| | # 3 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Die Gibertini SE ist auch mein Favorit, allerdings würde ich sie höher einstufen, als Mittelklasse. Zwar reicht sie nicht ganz an die -zweifellos zur Spitzenklasse zählende - TDE 88 heran, ist aber deutlich besser, als die üblichen Antennen, deren Feedarm nur aus einem dünnen Alu-Profil besteht. Mit knapp 100 ist die SE deutlich günstiger, als die TDE oder die CAS 90 von Kathrein. Nach meinem Dafürhalten bietet diese Antenne zur Zeit so ziemlich das beste Preis-Leistungsverhältnis. Sie wurde bei SEH ins Sortiment aufgenommen, ist aber noch nicht auf der Seite gelistet. Bei Bedarf einfach telefonisch bestellen. (02323/61887) Als LNB gibt es zum Alps nur wenig Alternativen. Trotz seines vergleichsweise niedrigen Preises überzeugt es mit einer guten Empfangsleistung, geringem Stromverbrauch und einem perfekten, allerdings etwas fummelig zu montierenden Wetterschutz für die F-Stecker. Zu den F-Steckern ist auch noch etwas zu sagen: Wenn es die herkömmlichen Schraubstecker werden sollen, nimm bitte die vergoldeten. Sie sind glatter, lassen sich leichter aufdrehen und geben besser Kontakt, als die üblichen Stecker. Noch deutlich besser sind Kompressionsstecker. Es macht wenig Sinn, hoch abgeschirmtes Kabel zu verwenden, und sich diese Abschirmung mit schlechten Steckern wieder zu versauen. Kompressionsstecker erfordern allerdings eine entsprechende Zange zur Montage. SEH bietet leihweise ein Set an, bestehend aus einer Kompressionszange, einem Abisolierer und 100 Kompressionssteckern. Wenn du dort bestellen möchtest, kannst du dir das Set einfach mitschicken lassen, die Montage in Ruhe vornehmen und das Set dann wieder zurückschicken. Das Geld dafür bekommst dann du sofort wieder zurück, abzüglich der verbrauchten Kompressionsstecker natürlich. Eine Leihgebühr wird nicht erhoben, der Kunde trägt nur die Portokosten für die Rücksendung. Das zum Set passende Kabel, nämlich das Hirschmann KOKA 100, ist bei SEH auch vorrätig. Mit einem Schirmungsmaß von 100dB und einer Dämpfung von weniger als 30dB/100m bei 2.150 GHz übertrifft auch dieses Kabel, genau wie das Preisner, die Klasse-A Anforderung sehr deutlich. Du schreibst, das Kabel sei vom Dachboden durch den Kamin bis in den Keller zu verlegen. Damit wird das Kabel schon durch sein Eigengewicht auf Zug beansprucht. Bei größeren Längen (> 15m) wäre zu überlegen, ob nicht Kabel mit einem Innenleiter aus verkupfertem Stahl Verwendung finden sollte. Stahl ist halt widerstandsfähiger als Kupfer. Leider wird Stahl auch bei sehr billigem und für eure Zwecke unzureichendem Kabel als Innenleiter genutzt. Daher sind solche Stahl-Kupfer (Staku) Leitungen etwas in Verruf geraten. Es gibt aber (selten) auch Staku-Leitungen, die die Class-A Anforderungen erfüllen. Wenn die senkrechte Strecke durch den Kamin sehr lang ist, schreib noch einmal, dann sehe ich mal nach, wo ich Class-A Staku-Leitung finde. Du schreibst, in jeder der drei Wohnungen werden 4 Anschlußdosen benötigt. Eigentlich möchte ich dir einen Unicable-Router von Jultec empfehlen, der hohen Qualität wegen. Der besondere Vorteil: Die Jultec-Router sind sowohl eingangs- wie auch ausgangsseitig AGC-geregelt. Da spielt es praktisch keine Rolle, wie lang die Anschlußkabel zwischen LNB und Router sind. Die ausgangsseitige Regelung sorgt schließlich für stabile und normgerechte Pegel an den Dosen. Ein weiterer Vorteil: Wird nur ein Receiver angeschlossen, so muß dieser Receiver nicht unicable-tauglich sein. Selbst alte Analogreceiver lassen sich nutzen. Der Jultec-Router merkt, daß ein Standard-Receiver angeschlossen ist und schaltet an dem betreffenden Ausgang auf normalen Multischalterbetrieb. Die übrigen Ausgänge sind davon nicht betroffen. Leider bietet Jultec keinen 3x4 organisierten Router an. Wenn ihr mit drei Kanälen pro Wohnung auskommt, wäre der JPS0504-3T richtig. Er hat 4 Ausgänge zu je 3 Kanälen. Für eure Zwecke besser, aber auch teurer, wäre der JPS0503-6T, Dann habt ihr pro Wohnung 6 Kanäle, d.h. es können bis zu 6 Receiver (oder 3 Twin-Receiver) angeschlossen werden. Sämtliche Jultec-Produkte können von SEH bezogen werden. Natürlich könnt ihr auch TechniSat Router verwenden, und zwar einen 5/2x4 G und dazu eine Kaskade 5/2x4 K. Dann habt ihr insgesamt 4 Stränge (wovon 3 gebraucht werden) zu je 4 Kanälen. Mit den Dosen hat Dipol schon Recht. Hier wird oft mit der Bezeichnung geschludert. Die "Enddosen" sind bei manchen Firmen mit Vorsicht zu genießen. Den Einbau elektronisch gesicherter Dosen halte ich aber für übertrieben, solange jede Familie einen eigenen Strang bekommt und keine wohnungsübergreifende Installation stattfindet. Wenn dann jemand meint, er müsse an der Anlage herumspielen, sitzt nur er selbst im Dunkeln. Bei Strängen bis zu 4 Dosen kannst du diese hier verwenden. In die jeweils letzte Dose eines Stranges kommt ein solcher Abschlußwiderstand. Damit arbeitet die Dose als Enddose. Der Abschlußwiderstand sorgt dafür, daß auf dem Kabel keine stehenden Wellen auftreten, die den Empfang beeinträchtigen können. Bei der Montage der Dosen ist darauf zu achten, daß die Schraube für den Innenleiter nur leicht angezogen wird, sonst könnte der Innenleiter sich verbiegen, irgendwo das Gehäuse berühren und einen Kurzschluß verursachen. Sonst ist nichts besonderes zu beachten. Wichtiger Hinweis noch: Falls die Antenne auf dem Dach angebracht wird, muß sie vernünftig geerdet werden. Falls noch nicht geschehen: [LEX]Bitte lesen[/LEX].
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 4 |
| Threadstarter Registriert seit: 29.03.2010
Beiträge: 4
| hallo, da sind ja direkt die beiden angesprochenen user danke schon einmal für die antworten.@king.w ja richtig es sind 3 wohnungen. allerdings möchte die erdgeschoss wohnung ersteinmal noch nicht mit an die sat anlage da sie noch einen kabelvertrag haben. es müssen also nur 2 stränge aufgebaut werden. außerdem sind von den 4 dosen pro wohnung 2 im jeweiligen wohnzimmer angebracht (an den gegenüberliegenden wänden) bräuchte man also eigentlich auch nur eine. andererseits sollte man ja auch die möglichkeit eines twin tuners nicht vergessen nebenfrage: wenn ich mir so eine antennendose anschaue hat die ja nur einen anschluss für ein sat kabel. kommt dann noch ein splitter dahinter damit ich 2 kabel für den receiver habe? gibt es bei den routern von technisat/kathrein/jultec (von jultec finde ich garkeine preise ) unterschiede bei der receiver wahl ?bisher war ich eigentlich topfield fan. habe aber gelesen das die wohl kein unicable unterstützen. also muss ich wohl meine liebgewonnen 5000er bzw 7700er töpfe abgeben bzw. gegen einen vantage 8000s tauschen(da er das wohl kann). die höhe des hauses müsste ich noch prüfen. allerdings hat der elektriker auch nur "normales" kabel berechnet. gehe also davon aus das des ok ist. der lnb ist ja echt günstig. wenn ihr sagt das der qualitativ in ordnung ist vertraue ich euch da. sollte ich mich für die kompressionsstecker entscheiden sollte es kein problem sein es bei seh abzuholen. arbeite in herne und wenn ich mich recht erinnere habe ich dort auch schon ein alphacrypt gekauft liege ich mit dachbodenbüro richtig ? ![]() so sollte mir noch was einfallen melde ich mich. grüße chris |
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| | # 5 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.170
| Das mit dem Dachbodenbüro stimmt. Ich bin auch häufiger da, um irgend etwas zu kaufen. Vielleicht sind wir uns sogar über den Weg gelaufen, ohne voneinander zu wissen. Immerhin hast du den Vorteil, keine Portokosten zu zahlen, wenn du das Material selbst abholst. Zu deinen Fragen: Die Anzahl der Dosen ist nicht entscheidend, sondern nur, wie viele Receiver jeweils an einem Strang angeschlossen sind. Dabei werden Twin-Receiver grundsätzlich bei Unicable auch nur mit einer Leitung angeschlossen, sie belegen aber zwei Adressen. An einen Vierer-Strang können mithin 4 Einzel- oder 2 Twin-Receiver oder 1 Twin und 2 Einzelreceiver angeschlossen werden. An welcher Steckdose das geschieht und wie viele Steckdosen überhaupt vorhanden sind, ist egal. Stelle dir einen solchen Strang ähnlich vor, wie eine Stromleitung. Sie sei so abgesichert, daß ab 2000W die Sicherung rausfliegt. Nun kannst du 4 Scheinwerfer à 500W oder 2 à 1000W oder einen à 1000 und 2 à 500W anschließen. An welcher Steckdose das geschieht, ist dabei so ziemlich egal - und wie die Dosen untereinander verdrahtet sind, auch. Und erst recht egal ist es, wie viele Steckdosen es in diesem Stromkreis gibt, solange sie vorschriftsmäßig installiert sind und die Höchstlast nicht überschritten wird. Natürlich kannst du auch nur eine Steckdose nutzen und mittels eines 3er oder 4er Anschlußkabels alles dort anschließen. Diese 3er oder 4er Leitung entspricht einem Splitter. Bei Bedarf kann ein solches Teil eingesetzt werden, aber es muß nicht. Von Jultec wirst du auch nicht so ohne weiteres Preise finden. Jultec liefert Produkte der absoluten Spitzenklasse, die nirgendwo verramscht werden, sondern nur ausgewählten Fachhändlern vorbehalten sind. SEH ist einer davon. Erwarte aber bitte kein Sonderangebot, wenn du dich für Jultec entscheiden möchtest, die Produkte sind nicht billig. Aber sie sind ihr Geld wert. In eurem Fall wäre der 3x6 Schalter ideal. Mit Topfield hast du Recht. Die bieten - zumindest soweit ich es bisher weiß, keine Unicable-Unterstützung an. Warum nicht, wird wohl ewig deren Geheimnis bleiben ...
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Und die f-stecker an die umschaltmatrix schrauben sollte auch machbar sein
