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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Hallo Marco, herzlich Willkommen im Forum! Zitat:
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Die Norm für terrestrische Entkopplung beträgt 42 dB für einen 7 MHz breiten VHF-Kanal, für UHF immer noch 36 dB. Die KATHREIN-Schalter liegen bei bescheidenen 26 dB, DCT-Delta noch um ein dB niedriger. Entkopplung kostet Pegel, bei 17er-Schaltern ist eine bessere Teilnehmerentkopplung nur in Häppchen oder zusammen mit einem Basisgerät zu haben. So liegt die Entkopplung eines SMS 17089 NF bei 28 dB, die der SMK 17xx9 F-Baureihe ist mit > 30 dB ausgewiesen (SBK 171709 NF erforderlich). | |||||
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Anstelle des Kathrein EXR 1708 kannst du auch das TechniSat GigaSystem 17/8 verwenden. Es ist preisgünstiger als der Kathrein-Schalter, problemlos kaskadierbar und hat mit 35 dB eine wesentlich bessere Teilnehmerentkopplung. Da die Antennendosen auch noch zur Entkopplung des Gesamtsystems beitragen, werden damit die 42 dB erreicht. Das Grundgerät und alle übrigen Bauteile dazu kannst du hier bekommen. Manchmal unterschätzt und häufig Anlaß für Störungen sind mangelhafte Kabel und Stecker. Hier bitte nicht am falschen Ende sparen. Gutes Markenkabel (z.B. Kathrein LCD 111, Preisner SK 2000 oder SK 2002, Spaun Spoax 111, TechniSat 100 dB-Kabel, Hirschmann KOKA 100) ist kein überflüssiger Luxus. Dazu am Besten Kompressionsstecker. Wenn dann noch eine Störung auftritt, ist die Verkabelung jedenfalls nicht ursächlich dafür. SEH bietet seinen Kunden das Hirschmann KOKA 100 an, sowie ein Set, bestehend aus einer Kompressionszange, einem Abisolierer und 100 Kompressionssteckern. Das Set wird zum Selbstkostenpreis abgegeben. Der Kunde kann damit die Stecker montieren und das Set anschließend zurückschicken. Der Preis wird erstattet, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt lediglich die Portokosten für die Rücksendung. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, besonders hochwertige Kabelverbindungen herzustellen, ohne das Werkzeug dafür kaufen zu müssen.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 5 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
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| | # 8 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
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Auf diese Weise bietet SEH seinen Kunden die Möglichkeit, sehr hochwertige Kabelverbindungen zu fertigen, ohne das Werkzeug dafür kaufen zu müssen. Falls du schon bestellt hast, kannst du anrufen, wenn du willst (02323/61887). Solange die Bestellung noch nicht raus ist, kann sie geändert werden.
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| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 7
| Danke für eure bisherigen Antworten. Bezüglich dem Kabel hab ich nochmals bei SEH geschaut, klar gibt es noch immer besseres Material. Ich bin auch gerne bereit etwas mehr auszugeben, solange das Preis-Leistungsverhältnis noch stimmt. Das Kabel, welches ich mir bestellt habe, ist laut den technischen Daten besser als das von Kathrein LCD 111. Bei SEH gab es nur noch ein Kabel, welches besser ist, dieses kostet allerdings mehr als das Doppelte. Wenn Ich die neuen Leitungen mit den alten vergleiche ist das schon ein Quantensprung. Wegen der F-Stecker gebe ich Dipol selbstverständlich recht. Allerdings muss ich dazu sagen, bzw.schreiben, dass ich bezüglich E-Technik ein Anfänger bin. Wie ein F-Stecker, zum schrauben, sauber montiert wird, das weiß ich. Wie die gleiche Geschichte mit einem Kompressionsstecker und einer Krimpzange dagegen auszusehen hat, keine Ahnung. ![]() Gibt´s da irgendwo eine Bildanleitung? Dann könnte ich meine, zu schnell erworbenen F-Stecker vielleicht umtauschen.... Allerdings müsste ich dann das schon erworbene Kabel ebenfalls umtauschen, da ich keine Kompressionsstecker für 7mm Kabel gefunden habe... Nur für 8,2mm Kabel. Dann müsste ich das teurere Kabel sowie die ebenfalls doppelt so teuren Kompressionsstecker nehmen... Ich glaube das sprengt dann den finanziellen Rahmen... Muss nochmal nachrechnen... Um auf die Mulltischalterfrage zurück zu kommen: Ich hab nach anderen Multischaltern gesucht, welche eine bessere Teilnehmerentkopplung aufweisen und bin vorerst nur bei zwei Herstellern fündig geworden, bei WISI und Technisat. Da wäre dann der WISI DY 08 inKaskade mit DY 98A interessant. Allerdings hab ich noch keinen Anbieter gefunden, welcher den DY 98 A verkauft... Bei Technisat wäre es der GIGASwitch 9/8 G mit dem 9/8 K in Kaskade... Preislich im Vergleich zu Kathrein schenken die sich nicht viel... Welche würdet Ihr nehmen? Macht die bessere Teilnehmerentkopplung so viel aus? Schon mal im vorraus vielen Dank für eure Antworten, Gruß Marco |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| SEH hat auch seit Kurzem Kompressionsstecker für das 7mm-Kabel. Auf das 4-fach Geschirmte wirst du diese Stecker, wenn überhaupt, nur mit roher Gewalt drauf bekommen. Ich habe es bereits probiert - und nicht geschafft. Wenn du vernünftige Stecker zum Schrauben hast, z.B. die vergoldeten, behalte sie ruhig und montiere sie sauber. Die werden dann auch funktionieren. Ob das dicke Kabel nun "besser" ist? Das Kabel, welches du hast, übertrifft die Class-A Norm schon bei weitem. Interessant ist das dicke Kabel höchstens bei extremen Längen (deutlich mehr als 50m). Hast du solch ein riesiges Haus? Ich denke mal, nicht. Das dicke Kabel habe ich einmal verarbeitet - nie wieder. Besonders unangenehm ist ein Gel zwischen dem Mantel und dem äußeren Abschirmgeflecht. Beim Abisolieren wird das frei und es klebt an den Fingern wie Sau. Die Abschirmdrähtchen, von denen man immer ein paar mit durchschneidet, kleben ebenfalls und pieksen. Mit normaler Seife ist dieses Mistzeug nicht einmal abzuwaschen, mit Reinol geht es aber - wobei man sich wieder dauernd sticht. Sei froh, daß du dieses Kabel nicht genommen hast! Die Teilnehmerentkopplung bei Wisi ist noch einen Tick besser, aber die des TechniSat reicht voll und ganz aus. Ich selbst habe schon oft TechniSat Schalter verbaut, in dem Haus wo ich wohne, hängt auch einer. Er tut dort seit 12 Jahren seine Pflicht unter dem Dach. Die Stelle ist nicht isoliert und im Sommer ist es dort sehr heiß und im Winter lausig kalt. Dem Schalter macht es nichts aus. Nimm ihn ruhig, er wird tadellos funktionieren. Aber auch hier gilt: Das Bessere ist des Guten Feind. Deshalb ein kleiner Geheimtip: Ruf mal bei SEH an, und frage nach dem Jultec JRM0916T. Das ist ein receivergespeister Multischalter ohne eigenen Stromanschluß. Aufgrund seines extrem niedrigen Verbrauchs von nur 65 mA reicht der Strom, den das Netzteil des Receivers ohnehin für die LNB's zur Verfügung stellt, für die gesamte Anlage vollkommen aus. Vorteil: Sind nachts mal alle Receiver ausgeschaltet, ist der komplette Stromverbrauch 0. Sparsamer geht es nicht. Eine Kaskade ist auch nicht erforderlich, denn der Schalter hat bereits 16 Anschlüsse. Dennoch sind auch von der JRM-Reihe kaskadierbare Versionen verfügbar. Kannst es dir ja mal hier ansehen (S. 21). Jultec ist übrigens noch eine kleine und junge Firma, es kann schon mal passieren, daß nicht alle aufgeführten Teile lieferbar sind. SEH ist seit kurzem Jultec-Händler, Herr Hampel kann dir mehr über die momentane Lieferbarkeit und die Preise sagen.
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| | # 12 |
| Threadstarter Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 7
| Hallo nochmal, ein Frage hat sich noch ergeben: Hab jetzt alle Komponenten zuhause, hab allerdings in der Montageanleitung des Technisat Multiswitches gelesen, daß keine Quatro-Switch LNB´s verwendet werden dürfen, hab jetzt allerdings schon die zwei UAS 585 von Kathrein zuhause liegen. Kann ich die trotzdem verwenden wenn die Anschlüsse, vertikal und horizontal,high und low, richtig angeschlossen sind? |
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| | # 13 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Da wirst du Schwierigkeiten bekommen. Die TechniSat-Schalter geben zwar 14 und 18 V aus, zur Speisung des LNB und um die richtige Polarität einzustellen, jedoch keine 22 kHz um ins Hochband zu schalten. Nun gibt es, wenn du das LNB behalten willst, zwei Alternativen: 1) Von Spaun gibt es unter der Bezeichnung SG 22F einen 22 kHz Generator, der, zwischen den Eingang des Multischalters und einen Ausgang des LNB geschaltet, für das Umschalten ins Hochband sorgt. Von diesen Geräten brauchst du 2 Stück. 2) Das LNB ist auch in der Lage, im Quattro-Betrieb zu arbeiten. Es darf dann nur über den Eingang Horizontal/Tiefband mit Strom versorgt werden, während die Stromversorgung über die anderen 3 Leitungen geblockt werden muß. Hierzu kannst du 3 von diesen Blockern verwenden. Der Vorteil im ersten Fall: Das LNB arbeitet im Quad-Betrieb, d.h. du mußt nicht auf die korrekte Kabelverbindungen achten. Nachteil: Die Generatoren sind etwas teurer und verbrauchen auch ein bißchen Strom. Die Blocker sind günstiger und sparsamer im Betrieb (sie verbrauchen nichts), aber die Leitungen dürfen beim Anschluß nicht verwechselt werden.
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| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 7
| Servus, was wäre bezüglich der Signalqualität besser? Die Blocker einzusetzen oder die LNB´s umzutauschen? Wäre kein großes Problem die LNB´s gegen das einfachere Model, UAS 584 umzutauschen. Wäre mit diesem LNB das Problem dann aus der Welt oder sind die 584er auch Quatro Switch LNB´s? Oder haben die Blocker keine Auswirkung auf Signalqualität, bzw, Signalstärke? Was wäre jetzt zu empfehlen?:ideen: Gruß Marco |
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| | # 15 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Wenn du das LNB gegen ein 584 tauschen kannst - um so besser. Dann paßt es direkt, ohne Zubehör. Die Blocker, aber auch die Generatoren, würden an der Signalqualität auch nichts ändern. Trotzdem - was nicht da ist, kann auch nicht kaputtgehen. Der direkte Anschluß ist immer noch das Beste.
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