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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Hallo Jimmy, erst einmal Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Dein Beitrag ist hier im Forum zweimal erschienen. Vielleicht hast du doppelt auf "Absenden" geklickt oder es ist ein Fehler der Forensoftware. Ist aber nicht weiter schlimm, die überflüssige Kopie habe ich gelöscht. Bitte nicht wundern. Zu deiner Frage: Grundsätzlich lassen sich auch mehr als 4 Satelliten verteilen, dann wird es aber aufwendig und richtig teuer. Fraglich, ob sich das lohnt. Die Auswahl der Satelliten kann ich dir nicht abnehmen. Astra und Hotbird siehst du - genau wie ich - als selbstverständlich an. Was auf den übrigen Satelliten so vorhanden ist, kannst du ja mal bei Lyngsat nachsehen. In der Tabelle auf "Frequencies" klicken und anschließend auf die Gradzahl der Position, die du empfangen willst. Dann erscheint eine Liste aller Sender dieser Position. Unten auf der Seite gibt es eine Legende. Um empfangbar zu sein, muß der "Footprint" des betreffenden Satelliten so beschaffen sein, daß mindestens ein EIRP-Wert von 47 erreicht wird. Die Wave-Frontier ist zwar sehr praktisch, erreicht aber nicht ganz die Leistung einer gleich großen Parabolantenne. Die Footprints kannst du dir ebenfalls bei Lyngsat anzeigen lassen. Auf der Position 19° gibt es keinen Satelliten. 19,2° ist Astra, die nächste empfangbare Position wäre 17,5°, aber so dicht bekommst du die LNB's nicht zusammen. Weniger als 3° ist kaum drin. Weiterhin mußt du ja nicht jeden Satellit voll aufschalten. Der Spaun-Schalter hat 17 Eingänge. Das reicht für 4 komplette Satelliten, wenn du aber bestimmte Bänder wegläßt, stehen die Eingänge für andere Satelliten zur Verfügung. Jetzt ist es an dir, genau zu ermitteln, was du willst und es mit den Empfangsmöglichkeiten abzugleichen. Bei der Berechnung der Einstelldaten bin ich dir natürlich gern behilflich, wenn genau feststeht was empfangen werden soll. Als LNB's empfehlen wir hier gern die Alps, weil sie empfangsstark und langlebig sind. Zudem begünstigen sie durch ihre schmale Bauform die Montage an der Wave Frontier, speziell dann, wenn die Satelliten eng beieinander stehen.
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| | # 6 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Ja, das verstehst du schon richtig. Voraussetzung ist allerdings, daß ausschließlich Quattro-LNB's benutzt werden, denn nur diese liefern, unabhängig von der Betriebsspannung und eventuell vorhandenem 22 kHz-Ton an einem bestimmten Ausgang immer dasselbe Band. Der Multischalter wird das LNB natürlich so ansteuern, wie es der Polarisation und dem Band entspricht, aber was er an seinem Eingang bekommt, ist ihm herzlich egal. Allerdings ist ein bißchen Gehirnschmalz erforderlich, um den Receiver so einzustellen, daß die Programme auch zu sehen sind. Beispiel: Du möchtest gern vom Sirius TV Chile empfangen. Dieser Sender ist dort auf 11.996H zu finden. Die übrigen Programme vom Sirius interessieren dich nicht. Gleichzeitig hast du festgestellt, daß Astra3 auf 23,5° im vertikalen Tiefband nicht sonderlich viel zu bieten hat und verzichtbar ist. Astra3 sei auf DiSEqC2 am Multischalter angeschlossen, alle anderen Eingänge seien belegt. Jetzt ist antennenseitig wie folgt vorzugehen: Ein Quattro-LNB für Sirius wird installiert. Der Anschluß Tiefband/Vertikal des Astra3 wird vom Multischalter gelöst und der freie Anschluß mit dem Ausgang Horizontal/Hochband des Sirius-LNB verbunden. So weit, so gut und wohl auch noch nachvollziehbar. Am Receiver sind jetzt die Einstellungen für den Sirius vorzunehmen: DiSEqC auf 2 (dort war ja der freie Anschluß) LNB-Typ auf Standard (Universal wäre in diesem Fall falsch und würde nicht funktionieren) und 22 kHz auf aus, damit der Multischalter das Tiefband ansteuert. Dort aber sitzt ein LNB, das eigentlich das Hochband überträgt. Konsequenz: Die richtige Oszillatorfrequenz (LOF) muß noch eingestellt werden. Für das Hochband sind das 10.600 MHz. Wird jetzt ein Programm vom Sirius gewählt, schaltet der Multischalter ins Tiefband von Astra3. Nun muß nur noch die Polarisation des Senders TV Chile auf vertikal gestellt werden, damit der Multischalter auch den richtigen Eingang findet. Ein Programmsuchlauf wird jetzt den chilenischen Sender hervorbringen. Wie gesagt, es geht, aber es erfordert einiges an Überlegung. Das mit den Alps-LNB an der T90 überrascht mich jetzt aber. Ich habe ein Bild von einer T90 gefunden. Dort sind mehrere LNB's installiert. Nach oben hin ist jeweils noch etwas Platz, ich kann mir nur schwer vorstellen, daß das Alps um so viel höher sein soll, daß es nicht mehr paßt. Zugegeben, eine T90 mit einem Alps Quattro in der Mitte ist mir bislang noch nicht untergekommen, allerdings ist hier auch noch nie von einem derartigen Problem berichtet worden. Vielleicht weiß Dipol mehr. Hier ist das Bild (Quelle: Satlex.de): ![]()
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| | # 7 |
| Registriert seit: 22.04.2010
Beiträge: 75
| Danke für die ausführliche Erklärung. D.h. ich könnte theoretisch auch auf einem 5/8 MS 4x das H/H von 4 verschiedenen Sats ansteuern, vorausgesetzt ich verwende 4 Quattro-LNBs? Ich werde da sicher noch mal drauf zurückkommen, das erspart mir die Anschaffung eines weiteren MS Wegen der Alps: Ich habe diese Teile hier verbaut: seh1 - Alps Quattro, 0.3 dB typ. 537 Innerhalb der beiden Tragearme für den Subreflektor ist dafür leider zu wenig Platz nach oben. Wenn ich mal bei Tageslicht nach Hause komme mache ich zur Verdeutlichung auch gerne ein Bild davon |
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| | # 9 | |
| Registriert seit: 22.04.2010
Beiträge: 75
| Zitat:
Ich habe dabei zuerst den Hotbird genau ins Zentrum genommen. Dadurch hatte ich den Astra 2 auf etwa L17, den Amos auf der anderen Seite bei etwa R19. Der Astra 2D kam dabei wider erwarten erstaunlich gut rein (ca. 8db bei BBC und ITV). Auf Amos hatte ich etwa 6db (Boom Sports). Zum Vergleich: ZDF auf Astra 1 kommt mit etwa 9,5db auf LNB Position L 6,5. Ich würde mal tippen, bis hierhin klappt das auch in Mannheim... So weit so gut... Leider musste ich dann aber feststellen, daß der Alps Quattro LNB für 9°e wegen der zu hohen Bauform nicht auf die angedachte Position ~R 4.5 passt (wegen 2° Abstand 9e, 7e, 5e möchte ich da Alps Quattros verwenden). Also Kommando zurück und die Antenne neu berechnet, so daß jetzt 16°e in der Mitte ist und dadurch 9°e weiter nach außen rückt.. Dadurch ist mir der Astra 2 bis nach etwa L 13.5 nach innen gerückt, erfreulicherweise hatte ich dadurch jetzt sogar etwa 9db auf den gleichen Transpondern wie vorher. Allerdings war jetzt der Amos auf etwa R 22 gerückt und damit ganz weg, kein Empfang mehr möglich. Der Intelsat 1w und Thor 0,8w kamen bei jetzt R 18 aber immer noch mit etwa 8db rein. Ich muss aber dazu sagen, daß es zwischenzeitlich angefangen hat heftig zu regnen und ich hier abbrechen musste. Ich kann daher nicht sagen, ob es nur am Wetter lag daß der Amos nun ganz weg war oder ob er bei besserem Wetter vielleicht auch auf der extremen Außenposition doch noch zu bekommen ist. Schlechtwetterreserve ist auf jeden Fall nicht mehr vorhanden. Nächsten Samstag geht es weiter mit der Spielerei... Edit: Noch ne Anmerkung am Rande: Ich hab den LNB für Astra 2 im LNB Halter gedreht, so daß er jetzt senkrecht nach unten zeigt und nicht mehr "gerade" im Halter sitzt. Das hat auf der Anzeige eine Signalverbesserung um etwa 1db bewirkt. | |
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| | # 10 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Bekanntlich gab es ja um die Namensrechte an Wavefrontier einen Rechtsstreit. Evtl. wurden auch unter dieser Bezeichnung unterschiedliche Produkte in den Markt gebracht. | |
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| | # 11 |
| Registriert seit: 22.04.2010
Beiträge: 75
| Also laut Rechnung heißt das Teil genau Maximum-WaveFrontier T90 Wave Toriodal 2. Generation Ist die gleiche wie auf den Bildern, die in diesem Thread in einem anderen Board zu sehen sind Liddll's Satboard | Wavefrontier | Erfahrungen beim Aufbau (ich hoffe der Link ist erlaubt) Wie man auf den Bildern erkennen kann, hat der gute Mann bereits Probleme mit dem MTI Quattro und dem Tragearm. Die Alps sind aber sowohl nach oben als auch nach unten erheblich größer als die MTI. Ich werde am Wochenende mal paar Bilder mit den Alps machen wenn ich wieder "oben" bin. Ich selbst kann mir in sofern helfen, da ich noch 4 Stück Smart Titanium Quattro TQ habe, die sind von der Bauform her wesentlich kleiner. Also kein Beinbruch. Die T90 wird auch in fast jedem Satshop als Bundle für Mehrteilnehmeranlagen in Verbindung mit den verschiedensten Quattro-LNBs angeboten, allerdings habe ich noch kein Bundle entdeckt, welches Alps Quattros beinhaltet. Ich glaube inzwischen auch zu wissen warum |
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| | # 12 | |
| Registriert seit: 22.04.2010
Beiträge: 75
| Zitat:
![]() Sie lassen sich mit sanfter Gewalt DOCH auch zwischen den Haltern für den Subreflektor montieren. Man verdrückt damit zwar oben den Falz am Hauptreflektor etwas, aber grundsätzlich bringt man sie so eben noch drauf. Allerdings sollte man seine Antenne so rechnen, dass die Positionen L/R 5-7 auf der Schiene leer bleiben (siehe Fotos) oder für diese Positionen LNBs mit kleinerer Bauform wählen (auf dem einen Foto ist ein Smart Titanium TQ zu sehen, damit geht es). Gruß H. | |
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