teilweise neue Hausverkabelung. So OK?

Alt 06.04.2010, 16:34   # 1
alexcom
 
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Hallo,

da ich jetzt gerade bei der Renovierung meiner Wohnung bin wollte ich gleichzeitig meinen Kabelanschluß neu verlegen.
Habe zwar schon div. Faq´s gelesen, wäre aber super dankbar wenn ihr Profis mal über die Planung schauen und ggf. gemachte Fehler bzw. Verbesserungsvorschläge unterbreiten könntet.
Der Umbau findet nur im 1.OG statt.
Die anderen Stockwerke sind schon so verlegt. (nur Kabelanschluß (Kabel Deutschland)
Hier könnten nur Dosen etc. getauscht werden.
Die 2x 2-fach Verteiler im EG kann ich leider nicht ändern, da die Kabel
schon so gelegt sind.

Im 1.OG ist zusätzlich Sat Anschluß vorhanden.
Hier wird das Kabelfernsehen über einen Multischalter im terr. Eingang eingespeist.

Hier mal die Planung:

pqb7xhtm

Kabel ist ein Kathrein LCD111 (Dämpfung/100 m: 18 dB (860 MHz), 29 dB (2150 MHz)

Im 1. OG längste Kabelstrecke 35m, die meisten so zwischen 5-15m.

Wieviel Antennendosen und Verteiler schafft eigentlich ein Verstärker?
Ansonsten muss ich den Multischalter mit einem separatem Verstärker ansteuern.
Wäre das besser?

Gruß
Alex
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Alt 06.04.2010, 17:20   # 2
King W.
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Hallo Alex,

Herzlich Willkommen bei uns im Forum! :liebegru:

Ich kann nichts Böses entdecken. Meiner Meinung nach sollte es funktionieren. Eventuell ist aber das in den Multischalter eingespeiste Signal zu hoch (das hängt u.a. davon ab, wie groß die Kabeldämpfung vom Verstärker über den Abzweiger bis zum Multischalter ist).

An deiner Stelle würde ich es erst einmal so aufbauen und probieren, ob nach dem Multischalter noch einwandfreier Empfang möglich ist. Wenn ja, laß es einfach so, wenn nein, füge hinter den Abzweiger ein Dämpfungsglied (12 dB) ein.

Kleine Ergänzung noch: Du kannst einen Verstärker sparen, wenn du den 1. Zweifachverteiler hinter dem HÜP gegen den 1. Verstärker tauschst. Mit 28 dB hat der Verstärker genug "Saft" für die komplette Anlage.
__________________
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Albert Einstein


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Alt 06.04.2010, 17:33   # 3
elo22
 
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Zitat:
Zitat von alexcom

[...]
directupload.net ist ein Krampf im FireFox.


Zitat:
Zitat von alexcom
Wieviel Antennendosen und Verteiler schafft eigentlich ein Verstärker?
Warum zwei Verstärker? Ich denke mal da hätte einer gereicht. Dipol kann da sicher mehr sagen.

Lutz
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Alt 06.04.2010, 17:57   # 4
alexcom
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Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.
Na da bin ich halbwegs beruhigt das es soweit passt.
Der zweite Verstärker war leider schon eingebaut.
Aber ihr habt recht. Kann ja den vom DG einfach abklemmen und das Kabel direkt in den Verteiler stecken.

Mich wundert nur das ein Verstärker soviel Dosen schafft.

Mit dem Muzltischalter verhält es sich so.
Berechnung der Leitung zum Multischalter.

ca. 4,5db (Verteiler vor Verstärker), Abzweiger 12db, ca. 6db für Multischalter, 1db f. ESD32, die längsten Kabelwege 35m ca. 6db
= 29,5 db. -28bd Verstärker = 1,5 db. zuwenig.

Ist das noch Ok?
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Alt 06.04.2010, 18:06   # 5
King W.
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Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Ist das noch Ok?
Ja, sicher.
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Alt 06.04.2010, 18:15   # 6
alexcom
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Danke King.

Eine frage hätte ich noch.
Beim Faq. lesen habe ich öfter mal gelesen das die letzte Duchschleifdose
4-5db. weniger entkoppelt seon sollte. Ist das notwendig?.
Ansonsten würde ich halt überall die ESD44 lassen und hätte eine Entkopplung von ca. 14,5db.

Oder besser die letzte Dose so mit 11db?

Danke

Gruß
Alex
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Alt 06.04.2010, 18:22   # 7
Dipol
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Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Kabel ist ein Kathrein LCD111 (Dämpfung/100 m: 18 dB (860 MHz), 29 dB (2150 MHz)
Das ist ein ausgezeichnetes Kabel!
Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Im 1. OG längste Kabelstrecke 35m, die meisten so zwischen 5-15m.
Ergibt auf 860 MHz Kabeldämpfungen von 0,9 bis 6,3 dB.
Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Wieviel Antennendosen und Verteiler schafft eigentlich ein Verstärker?
Das schöne an den logarithmischen dB-Werten ist, dass man sie nur addieren und subtrahieren muss. Damit der Verstärker nicht ins Rauschen gedrückt wird, müssen die analogen Eingangspegel > 60 dB(µV) betragen. Andererseits darf der max. Ausgangspegel nach CSO/CTB nicht überschritten werden. Zur Beantwortung deiner Frage reicht die bloße Verstärkungsangabe nicht aus, dazu wären die CTB/CSO-Werte und Kenntnis der realen Eingangspegel erforderlich.
Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Ansonsten muss ich den Multischalter mit einem separatem Verstärker ansteuern.
Bei diesem Schaltungskonzept müssen die Übergangspegel so hoch sein, dass die Verstärkereingangspegel im 1. OG noch > 60 dB(µV) betragen. Das ist schon mal fraglich. Nach jedem Verstärker steigt zwar der Pegel an, die Signalgüte -das Träger-/Rausch-Verhältnis C/N- nimmt aber mit jeder Verstärkerstufe ab.

FAZIT: Bei sehr guten Pegeln kann das Schaltungskonzept klappen, bei sehr schlechten müssen die Verstärker kaskadiert werden. Dazu dürften aber 2 x 28 dB Verstärkung zu hoch sein, an der zweiten Verstärkerstufe muss der max. zulässige Ausgangspegel um zusätzliche 3 dB reduziert werden.

Am Multischalter dürfen die terrestrischen Ausgangspegel max. 89 dB(µV) [60 dB KMA] betragen, für Vollbandbelegung sind 13 dB abzuziehen = max. Pegel 76 dB(µV). Das düfte mit dem 28 dB Verstärker und dem 12 dB Abzweiger hinkommen.

TIPPS:
  • Nach EN 60728-11 müssen die Ein- und Ausgangskabel an den Verstärkern in den Potenzialausgleich einbezogen werden. Siehe http://www.kleiske.de/vde%200855/vde0855_310108.pdf
  • Im BK-Netz von Kabel BW ist normgerecht noch ein galvanisches Trennglied nach dem HÜP vorgeschrieben. Das ist allerdings bei der KDG normwidrig untersagt.
  • Bei knappen Pegeln kann man als letzte Dose im Stamm eine ESE 10 setzen, das ergibt bis zu 4,5 dB höheren Pegel.
  • Für BK-Betrieb ist nach Norm eine Teilnehmerentkopplung von 42 dB bei 7 MHz VHF-Kanalbreite vorgeschrieben. Der EXR 1516 Multischalter hat aber nur noch 25 dB, der bessere Gussmultischalter EXR 1516/T mit 42 dB Entkopplung wird nicht mehr produziert, ist aber im Internet noch erhältlich.
  • Die Eingangsstufe im Verstärker immer so weit wie möglich unbedämpft lassen, die Dämpfung und Entzerrung sollte möglichst nur Interstage eingestellt werden. Die korrekte Verstärkereinstellung erfordert ein Messgerät und HF-technisches Basiswissen. Die Verstärkerausgangspegel sollten mit 4 bis 6 dB Preemphase (Anhebung der hohen Frequenzen) eingestellt werden
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Alt 06.04.2010, 18:42   # 8
Dipol
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Zitat:
Zitat von elo22 Beitrag anzeigen
Warum zwei Verstärker? Ich denke mal da hätte einer gereicht. Dipol kann da sicher mehr sagen.
Kann ich in Unkenntnis der HÜP-Pegel nicht.

Wenn die Übergabepegel ausreichend hoch sind und der HAV einen High-Power-Ausgangspegel von 100 dB(µV) nach CSO/CTB zulässt, reicht das allerdings locker.
Krebsen die aber am unteren Normlimit rum kommen bei 28 dB Verstärkung u. U. nur 88 dB(µV) aus dem Verstärker raus dann sieht das ziemlich schlecht aus.
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Alt 06.04.2010, 19:52   # 9
King W.
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Wenn der Verstärker nur 88 dBµV liefert, sieht es in der Tat ziemlich düster aus.

Bislang ist mir aber hier im Ruhrgebiet noch keinen HÜP gefunden, der lediglich 60 dBµV liefert. Ich bin deshalb stillschweigend von einem Signalpegel von ungefähr 75 dBµV ausgegangen, so wie das hier, im Einzugsbereich von Unitymedia, allgemein üblich ist. Dann reicht es.

Bei einem sehr schwachen Eingangssignal, an der unteren Normgrenze, würde ich trotzdem nur einen Verstärker verwenden, der aber mehr als 28 dB "macht" (z.B. den Spaun HNV 32/65 DPE). Dieser Verstärker müßte aber direkt an den HÜP angeschlossen werden, denn ein zwischengeschalteter Splitter dämpft das Eingangssignal und verlangt eine höhere Verstärkung. Das wiederum verschlechtert den Rauschabstand.

Grundsätzlich muß ein schwaches Eingangssignal erst kräftig verstärkt und dann erst verteilt werden.
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Alt 07.04.2010, 00:40   # 10
alexcom
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Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für eure tollen Beiträge.
Habe mir da einiges rausziehen können und habe meine Anlage jetzt
ein wenig optimiert.
Auch den zweiten Verstärker im DG habe ich rausgenommen.
Bild Top und BER Werte 0 (bei ARD und ZDF, Sat1 ca. 700) genau so gut wie vorher mit zweiten Verstärker.
Der Verstärker hat 115dBµV. Zur Info!

Ich habe nochmals einen neuen Plan erstellt wie ich die Anlage jetzt aufbauen würde.
Wie oben beschrieben habe ich einige Vorschläge von euch übernommen.

Seit bitte so gut und schaut euch mal den neuen Plan an ob das nun so passt.

Neuer Plan:


ok5a8jiq

Zitat:
Für BK-Betrieb ist nach Norm eine Teilnehmerentkopplung von 42 dB bei 7 MHz VHF-Kanalbreite vorgeschrieben. Der EXR 1516 Multischalter hat aber nur noch 25 dB
Bekomme ich da Probleme bei Kabelempfang?
Habe mal bei Spaun usw. geschaut. Aktuelle Multischalter haben anscheinend nur noch Teilnehmerentkopplung von >26db.
Wollte gerne einen aktuellen Multischalter nehmen, auch wegen Energiekosten....

So dann freu ich mich schon auf eure Meinung.

Gruß
Alex
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Alt 07.04.2010, 10:27   # 11
Dipol
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Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Der Verstärker hat 115dBµV. Zur Info!
Es war so sicher wie das Amen in der Kirche, dass diese Frohbotschaft folgt!

Die 115 dB(µV) sind ganz sicher nicht der nach CSO/CTB max. zulässige Vollband-Betriebspegel nach CENELEC, sondern eine IMA2/IMA3-Angabe für den Betrieb mit zwei Kanälen!!! Je nachdem ob dieser Messwert nach EN 50083-5 oder 50083-3 angegeben ist, muss man für Vollbandbelegung 13 bis 19 dB abziehen. Bei höheren Ausgangspegeln befindet sich der Verstärker in der Übersteuerung und verursacht Intermodulationen. Und schon sind nicht mehr 115, sondern nur noch 102 oder gar nur 96 dB(µV) Betriebspegel zulässig. Falls nur eine Halbbandbelegung bis 450 MHz vorliegt kann man allerdings 3 dB höher fahren. Die alte Postvorschrift 1R8-15 hat für 450 MHz-Netze noch 72 dB IMA3 Störabstand gefordert, danach wäre das schon unzulässig gewesen.

Mehr dazu im SPAUN KATALOG Edition 13 auf Seite 126: http://spaun.de/pdf/SPAUN_13_DE.pdf

Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Ich habe nochmals einen neuen Plan erstellt wie ich die Anlage jetzt aufbauen würde.
Wie oben beschrieben habe ich einige Vorschläge von euch übernommen.

Seit bitte so gut und schaut euch mal den neuen Plan an ob das nun so passt.

Neuer Plan:


ok5a8jiq
Nun entfällt am HAV immerhin die Eingangspegel-Dämpfung durch den Zweifachverteiler, die Struktur gefällt mir schon besser. Auch wird die nach Dibkom-Kriterien max. zulässige Netzdämpfung von 33 dB nach deinen Angaben eingehalten.

Der nach 1TR8-1 "typische" Übergabepegel von 75 dB(µV) wird hier bei Kabel BW auf dem frequenzhöchstem Analogkanal K 29 relativ selten erreicht, obwohl dieser Netzbetreiber nach einhelliger Auffasung das fortschrittlichste Netz hat. Es reicht schon, dass aus Postzeiten vom letzten Linienverstärker 250 m Erdkabel nicht in qkx- sondern dünnerer ikx-Ausführung oder noch irgendwelche 300 MHz-Bauteile verbuddelt sind und schon können am HÜP nicht normgerechte Pegel < 60 dB(µV) mit so abartiger Pegelschräglage heraus kommen, dass normgerechte Teilnehmerpegel nur mit einem Vorverstärker möglich sind.

Bei Sat.-Projektionen kann man den Eingangspegel nach Erfahrungswert ansetzen. Aber kein Dibkom-zertifizierter Anlagenplaner käme auf die Idee das auch im BK-Bereich zu riskieren. Meine berufliche Praxis hat mehr falsch als richtig einpegelte BK-Verstärker erlebt. Die Formel zur Reduzierung der IMA-/KMA-Pegel ist nämlich leider nicht mal allen Elektrikern geläufig. Und wer ohne Messgerät seinen Verstärker-Ausgangspegel normgerecht mit Preemphase einstellen will, stochert nur im Nebel herum.
Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Bekomme ich da Probleme bei Kabelempfang?
Das kann man nur ausprobieren aber nicht prognostizieren. Wenn keiner der im Haus betriebenen Fernseher und Digitalreceiver die zulässige Störstrahlung "ausnutzt" passiert nichts.
Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Habe mal bei Spaun usw. geschaut. Aktuelle Multischalter haben anscheinend nur noch Teilnehmerentkopplung von >26db.
Der frühere Referenzhersteller SPAUN bietet schon lange keine normgerechte terrestrische Teilnehmerentkoplung mehr. Der einzige Hersteller der noch auf die vollständige Einhaltung der Norm achtet ist WISI.

Und so lange wie normunkundige Fachzeitschriftenredakteure bei Leseranfragen sogar zur Erdungspflicht von Antennen in Fassadenmontage fehlerhaft beraten, darf man sich auch nicht wundern dass ein Multischalter mit gerade mal 20 dB Teilnehmerentkopplung das Prädikat "Sehr gut" erhält.

So nachzulesen im Heft 3 der SATVISION, aber die Redaktion dieser Zeitschrift antwortet nicht mal wenn man sie auf falsche Publizierung hinweist. In der Ausgabe steht noch mehr blühender Unsinn zu UniCable-Matritzen und der CNR-Messung drin. Die wurde laut SATVISION von PROMAX erfunden.
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Alt 07.04.2010, 10:47   # 12
alexcom
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vielen Dank für deine Antworten.

Was ich noch vergessen hatte,
dass unser Kabel Anbieter "Kabel Deutschland" ist.

Da wir nach dem Umbau auch noch Internet über Kabel Deutschland beantragen werden, lass ich mir vom Techniker mal den Wert vom Übergabepunkt mitteilen.

Dann werde ich mal das ganze so aufbauen wie im neuen Plan.

Ich sage schon mal vielen Dank an alle die mir geholfen haben damit ich halbwegs was gescheites mache (-;

Gruß
Alex
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Alt 07.04.2010, 11:16   # 13
Dipol
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Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Was ich noch vergessen hatte, dass unser Kabel Anbieter "Kabel Deutschland" ist.

Da wir nach dem Umbau auch noch Internet über Kabel Deutschland beantragen werden, lass ich mir vom Techniker mal den Wert vom Übergabepunkt mitteilen.
Die KDG handhabt das vermutlich nicht anders als KBW und wird einen eigenen Breitbandverteilerschrank (BVT) setzen wollen. Ich bin insbesondere gespannt wie die auf die Signalzuführung über den SPAUN-Multischalter reagieren und in welche Zweige zur Ingressvermeidung der Einbau einer Rückkanalsperre verlangt wird.
Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Dann werde ich mal das ganze so aufbauen wie im neuen Plan.
Stopp! Erst messen lassen und dabei abklären, was die KDG installiert, sonst gibt es u. U. Fehlinvestitionen. Mit einem interaktiven Anschluss ist auch die Einstellung des Verstärkers kein Problem mehr, das übernimmt der HSI-Installationspartner der KDG.
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Alt 07.04.2010, 14:33   # 14
alexcom
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Kennst du den Multischalter wisi DY 16 ?
Dieser hätte auch eine hohe Teilnehmerentkopplung.

Wäre dieser besser geeignet?

Das einzige was ich aber nicht rausfinden konnte ist ob man mit dem
ein Quad Lnb nutzen kann.
Habe nämlich noch ein UAS 485 und würde mir ungern
ein neues Quattro Lnb zulegen müssen.

Hier mal der Link zum Multischalter.

www.wisi.de

Dies wäre für mich noch eine alternative, wenn es denn besser ist als den von mir vorgeschlagenem Multischalter.

Danke.
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Alt 07.04.2010, 15:28   # 15
Dipol
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Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Kennst du den Multischalter wisi DY 16 ?
Dieser hätte auch eine hohe Teilnehmerentkopplung.

Wäre dieser besser geeignet?
Der einzige Hersteller der seit je her und bis heute noch auf die normgerechte terrestrische Entkopplung achtet.
Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Das einzige was ich aber nicht rausfinden konnte ist ob man mit dem
ein Quad Lnb nutzen kann.
Da muss ich dich leider enttäuschen. Dieser Schalter gibt nur energiesparsame 14 V LNB-Spannung ohne 22 kHz aus und ist nicht quadtauglich. Das UAS 485 funktioniert zwar wie ein Quatro-LNB wenn es nur über horizontal Low mit 18 V gespeist wird, aber mit 14 V geht auch das nicht.
Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Dies wäre für mich noch eine alternative, wenn es denn besser ist als den von mir vorgeschlagenem Multischalter.
Zweifelsfrei für BK-Betrieb alle WISI-Multischalter, aber der DY 16 ist leider nicht quadtauglich. Die im Internet noch erhältliche Matrix EXR 5016/T ist quadtauglich und erreicht mit Kabel und Dosen auch die Entkopplungsmarke von 42 dB.
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Alt 11.04.2010, 17:23   # 16
alexcom
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Hallo,

so ich habe jetzt mal mein Eingangssignal am HÜP
messen lassen.

Ergebnis ist:

Eingangssignal HÜP

S04 = 69,5db
S20 = 68db
K21 = 57,5db
K38 = 54db (Digital)

Des weiteren habe ich nochmals die Planung
geringfügig geändert. Im Plan sind auch alle Dosen und Wegstrecken eingeplant.

Wäre dankbar wenn ihr euch das nochmal anschauen würdet
ob das alles so OK ist.

Plan:

tjchq84n

Ich bräuchte auch noch eine Empfehlung für einen Verstärker
um die Planung so ausführen zu können.
Habe aktuell einen alten Kathrein mit 28db. Dieser geht allerdings nur bis 606Mhz.
Im zuge des Umbaues möchte ich deshalb gleich einen neuen Verstärker anbringen um nicht dann in den nächsten 2-3 Jahren wieder was austauschen zu müssen.

Vielen Dank nochmal für eure Tipps und auch Verbesserungsvorschläge sind gerne Willkommen.

Gruß
Alex
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Alt 11.04.2010, 17:58   # 17
Dipol
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Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Eingangssignal HÜP

S04 = 69,5db
S20 = 68db
K21 = 57,5db
K38 = 54db (Digital)
Manchmal wünscht man sich, dass man nicht recht behält. In deinem Fall war meine Skepsis bezüglich der HÜP-Pegel leider nur allzu berechtigt. 57,5 dB(µV) auf dem analogen K 21 sind Anlass für eine Entstörung der Netzebene 3. 12 dB Pegelschräglage zwischen dem S04 und K21 sind schon zu viel, zumal das Hausnetz auch noch ca. 4 dB Preemphase benötigt. Gute Teilnehmerpegel erfordern bei diesen HÜP-Pegeln 35 dB Verstärkung, 16 dB Schräglagenausgleich können aber mit einem Verstärker nicht umgesetzt werden.
Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Des weiteren habe ich nochmals die Planung
geringfügig geändert. Im Plan sind auch alle Dosen und Wegstrecken eingeplant.

Wäre dankbar wenn ihr euch das nochmal anschauen würdet
ob das alles so OK ist.

Ich bräuchte auch noch eine Empfehlung für einen Verstärker um die Planung so ausführen zu können.
Habe aktuell einen alten Kathrein mit 28db. Dieser geht allerdings nur bis 606Mhz.
Im zuge des Umbaues möchte ich deshalb gleich einen neuen Verstärker anbringen um nicht dann in den nächsten 2-3 Jahren wieder was austauschen zu müssen.
Jetzt ist zuerst mal der Netzbetreiber gefordert die normwidrige Deemphase am HÜP zu beseitigen. Danach sieht die Verstärker-Konzeption ganz anders aus als wenn dieser jämmerliche Zustand bleibt. Wenn die Messung von einem zertifizierten Techniker vorgenommen wurde, muss bei dem doch bei diesen Pegeln die Alarmlampe aufgeleuchtet haben. Die 28 dB des Altverstärkers reichen für Vollbandempfang und die zusätzlichen Dosen nicht aus.

Wenn die Ursache der schlechten HÜP-Pegel von zu langen ikx-Leitungen herrührt, wird der Netzbetreiber nicht gleich bessere Kabel eingraben oder gar die Netzstruktur optimieren, Tiefbau kostet einen Haufen Geld. Besser sieht es für dich aus, wenn noch alte 300 MHz-Abzweiger aus Schwarz-Schillings Zeiten verbuddelt sind, die werden üblicherweise gewechselt.

EDIT: Der KATHREIN EXR 5016 hat nur 26 dB Teilnehmerentkopplung! Nur der nicht mehr produzierte aber noch erhältliche EXR 5016/T hat die normgerechten 42 dB!
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Alt 12.04.2010, 00:11   # 18
alexcom
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Zitat:
Wenn die Messung von einem zertifizierten Techniker vorgenommen wurde, muss bei dem doch bei diesen Pegeln die Alarmlampe aufgeleuchtet haben
War ein Bekannter. Er meinte auch das wenn er es einrichten müsste eine Störung an KD weiter geben würde.

Zitat:
Jetzt ist zuerst mal der Netzbetreiber gefordert die normwidrige Deemphase am HÜP zu beseitigen.
Werde das ganze mal an KD weitergeben.
Was noch lange nicht heisst das die es beheben, da ja mit dem Altverstärker ein sauberes Bild ohne BER Störung z.b. im Dachgeschoss raus kommt.
Mache das u.a. das ic hoffentlich damit Internet empfangen kann, da bei uns auf dem Lande nur DSL light möglich ist und nur die Möglichkeit über KD da ist.

Wenn die nichts Unternehmen werde ich mir halt einen 35db Verstärker besorgen und muss halt damit leben.

Zitat:
Der KATHREIN EXR 5016 hat nur 26 dB Teilnehmerentkopplung! Nur der nicht mehr produzierte aber noch erhältliche EXR 5016/T hat die normgerechten 42 dB!
Danke für den Hinweis.
Möchte mir allerdings nicht so einen alten Multischalter anschaffen.
Aufgrund der aktuellen Verbrauchssituation wäre mir dann ein aktuelles doch lieber.
Anteilig werde ich TV eh mehr über Sat schauen.
Wenn Kabelfernseh zusätzlich störungsfrei funktioniert bin ich schon dankbar.
Wichtiger sind die anderen Räume, aber da müsste ja die Entkopplung passen.

Wäre der Multischalter von Axing vielleicht besser?

SPU 516-09
oder kennst du einen aktuellen Multischalter der ein Quad lnb verarbeiten kann und noch ne bessere Entkopplung hat?
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Alt 12.04.2010, 09:17   # 19
alexcom
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Ergänzung zu meinem Tread zuvor:

Habe jetzt eine Möglichkeit gefunden mit dem Multischalter.

Nehme den EXR 2558 und den 2508.
Ist kaskadierbar und habe sogar noch die Möglichkeit in der Zukunft aufzurüsten.
Die Teilnehmerentkopplung liegt bei 40db.
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Alt 12.04.2010, 09:18   # 20
Dipol
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Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Werde das ganze mal an KD weitergeben.
Was noch lange nicht heisst das die es beheben, da ja mit dem Altverstärker ein sauberes Bild ohne BER Störung z.b. im Dachgeschoss raus kommt.
Aber die geltenden Normen und die hauseigenen 1TR8-1 KDG-Specs sind für die KDG schon noch verbindlich. Die Unterpegel betreffen insbesondere den bislang nicht genutzten Frequenzbereich und wirken sich erst nach einem Verstärkerwechsel richtig aus.
Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Mache das u.a. das ic hoffentlich damit Internet empfangen kann, da bei uns auf dem Lande nur DSL light möglich ist und nur die Möglichkeit über KD da ist.
Eben deshalb sollte man die schlechten Pegel es nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn dafür z. B. ein abgesoffener Hausabzweiger verantwortlich ist, kann es auch im Internet- und Telefonbetrieb zu Störungen kommen.
Zitat:
Zitat von alexcom Beitrag anzeigen
Aufgrund der aktuellen Verbrauchssituation wäre mir dann ein aktuelles doch lieber.
Anteilig werde ich TV eh mehr über Sat schauen.
Wenn Kabelfernseh zusätzlich störungsfrei funktioniert bin ich schon dankbar.
Wichtiger sind die anderen Räume, aber da müsste ja die Entkopplung passen.

Wäre der Multischalter von Axing vielleicht besser?

SPU 516-09
oder kennst du einen aktuellen Multischalter der ein Quad lnb verarbeiten kann und noch ne bessere Entkopplung hat?
Der aktuell einzige Multischalter mit 42 dB terr. Teilnehmerentkopplung ist der WISI DY 16, der hat auch mit A-Class-Schirmungsmaß. Allerdings benötigt er aber einen Quatro-LNB oder zwei 22 kHz-Generatoren.

AXING gibt nur die Teilnehmerentkopplung in der Sat.-ZF mit normgerechten 30 dB an, da sind die terr. 42 dB wohl eher in weiter Ferne. AXING gehört nach meiner Einschätzung zu den qualitativ hochwertigeren Herstellern, ein Schirmungsmaß von 65 bzw. 55 dB ist aber etwas mager. Der KATHREIN EXR 1516 steckt zwar auch nur in einer Blechbüchse, hat aber A-Class-Schirmungsmaß ausgewiesen.

Abschließend erinnere ich daran, dass man an den Stammenden mit einer ESE 10 bis zu 4,5 dB Pegel gegenüber einer ESD 44 heraus schinden kann.
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