Zukunftstaugliche neue Satanlage für ein 4 Familienhaus

Alt 04.05.2010, 12:49   # 1
Marco
 
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Beiträge: 7
Hallo zusammen, erstmal ein dickes LOB für die Autoren dieser Foren. Man findet es heutzutage selten, dass jemand so viel Zeit aufbringt um SAT-Technik Anfängern wie mir mit gutem Rat zur Seite zu stehen.

Nun zu meiner eigentlichen Frage, bzw. Fragen...

In unserem Haus hatte jede Wohnung bisher Ihre eigene Sat Schüssel oder sogar mehrere um verschiedene Satelliten zu empfangen. Da das Haus nun komplett renoviert wird, mit neuem Dach und neuer Außenisolierung soll diese Schüsselansammlung verschwinden. Eine Anlage, die alle Teilnehmer versorgt.

Nun zur ersten Frage: welche Satelliten lohnen sich wirklich? Astra1 19,2° und Astra2 28,2 sollen auf alle Fälle dabei sein, welche kommen noch in Frage um so viel Nationalitäten wie Möglich abzudecken? Ich hatte noch an Hotbird 13° gedacht. Könnt Ihr mir noch andere empfehlen?


Die neue Anlage soll auch qualitativ hochwertig und langlebig sein. Meine bisherigen Recherechen ergaben folgenden Materialbedarf (bei 4LNB´s)

- Sat Schüssel Kathrein CAS90
- Mast Kathrein ZAS03 2m
- LNB´s 4x Kathrein UAS 585 Quattro Multifeed
- LNB Multifeedhalterung von Kathrein
- Terrestrische Antenne Kathrein BZD40
- Verteiler Kathrein EXR 1708 Multischalter
und Kathrein EXR 1718 Multischalter
- Überspannungsschutz 17x Kathrein KAZ 11

Montagezubehör, Erdungsschellen sowie Kabel bleiben mal noch außen vor...
Kann man die Anlage so überhaupt realisieren?
Oder hab ich noch was wichtiges vergessen?
Sind die Überspannungsschutzelemente (17x KAZ11) so notwendig oder gibt es da auch eine günstigere Alternative?

Da alleine in meiner Wohnung 8 Antennendosen installiert sind, hatte ich bisher einen kleinen Multischalter von Thomson vorgeschalten. Kann ich einfach vom Kathrein Multischalter 4 Ausgangsleitungen auf die Eingänge von meinem alten kleineren Multischalter legen oder funktioniert das nicht?
Ab was für einer Kabellänge sollte ein Signalverstärker zum Einsatz kommen?
Fragen über Fragen...
Danke schonmal für eure Antworten. MfG Marco
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Alt 07.05.2010, 23:58   # 2
Dipol
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Hallo Marco, herzlich Willkommen im Forum!

Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Hallo zusammen, erstmal ein dickes LOB für die Autoren dieser Foren. Man findet es heutzutage selten, dass jemand so viel Zeit aufbringt um SAT-Technik Anfängern wie mir mit gutem Rat zur Seite zu stehen.
King W. und ich haben eine unheilbare Krankheit namens Helfersyndrom. Nebenwirkungen wurden aber nur bei den Lebensabschnittsteilzeitgefährtinen festgestellt.
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Nun zur ersten Frage: welche Satelliten lohnen sich wirklich? Astra1 19,2° und Astra2 28,2 sollen auf alle Fälle dabei sein, welche kommen noch in Frage um so viel Nationalitäten wie Möglich abzudecken? Ich hatte noch an Hotbird 13° gedacht. Könnt Ihr mir noch andere empfehlen?
Es gibt keinen Satelliten der alle Nationalitäten berücksichtigt. Den mus man sich schon nach dem eigenen Bedarf aussuchen: LyngSat - Lyngemark Satellite
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Die neue Anlage soll auch qualitativ hochwertig und langlebig sein. Meine bisherigen Recherechen ergaben folgenden Materialbedarf (bei 4LNB´s)

- Sat Schüssel Kathrein CAS90
- Mast Kathrein ZAS03 2m
- LNB´s 4x Kathrein UAS 585 Quattro Multifeed
- LNB Multifeedhalterung von Kathrein
- Terrestrische Antenne Kathrein BZD40
- Verteiler Kathrein EXR 1708 Multischalter
und Kathrein EXR 1718 Multischalter
- Überspannungsschutz 17x Kathrein KAZ 11

Oder hab ich noch was wichtiges vergessen?
Ja die Erdungsblöcke oder Erdungswinkel + evtl. Patchkabel für den Potenzialusgleich. Als Multifeedschiene empfehle ich dir statt der bolzengereden Adapterplatte variabel von ESC, die von mir entworfene gebogene Multifeedschiene. Dieses Produkt von ASSAT ist demnächst in verschiedenen Shops erhältlich.
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Sind die Überspannungsschutzelemente (17x KAZ11) so notwendig oder gibt es da auch eine günstigere Alternative?
Das ist ein zusätzlicher Schutz, ich kenne kein besseres Bauteil. In exponierten Lagen kann man auch noch einen KAZ 12 Schutz zusätzlich vorsehen.
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Da alleine in meiner Wohnung 8 Antennendosen installiert sind, hatte ich bisher einen kleinen Multischalter von Thomson vorgeschalten. Kann ich einfach vom Kathrein Multischalter 4 Ausgangsleitungen auf die Eingänge von meinem alten kleineren Multischalter legen oder funktioniert das nicht?
Das kann nur funktionieren, wenn dein Thomson quadtauglich ist und bei langen Kabeln kann ein eigenes Netzteil erforderlich sein. In diesem Fall ist ein weiterer Kaskadenbaustein EXR 1708 die bessere Alternative.
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Ab was für einer Kabellänge sollte ein Signalverstärker zum Einsatz kommen?
Ohne Kenntnis der Kabeldämpfung ist die Frage nicht zu beantworten. Bei guten geschäumten Satellitenkabeln mit knapp 7 mm Durchmesser sind auch 50 m möglich.

Die Norm für terrestrische Entkopplung beträgt 42 dB für einen 7 MHz breiten VHF-Kanal, für UHF immer noch 36 dB. Die KATHREIN-Schalter liegen bei bescheidenen 26 dB, DCT-Delta noch um ein dB niedriger. Entkopplung kostet Pegel, bei 17er-Schaltern ist eine bessere Teilnehmerentkopplung nur in Häppchen oder zusammen mit einem Basisgerät zu haben.

So liegt die Entkopplung eines SMS 17089 NF bei 28 dB, die der SMK 17xx9 F-Baureihe ist mit > 30 dB ausgewiesen (SBK 171709 NF erforderlich).
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Alt 08.05.2010, 00:07   # 3
Dipol
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Hier noch ein Bild der Schiene.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Schiene 30° gebogen.jpg (92,3 KB, 14x aufgerufen)
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Alt 08.05.2010, 03:49   # 4
King W.
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Anstelle des Kathrein EXR 1708 kannst du auch das TechniSat GigaSystem 17/8 verwenden.

Es ist preisgünstiger als der Kathrein-Schalter, problemlos kaskadierbar und hat mit 35 dB eine wesentlich bessere Teilnehmerentkopplung. Da die Antennendosen auch noch zur Entkopplung des Gesamtsystems beitragen, werden damit die 42 dB erreicht. Das Grundgerät und alle übrigen Bauteile dazu kannst du hier bekommen.

Manchmal unterschätzt und häufig Anlaß für Störungen sind mangelhafte Kabel und Stecker. Hier bitte nicht am falschen Ende sparen. Gutes Markenkabel (z.B. Kathrein LCD 111, Preisner SK 2000 oder SK 2002, Spaun Spoax 111, TechniSat 100 dB-Kabel, Hirschmann KOKA 100) ist kein überflüssiger Luxus. Dazu am Besten Kompressionsstecker. Wenn dann noch eine Störung auftritt, ist die Verkabelung jedenfalls nicht ursächlich dafür.

SEH bietet seinen Kunden das Hirschmann KOKA 100 an, sowie ein Set, bestehend aus einer Kompressionszange, einem Abisolierer und 100 Kompressionssteckern. Das Set wird zum Selbstkostenpreis abgegeben. Der Kunde kann damit die Stecker montieren und das Set anschließend zurückschicken. Der Preis wird erstattet, abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt lediglich die Portokosten für die Rücksendung.

Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, besonders hochwertige Kabelverbindungen herzustellen, ohne das Werkzeug dafür kaufen zu müssen.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein


Nokia? Nein danke!
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Alt 08.05.2010, 09:33   # 5
Dipol
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Zitat:
Zitat von King W. Beitrag anzeigen
Anstelle des Kathrein EXR 1708 kannst du auch das TechniSat GigaSystem 17/8 verwenden.

Es ist preisgünstiger als der Kathrein-Schalter, problemlos kaskadierbar und hat mit 35 dB eine wesentlich bessere Teilnehmerentkopplung.
In der Tat, da habe ich gepennt und nicht dran gedacht! Die zu mitternächtlicher Stunde ebenfalls verpennte User-Begrüßung habe ich noch nachträglich eingebaut!
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Alt 10.05.2010, 23:21   # 6
Marco
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Hallo und nochmals Danke für eure Zeit

Nach gründlicher Sichtung der Programmlisten auf Lyngsat, reiflicher Überlegung und Absprache mit den restlichen Hausbewohnern haben wir uns auf 2 Satelliten geeinigt. Astra 19,2° und Hotbird 13°. Da es vorraussichtlich dabei bleibt sind keine so großen Multischalter mehr nötig, was die Anlage erheblich billiger macht.

Aus dem Grund hab ich mich auch mal auf die kleineren Multischalter von Kathrein konzentriert, den EXR 2998 und den EXR 2908.

Was ich vielleicht noch erwähnen sollte: Die Verteileranlage wird in einem Kriechspeicher, direkt unter dem Dach, installiert. Dort herrschen eigentlich zu jeder Jahreszeit unangenehme Temperaturen oder Temperaturschwankungen, da dieser Bereich nicht isoliert wird.... Das sollten die Geräte schon aushalten, bzw. auf "Dauer" mitmachen. Habt Ihr diesbezüglich irgendwelche Erfahrungswerte? Wäre schließlich ein teurer Spaß wenn im Sommer die Multischalter den Dienst quittieren.
Ein anderer Ort kommt leider nicht in Frage, da dies Die Umstände und Unkosten erheblich in die Höhe treiben würde.

Die Erdung der Anlage habe ich nicht vergessen. Dies ist das Einzige, wessen Ich mir eigentlich sicher bin. (Dank eures Forums) Da die Erdungskabel und die benötigten Erdungsblöcke finanziell nicht viel ausmachen, hatte ich diese bei meiner Liste nicht aufgeführt... Eine Frage hätte ich da allerdings noch: Sollten die Ausgänge eines Multischalters geerdtet werden, wenn der Multischalter über das Stromnetz, bzw. seinen eigenen Stromanschluss geerdet ist? Oder reicht in dem Fall die Erdung aller Eingänge? Oder ist es empfehlenswert doch alle Leitungen zu erden?

Glücklicherweise ist keine der Kabelverbindungen länger als max. 25m. Als Koaxkabel hab ich mir im SEH Shop das 110dB 7mm 4fach geschirmte ausgesucht. Als F-Stecker hab ich mir die vergoldeten 7mm Stecker genommen. Ich hoffe das reicht für eine anständige Übertragungsqualität.


Was mich noch interessiert, wäre Folgendes: Was passiert fachgerechter
Weise mit nicht benutzten Ein.- und Ausgängen eines Multischalters? Läßt man diese einfach offen oder verschließt man diese mit einem Abschlusswiderstand? Oder wann kommen die Abschlusswiderstände zum Einsatz?

Ab wann ist denn die gebogene Multifeedschiene erhältlich?
Nochmals vielen Dank im vorraus für eure Antworten. Gruß Marco
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Alt 11.05.2010, 09:26   # 7
Dipol
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Beiträge: 4.147
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Aus dem Grund hab ich mich auch mal auf die kleineren Multischalter von Kathrein konzentriert, den EXR 2998 und den EXR 2908.
Vergleiche mal die terrestrische Teilnehmerentkopplung von 25 dB mit anderen Produkten. Falls auch terrestrische Signale mit eingespeist werden, würde ich einen Multischlater mit höherer Port-to-Port-Entkopplung vorziehen. Es müssen ja nicht gleich die 42 dB sein, welche die Norm verlangt.
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Was ich vielleicht noch erwähnen sollte: Die Verteileranlage wird in einem Kriechspeicher, direkt unter dem Dach, installiert. Dort herrschen eigentlich zu jeder Jahreszeit unangenehme Temperaturen oder Temperaturschwankungen, da dieser Bereich nicht isoliert wird.... Das sollten die Geräte schon aushalten, bzw. auf "Dauer" mitmachen.
Hohe Temperaturen verkürzen die Lebenserwartung elektronischer Bauteile. Glücklicherweise sind Multischalter vergleichsweise resistent. Wenn man durch Dämmung das thermische Spannungsfeld reduzieren kann, sollte man das auch bei Multischaltern tun.
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Sollten die Ausgänge eines Multischalters geerdtet werden, wenn der Multischalter über das Stromnetz, bzw. seinen eigenen Stromanschluss geerdet ist? Oder reicht in dem Fall die Erdung aller Eingänge? Oder ist es empfehlenswert doch alle Leitungen zu erden?
Die EN 60728-11 verlangt, dass der Potenzialausgleich auch nach Ausbau des Multischalters erhalten bleibt, somit sind auch die Ausgangskabel in den PA einzubeziehen. Eine Erdung über das Stromnetz gibt es nicht, die Multischalter haben keine Gehäuseverbindung zum Schutzleiter. Das wäre auch eine normwidrige Schleife.
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Glücklicherweise ist keine der Kabelverbindungen länger als max. 25m. Als Koaxkabel hab ich mir im SEH Shop das 110dB 7mm 4fach geschirmte ausgesucht. Als F-Stecker hab ich mir die vergoldeten 7mm Stecker genommen.
Ein vierfach geschirmtes Kabel mit Schirmungsmaß nach Class A+ oder gar A++ und ein F-Aufdrehstecker der bestenfalls knapp Class A erreicht, passen zusammen wie der Faust auf Gretchen. Das kann man auch als Sollbruchstelle ansehen.
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Was mich noch interessiert, wäre Folgendes: Was passiert fachgerechter
Weise mit nicht benutzten Ein.- und Ausgängen eines Multischalters? Läßt man diese einfach offen oder verschließt man diese mit einem Abschlusswiderstand? Oder wann kommen die Abschlusswiderstände zum Einsatz?
Fachgerecht gehört jeder offene Anschluss aus Gründen der EMV und Impedanz abgeschlossen. Die Unterlassung bleibt aber zumeist ohne nachteilige Folgen.
Zitat:
Zitat von Marco Beitrag anzeigen
Ab wann ist denn die gebogene Multifeedschiene erhältlich?
Die Vermarktung der Schiene ist ja erst zur ANGA-Cable angelaufen, wenn klar ist welche Shops den Artikel haben werde ich eine Liste posten.

Für 13° E und 19,2° E reicht aber die Original-Adapterplatte völlig aus.
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Alt 11.05.2010, 10:09   # 8
King W.
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Zitat:
Zitat von Marco
Als Koaxkabel hab ich mir im SEH Shop das 110dB 7mm 4fach geschirmte ausgesucht.
Ein gutes Kabel. Aber wie sagt man so schön: Das Bessere ist des Guten Feind. Wenn du noch nicht bestellt hast, nimm lieber das Hirschmann KOKA 100. Dieses Kabel übertrifft die Forderungen der Class A auch bei weitem und hat den Vorteil, daß du hierfür bei SEH ein Set bekommen kannst, bestehend aus einer Kompressionszange, einem Abisolierer und 100 Kompressionssteckern. Mit dem Set kannst du die Montage problemlos durchführen, es ist genau auf das Kabel abgestimmt. Nach getaner Arbeit schickst du das Set einfach wieder zurück und bekommst postwendend den Preis erstattet - abzüglich der verbrauchten Stecker, versteht sich.

Auf diese Weise bietet SEH seinen Kunden die Möglichkeit, sehr hochwertige Kabelverbindungen zu fertigen, ohne das Werkzeug dafür kaufen zu müssen.

Falls du schon bestellt hast, kannst du anrufen, wenn du willst (02323/61887). Solange die Bestellung noch nicht raus ist, kann sie geändert werden.
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Alt 13.05.2010, 20:03   # 9
Marco
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Danke für eure bisherigen Antworten.
Bezüglich dem Kabel hab ich nochmals bei SEH geschaut, klar gibt es noch immer besseres Material. Ich bin auch gerne bereit etwas mehr auszugeben, solange das Preis-Leistungsverhältnis noch stimmt. Das Kabel, welches ich mir bestellt habe, ist laut den technischen Daten besser als das von Kathrein LCD 111. Bei SEH gab es nur noch ein Kabel, welches besser ist, dieses kostet allerdings mehr als das Doppelte.

Wenn Ich die neuen Leitungen mit den alten vergleiche ist das schon ein Quantensprung.

Wegen der F-Stecker gebe ich Dipol selbstverständlich recht. Allerdings muss ich dazu sagen, bzw.schreiben, dass ich bezüglich E-Technik ein Anfänger bin. Wie ein F-Stecker, zum schrauben, sauber montiert wird, das weiß ich. Wie die gleiche Geschichte mit einem Kompressionsstecker und einer Krimpzange dagegen auszusehen hat, keine Ahnung.

Gibt´s da irgendwo eine Bildanleitung? Dann könnte ich meine, zu schnell erworbenen F-Stecker vielleicht umtauschen....

Allerdings müsste ich dann das schon erworbene Kabel ebenfalls umtauschen, da ich keine Kompressionsstecker für 7mm Kabel gefunden habe... Nur für 8,2mm Kabel. Dann müsste ich das teurere Kabel sowie die ebenfalls doppelt so teuren Kompressionsstecker nehmen... Ich glaube das sprengt dann den finanziellen Rahmen... Muss nochmal nachrechnen...

Um auf die Mulltischalterfrage zurück zu kommen:
Ich hab nach anderen Multischaltern gesucht, welche eine bessere Teilnehmerentkopplung aufweisen und bin vorerst nur bei zwei Herstellern fündig geworden, bei WISI und Technisat.
Da wäre dann der WISI DY 08 inKaskade mit DY 98A interessant. Allerdings hab ich noch keinen Anbieter gefunden, welcher den DY 98 A verkauft...
Bei Technisat wäre es der GIGASwitch 9/8 G mit dem 9/8 K in Kaskade...
Preislich im Vergleich zu Kathrein schenken die sich nicht viel...
Welche würdet Ihr nehmen?
Macht die bessere Teilnehmerentkopplung so viel aus?

Schon mal im vorraus vielen Dank für eure Antworten, Gruß Marco
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Alt 13.05.2010, 21:19   # 10
King W.
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SEH hat auch seit Kurzem Kompressionsstecker für das 7mm-Kabel. Auf das 4-fach Geschirmte wirst du diese Stecker, wenn überhaupt, nur mit roher Gewalt drauf bekommen. Ich habe es bereits probiert - und nicht geschafft. Wenn du vernünftige Stecker zum Schrauben hast, z.B. die vergoldeten, behalte sie ruhig und montiere sie sauber. Die werden dann auch funktionieren.

Ob das dicke Kabel nun "besser" ist? Das Kabel, welches du hast, übertrifft die Class-A Norm schon bei weitem. Interessant ist das dicke Kabel höchstens bei extremen Längen (deutlich mehr als 50m). Hast du solch ein riesiges Haus? Ich denke mal, nicht. Das dicke Kabel habe ich einmal verarbeitet - nie wieder. Besonders unangenehm ist ein Gel zwischen dem Mantel und dem äußeren Abschirmgeflecht. Beim Abisolieren wird das frei und es klebt an den Fingern wie Sau. Die Abschirmdrähtchen, von denen man immer ein paar mit durchschneidet, kleben ebenfalls und pieksen. Mit normaler Seife ist dieses Mistzeug nicht einmal abzuwaschen, mit Reinol geht es aber - wobei man sich wieder dauernd sticht.

Sei froh, daß du dieses Kabel nicht genommen hast!

Die Teilnehmerentkopplung bei Wisi ist noch einen Tick besser, aber die des TechniSat reicht voll und ganz aus. Ich selbst habe schon oft TechniSat Schalter verbaut, in dem Haus wo ich wohne, hängt auch einer. Er tut dort seit 12 Jahren seine Pflicht unter dem Dach. Die Stelle ist nicht isoliert und im Sommer ist es dort sehr heiß und im Winter lausig kalt. Dem Schalter macht es nichts aus.

Nimm ihn ruhig, er wird tadellos funktionieren.

Aber auch hier gilt: Das Bessere ist des Guten Feind. Deshalb ein kleiner Geheimtip: Ruf mal bei SEH an, und frage nach dem Jultec JRM0916T. Das ist ein receivergespeister Multischalter ohne eigenen Stromanschluß. Aufgrund seines extrem niedrigen Verbrauchs von nur 65 mA reicht der Strom, den das Netzteil des Receivers ohnehin für die LNB's zur Verfügung stellt, für die gesamte Anlage vollkommen aus. Vorteil: Sind nachts mal alle Receiver ausgeschaltet, ist der komplette Stromverbrauch 0. Sparsamer geht es nicht.

Eine Kaskade ist auch nicht erforderlich, denn der Schalter hat bereits 16 Anschlüsse. Dennoch sind auch von der JRM-Reihe kaskadierbare Versionen verfügbar. Kannst es dir ja mal hier ansehen (S. 21). Jultec ist übrigens noch eine kleine und junge Firma, es kann schon mal passieren, daß nicht alle aufgeführten Teile lieferbar sind. SEH ist seit kurzem Jultec-Händler, Herr Hampel kann dir mehr über die momentane Lieferbarkeit und die Preise sagen.
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Alt 15.05.2010, 00:35   # 11
Marco
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Danke für Eure Tipps, weiß jetzt was ich wissen wollte, dank euch,

Gruß Marco
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Alt 19.05.2010, 11:21   # 12
Marco
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Hallo nochmal, ein Frage hat sich noch ergeben:

Hab jetzt alle Komponenten zuhause, hab allerdings in der Montageanleitung des Technisat Multiswitches gelesen, daß keine Quatro-Switch LNB´s verwendet werden dürfen, hab jetzt allerdings schon die zwei UAS 585 von Kathrein zuhause liegen. Kann ich die trotzdem verwenden wenn die Anschlüsse, vertikal und horizontal,high und low, richtig angeschlossen sind?
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Alt 19.05.2010, 11:50   # 13
King W.
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Da wirst du Schwierigkeiten bekommen. Die TechniSat-Schalter geben zwar 14 und 18 V aus, zur Speisung des LNB und um die richtige Polarität einzustellen, jedoch keine 22 kHz um ins Hochband zu schalten. Nun gibt es, wenn du das LNB behalten willst, zwei Alternativen:

1) Von Spaun gibt es unter der Bezeichnung SG 22F einen 22 kHz Generator, der, zwischen den Eingang des Multischalters und einen Ausgang des LNB geschaltet, für das Umschalten ins Hochband sorgt. Von diesen Geräten brauchst du 2 Stück.

2) Das LNB ist auch in der Lage, im Quattro-Betrieb zu arbeiten. Es darf dann nur über den Eingang Horizontal/Tiefband mit Strom versorgt werden, während die Stromversorgung über die anderen 3 Leitungen geblockt werden muß. Hierzu kannst du 3 von diesen Blockern verwenden.

Der Vorteil im ersten Fall: Das LNB arbeitet im Quad-Betrieb, d.h. du mußt nicht auf die korrekte Kabelverbindungen achten. Nachteil: Die Generatoren sind etwas teurer und verbrauchen auch ein bißchen Strom.

Die Blocker sind günstiger und sparsamer im Betrieb (sie verbrauchen nichts), aber die Leitungen dürfen beim Anschluß nicht verwechselt werden.
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Alt 20.05.2010, 01:15   # 14
Marco
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Servus,
was wäre bezüglich der Signalqualität besser? Die Blocker einzusetzen oder die LNB´s umzutauschen? Wäre kein großes Problem die LNB´s gegen das einfachere Model, UAS 584 umzutauschen.
Wäre mit diesem LNB das Problem dann aus der Welt oder sind die 584er auch Quatro Switch LNB´s? Oder haben die Blocker keine Auswirkung auf Signalqualität, bzw, Signalstärke? Was wäre jetzt zu empfehlen?:ideen:
Gruß Marco
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Alt 20.05.2010, 01:33   # 15
King W.
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Wenn du das LNB gegen ein 584 tauschen kannst - um so besser. Dann paßt es direkt, ohne Zubehör.

Die Blocker, aber auch die Generatoren, würden an der Signalqualität auch nichts ändern. Trotzdem - was nicht da ist, kann auch nicht kaputtgehen. Der direkte Anschluß ist immer noch das Beste.
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Alt 20.05.2010, 10:41   # 16
Marco
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Danke für eure Info´s. Gruß Marco
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