenn nicht, wäre der LNB defekt und hätte evtl. im Highband einen irregulären Frequenzverlauf. Welchen LNB hast du und ist das überhaupt eine Neuinstallation?

Bevor man einen Verstärker oder High-Gain-LNB einbaut, sollte erst mal die Funktionstüchtigkeit der Komponenten Receiver und LNB geklärt sein. Falls die in Ordnung sind, empfehle ich einen Versuch mit einem Linienverstärker SPAUN SLA 10 F mit 5 bis 10 dB Verstärkung. Bei einem SPAUN SVF 20 LE können je nach Antenne und LNB bereits kritisch hohe Pegel auftreten.

Abschließend sei noch auf die Vorschriften zu Erdung und Potenzialausgleich hingewiesen, siehe eigenen Thread.
Du hast sicherlich schon einmal etwas von Schrittspannung gehört, ein so großer Abstand zwischen Antenne und Teilnehmer führt bei Blitzschlag auch zwangsläufig zu einer hohen Potenzialdifferenz.
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Alt 28.05.2012, 13:32 # --
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