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| Registriert seit: 02.09.2011 Ort: Hamburg
Beiträge: 6
| Hallo zusammen, ich muss ja echt mal ein Log aussprechen: Hier erfährt man wirklich alles. Und das Video ist Super gelungen und hilfreich. Aber jetzt stehe ich vor einem Problem und ich hoffe Ihr könnt mir helfen. Da ich meine normale SAT Anlage umrüsten möchte stehe ich vor ein paar Fragen und zum besseren Verständnis auch eine ZeichnungZeichnung1.pdf: 1. Ist das nach der Zeichnung realisierbar? 2. Was für ein LNB (LNB Hirschmann CS 40 HiQ Quattro) 3. Was benötige ich für Dosen 4. Benötige ich den TechniRouter 5/2x4 oder ist das auch mit einem normalen Uncable LNB erledigt. Dann würden doch auch nur 2 Kabel von der Satellitenantenne benötigt oder? Ich hoffe ich werde nicht zu Let me google that for you weitergeleitet. Vielen Dank für Eure Antworten. |
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| Team SAT-Technik Registriert seit: 01.01.2006 Ort: mitten im Kohlenpott
Beiträge: 9.876
| Hallo und ![]() Zitat:
Zunächst zu den Komponenten: Das Hirschmann HiQ Quattro wird in der ursprünglichen Ausführung leider nicht mehr produziert. Mit dem Alps Quattro steht aber eine erstklassige Alternative zur Verfügung. Alps-LNB's sind empfangsstark, sparsam im Stromverbrauch und dabei sehr robust und langlebig. Der zwar etwas fummelig zu montierende aber perfekt funktionierende Wetterschutz ist ein weiterer Vorteil. Als Antenne ist die in dem Bericht verbaute TDA zwar immer noch eine Empfehlung wert, aber wie heißt es so schön: Das Bessere ist des Guten Feind. Mittlerweile empfehlen wir gern die Gibertini SE. Sie kostet zwar etwas mehr, als die Triax TDA, aber das Geld ist gut angelegt. Irgendwelche Kunststoff-Teile wirst du bei dieser Antenne vergeblich suchen, alles ist aus rostfreiem Leichtmetall, die Halteklammern aus feuerverzinktem Stahl. Das läßt eine lange Lebensdauer erwarten. Auch zum TechniRouter gibt es eine Alternative: Jultec. Zwar funktionieren in der Regel auch die TechniRouter recht gut - mit einem kleinen Problem allerdings: Die Verstärkung ist mit 17 - 22 dB sehr hoch und birgt die Gefahr der Übersteuerung. Der Jultec JPS0502-3TN liefert, weitgehend unabhängig von der Antennengröße immer einen elektronisch geregelten Ausgangspegel von 85 dBµV. Das erleichtert die Pegelrechnung sehr und sorgt für eine hohe Betriebssicherheit der Anlage. Ein robustes Gehäuse aus Alu-Druckguß, welches gut vor Störungen aller Art abschirmt und gleichzeitig als Kühlkörper für die Bauteile dient sowie ein sehr niedriger Stromverbrauch sind weitere Vorteile. Zusätzlich besitzt der Schalter eine Stand-By Schaltung: Wenn kein Receiver eingeschaltet ist, bekommt auch das LNB keinen Strom. Damit ist der Jultec-Router das sparsamste Gerät seiner Art überhaupt. Die Nachteile will ich der Fairness halber aber auch nicht verschweigen: Es stehen pro Anschluß nur 3 Kanäle zur Verfügung. Bei Strängen mit zwei Steckdosen kannst du maximal je einen Single und einen Twin-Receiver anschließen. Bei dem TechniSat wären zwei Twin-Geräte möglich. Zudem ist der Jultec geringfügig teurer, siehe hier, wobei die gebotene Spitzenqualität den Mehrpreis aber allemal rechtfertigt. Mit einem Unicable-LNB wirst du vermutlich bei deiner Konstellation nicht wirklich glücklich, der Ausgangspegel ist schon mal geringer, du müßtest das Signal zusätzlich über einen Splitter führen, der mal eben 6-7 dB schluckt und um eine vernünftige Teilnehmerentkopplung zu erreichen, sind Antennensteckdosen mit einer Auskoppeldämpfung von ca. 10 dB erforderlich. Das wird mit dem Pegel an der letzten Dose eng ... Nimm am besten die Dosen von Axing: In Verbindung mit dem TechniRouter als erste Dose im Strang eine SSD 5-18, als letzte Dose eine SSD 5-14. Wichtig: Bei den Dosen SSD 5-10 - SSD 5-18 handelt es sich um Durchgangsdosen. Werden sie als letzte Dose in einem Strang verwendet, so sind sie mit diesem Widerstand anstelle des Ausgangskabels zu terminieren. Fehlt dieser Widerstand in der letzten Dose, kommt es durch Reflexionen und stehende Wellen zu Empfangsproblemen an den Dosen davor. Falls du dich für den Jultec-Router entscheidest, nimm in jedem Strang als erste Dose eine SSD 5-14 und als letzte eine SSD 5-10, natürlich auch jetzt mit Widerstand. Bei einem Einkabel-LNB wäre eine SSD 5-10 als erste und eine SSD 5-07 anzuraten. Bei der 7er Dose ist der erforderliche Abschlußwiderstand schon eingebaut, ein extra Widerstand deshalb nicht nötig. Zusätzlich brauchst du bei der Lösung mit einem Einkabel-LNB noch solch einen Splitter. Jetzt noch vernünftiges Kabel zur Verbindung vom LNB zum Router und von dort aus zum Anfang der Stränge. Dieses hier ist optimal, für Außenanwendungen aber auch das besonders wetterfeste PE-Kabel. Mit dem angegebenen Material bekommst du eine erstklassige, tadellos funktionierende Unicable-Anlage, die dir viele Jahre ungetrübten Fernsehgenuß liefern wird.
__________________ Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein Nokia? Nein danke! | |
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| | # 9 |
| Threadstarter Registriert seit: 02.09.2011 Ort: Hamburg
Beiträge: 6
| Tja irgendwie war der gestrige Tag nicht wirklich erfolgreich. Ich habe jetzt einen Universal Quad LNB eingebaut und eine Leitung auf jede Dose verteilt. Damit bekomme ich überall ein sehr, sehr gutes Signal. Irgendwie hat das mit dem Router nicht funktioniert. Mal schauen wann ich noch mal einen Anlauf starten kann. Dipol, danke für die Info. Ich habe es dann einfach versucht aber auch mit der angeschlossenen HH Leitung bekam ich kein Signal. Der JPS0502-3XNb heißt übrigens JPS0502-3XN (Fipptehler) und ja, ich habe den auch auf der Webseite nicht gefunden. Ich gebe aber noch nicht auf. Auch wenn mir von den F-Steckern jetzt die Finger bluten |
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