Bitte um Hilfe !

Alt 05.12.2012, 23:53   # 1
Galax
 
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Hallo!

Da meine Satellitenantenne schon ca. 10 Jahre alt ist und diese auch nicht wirklich irgendwann mal funktioniert hat, also nicht zufriedenstellend (bei leichtem Regen schlechtes Signal, bei starkem Regen gar kein Signal) habe ich mich entschlossen eine neue Anlagen anzuschaffen.

Meine „Ausgangswerte“,

Ich Wohne in Betzdorf in RLP nähe Siegen (Breitengrad von der Stadt Betzdorf ist 50.7858 und Länge von der Stadt Betzdorf ist 7.8746.)

Ich habe jetzt eine 0815 Antenne 85 cm Durchmesser mit 4 LNB’s ausgerichtet auf

1. Astra 1/Ku 19,2 E
2. Hotbirt / Ku 13,0 E
3. Sirius 2/Ku 4,8 E
4. Amos 1,2/Ku 4,0 W (Ohne Funktion)

(Das sind die Namen die mein Receiver mir nennt.)

Außer Astra werden die Satelliten für den Empfang von russischen Sendern genutzt.

Meine Idee war jetzt durch Recherche im Internet folgendes anzuschaffen.

Antenne :

-T90 Wave Frontier-Antenne

LNB’s :

-1x Inverto IDLB-TWNL40-Ultra Black
-4x Inverto IDLB-SINL40-Ultra Black

Mit dem Inverto IDLB-TWNL40-Ultra Black soll der Astra empfangen werden und mit den Inverto IDLB-SINL40-Ultra Black sollten die Satelliten Hotbirt, Sirius, Amos (Amos bekomme ich noch nicht rein LNB ist vorhanden aber kein Signal, habe aber gehört das es möglich ist) und als neuer, den ich zurzeit noch nicht empfange der Yamal 201 (90° E) empfangen werden.

Meine Frage ist jetzt ist das was ich mir so vorstelle möglich oder nicht Realisierbar?

Ich danke euch schon mal im Voraus

Mit freundlichen Grüssen

Viktor
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Alt 05.12.2012, 23:53 # --
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Alt 06.12.2012, 05:40   # 2
King W.
Team SAT-Technik
 
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Hallo Viktor, auch von hier aus
nw welcome

Auf den Yamal 201 wirst du verzichten müssen. Die errechnete Elevation beträgt am Standort 50.7858° Nord und 7.8746° Ost ca. -3,5°. Hier ist ein Footprint, die rote Begrenzungslinie zeigt den theoretisch möglichen Empfangsbereich. Der Bereich geht von Polen im Westen über fast ganz Russland bis ungefähr zur Halbinsel Kamtschatka. Deutschland liegt fast ganz außerhalb dieses Bereichs. Lediglich im äußersten Osten, in der Nähe von Görlitz, wäre ein Empfang möglich - theoretisch jedenfalls. Die geringe Elevation von kaum mehr als 1° erfordert nämlich eine absolut freie Sicht nach Osten, ohne jede Erhebung. Das ist hier in Deutschland kaum zu realisieren.

Die anderen genannten Satelliten lassen sich in Deutschland ganz gut empfangen, für Amos ist aber eine etwas größere Antenne erforderlich, jedenfalls dann, wenn du alle Sender davon empfangen willst. Einer der Footprints weist einen EIRP-Wert (das ist, vereinfacht gesagt, die Stärke des Satelliten am Empfangsort) von ca. 45 aus, das erfordert eine 1m-Antenne.

Mein Vorschlag wäre deshalb, eine größere Antenne zu verwenden, z.B. diese hier und sie mit Hilfe eines Motors, der vom Receiver automatisch gesteuert werden kann, auf die verschiedenen Satelliten auszurichten.

Die Vorteile dabei:
1) Du kannst sämtliche an deinem Wohnort empfangbare Satelliten hereinbekommen.
2) Empfangsstörungen durch schlechtes Wetter sind bei einer derart großen Antenne extrem selten und nur auf heftige Unwetter begrenzt. Ein normaler bis kräftiger Regen macht nichts aus.
Der Nachteil:
Es entsteht etwas Wartezeit beim Senderwechsel, wenn sich der neue Sender auf einem anderen Satellit befindet.

Was hältst du davon? Schreib mal zurück.
__________________
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein
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Alt 06.12.2012, 07:17   # 3
Goldammer
 
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Beiträge: 25
Hallo Gallax,

für den Fall, dass die motorisierte Lösung (ist auf alle Fälle zu favorisieren!) nicht zum Tragen kommt, würde ich Dir den Einsatz der T90 vorschlagen.
Natürlich ist der Aufbau dieser Doppelreflektorantenne und seine genaue Ausrichtung kein Pappenstiel, aber mit Geduld wird auch das Gelingen.
Schlage deshalb vor, dass Du Dich mit dem satlex-Rechner befasst, Dich dort schlau machst, anhand Deiner Koordinaten mal ein Rechenbeispiel für Deinen Standort aufbaust und durch Spielen mit der Zugabe von Rand-Satelliten versuchst, eine Satelliten- (LNB)-Postion auf der Feedschiene wie folgt zu realisieren (immer von hinter der Schüssel betrachtet):

Amos-LNB auf Position 4 (links von der Mitte), Sirius auf Pos. 5 rechts von der Mitte, Hotbird ca. Pos. 13, Astra 1 ca. Pos. 19;
der Satlex-Rechner sagt es Dir ganz genau.

Diese Lösung hat den Vorteil, dass der Amos-LNB nahe der Mitte angebracht ist, in einem Bereich, in dem die T90 noch volle Leistung also eine Wirkung wie eine 95erSchüssel entfaltet.

Bitte, auch diese Möglichkeit in Betracht ziehen.
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Alt 29.07.2014, 00:38 # --
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