| | # 2 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Hallo Ultor, herzlich Willkommen im Forum! Zitat:
Das Fehlerbild ist absolut atypisch, SPAUN-DiSEqC-Schalter arbeiten gewöhnlich sehr zuverlässig und der Receiver müsste locker auch die Stromaufnahme von zwei Single-LNB verkraften. Der DiSEqC-Schalter darf die LNB-Spannung nur auf ein LNB durchleiten, weshalb hier schon mal etwas faul sein muss. Das lässt sich mit einem einfachen Multimeter nachmessen, aber dabei bitte keinen Kurzschluss fabrizieren. Leider kann man nicht ausschließen, dass die LNB-Spannungsversorgung deines Receiver zu weich ist. Evtl. wurde die mal durch einen Kurzschluss zu lange gequält, das hält nicht jede LNB-Schutzschaltung auf Dauer aus. Zitat:
Wie man an deinen LNB-Ausrichtungen erkennen kann, vertragen Rillenfeedhörner für Offsetantennen eine Menge an Fehleinstellung. Mit diesem in allen Achsen variablen Multifeedhalter kann man die LNB besonders exakt aber eben leider auch extrem falsch einstellen. In deinem Fall ist der Halter des 13° LNB ganz einfach nicht weit genug außen gesetzt, was durch die komisch aussehende LNB-Drehung kompensiert wird. Die optimalen Brennpunkte sitzen kurz hinter der Mitte der Feedkappen. Wenn die LNB-Achsen um den jeweiligen Bernnpunkt herum zur Mitte ausgerichtet werden klappt das auch. ANLEITUNG:
Bei der Einstellung des LNB-Tilt ist zu beachten, dass ASTRA 28,2° E eine Vorentzerrung der Kreuzpolarisation von 8° hat. Wenn auch die Programme von EUTELSAT 28,5° E gewünscht werden, muss die Azimut-Position und der LNB-Tilt zwischen beiden Satelliten interpoliert werden. Etwas Know-How zu Multifeed kannst du auch auf www.beitiger.de saugen. Anbei eine Abbildung wie die Ausrichtung aussehen sollte. Die äußeren LNB sind unsymmetrisch zu Gunsten des schwächsten Satelliten auf 28,2° E angeordnet, HotBird hat mehr Abstand zum Zentralfokus. Den Single-LNB für 23,5° E musst du dir wegdenken. | ||
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| Threadstarter Registriert seit: 26.04.2010
Beiträge: 6
| Deine Missgunst kann ich mittlerweile verstehen, nachdem ich mich einwenig mit den technischen Details auseinander gesetzt habe. Das Kabel ist für meine Anwendung tatsächlich etwas überdmiensioniert. Hier mal noch schnell ein par technische Details zu den Leitern: ------------- DiSEqC 2.0 4/1 Schalter Spaun SAR 411 F ------------- Koaxkabel - AES SA4-131CCS - 130 dB 8,2 mm Koaxkabel Class A+, AES-Schutz-GEL, geklebte Folien, 130 dB 4-fach Schirmung, 27,4 dB Signaldämpfung/2050MHz, für Sat- & BK-Anlagen, CE-digital, BZT Technische Daten: Allgemein * Koaxialkabel Art: Installationskabel * Außenmantelfarbe: weiß * Kabellänge: 50 m * Innenleiter: Stahlkupfer * Schirmung: 4-fach * Folie verklebt: Ja * Gel-Feuchtigkeitssperre: Ja * Aufputzinstallation: Ja * Unterputzinstallation: Ja * Innenbereich: Ja * Außenbereich: Ja * Erdverlegung: Nein * HDTV-tauglich: Ja * Digital-tauglich: Ja * Kabel-tauglich: Ja * UV-Beständig: Ja * Wasserbeständig: Ja * Temperaturbeständig: Ja * Alterungsbeständig: Ja * Metermarkierung: Ja * Zertifizierung: ClassA+, CEdigital, BZT-Postzulassung Daten * Innenleiter: 1,13 mm AES-CCS * Isolation: ø 4,8 mm AES Zell-PE * Außenmantel: ø 8,2 mm PVC weiß * Dämpfung bei 20°C: o bei 100 MHz: 5,1 dB/100m o bei 200 MHz: 6,9 dB/100m o bei 300 MHz: 8,8 dB/100m o bei 500 MHz: 12,2 dB/100m o bei 800 MHz: 15,6 dB/100m o bei 1000 MHz: 17,8 dB/100m o bei 1350 MHz: 22,7 dB/100m o bei 1750 MHz: 24,4 dB/100m o bei 2050 MHz: 27,6 dB/100m * Rückflussdämpfung: 28 dB typ. * Schirmung: 122,69 dB typ. / max. 127,40 dB o 1. Schirm: Alu-Folie doppelt kaschiert, geklebt o 2. Schirm: Alu-Geflecht 128 x 0,12 mm o 3. Schirm: Alu-Folie doppelt kaschiert, geklebt o 4. Schirm: Alu-Geflecht 96 x 0,12 mm * Wellenwiderstand: 75 Ω * Verkürzungsfaktor: 0,80 v/c * Biegeradius min.: 40 mm * Temperaturbereich: -25° ~ +70° C geeignete F-Stecker * F-Schraubstecker: Ja * F-Crimpstecker: Nein * F-Compressionsstecker: Nein Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten Tests: Allgemein * Verarbeitung: sehr gut * Schirmung: sehr gut * Signaldämpfung: sehr gut * Rückflussdämpfung: sehr gut * Besonderheiten: GEL-Feuchtigkeitssperre, etwas klebrig aber sehr wirkungsvoll. Geklebte Folie. Abmessungen * Innenleiter: ø 1,14 mm * Dielektrikum: ø 4,97 mm * Außenleiter Folien + Geflechte: ø 6,33 mm * Außenmantel: ø 8,18 mm * Kabelgewicht: 5,900 kg/100m Messungen * Schirmung: o bei 50 MHz: 119,70 dB o bei 100 MHz: 124,50 dB o bei 470 MHz: 120,80 dB o bei 860 MHz: 119,70 dB o bei 1250 MHz: 124,10 dB o bei 1500 MHz: 124,30 dB o bei 1750 MHz: 123,70 dB o bei 2050 MHz: 127,40 dB * Dämpfung bei 20° C: o bei 10 MHz: 2,32 dB/100m o bei 150 MHz: 6,81 dB/100m o bei 500 MHz: 12,82 dB/100m o bei 850 MHz: 16,91 dB/100m o bei 1100 MHz: 19,50 dB/100m o bei 1500 MHz: 22,92 dB/100m o bei 1750 MHz: 24,61 dB/100m o bei 2050 MHz: 27,10 dB/100m * Rückflussdämpfung: o bei 10 MHz: 27,11 dB/100m o bei 150 MHz: 30,49 dB/100m o bei 500 MHz: 27,15 dB/100m o bei 850 MHz: 28,31 dB/100m o bei 1100 MHz: 33,74 dB/100m o bei 1500 MHz: 28,33 dB/100m o bei 1750 MHz: 23,75 dB/100m o bei 2050 MHz: 26,60 dB/100m * Kopplungswiderstand: 0,9 mΩ/m ------------- F-Stecker breite Mutter 24k ClassA - 8,2 mm gerändelter ClassA F-Schraubstecker für 8,2~8,4 mm Koaxkabel, aus einem Stück Messing gedreht und dann vernickelt sowie 24k hartvergoldet. Allgemein * Herstellungsverfahren: gerändelt * breite Anziehmutter: Ja * Grundmaterial: Messing * Vergoldet: 24k hartvergoldet * Rostschutz: vernickelt * Elemente: 1 * O-Dichtringe: 0 * ClassA: Ja Technik * Frequenzbereich: 0 ~ 4000 MHz * Wellenwiderstand: 75 Ω * Rückflussdämpfung: 20 dB typ. * Anschlussdämpfung: 0,1 dB typ. * Schirmung: > 90 dB Abmessungen * Gesamtlänge: 20 mm * Kabel Ø: 8,2~8,4 mm * Innen Ø: 8,0 mm * Dielektrikum Ø: 5,2 mm * Anziehmutter Breite: 4,8 mm * Schlüsselweite: 11 mm ------------ Naja, und die Werte meiner Fensterdurchführung sind natürlich völlig unbekannt... Bohren kann ich vorerst nicht, daher die Fensterdurchführung. Mein provisorisches Kabel war natürlich auch nur vorrüberghehend, weil meine Freundin Fernsehen gucken wollte. Ist ja jetzt beseitigt. Reflektionen können also derzeit nur noch an den F-Steckern entsehen, weil die evt. nicht gut drauf geschraubt/geschirmt sind (hab mir Mühe gegeben, werd aber alle nochmal nacharbeiten, da ich viel vom Schirm entfernt habe, um sie überhaupt drauf zu bekommen (vor allem die Folie hab ich abgerissen)) Und vor allem an der Fensterdurchführung ? |
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| | # 7 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Bislang ist mir noch kein messtechnisch seriöser Nachweis für einen F-Aufdrehstecker > 80 dB bekannt geworden. Da werde ich auf der ANGA-Cable mal meine Kontakte zu Beda einbringen und eine Messung dieser Kombination anregen. Selbst wenn die 90 dB des Steckers stimmen sollten gähnt da immer noch eine Lücke von > 30 dB zum Schirmungsmaß des Kabels. Sagenhaft was sich die Anbieter für Unsinnskombinationen einfallen lassen. Gab es denn zu dieser genialen Kombination auch eine Anleitung wie das Kabel mit zwei Lagen Geflecht abgesetzt werden soll? | |
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| | # 8 | |
| Threadstarter Registriert seit: 26.04.2010
Beiträge: 6
| Der Hersteller des Kabels, scheint seriöser zu sein. Denn auf dem Kabel selbst steht 120 db. (was es ja auch hat). Die Kombination stammt von mir. Habe alle Teile selbst zusammengestellt. Über die Feuchtigkeit mache ich mir kaum Sorgen, weil ich recht penibel bin, hab ich die Stecker und Verbindungen im Aussenbereich großzügig und stramm mit selbstverschweißenden Dichtband umwinkelt. (ausser an den Stellen, die ich noch durchmessen/testen muss, die kommen später, sind aber auch zumindest gegen Regen und eine Weile gegen hohe Luftfeuchtigkeit geschützt) Über das Schirmungsmaß der F-Stecker hab ich mich leider garnicht informiert. Ich dachte Schirmung ist vor allem auf langen Strecken wichtig und in so einem winzigen Stück, wie dem Stecker kann garnicht so viel Störung hineinkommen, dass es die bessere Schirmung des Kabels vollständig zunichte macht... ![]() (zumindest hab ich mir aber die hochwertigsten F-Stecker herausgesucht die's gab) Installationsanweisung der F-Stecker: Zitat:
und die Kabel auf "altmodische" Weise konfektioniert habe. Da brauch ich mich dann ja nicht wundern, dass die Stecker so stramm drauf gingen... | |
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| | # 9 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Eine 4-fach geschirmte Staku-Leitung von 8,2mm Durchmesser mit Alu als Abschirmung habe ich bislang auch noch nicht gesehen. Wenn du schon so etwas haben mußt (warum eigentlich? Das Kabel ist, falls die Werte stimmen, weit über jeder Norm) dann aber bitte richtig: Alles aus Kupfer, so wie hier und dazu Kompressionsstecker. Das Einzige, was für diese Strippe sprechen könnte, ist m.E. die niedrige Dämpfung, die auch große Kabellängen ermöglicht. Das klebrige Gel ist aber eine Katastrophe beim Montierender Stecker: Überall klebt es, die Drähtchen des Abschirmgeflechts pieksen und lassen sich kaum entfernen und das Gel bekommt man auch durch Waschen kaum wieder von den Händen herunter. Ich hab's einmal gemacht, aber das tu ich mir nicht mehr an. Und wenn ich wirklich sehr dämpfungsarmes Kabel brauche, nehme ich einfach das Erdkabel - ohne Gel! Früher war ich auch mal ein Freund der vergoldeten Aufdrehstecker (sehen gut aus, sind glatt, lassen sich leicht aufdrehen und geben guten Kontakt) aber wirklich wasserdicht sind sie nicht und auch die Abschirmwirkung könnte besser sein. Optimal sind die Kompressionsstecker, das sieht man schon, wenn man sie überhaupt erst einmal in die Hand nimmt, auch ohne sie montiert zu haben. Meine Kombination habe ich gefunden: Hirschmann KOKA 100 Kabel und die Kompressionsstecker aus dem Set, ebenfalls von Hirschmann.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 10 |
| Threadstarter Registriert seit: 26.04.2010
Beiträge: 6
| So, hab nun nach langer Zeit meine Anlage nochmal geprüft und folgendes ist bei rausgekommen: Habe ein par Spannungmessungen vorgenommen und Strommessungen aber nur am Netzteil des Recivers. Im normalen Zustand zieht der Reciver ausgeschaltet 2,1 Watt. Und eingeschaltet je nach eingeschaltetem Sender 9,5 bis 11,1 Watt Auf dem Coax selbst (hab dazu eins aufgeschnitten) messe ich folgende Spannungen: Sat1: 17,74 V / RTL: 17,76 V / 3Sat: 17,76 V PHOENIX: 18,06 V DMAX: 13,15 V Am Netzteil des Recivers messe ich den Stromverbrauch: SAT1: 11,0 W / RTL: 11,08 W / 3Sat: 11,05 W PHOENIX: 11,1 W DMAX: 9,65 W Mittlerweile hab ich ne übersichtliche Liste gefunden, wo Sender im Lo/Highband liegen und welche Polarisation. Das nächste mal suche ich mir sinnigere Sender zum testen. Wenn ich jetzt 2 LNB's am DiSEqC Schalter anschließe, bricht die Spannung zusammen, dann messe ich 0,27 V am Koax und 4,5 Watt Stromverbrauch am Netzteil des Recivers. Und dann nochmal ne Liste der Signalqualität der Sender direkt am LNB allerdings mit dem aufgeschnittenen "Messkabel" (1m) (LNB-0,8m Coax-Kuplung-"Messkabel"-Reciver): Sat1: 13 db RTL: 12 db 3Sat: 10,5 db PHOENIX: 13 db DMAX 11 db Die gesamte Anlage bis ins Wohnzimmer: (LNB-0,8m Coax- DiSEqC-25m Coax-Fensterdurchführung-3mCoax-Blitzschutz-Reciver) (Zahlen ohne Klammern sind mit Blitzschutz, zahlen in Klammern sind ohne Blitzschutz !) Sat1: 12db (13db) RTL: 9db (11db) 3Sat: 7db PHOENIX 11db (9db) Man sieht, mit Blitzschutz werden einige Sender schlechter, andere besser. Hoffe man kann aus diesen Daten evt. ein par evt. Fehler in der Anlage entdecken ? PS: Ich habe diese 120db Leitung gewählt, aus Angst vor der Länge, von der Schüssel zum Haus. Ich dachte, je besser die Schirmung, desto weniger Verluste. Das die FStecker oder die Fensterdurchführung das alles zu nichte machen, wusste ich nicht. Kann mir nicht vorstellen, warum diese par Millimeter die gesamte Schirmung des Kabels zunichte machen sollen... Aber in dem Bereich hab ich auch zu wenig Erfahrung. |
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| | # 11 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Es kommen m. E. nur zwei Fehlerquellen in Betracht:
Zitat:
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