| | # 4 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Sicher. Aber erst einmal Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru: So viel Zeit muß sein. Elektroniker für Automatisierungstechnik hat mit den Tücken der SAT-Technik nicht viel zu tun. Laß dich nicht ärgern. Mit den Werten wirst du den Astra aber nicht finden, ich glaube, da hast du falsch gerechnet. Der Azimut stimmt ungefähr, ich bekomme 167,7 heraus und auf 0,1° genau einzustellen gelingt dir sowieso nicht, von da her ist es egal. Als Elevation liefert mein Programm aber 30,6°, mit über 34° wirst du nichts empfangen können. Mein Vorschlag: Stelle die Elevation auf knapp über 30°, sorge dafür, daß der Receiver ordentlich angeschlossen ist (Die Anzeige muß reagieren, wenn du die Hand vor dem LNB hin- und herbewegst, auch wenn die Antenne nicht richtig eingestellt ist). Voraussetzung ist natürlich ein perfekt senkrecht stehender Mast! Nun richte die Antenne grob nach Süden aus. Ein guter und genau gehender Kompaß ist die Sonne (wenn sie denn mal scheint). Um 12.48 Uhr (aktuelle Sommerzeit) hat sie genau den gleichen Azimut wie der Satellit. Wenn du den Feedarm bei richtig eingestellter Elevation und perfekt senkrechtem Mast um diese Zeit so ausrichtest, daß er genau in Richtung Sonne zeigt, sollte Empfang möglich sein. Wenn nicht, ist der Satellit jedenfalls in unmittelbarer Nähe und eine Bewegung der Schüssel um wenige cm sollte reichen, Astra zu empfangen. Viel Erfolg!
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 5 |
| Registriert seit: 18.02.2010
Beiträge: 20
| Hi, um den Azimut perfekt nach der Sonne auszurichten habe ich auf einer anderen Webseite folgenden Trick gefunden der super funktioniert: Einfach ein dünnes Seil zwischen LNB und dem Zenit der Schüssel spannen. Die Schüssel wird dann so ausgerichtet das um 12:48 der Schattenwurf des Seiles die Mitte der Befestigung des Feedarmes an der Schüssel trifft. Satellitenschüssel-Ausrichtung // tz |
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| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 15.04.2010
Beiträge: 3
| moin, bzw nabend ^^ Danke schon mal im vorraus für die kompetent klingenden antworten, ich werde dann mal demnächst testen was ihr mir empfohlen habt. wenn es klappt dann werde ich mich dann noch mal melden ps ( mein arbeitskollege hat mir gesagt ich solle ne PET flasche in der mitte durch schneiden und sie über das LNB stülpen so das der flaschenboden richtung Schüssel zeigt. Er sagte auch das er das immer beim campen macht wenn er im wald is wo er echt scheiss empfang hat. Glaubt ihr das das sinn macht oder, dass es einfach völliger Quatsch is ?? ) |
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| | # 7 |
| Registriert seit: 27.04.2009 Ort: Münster (Westfalen)
Beiträge: 9
| Moin EAT, wenn ich eine Schüssel einstelle, schließe ich zunächst einen analogen Receiver an. Der funzt auch mit ner ditalen LNB. Wenn ich dann ein gutes Bild habe, kommt der digitale dran fürs Feintuning. Gruß Frechdachs |
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| | # 9 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat: Wenn man verschiedene Rechenprogramme für die Sonnen- oder Satellitenstände vergleicht, sind mehr oder weniger große Differenzen festustellen. Die unregelmäßige Geoidform von Mutter Erde, die Schwankungen der wahren Mittagszeit und die Schaltjahre überfordern wohl die meisten Programme. Beim Vergleich der Daten dieses Links mit einem Sun-Outage-Calculator ergeben sich für meinen Standort Differenzen von sage und schreibe 5 (!) Minuten. Da hat sich jemand ehrenwert bemüht, aber der Aufwand steht in keiner Relation zur erzielbaren (Un-) Genauigkeit. Das sind ja Satellitenfinder genannte Schätzeisen noch besser. Ein routinierter Installateur erreicht eine ähnliche Grobausrichtung schneller durch einen Blick auf schon installierte Schüsseln. Für die Feineinstellung ist diese Methode untauglich, wenn schon kein Digitalmessgerät verfügbar ist, dann doch bitte nach der Signalgütenanzeige eines Digitalreceivers feinjustieren. | |
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| | # 10 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Na gut. Daß noch eine Feinausrichtung erfolgen muß, so daß die Empfangsqualität optimal wird, habe ich als selbstverständlich vorausgesetzt. Ergänzung: Eine Fehlberechnung um 5 Minuten macht umgerechnet 1,25°. Bei einer Fehleinstellung der Schüssel um diesen Winkel ist in der Regel noch Empfang möglich. Allerdings steht die Schüssel dann schon so ziemlich "auf Kante", also alles andere als optimal. Deshalb ist die Feinausrichtung unabdingbar und der Trick mit der Sonne auch nur geeignet, um den Satelliten überhaupt erst einmal zu finden.
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| | # 11 | |
| Registriert seit: 18.02.2010
Beiträge: 20
| Zitat:
Nun - das spannende an der Sache ist, das ich keinen Kompass kaufen muß, und auch kein Geld auf ein Satellitenfinder verschwenden. Ein simpler Bindfaden reicht völlig aus um eine Grobjustage durchzuführen wenn denn weit und breit keine andere Schüssel in brauchbarer Sichtweite ist um ne grobjustage durchzuführen. Und die Methode ist garantiert weniger fehlerbehaftet, als wenn ein Kompass eingesetzt wird - bei dem der Unterschied zwischen geographischen und magnetischen Nordpol beachtet werden muss, bei dem nur eine mini Skala ist die ungenau weil nur grob ablesbar ist, und bei dem an diversen anderen Stellen geschätzt werden muß - Parallel anschlag zum Feedarm, schräges draufschauen und und und Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen das die Methode blasenfrei funktioniert und herrlich simpel ist. Wahrscheinlich zu simpel für hochtechnische SAT Fans // tz | |
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| | # 12 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Wahrscheinlich den Aufwand, mittels Rechnung den Zeitpunkt herauszubekommen, wann die Sonne und der Satellit den gleichen Azimut hat ... Wobei man die Rechnung genau, aber ziemlich kompliziert mittels Winkelfunktionen oder annähernd, mit Näherungsformeln berechnen kann. Letzteres ergibt u.U. eine Differenz von 1-2°, die Genauigkeit ist aber ausreichend, um den Satellit überhaupt erst einmal zu finden. Eine Feinausrichtiung anhand der Qualitätsanzeige des Receivers ist, wenn man kein geeignetes Meßgerät besitzt, auf jeden Fall nötig. Der Trick mit dem Faden scheint übrigens gar nicht mal so übel zu sein. Bei nächster Gelegenheit lasse ich mal meinen Satlook außen vor und versuche es mit dem Bindfaden. Ich werde darüber berichten.
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