SAT ins Kabelnetz einspeisen / Ingress

Alt 20.05.2012, 16:29   # 1
mapelt
 
Registriert seit: 01.12.2010
Beiträge: 3
Bei mir würde es sich anbieten, Sat zusätzlich in die vorhandene Leitung einzuspeisen. Hier wurde schon mehrfach davor gewarnt, weil es zu Störungen auf dem Rückkanal kommen könnte. Heute habe ich über Hochpassfilter/Rückkanalfilter (z.B. AXING TZU19-65) gelesen.
Kann man damit Störungen auschließen? Es nicht geplant, Internet per Kabel zu nutzen
  Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2012, 16:29 # --
netzwelt.de
 
Benutzerbild von netzwelt.de
 
 
 
   
Alt 20.05.2012, 18:15   # 2
Dipol
Team SAT-Technik
 
Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.833
Zitat:
Zitat von mapelt Beitrag anzeigen
Kann man damit Störungen auschließen? Es nicht geplant, Internet per Kabel zu nutzen
Für die Ingress-Entkopplung der NE 4 zur NE 3 genügt bereits ein Hausanschlussverstärker ohne Rückkanalverstärkung. Trotzdem ist bezüglich EMV die SchuTSEV zu beachten.

Das allein reicht aber noch nicht. Dein BK-Netzbetreiber legt sicherlich keinen Wert darauf, dass er aus einer Antenne ohne sicheren Blitzschutz Teilblitzströme abbekommt. Somit ist auch
  • ein funktionstüchtiger und normgerechter Schutzpotenzialausgleich im Gebäude
  • bei Antennen außerhalb des nicht erdungspflichtigen Schutzbereichs der Fassade auch eine normgerechte Erdung und
  • ein in dieser Kombination recht verzwickter Potenzialausgleich der Kabel
erforderlich.

Dass die BK-Signale nur an Anschlüssen von Gebührenzahlern zugeleitet werden, dürfen versteht sich von selbst. Und wenn alles zutrifft muss man noch bei der Steckdosenauswahl das leidige Problem mit der irregulären Belegung von S02 und S03 beachten.
  Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2012, 19:42   # 3
mapelt
Threadstarter
 
Registriert seit: 01.12.2010
Beiträge: 3
Die Antenne (Maximum T85, 4 Satpositionen, 2 Spaun SAR 411) selbst liegt im Schutzbereich des Hauses.
Der jetzige Verstärker ist rückkanalfähig könnte aber ausgetauscht werden. Kopfzerbrechen macht mir der Potenzialausgleich
  Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2012, 20:33   # 4
Dipol
Team SAT-Technik
 
Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.833
Im Schutzbereich der Fassade mit mind. 2 m Abstand unterhalb der Dachkante bzw. Dachrinne und max. 1,5 m Abstand von der Wand ist die Antenne nicht erdungspflichtig und der PA vergleichsweise einfach.

Die Kabel vor und nach den SPAUN Schaltern über Erdblöcke oder einen Erdwinkel führen und mit 4 mm² Kupferdraht an der Haupterdungsschiene erden. Als Fleißaufgabe sollte man noch die Antennenhalterung in den PA mit einbeziehen.

Wenn der HAV im Rückkanal aktiv ist, muss ein RK-Sperrglied eingebaut werden. Im KBW-Netz ist auch ein galvanisches Trennglied obligatorisch. Das ist keine Aufgabe für einen fachlich ahnungs- und messgerätelosen Laien, schon gar nicht wenn die Anlage noch andere Teilnehmer versorgt.
  Mit Zitat antworten

Alt 24.05.2013, 02:00 # --
News Flash
 
Benutzerbild von News Flash
 
 
 
   
Alt 24.05.2013, 02:00 # --
netzwelt.de
 
Benutzerbild von netzwelt.de
 
 
 
   
Antwort
Themen-Optionen



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 02:00 Uhr.