Technirouter: Klötzchenbildung/ Artefakte beim Kanalwechsel

Alt 05.01.2013, 11:21   # 1
barnerbee
 
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Hallo zusammen,

obwohl ich alle Beiträge hierzu schon gelesen habe, konnte ich folgendes Problem nicht lösen.

Beim Umschalten an meinem Panasonic Receiver DMR-BST 721 sowie an meinem Panasonic Fernseher TX-L47 WT 50 habe ich kurzeitige (ca. 1 sec.) Klötzchenbildung / Artefakte beim Umschalten (Kanalwechsel).

Folgenes Aufbauschema:
Habe meine digitale Einkabellösung Schwaiger EKF 1100 umgestellt auf den Technirouter 5/1x8G.:

Folgende Komponeten sind im Ensatz:
  • Hirschmann Parabolreflektor Fesat 85
  • Hirschmann Qutro LNB LNC CS 400
  • Technirouter 5/1x8G
  • Technisat Diodenentkoppelter 2-Wege-Verteiler mit DC-Durchlass
Der 2-Wege-Verteiler wurde nach dem Technirouter eingebaut (Wohnhausbeding).
An einem Strang hängt nur ein Receiver Comag SL 95, an einer Axing-Dose SSD-5-18 mit Abschlusswiderstand. Hier treten keine Problem auf.

Am zweiten Strang hängen 4 Dosen und folgende Geräte: (in dieser Reihenfolge):
  1. Axing SSD 5- 10 --> Eingebauter Tuner des TX-L47WT 50
  2. Axing SSD 5- 10 --> Receiver DMR-BST 721
  3. Axing SSD 5- 10 -->kein Gerät
  4. Axing SSd 5- 07 --> kein Gerät

Die SSD 5-10 hatte ich auch schon gegen SSD 5-14 getauscht ohne Erfolg (Ein Essgerät habe ich nicht)
Zu sagen ist noch, dass ich an den beiden Panasonicgeräten kein Signal bekomme, wenn der Technirouter nicht mit dem Netzteil angeschlossen ist.

Das war jetz schon ein bischen viel auf einmal, hoffe aber, dass mir jemand weiterhelfen kann.

Danke im Voraus!

Gruß
barnerbee
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Alt 05.01.2013, 11:21 # --
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Alt 06.01.2013, 02:20   # 2
raceroad
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Hallo und nw welcome

Zitat:
Zitat von barnerbee Beitrag anzeigen
obwohl ich alle Beiträge hierzu schon gelesen habe, konnte ich folgendes Problem nicht lösen.
Hast Du auch schon das gelesen?

Zitat:
Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
TechniSat verbaut den ST-Chip bei dem jeweils zwei Userbänder auf einem Bus gepaart sind. Da gibt es einen sogenannten Picture-Freeze-Effekt, von dem insbesondere die untere Userbandpaarung betroffen ist. Falls die Artefakte auf die Userband-Paarung 1.284 und 1.400 MHz eingeschränkt sind, wäre der Fehler mit dem Einbau einer Matrix mit ENTROPIC-Chip vermutlich zu beseitigen.
Der Aufbau ist prinzipiell o.K. (auch wenn ich als erste Dose für den 4er Strang keine 10er genommen hätte, am anderen Verteilerausgang funzt es ja auch mit einer 18er). Das beschriebene Problem ist bekannt und ein Grund dafür, warum Matrizen mit ST-Chip inzwischen einfach überholt sind. Du kannst es mit anderen Frequenzpaarungen versuchen (Laufen die sich momentan störenden Geräte auf 1284 + 1400 MHz?).
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Alt 06.01.2013, 14:17   # 3
barnerbee
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Zitat:
Hallo und nw welcome
Hallo und herzlichen Dank für die prompte Antwort!

Zitat:
Hast Du auch schon das gelesen?
Ja, aber anscheinend nicht richtig verstanden.

Zitat:
Der Aufbau ist prinzipiell o.K. (auch wenn ich als erste Dose für den 4er Strang keine 10er genommen hätte, am anderen Verteilerausgang funzt es ja auch mit einer 18er). Das beschriebene Problem ist bekannt und ein Grund dafür, warum Matrizen mit ST-Chip inzwischen einfach überholt sind. Du kannst es mit anderen Frequenzpaarungen versuchen (Laufen die sich momentan störenden Geräte auf 1284 + 1400 MHz?).
Jetzt ergeben sich aber für mich einige Fragen:
  • Wie wäre den die optimale Dosenwahl am 4er Strang? (18er,14er,10er und eine 07er oder eine 10er mit Abschlusswiderstand?)
  • Welche Matrize (ohne ST-Chip) wäre denn zu empfehlen?

Ja, der TV-Tuner war auf 1284, der Twintuner auf 1400 und 1516 eingestellt (lt. Bediensungsanleitung des Technirouters für das längste Kabel die niedrigtse Frequennz)

Habe den TV-Tuner jetz auf 1864, den Twintuner auf 1980 und 2096 umgestellt.
Beim Twintuner scheint es jetzt zu funktionieren, beim TV-Tuner ist es zwar besser, aber nicht gänzlich weg.
  • Weißt du, warum bei mir der Technirouter nicht ohne Netzteil funzzt? Ich dachte, das Netzteil ist nur opzional.

Besten Dank im Voraus!!

Gruß
barnerbee
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Alt 06.01.2013, 15:15   # 4
raceroad
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Zitat:
Zitat von barnerbee Beitrag anzeigen
  • Wie wäre den die optimale Dosenwahl am 4er Strang? (18er,14er,10er und eine 07er oder eine 10er mit Abschlusswiderstand?)
Im Prinzip, wenn jetzt an der 18er als Einzeldose der Pegel um grünen Bereich liegt, 18 (oder 14) > 14 > 10 > 7. Im Detail hängt das aber von sehr vielen Faktoren, vor allem den Distanzen und der Qualität der verlegten Kabel ab. Hier liegt ja auch im Moment nicht das vordringliche Problem. Denn gegen die Artefaktbildung würden andere Dosen nicht helfen.

Zitat:
  • Welche Matrize (ohne ST-Chip) wäre denn zu empfehlen?
Eine mit Entropic- statt ST-Chip. In Topp-Qualität wäre das der JPS0501-8TN. Vorteil der Bausteine mit Entropic-Chip ist vor allem auch der geregelte Ausgangspegel: In weiten Grenzen spielen Antennengröße, Distanz LNB > Unicable-Router und das Wetter keine Rolle für den Router-Ausgangspegel.

Zitat:
  • Weißt du, warum bei mir der Technirouter nicht ohne Netzteil funzzt? Ich dachte, das Netzteil ist nur opzional.
Da ist TechniSat einfach auf den Energiesparzug aufgesprungen. In den ersten BDAs von TechniSat stand klipp und klar: "Zur Stromversorgung des LNB und der TechniRouter stecken Sie bitte dasSteckernetzteil an das TechniRouter-Grundgerät". Nun weckt die Beschreibung den Eindruck, dass es auch ohne Netzteil funktionieren kann, ohne dass sich etwas am Eigenstromverbrauch des Routers geändert hätte. Es wird aber auch jetzt darauf hingewiesen, dass der Einsatz des Netzteils nötig sein kann.

Versuchen könnte man, wenn der TechniRouter bleiben soll, die Receiverlast durch ein besonders stromsparendes LNB wie ein Inverto Black eco noch etwas zu reduzieren. Das brächte aber nur rund 60 mA. Den Router ohne Netzteil betreiben zu wollen, ist ein Vorhaben mit geringen Erfolgsaussichten: Jede mehr Umsetzungen aktiv sind, desto größer ist der Strombedarf. Der muss aber zumindest während eines Schaltbefehls von einem Receiver alleine gedeckt werden.
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Alt 07.01.2013, 17:15   # 5
barnerbee
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Hallo raceroad,

Danke für die Antwort!

Habe mir die Jultec Matritze bei S.E.H bestellt. Den Technirouter gebe ich zurück --> Bei amazon ja kein Problem.
Muss die Jultec-Matritze mit einem Netzteil betrieben werden? Kennst du den ungefähren Stromverbrauch?

An den Legacy - Ausgang schließe ich am Ende eine SSD 5-00 an, ohne Abschlusswiderstand, ist das korrekt? Hier kann dann nur 1 Receiver (kein Twin) betrieben werden, welcher keinen Unicable Standard unterstützen muss, oder?

An den 4er Strang würde ich jetzt als erste Dose nach ca. 23m Kabel eine 14er, als zweite Dose nach 1m eine 10er, als dritte Dose nach 6m wieder ein 10er und nach 1m als letzte Dose einer 07er setzen.
Ist das so in Ordnung?

Wäre es empfehlenswert (auch wenn die Anlage dann störungsfrei läuft) diese dann durchmessen zu lassen? Bringt mir das dann was?

Wiederum schon mal herzlichen Dank im Voraus!

Gruß
barnerbee

Zitat:
Zitat von raceroad Beitrag anzeigen
Im Prinzip, wenn jetzt an der 18er als Einzeldose der Pegel um grünen Bereich liegt, 18 (oder 14) > 14 > 10 > 7. Im Detail hängt das aber von sehr vielen Faktoren, vor allem den Distanzen und der Qualität der verlegten Kabel ab. Hier liegt ja auch im Moment nicht das vordringliche Problem. Denn gegen die Artefaktbildung würden andere Dosen nicht helfen.

Eine mit Entropic- statt ST-Chip. In Topp-Qualität wäre das der JPS0501-8TN. Vorteil der Bausteine mit Entropic-Chip ist vor allem auch der geregelte Ausgangspegel: In weiten Grenzen spielen Antennengröße, Distanz LNB > Unicable-Router und das Wetter keine Rolle für den Router-Ausgangspegel.



Da ist TechniSat einfach auf den Energiesparzug aufgesprungen. In den ersten BDAs von TechniSat stand klipp und klar: "Zur Stromversorgung des LNB und der TechniRouter stecken Sie bitte dasSteckernetzteil an das TechniRouter-Grundgerät". Nun weckt die Beschreibung den Eindruck, dass es auch ohne Netzteil funktionieren kann, ohne dass sich etwas am Eigenstromverbrauch des Routers geändert hätte. Es wird aber auch jetzt darauf hingewiesen, dass der Einsatz des Netzteils nötig sein kann.

Versuchen könnte man, wenn der TechniRouter bleiben soll, die Receiverlast durch ein besonders stromsparendes LNB wie ein Inverto Black eco noch etwas zu reduzieren. Das brächte aber nur rund 60 mA. Den Router ohne Netzteil betreiben zu wollen, ist ein Vorhaben mit geringen Erfolgsaussichten: Jede mehr Umsetzungen aktiv sind, desto größer ist der Strombedarf. Der muss aber zumindest während eines Schaltbefehls von einem Receiver alleine gedeckt werden.
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Alt 07.01.2013, 19:30   # 6
raceroad
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Zitat:
Zitat von barnerbee Beitrag anzeigen
Muss die Jultec-Matritze mit einem Netzteil betrieben werden? Kennst du den ungefähren Stromverbrauch?
Ja, man braucht zwingend ein Netzteil. Daher hatte ich oben den Link auch mit ...-8TN benannt. Der Router selbst wird zwar vollständig von den Receivern gespeist, aber das LNB wird nicht von den Receivern versorgt. Bedeutet: Das Netzteil versorgt ausschließlich das LNB. Der Netzstromverbrauch dürfte bei ca. 19V x Stromaufnahme LNB + geschätzt 20% Aufschlag (Effektivität Netzteil < 100%) liegen. Anders als beim TechniRouter wird das LNB aber dann nicht versorgt, wenn alle Receiver korrekt auf Standby geschaltet werden und sie das dem Router melden. So spart man etwas Stromkosten .

Zitat:
An den Legacy - Ausgang schließe ich am Ende eine SSD 5-00 an, ohne Abschlusswiderstand, ist das korrekt? Hier kann dann nur 1 Receiver (kein Twin) betrieben werden, welcher keinen Unicable Standard unterstützen muss, oder?
Das ist soweit korrekt . Es besteht aber nicht die Notwendigkeit, den Einzelanschluss vom Legacy-Out zu versorgen. Der JPS hat genug "Dampf", um den Verteiler drin zu lassen. Die Nutzung des Legacy-Out macht nur Sinn, wann man sich mit der Festlegung auf einen Singlereceiver nicht zu sehr einschränkt.

Zitat:
An den 4er Strang würde ich jetzt als erste Dose nach ca. 23m Kabel eine 14er, als zweite Dose nach 1m eine 10er, als dritte Dose nach 6m wieder ein 10er und nach 1m als letzte Dose einer 07er setzen.
Ist das so in Ordnung?
Wenn man vom JPS0501-8 direkt auf 14 > 10 > 10 > 7 geht, kann mit einem halbwegs vernünftigen Kabel der Pegel an der zweiten Dose etwas zu hoch sein. Zwischen erster und zweiter Dose liegt ja nur ein Meter (> kaum Dämpfung über das Kabel).

Mit gutem Kabel – die Qualität des vorhandenen kann ich nicht einschätzen – und neu gekauften Komponenten würde ich das mit 18 > 18 > 14 > 10 (+ DC-getrennter Abschlusswiderstand) machen. Um das vorhandene Material zu verbrauchen, könnte man das so angehen: Verteiler auch dann drin lassen, wenn der Einzelanschluss vom Legacy-Out versorgt wird (F-Abschlusswiderstand auf den dann freien Ausgang *) ), mit der vom Einzelanschluss übernommenen 18er Dose starten und mit 10 > 10 > 7 weitermachen. So bekäme man zwar einen noch größeren Sprung zwischen erster und zweiter Dose. Aber falls es nur um Sat geht, stört das eigentlich nicht. Und für den Legacy-versorgten Einzelanschluss könnte man bei nicht zu großer Distanz statt einer zu beschaffenden SSD 5-00 auch die übrig gebliebene SSD 5-10 nehmen (+ DC-getrennter Abschlusswiderstand).

So wären erst einmal nur zwei Dosen gegeneinander zu tauschen und lediglich ein F-Abschlusswiderstand zu kaufen. Sollte das eher wider Erwarten nicht klappen, müsste man eben noch etwas Feintunig betreiben.


Edit zum *): Sollte das ein Verteiler ohne Dioden wie Kathrein EBC 110 sein, so muss dieser F-Abschlusswiderstand DC-getrennt sein.
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Alt 08.01.2013, 20:47   # 7
barnerbee
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Hallo raceroad,

soweit alles vertsanden;


Zitat:
Wenn man vom JPS0501-8 direkt auf 14 > 10 > 10 > 7 geht, kann mit einem halbwegs vernünftigen Kabel der Pegel an der zweiten Dose etwas zu hoch sein. Zwischen erster und zweiter Dose liegt ja nur ein Meter (> kaum Dämpfung über das Kabel).

Mit gutem Kabel – die Qualität des vorhandenen kann ich nicht einschätzen – und neu gekauften Komponenten würde ich das mit 18 > 18 > 14 > 10 (+ DC-getrennter Abschlusswiderstand) machen. Um das vorhandene Material zu verbrauchen, könnte man das so angehen: Verteiler auch dann drin lassen, wenn der Einzelanschluss vom Legacy-Out versorgt wird (F-Abschlusswiderstand auf den dann freien Ausgang *) ), mit der vom Einzelanschluss übernommenen 18er Dose starten und mit 10 > 10 > 7 weitermachen. So bekäme man zwar einen noch größeren Sprung zwischen erster und zweiter Dose. Aber falls es nur um Sat geht, stört das eigentlich nicht. Und für den Legacy-versorgten Einzelanschluss könnte man bei nicht zu großer Distanz statt einer zu beschaffenden SSD 5-00 auch die übrig gebliebene SSD 5-10 nehmen (+ DC-getrennter Abschlusswiderstand).


Welchen F-Abschlusswiderstand meinst du? Kannst du mir mal einen LINK mailen.

Folgender Zweiwegeverteiler ist verbaut:

Technisat Diodenentkoppelter 2-Wege-Verteiler mit DC-Durchlass

Brauche ich hier einen F-Abschlußwiderstand?

Zitat:
So wären erst einmal nur zwei Dosen gegeneinander zu tauschen und lediglich ein F-Abschlusswiderstand zu kaufen. Sollte das eher wider Erwarten nicht klappen, müsste man eben noch etwas Feintunig betreiben.


Edit zum *): Sollte das ein Verteiler ohne Dioden wie Kathrein EBC 110 sein, so muss dieser F-Abschlusswiderstand DC-getrennt sein.
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Alt 08.01.2013, 21:05   # 8
raceroad
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Zitat:
Zitat von barnerbee Beitrag anzeigen
Brauche ich hier einen F-Abschlußwiderstand?
Wenn Du versuchen möchtest, entspr. meinem Vorschlag mit den vorhandenen Dosen auszukommen, und der Verteiler nur zum Zweck einer Dämpfung im Spiel bleibt, dann muss auf den nicht verwendeten Ausgang ein Abschlusswiderstand aufgeschraubt werden. Das kann - da der Verteiler diodenentkoppelt ist - ein "einfacher" ohne DC-Trennung sein. Z.B. dieser:

[Kein Bild? Bitte lesen!]
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Alt 09.01.2013, 20:56   # 9
barnerbee
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Zitat:
Zitat von raceroad Beitrag anzeigen
Wenn Du versuchen möchtest, entspr. meinem Vorschlag mit den vorhandenen Dosen auszukommen, und der Verteiler nur zum Zweck einer Dämpfung im Spiel bleibt, dann muss auf den nicht verwendeten Ausgang ein Abschlusswiderstand aufgeschraubt werden. Das kann - da der Verteiler diodenentkoppelt ist - ein "einfacher" ohne DC-Trennung sein. Z.B. dieser:

[Kein Bild? Bitte lesen!]
Ja, ich setzte deinen Vorschlag so um. Heute ist der Jultec geliefert worden. Nun - hoffentlich- noch eine letzte Frage.
Muss das Netzteil am Jultec an continous oder an standby possible angeschlossen werden?
Werde am Freitag die neue Matrix montieren und dann berichten.
Nochmals herzlichen Dank für die Unterstützung!!!!!
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Alt 09.01.2013, 21:22   # 10
King W.
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Bei einer Einzelanlage wird das Netzteil normalerweise an "standby possible" angeschlossen. In diesem Fall unterbricht der JPS0501-8 die Stromversorgung des LNB, wenn kein Receiver eingeschaltet ist. Das spart, je mach Fernsehgewohnheit und Stromverbrauch des LNB so ca. 10 - 15 kWh pro Jahr. Ist zwar nicht die Welt, aber immerhin.

Die Stromversorgung über den "continuous" Anschluß ist für größere Anlagen gedacht, wenn das LNB auch noch weitere Schalter speist und deshalb durchgehend mit Strom versorgt werden soll.
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Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
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Alt 11.01.2013, 17:38   # 11
barnerbee
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Hallo,

jetzt bin ich am ende meines Lateins!

Technirouter gegen Jultec getauscht.
Nach dem Jultec den Technisat 2-Wegverteiler
An einem Strang nach ca. 6m Leitung eine SSD-5-18 mit Abschlusswiderstand: alles palleti
Am zweiten Strang nach ca. 24 m eine SSD-5-14 (da hängt der TV-Tuner dran), nach 0,5 m eine SSD-5-14 (da hängt der Twin-Receiver dran), nach ca. 6 m eine SSD-5-10 (ohne Gerät). nach 1m eine SSD-5-10 mit Abschlusswiderstand (ohne Gerät)

Die 14er Dosen sollten doch reichen, oder? Ausgang Jultec 95db - 6dB (2-Wege-Verteiler) - 8 dB (24m Leitung)-14erDose ist 67dB (liegt doch om bereich von 47-77 dB)

Trotzdem beim TV-Tuner Klötzchenbildung und Artefakte beim Kanalwechsel?
Was habe ich falsch gemacht?
Bringt es was die 14er gegen 18er Dosen zu tauschen, oder komme ich um eine Messung nicht herum?
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Alt 11.01.2013, 17:54   # 12
raceroad
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Zitat:
Zitat von barnerbee Beitrag anzeigen
Trotzdem beim TV-Tuner Klötzchenbildung und Artefakte beim Kanalwechsel?
Das ist jetzt blöd für mich. Da rate ich zu einem anderen Router, und dann hast Du immer noch ein Problem. Dein

Zitat:
Zitat von barnerbee Beitrag anzeigen
Beim Twintuner scheint es jetzt zu funktionieren, beim TV-Tuner ist es zwar besser, aber nicht gänzlich weg.
hatte ich dann leider missgedeutet.

An welcher Dose hängt denn welches Empfangsgerät mit welchen Adressen / Frequenzen?

Kommt es am TV zu Klötzchenbildung, wenn an diesem TV selbst umgeschaltet wird, oder wenn an einem anderen Empfänger ein anderer Transponder gewählt wird?
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Alt 11.01.2013, 20:43   # 13
barnerbee
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Die beiden Dosen im Wohnzimmer sind sozusagen direkt nebeneindander(die wurden für den alten Twin-Receiver gebraucht, da an diesem 2 Kabel angeschlossen werden mussten).

An einer dieser jetz 14er Dosen hängt der TV-Tuner (Frequ. 1178), an der anderen 14er der Twin-Tuner (Frequ 1280 und 1382) (beim Twin-Tuner habe ich diese Klötzchenbildung nur ganz vereinzelt).

Aber: jetz habe ich ein absolut bescheidenes Bild , auch in HD sowohl am TV-Tuner wie auch am Twin-Receiver (grisseln --> liegt das am Jultec? da war das Bild mitr dem Technirouter aber perfect)

Wieder zurück zum Technirouter?
Es könnte alles so schön sein ;-(

---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

Habe ich vergessen zu beantworten:
Wenn am TV-Gerät selbst umgeschalten wird;
.. und Signalqualität 100%, Signalstärke 64%
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Alt 11.01.2013, 22:27   # 14
raceroad
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Hast Du vielleicht einen JPS0501-8A statt eines -8N bekommen und die Stammausgänge nicht mit Abschlusswiderständen versehen?

Ansonsten: Ich sehe keinen gundlegenden Fehler im Aufbau. Um sekzessive Fehlerquellen auszuschließen, müsste man einen Ausgang des LNBs (passend zum für einen Test ausgewählten Sender) direkt mit dem in Standard-Konfiguration zurückversetzten TV bzw. einem Receiver verbinden. Wenn es vom LNB zum Router nicht zu weit ist, sollte das auch noch an der ersten Dosen im Wohnzimmer klappen, sofern man den Verteiler raus nimmt.

Allerdings müsste es, wenn etwas mit dem vom LNB zugeführten Signal nicht stimmen sollte, auch am anderen Verteilerausgang mit der 18er Dose Probleme geben. Was hängt denn dort dran, und wie sehen die Signalwerte aus? Sollte dort nach wie vor alles in Ordnung sein, deutete das auf einen Fehler im Bereich des 4er Strangs hin (Ein- / Ausgang der Dosen nicht verwechselt, Abschlusswiderstand korrekt angeschlossen?).
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Alt 12.01.2013, 05:09   # 15
King W.
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Auch ich sehe keinen Fehler. Möglicherweise hat der Verteiler "einen weg". Diese Zweifachverteiler sind Massenware und werden nach der Herstellung kaum sorgfältig geprüft. Da kann schon mal ein Fehler vorkommen.

Vertausche doch mal die beiden Ausgänge des Verteilers. Wandert der Fehler mit?
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Alt 14.01.2013, 18:46   # 16
barnerbee
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Also, jetzt -glaube ich zumindest- komme ich der Sache langsam näher;
Alle Stecker überprüft, Bild wieder o.K.: Gott sei Dank! Puh, lag also nicht am Jultec

Signalstärke: Signalqualität:
Twin-Receiver: 76% 100%
TV-Tuner: 65% 100%

obwohl beide Dosen nur 20cm auseinader sind:

Zuleitung vom Twin Receiver (welcher zwar etwas langsame Umschaltzeiten hat (ist wohl für Panasonic normal), aber keine Artefakte / Klötzchenbildung beim Kanalwechsel) mit Zuleitung zum TV Tuner getauscht:

Ergebnis:
Signalstärke: Signalqualität:
Twin-Receiver: 65% 100%
TV-Tuner: 75% 100%

Aber:
Trotzdem Klötzchenbildung / Artefakte beim Umschalten am TV-Tuner: (aber nicht immer)

Kann es sein, dass der TV-Tuner (zwar auch ein Panasonic-Gerät) defekt oder sensibler ist, als der des Twin-Receivers?

Und nochmal die Frage:
Bringts mir was (außer das ich dan die Werte weiß , die Anlage vom Fachmann durchmessen zu lassen? Was kostet denn sowas ca.?

Danke schon mal vorab!
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Alt 14.01.2013, 19:48   # 17
raceroad
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Zitat:
Zitat von barnerbee Beitrag anzeigen
Zuleitung vom Twin Receiver [...]mit Zuleitung zum TV Tuner getauscht: ....Ergebnis:
Wenn das meint, dass lediglich die Anschlussleitungen getauscht, aber weiterhin die erste Dose für den Rekorder mit Twin-Tuner und die zweite für den TV verwendet wurde, hieße das, dass eine der Anschlussleitungen viel schlechter ist. Vermutlich hast Du aber die Zuordnung der Dosen zu den Geräten getauscht, was unter Verwendung von Anschlussleitungen gleicher Qualität bedeutete, dass beide Geräte einfach anders bewerten. Ausschlaggebend ist ohnehin die Signalqualität.

Zitat:
vom Twin Receiver (welcher zwar etwas langsame Umschaltzeiten hat [...] aber keine Artefakte / Klötzchenbildung beim Kanalwechsel)
Das könnte man auch so interpretieren, dass der Twinreceiver mit der Bilddarstellung wartet, bis stabiler Empfang gegeben und fehlerfreie Bilddarstellung möglich ist, während der TV schneller zur Sache geht. Der Umschaltvorgang dauert bei Unicable systembedingt minimal länger, weil nicht nur eines der vier LNB-Signale gewählt, sondern das Transpondersignal passend auf die Userbandfrequenz verschoben werden muss. Daher wäre es nur bedingt aussagekräftig, den TV am Legacy-Out zu testen.

Wie lange dauert das denn mit den Artefakten? Gibt es Artefakte auch beim Wechsel zwischen Sendern eines Tranponders?

Unschön ist das immer noch, keine Frage. Aber der für mich wichtigere Punkt wäre, dass durch Umschalten an anderen Geräten nicht Aufnahmen mit dem Rekorder beeinträchtigt werden.
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Alt 14.01.2013, 21:23   # 18
barnerbee
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Dauer etwa ne 1/2 Sekunde in unterschiedlicher Ausprägung.
Tritt auf bei Kanalwechsel von 1H auf 2 Hd, auf SAT1 auf RTL. Die Transponder kenne ich nicht. Die Aufnahme wird nicht gestört.
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Alt 29.07.2014, 17:05 # --
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Alt 29.07.2014, 17:05 # --
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