| | # 1 |
| Registriert seit: 15.04.2010
Beiträge: 6
| Heyho, bin gerad frisch in diesem Forum angekommen und bin ein paar Threads durch gegangen sodass ich denke, dass mir hier weiter geholfen werden kann.^^ Also folgende Ausgangssituation: Vorhanden ist: - eine Standard Schüssel, sprich keine große oder kleine - ein Single-LNB - eine Reihenschaltung von Steckdosen, sprich eine Einkabel Lösung - insgesamt eine Analoge Anlage - zwei Teilnehmer auf zwei verschiedenen Etagen die von der Schüssel versorgt werden was geändert werden soll (ich mir vorgestellt habe): - ein Quattro-LNB, damit Low- und High-Band angesprochen werden kann, sowie jeweils H und V - dann dieses Gerät hier, welches die vier Kabel von der Schüssel in ein Kabel "umwandelt" Jetzt noch einmal in Worten gefasst, es soll eine Analoge Satelliten Anlage mit einer Einkabellösung auf Digital umgestellt werden.Vorhanden ist eine Reihenschaltung von Steckdosen.Insgesamt dürften es ca. 10 Steckdosen sein, allerdings werden nur zwei davon genutzt.Es gibt zwei Teilnehmer, jeweils auf verschiedenen Etagen. Meine Frage ist nun reicht es aus den LNB aus zu tauschen, sowie diesen Multischalter an zu bringen und natürlich danach die Receiver aus zu tauschen? Man merkt sicher an meiner Schreibweise das ich nicht soviel Ahnung habe. ![]() Vielen Dank schon mal an dieser Stelle.^^ |
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| | # 2 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Hallo Sessin, herzlich Willkommen im Forum! Zitat:
Zitat:
Zitat:
Bei dieser Selbsterkenntnis verbietet sich eine Selbstmontage von selbst. Hol dir lieber einen Antennenprofi mit Messgerät. Die Altkabel sollten wenigestens doppelt geschirmt sein und über B-Class-Schirmungsmaß verfügen. Wie steht es denn um die Erdung der Antenne und einen Potenzialausgleich der Kabel? | |||
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| | # 3 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Ich bin nicht ganz so pessimistisch, wie Dipol, sehe das Hauptproblem aber auch bei der Verkabelung. Bei 10 hintereinander geschalteten Steckdosen hast du ohne die nötigen Fachkenntnisse und ein vernünftiges Meßgerät kaum eine Chance. Du schreibst aber, es würden von den vorhandenen Steckdosen nur 2 genutzt. Wenn es nicht gerade die erste und die letzte ist, könnte es so klappen: Alle nicht benötigten Steckdosen werden ausgebaut, und durch 2 F-Stecker und eine Kupplung ersetzt. Die verbliebenen Steckdosen werden entfernt und durch solch eine Dose mit DC-Durchgang ersetzt. In die letzte Dose kommt ein entkoppelter Abschlußwiderstand. Damit wäre der Strang HF-mäßig in Ordnung. Die Tatsache, daß die jetzige Einkabellösung funktioniert, läßt zumindest annehmen, daß ein brauchbares Kabel vorhanden ist. Für lediglich 2 Receiver ist der TechniRouter aber reichlich überdimensioniert. Es gibt ein Spezial-LNB mit 4 Unicable-Kanälen, nämlich dieses Modell von Inverto. Da ist der Umsetzer direkt mit eingebaut. Einfach das LNB austauschen und das Einkabelgerät mit 2 F-Steckern und einer Kupplung überbrücken. Dann ist das LNB direkt an den Strang angeschlossen und die 4 Kanäle können genutzt werden. Es ist darauf zu achten, daß die niedrigste Frequenz an der am weitesten entfernten Dose genutzt wird und umgekehrt die höchste Frequenz an der Dose, die der Antenne am nächsten kommt. Damit habt ihr eine reelle Chance. Das Thema Erdung und Potentialausgleich wird leider zu oft vernachlässigt. Falls noch nicht geschehen: [LEX]Bitte lesen[/LEX]. Eine Antenne nach "Mittelmeer-Norm" wirst du ja wohl nicht wollen.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.04.2010
Beiträge: 6
| Erst einmal Danke für die schnellen Antworten und die ersten "Anregungen" was getan werden könnte.^^ Hier hab ich mal ein paar Bilder von der vorhandenen Hardware gemacht: LNB, Verstärker, "Multischalter", Verstärker + "Multischalter", Steckdose |
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| | # 5 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Der "Single-LNB" ist ein MTI GP 31 Einkabellösungs-LNB, auch als TechniSat ISISAT bekannt. Der "Multischalter" ist eine heute nicht mehr erhältliche Kombination aus Mehrbereichs- und Satelliten-Einschleusverstärker und der "Verstärker" hat sich als ein Vierfachverteiler mit nicht terminierten Ausgängen und einem echt übel angeschlossenem Kabel entpuppt. Das kann man sogar ganz einfach ablesen! Das sind somit auch ANKARO-Durchgangssteckdosen mit DC-Trennung, für UniCable muss aber das gesamte Netz DC-tauglich sein. Jetzt noch die Netzstruktur der beiden Stammleitungen und du bekommst ein passendes UniCable-Konzept nachgereicht. Unbedingt noch feststellen, welche Steckdose auf welchem Kabel hängt! Ein Bild von einem Kabelende ohne F-Stecker würde Rückschlüsse auf die Kabeldämpfung zulassen. Vermutlich ein nur einfach geschirmtes und heute normwidriges 60 Ohm-Kabel mit glasigem Dielektrikum mit ca. 50 dB/100 m auf 2 GHz. Künftig werden noch um ca. 200 MHz höhere Frequenzen übertragen, welche im Netz noch stärker bedämpft werden. | |
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| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.04.2010
Beiträge: 6
| Hier einmal die mögliche Netzstruktur.Es ist gerade im Moment leider nicht Bekannt wie viele unbenutzte Dosen auf welcher Leitung sind, was aber eigentlich egal sein sollte, weil diese dann sowieso überbrückt werden. Dann noch die Legende für die Netzstruktur: -grün steht für unbenutzte Dosen -rot steht für benutze Dosen -blau steht für benutze Enddosen -gelb ist Leitung 1 -magenta ist Leitung 2 -braun stellt den Verteiler dar dann hier noch ein Bild von der Kabelbezeichnung und dem Kabel ohne F-Stecker.Ich hoffe das hilft weiter und noch mal Danke bis zu dieser Stelle.^^ |
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| | # 8 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Bei so wenig Steckdosen ist auch das Überbrücken nicht erforderlich. Ersetze einfach alle Steckdosen durch diese hier, mit je einem Widerstand in den beiden letzten Dosen eines jeden Stranges. Das LNB ersetze bitte durch dieses hier und die Leitung vom LNB zum Verstärker durch 4 Leitungen aus einwandfreiem Kabel und korrekt montierten Steckern. Einen [LEX]F-Stecker zu montieren[/LEX] ist nicht schwer, es sollte aber sorgfältig gemacht werden. Den Verteiler SV 400F ersetzte bitte durch den TechniRouter 5/2x4G. An diesen TechniRouter werden die 4 Kabel vom LNB angeschlossen, sowie die beiden abgehenden Kabel. Nun ist die Frage, ob die Terrestrik noch gebraucht wird. Wenn ja, kannst du es erst einmal mit dem vorhandenen SMV 1223 versuchen. Den SAT-Eingang machst du mit diesem Widerstand dicht, das schwarze Ausgangskabel verbindest du mit dem terrestrischen Eingang des Routers. Wenn nein, bleibt dieser Anschluß des Routers frei. Nun versorgst du den Router, zunächst aber nicht den Ankaro-Verstärker, mit Strom. Die Unicable-Anlage sollte jetzt funktionieren. Als nächstes bekommt auch der Ankaro-Verstärker Strom. Jetzt noch einmal den Unicable-Router auf einwandfreie Funktion überprüfen. Es ist, je nach angeschlossenen Antennen, nämlich möglich, daß der Router jetzt durch den Ankaro-Verstärker übersteuert wird. In diesem Fall die drei hinter dem Etikett liegenden Einstellschrauben für die Eingangspegel-Regelung auf Minimum drehen. Ist der Router dann immer noch übersteuert, brauchst du einen Verstärker mit geringerem Pegel oder sogar nur eine Mastweiche. Ich denke, so sollte es funktionieren. Besonders bei schlechtem Kabel ist es aber sehr wichtig, daß die Receiver an der nächsten Dose die höchsten, an der entferntesten Dose aber die niedrigsten Frequenzen zugeteilt bekommen. P.S. Der Vorschlag mit dem Einkabel-LNB hat sich aufgrund deiner Zeichnung erledigt.
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| | # 11 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
2 dB Rauschpegel des Abschlusswiderstands auf dem Sat.-Eingang 7 dB Verstärker-Rauschmaß 22 dB Sat.-Verstärkung -15 dB Dämpfungssteller Bei aufgedrehtem Sat.-Dämpfungssteller kämen inakzeptable 31 dB Sat.-ZF Rauschpegel auf den terrestrischen Eingang des TechniRouters, bei zugedrehtem Dämpfungssteller noch 16 dB! Für einen ausgewachsenen Profi sollte es kein Problem sein die Stromversorgung des Sat.-Zweigs zu unterbrechen. | |
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