Kabel TV und Sat

Alt 19.11.2012, 08:11   # 1
busfahrer123
 
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Hallo,
ich lese hier schon einige Zeit mit und habe mich jetzt entschlossen auch eine Schüssel aufs Dach zu setzen. Empfangen will ich Astra.
Schüssel soll die Gibertini OP 85 SE sein und als LNB das Alps Quattro-Switch.

Dazu habe ich aber noch ein paar Fragen:

Erdung: Der Vorbesitzer des Hauses hatte auch eine Satschüssel.
Vom Montageort auf dem Dach geht ein 16mm² gelb/grünes Kabel an die HES.
Dieses muss ich "einfach" an den neuen Antennenmast anschließen?
Dann noch ein 4mm² Kabel an den Mast und an den ersten Mastnahen Erdungswinkel.
Von da aus das 4mm² Kabel mit den 4 Koaxkabeln durch ein Leerrohr in den Keller in den Raum in dem die Sternverkabelung beginnt?
Ist das Soweit korrekt?

Dort soll dann irgendwann, wenn die Kinder größer sind auch ein Multischalter angeschlossen werden. Aber im Moment reicht es,
wenn ich das Satsignal ins Wohnzimmer bringe.

Die vorhanden Koax-Kabel sind alle neu verlegt und zwar sind das die Katrhein LCD111.
Da sind im Moment billige stinknormale Aufdrehstecker drauf. Das funktioniert auch im Moment mit Kabel TV.
Welche qualitativ hochwertigere Stecker passen auf dieses Kabel?

Wie bekomme ich das Kabel Deutschland Signal und das Sat Signal in eine Leitung?

Kabel Deutschland "muss" ich noch so lange behalten, bis meine Frau von Sat überzeugt ist. (Sie hatte früher eine 30cm Schüssel und bei leichtem Regen war das Bild schon weg. Seitdem ist Sat bei ihr untendurch. Da muss ich erst noch Überzeugungsarbeit leisten.)

Ach so welcher Mast-ø passt an die Schüssel?

Vielen Dank schonmal für die Antworten.
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Alt 19.11.2012, 08:11 # --
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Alt 19.11.2012, 09:50   # 2
busfahrer123
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Was mir gerade noch einfällt...
Die Dose muss doch bestimmt auch getauscht werden.
Verbaut ist im Moment an jedem Strang der Sternverkabelung eine Kathrein Enddose. Den Typ habe ich gerade nicht im Kopf, aber ich bin mir sicher, dass da kein Schraubanschluss für Sat dran ist...
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Alt 19.11.2012, 11:05   # 3
raceroad
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Zitat:
Zitat von busfahrer123 Beitrag anzeigen
Erdung: Der Vorbesitzer des Hauses hatte auch eine Satschüssel.
Vom Montageort auf dem Dach geht ein 16mm² gelb/grünes Kabel an die HES.
Dieses muss ich "einfach" an den neuen Antennenmast anschließen?
Wieso neuer Mast? Würde nur eine neue Satantenne am vorhandenen Mast montiert, also quasi nur die Antenne getauscht, müssten "nur" die Normen eingehalten werden, die gültig waren, als die erste Satantenne errichtet wurde. Für einen neuen Mast gilt kein Bestandsschutz.

Im Prinzip reichte ein 16 mm² Kupferleiter. Aber an der blitzstromfähigen HES muss auch ein den Bestimmungen genügender Erder hängen, und das 16 mm² Kupferkabel muss entweder eindrähtig oder in blitzstromfähigen Kabelschuhen verpresst sein.

Zitat:
Dann noch ein 4mm² Kabel an den Mast und an den ersten Mastnahen Erdungswinkel.
Von da aus das 4mm² Kabel mit den 4 Koaxkabeln durch ein Leerrohr in den Keller in den Raum in dem die Sternverkabelung beginnt?
Ist das Soweit korrekt?
Schon, aber wie geht es weiter? Der PA der Satanalge darf nicht zusätzlich mit der HES vermascht werden:

Zitat:
Wie bekomme ich das Kabel Deutschland Signal und das Sat Signal in eine Leitung?
Hier entsteht dann ein Konflikt: Der PA der Kabel-TV-Anlage erfolgt über die HES. Es wäre zwischen Kabel-TV- und Sat-Anlage noch ein galvanisches Trennglied nötig. Das wiederum mag KDG nicht.

Zitat:
Dort soll dann irgendwann, wenn die Kinder größer sind auch ein Multischalter
angeschlossen werden. Aber im Moment reicht es,
wenn ich das Satsignal ins Wohnzimmer bringe
Das ginge auch unter Weiterverwendung eines Quattro-Switch-LNBs. Jedoch wäre das nur ein Kompromiss: Versorgung eines Multischaltlers durch ein Quattro ist besser.

Zitat:
Die vorhanden Koax-Kabel sind alle neu verlegt und zwar sind das die Katrhein LCD111.
Da sind im Moment billige stinknormale Aufdrehstecker drauf. Das funktioniert auch im Moment mit Kabel TV.
Welche qualitativ hochwertigere Stecker passen auf dieses Kabel?
Z.B. Self-Install Kompressionsstecker Cablecon F-56 5.1 SI = Kathrein EMK 20


Zitat:
Wie bekomme ich das Kabel Deutschland Signal und das Sat Signal in eine Leitung?
In (wörtlich) eine Sat-Leitung mit einer Sat-Terrestrik-Weiche in 1-facher Ausführung wie Spaun SEW 123 F, in alle vier Ableitungen eines Quattro-Switch-LNBs mit einer 4-fach Einspeiseweiche wie Axing SWE 4-01.


Zitat:
Die Dose muss doch bestimmt auch getauscht werden.
Verbaut ist im Moment an jedem Strang der Sternverkabelung eine Kathrein Enddose. Den Typ habe ich gerade nicht im Kopf, aber ich bin mir sicher, dass da kein Schraubanschluss für Sat dran ist...
Eine 2-Loch Stichleitungsdose kann Sat-tauglich sein – kommt auf den Typ an. ESD 84 von Kathrein z.B. hat DC-Durchlass am Ausgang mit dem Stift. Wenn man gegen Dosen mit F-Buchsen tauscht, muss man darauf achten, dass diese Dose voll BK-tauglich ist > siehe Satelliten-Antennendosen für BK mit S02 und S03.
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Alt 19.11.2012, 11:38   # 4
busfahrer123
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Zitat:
Wieso neuer Mast? Würde nur eine neue Satantenne am vorhandenen Mast montiert, also quasi nur die Antenne getauscht, müssten "nur" die Normen eingehalten werden, die gültig waren, als die erste Satantenne errichtet wurde. Für einen neuen Mast gilt kein Bestandsschutz.

Im Prinzip reichte ein 16 mm² Kupferleiter. Aber an der blitzstromfähigen HES muss auch ein den Bestimmungen genügender Erder hängen, und das 16 mm² Kupferkabel muss entweder eindrähtig oder in blitzstromfähigen Kabelschuhen verpresst sein.
Okay, also der Mast ist nicht mehr vorhanden. Es liegt an der Stelle nur dieses eine Kupferkabel (eindrähtig), welches noch an einer Mastschelle angeschlossen ist und am anderen Ende mit der HES verbunden ist..

An dieser Stelle(Mastschelle) schließe ich auch das 4mm² Kabel an und gehe damit auf den ersten Erdungblock. Von dort aus parallel mit den 4 Koaxkabeln in den Keller. Dort beginnt meine Sternverteilung. Zu jedem der 16 Dosen geht ein eigenes Kabel. Wobei momentan nur 2 Leitungen in Betrieb sind. Das 4mm² Kabel kommt dann wieder auf so einen Winkel, wo danach eine Einspeiseweiche angeschlossen wird und dann wieder ein Winkel von dem die Koaxkabel der vorhanden Installation abgehen.

Ich Zeichne das nachher mal auf und lade die Skizze hoch.

Mein Kabel TV ist nicht mit der HES verbunden.
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Alt 19.11.2012, 11:45   # 5
Dipol
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Zitat:
Zitat von busfahrer123 Beitrag anzeigen
Mein Kabel TV ist nicht mit der HES verbunden.
Das ist eine gefährliche Schlamperei! Nach Norm und den KDG Specs muss das aber sein.
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Alt 19.11.2012, 14:47   # 6
busfahrer123
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Alles klar. Ich muss noch viel lernen...

Ich hab jetzt mal eine Skizze gemacht, wie ich mir das vorstelle.
Kann mir Anhand meiner Skizze nochmal jmd. bitte erklären, wie ich den Anschluss von Kabel Deutschland richtig integriere.
Dankeschön
Angehängte Dateien
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Alt 19.11.2012, 16:05   # 7
Dipol
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Zitat:
Zitat von busfahrer123 Beitrag anzeigen
Kann mir Anhand meiner Skizze nochmal jmd. bitte erklären, wie ich den Anschluss von Kabel Deutschland richtig integriere.
Vorsorglicher Hinweis:
Erdung und der PA einer Antennenanlage gehören zur Elektroanlage und an der dürfen nur im Installateuerverzeichnis eingetragene Elektrofachkräfte hantieren. Ohne einen normkonformen und funktionstüchtig geerdeten Funktionspotenzialausgleich ist weder ein BK-Anschluss, noch eine erdungspflichtige Antenne zulässig.

Das ist somit auch im eigenen Einfamilienwohnhaus keine Aufgabe für einen messgerätelosen Laien. Die Innenableitung eines 16 mm² Cu-Erdleiters wird unter Bestandsschutzkriterien nicht weniger riskant. Wohl niemand würde auf der gleichen Trasse den Draht ener Blitzchutzanlage tolerieren, obwohl der im Falle eines Blitzeinschlags weniger als der 16 mm² Cu-Leiter erwärmt wird.
  1. Variante normkonform nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):
    Zwischen einem ungeerdeten HÜP und dem HAV wird ein galvanisches Trennglied eingebaut und ausgangsseitig ebenso wie die Kabel vom und zum Hausanschlussverstärker (über Erdblock) und dessen Gehäuse mit 4 mm² Cu an der Haupterdungsschiene geerdet. Die KDG lässt aber zwischen HÜP und HAV keine galvanischen Trennglieder zu.
  2. Variante gemäß Dibkom Kabelnetzhandbuch:
    Kein galvanisches Trennglied und auch der HÜP ist direkt geerdet.
    Der PA-Leiter der Sat.-Antenne wird normwidrig nicht schleifenfrei auch noch am unteren Ende an der HES angeschlossen.
In beiden Fällen ist das BK-Signal über die Einschleusweiche korrekt eingepegelt zuzuführen. Die nach Norm für UKW und VHF (8 MHz Bandbreite) geforderte Entkopplung von 42 dB zwischen den Teilnehmerdosen wird mit üblichen Sat.-Einzel-/Stichdosen erheblich verfeht und ist nur mit Richtkoppler-Durchgangsdosen > 10 dB Auskoppeldämpfung (+ kap. getrennter Abschlusswiderstand) einzuhalten.

Die Blitzschutznorm DIN EN 62305 (VDE 0855-305) verlangt, dass die bei konventioneller Antennendirekterdung in die Kabel eindringenden Teilblitzströme durch Überspannungsschutzmaßnahmen beherrscht werden müssen.

Dies erfordert außer dem in der Skizze nicht dargestellten aber zur Vermeidung zündender Überschläge erforderlichen mastnahen PA der Kabel dort als Grobschutz SPD 1 Blitzstromableiter (z. B. KATHREIN KAZ 12) und vor der Einschleusweiche als Mittelschutz SPD 2 Überspannungsableiter (z. B. KAZ 11, andere Beispiele, siehe Folien im Erdungsthread).
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Alt 19.11.2012, 16:17   # 8
busfahrer123
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Also ein Mastnaher Erdungswinkel ist eingeplant aber leider in meiner Skizze nicht beschriftet.

Das eindrähtige 16mm² Kabel liegt unter Putz außen an der Hauswand.

Das 4mm² Kabel und die Koaxleitungen würden durch ein 50mm Leerrohr weit weg von dem 16mm² Kabel in den Keller geführt.

Einen Hausanschlussverstärker habe ich auch nicht.

Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass ich Kabel Deutschland nicht mit inegrieren würde. Würde dann meine Skizze passen?
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Alt 19.11.2012, 16:29   # 9
busfahrer123
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So wie die Skizze im Anhang hab ich mir das vorgestellt. Nur ohne Multischalter.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg erdungpotenzialausgleizb01.jpg (47,1 KB, 8x aufgerufen)
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Alt 19.11.2012, 16:29   # 10
Dipol
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Zitat:
Zitat von busfahrer123 Beitrag anzeigen
Also ein Mastnaher Erdungswinkel ist eingeplant aber leider in meiner Skizze nicht beschriftet.

Das eindrähtige 16mm² Kabel liegt unter Putz außen an der Hauswand.

Das 4mm² Kabel und die Koaxleitungen würden durch ein 50mm Leerrohr weit weg von dem 16mm² Kabel in den Keller geführt.
Auf der Fassade vermeidet ein Erdleiter eher gefährliche Näherungen, damit gehört diese Antennenalage zu den vielleicht 5% die sicherheitstechnisch nicht zu beanstanden sind
Zitat:
Zitat von busfahrer123 Beitrag anzeigen
Einen Hausanschlussverstärker habe ich auch nicht.
Schockschwerenot! Die BK-Pegel sind doch kein Perpetuum mobile und der HAV wird auch zur hf-technischen Entkopplung gebraucht. Wo ein HAV fehlt, fehlt meistens auch ein Vertrag mit dem Netzbetreiber.
Zitat:
Zitat von busfahrer123 Beitrag anzeigen
Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass ich Kabel Deutschland nicht mit inegrieren würde. Würde dann meine Skizze passen?
Dann reicht bei einem Quad-LNB der mastnahe PA und wenn die Kabel im UG ungeschnitten durchlaufen ist dort auch kein Erdblock mehr erforderlich.
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Alt 19.11.2012, 16:34   # 11
busfahrer123
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Super das habe ich verstanden.

Ich habe einen Vertrag bei KDG

wie sieht den so ein Hausanschlussverstärker aus?
Wenn der immer einen Stromanschluss hat, hab ich so einen definitiv nicht.
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Alt 19.11.2012, 16:39   # 12
Dipol
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Zitat:
Zitat von busfahrer123 Beitrag anzeigen
Ich habe einen Vertrag bei KDG
Und das ohne Hausanschlussverstärker und mit einem ungeerdeten Direktanschluss?
Zitat:
Zitat von busfahrer123 Beitrag anzeigen
wie sieht den so ein Hausanschlussverstärker aus?
Google ist dein Freund
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Alt 19.11.2012, 16:39   # 13
busfahrer123
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Um Kabel und Sat parallel zu benutzen könnte ich doch auch eine von den 3 anderen Dosen im Wohnzimmer mit Satsignalen versorgen.

Dann müsste ich nach dieser Dose nur ein langes Kabel von der einen Ecke an Fernseher legen. Die Versorgung mit Kabel-TV könnte ich dann im Wohnzimmer so lassen...

ODER???

---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
Und das ohne Hausanschlussverstärker und mit einem ungeerdeten Direktanschluss?

Google ist dein Freund
okay... so ein Teil hab ich definitv nicht.

Bei mir sieht es in etwa SO aus.
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Alt 19.11.2012, 16:46   # 14
Dipol
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Zitat:
Zitat von busfahrer123 Beitrag anzeigen
ODER???
Wundere dich aber nicht wenn wegen der normwidrig fehlenden BK-Erdung Brummstörungen auftreten.

Egal wie beide System miteinander verbunden sind, ohne Schutzmaßnahmen werden Blitz und Überspannungsschäden nicht auf ein System beschränkt bleiben.
Zitat:
Zitat von busfahrer123 Beitrag anzeigen
Bei mir sieht es in etwa SO aus.
Das ist ein HÜP dem man den Hut geklaut hat.
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Alt 19.11.2012, 16:48   # 15
busfahrer123
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Also sollte ich mich erstmal mit Kabel Deutschland in Verbindung setzen, damit das ordentlich angeschlossen wird?
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Alt 20.11.2012, 10:39   # 16
busfahrer123
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Ich habe gestern abend noch meinen Kabelanschluss an die HES angeschlossen. Mit so einem Teil und 4mm² gelb/grünem Kabel.
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Alt 31.08.2014, 04:21 # --
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