Sat-Anlage, EFH Neubau

Alt 30.05.2010, 13:53   # 1
SvenLG
 
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Hallo!

Ersteinmal unser vorhaben: Wir möchten in den nächsten Monaten ein EFH bauen und dafür eine SAT Anlage installieren um fortlaufende kosten zu sparen und evtl bessere Bildqualität zu haben und auch HD Sender zu empfangen. Derzeit haben wir Entertain von T-Home, parallel dazu auch Kabel, aber Empfang ist zu schlecht. Wir möchten in Zukunft auf keinen Fall auf Funktionen wie Timeshift und Aufnahmen verzichten (zumindest im Wohnzimmer).

Was wir konkret möchten:

- Anschlüsse im Wohnzimmer für Twin-Reciever, einfache Anschlüsse im Schlaf-, Arbeits- und Kinderzimmer. Also insg. 5
- Twin-Reciever mit PVR Funktion, HD+ fähig (ja viele sind dagegen, anders aber kein RTL/Pro7/Sat1/Kabel1/Vox in HD), möglichst nicht so laut (hatte bisher Technisat DigiCorder HD S2 / DigiCorder HD S2 Plus / Vantage HD 8000s im Auge.. wäre schön wenn man 2 Sendungen Aufnehmen und eine weitere gucken könnte, weiß nicht bei welchem das ginge, außerdem Bild-in-Bild wäre gut)
- Schüssel entweder auf Dach mit so einer Dachpfanne, auf Carport oder an der Hauswand (denke Dach ist am einfachsten, da Carport erst nach vollendung des Baus erstellt werden kann, nach Pflasterarbeiten..)
- Preis/Leistung sollte stimmen, keine Anlage die nach 5j. den Geist aufgibt und sich auch in nicht zuu langer Zeit rentiert (keine 10j!).
- denke Astra sollte reichen, oder?

Leerrohre müssten dann wohl vom Dach in die Einzelnen Räume gelegt werden, richtig? (Also dann 4x vom Dach runter, 2 Kabel ins Wohnzimmer, 1 je in die anderen Räume).

Als TV im Wohnzimmer wird derzeit ein Samsung 40" B6000 (LED Backlight, FullHD, 100Hz) verwendet, dazu Pioneer Blu-Ray Player und Reciever mit 5.1 System, wo ich den Reciever dann auch über opt. Kabel anschließen möchte, so dass ich das Sourroundsystem nutzen kann, aber nicht muss.

Ob UKW noch Zeitgemäß ist, weiß ich nicht. Leerrohre sollen auch für das Sourrundsystem gelegt werden und evtl für ein Netzwerk, wobei ja WLAN möglich wär und da einiges an Arbeit sparen würde.


Würde alles selbst installieren, evtl mit nem Freund zusammen der Elektriker ist (bin selbst Elektroniker). Denke soo schwer wirds nicht, oder?
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Alt 30.05.2010, 18:04   # 2
SvenLG
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Hab nochmal ein bisschen die Suchmaschiene gefragt.. als Reciever favorisiere ich momentan einen VU+ Duo, der von der Hardware wohl einer Dreambox DM 8000s ähnelt, aber nur die hälfte kostet. Wär der was, oder einer der o.g. zu bevorzugen?

Wenn die Anlage ne Schlechtwetterreserve hätte, wäre das auch zu begrüßen. Reciever für die anderen Räume außer Wohnzimmer müssen erstmal nicht mit eingeplant werden, möchten wir uns erstmal als Option offen halten, da später mal TV's aufzustellen.
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Alt 30.05.2010, 20:17   # 3
Dipol
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Hallo Sven, herzlich Willkommen im Forum!

Zitat:
Zitat von SvenLG Beitrag anzeigen
- Twin-Reciever mit PVR Funktion, HD+ fähig (ja viele sind dagegen, anders aber kein RTL/Pro7/Sat1/Kabel1/Vox in HD), möglichst nicht so laut (hatte bisher Technisat DigiCorder HD S2 / DigiCorder HD S2 Plus / Vantage HD 8000s im Auge.. wäre schön wenn man 2 Sendungen Aufnehmen und eine weitere gucken könnte, weiß nicht bei welchem das ginge, außerdem Bild-in-Bild wäre gut)
Da würde ich mal in den Freak-Foren nachsehen, da bekommst du von 5 Leuten midestens 7 Antworten.
Zitat:
Zitat von SvenLG Beitrag anzeigen
- Schüssel entweder auf Dach mit so einer Dachpfanne, auf Carport oder an der Hauswand (denke Dach ist am einfachsten, da Carport erst nach vollendung des Baus erstellt werden kann, nach Pflasterarbeiten..)
Nimm eine stinknomale Mast-Dachdurchführung aus Walzblei und eine ordentliche Neoprenemanschette. Kunststoff versprödet und Anformzink kann brechen. Bei Neubauten wird zumeist ein Dachsparrenhalter verwendet. Dachantennen sind erdungspflichtig, siehe Testfrage am Schluss.
Zitat:
Zitat von SvenLG Beitrag anzeigen
- Preis/Leistung sollte stimmen, keine Anlage die nach 5j. den Geist aufgibt und sich auch in nicht zuu langer Zeit rentiert (keine 10j!).
Dann empfehle ich eine Gibertini SE 85, die bekommt man auch z. B. unter FaVal- oder SCHWAIGER-Label.
Zitat:
Zitat von SvenLG Beitrag anzeigen
- denke Astra sollte reichen, oder?
Entscheide selbst ob dir 19,2° Ost reicht: LyngSat - Lyngemark Satellite
Zitat:
Zitat von SvenLG Beitrag anzeigen
Leerrohre müssten dann wohl vom Dach in die Einzelnen Räume gelegt werden, richtig? (Also dann 4x vom Dach runter, 2 Kabel ins Wohnzimmer, 1 je in die anderen Räume).
Sternleitungen sind technisch optimal, im Zusammenhang mit einer zeitgemäßen strukturierten Verkabelung wäre evtl. eine Multimediazentrale im UG sinnvoll.
Nach DIN 18015 sind ohnehin zwei Reserverohre zwischen Bühne und UG vorzusehen, in die kämen dann die Kabel von der/den Antennen zum Multischalter in der Multimediazentrale. Falls du mal ein entbündeltes Angebot für DSL und Telefon von deinem regionalen Kabelnetzbetreiber annehmen möchtest, auch ein Leerrohr für Koaxkabel oder sogar Glasfaser zum HÜP mit vorsehen.
Ein Multischalter mit 8 Ausgängen dürfte vorerst ausreichen. Achte auf A-Class-Schirmungsmaß und eine möglichst hohe Port-to-Port-Entkopplung. Normvorgabe: VHF 42 dB, UHF 36 dB, Sat.-ZF 30 dB.
Zitat:
Zitat von SvenLG Beitrag anzeigen
Als TV im Wohnzimmer wird derzeit ein Samsung 40" B6000 (LED Backlight, FullHD, 100Hz) verwendet, dazu Pioneer Blu-Ray Player und Reciever mit 5.1 System, wo ich den Reciever dann auch über opt. Kabel anschließen möchte, so dass ich das Sourroundsystem nutzen kann, aber nicht muss.
Evtl. ist hier auch eine optische Zuleitung in Glasfaser oder POF sinnvoll.
Zitat:
Zitat von SvenLG Beitrag anzeigen
Ob UKW noch Zeitgemäß ist, weiß ich nicht. Leerrohre sollen auch für das Sourrundsystem gelegt werden und evtl für ein Netzwerk, wobei ja WLAN möglich wär und da einiges an Arbeit sparen würde.
Dass man vom Satelliten-Receiver vielfach mehr Radioprogramme als von einem UKW-Tuner der HiFi-Anlage zuführen kann, dürfte bekant sein.
Zitat:
Zitat von SvenLG Beitrag anzeigen
Würde alles selbst installieren, evtl mit nem Freund zusammen der Elektriker ist (bin selbst Elektroniker). Denke soo schwer wirds nicht, oder?
Ja, wenn man jemand kennt, der in der Technik und den Normen fit ist. Nein, wenn Freund nach der Devise "Das haben wir schon immer so gemacht" verfährt und nach längst überholten Normen vorgeht. In Fachbauleiterfunktion kenne ich deutlich mehr Installateure der zweiten Gruppe.

Du kannst im ja mal ein ganz einfache Testfrage stellen: Darf ein 16 mm² Cu-Erdungsdraht auch mehrdrähtig sein?

Dann hoffen wir mal, dass dein Kumpel die Frage mit nein beantwortet.
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Alt 30.05.2010, 20:21   # 4
King W.
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Hallo Sven,

erst einmal Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru:

Die Idee, eine Sat-Anlage zu installieren, um Kosten zu sparen, ist auf jeden Fall gut. Selbst eine teure Anlage amortisiert sich in der Regel nach 5-6 Jahren, aufgrund der eingesparten Kabelgebühr. Der Spareffekt ist zwar um so größer, je mehr Familien sich einen Anschluß teilen, aber für das EFH lohnt es sich jedenfalls auch.

Ich denke mal, du suchst eine qualitativ hochwertige Anlage, die tadellos funktioniert und die du einfach, wenn sie erst einmal installiert ist, getrost vergessen kannst. Wenn sie dann auch noch gut aussieht, sehr lange hält und noch einigermaßen bezahlbar bleibt, dürften deine Wünsche wohl erfüllt sein. Ob Astra reicht, liegt daran, welche Sender du gern empfangen möchtest. Wenn du dich im wesentlichen auf die deutschen Sender konzentrierst, wird dir der Astra reichen, während auf Hotbird Programme aus ganz Europa und darüber hinaus zu empfangen sind. Astra2 versorgt Großbritannien und ist in den meisten Teilen Deutschlands auch ganz gut zu empfangen. Dort befinden sich hauptsächlich englische Programme, teilweise auch in HD. Wäre vielleicht eine Überlegung wert.

Konkret kann ich dir folgende Komponenten (für Astra) empfehlen:

1 Antenne: Gibertini SE
1 LNB: Alps Quattro
1 Multischalter: Triax TMS 5x8 P oder, noch besser, Jultec JRM0508T *
1 Aufdachhalter: Aufdach II, dazu eine Dachpfanne mit Mastdurchführung und eine Dichtmanschette
Kabel: Gutes Class-A Markenkabel, z.B. Hirschmann KOKA 100, Kathrein LCD 95, Spaun Spoax 95 oder Preisner SK 2000 (Aufzählung natürlich nicht vollständig) Erfahrungsgemäß braucht man für ein Projekt deiner Größenordnung ca. 2 Rollen à 100m.
Stecker: passende Kompressionsstecker **
Antennensteckdosen: 3-Loch oder 4-Loch Stichleitungsdosen, je nach Bedarf
Kabel H07V-U 16 mm² als Erdleitung, Länge nach Bedarf
Kabel 4 oder 6 mm² als Leitung für den Potentialausgleich

Bei den Receivern gibt es zur Zeit eine stürmische technische Entwicklung. Da würde ich mich an deiner Stelle jetzt noch nicht entscheiden, sondern erst, wenn es so weit ist. HD+ sollte dabei kein Entscheidungskriterium sein, denn jeder Receiver mit Common Interface Schnittstelle ist auch HD+ tauglich. Es gibt mittlerweile CI-Module samt Karte für HD+. Das CI-Modul muß man leider mitkaufen, da man sonst die Karte nicht bekommt. Andererseits läuft die Karte aber auch in jedem Modul, das Nagravision unterstützt. Damit muß man sich die bei HD+ üblichen Einschränkungen (kein Vorspulen möglich, Aufnahmeblockierung, automatisches Löschen der Aufnahme nach einer bestimmten Zeit, verschlüsseltes Ablegen der Aufnahme auf der Festplatte, so daß sie nicht auf den PC übertragen und dort archiviert werden kann) nicht antun.

Mit den Leerrohren hast du Recht: Vom Dach aus überall dort hin, wo mal ein Fernseher stehen könnte. Ein vorhandener, aber nicht genutzter Anschluß ist weit weniger ärgerlich, als einer, der mal benötigt wird, der aber nicht da ist. Also ruhig etwas großzügig vorgehen.

Wichtig, aber leider oft vernachlässigt, das Kapitel Erdung und Potentialausgleich. Eine Antenne auf dem Dach ist erdungspflichtig. Sie kann u.a. mit einem massiven 16 mm² Kupferdraht, der auf direktem Wege die Antenne mit der Potentialausgleichsschiene im Keller verbindet, ausgeführt werden. die Kabelvorgabe H07V-U ist einzuhalten, mehrdrähtige Leitungen sind nicht erlaubt! Näheres kannst du in einem gesonderten Beitrag hier im Forum nachlesen. Mißachtung der Vorschriften über Erdung und Potentialausgleich gefährden nicht nur die Sicherheit der Anlage, sondern es kann auch zu Schwierigkeiten mit der Hausversicherung kommen, wenn ein Blitz Schaden anrichtet, der durch eine vorschriftsmäßig geerdete Antenne hätte vermieden werden können.

Ausnahmslos alle angegebenen Komponenten kannst du bei SEH beziehen. Die Seite wird gerade überarbeitet, einige Artikel sind noch nicht gelistet. In diesem Fall einfach telefonisch bestellen (02323/61887).

* Der Jultec-Schalter hat den Nachteil, daß er teurer ist, als der Triax-Schalter, dafür aber auch drei Vorteile:
  • Er verbraucht mit nur 70 mA außergewöhnlich wenig Strom. In Verbindung mit dem auch sehr sparsamen Alps-LNB bleibt der gesamte Stromverbrauch immer noch unter 250 mA, das schafft jeder Receiver, selbst die billigste China-Gurke. Eine externe Stromversorgung ist nicht nötig. Sind alle Receiver, z.B. nachts, ausgeschaltet, sinkt der Stromverbrauch auf 0. Obgleich der Triax ein sparsames Schaltnetzteil hat, kann er da logischerweise nicht mithalten. Du sparst ca. 10 - 15€ Stromkosten pro Jahr, eventuell auch noch mehr. So amortisiert sich der Jultec früher oder später.
  • Er hat eine Schräglagenentzerrung. Mit steigender Frequenz steigt auch die Verstärkung von 1 auf 5 dB. Damit wird die bei hohen Frequenzen ansteigende Kabeldämpfung wieder ausgeglichen. Als Resultat sind auch längere Kabel problemlos anschließbar.
  • Ein extrem stabiles Gehäuse aus Alu-Druckguß sorgt für mechanischen Schutz, perfekte Abschirmung gegen Störungen aller Art und fungiert auch noch als Kühlkörper für die elektrischen Bauteile. Das sorgt für eine lange Lebensdauer.
Die Schalter werden im Internet kaum angeboten, sondern nur im seriösen Fachhandel. SEH ist Jultec-Händler und kann die Schalter liefern. Hier ist eine Broschüre zur Info.

** SEH bietet seinen Kunden das Hirschmann KOKA 100-Kabel an und dazu leihweise ein passendes Set, bestehend aus einem Abisolierer, einer Kompressionszange und 100 Kompressionssteckern. Mit diesem Set kann die Arbeit schnell und professionell durchgeführt werden. Nach getaner Arbeit wird das Set (wenn gewünscht) einfach wieder zurückgeschickt und der Kaufpreis erstattet, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt lediglich die Portokosten für die Rücksendung. So besteht die Möglichkeit, professionelle Kabelverbindungen herzustellen, ohne das Werkzeug dazu kaufen zu müssen.


Edit:
Da war mal wieder jemand schneller als ich. Egal, jetzt hast du 2 Antworten.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 30.05.2010, 21:34   # 5
Dipol
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Edit:
Da war mal wieder jemand schneller als ich. Egal, jetzt hast du 2 Antworten.
Und noch dazu zwei mit der gleichen Zielrichtung!
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Alt 31.05.2010, 12:24   # 6
SvenLG
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Moin,

erstmal vielen Dank für die beiden sehr ausführlichen Antworten! Das mit dem Werkzeug leihen ist ein guter Tip, wobei wenn's standart Werkzeug ist wird mein Freund das sicherlih haben und dann mitbringen. Kabel u Stecker denk ich mal auch, können wir anschließend das verbrauchte abrechnen. Schaue mir eure genaue Zusammenstellung die Tage an, grad nur Mittagspause..

Hat man durch die Installation der SchüSsel auf dem Dach ein Loch in der Gebäudehülle? (soll KfW70 Haus werden)
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Alt 31.05.2010, 14:53   # 7
Dipol
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Zitat:
Zitat von SvenLG Beitrag anzeigen
Hat man durch die Installation der SchüSsel auf dem Dach ein Loch in der Gebäudehülle? (soll KfW70 Haus werden)
Mit einem Dachsparrenhalter müssen nur die Kabel eingeführt und abgeklebt werden. Ein Mast ist zwar statisch stabiler, es bildet sich umso mehr Schwitzwasser, je besser das Dach gedämmt wurde.
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Alt 31.05.2010, 17:12   # 8
King W.
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Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Ein Mast ist zwar statisch stabiler, es bildet sich umso mehr Schwitzwasser, je besser das Dach gedämmt wurde.
Deshalb hatte ich speziell diesen Aufdach II Dachsparrenhalter empfohlen. Mit seinen stabilen Vierkantrohren und der sichern Verbindung zum Mast ist er für Antennen bis zu 1m geeignet. Die Gibertini SE trägt dieser Halter ohne weiteres (selbst schon ausprobiert mit einer annähernd gleich großen und schweren Triax TDE 88 ).

Leider gibt es konstruktionsbedingte Unterschiede zwischen den verschiedenen Typen. Die anderen Halter, zumindest die bei SEH gelisteten, sind weniger stabil. Allenfalls der R-50 ist noch brauchbar, vom Aufdach 60mm und Aufdach 4 rate ich ab. Der neuralgische Punkt bei diesen Halterungen ist die Verbindung vom Rahmen zum Mast.

Wie gesagt: Mit der Aufdsach II wirst du keine unangenehmen Überraschungen erleben und du hast auch keine Probleme mit Schwitzwasser. Wichtig aber: Die beiden unteren Befestigungsschrauben müssen mit viel Kraft, fast schon Gewalt, angezogen werden.

Am Besten wäre es, wenn du die Kabel bereits verlegt hast (Leerrohr), bevor die Dämmung eingebaut wird. Dann kann sich der Dachdecker darauf einstellen. Die Kabel für Erdung und Potentialausgleich, getrennt von den übrigen Kabeln, nicht vergessen!
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 19.09.2010, 17:25   # 9
SvenLG
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Moin,

so wir sind ja nun schon ein paar Monate weiter und unser Bau ging los, Freitag war Richtfest.

Die Leerrohre hat der Elektriker bereits gelegt (2 zum Wohnzimmer, 1 je zum Schlafzimmer, Kinderzimmer 1, Kinderzimmer 2) und was wir nicht wussten, Potentialausgleich legt er uns auch zum Dach hin, somit müssen wir das nicht machen. Nächste Woche soll das Dach gedeckt werden, eine Pfanne mit Mastdurchführung haben wir mitbestellt, da Blei laut Bauleiter oxidiert u die "Suppe" die anderen Pfannen runterläuft und dies dann auch nicht mehr runter geht.

Nun denke ich, nächste Woche evtl schon Teile für Sat-Anlage zu bestellen. Mein Freund sagte wir Montieren den Mast dann auf dem Spitzboden, damit wir dann so ne Aufsparrenhalterung nicht brauchen.

Reicht der Durchmesser mit 85cm oder sollte man doch lieber gleich 1m nehmen? Gibt es auch "hübschere" Schüsseln, die z.B. in schwarz glänzend ausgeführt sind oder nur diese in anthrazit? Unsere Dachpfannen werden schwarz glänzend, Sat-Schüssel zeigt Richtung Straße (Süden).

Wir haben uns entschieden erstmal die Anlage ohne Multischalter zu betreiben, da wir derzeit nur 2 Anschlüsse im Wohnzimmer und 1 im Schlafzimmer benötigen, da noch keine Kinder vorhanden sind. Kann man den Multischalter falls benötigt einfach Nachrüsten oder benötigt man dazu einen anderen LNB?


Empfang von Astra reicht uns aus.

Grüße & Danke!
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Alt 19.09.2010, 17:51   # 10
tom_ktom
 
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In glänzend sollte es keine Antennen geben. Es gibt Zeitpunkte, an denen die Sonne ziemlich genau hinter dem Satellit steht und deren Strahlen würden dann genau aufs LNB gebündelt. Ruckzuck schmilzt das dann weg.

Ohne Multischalter dürfte auch nicht gehen. Am Ende willst Du ja - wenn ich richtig gezählt habe - 6 Anschlüsse versorgen. D.h. Du brauchst ein Quattro LNB, und diese können nur mit Multischalter betrieben werden.
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Alt 19.09.2010, 22:03   # 11
webjunkie
 
Registriert seit: 19.06.2009
Beiträge: 217
Nur ein Tip. Achte darauf das du vernünftig dimensionierte Verbindungen zwischen den Etagen vorsiehst wo später das ein oder andere Kabel zusätzlich noch durchpasst. Und leg lieber ein paar Meter Leerrohr (innen glatt wg. späterem durchziehen) mehr als notwendig. Wie King W schon sagte lieber ein Kabel zuviel als nachher eins zuwenig. Macht dann viel Dreck,kostet Zeit und auch weitaus mehr Geld als im Rohbauzustand. Würde mir auch überlegen überall wo ein TV steht ein GLan hinzulegen, da Streaming immer populärer wird.

MfG
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Alt 28.05.2012, 11:57 # --
News Flash
 
Benutzerbild von News Flash
 
 
 

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