| | # 3 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Boah, das juckt in den Fingern. Für ca. 3 Jahresbeträge ist solch eine Anlage schon zu machen. Das amortisiert sich schneller, als ihr denkt. Und dann spart ihr jedes Jahr 9000€, von der größeren Programmvielfalt mal ganz abgesehen. Aber erst einmal Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: Soviel Zeit muß sein. Etwas Erfahrung mit größeren Anlagen (> 20 Teilnehmer) habe ich schon, in letzter Zeit gibt es aber eine stürmische Entwicklung auf dem Markt - Stichwort: Unicable. Das vereinfacht die Installation sehr, weil in jede Wohnung nur noch ein Kabel geführt werden muß. In einem Punkt hast du allerdings Recht: die 30 Jahre alten Kabel müssen raus und durch vernünftige 75 Ohm Kabel ersetzt werden. Bei dem 60 Ohm Kabel fehlt normalerweise eine Abschirmfolie, mit solch einem Uralt-Zeugs produziert ihr Störsender allererster Güte. Für die Verteilung selbst gibt es seit einiger Zeit die Unicable-Router von Jultec. Durch die enorme Auswahl an verschiedenen Komponenten, alle geregelt und mit stabilem Ausgangspegel, wird die Planung einfach. Ich stelle mir das so vor, daß jeder Teilnehmer die deutschen Programme, sowie über einen weiteren Satelliten Programme seines Heimatlands bekommt. Natürlich müßte im Vorfeld geklärt werden, welche Satelliten von wie vielen Teilnehmern benötigt werden. Ich denke, die Planung hierfür ist bereits der schwierigere Teil, die Ausführung ist eher einfach, mal abgesehen von den vielen Leitungen. DVB-T und UKW mit einzuspeisen, dürfte kein Problem sein. Hier ist mal der Einkabelkatalog von Jultec. Auf der Seite 5 ist mal eine Beispielinstallation zu sehen. So, bzw. etwas modifiziert, stelle ich mir eure Anlage vor. Frage nur: Bekommt ihr denn überhaupt alle Mieter und Eigentümer unter einen Hut? Dürfte bei 40 Einheiten nicht so leicht sein.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 16.05.2010 Ort: Bonn
Beiträge: 2
| Danke für die freundliche Aufnahme und die spontanen und schon mal hilfreichen Antworten. Zum Haus: Die ebenerdigen Wohnungen haben einen Keller, Erdgeschoß und eine erste Etage. Bis auf 4 Wohnungen haben alle unteren Wohnungen eine Einliegerwohnung mit seperaten Eingang darüber liegen, die aber vom gleichen Keller darunter versorgt wird. Bei einem Gebäudeteil gibt es noch eine Penthauswohnung, das sind damit dann 3 Stockwerke. Es ist also eine bunte Mischung. Bisher hatte ich drei Anbieter hier, die drei verschiedene Ansätze vorstellten. Neben der herkömmlichen sternförmigen Verteilung mit der Sauerkrautverdrahtung auch die Einkabellösungen von Politron und Telestar. Dabei konnte ich feststellen, dass die beiden letzten kombinierbar wären, wenn man auf DVB-T verzichtet. Bei der Sternverteilung könnte u. U. auch eine 2-Anlagen Lösung zum Tragen kommen, da die Wohnanlage fast 100 m lang ist und die Schüsseln ja nicht der ganz große Kostenfaktor sind. Jetzt ist es auch so gelöst, denn wir haben zwei getrennte Kabel-Anlagen mit dem jeweiligen separaten Kabel-Hausanschluß. Danke für den Hinweis von Jultec. Den Prospekt hatte ich schon hier liegen, muß mich da aber erst noch einlesen. Bei diesen proprietären Lösungen habe ich aber immer ein wenig Bauchschmerzen wegen der Ersatzteilversorgung über einen längeren Zeitraum. Zum Thema Überzeugungsarbeit: Wir haben die Kündigung bei der letzten Eigentümerversammlung beschlossen. Der Verwalter hatte seine Vorschläge gemacht, und als er fertig war, habe ich noch zu seinen Ausführungen Korrekturen, Ergänzungen und neue Aspekte eingebracht und hatte damit den Job. Nun soll ich eine Entscheidungvorlage erstellen. Dann wird abgestimmt. Das ist dann bindend. Da ich selber davon auch betroffen bin, will ich natürlich eine möglichst universelle Lösung finden. Neben den üblichen Verdächtigen wie Astra und Hotbird, ist für die russische Klientel sicher noch der Sirius interessant. Hier würde ich mich über darüber hinausgehende Empfehlung freuen. Vielen Dank für die Hilfe und das Interesse. |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Zitat:
Nachteil dieser Lösung allerdings: Es steht jeweils nur eine Leitung pro Wohnung zur Verfügung. Das ist wohl nicht mehr zeitgemäß. Natürlich könnte die Anlage auch um weitere Anschlüsse ergänzt werden, dann aber um den Preis einer noch aufwendigeren Verdrahtung. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
So solide, wie die Schalter aussehen, wirst du auf absehbare Zeit gar keine Ersatzteile brauchen. ![]() Zitat:
Zitat:
Anschließend könnte es so gemacht werden, daß jeder Teilnehmer als Grundversorgung das Signal vom Astra bekommt, dazu einen weiteren Satelliten als Option, also entweder Hotbird oder Sirius. Es wäre auch denkbar, nicht alle 4 Bänder eines Satelliten zu übertragen, sondern z.B. 2 Bänder des Hotbird und 2 des Sirius. Das Unicable-Protokoll läßt die Verteilung von bis zu 8 SAT-Ebenen zu. Welche das konkret sind und ob es für alle die gleichen sind, ist dem Router dabei herzlich egal. Kannst du mal recherchieren, wie viele ausländische Familien es sind, und welche Heimatprogramme die gern haben möchten. Je genauer die Daten vorliegen, desto besser kann man planen und dafür sorgen, daß es keine unliebsamen Überraschungen es gibt.
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Die Schilderung der Kombination TELSTAR/POLYTRON lässt mehrere Deutungsmöglichkeiten zu. Ich befürchte dass hier eine Kombination aus einer TELESTAR Telepro 3 oder 5 (= baugleich ASTRO SEV 300 bzw. 500) mit einer POLYTRON TST 1200 erwogen wird. Davon rate ich dringlichst ab! Der für diese Kombination erforderliche Dosenumsetzer mit 13/18 V-Umschaltung ist zurzeit nicht erhältlich und ob er überhaupt kommt ist noch fraglich. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Weder die mit UniCable möglichen max. 8 Satellitenebenen, noch das Konstrukt aus einem überwiegend statischen Sat.-ZF-Einkabelsystem mit 3 bis 5 variablen Satellitentranspondern + 12 Transpondern über TST 1200, kann den genannten Programmbedarf mittelfristig ausreichend abdecken. Die TST 1200 wurde von POLYTRON speziell für Hotels mit Uraltnetzen konzipiert, blockiert den gesamten VHF/UHF-Bereich und verhindert damit jegliche künftige Erweiterungsmöglichkeit. Orientiert man sich an den bisherigen Fremdsprachenpaketen im Kabel, könnte auch eine Ergänzung durch Umsetzung in die DVB-T-Norm COFDM (das kann jeder neue Flat-TV ohne ein Beistellgerät empfangen) oder die Umsetzung in DVB-C (QAM) eine wirtschaftliche Alternative sein. Bereits mit der Umsetzung in DVB-T sind mit 4 Programmen in einem 8 MHz breiten Übertragungskanal wesentlich mehr Programme als mit der als Notlösung für alte Hotelanlagen konzipierten TST 1200 möglich. In DVB-C (QAM) kann pro 8 MHz-Kanal sogar ein kompletter Satellitentransponder übertragen werden. | ||||
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