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| | # 3 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.906
| Ich selbst verbaue fast ausschließlich Alps, weil ich von der absoluten Zuverlässigkeit begeistert bin. Etwas OT: Solange ich Antennen montiere, ist mir erst einmal ein kaputtes Alps-LNB untergekommen. Da hat der Blitz einen Volltreffer gelandet und es ist, trotz Erdung der Antenne auch noch der Multischalter und der angeschlossene Receiver hopps gegangen ... Mehr ist aber nicht passiert und die Versicherung hat anstandslos den Schaden reguliert. Garantiert wäre ohne Erdung der Dachstuhl abgefackelt, aber das ist ein anderes Thema. Der Wetterschutz ist in der Tat etwas fummelig zu montieren, funktioniert dann aber perfekt und schützt die Stecker absolut sicher vor eindringender Feuchtigkeit. Ich selbst montiere den Wetterschutz, wann immer es geht, bereits vor der Montage des LNB an die Antenne, in der Regel also auf dem Dachboden. Bei mir sieht die Montage also wie folgt aus: - Koaxleitungen durch den Wetterschutz ziehen - dann erst Stecker montieren - Stecker/Leitungen an die LNB Anschlüsse anschrauben - Wetterschutz von unten ins Gehäuse stecken und einschnappen lassen - LNB in LNB Halter/Schelle der Schüssel montieren Wenn der Wetterschutz etwas schwer einschnappt, raste ich ihn erst an der hinteren Stelle ein und drücke ihn kräftig in die Nut. Anschließend schiebe ich einen langen Schraubendreher zwischen dem 1. und 2. Kabel hindurch, lehne das LNB mit dem Empfanskopf nach oben gegen die Brust und ziehe mit beiden Händen an dem Schraubendreher den Wetterschutz zu mir heran. Dann rastet er leicht und ohne Mühe ein. Einziges kleines "Problemchen": Bei der Montage des LNB stören die 4 Kabel etwas und man muß die Kabel vom LNB aus verlegen. Nennenswerte Schwierigkeiten gibt es dabei aber nicht. Ich hänge mal ein paar Fotos an, von einem Umbau, den ich vorletztes Wochenende durchgeführt habe. Vielleicht können sie ja als Anregung dienen, wie man es machen kann. Vorgefunden habe ich eine ältere, aber nach wie vor tadellos funktionierende Kathrein-Antenne mit einem Twin-LNB sowie zwei Multischalter 2x4. Das LNB, ein altes Kathrein mit einem Riesen-Topf als Wetterschutz wurde durch ein Alps Quattro + Adapter ersetzt, als Kabel kam Hirschmann KOKA 110 PE zum Einsatz, als Multischalter ein Jultec JRM0508A, extern terminiert. Ein JRM0508T war gerade nicht lieferbar. Die Antenne war bereits einwandfrei geerdet, den fehlenden Potentialausgleich habe ich mit Hilfe eines solchen Erdungswinkels nachgerüstet. Die Anlage versorgt ein Vierfamilienhaus mit je 2 Anschlüssen pro Wohnung und funktioniert tadellos. Foto 1: Alps-LNB an der Kathrein-Antenne montiert. Zunächst wurden die Kabel auf Länge geschnitten, dabei dienten die alten Kabel als Vorlage. Anschließend wurde der Wetterschutz aufgesteckt, die Kompressionsstecker montiert und der Wetterschutz eingerastet. Nach der Montage des Adapters wurde das LNB an die Antenne geschraubt. Die Kabelbinder wurden erforderlich, weil die Clipse, mit denen die Kabel normalerweise im Inneren des Feedarms befestigt werden, im Laufe der Zeit spröde und brüchig wurden und nicht mehr zu gebrauchen waren. Foto2: Der Kabelverlauf, innen durch den Feedarm nach oben, in einem sanften Bogen am Mast wieder herunter und unter der Dachpfanne nach innen. Wichtig: es sollte darauf geachtet werden, daß das Kabel nirgendwo an einer scharfen Kante scheuert. Foto3: Das grün-gelbe Erdkabel für den Potentialausgleich wurde am Masthalter in der Nähe der Erdleitung (auf dem Bild nicht sichtbar) angebracht. Man biegt den Draht zu einer Öse und schraubt ihm mittels einer M8 Schraube, zweier Unterlegscheiben und einer M8 Mutter fest. Zweckmäßigerweise bindet man dieses PA-Kabel mit den Antennenleitungen zu einem Kabelbaum zusammen. Foto4: Die vielen Kabel sind nur auf den ersten Blick verwirrend: Vom Multischalter aus (wie gesagt, ein JRM0508A mit Abschlußwiderständen) führen sämtliche 13 Anschlüsse auf den Erdungswinkel. Die Kabel werden in einem Bogen verlegt bzw. es wird eine Schlaufe gebildet, damit sie bei Bedarf wieder leicht demontiert werden können. Die 4 Kabel vom LNB sind leicht an ihrer schwarzen Farbe zu erkennen, sie landen ganz oben auf dem Erdungswinkel. Danach folgen 8 Ausgänge, die zu den Teilnehmern weiterführen und ganz unten ist der Anschluß für die Terrestrik. Dort ist über eine Mastweiche und einen Verstärker eine Kathrein "Olympia 150" Antenne und ein UKW-Kreuzdipol angeschlossen. Ebenfalls auf dem Foto sichtbar ist das grün-gelbe Kabel des Potentialausgleichs. Es kommt von oben und wird an die Erdklemme des Erdungswinkels angeschlossen. Leider ist die Bildqualität bei diesem Foto nicht gerade berauschend, es stand als Lichtquelle nur ein Baustrahler und als Aufnahmegerät nur ein 1 MP Handy-Fotoapparat zur Verfügung.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! |
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| | # 6 |
| Threadstarter Registriert seit: 10.04.2012 Ort: Niederbayern, Bayerwald
Beiträge: 18
| o. k, dann nimm ich schwarze Kabel für Außen. Ich gehe mal davon aus, dass das oben genannte Hirschmann-Kabel was Gutes ist. Oder gibt es andere Empfehlungen? Nachfrage zu SPD 1 und 2: Was heißt SPD in diesem Zusammenhang? Nachfrage zum Erden: Wenn ich jetzt dieses Erdungskabel vom Bad nicht verwende sondern ein separates außen verlege, kann ich dann wenigstens das Erdungskabel an einen bereits vorhandenen Staberder (Erdungsstab der Photovoltaik-Anlage) dranmachen oder muss ich hierfür einen eigenen Stab reinhauen? Darf man also mehrere Erdungskabel (z. B. PV-Anlage, Sat-Anlage, Heizungsrohre) an einen Staberder anschließen oder nicht? Wie gesagt, das Haus selbst hat eine separate Poti-Schiene, an die ich weder die PV-Anlage, noch die Sat-Anlage, noch die Heizung (die nicht geerdet ist) anschließen konnte. Ich gehe davon aus, dass das Alps wie auch das Inverto optimal zum EIRP des ASTRA-Satelliten passen, oder? |
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| | # 7 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.852
| SPD = surge protective device VDE/ABB-Merkblatt 19: Koordination von Überspannungs-Schutzgeräten verschiedener Hersteller Zitat:
Zitat:
Der Blitzschutz in der Praxis Publikationen zum Blitzschutz Für den Empfang von Medium-Power-Satelliten mit 52 dBW reichen 55 dB LNB-Verstärkung völlig aus. Mehr ist nur zum Ausgleich extrem hoher Kabeldämpfung sinnvoll, ansonsten verursacht mehr Verstärkung Überschreitungen des Norm-Pegelfensters und Übersteuerungseffekte. | ||
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| | # 8 |
| Threadstarter Registriert seit: 10.04.2012 Ort: Niederbayern, Bayerwald
Beiträge: 18
| Tja welcher ahnungslose blitzschutztechnische "Könner" hat denn das zustande gebracht? Selbst wenn der Erdstab (1 m Abstand vom Haus, 2,5 m lang und auf 3 m Tiefe versenkt!) normgerecht wäre, separate Erder sind strikt untersagt. Und die Installation einer Fotovoltaik- oder erdungspflichtigen Antennenanlage setzt einen funktionstüchtigen Schutzpotenzialausgleich mit Einbindung der Heizungs- und Sanitärnetze voraus Oje, ich wusste ja, dass bei mir einiges im Argen ist, aber das es so schlimm ist? Ich werd zwar logischerweise einen Elektriker mal vorbeikommen lassen, aber trotzdem die Nachfrage: Wenn kein separater Erdstab zugelassen ist, wie kann man dann noch möglichst einfach eine PV-Anlage, Heizungsnetz und letztlich die Sat-Anlage zufriedenstellend erden, wenn keine Verbindung zu Poti-Schiene des Hauses gegeben ist? Ich müsste ja das ganze Haus aufstemmen, um an den Potentialausgleich zu kommen, nur weil man es damals nicht so genau genommen hat. |
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| | # 9 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.852
| Kleine Vorwarnung: Wundere dich aber nicht, wenn du nach der Lektüre des festgepinnten Erdungsthread bereits mehr über Blitzschutz, Erdung und Potenzialausgleich weißt als der Eli. Zitat:
Dabei ist es sooo einfach beim Hausbau einen oder mehrere Anschlussfahnen an den Fundament oder Ringerder herzustellen. | |
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| | # 10 |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.906
| Aufgrund der Fotos ist es leider zu ein paar kleinen Mißverständnissen gekommen, deshalb folgende Ergänzung: 1) Ähnlich, wie bei dem Koax-Kabel gibt es auch bei den Kabelbindern unterschiedliche Qualitäten. Bei dem Umbau kamen zwar hochwertige Nylon-Kabelbinder zum Einsatz, jedoch gilt auch hier. daß die schwarzen Kabelbinder eine höhere Wetterbeständigkeit als die weißen bzw. transparenten aufweisen. Ich verwende normalerweise auch schwarze, aber die waren mir ausgegangen und die nächste Einkaufsquelle, wo ich hochwertige schwarze Kabelbinder hätte bekommen können, war ca. 10 km entfernt. Bei nächster Gelegenheit werden die Kabelbinder ausgetauscht, allerdings erst nach der Analogabschaltung, vorher ist es zeitlich gar nicht möglich. 2) Auf Foto3 ist ein Teil der Masthalterung zu sehen, also in etwa so etwas, nur größer. Die gelochte Schiene links im Bild hat nicht viel zu halten, die verschiedenen Löcher dienen u.a. zur Anpassung des Halters an verschiedene Dachschrägen und Dachbalkenabständen. Zusätzlich war der Mast noch mit einem stabilen Mastschuh auf dem Boden angeschraubt. Dort befindet sich auch die eigentliche Erdleitung. Der Mast selbst ist 2m lang, hat 5 cm Durchmesser und besteht aus aus feuerverzinktem Stahl. Er entspricht in etwa dem Kathrein ZAS 05 und es kann deshalb mit einem zulässigen Biegemoment von 710 Nm gerechnet werden. Bei einer Windlast von 730N (Angabe von Kathrein für die CAS 90 bei einer Windgeschwindigkeit von 130 km/h) ergibt sich ein maximal möglicher Abstand von knapp 1m von der Reflektormitte bis zur oberen Einspannstelle des Mastes. Dieser Wert ist deutlich unterschritten, Statikprobleme sind deshalb auch bei einem schweren Sturm nicht zu erwarten. Eins der Löcher in der Dachsparrenhalterung bot die willkommene Möglichkeit, das PA-Kabel dort kontaktsicher zu befestigen. Vorteilhaft auch, daß das PA-Kabel von dort aus zusammen mit den Antennenkabeln zum Erdungswinkel geführt werden konnte. Eine derartige Kabelführung ist aus Sicherheitsgründen optimal. Das PA-Kabel und die Schirme der Koax-Kabel besitzen dabei immer gleiches Potential, selbst bei einer Überspannung durch Blitzeinwirkung. Dadurch kommt es niemals zu Überschlägen. Für das PA-Kabel ist ein Mindestquerschnitt von 2,5 mm² vorgeschrieben, aber es darf durchaus auch etwas dicker sein. Ich selbst nehme immer 6 mm². Der Grund: In Verbindung mit einer PV-Anlage sind diese 6 mm² Vorschrift und ich will einfach nicht unnötig viele Kabelsorten spazieren fahren. 3) Alles von mir neu verlegte Kabel war Hirschmann KOKA 110, außen schwarz, PE isoliert, innen weiß mit PVC-Isolierung. Als Stecker wurden die Kompressionsstecker aus diesem Set genutzt, auch die Stecker des Bestandskabels wurden, soweit möglich, durch Kompressionsstecker ersetzt.
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| | # 11 | ||
| Threadstarter Registriert seit: 10.04.2012 Ort: Niederbayern, Bayerwald
Beiträge: 18
| Zitat:
Und noch eins drauf: Gestern hab ich interessehalber bei einem Baubiologen nachgefragt zwecks Erdung. U. a. schrieb er zur Erdung der Sat-Anlage folgendes: Zitat:
Wäre zwar praktisch, weil ich mein Patch-Panel auf dem Dachboden glaub ich auch erden müsste. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Ist das nicht besser als gar keine Erdung oder ist das einfach nur Mist bzw. gefährlich? Übrigens hab ich gestern noch mal genau im Heizraum geschaut und ich hab doch tatsächlich ein gut verstecktes Erdungskabel gefunden, das grau ummantelt war und innen drin gelb grün mit dem Kupfer. War nur an einem unteren Rohr mit einer Schelle angeschlossen. Die restlichen Leitungsrohre im Heizraum müssten dann wohl noch mit dem Kabel verbunden werden. Das geht doch dann, oder? Genau über dem Heizraum leicht erreichbar befindet sich die Sat-Schüssel auf dem Garagendach. Kann ich wirklich nicht das Erdungskabel der Sat-Schüssel an die Erdungsschelle des Heizraums klemmen lassen? Ich hab mir noch mal meine Poti-Schiene im Eingang angesehen. Theoretisch wäre es wohl doch möglich, noch mal Kabel, aber dann AUF PUTZ, bis in den Dachboden hinauf zu legen. Aber dann müsste ich das Erdungskabel streckenweise anliegend an Strom- und mehreren Datenkabeln vorbei hinaufziehen. Darf man wahrscheinlich auch nicht, oder? Und ich probiers nochmal: Kann ich nicht doch das Erdungskabel von meinem herausgerissenem Bad (war das Erdungskabel der Duschwanne) verwenden? Ich müsste nur noch etwas die Mauer aufstemmen um es unter Putz zu verlegen, das Kabel etwas verlängern, über dem Bad durch die Holzdecke und schon bin ich auf dem Dachboden, von da dann noch 15 m zum Multischalter und zack, hätt ich Verbindung zur Poti-Schiene! Ist das nicht auch besser als gar nichts oder doch schlimmer als gar nichts? ![]() Tut mir leid für meine Penetranz! Aber ich brauch einfach Fachwissen! | ||
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.852
| Zitat:
Ein einfacher Fakt, der noch lange nicht jedem Stadt- und Gebirgs-Elektriker bekannt ist. Natürlich nicht, bei einer klassischen Nullung führt das zwangsläufig dazu dass selbst der kleinste Verbraucher bei einer Unterbrechung des Nullleiters Netzspannung in die Antennenanlage verschleppt. Zitat:
Gebetsmühle an: Direkteinschläge verursachen höhere Einzelschäden, die Summe der Überspannungsschäden durch Einschläge in die nähere oder fernere Umgebung bis 1,5 km ist aber wesentlich höher. Gebetsmühle aus Und mit einem separaten Erder fängt man sich umso mehr Potenzial ein, je weiter die Erder voneinander entfernt sind und je höher der Erdwiderstand zwischen den Erden ist. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Nach dem Studium des festgepinnten Erdungsthread und den Links zu Kleiske, Dehn, VDE-ABB- und VDS-Merkblättern kannst du bei jeden Eli als Normenexperte anheuern. Den Rest wie die Normenreihe VDE 0100 oder DIN 18014 und DIN 18015 packst du dann auch noch. | |||||
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| Threadstarter Registriert seit: 10.04.2012 Ort: Niederbayern, Bayerwald
Beiträge: 18
| Jetzt hab ich mal Fotos angehängt. Ist diese Sat-Antenne überhaupt erdungspflichtig? Sat-Sch++ssel 003.jpg Sat-Sch++ssel 005.jpg Ich werd versuchen, dass ich den Multischalter und die Koaxkabel irgendwie an das Schutzpotential der Hauserdung bekomme. Blitzschutzmäßig werd ich wohl nichts machen ![]() Noch eine andere Frage: Wenn ich den Jultec einsetze und z. B. im Wohnzimmer eine Hirschmann EDS 322 oder Kathrein ESD 32 Dose mit Cabelcon Sell-Install-F-Stecker, und ich möchte mal am Receiver, an der Dose oder am Multischalter ein Kabel abschrauben, muss man da Angst haben, dass man bei Berührung des F-Steckers leicht einen "gewischt" bekommt oder ist die Sorge unbegründet? Kann man das Koax-Kabel, das man für die Strecke von MS zu Dose benutzt (z. B. Kathrein LCD 111) auch für die Strecke von Dose zu Receiver benutzen? Also auch einfach die Self-Install-F-Stecker drauf und an die entsprechenden Buchsen anschrauben? Ich mein, weil das Dielektrikum hat ja ein maß von 1,13 mm und angeblich soll das bei manchen Receivern nicht so einfach zu sein, keine Ahnung. Danke! |
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| | # 14 |
| Registriert seit: 11.07.2010
Beiträge: 203
| Erdungspflichtiger geht es fast gar nicht mehr Aber da Du ja eine Solar-Anlage auf dem Dach hast, muss doch dafür auch schon eine Erdung vorhanden sein. Die Solaranlage wäre dann eh in die Erdung der Antenne bzw. umgekehrt mit einzubeziehen. |
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| | # 15 | ||||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.852
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Hier liegt eine Verwechslung von Mittelleiter und Dielektrikum vor. 1,13 mm Drahtquerschnitt dürfen für keine F-Buchse ein Problem sein. Leider wurde aber in den Normen festgehalten, dass sich die Kontaktfedern nicht so weit zurück bilden müssen, dass danach auch noch ein dünneres Billigkabel einwandfrei kontaktiert wird. | ||||
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| | # 16 | |
| Team SAT-Technik Registriert seit: 19.03.2007
Beiträge: 4.852
| Zitat:
Die HWK Stuttgart hat unlängst auf einer Veranstaltung einen Solatuer als Vorzeigehandwerker der HSK-Branche präsentiert. Auf meine Frage wie viele seiner zahlreichen Anlagen optimal mit Fangstangen geschützt sind, hat er rundweg geantwortet: Keine! das hat weitere Fragen erübrigt. Man frage seinen Solateur ob er das VDE-/ABB-Merkblatt 11 kennt und wundere sich aber nicht, wenn er davon noch nichts gehört hat. Das gleiche Elend bei den VDS-Richtlinien. Falls die Solaranlage überhaupt normkompatibel in den Potenzialausgleich einbezogen ist, muss -warum auch immer- der Cu-Querschnitt nur 6 mm² betragen. | |
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| | # 17 | |
| Threadstarter Registriert seit: 10.04.2012 Ort: Niederbayern, Bayerwald
Beiträge: 18
| Zitat:
Ansonsten hätt ich das genauso gemacht! | |
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| | # 18 | ||
| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.906
| Zitat:
Zitat:
Dieser ist aber über die 16 mm² Erdleitung mit dem Fundamenterder verbunden und würde den Fehlstrom gnadenlos kurzschließen. Der defekte Receiver würde in diesem Fall den FI-Schalter oder die Sicherung auslösen. Gefahr besteht erst dann, wenn das Antennenkabel vom Receiver abgeschraubt wird, ohne den Receiver vorher vom Stromnetz zu trennen.
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| | # 20 | |
| Threadstarter Registriert seit: 10.04.2012 Ort: Niederbayern, Bayerwald
Beiträge: 18
| Zitat:
Die Erdung hat er mit 27 Ohm gemessen. Nebenbei frage ich Ihn wegen der Erdung der Sat-Antenne usw. Er meine, sie müsse sicherlich geerdet werden, ich könnte aber problemlos an den separaten Staberder der PV-Anlage damit gehen. Daraufhin sprach ich Ihn an, dass ich in einem Forum gelesen habe, dass das eigentlich nicht normgereicht sei (separater Staberder, Erder müssen blitzstrommäßig miteinander verbunden sein usw.). Daraufhin meinte er: Nein, das wäre schon in Ordnung, er habe immer gelernt, "ERDE IST ERDE"! Tja, daraufhin hab ich erst mal nix mehr gesagt, weil ich keinen Ärger wollte. Hab nur gesagt, das mit der Erdung überleg ich mir noch. Ich versteh das alles einfach nicht. Das mit den separaten Staberdern wird doch landauf landab praktiziert, scheinbar regelwidrig. Lernen die sowas nicht in der Ausbildung? Das kann doch alles nicht war sein! Auf der einen Seite les ich, wie es normgerecht sei, auf der anderen Seite erzählt mir der Elektriker: Separater Staberder - kein Problem! Nun, eine normgerechte Erdung krieg ich nicht hin, weiß einfach nicht wie. Das mit dem Staberder ist die einzige Möglichkeit. Oder ich setz nochmal extra einen für die SAT-Antenne. Das muss doch einfach besser sein, als gar keine Erdung! Und wenn der Blitz mal einschlägt, ist doch sowieso alles beim Teufel. Hört man jedenfalls ganz oft.![]() Ich frag jetzt nochmal, auch mit der Gefahr, dass ich euch nerve: Worin liegt noch mal genau das große Problem, wenn ich den Mast bzw. den Multischalter über einen Staberder erde,(entweder mit dem der PV-ANLAGE oder mit einem extra) der nicht mit dem Fundamenterder des Hauses verbunden ist? Was kann passieren und warum? Ich muss das einfach einigermaßen verstehen, damit ich dem Elektriker das rüberbringen kann. (traurig genug... Danke | |
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