Neubau - WaveFrontier T90

Alt 05.06.2010, 21:18   # 1
Jimmy Bondy
 
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Beiträge: 2
Zuerst einmal:
Hallo zusammen, ich bin neu hier in diesem kompetenten Forum und habe auch gleich einmal eine Frage an Euch:

Ich möchte eine neue Sat-Anlage in einem Neubau (Haus) montieren lassen.
Zur Zeit habe ich eine Kathrein CAS 90 mit 2 LNB's (Astra und Hotbird)
Diese bleibt aber am Haus und daher benötige ich eine neue Sat-Anlage.

Besitze 2x Dreambox 8000 (Wohnzimmer + Kinderzimmer)
Diese sind mit jeweils 2x Sat-Tuner und 2x Kabeltuner ausgestattet.
Das heisst, ich möchte sowohl Kabel-TV als auch Sat-TV empfangen.


Ich dachte an folgende Sat’s:
13,0 Hotbird (auf jeden Fall)
19,2 Astra (auf jeden Fall)

23,5 Ost (oder Alternative)
28,2 Ost (oder Alternative)
19,0 Ost (oder Alternative)
1 West (oder Alternative)
5 West (oder Alternative)
(sehe gerne Musikvideosclips und Fussball, diese sollten aber unverschlüsselt sein)

Kann ich diese Sat's überhaupt empfangen (wohne bei Mannheim/Heidelberg)


Dachte an folgende Ausstattung:

1 x Wave Frontier T90

1 x Multischalter Spaun (SMS 17089) oder eine bessere Alternative ?

1 x Aufdachsparrenhalter SPM 160/60mm

7-8x LNB’s (Inverto Quattro Black Premium IDLB-QUTL40) oder ALPS BSTE 9 Quattro schmal ?


Event. spezielle Satkabel oder reichen auch „normale Satkabel“ aus ??

Benötige ich sonst noch etwas ?



Abschliessend zur Info.
Wenn ich im Nachhinein etwas ändern will, dass muss ich auf's Dach gehen, da der Dachboden nicht begehbar bzw. verschlossen ist.
Deshalb möchte ich es jetzt schon ein wenig zukunftssicher installieren lassen.
Wäre für jeden Ratschlag dankbar.

Viele Grüsse und ein schönes WE
Jimmy Bondy
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Alt 06.06.2010, 01:21   # 2
King W.
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Hallo Jimmy,

erst einmal Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru:

Dein Beitrag ist hier im Forum zweimal erschienen. Vielleicht hast du doppelt auf "Absenden" geklickt oder es ist ein Fehler der Forensoftware. Ist aber nicht weiter schlimm, die überflüssige Kopie habe ich gelöscht. Bitte nicht wundern.

Zu deiner Frage: Grundsätzlich lassen sich auch mehr als 4 Satelliten verteilen, dann wird es aber aufwendig und richtig teuer. Fraglich, ob sich das lohnt.

Die Auswahl der Satelliten kann ich dir nicht abnehmen. Astra und Hotbird siehst du - genau wie ich - als selbstverständlich an. Was auf den übrigen Satelliten so vorhanden ist, kannst du ja mal bei Lyngsat nachsehen. In der Tabelle auf "Frequencies" klicken und anschließend auf die Gradzahl der Position, die du empfangen willst. Dann erscheint eine Liste aller Sender dieser Position. Unten auf der Seite gibt es eine Legende.

Um empfangbar zu sein, muß der "Footprint" des betreffenden Satelliten so beschaffen sein, daß mindestens ein EIRP-Wert von 47 erreicht wird. Die Wave-Frontier ist zwar sehr praktisch, erreicht aber nicht ganz die Leistung einer gleich großen Parabolantenne. Die Footprints kannst du dir ebenfalls bei Lyngsat anzeigen lassen.

Auf der Position 19° gibt es keinen Satelliten. 19,2° ist Astra, die nächste empfangbare Position wäre 17,5°, aber so dicht bekommst du die LNB's nicht zusammen. Weniger als 3° ist kaum drin.

Weiterhin mußt du ja nicht jeden Satellit voll aufschalten. Der Spaun-Schalter hat 17 Eingänge. Das reicht für 4 komplette Satelliten, wenn du aber bestimmte Bänder wegläßt, stehen die Eingänge für andere Satelliten zur Verfügung.

Jetzt ist es an dir, genau zu ermitteln, was du willst und es mit den Empfangsmöglichkeiten abzugleichen.

Bei der Berechnung der Einstelldaten bin ich dir natürlich gern behilflich, wenn genau feststeht was empfangen werden soll.

Als LNB's empfehlen wir hier gern die Alps, weil sie empfangsstark und langlebig sind. Zudem begünstigen sie durch ihre schmale Bauform die Montage an der Wave Frontier, speziell dann, wenn die Satelliten eng beieinander stehen.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


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Alt 06.06.2010, 17:59   # 3
Jimmy Bondy
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Hallo, danke für die schnelle Antwort.
Leider habe ich den Beitrag irgendwie doppelt abgeschickt. Sorry.
Bezüglich der Bildqualität würde mich noch folgendes interessieren.
Habe ich eigentlich mit der T90 ein schlechteres Bild als mit meiner Kathrein CAS90, wenn man das so vergleichen kann ?

Das mit dem Spaun habe ich auch noch nicht so richtig verstanden

"Der Spaun-Schalter hat 17 Eingänge. Das reicht für 4 komplette Satelliten, wenn du aber bestimmte Bänder wegläßt, stehen die Eingänge für andere Satelliten zur Verfügung.
"

Ich steuere doch mit jedem LNB ein Satelitt an, oder ?
Also kann ich mit meinem Twin-Tuner "nur" 4 LNB's nehmen ?
Kannst Du mir das nochmal erklären ?

Danke und einen schönen Sonntag
Gruss Jimmy Bondy
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Alt 06.06.2010, 21:23   # 4
King W.
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Nein, eine schlechtere Bildqualität wirst du nicht haben. Bei der Digitalübertragung gilt das Prinzip "alles oder nichts". Entweder reicht es für einen Empfang, dann ist das Bild einwandfrei, oder aber nicht, dann ist das Bild schwarz.

Das mit den Bändern kann ich auch kurz erklären:
Die Atmosphäre ist für elektromagnetische Wellen im allgemeinen undurchlässig, allerdings gibt es ein paar "Löcher". Eins davon reicht von ca. 10.700 bis knapp 13.000 GHz. Das wird für den Satelliten-Direktempfang genutzt. Herkömmliche Koax-Kabel sind aber gar nicht in der Lage, derart hohe Frequenzen zu übertragen. Also müssen die Frequenzen, gleich nachdem sie im LNB angekommen sind, herabgesetzt werden. Da das normale Fernsehband (DVB-T), wie auch das Kabelfernsehen den Frequenzbereich bis 862 MHz beansprucht, kann dieser nicht für SAT genutzt werden. Mit ein bißchen Sicherheitsabstand geht es mit 950 MHZ los.

Daraus errechnet sich auch die nötige Oszillatorfrequenz des LNB, womit das ankommende Signal gemischt wird, um dann die Differenz zu übertragen: 10.700 GHz - 950 MHz = 9.750 GHz. Damit kann zunächst mal der Bereich bis 11.700 GHz empfangen werden. Ab da wird das LNB umgeschaltet (bzw. bei einem Quattro-LNB durch den Multischalter ein anderer Ausgang genutzt). Die Mischfrequenz ist nun 10.600 GHz.

Man spricht im Bereich von 10.700 bis 11.700 vom Tiefband und ab da vom Hochband.

Um den zur Verfügung stehenden Bereich noch besser nutzen zu können, werden die abgestrahlten Wellen teilweise horizontal und teilweise vertikal polarisiert. Das LNB kann auf die beiden Polarisationsebenen umgeschaltet werden, bzw. bei einem Quattro-LNB, stellt es dem Multischalter die beiden Ebenen (insgesamt sind es also 4, wenn man Hochband und Tiefband berücksichtigt) an getrennten Anschlüssen zur Verfügung.

Um also sämtliche Programme eines Satelliten empfangen zu können, muß das entsprechende LNB mit 4 Kabeln mit dem MS verbunden werden. Auf jedem Kabel findet man ein anderes Band.

Hat nun der Multischalter 16 SAT-Eingänge, können damit 4 Satelliten empfangen werden - logisch.

Wird nun ein bestimmtes Band nicht benötigt, weil der Satellit dort kein empfangswürdiges Programm abstrahlt, so läßt man das eine Kabel einfach weg. Nun hat man am Multischalter einen Eingang frei, der mit irgend einem Band eines anderen Satelliten belegt werden kann. Es ist deshalb durchaus möglich, mit einem 4er Multischalter mehr als 4 Satelliten zu empfangen - allerdings kein Vollbandempfang.

Wenn man sich die Sender, die man sehen will, sorgfältig aussucht, kommt man mit 16 Eingängen aber fast immer aus.

Wenn nicht, besteht die Möglichkeit, zwei Multischalter parallel zu schalten und jeweils einen Ausgang von jedem Multischalter über einen Optionsschalter (z.B. Spaun SUR 220F) zusammenzuschalten. Damit wären dann bis zu 32 Bänder ansteuerbar. Der Receiver muß dazu DiSEqC 1.1 beherrschen.
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Alt 14.06.2010, 15:48   # 5
dirtyharry2k
 
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Zitat:
Wird nun ein bestimmtes Band nicht benötigt, weil der Satellit dort kein empfangswürdiges Programm abstrahlt, so läßt man das eine Kabel einfach weg. Nun hat man am Multischalter einen Eingang frei, der mit irgend einem Band eines anderen Satelliten belegt werden kann. Es ist deshalb durchaus möglich, mit einem 4er Multischalter mehr als 4 Satelliten zu empfangen - allerdings kein Vollbandempfang.
Hallo King W.

Wenn ich dich in dem Zitat richtig verstehe, dann wäre es egal mit welchem Band von einem anderen Satelliten man den frei gewordenen Anschluß belegt?
Da die Bänder auf dem Multischalter und den LNBs ja explizit beschriftet sind (um Verwechlungen zu vermeiden?), war ich bisher immer der Meinung, wenn ich z.B. den Anschluß low/vert des "ersten" Sat auf dem Multischalter frei lasse, dann kann ich von dem "zweiten" Sat auch nur low/vert auf diesem Anschluß verwenden?


Zitat:
Als LNB's empfehlen wir hier gern die Alps, weil sie empfangsstark und langlebig sind. Zudem begünstigen sie durch ihre schmale Bauform die Montage an der Wave Frontier, speziell dann, wenn die Satelliten eng beieinander stehen.
Die Alps Quattro sind auf der T90 ideal, um auf den äußeren Positionen (7+) enge Abstände zu realisieren.
Leider musste ich feststellen, daß sie in der Mitte der Feedstange, also zwischen den Positionen L7 und R7 nicht zu gebrauchen sind, da sie von der Bauform zu hoch sind und daher oben am Reflektor anstoßen.
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Alt 14.06.2010, 16:38   # 6
King W.
Team SAT-Technik
 
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Ja, das verstehst du schon richtig. Voraussetzung ist allerdings, daß ausschließlich Quattro-LNB's benutzt werden, denn nur diese liefern, unabhängig von der Betriebsspannung und eventuell vorhandenem 22 kHz-Ton an einem bestimmten Ausgang immer dasselbe Band.

Der Multischalter wird das LNB natürlich so ansteuern, wie es der Polarisation und dem Band entspricht, aber was er an seinem Eingang bekommt, ist ihm herzlich egal. Allerdings ist ein bißchen Gehirnschmalz erforderlich, um den Receiver so einzustellen, daß die Programme auch zu sehen sind.

Beispiel: Du möchtest gern vom Sirius TV Chile empfangen. Dieser Sender ist dort auf 11.996H zu finden. Die übrigen Programme vom Sirius interessieren dich nicht. Gleichzeitig hast du festgestellt, daß Astra3 auf 23,5° im vertikalen Tiefband nicht sonderlich viel zu bieten hat und verzichtbar ist. Astra3 sei auf DiSEqC2 am Multischalter angeschlossen, alle anderen Eingänge seien belegt.

Jetzt ist antennenseitig wie folgt vorzugehen: Ein Quattro-LNB für Sirius wird installiert. Der Anschluß Tiefband/Vertikal des Astra3 wird vom Multischalter gelöst und der freie Anschluß mit dem Ausgang Horizontal/Hochband des Sirius-LNB verbunden. So weit, so gut und wohl auch noch nachvollziehbar.

Am Receiver sind jetzt die Einstellungen für den Sirius vorzunehmen: DiSEqC auf 2 (dort war ja der freie Anschluß) LNB-Typ auf Standard (Universal wäre in diesem Fall falsch und würde nicht funktionieren) und 22 kHz auf aus, damit der Multischalter das Tiefband ansteuert. Dort aber sitzt ein LNB, das eigentlich das Hochband überträgt. Konsequenz: Die richtige Oszillatorfrequenz (LOF) muß noch eingestellt werden. Für das Hochband sind das 10.600 MHz.

Wird jetzt ein Programm vom Sirius gewählt, schaltet der Multischalter ins Tiefband von Astra3. Nun muß nur noch die Polarisation des Senders TV Chile auf vertikal gestellt werden, damit der Multischalter auch den richtigen Eingang findet. Ein Programmsuchlauf wird jetzt den chilenischen Sender hervorbringen.

Wie gesagt, es geht, aber es erfordert einiges an Überlegung.

Das mit den Alps-LNB an der T90 überrascht mich jetzt aber. Ich habe ein Bild von einer T90 gefunden. Dort sind mehrere LNB's installiert. Nach oben hin ist jeweils noch etwas Platz, ich kann mir nur schwer vorstellen, daß das Alps um so viel höher sein soll, daß es nicht mehr paßt.

Zugegeben, eine T90 mit einem Alps Quattro in der Mitte ist mir bislang noch nicht untergekommen, allerdings ist hier auch noch nie von einem derartigen Problem berichtet worden.

Vielleicht weiß Dipol mehr.

Hier ist das Bild (Quelle: Satlex.de):


wavefrontier1
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Albert Einstein


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Alt 14.06.2010, 17:35   # 7
dirtyharry2k
 
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Danke für die ausführliche Erklärung.
D.h. ich könnte theoretisch auch auf einem 5/8 MS 4x das H/H von 4 verschiedenen Sats ansteuern, vorausgesetzt ich verwende 4 Quattro-LNBs?
Ich werde da sicher noch mal drauf zurückkommen, das erspart mir die Anschaffung eines weiteren MS


Wegen der Alps: Ich habe diese Teile hier verbaut:
seh1 - Alps Quattro, 0.3 dB typ. 537
Innerhalb der beiden Tragearme für den Subreflektor ist dafür leider zu wenig Platz nach oben.
Wenn ich mal bei Tageslicht nach Hause komme mache ich zur Verdeutlichung auch gerne ein Bild davon
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Alt 14.06.2010, 22:42   # 8
Dipol
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Vielleicht weiß Dipol mehr.
Irgend etwas Diffuses wabbert da noch in meiner Erinnerung. Evtl. finde ich noch morgen einen Hinweis im Archiv in den beiden Uralttests, einer davon von Dr. Dish, seinerzeit bei Telesatellite.
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Alt 15.06.2010, 11:33   # 9
dirtyharry2k
 
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Zitat:
Zitat von Jimmy Bondy Beitrag anzeigen
Ich dachte an folgende Sat’s:
13,0 Hotbird (auf jeden Fall)
19,2 Astra (auf jeden Fall)

23,5 Ost (oder Alternative)
28,2 Ost (oder Alternative)
19,0 Ost (oder Alternative)
1 West (oder Alternative)
5 West (oder Alternative)
(sehe gerne Musikvideosclips und Fussball, diese sollten aber unverschlüsselt sein)

Kann ich diese Sat's überhaupt empfangen (wohne bei Mannheim/Heidelberg)
Ich habe am WE mit einer ähnlichen Konfiguration auf der T90 ein paar Tests gemacht (Astra 2 28,2°e bis Amos 4°w, Standort nähe Nbg).
Ich habe dabei zuerst den Hotbird genau ins Zentrum genommen. Dadurch hatte ich den Astra 2 auf etwa L17, den Amos auf der anderen Seite bei etwa R19. Der Astra 2D kam dabei wider erwarten erstaunlich gut rein (ca. 8db bei BBC und ITV). Auf Amos hatte ich etwa 6db (Boom Sports). Zum Vergleich: ZDF auf Astra 1 kommt mit etwa 9,5db auf LNB Position L 6,5.

Ich würde mal tippen, bis hierhin klappt das auch in Mannheim...

So weit so gut...

Leider musste ich dann aber feststellen, daß der Alps Quattro LNB für 9°e wegen der zu hohen Bauform nicht auf die angedachte Position ~R 4.5 passt (wegen 2° Abstand 9e, 7e, 5e möchte ich da Alps Quattros verwenden).

Also Kommando zurück und die Antenne neu berechnet, so daß jetzt 16°e in der Mitte ist und dadurch 9°e weiter nach außen rückt..
Dadurch ist mir der Astra 2 bis nach etwa L 13.5 nach innen gerückt, erfreulicherweise hatte ich dadurch jetzt sogar etwa 9db auf den gleichen Transpondern wie vorher.
Allerdings war jetzt der Amos auf etwa R 22 gerückt und damit ganz weg, kein Empfang mehr möglich. Der Intelsat 1w und Thor 0,8w kamen bei jetzt R 18 aber immer noch mit etwa 8db rein.

Ich muss aber dazu sagen, daß es zwischenzeitlich angefangen hat heftig zu regnen und ich hier abbrechen musste. Ich kann daher nicht sagen, ob es nur am Wetter lag daß der Amos nun ganz weg war oder ob er bei besserem Wetter vielleicht auch auf der extremen Außenposition doch noch zu bekommen ist. Schlechtwetterreserve ist auf jeden Fall nicht mehr vorhanden.

Nächsten Samstag geht es weiter mit der Spielerei...

Edit:
Noch ne Anmerkung am Rande: Ich hab den LNB für Astra 2 im LNB Halter gedreht, so daß er jetzt senkrecht nach unten zeigt und nicht mehr "gerade" im Halter sitzt. Das hat auf der Anzeige eine Signalverbesserung um etwa 1db bewirkt.
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Alt 15.06.2010, 13:08   # 10
Dipol
Team SAT-Technik
 
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Irgend etwas Diffuses wabbert da noch in meiner Erinnerung. Evtl. finde ich noch morgen einen Hinweis im Archiv in den beiden Uralttests, einer davon von Dr. Dish, seinerzeit bei Telesatellite.
Mann hab ich heute einen Stapel alte Zeitschriften durchstöbert, ein Zufallstreffer mit dem Test in der Telesatellite. Darin wird nur die Verbesserung gegenüber der T 55 hervor gehoben. Bei der muss es einige mechanische Mängel gegeben haben, bei der T 90 steht aber nichts mehr davon und auch nichts von Platzproblemen bei der LNB-Montage.

Bekanntlich gab es ja um die Namensrechte an Wavefrontier einen Rechtsstreit. Evtl. wurden auch unter dieser Bezeichnung unterschiedliche Produkte in den Markt gebracht.
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Alt 15.06.2010, 13:49   # 11
dirtyharry2k
 
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Also laut Rechnung heißt das Teil genau

Maximum-WaveFrontier T90 Wave Toriodal 2. Generation

Ist die gleiche wie auf den Bildern, die in diesem Thread in einem anderen Board zu sehen sind

Liddll's Satboard | Wavefrontier | Erfahrungen beim Aufbau

(ich hoffe der Link ist erlaubt)

Wie man auf den Bildern erkennen kann, hat der gute Mann bereits Probleme mit dem MTI Quattro und dem Tragearm. Die Alps sind aber sowohl nach oben als auch nach unten erheblich größer als die MTI.

Ich werde am Wochenende mal paar Bilder mit den Alps machen wenn ich wieder "oben" bin.

Ich selbst kann mir in sofern helfen, da ich noch 4 Stück Smart Titanium Quattro TQ habe, die sind von der Bauform her wesentlich kleiner. Also kein Beinbruch.

Die T90 wird auch in fast jedem Satshop als Bundle für Mehrteilnehmeranlagen in Verbindung mit den verschiedensten Quattro-LNBs angeboten, allerdings habe ich noch kein Bundle entdeckt, welches Alps Quattros beinhaltet. Ich glaube inzwischen auch zu wissen warum
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Alt 21.06.2010, 14:40   # 12
dirtyharry2k
 
Registriert seit: 22.04.2010
Beiträge: 75
Zitat:
Zitat von dirtyharry2k Beitrag anzeigen
Wegen der Alps: Ich habe diese Teile hier verbaut:
seh1 - Alps Quattro, 0.3 dB typ. 537
Innerhalb der beiden Tragearme für den Subreflektor ist dafür leider zu wenig Platz nach oben.
Wenn ich mal bei Tageslicht nach Hause komme mache ich zur Verdeutlichung auch gerne ein Bild davon
Ich nehme alles zurück und behaupte ab sofort das Gegenteil

Sie lassen sich mit sanfter Gewalt DOCH auch zwischen den Haltern für den Subreflektor montieren. Man verdrückt damit zwar oben den Falz am Hauptreflektor etwas, aber grundsätzlich bringt man sie so eben noch drauf.
Allerdings sollte man seine Antenne so rechnen, dass die Positionen L/R 5-7 auf der Schiene leer bleiben (siehe Fotos) oder für diese Positionen LNBs mit kleinerer Bauform wählen (auf dem einen Foto ist ein Smart Titanium TQ zu sehen, damit geht es).

Gruß H.
Angehängte Grafiken
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Alt 28.05.2012, 11:59 # --
News Flash
 
Benutzerbild von News Flash
 
 
 
   
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