| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 06.04.2010
Beiträge: 10
| Hallo, vielen Dank für eure Antworten. Na da bin ich halbwegs beruhigt das es soweit passt. Der zweite Verstärker war leider schon eingebaut. Aber ihr habt recht. Kann ja den vom DG einfach abklemmen und das Kabel direkt in den Verteiler stecken. Mich wundert nur das ein Verstärker soviel Dosen schafft. Mit dem Muzltischalter verhält es sich so. Berechnung der Leitung zum Multischalter. ca. 4,5db (Verteiler vor Verstärker), Abzweiger 12db, ca. 6db für Multischalter, 1db f. ESD32, die längsten Kabelwege 35m ca. 6db = 29,5 db. -28bd Verstärker = 1,5 db. zuwenig. Ist das noch Ok? |
|
| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 06.04.2010
Beiträge: 10
| Danke King. Eine frage hätte ich noch. Beim Faq. lesen habe ich öfter mal gelesen das die letzte Duchschleifdose 4-5db. weniger entkoppelt seon sollte. Ist das notwendig?. Ansonsten würde ich halt überall die ESD44 lassen und hätte eine Entkopplung von ca. 14,5db. Oder besser die letzte Dose so mit 11db? Danke Gruß Alex |
|
| | # 7 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Ergibt auf 860 MHz Kabeldämpfungen von 0,9 bis 6,3 dB. Das schöne an den logarithmischen dB-Werten ist, dass man sie nur addieren und subtrahieren muss. Damit der Verstärker nicht ins Rauschen gedrückt wird, müssen die analogen Eingangspegel > 60 dB(µV) betragen. Andererseits darf der max. Ausgangspegel nach CSO/CTB nicht überschritten werden. Zur Beantwortung deiner Frage reicht die bloße Verstärkungsangabe nicht aus, dazu wären die CTB/CSO-Werte und Kenntnis der realen Eingangspegel erforderlich. Zitat:
FAZIT: Bei sehr guten Pegeln kann das Schaltungskonzept klappen, bei sehr schlechten müssen die Verstärker kaskadiert werden. Dazu dürften aber 2 x 28 dB Verstärkung zu hoch sein, an der zweiten Verstärkerstufe muss der max. zulässige Ausgangspegel um zusätzliche 3 dB reduziert werden. Am Multischalter dürfen die terrestrischen Ausgangspegel max. 89 dB(µV) [60 dB KMA] betragen, für Vollbandbelegung sind 13 dB abzuziehen = max. Pegel 76 dB(µV). Das düfte mit dem 28 dB Verstärker und dem 12 dB Abzweiger hinkommen. TIPPS:
| ||
|
| | # 8 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Wenn die Übergabepegel ausreichend hoch sind und der HAV einen High-Power-Ausgangspegel von 100 dB(µV) nach CSO/CTB zulässt, reicht das allerdings locker. Krebsen die aber am unteren Normlimit rum kommen bei 28 dB Verstärkung u. U. nur 88 dB(µV) aus dem Verstärker raus dann sieht das ziemlich schlecht aus. | |
|
| | # 9 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Wenn der Verstärker nur 88 dBµV liefert, sieht es in der Tat ziemlich düster aus. Bislang ist mir aber hier im Ruhrgebiet noch keinen HÜP gefunden, der lediglich 60 dBµV liefert. Ich bin deshalb stillschweigend von einem Signalpegel von ungefähr 75 dBµV ausgegangen, so wie das hier, im Einzugsbereich von Unitymedia, allgemein üblich ist. Dann reicht es. Bei einem sehr schwachen Eingangssignal, an der unteren Normgrenze, würde ich trotzdem nur einen Verstärker verwenden, der aber mehr als 28 dB "macht" (z.B. den Spaun HNV 32/65 DPE). Dieser Verstärker müßte aber direkt an den HÜP angeschlossen werden, denn ein zwischengeschalteter Splitter dämpft das Eingangssignal und verlangt eine höhere Verstärkung. Das wiederum verschlechtert den Rauschabstand. Grundsätzlich muß ein schwaches Eingangssignal erst kräftig verstärkt und dann erst verteilt werden.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
|
| | # 10 | |
| Threadstarter Registriert seit: 06.04.2010
Beiträge: 10
| Hallo zusammen, erstmal vielen Dank für eure tollen Beiträge. Habe mir da einiges rausziehen können und habe meine Anlage jetzt ein wenig optimiert. Auch den zweiten Verstärker im DG habe ich rausgenommen. Bild Top und BER Werte 0 (bei ARD und ZDF, Sat1 ca. 700) genau so gut wie vorher mit zweiten Verstärker. Der Verstärker hat 115dBµV. Zur Info! Ich habe nochmals einen neuen Plan erstellt wie ich die Anlage jetzt aufbauen würde. Wie oben beschrieben habe ich einige Vorschläge von euch übernommen. Seit bitte so gut und schaut euch mal den neuen Plan an ob das nun so passt. Neuer Plan: ![]() Zitat:
Habe mal bei Spaun usw. geschaut. Aktuelle Multischalter haben anscheinend nur noch Teilnehmerentkopplung von >26db. Wollte gerne einen aktuellen Multischalter nehmen, auch wegen Energiekosten.... So dann freu ich mich schon auf eure Meinung. Gruß Alex | |
|
| | # 11 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Es war so sicher wie das Amen in der Kirche, dass diese Frohbotschaft folgt! Die 115 dB(µV) sind ganz sicher nicht der nach CSO/CTB max. zulässige Vollband-Betriebspegel nach CENELEC, sondern eine IMA2/IMA3-Angabe für den Betrieb mit zwei Kanälen!!! Je nachdem ob dieser Messwert nach EN 50083-5 oder 50083-3 angegeben ist, muss man für Vollbandbelegung 13 bis 19 dB abziehen. Bei höheren Ausgangspegeln befindet sich der Verstärker in der Übersteuerung und verursacht Intermodulationen. Und schon sind nicht mehr 115, sondern nur noch 102 oder gar nur 96 dB(µV) Betriebspegel zulässig. Falls nur eine Halbbandbelegung bis 450 MHz vorliegt kann man allerdings 3 dB höher fahren. Die alte Postvorschrift 1R8-15 hat für 450 MHz-Netze noch 72 dB IMA3 Störabstand gefordert, danach wäre das schon unzulässig gewesen. Mehr dazu im SPAUN KATALOG Edition 13 auf Seite 126: http://spaun.de/pdf/SPAUN_13_DE.pdf Zitat: Der nach 1TR8-1 "typische" Übergabepegel von 75 dB(µV) wird hier bei Kabel BW auf dem frequenzhöchstem Analogkanal K 29 relativ selten erreicht, obwohl dieser Netzbetreiber nach einhelliger Auffasung das fortschrittlichste Netz hat. Es reicht schon, dass aus Postzeiten vom letzten Linienverstärker 250 m Erdkabel nicht in qkx- sondern dünnerer ikx-Ausführung oder noch irgendwelche 300 MHz-Bauteile verbuddelt sind und schon können am HÜP nicht normgerechte Pegel < 60 dB(µV) mit so abartiger Pegelschräglage heraus kommen, dass normgerechte Teilnehmerpegel nur mit einem Vorverstärker möglich sind. Bei Sat.-Projektionen kann man den Eingangspegel nach Erfahrungswert ansetzen. Aber kein Dibkom-zertifizierter Anlagenplaner käme auf die Idee das auch im BK-Bereich zu riskieren. Meine berufliche Praxis hat mehr falsch als richtig einpegelte BK-Verstärker erlebt. Die Formel zur Reduzierung der IMA-/KMA-Pegel ist nämlich leider nicht mal allen Elektrikern geläufig. Und wer ohne Messgerät seinen Verstärker-Ausgangspegel normgerecht mit Preemphase einstellen will, stochert nur im Nebel herum. Das kann man nur ausprobieren aber nicht prognostizieren. Wenn keiner der im Haus betriebenen Fernseher und Digitalreceiver die zulässige Störstrahlung "ausnutzt" passiert nichts. Zitat:
Und so lange wie normunkundige Fachzeitschriftenredakteure bei Leseranfragen sogar zur Erdungspflicht von Antennen in Fassadenmontage fehlerhaft beraten, darf man sich auch nicht wundern dass ein Multischalter mit gerade mal 20 dB Teilnehmerentkopplung das Prädikat "Sehr gut" erhält. So nachzulesen im Heft 3 der SATVISION, aber die Redaktion dieser Zeitschrift antwortet nicht mal wenn man sie auf falsche Publizierung hinweist. In der Ausgabe steht noch mehr blühender Unsinn zu UniCable-Matritzen und der CNR-Messung drin. Die wurde laut SATVISION von PROMAX erfunden. | ||
|
| | # 12 |
| Threadstarter Registriert seit: 06.04.2010
Beiträge: 10
| vielen Dank für deine Antworten. Was ich noch vergessen hatte, dass unser Kabel Anbieter "Kabel Deutschland" ist. Da wir nach dem Umbau auch noch Internet über Kabel Deutschland beantragen werden, lass ich mir vom Techniker mal den Wert vom Übergabepunkt mitteilen. Dann werde ich mal das ganze so aufbauen wie im neuen Plan. Ich sage schon mal vielen Dank an alle die mir geholfen haben damit ich halbwegs was gescheites mache (-; Gruß Alex |
|
| | # 13 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Stopp! Erst messen lassen und dabei abklären, was die KDG installiert, sonst gibt es u. U. Fehlinvestitionen. Mit einem interaktiven Anschluss ist auch die Einstellung des Verstärkers kein Problem mehr, das übernimmt der HSI-Installationspartner der KDG. | |
|
| | # 14 |
| Threadstarter Registriert seit: 06.04.2010
Beiträge: 10
| Kennst du den Multischalter wisi DY 16 ? Dieser hätte auch eine hohe Teilnehmerentkopplung. Wäre dieser besser geeignet? Das einzige was ich aber nicht rausfinden konnte ist ob man mit dem ein Quad Lnb nutzen kann. Habe nämlich noch ein UAS 485 und würde mir ungern ein neues Quattro Lnb zulegen müssen. Hier mal der Link zum Multischalter. www.wisi.de Dies wäre für mich noch eine alternative, wenn es denn besser ist als den von mir vorgeschlagenem Multischalter. Danke. |
|
| | # 15 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Zweifelsfrei für BK-Betrieb alle WISI-Multischalter, aber der DY 16 ist leider nicht quadtauglich. Die im Internet noch erhältliche Matrix EXR 5016/T ist quadtauglich und erreicht mit Kabel und Dosen auch die Entkopplungsmarke von 42 dB. | ||
|
| | # 16 |
| Threadstarter Registriert seit: 06.04.2010
Beiträge: 10
| Hallo, so ich habe jetzt mal mein Eingangssignal am HÜP messen lassen. Ergebnis ist: Eingangssignal HÜP S04 = 69,5db S20 = 68db K21 = 57,5db K38 = 54db (Digital) Des weiteren habe ich nochmals die Planung geringfügig geändert. Im Plan sind auch alle Dosen und Wegstrecken eingeplant. Wäre dankbar wenn ihr euch das nochmal anschauen würdet ob das alles so OK ist. Plan: ![]() Ich bräuchte auch noch eine Empfehlung für einen Verstärker um die Planung so ausführen zu können. Habe aktuell einen alten Kathrein mit 28db. Dieser geht allerdings nur bis 606Mhz. Im zuge des Umbaues möchte ich deshalb gleich einen neuen Verstärker anbringen um nicht dann in den nächsten 2-3 Jahren wieder was austauschen zu müssen. Vielen Dank nochmal für eure Tipps und auch Verbesserungsvorschläge sind gerne Willkommen. Gruß Alex |
|
| | # 17 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Wenn die Ursache der schlechten HÜP-Pegel von zu langen ikx-Leitungen herrührt, wird der Netzbetreiber nicht gleich bessere Kabel eingraben oder gar die Netzstruktur optimieren, Tiefbau kostet einen Haufen Geld. Besser sieht es für dich aus, wenn noch alte 300 MHz-Abzweiger aus Schwarz-Schillings Zeiten verbuddelt sind, die werden üblicherweise gewechselt. EDIT: Der KATHREIN EXR 5016 hat nur 26 dB Teilnehmerentkopplung! Nur der nicht mehr produzierte aber noch erhältliche EXR 5016/T hat die normgerechten 42 dB! | ||
|
| | # 18 | |||
| Threadstarter Registriert seit: 06.04.2010
Beiträge: 10
| Zitat:
Zitat:
Was noch lange nicht heisst das die es beheben, da ja mit dem Altverstärker ein sauberes Bild ohne BER Störung z.b. im Dachgeschoss raus kommt. Mache das u.a. das ic hoffentlich damit Internet empfangen kann, da bei uns auf dem Lande nur DSL light möglich ist und nur die Möglichkeit über KD da ist. Wenn die nichts Unternehmen werde ich mir halt einen 35db Verstärker besorgen und muss halt damit leben. Zitat:
Möchte mir allerdings nicht so einen alten Multischalter anschaffen. Aufgrund der aktuellen Verbrauchssituation wäre mir dann ein aktuelles doch lieber. Anteilig werde ich TV eh mehr über Sat schauen. Wenn Kabelfernseh zusätzlich störungsfrei funktioniert bin ich schon dankbar. Wichtiger sind die anderen Räume, aber da müsste ja die Entkopplung passen. Wäre der Multischalter von Axing vielleicht besser? SPU 516-09 oder kennst du einen aktuellen Multischalter der ein Quad lnb verarbeiten kann und noch ne bessere Entkopplung hat? | |||
|
| | # 19 |
| Threadstarter Registriert seit: 06.04.2010
Beiträge: 10
| Ergänzung zu meinem Tread zuvor: Habe jetzt eine Möglichkeit gefunden mit dem Multischalter. Nehme den EXR 2558 und den 2508. Ist kaskadierbar und habe sogar noch die Möglichkeit in der Zukunft aufzurüsten. Die Teilnehmerentkopplung liegt bei 40db. |
|
| | # 20 | |||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.147
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
AXING gibt nur die Teilnehmerentkopplung in der Sat.-ZF mit normgerechten 30 dB an, da sind die terr. 42 dB wohl eher in weiter Ferne. AXING gehört nach meiner Einschätzung zu den qualitativ hochwertigeren Herstellern, ein Schirmungsmaß von 65 bzw. 55 dB ist aber etwas mager. Der KATHREIN EXR 1516 steckt zwar auch nur in einer Blechbüchse, hat aber A-Class-Schirmungsmaß ausgewiesen. Abschließend erinnere ich daran, dass man an den Stammenden mit einer ESE 10 bis zu 4,5 dB Pegel gegenüber einer ESD 44 heraus schinden kann. | |||
|
| | # -- |
| News Flash | Das könnte Dich auch noch interessieren:
Nicht fündig geworden? Dann ohne Anmeldung in unserem Gast-Forum nachfragen. |








