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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Du sprichst von deinem Vermieter, dem die Anlage gehört. In dem Zusammenhang ist es interessant, ob es sich um eine Gemeinschaftsanlage für alle Mieter handelt und wenn ja, ob der Fehler bei den anderen Mietern auch auftaucht. Schreib mal zurück, wahrscheinlich läßt sich der Fehler dann noch weiter einkreisen.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 24.04.2010
Beiträge: 5
| Hallo King W., vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich bin sehr froh, dass ich hier jemanden gefunden habe, der mir zuhört. Leider haben sich nämlich weder der Vermieter noch der Fachmann für meine Argumente - z.B. störungsfreier Empfang von Tele5 oder witterungsbedingter Ausfall etc. - sonderlich interessiert. Jede Mietpartei hat hier eine eigene Satellitenantenne. Meine ist angeblich die neueste. Sie ist am höchsten am Haus angebracht (Ost-Süd-Seite), aber die Kabel, die vom LNB runterhängen, sind sehr locker - lockerer als bei allen anderen - und können daher lustig bei jedem kleinen Windstoß hin- und herschwingen. Mein Vermieter meinte, dass das überhaupt nichts ausmachen würde, auch wenn ich in der Vergangenheit den Empfangsausfall mit dem Winkel, in dem die Antennenkabel am Satelliten weggeblasen worden sind, in Verbindung bringen konnte. Die Mieter unter mir haben mir gesagt, dass sie bei feuchter Witterung ebenfalls Empfangsstörungen haben. Angeblich wusste mein Vermieter nichts davon, als ich ihn darauf hingewiesen habe, aber gefragt hat er sie bis jetzt auch noch nicht. Das mit Phoenix werde ich heute noch prüfen. Leider kann ich die Frage mit der Spannung nicht beantworten Ich habe gestern abend auf jeden Fall fest gestellt, dass ich arte auch ohne Probleme empfangen kann. Es geht eigentlich nur um RTL, RTL 2, SAT 1, VOX, Pro7 und Super RTL - soweit ich das bisher erkennen konnte. Sind das Programme, die "horizontal" empfangen werden? Welche Kabel sind denn schlecht verbunden, wenn es möglicherweise an der Kabelverbindung liegt? Wie gesagt, irgendwann im Herbst letzten Jahres fiel der Empfang komplett aus, und mein Vermieter musste mein Hausantennenkabel, das zu meinem Wohnzimmer führt, vom ursprünglichen Satellitenkabel trennen und eine neue Verbindung mit einem anderen der drei Satellitenkabel, die zu meinem Anschluss gehören, herstellen. Kann es daher sein, dass dort ein Problem mit der Kabelverbindung besteht? Er bezweifelt das allerdings heftig. Gibt es für mich als Laien eine kostengünstige Möglichkeit, das mit der Spannung etc. zu messen, z.B. irgendein kleines Gerät? Das mit der Verschattung hatte ich mir auch schon überlegt. Gibt es irgendwelche Indizien für so etwas, auf die ich mich berufen könnte, damit es hier mit meinem Vermieter und einem Fachmann weitergeht? Mein Vermieter sprach von einem "Wärmeproblem", indem er sich darauf bezog, dass die Verschlechterung sukzessive erfolgt ist. Aber inzwischen habe ich das Problem bei den betroffenen Sendern ziemlich bald nach dem Einschalten. Daher meine Idee mit der Feuchtigkeit. Ich bin jetzt schon auf deine Antwort gespannt und schicke dir gleich ein Riesendankeschön. Viele Grüße! |
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| | # 5 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Am besten wäre natürlich, wenn man mal ein Meßgerät dranhalten könnte. Wo steht denn die Antenne? Du sprichst davon, daß "die Kabel" locker herunterhängen. Es sind also mehrere (wahrscheinlich 4). Vermutlich führen diese Kabel auf einen Multischalter, von dem aus mehr als nur deine Wohnung versorgt wird (vielleicht auch die Nachbarwohnung unter dir). Der Fehler liegt mit großer Wahrscheinlichkeit daran, daß das Kabel, welches den Ausgang Horizontal/Hochband des LNB mit dem Multischaltereingang verbindet, nicht in Ordnung ist. Möglicherweise gibt es Kontaktprobleme mit der Außenabschirmung, oder in den Stecker ist Regenwasser eingedrungen (das deutet auf einen mangelhaften Wetterschutz hin). Solch einen Fehler sollte aber jeder Fachmann leicht finden können. Oder macht der Elektriker das, was man hier im Ruhrgebiet als ABM (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) bezeichnet? Es wäre traurig. Ich wage mal eine Behauptung: Ohne die Anlage gesehen zu haben, traue ich mir zu, den Fehler in einer Stunde zu finden und auch zu beheben.
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| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 24.04.2010
Beiträge: 5
| Hallo und guten Morgen, blöd halt, dass du im Ruhrgebiet wohnst. Ich wohne in Bayern. Die Antenne ist über einem meiner Fenster auf der Südseite (leichte Ostausrichtung ebenfalls) in ca. 5m Höhe angebracht und nach Südwesten ausgerichtet. Das mit den 4 Kabeln stimmt. 3 Davon gehen in meine Wohnung - für jedes Zimmer ein Anschluss, was ich zwar leicht übertrieben finde, aber was solls. Bei einem ist, wie gesagt, der Empfang im letzten Herbst komplett ausgefallen. Daher hat mein Vermieter die Verbindung zu einem anderen der drei Kabel hergestellt. Es klappte eine Weile mit "Nur-Ausfällen" bei Wind. Dann wurde es so schlimm, wie es jetzt ist. D.h. Signal kommt und geht. Das mit dem Kabelfehler habe ich auch immer wieder erwähnt, aber mein Vermieter bestreitet das - auch mit der eventuellen Feuchtigkeit. Der sog. Fachmann hat auch nur mein Antennenkabel von meinem Receiver abgeschraubt und in sein Koffermessgerät gesteckt, ca. 3 min. dort belassen, um mir zu sagen, dass der Empfang i.O. ist. Auf meine Bitte, diese Verbindung noch eine Weile so zu belassen, weil ja der Empfang immer wieder ein paar Minuten stabil bleibt, bevor er abbricht, reagierte er mit dem Herausziehen des Antennenkabels. Ich hatte sehr wohl den Eindruck, dass er so gar keine Lust auf die ganze Geschichte hatte, vor allem bei der Vorstellung, dass er auf die Leiter steigen muss, um an die Satellitenschüssel zu gelangen. Inzwischen sind hier alle heftig genervt von der Geschichte (ist ja fast schon ein Witz - ich muss nur das Wort Satellit oder Antenne formen, dann laufen schon alle davon ...). Das ist wohl auch der Grund, warum ich einen anderen Fachmann anrufen darf/kann/soll, der sich der Geschichte annehmen soll. Es ist auf jeden Fall sehr beruhigend für mich, dass eine andere Person die Sache ähnlich betrachtet wie ich. Auf deine E-mails werde ich mich berufen. Und wie gesagt, würdest du nicht so weit weg wohnen, hätte ich kein Problem, auf dein Angebot, den Fehler so schnell beheben zu können, zurück zu kommen. ![]() Wenn dir noch was einfällt, was ich dem anderen Fachmann - soll angeblich einen guten Ruf haben ... - mitteilen kann, würde ich mich sehr freuen, wenn du mir das mitteilst. Ansonsten halte ich dich gerne auf dem Laufenden. Der Hinweis, dass ich in diesem Forum bin, und dass meine Meinung alles andere als abwegig erscheint, hat mir bei meiner Argumentation gestern nachmittag sehr geholfen. Vielen Dank nochmal dafür. Bis dann! |
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| Threadstarter Registriert seit: 24.04.2010
Beiträge: 5
| Erst einmal meinen herzlichen Dank an Dipol und King W.. Das Problem ist gelöst. Die Beiträge von beiden haben enorm dabei geholfen, meinen Vermieter von der Richtigkeit meiner Annahmen zu überzeugen. Vorgestern waren zwei andere Fachleute da, die folgendes fest gestellt haben: Alle vier Kabel waren schlampig installiert, weil bei einem der Antennenstift zu lang und deshalb beim Reinschrauben in den LNB verbogen war, und weil bei zwei Anschlüssen die Schutzummantelung des Antennenkabels heraushing. Dadurch hatte zum einen der Wind leichtes Spiel, die Kabel wild hin- und her zu schaukeln, und es gelangte Feuchtigkeit in das gesamte System. Dadurch waren diese beiden Anschlüsse im LNB oxidiert. Des weiteren hatte ein Kabel einen Kurzschluss (verursacht), so dass da gar nichts mehr ging. Lösung: Neuer LNB angebracht, alle vier Kabel neu ab- und zugeschnitten, komplett samt Schutzummantelung verschraubt, damit alles dicht ist, und schließlich die zu langen Kabel mit einem Kabelbinder an der Stange, die die Schüssel hält, befestigt, so dass der Wind nichts mehr auch nur bewegen kann. Nachdem der neue LNB angebracht war, hatte ich sofort auf den Sendern, die gar nicht mehr gehalten haben und vorher 59% Signalstärke zeigten 20% mehr Signalstärke, die stabil blieb. Gestern war ziemlicher Wind, und das erste Mal in 2,5 Jahren hat das Fernsehbild keine Störung gezeigt. Ich bin echt happy! Und meinen "alten" Receiver muss ich auch nicht entsorgen. Vielleicht hilft diese Lösung jemand anderem, der in einer ähnlichen Situation steckt, wie ich, weiter ...? |
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| | # 8 |
| Registriert seit: 23.11.2011
Beiträge: 1
| Hallo Freunde der Sat-Unterbrechungen! Brauche dringend Eure Hilfe! Habe die Beiträge durchgelesen und war erstmal erleichtert dass ich mit meinem für andere nicht realistsischen Problem nicht alleine bin. Kurz zusammen gefasst habe auch ich alle einzelnen eventuellen Fehlerquellen versucht auszuschliessen. Bevor ich nun einen Fachmann ins Hause hole der an der Antenne nach Feuchtigkeit und seinen Folgen sucht möchte ich jedoch meine Besonderheit zur Diskussion stellen. Die Unterbrechungen treten bei mir ausschließlich bei ARD auf. Selbst die Dritten laufen wie auch alle anderen bis auf ARD ohne Probleme. Kann sich hier jemand vorstellen ob auch hierfür die Ursache wie im Beitrag geschildert liegen kann??? Wäre dankbar für kurzfristige Ratschläge. Wie Ihr Euch sicherlich vorstellen könnt zerrt die erfolglos verstrichene Freizeit an den Nerven Vorab vielen Dank!!!! Satfinder |
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